Gesundheitstag 24. Juni 2012 im Dorint Hotel – Es ist angerichtet!

Mönchengladbach, 23. Juni 2012, 17:00 Uhr – Ich komme gerade zurück vom Aufbautag. Es ist "angerichtet". Ihr seid herzlich willkommen. Und denkt dran: 10:30 Uhr Vortrag im Raum Apothekergarten. – "Raus aus der Räucherstäbchenecke. – Was Yoga wirklich ist!"

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Das Institut für ganzheitliche Gesundheit freut sich auf Euren Besuch.

Raum Ginkgo Baum in der 4. Etage.

Eure
Ute

GANDIVA YOGA – Aussteller auf dem 10. Mönchengladbacher Gesundheitstag am 24. Juni im Dorint Hotel

Heute in einer Woche ist es soweit – der Mönchengladbacher Gesundheitstag öffnet zum 10. Male seine Pforten. An diesem Sonntag werden im Dorint Hotel in Mönchengladbach rund 3.000 Besucher erwartet. Menschen, die sich rund um das Thema Gesundheit möglichst breitgefächert informieren möchten. Die Aussteller reichen mit ihrem Leistungsspektrum von Lauftests, über Wirbelsäulenvermessung und TCM bis hin zum gesunden Wohnen  ……  und natürlich YOGA. 😉

GANDIVA YOGA ist einer dieser Aussteller. – In der 4. Etage, in Raum Ginkgo Baum können sich Interessenten rund um das Thema Yoga informieren. Und nicht nur das. – Wie Ihr wißt, besteht das INSTITUT FÜR GANZHEITLICHE GESUNDHEIT aus 4 Säulen: GANDIVA YOGA, Naturheilpraxis Bauer, Heilpraktiker-Schule René Eck und Naturkosmetikstudio Lara Eck. Alle Parteien präsentieren sich in der Erlebniswelt Gesundheit, wie der Veranstalter die Aussteller der 4. Etage thematisch nennt.

Wenn Ihr also am 24. Juni noch nichts Unverschiebbares vorhabt, oder Freunden, Bekannten, Nachbarn einen sinnvollen Tipp für die Wochenendgestaltung geben möchtet, kommt zum Gesundheitstag und/oder schickt möglichst viele Menschen aus Eurem Freundes- und Bekanntenkreis hin. 

In der 3. Etage, im Raum Apothekergarten startet um 10:30 Uhr eine sehr interessante Vortragsserie rund um das Thema Gesundheit. Auch hier ist GANDIVA YOGA vertreten. Der erste Vortrag des Tages trägt den Titel "Raus aus der Räucherstäbchen-Ecke – Was Yoga wirklich ist!. Wenn Ihr Menschen kennt, die immer schonmal Yoga ausprobieren wollten, aber noch nicht dazu gekommen sind, dann schickt sie zu meinem Vortrag – und gerne auch zu einem persönlichen Gespräch in Raum Ginkgo Baum.

Ich freue mich schon heute auf Euch und auf Eure Freunde & Bekannten.

Herzliche Grüße
Eure Ute

Der Sommer bringt den GANDIVA YOGA-Sommer(s)pass!

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Bald ist es soweit: der beliebte GANDIVA YOGA-Sommer(s)pass startet. Die Sommer-Promotion beginnt am 03. Juli und endet am 28. August 2012. In diesem Zeitraum wird 4-, 8- oder alternativ 16-mal Hatha-Yoga praktiziert:

8 Wochen – 4 x 90 Minuten Yoga & Meditation: 60 €
8 Wochen – 8 x 90 Minuten Yoga & Meditation: 95 €
8 Wochen – 16 x 90 Minuten Yoga & Meditation: 165 €

Der Sommer(s)pass ermöglicht, durch alle Kurszeiten zu springen:

Dienstags
– 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr
– 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Donnerstags
– 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr
– 20:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Freitags
– 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Samstags
– 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr

Ab sofort sind Schnuppertermine im Rahmen der laufenden Kurse möglich.

Mehr Details.

Bei Fragen freue ich mich über einen Anruf oder eine eMail an sommerspass@gandivayoga.de.

Beste Grüße. Ute Schwartz
Yoga-Lehrerin BDY/EYU
Heil Yoga-Intuitionspraktikerin® – Schwerpunkt Beckenboden

Jetzt schon vormerken: attraktive Sommer-Promotion bei GANDIVA YOGA!

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In einigen Wochen schon ist es wieder soweit, der beliebte GANDIVA YOGA-Sommer(s)pass beginnt. Unabhängig von der Yoga-Erfahrung, gesundheitlichen Einschränkungen, Alter oder Geschlecht – dieses Sommer-Package bietet Raum für Jeden.

Die Sommer-Promotion startet am 03. Juli und endet am 28. August 2012. In diesem Zeitraum wird 4-, 8- oder alternativ 16-mal Hatha-Yoga praktiziert.

8 Wochen -   4 x 90 Minuten Yoga & Meditation:   60 €
8 Wochen -   8 x 90 Minuten Yoga & Meditation:   95 €
8 Wochen – 16 x 90 Minuten Yoga & Meditation:  165 €

Der Sommer(s)pass ermöglicht, durch alle Kurszeiten zu springen. So findet jeder 'seine' optimale Gruppe. Zur Auswahl stehen:

Dienstags
– 10:00 Uhr bis 11:30 Uhr
– 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Donnerstags
– 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr
– 20:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Freitags
– 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Samstags
– 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr

Ab sofort sind Schnuppertermine im Rahmen der laufenden Kurse möglich.

Mehr Details.

Bei Fragen freue ich mich über einen Anruf oder eine eMail an sommerspass@gandivayoga.de.

Beste Grüße. Ute Schwartz
Yoga-Lehrerin BDY/EYU
Heil Yoga-Intuitionspraktikerin® – Schwerpunkt Beckenboden

P.S.: Du bist bereits Mitglied bei GANDIVA YOGA? Du hast im Gültigkeitszeitraum dieses Sommerspecials Zeit & Lust, über die 1mal wöchentliche Yoga-Praxis hinaus Kurse zu belegen? Herzlich Willkommen! Sommer(s)pass-Sonderkonditionen: Der 4-er-Block kostet für Mitglieder nur 50 €, bei Buchung des 8-er-Blocks kommen attraktive 80 € auf Dich zu. Der 16-er-Block wird ermäßigt mit 145 € berechnet.

“ M Ä N N E R S A C H E “ – Neuer Kurs in den Startlöchern!

Männer-Yoga, inzwischen eine feste und sehr geschätzte Institution bei GANDIVA YOGA. Yoga für Männer, unterrichtet von einem Mann, von Heinz Götz, Partner bei Rothfeld & Partner, Düsseldorf, Yoga-Lehrer BDY/EYU.

Der Berufsverband der Yoga-Lehrenden brachte vor einigen Monaten einen großen Artikel zum Thema Männer-Yoga. Unter der Headline Wege zu neuer Bewusstheit erfahren wir, wie wichtig es gerade für Männer ist, zu meditieren. "Es geht ihnen oft so viel im Kopf herum, was sonst nur verstandesmäßig erfaßt wird, und dadurch kommt das Fühlen oft zu kurz. Endlich einmal Ruhe und Klarheit im Kopf entstehen zu lassen, um daraus unter anderem neue Kraft für Visionen zu schöpfen, ist daher besonders wichtig für Männer." *
Der Artikel endet damit, dass wir die Männer im Yoga willkommen heißen und ihnen anhand von Männer-Yoga-Kursen einen eingenen Platz einräumen sollen.

H E R Z L I C H W I L L K O M M E N zum nächsten Kurs-Block
" M Ä N N E R S A C H E " bei GANDIVA YOGA.

Die neuen Termine:
Schnuppertermin: 02. Mai, 20:00 Uhr, 75 Minuten für 15 €
Anmeldungen ab sofort möglich.

Teilnehmer des aktuell noch laufenden Kurses können an diesem 02. Mai 1 versäumte Stunde kostenlos nachholen.

1. Yoga-Praxis am Mittwoch, den 09.05. um 20:00 Uhr
2. Yoga-Praxis am Mittwoch, den 16.05. um 20:00 Uhr
3. Yoga-Praxis am Mittwoch, den 23.05. um 20:00 Uhr
4. Yoga-Praxis am Mittwoch, den 06.06. um 20:00 Uhr
5. Yoga-Praxis am Mittwoch, den 20.06. um 20:00 Uhr
6. Yoga-Praxis am Mittwoch, den 27.06. um 20:00 Uhr
7. Yoga-Praxis am Mittwoch, den 04.07. um 20:00 Uhr
8. Yoga-Praxis am Mittwoch, den 11.07. um 20:00 Uhr
9. Yoga-Praxis am Mittwoch, den 18.07. um 20:00 Uhr

9 Termine à 75 Minuten: 135 €.

Bei Fragen welcher Art auch immer, bitte Kontakt aufnehmen!
Mobil 0 15 77 3 86 3 444. Oder per Mail an ute.schwartz@gandivayoga.de.

Mit besten Grüßen
Ute Schwartz

* Quelle: Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V.. Heft 02 / 04/2011, Seite 14 f.

Minimalistisch leben – mit 100 Dingen oder weniger – No. 6

Melde mich zurück aus dem Ausmist-Winterschlaf. Aufgeweckt hat mich eine Weisheit aus meinem täglichen Abreißkalender. Zum Palmsonntag am 01. April stehen folgende Worte des Dalai Lama geschrieben:

Früher oder später müssen wir ohnehin
unseren Besitz zurücklassen.

Warum nicht gleich?

Inzwischen bin ich absolut überzeugt davon, dass wir uns nicht nur mit jedem Gegenstand weniger leichter fühlen, sondern auch das Leben etwas leichter sehen und nehmen können.

Über ein halbes Jahr läuft mein Projekt, minimalistischer zu leben, nun schon. Spannend, wie sich die Beziehung zu den Dingen um einen herum verändert.
Wir leben und handeln überwiegend so, als ob wir unsterblich wären. – Häufen Besitzt an, streben eine Immobilie an, verschulden uns auf 30 Jahre, sammeln was das Zeug hält, erzählen uns selber Geschichten, dass es für s p ä t e r ist, wir die Dinge bestimmt s p ä t e r noch brauchen werden.
Das fühlt sich für mich inzwischen sehr schwer (schwer von massiv, belastend) an. Je mehr ich mir vor Augen halte, dass unser Leben nur eine begrenzte Zeitspanne lang ist, desto weniger hänge ich an Dingen. Ich erfreue mich an Vielem in meiner Wohnung, aber mit einem Gefühl der Leichtigkeit. Und wenn heute etwas kaputt geht, an dem ich wirklich mal gehangen habe, dann entsorge ich es und gut ist. Meine Katzen helfen schonmal gerne bei diesem Prozess des Loslassen nach ….. ;-).

Um noch mehr Leichtigkeit zu empfinden, war heute nun der große Tag. Der Tag, an dem mein Kleiderschrank dran glauben mußte. Eher gesagt der Inhalt meines Kleiderschrankes. Ein Projekt, was ich schon so lange Zeit vor mir her geschoben habe.
Rund 3 Stunden durchlief jedes Kleidungsstück von allen Seiten meine Hände und Augen. Und dann die Entscheidung: Verschenken oder direkt wegwerfen? Nach rund 3 Stunden lagen 41 Teile zum Verschenken in einem großen Karton und 77 in Tüten auf dem Weg zur Entsorgung.

118 Teile – damit habe ich meinen Winterschlaf aber dicke wett gemacht!

Ich bin überrascht, was ich alles weggeworfen habe und wie sich meine Beziehung zu manchen Erinnerungsstücken verändert hat. Und doch finden sich immer noch vereinzelt Sachen in meinem Kleiderschrank, die ich wahrscheinlich nur ganz wenig bis nie (mehr) anziehen werden. Eine Safari-Weste zum Beispiel, die mich 10 Jahre lang auf den verrücktesten Reisen in die entlegendsten Gebiete dieser Erde begleitet hat. In dieser Weste – mit den gefühlten 100 Taschen – versteckte sich auf Reisen mein ganzes Leben – vom Pass über Medikamente, über Filme, über Steine und Muscheln, die ich unterwegs einsammelte, bis hin zur Wasserflasche, einem Eßbesteck und etwas Süßem sowie kleine Geschenke für einheimische Kinder.

Zurück zu meinem Experiment. Ab morgen heißt`s wieder: jeden Tag 1 Gegenstand aus der Wohnung loslassen.

Auf bald! Eure Ute

P.S.: Ihr habt die Aufzeichnungen No. 1 – 5 zu diesem Projekt noch nicht gelesen?
Hier nochmal die Links: Minimalistisch leben No. 1, No. 2, No. 3, No. 4 und No. 5.

G L Ü C K als Schulfach

Am Samstagabend vor einer Woche strahlte vox zur besten Sendezeit eine vierstündige Doku zum Thema "Ist Glück erlernbar?" aus. Neben vielen interessanten Informationen und Impulsen überraschte mich die Nachricht, dass es ein mir bis dato unbekanntes neues Schulfach gibt: G L Ü C K. Und das bereits seit 2007!
Der Direktor einer Heidelberger Schule hat zusammen mit einem Expertenrat dieses Schulfach konzipiert. Nicht etwa als PR-Gag. – Nein, Glück zählt sogar zu den möglichen Abi-Fächern.

Das Schulfach Glück soll den Jugendlichen Lebenskompetenz und Lebensfreude vermitteln. Und diese Lebensfreude soll gerade im Schulalltag Raum finden. Bei einer Umfrage hatte sich gezeigt, dass Zahnarzt und Schule die schlimmsten Dinge im Leben von Schülern sind.

Vox war mit der Kamera dabei, als das Schulfach Glück in Heidelberg unterrichtet wurde. Selbstwahrnehmung durch Atemübungen, Yoga, Konzentrationsübungen, Hinführung zur Meditation gehörten ebenso dazu wie erlebnisorientierte Projekte im Freien.
60 Schulen in Deutschland sollen diesem Beispiel bereits gefolgt sein.

Ich bin etwas gespalten in meiner Meinung. Einerseits finde ich es großartig, welchen Stellenwert ein existenzielles, menschliches Grundbedürfnis bekommt. – Andererseits ist es tragisch, dass Glück wieder erlernt werden muss, nicht mehr ganz natürlich aus uns selber kommt, nicht mehr in dem Maße durch das Leben in der Familie vermittelt werden kann und überwiegend durch schnelle Reize – zum Beispiel beim Shoppen – k u r z z e i t i g ausgelöst wird.

Und so bin ich einmal mehr bei der Weisheit, die ich Euch zum Jahreswechsel ans Herz gelegt hatte:

Wir haben gelernt, wie Vögel zu fliegen
und wie Fische zu schwimmen,
aber wir haben verlernt,
wie Menschen zu leben.
Martin Luther King

In diesem Sinne wünsche ich Euch unzählige glückliche Momente – aus Euch heraus!

Eure Ute

Vegetarische – pesco-vegetarische – vegane Ernährung & Yoga – No. 5

Die Blog-Artikel 1 bis 4 dieser Serie haben bis dato für sehr kontroverse Diskussionen gesorgt. Meist sitzen wir nach den Yoga-Kursen noch zusammen und besprechen Themen dieser Art. Auch schriftliches Feedback erreichte mich. Veganer möchten mich an ihren Erfahrungen teilhaben lassen. – Fleischesser schreiben, dass sie sich aufgrund der Artikel-Serie nun endlich für ein fleischloses Leben entschieden haben. – Der Milchverzehr wird von einigen sehr kritisch gesehen. Äußerst amüsant und ehrlich die Geschichte einer Yoga-Schülerin, die im Auto, auf dem Weg zu einem Familienfest, die Familie wildentschlossen vom vegetarischen Leben überzeugen wollte. Am Ziel angekommen wartete ein Buffet mit Fleischbergen. …….. Und das Vorhaben war dahin. …
Wichtig ist, dass das Nachdenken angeregt wird. Und wer einmal zu dem Schluß kommt, vegetarisch leben zu wollen, dann aber "scheitert", kommt sicher wieder an den Punkt, es versuchen zu wollen. Bis es klappt.

Und dann gab es aber auch eine Stimme, die offen sagte: "Ich kann mit dem Leiden der Tiere ohne schlechtes Gewissen leben, ich leide auch oft".

Was kann man zu all dem sagen? Ich hatte einmal einen Yoga-Lehrer, der sagte: Ihr könnt es nur so machen, lebt, wie Ihr Euch wünscht, wie alle Menschen leben sollten.

Und eben entdecke ich dazu im Internet eine Weisheit von Gandhi, die ich nun direkt mit Euch teilen möchte:

                        You have to be the change
                        you wish to see in this world!

Die Artikel-Serie geht weiter. – Die kontroversen Diskussionen sicher auch. Und das ist auch gut so.

Aber Gandhi hat es auf den Punkt gebracht ….. !

Eure
Ute

Vegetarische – pesco-vegetarische – vegane Ernährung & Yoga – No. 4

L a b  – dieses Wort gehörte bis vor einigen Wochen eher zu meinem passiven Wortschatz. Mit der Käseherstellung habe ich es noch entfernt in Verbindung gebracht. Aber dann hörte es schon auf mit dem Wissen.

Zur Käseherstellung benötigt man also definitiv Lab.

Lab hat die Eigenschaft, Milcheiweiß so zu spalten, dass die Milch eindickt, ohne sauer zu werden. Lab ist also ein Gerinnungsmittel.

Woher kommt das Lab?

Ursprünglich – und heute auch noch am weitesten verbreitet – vom Kälbchen.  Vom Kälbchen im säugenden Alter. Genauer gesagt aus dem Magen des Kälbchens. Der Kälbermagen, noch genauer gesagt die Magenschleimhaut,  produziert Lab, sondert Lab ab, damit das Kuh-Baby die Muttermilch optimal verdauen kann. Je jünger das Kälbchen ist, desto besser ist die Labqualität. Oft werden die Kälber schon nach 2 – 10 Tagen von der Mutter getrennt und geschlachtet.

Bei Wikipedia habe ich gelesen, dass Lab auch pflanzlich z.B. in den s.g. Labkräutern vorkommt. In Deutschland ist dieser Einsatz aber verboten. Auf www.schrotundkorn.de fand ich in einem Artikel über ‚Käseimitate für Veganer‘ den Hinweis, dass in Portugal mit Artischocken-Lab gearbeitet wird.
Lab kann auch gentechnisch manipuliert erzeugt werden, oder aber mikrobiell, mit Hilfe von Schimmelpilzen. Letzteres ist die Variante, nach der ich zurzeit meinen Käse im Reformhaus auswähle.
Gentechnisch erzeugtes Lab ist übrigens paradoxerweise in Deutschland zulässig!

Was so ein richtiger Käse-Fan ist, der wird aus geschmacklichen Gründen wohl immer bei Naturlab bleiben.
Geschmack hin oder her.  Das Leiden und die gnadenlose Ausbeutung von Tieren kann ich nicht mit der Verzückung der Geschmacksknospen auf meiner Zunge in Einklang bringen.

Was mich besonders verwundert hat:  Auf das mikrobielle Lab ist man nicht etwa aus Tierschutzgründen gekommen. Nein, aus Kostengründen! Und, weil die Kälbchen knapp wurden. Immer mehr Käse wurde konsumiert, da reichten die Kälbchen nicht aus, die im Schnellverfahren unwürdig ins Leben geworfen werden, um direkt danach unwürdig zu sterben.  Und so brauchte man dringend einen billigen Massenersatz. Nebenbei profitieren Vegetarier davon.

Auf www.kaeseseite.de findet sich über zig Seiten eine ‚Labinformation für Vegetarier‘. Dort sind bekannte Käsemarken vertreten, die Auskunft über ihr lab-freies Sortiment geben. Eine gute Orientierungshilfe, wie ich finde.

Je mehr ich hinter die Kulissen gucke, desto tiefer ist der Sumpf der Tierausbeutung. Und so kann Käse, produziert mit mikrobiellem Lab, nach meinem Empfinden auch nur ein Übergang sein. Ein Übergang zu veganem Käse. … oder zu der sonnengereiften Tomate auf dem Brot ……..

Eure Ute

Öl-Ziehen für mehr Gesundheit

Seit vielen Jahren schon erinnere ich mich immer mal wieder, besonders im Winter, an das ayurvedische Öl-Ziehen und praktiziere es dann einige Wochen lang zur Entgiftung. Dazu kaufe ich mir im Reformhaus biozertifiziertes Sesamöl. BIO ist hier ganz wichtig, damit wir nicht noch über das Öl zusätzliche Schadstoffe in den Körper aufnehmen. Morgens, direkt nach dem Aufstehen, nehme ich einen Eßlöffel voll Sesamöl in den Mund und ziehe es durch die Zähne, schiebe es in alle Richtungen durch den Mund, kaue es. (Das Gurgeln bitte auslassen.)
Zwischen 10 und 20 Minuten lang ist das Öl dabei dauernd in Bewegung. Klingt unglaublich lang, aber in dieser Zeit laufe ich durch die Wohnung, füttere die Katzen, koche Tee, suche mir etwas zum Anziehen raus, ….. . Man kann auch dabei duschen! Nach Ablauf der Zeit entsorge ich das nun weiß und flüssiger gewordene Öl in einem Papiertaschentuch und werfe es in die Toilette. Danach den Mund mit warmem Wasser mehrfach ausspülen und anschließend Zähne putzen!
Ich habe schon in mehreren Artikeln gelesen, dass man das Öl-Ziehen NACH dem Zähneputzen machen soll, aber ich habe mich für die Variante entschieden, die mir am logischsten erscheint und das ist die VOR dem Zähneputzen.

Und was hat das mit Gesundheit zu tun? Öl-Ziehen ist eine Entgiftungsmethode, die schon vor über 2.000 Jahren in den Schriften des Ayurveda verankert wurde. In der ayurvedischen Lehre lernen wir, dass sich Giftstoffe, die wir über die Nahrung und über die Luft aufgenommen haben, nachts im Mundraum sammeln. Daher auch der Zungenbelag am Morgen. Die Zunge ist ein ENTgiftungsorgan. Sobald wir morgens den ersten Schluck Wasser zu uns nehmen, verteilen wir die Schadstoffe zurück in den Körper. Daher hilft nur, diese über ein Öl zu binden und aus dem Mundraum auszuleiten. Und dann können auch Energien wieder freier fließen.

Man kann täglich Öl ziehen, man kann es wöchentlich tun oder kurweise über ein paar Wochen im Jahr. Ich kann nur sagen, dass es ein tolles Gefühl ist, dieses weiß gewordene Öl aus dem Mund zu entsorgen. – Mit dem Gefühl, den Körper von unzähligen Giftstoffen befreit zu haben. Psychisch ein positiver Start in den Tag!

In der Zeitschrift Allegria* habe ich gelesen, dass durch Zähneputzen nur 10% der Mundhöhle gereinigt wird. Laut dieses Artikels leben in unserer Mundhöhle 10 Milliarden Bakterien, Viren, Pilze und andere Mikroorganismen. Bakterien aus dem Mundraum, die ins Blut gelangen, können unser Herz schädigen. Zahn- und Zahnfleischentzündungen können Lungen- und Atemwegserkrankungen begünstigen. Selbst Arthritis und Diabetes sollen hier ihren Ursprung haben.

Öl-Ziehen – ein spannender Selbstversuch, der sich lohnt. – Für die Gesundheit! Für ein gutes Gefühl!

Gute Gesundheit! Happy Öl-Ziehen. Herzlichen Gruß. Eure Ute 

* Ausgabe Herbst 2011

WORLD YOGA DAY am 26. Februar! Jetzt anmelden!

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Liebe Mitglieder und Freunde von GANDIVA YOGA!

Am Sonntag, den 26. Februar findet von 11:00 bis 13:00 Uhr zum 6. Mal die Charity-Aktion WORLD YOGA DAY (WYD) statt. Auf der ganzen Welt praktizieren Yogis 24 Stunden lang gemeinsam Yoga & Meditation. – Auf Spendenbasis! Dieser Yoga-Marathon durchschreitet nach und nach die Zeitzonen der Kontinente. Ziel dieses Yoga-Events: die Verbesserung der Menschenrechte. Daher gehen alle weltweit gesammelten Spenden an die Organisation Reporter ohne Grenzen, eine weltweit agierende Menschenrechtsorganisation, gegründet 1985, mit Sitz in Paris.

GANDIVA YOGA beteiligt sich offiziell an diesem Yoga-Spenden-Marathon. Welche Yoga-Schulen weltweit teilnehmen, seht Ihr hier.

Anmeldungen bitte zeitnah unter: ute.schwartz@gandivayoga.de. Ort: GANDIVA YOGA-Lounge, Mönchengladbach. 120 Minuten Yoga-Praxis von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Maximale Teilnehmerzahl: 12.

Freue mich schon heute auf diesen Event. – Auf Euch! – Auf das Gefühl der Verbundenheit. – Weltweit!

Herzlichen Gruß
Eure Ute

Vegetarische – pesco-vegetarische – vegane Ernährung & Yoga – No. 3

Über die emotionale Ausbeutung von Tieren, über ein Leben wider jeglicher Natur, habe ich zum Thema Milchprodukte in Artikel No. 2 dieser Serie bereits geschrieben. Kommen wir zum Thema Milchprodukte & Gesundheit. Also ich bin noch so aufgewachsen, dass Milch etwas richtig Gutes ist, ein wertvoller Nährstoff, der mir gut tut. Ob bei Erkältung "Heiße Milch mit Honig" oder Joghurtprodukte bei Magen-/Darm-Problemen.

Und dann ist da noch die Werbebranche, die uns vielfach vorgaukelt, dass Milch super für Heranwachsende ist. Denken wir an die "Extraportion Milch", die glauben macht, dass Kinderschokolade von Ferrero den kleinen und großen Naschkatzen einen hochwertigen, elementar-wichtigen Nährstoff zuführt. Ich schaue mir zurzeit im Kühlregal die Käseverpackungen genauer an. Immer sind es satt-grüne Wiesen, glückliche, gepflegte Kühe, die alle im Allgäu leben – eine unerträgliche Vorspiegelung von Idylle, wenn man auch nur etwas die Hintergründe kennt. Die Krönung ist der aktuelle Le Rustique-TV-Spot, in dem ein Bauer seine Kuh massiert, tätschelt, liebkost, verwöhnt, …….., damit wir einen möglichst wohlschmeckenden Camembert auf dem Tisch haben .

Milch ist Nahrung für Säuglinge. Und Punkt!
Wir zweckentfremden diese Nahrungsquelle. Muttermilch regt die Bildung eines Wachstumshormons  (IGF-1) an, erläutert Rüdiger Dahlke im ersten Teil seines Buches PEACE FOOD. Für die Zeit des Heranwachsens ist das gut und richtig. Aber was ist danach? Wofür brauchen wir im fortgeschrittenen Alter Wachstumshormone? Welches Wachstum wird da begünstigt? Rüdiger Dahlke schreibt dazu: "Je später folglich im Leben noch Milchprodukte genommen werden, desto schlechter für den Organismus. So wird für reife Menschen zur Falle, was für Säuglinge, Kinder und Heranwachsende durchaus Sinn macht.  …… Alles andere ist Missbrauch, der sich rächt." Dahlke erläutert weiter, dass Krankheiten wie häufige Erkältungen, Asthma bis hin zu Krebs auf Milchprodukte zurück geführt werden können. Interessant auch Dahlke`s Lehrstunde, dass Muttermilch immer auf die entsprechende Art abgestimmt ist, sprich, wie schnell Neugeborene wachsen sollen. Je schneller ein Tier wachsen soll, desto eiweißhaltiger ist die Milch. Ein Kaninchenjunges verdoppelt in 6 Tagen sein Gewicht, ein Kalb braucht ca. 47 Tage um sein Gewicht zu verdoppeln und ein menschlicher Säugling hat 180 Tage Zeit, 100% zuzulegen. Das heißt, wir tinken Milch, die unser Wachstum rund 4mal so schnell aktiviert, wie es für die Gattung Mensch vorgesehen ist. Und nochmal die Frage: was für ein Wachstum wird da angeregt? …….

Je mehr Schadstoffe eine Kuh zu sich nimmt, desto mehr Schadstoffe nehmen wir über den Milchkonsum auf. Dahlke berichtet von einer Studie des New England Journal of Medicine, in der belegt wird, "dass die chemische Vergiftung der Muttermilch vegan lebender Mütter 35-mal geringer als die des Durchschnitts".

Auf Ziegenmilch oder Schafsmilch zu wechseln, ist wohl auch keine Lösung. Hier werden die Muttertiere zwar weniger ausgebeutet, aber auch hier ist die Milch von der Zusammensetzung her nur auf Ziegenbabies oder Schafsbabies zugeschnitten und für Menschen aufgrund des höheren Eiweißgehaltes ebenso ungeeignet wie von der Kuh. Dahlke rät zu Reis-, Hanf-, Mandel- und bedingt zu Soja-Milch.

Je tiefer man hinter die Kulissen dieser Irrwege, Grausamkeiten und Ausbeutungen schaut, desto größer wird der Sumpf. Als ich mich neulich im Reformhaus nach vegetarischer und veganer Butter erkundigte, führte mich das Gespräch zum Thema Kälberlab im Käse. Seitdem kaufe ich nur noch Käse aus der Herstellung mit mikrobiellem Lab. Mehr dazu im nächsten Artikel.

Yoga an den Karnevalstagen!

Liebe GANDIVA YOGA-Schüler,

für diejenigen unter Euch, die dem Karnevalstrubel lieber entfliehen, sprich Yoga praktizieren möchten, sei gesagt: ALTWEIBER findet Yoga statt. Anstelle der sonst üblichen beiden Kurse (18:15 Uhr und 20:30 Uhr) findet 1 Kurs von 

                                  19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
statt.

Der Samstagskurs am 18. Februar findet ab 09:30 Uhr wie gewohnt statt, sofern sich 4 Personen anmelden. Aufgrund der Tatsache, dass Karneval ist, bitte kurze Mail oder SMS, wer kommen möchte!

VEILCHENDIENSTAG entfällt Morning-Yoga aufgrund des großen Karnevalsumzuges in Mönchengladbach – der After Work-Yoga-Kus um 19:30 Uhr findet statt. Wer aus dem Morning-Yoga-Kurs in den Abendkurs kommen möchte, bitte zeitnah per Mail anmelden.

Freue mich auf Euch. Herzlichen Gruss. Ute

Und jetzt ein toller Eintopf!

Seit ich kein Fleisch mehr esse, liebe ich Eintöpfe noch mehr. Einfach zusammen würfeln, was der Kühlschrank her gibt, gut würzen und dann könnte ich mich da reinsetzen, so lecker! Und schnell geht`s auch noch!

Im Radio lauschte ich vor einigen Tagen einer Ernährungswissenschaftlerin, die sich darüber aussprach, wie wichtig Eintöpfe in diesen Wintertagen seien. – Wie gesund, wie vitaminreich, wie zuträglich dem Flüssigkeitshaushalt des Körpers. Vitaminreich allerdings nur, wenn man den Deckel fest auf den Topf legt und nicht schräg, wie ich es "gelernt" habe. Ich bin nämlich auch so jemand, der ständig nachschaut, wie weit der Eintopf ist, nachwürzt, rührt, abschmeckt ….. und dabei offensichtlich die Vitamine türmen läßt! Haben wir wieder etwas gelernt. Nun bleibt der Deckel drauf!

Heute war der Phantasie-Eintopf besonders schmackhaft:

5 mittelgroße Kartoffeln                 achteln
5 Bio-Möhren                                in Scheiben schneiden
1/2 Stange Lauch                          in Schreiben schneiden
ca. 200 gr. rote Linsen
2 vegetarische Gemüsebrühe-Würfel
etwas Ghee/Butter (damit der Körper das Carotin aufnehmen kann)
1 – 1,5 Liter Wasser
1,5 Teel. italienische Kräuter
1 Teel. Majoran
1/2 Teel. Kümmel
schwarzer Pfeffer
ein paar Maggiespritzer

ca. 25 Minuten köcheln lassen; 10 Minuten vor Ende der Garzeit erst die Linsen hinzu tun! (ergibt 2 – 3 Portionen)

Gut hätte auch noch Blumenkohl gepaßt. Aber damit konnte mein Kühlschrank heute nicht dienen. Auf Salz habe ich bewußt verzichtet, weil die Gemüsebrühewürfel für meinen Geschmack immer schon salzhaltig genug sind.

In dem Radiobeitrag kam dann auch die Frage auf, warum der Eintopf Eintopf heißt. Hättet Ihr es gewußt? Weil man früher nur eine Kochstelle, eine Feuerstelle, sprich, Platz für EINEN Topf hatte.

Für diese Minusgrade im Moment, heute waren es gefühlte  -15°  ;-), genau das Richtige. Und wenn`s farblich noch schön bunt ist, hat die Psyche auch noch etwas davon!

Viel Spaß beim Nachkochen und Schwelgen.

Eure Ute 

Vegetarische – pesco-vegetarische – vegane Ernährung & Yoga – No. 2

Muttergefühle sind Muttergefühle, oder? – Ob Mensch, ob Tier!

Wir schmunzeln, wenn Stadtkinder nachweislich der Ansicht sind, Kühe seien lila. – Aber wissen wir, wie brutal Muttertiere ausgebeutet werden, damit wir beispielsweise Milch auf dem Tisch haben? Ehrlich gesagt, in DER Tiefe wußte ich es nicht.

Eine Kuh schenkt einem Kälbchen nach dem anderen das Leben, wird also ständig trächtig gehalten, sonst würde sie keine Milch geben. Und jetzt fängt "Absurdistan" an: das Kälbchen wird der Mutter nach der Geburt weg genommen, da es sonst etwas von der Milch weg trinken würde, die für den Verkauf, für uns, gedacht ist. Und anstelle der natürlichen Aufzuchtmilch, von der Natur alleine dafür vorgesehen, bekommt das Kälbchen künstliche Schnellaufzuchtmittel. Damit es möglichst schnell wächst, die Knochen schnell wachsen, viel Fleisch dran kommt, damit es bald zur Schlachtbank geführt werden kann. Und jetzt kommt "Absurdistan" zum Höhepunkt: die Mutter-Kuh ruft noch 2 Wochen nach ihrem Baby. Ich habe keine Kinder. – Aber Gefühle ….. .
Das alleine ist schon unerträglich. Und das alles für meinen Latte Macchiato, für Joghurts und Quark? Der Mensch ist übrigens die einzgie Spezies, die nach den ersten Lebensmonaten noch Milch zu sich nimmt. – Lebenslang! Kein anderes Lebewesen macht das. Ist uns das bewußt? – Haben wir überhaupt schon einmal darüber nachgedacht. 

Mein Bedarf an Milch ist gedeckt. Mit dem Wissen um und über dieses Produkt kann ich es nicht mehr zu mir nehmen. Es ist sicher nicht ganz einfach, ganz auf Milch zu verzichten, aber setzen wir doch da an, wo Mengen an Milch in unseren Körper fließen. Bei mir ist das der schon erwähnte Latte Macchiato. Zwei Latte Macchiato am Morgen macht 400ml Milch. Hochgerechnet auf einen Monat komme ich locker auf 10 Liter Milch. Allein bei der Vorstellung wird mir schlecht. Seit 01. Januar gehört meine geliebte, allmorgendliche Latte Macchiato-Zeremonie – mit meinen Katzen auf dem Sofa – der Vergangenheit an. Und das Komische ist, ich vermisse nichts. Nun ist es ein toller Kräutertee, mit dem ich auf dem Sofa den Morgen in aller Ruhe begrüße. – Und das genieße ich ich jetzt doppelt! So wird Verzicht zur Bereicherung.

Zurück zu den Muttergefühlen, zu den Emotionen. Ich reiße heute morgen ein Kalenderblatt von meinem IRISIANA-Kalender "Worte der Weisheit 2012" vom Dalai Lama ab und es präsentieren sich die folgenden Zeilen:

     Lassen wir das Herz ohne Verstand sprechen,
     verwischt sich der Unterschied zwischen Mensch und Tier. 

Geschenkidee für den Valentinstag

Das Jahr ist noch jung. Und schon nähert er sich wieder mit großen Schritten – der Valentinstag. Seit 600 Jahren schon sind es Blumensträuße, die speziell an diesem Tag als Zeichen für Liebende und die, die es werden wollen, dienen.

Natürlich ist es toll, an irgend einem Tag im Jahr, an dem Euch danach ist, Freunde, Kollegen, Familienmitglieder oder die Liebste/den Liebsten zu bedenken und zu beschenken, aber Tradition ist auch etwas sehr Schönes.
Noch schöner als ein materielles Geschenk ist, sich Zeit zu schenken. Und da habe ich einen Tipp für eine außergewöhnliche Verwöhnzeit: Verschenkt eine Auszeit, ein Stück Entspannung und Lebensqualität. – Und der Clou: erlebt diese Zeit gemeinsam. Verschenkt: 

                      "Happy Valentine – Yoga zu zweit". *
               
90 Minuten für 2 Personen – 2 Yoga-Frösche inklusive!
                                                 30 €uro

Buchbar bis 14. Februar. Buchungen unter: ute.schwartz@gandivayoga.de. Stichwort: Happy Valentine.
Termin vereinbaren und Geschenk-Gutschein nebst Fröschen in Mönchengladbach abholen.

Herzlichen Gruß. Freue mich auf Euch!

Eure Ute

* Happy Valentine findet im Rahmen der laufenden Yoga-Kurse statt. Wochentag und Kurszeit nach Wahl!

Vegetarische – pesco-vegetarische – vegane Ernährung – ……. & YOGA – No. 1

Ich liebe Tiere. Wenn ich im Sommer unter freiem Himmel esse, rette ich jede Fliege oder Wespe aus meinem Glas. Ich bringe Tauben zum Einschläfern, wenn Sie vor eine Scheibe geflogen oder im Straßenverkehr verunfallt sind. Hummer zu essen, ist in meinen Augen Auftragsmord. Schnecken- und Froschschenkel-Gerichte gehören nach meinen Dafürhalten in die Kategorie Perversion. Und als vor 2 Wochen in meiner Küche unter der Spüle ein Heißwassergerät deinstalliert wurde, reichte ich den 4 kleinen Spinnen, die zum Vorschein kamen, erst einmal ein Stück Zewa als Brücke zum Überleben. Als BSE zur Tragödie wurde, vor ungefähr 12 Jahren, da gehörte ich zu den Menschen, die die Hand dafür ins Feuer gelegt hätten, dass nun alles anders wird. ….. Nichts ist anders geworden!

Meinen ersten Versuch vegetarisch zu leben, machte ich als Teenager. Dieser Versuch endete mit einem pickeligen Gesicht, woraufhin mein Arzt nur meinte "Du kannst nicht einfach das Fleisch weglassen. Das sind schon erste Anzeichen von Mangelernährung. Sich fleischlos zu ernähren ist eine Wissenschaft für sich!". Wissenschaft hatte ich in der Schule genug und Pickel konnte ich in dem Alter schon garnicht brauchen. Also wieder zurück zum Fleischessen. Ich erinnere mich aber noch sehr gut an das überragende Gefühl, wenn ich an einer Kuhwiese vorbei fuhr und mit guten Gewissen sagen konnte "Für mich müßt Ihr nicht sterben!". Leider hielt dieses Gefühl ja nur ein paar Wochen ….

Und so verschließe ich seit 30 Jahren mehr oder weniger die Augen vor dem Thema, dass ich mich gerne vegetarisch ernähren möchte. Ich aß immer sehr wenig Fleisch und Wurst, und litt unter diesem inkonsequenten Verhalten. Und seit ich 1998 bei einer Studienreise durch Syrien in eine Schlachterstraße geriet, ich watete durch Blut und rechts und links von mir nur lange Tische mit Ziegen- und Schafsköpfen, Hunderte, konnte ich kein Fleisch mehr am Stück essen. Nur noch Geschnetzeltes und Hackfleisch. Und weiter litt ich unter dieser Inkonsequenz. Berichte im Fernsehen über Tiertransporte und die Zustände in Schlachthäusern waren und sind für mich unerträglich. Wenn ich auf der Autobahn an einem Tiertransporter vorbei komme, bekomme ich Pudding in den Beinen.

Vorletztes Silvester, ich hatte Freunde eingeladen, war die vegetarische Ernährung wieder Thema und für mich der letzte Impuls, nun vegetarisch zu leben. Sollten sie doch kommen die Mangelerscheinungen. Dann würde man auch sicher etwas dagegen tun können. Das ist mehr als 12 Monate her, bis jetzt habe ich nachgewiesenermaßen noch keine!

Der Verzicht auf Fleisch und Wurst ist für mich zu 99 % kein Problem. Das eine Prozent …. ja, das tritt dann auf den Plan, wenn ich meinen Katzen gekochten Schinken klein schneide. Früher habe ich dann auch mal beherzt zugebissen. Heute muss ich schnell das Gehirn einschalten …. und dann verzichten. Was kein Problem ist, eben nur Bewußtmachung!

Streng genommen bin ich seit über einem Jahr Pesco-Vegetarier. Alle 2 Monate fällt mir etwas Lachs zum Opfer und wenn die Katzen Thunfisch oder Krabben bekommen, landet auch etwas davon in meinem Mund. 

Silvester war mein Freund Heinz, Männer-Yoga-Lehrer in der GANDIVA YOGA-Lounge, bei mir zu Gast. Wir haben zusammen gekocht. – Vegan! Heinz, der schon seit vielen, vielen Jahren Vegetarier ist, geht nun eine Stufe weiter. – Weiter in Richtung vegane Ernährung. Die Zutaten für das Silvester-Menü zu bekommen war teilweise nicht ganz so einfach. Vegane Butter – da streikte auch mein Reformhaus in Viersen. Aber Vegetarische tat`s in meinen Augen auch! Was es gab? Eine Möhren-Ingwer-Suppe als Vorspeise. Hauptgang: Dinkelnudeln mit Tomaten und Ruccola. Und das Highlight war das Dessert: Waffeln mit frischem Obstsalat. Der Waffelteig wurde mit geriebener Orangenschale und Zimt verfeinert. Da läuft mir jetzt noch das Wasser im Mund zusammen. Wir sprachen nahezu den ganzen Abend über ein Buch, das Heinz zu dem Schritt, nun vegan leben zu wollen, bewogen hatte.

Ich werde diese Buch nun lesen. – Für mich und für Euch. Peu à peu werde ich Euch mit den wichtigsten Fakten versorgen. Verbunden mit meinen Gedanken, meiner individuellen Auseinandersetzung, dem Zusammenhang zwischen Ernährung und der Yoga-Praxis und meinen nächsten Schritten in Sachen Ernährung. Wie das Buch heißt? PEACE FOOD  -  Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt, von Ruediger Dahlke. Erschienen bei Gräfe und Unzer.                 (Fortsetzung folgt) 

Minimalistisch leben – mit 100 Dingen oder weniger – No. 5

Nach den etwas komplizierteren Entscheidungen in Sachen 'Dinge mit Geschichte und Erinnerungen', die, wie Ihr Euch erinnert, verbunden waren mit einer großen Portion Grübelei und Sentimentalität, folgt nun eine Zeit, in der die täglichen Ausmist-Artikel nur so in die Körbe fließen und fliegen. Wie leicht plötzlich alles ist. Dinge, die nie gepaßt haben, weder zu mir, noch zu meiner Wohnung, noch zu meinem Leben, aber doch schon irgendwo hingen, standen, lagen, und über die die Faulheit längst gesiegt hatte. Warum also diese "Deko" ändern. - Hammer suchen, die richtige Position für den Nagel "ermessen", einen neuen Nagel in die Wand schlagen, ein schöneres Bild aufhängen. – Viel zu aufwändig!
Plötzlich fiel`s leicht, diese Dinge weg zu packen. Und der Platz an der Wand brachte Raum für neue Ideen im Kopf. Schnell war eine passende, schöne Alternative gefunden. Platz in der Wohnung macht den Kopf frei. Frei für Ideen, Verschönerungen. Platz, sich mit den Dingen zu umgeben, die wirklich zu einem passen, von denen man überzeugt ist.

Auch Dinge, die besonders pflegeintensiv sind, wie zum Beispiel ein Bilderrahmen mit einem hohen Silberanteil, werden nun öffentlich zum Dorn im Auge. Immer dieses Silberputztuch zu suchen. Hauchen, Reiben, Hauchen, Reiben, ….. und immer noch dunkle Stellen. Also doch eher unauffällig im Sekretär verschwinden lassen. Und nun die Legitimation, diese Dinge einfach in eine Kiste wandern zu lassen. Ganz leicht geht das von der Hand. Warum nicht schon Jahre vorher?

Eine besondere Anziehungskraft hat immer noch mein Kleiderschrank. Wenn ich dann aber fest entschlossen vor demselben stehe, die Türen öffne, …….. mache ich diese sofort ganz schnell wieder zu und beende mein Vorhaben, hier den gaaannnnz großen Ausmist-Coup zu landen.
Wobei in puncto Kleiderschrank der Kleiderschrank an sich auch zum Ausmist-Objekt werden soll. Träumte ich doch von einem Kleiderschrank, der meine Größe nicht überschritt. Hohe Schränke, so empfinde ich es zumindest, erschlagen, erdrücken, engen ein.

An einem Samstag im Dezember habe ich zum ersten Mal in meinem Leben bei Kaiser`s das Tengelmann-Kundenmagazin mitgenommen, in der Hoffnung, einen Tipp für`s Weihnachtsessen zu bekommen. Und was finde ich darin? Einen Artikel "Krempelfrei ins neue Jahr!". Da ist von Tatort Kleiderschrank die Rede. Und von der Kaizen-Methode aus Japan. – Hier räumt die ganze Familie den Kleiderschrank auf, damit sich jeder Beteiligte für die Einhaltung der Ordnung einsetzt. Dann wird von Kleiderschrank-Verstopfung gesprochen. – Hier geht`s dann um Hygiene, um Gerüche, die sich bilden, wenn die Luft im Kleiderschrank durch zu viel Klamotten nicht mehr zirkulieren kann. Und die Motten finden hier natürlich auch Beachtung. Was mich aber richtig motiviert hat, ist ein dicker roter Störer mit dem Text: "Kreatives Chaos? Gibt`s nicht. Der Zeitdieb Unordnung bremst auch Kreative aus. Chaos raubt Schlaf. Mediziner entdeckten, das Menschen, die in unaufgeräumten Räumen schlafen, mehr Stresshormon Cortisol produzieren."

Und wenn man zu viel in der Wohnung stehen, liegen, hängen hat, ja, dann wirkt`s auch ganz leicht unordentlich. Also ich brauche meinen Schlaf. Und mehr Cortisol – das will ich nicht!

Na dann, hochmotiviert auf in die nächste Runde.                        (Fortsetzung folgt)

Burn-Out – „GUT ist GUT genug!“

Ihr erinnert Euch an die die GANDIVA YOGA-Neujahrsbotschaft?! – Eine Weisheit von Martin Luther King:

Wir haben gelernt, wie Vögel zu fliegen und wie Fische zu schwimmen,
aber wir haben verlernt, wie Menschen zu leben!

Gestern stieß ich bei PHOENIX (imDialog, 08.01., 11:15 Uhr) auf einen äußerst spannenden Dialog zwischen dem Psychiater und Psychotherapeuten Dr. Christian Dogs, ärztlicher Direktor einer Klinik in Scheidegg im Allgäu, die auf psychische Krankheiten – und somit auch auf Burn-Out – spezialisiert ist, und Michael Krons. Thema: Burn-Out. Ursachen und Wege raus aus der Krise.


VIAPhoenix 

Die Kernbotschaft: mehr Mensch sein. Im Sein sein. Lebensfreude. Privatleben. Funktionierende Beziehungen. Entschleunigung. Pausen für unser Gehirn. ENT-spannung. F R E I-zeit. – Das ist es, was uns vor Burn-Out schützt, bzw. was uns wieder aus der Krise führt. – Wenn wir denn bereit sind, unser Leben zu ändern. Denn darum geht`s.
Und diese Kernbotschaft fügt sich wunderbar in meine Neujahrsbotschaft. Damit wäre der Kreis geschlossen.

Dogs klärt auf, dass wir von Kind an  d e f i z i t ä r  erzogen werden. Es zählt oft nur, was wir nicht können, wo wir nicht gut genug sind. Und diese Erziehung findet in fast allen Firmen eine Fortsetzung. – Wir werden meistens nur daran gemessen, was nicht erfolgreich war, was besser hätte sein können und müssen. Und wenn dann etwas mal besonders gut war, ist das ab sofort der neue Maßstab. Der Druck steigt. Und dann sind wir wieder bei höher, schneller, weiter, …….. . Die Medien, besonders das Internet, tun ihres dazu. Uns wird jede Sekunde vor Augen gehalten, dass es noch besser, noch billiger, noch mehr …., noch schneller, noch …… geht.
Was wir darüber verlieren ist:  Z U F R I E D E N H E I T !

Der Appell von Dogs: Gut ist gut genug! Sich nicht mehr dem "höher-schneller-weiter-erfolgreicher-reicher"-Prinzip ergeben. "Du mußt nicht jede Karriere machen!" – sagt der Psychiater und Psychotherapeut.
Bewußtmachung: es geht mir sehr gut! Zeit für sich nutzen. Zeit, um zu hinterfragen: Was brauche ICH? Zeit, sich mal wieder zu spüren. Zeit für Gefühle! Zeit für ENT-spannung.

Der Gesprächspartner von Dogs zitiert in diesem Zusammenhang eine wunderschöne Weisheit, die auf Aristoteles zurück geht: 

                Muße ist die Schwester von Freiheit!

Und da fällt mir wieder Matthias Horx ein. Der Trendforscher prophezeit in diesem Kontext: " Es wird der Zeitpunkt kommen, an dem wir nicht mehr mit dem 200-PS-Auto angeben, sondern mit 3 Stunden Muße am Tag."

Dogs spricht in dem Beitrag einen einfachen Selbsttest an: Aufschreiben, was ist das Wichtigste in meinem Leben. Und dann daneben schreiben, wie oft ich diese Dinge tue, wieviel Zeit ich mir dafür nehme.

Interessant auch, dass Burn-Out ein rein deutsches Phänomen zu sein scheint. Kaum einem Land geht es so gut, wie Deutschland. – So Dogs. Südliche Länder kennen kein Burn-Out. Die Südländer sind emotionaler, emotional intelligenter, sozialer, leben mehr, haben mehr Lebensfreude. – So Dogs weiter.

Pause für`s Gehirn, sich spüren, Zeit für sich, ENT-spannung, Gefühle, Klarsicht, im Sein sein, Bewußtmachung, Achtsamkeit – all diese Begrifft führen mich zurück zu Y O G A. Bei Fragen zu Kursen oder zum Einzelunterricht: ute.schwartz@gandivayoga oder 01577  86 3 444.

Frohes, wohltuendes Menschsein!
Eure
Ute

Männer-Yoga – Neuer Kurs in den Startlöchern!

" M ä n n e r s a c h e " -  der Männer-Yogakurs nur für Männer, unterrichtet von einem Mann, von Heinz Götz, ist inzwischen fester und geschätzter Bestandteil im Kursplan von GANDIVA YOGA. Es gibt derzeit Überlegungen, noch einen zweiten Männer-Yogakurs einzurichten.

Am 01. Februar 2012 beginnt der neue 10-er-Block " M Ä N N E R S A C H E ". Interesse?  -  Sie wissen aber noch nicht, was Sie erwartet und würden lieber gerne erst einmal testen? Dann darf ich Ihnen heute 3 Schnuppertermine anbieten.
Schnupperabende Männer-Yoga:
Immer mittwochs: 11. Januar, 18. Januar und 25. Januar 2012!
Start: 20:00 Uhr. Dauer: 75 Minuten. Kosten: 15 €.
Leitung: Heinz Götz, Düsseldorf.

Dieser neue Kurs-Block " M Ä N N E R S A C H E " richtet sich an Yoga-Erfahrene wie Anfänger. Einstieg jederzeit möglich. Die Haltungen werden individuell abgewandelt, Vorstufen gewählt, damit jeder Teilnehmer mitkommt.

Heinz Götz, Partner bei Rothfeld & Partner, Düsseldorf, Yoga-Lehrer BDY/EYU: "Lösen Sie sich vom Yoga-Brigitte-Image und lassen Sie sich inspirieren von dem Yoga, wie er über Jahrhunderte ausschließlich von Männern praktiziert wurde. Yoga war mit all seinen Facetten, von seiner geschichtlichen Entwicklung her, eine Männerdomäne. Seit einem halben Jahrhundert praktizieren im Westen überproportional viele Frauen Yoga. Das sollte Sie nicht davon abhalten, selbst Yoga zu praktizieren. Wir haben dafür einen "männlichen" Rahmen geschaffen. Seien Sie neugierig auf die Welt des Yoga, die aus viel mehr besteht, als Übungen/Haltungen auf der Matte. Profitieren Sie von den positiven Wirkungen und lassen Sie sich ein auf neue kraftvolle und mitunter auch sehr herausfordernde Erfahrungen. Ich begleite Sie sehr gerne."  

Für Männer wie Kai Ribereau, Ashton Kutcher, David Beckham, Daniel Craig, Barry Zito, Sting, Ralf Bauer, u.v.a.m. ist Yoga fester Bestandteil ihres Lebens.

Anmeldungen bitte bis 24 h vor dem jeweiligen Schnupper-Termin an ute.schwartz@gandivayoga.de.
Bitte zur Yoga-Praxis dünne Decke oder Badelaken als Auflage für die Schurwollematten mitbringen. Socken nicht vergessen. Für Wasser, Ingwertee und Nüsse ist gesorgt.

Und wenn es Ihnen gefallen hat, Sie Yoga für sich (wieder-)entdeckt haben - hier die 10 Termine des sich den Schnupperterminen anschließenden Kurses:
01. Februar
08. Februar
29. Februar
14. März
21. März
28. März
04. April
11. April
18. April
25. April

Der 10-er-Block kostet 150 €.

Im Rahmen dieser 10 Termine kann übrigens auch jederzeit noch geschnuppert werden, sofern Platz ist!
Vorherige Anmeldung erbeten!

Bei Fragen jeglicher Art, Anmeldungen zu Schnupperterminen oder Buchungen des 10-er-Blocks wenden Sie sich bitte an ute.schwartz@gandivayoga.de oder rufen Sie mich unter 0 15 77 3 86 3 444 an.

Beste Grüße

Ute Schwartz

FROHE WEIHNACHTEN – Haben oder Sein?

Interessant die aktuellen Diskussionen darüber, die verkaufsoffenen Sonntage im Advent abzuschaffen. Ich persönlich empfinde es als erschreckend, wie voll die Stadt und die Zufahrtstraßen an den Adventswochenenden waren. GANDIVA YOGA liegt mitten in Mönchengladbach. An 48 Samstagen im Jahr liebe ich es geradezu, morgens um kurz nach 8 zur Yoga-Schule zu fahren. Kaum Autos, kaum Menschen, Zeit, die Natur auf dem Weg zur Yoga-Schule bewußter zu sehen. – Die Welt dreht sich samstags um diese Zeit noch langsam und das ist immer wieder sehr wohltuend. Wenn ich in den letzten Wochen nach dem Samstagsmorgenskurs nach Hause gefahren bin, hatte ich das Kontrastprogramm: ich stand im Chaos. Autos, Menschen, Laufen, bepackte Männer und Frauen, Hektik, Hupen, angestrengte Gesichter, hoher Geräuschpegel. Und das paßt so garnicht zu der tollen Dekoration der Geschäfte, Passagen, Privathäuser und Vorgärten. Ich hatte und habe dann das Gefühl, die Weihnachtskulisse der Stadt ist die Bühne und auf der Bühne läuft ein Film, der auf Schnelldurchlauf gestellt wurde. Ich hatte das Glück, mich nicht in dieses Getümmel stürzen zu müssen, um Geschenke zu ergattern. Und ich verstehe die Menschen, die nur die Chance haben, am Adventswochenende einkaufen zu gehen. Aber die Jagd nach den Geschenken, der Druck, etwas Tolles finden zu müssen, der Wunsch, noch ein Highlight für einen lieben Menschen zu erstehen, läßt die eigentlich schöne Zeit, mit dem tiefen Rot und dem dunklen Grün, der breiten Duftpalette, den Momenten, in denen innegehalten wird, in denen man liebe Menschen trifft, Kaffee trinkt, sich austauscht, einfach vorbei rauschen.

Patanjali hat vor rund 1.800 Jahren (frei übersetzt) gesagt: 

             Yoga ist der Zustand, 
                    
in dem die Gedanken nicht mehr kreisen!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen/Euch FROHE WEIHNACHTEN. – Ruhe in den Gedanken, Tage im Zeichen von Duft, Farben, Natur, Austausch, Lachen, Genießen.  I M  S E I N  S E I N. Zeit für Freunde, Familie, Nachbarn. Dinge gemeinsam tun. Dinge bewußt tun. Genießen. Sich spüren, andere spüren.

FROHE WEIHNACHTEN

wünscht Ihnen/Euch

Ute

Entspannt in den Heiligabend! – Mit Yoga.

Liebe Freunde und Interessenten von GANDIVA YOGA,

wie Ihr wißt, habe ich mir auf die Fahne geschrieben, Yoga gerade an ausgewählten Feiertagen, an ganz besonderen Tagen also, zu unterrichten. Heiligabend ist so ein Tag.

Ihr seid herzlich eingeladen, am 24. Dezember um 9:15 Uhr zu einer 75-minütigen Yoga-Praxis in die GANDIVA YOGA-Lounge zu kommen. Bitte per sms oder eMail bis 22. Dezember abends anmelden. Mindestens 6 Teilnehmer, max.10.

Diese Yoga-Stunde findet auf Spendenbasis statt. Eure Spende wird Obdachlosen in Mönchengladbach zugute kommen. GANDIVA YOGA verdoppelt die Spende.

Ich freue mich auf Euch. – Und auf einen ganz wunderschönen und ruhigen Einstieg in die Festtage.

Eure
Ute

Sinnvolle Geschenkideen für`s Fest!

Weihnachten kommt doch jedes Jahr wieder unerwartetet. Auch wenn der Trend zunehmend dahin geht, sich nichts mehr zu schenken, oder nur eine Kleinigkeit, so kommt man doch meistens kurz vor den Feiertagen noch einmal so richtig ins Schwitzen. Eine liebe Freundin, ein Freund, ein Nachbar, eine Kollegin, ein Kollege kommt einem plötzlich in den Sinn, die/den man doch noch gerne von Herzen beschenken möchte. – Zumindest beobachte ich das bei mir.

                     Die GANDIVA YOGA-Geschenktipps:

Verschenken Sie ein Stück Lebensqualität, ein Stück Wohlbefinden, ein Stück Ruhe und Gesundheit. Eine Auszeit. – Mit Yoga!

              Gandiva_Gutschein

1. Der GANDIVA YOGA-Winter(s)pass
(mehr dazu)

  5 x 90 Minuten Yoga & Meditation für 59 €
10 x 90 Minuten Yoga & Meditation für 109 €
     Gültigkeitszeitraum: 10. Januar bis 14. Februar!

2. 10-er-Karte Weihnachts-Edition

10 x 90 Minuten Yoga & Meditation für 155 €

Kurstag und Uhrzeit sind bei dieser 10-er-Karte aus dem GANDIVA YOGA- Kursplan frei und ganz flexibel wählbar. – Der Sprung durch alle Preisklassen ist inklusive. Für Menschen, die sich nicht auf einen Tag und eine Kursuhrzeit festlegen können und immer ganz flexibel entscheiden möchten.

Gültigkeitszeitraum für diese besondere Zehnerkarte:
10. Januar bis 10. April!

3. Schnuppern XXL

4 x 90 Minuten Yoga & Meditation für 66 € – inkl. Yoga-Frosch

4. Personal Training (Einzelstunde à 60 Minuten)

Sie möchten einem besonders gestressten Menschen etwas Gutes tun?! – Dann verschenken Sie eine Einzelstunde Yoga. Auch viele Yoga-Einsteiger bevorzugen es, mit Einzelstunden zu starten und dann sanft an die Yoga-Praxis in der Gruppe herangeführt zu werden.
Und dann gibt es da noch bestimmte Krankheitsbilder, auf die im Einzelunterricht einfach optimal eingegangen werden kann. Auch hier wird der sanfte Übergang in die Gruppenpraxis vorbereitet.

1 x Personal Training à 60 Minuten für 60 €.

5. Yoga & Frühstück

An jedem ersten Samstag im Monat findet um 09:30 Uhr eine 90-minütige Yoga-Praxis statt. Im Anschluss folgt ein Bio-Frühstück in kleiner Runde. Dieses Frühstück ist von Kommunikation und Austausch geprägt. Dauer des Frühstücks: 2 – 3 Stunden. Dauer Yoga & Frühstück: gesamt: 3,5 bis 4,5 Stunden.
Mindestteilnehmerzahl 4 Personen – maximal 10 Personen.
Frühstücksimpressionen – Bildergalerie

90 Minuten Yoga-Praxis inklusive anschließendem Wohlfühl-Frühstück 29 €

Dieser Gutschein ist auch als Wert-Gutschein – über einen beliebigen Betrag – wunderbar einsetzbar. Verpackt im Transparentumschlag – ein ganz individuelles Geschenk!

Anfragen und Buchungen unter: geschenkideen@gandivayoga.de.

Das Abholen von Gutscheinen ist bis zum Heiligen Abend 12:00 Uhr in der GANDIVA YOGA-Lounge in Mönchengladbach möglich!

Eure
Ute

Süße Idee zur Adventszeit!

Die Zeitschrift  h a p p i n e z  habe ich an dieser Stelle bereits vor Monaten sehr angetan vorgestellt. In der aktuellen Ausgabe (Nummer 6) stieß ich nun auf eine ganz süße Idee, die wunderbar in diese Zeit paßt: Buddha-Gummibärchen. Keine Erfindung von Haribo, nein, eine Erfindung eines Berliner Zen-Lehrers, der sich zum Ziel gesetzt hat, gesunde Gummibärchen zu produzieren. Gesehen, gelesen und dann war ich auch schon im Internet.

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Der Yogi ist auch nur ein Mensch und als Kind der Werbung – und als Yoga-Praktizierende und -Lehrende – war ich dann gleich gefangen. Diese kleinen fruchtigen Bärchen sollten der Advents-Gruß für meine Schüler und -Kollegen werden. Gesagt – getan. Das Paket kam. Gleich mal ein Tütchen aufgerissen und: LEIDER LECKER! Sehr, sehr lecker.

Resonanz bisher: jeder ist verzaubert! Und der eine oder andere hat ganz sicher schon heimlich Nachschub bestellt.

Wer noch kleine Grüße für Yoga-Freunde sucht, oder sich selbst eine fruchtige, gesunde Freude machen möchte: www.mindsweets.de. Frohes Genießen!

Eure
Ute

Winter(s)pass

Das GANDIVA YOGA-Winter-Special vom 10. Januar bis 14. Februar 2012  -  Jetzt buchen!

Die Sonne belohnt uns immer noch mit traumschönen Sonnen-Tagen. Eine echte Herausforderung dabei in Weihnachtsstimmung zu kommen. In einem Monat bereits sind die Weihnachtsfeiertage schon wieder rum und der Jahreswechsel naht. Die Zeit der Gemütlichkeit, der Ruhe bricht an. Oft auch die Zeit, über sich, das Leben, den Job, die Familie, die Ziele, die Wünsche nachzudenken.

Tun Sie etwas für sich, für Körper & Geist. Die Gedanken ruhiger und klarer werden lassen. – Bei sich ankommen. Kraft tanken für das, was kommt. – Mit Hatha-Yoga! Im Wohlfühlambiente einer ganz besonderen Oase mitten im Herzen von Mönchengladbach, direkt am Adenauerplatz.

GANDIVA YOGA bietet Ihnen diesen Ort. – Und ein attraktives Winter-Angebot dazu. Unabhängig von Ihrer Yoga-Erfahrung, eventuellen gesundheitlichen Einschränkungen, Ihrem Alter oder Geschlecht – dieses Winter-Package bietet Raum für Jeden.

   5 Wochen       -         5 x 90 Minuten Yoga & Meditation            €   59,–
   5 Wochen       -       10 x 90 Minuten Yoga & Meditation            €  109,–

Sie möchten erst einmal meine Art zu Unterrichten kennen lernen, also 'schnuppern', und dann in Ruhe entscheiden?
 Kein Problem. – Sie können ab sofort (bis Weihnachten) im Rahmen der laufenden Kurse schnuppern:

Dienstags                     10:00 Uhr bis 11:30 Uhr  
                                   19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Donnerstags                 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr
                                    20:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Samstags                     09:30 Uhr bis 11:00 Uhr

90 Schnupperminuten kosten 10 €! Vorherige Anmeldung erforderlich!

Als Mitglied von GANDIVA YOGA erhalten Sie übrigens Sonderkonditionen! Der 5-er-Block kostet für Mitglieder nur 50 €, bei Buchung des10-er-Blocks kommen 95 € auf Sie zu.

Weitere Details zum GANDIVA YOGA-Winter(s)pass entnehmen Sie bitte der Rubrik Aktuelles auf der www.gandivayoga.de.

Zögern Sie bitte nicht, mich bei Fragen anzuschreiben oder anzurufen. Ich freue mich auf Sie.

Ihre Ute Schwartz  

P.S.: 
Gandiva_Gutschein

Minimalistisch leben – mit 100 Dingen oder weniger – No. 4

Tag 10. – Am Abend ertappe ich mich dabei, schonmal mit einem Auge unauffällig zu schauen, was ich in den folgenden Tagen loslassen könnte. Und ich stehe vor meiner Kästchen-Sammlung. – Dosen aus aller Welt. – Mitgebracht aus fernen Ländern. Einige von ihnen verstecken kleine Schätze: fremdländische Geldstücke, Steine, Muscheln, Knöpfe, Pins ….
Eigentlich  w u r d e  es erst eine Sammlung, weil Freunde sie dazu machten. Da kommt zu jedem Anlass oder auch Nicht-Anlass eine Dose dazu. Mein Freund Horst, mein Reisebegleiter, der heute 85 wäre, brachte sich von gemeinsamen Reisen – wir sind viele Jahre durch touristisch wenig erschlossene Länder gereist – auch oft eine Dose mit. Ein kleines landestypisches Etwas, mal rund, mal eckig, mal schlicht, mal verschnörkelt, mal aus Lack, mal aus Speckstein, mal aus Blech oder Holz, in das ein noch kleinerer Schatz passte. Und komischerweise landeten dieses „Döskes“, wie Horst immer liebevoll sagte, irgendwann bei mir. Meistens mit einem Briefchen drin. – Geschrieben auf einer alten, mechanischen Schreibmaschine. – 10-Finger-Adler-Suchsystem!
Und so fand ich gestern eine Dose aus dem Jemen, mit einem Briefchen, in dem die Dose um Versetzung nach Viersen bat, also zu mir wollte. Und genau auf diesem Wege wuchs meine Sammlung.

Was machte man nun mit solchen Dingen? -  Mit Dingen, die Geschichten erzählen konnten und ein Meer von Erinnerungen mit sich trugen? – Mit Dingen, die einem von lieben Menschen geschenkt, in die Obhut gegeben worden waren. Vielleicht auch mit dem Ziel, als Freund durch diese Dinge langsamer in Vergessenheit zu geraten. – Was natürlich absurd ist.
Ich weiß, dass Horst es nicht gut finden würde, aber ich beschließe hiermit, dass man sich auch von diesen Dingen trennen darf. Und somit bin ich sicher eine Woche meiner Entrümpelungsaktion fein raus, dank der Dosen, der kleinen Schatzkästchen. 😉

Und ganz sicher würde ich Freundinnen finden, die sich über diese Miniatur-Schatztruhen sehr freuen würden. Ganz sicher!

Übrigens ist die Trennung ja auch nur eine rein körperliche, denn die Bilder und Geschichten zu den losgelassenen Gegenständen, die bleiben unauslöschlich im Herzen.                     (Fortsetzung folgt)

Minimalistisch leben – mit 100 Dingen oder weniger – No. 3

Mein Vater war in jüngeren Jahren ein Bastler vor dem Herrn. Es gab nichts, was er nicht konnte. Auch in Sachen Reparaturen. Und so wanderte jedes Kabel, jeder Stecker von jedem kaputten Gerät in den Keller. Jedes Stück Holz wurde aufbewahrt, sogar vor dem Sperrmüll bewahrt, wenn Nachbarn dieses rausgestellt hatten. Jedes Einmachglas wurde zur Heimat von Nägeln und Schrauben. Die Nägel-, Schrauben-, Dübel-Vorräte hätten für 100 Leben gereicht. 

Ich möchte nicht irgendwann mal im Alter Ballast abwerfen m ü s s e n. Ich möchte jetzt und zukünftig mit mehr Leichtigkeit leben und das heißt, reduziert leben. Mit Dingen, die zu meinem Leben gehören und nicht mit Dingen, die in meiner Wohnung neben mir her existieren.

Und vor einigen Tagen las ich im Netz die Lösung: eine Frau hatte sich vorgenommen 365 Tage jeden Tag eine Sache aus ihrer Wohnung abzugeben, weg zu schmeissen. Ein Selbstversuch. Und so würde ich es auch machen. Ich war begeistert.

Zu dumm, dass ich vor 3 Tagen noch 5 größere Gegenstände an eine Freundin verschenkt hatte. Das zählte ja jetzt gar nicht. Für den ersten Gegenstand von 365 kam mir dann aber der Zufall zur Hilfe. Meine Freundin und ich hatten über die Rezepte zu einer Essenseinladung diskutiert und für den Nachtisch fiel mir ein Schokoladenfondue ein, eine Keramikherzform. Sehr schön, schon seit nahezu 2 Jahren in meinem Besitz, ein Geschenk!, aber nie gebraucht. – Und somit ein guter erster Gegenstand zum Loslassen.
Heute tigerte ich durch die Wohnung. – Auf der Suche nach Nummer 2. Einiges im Visier, dann doch wieder ganz schnell weggepackt (Könnte man ja doch noch brauchen), und dann endlich etwas auserkoren. Ein Teil eines Katzenkratzbaumes, ein kleines Häuschen, zu klein für meine Racker, daher nie in den Kratzbaum integriert. Zu schade zum Wegschmeissen. Heute nun hatte mir eine Yogaschülerin erzählt, sie habe 2 kleine Kätzchen von der Tierhilfe geholt. Mensch, dass war`s doch. So würde dieser Gegenstand doch noch zu Ehren kommen. Und ich hatte Artikel 2 von 365. 

Also einfach wird dieses Unterfangen ganz sicher nicht. Und ich hoffe, dass ich in einem Jahr die so gewünschte Leichtigkeit in meiner Wohnung spüre. Wir werden sehen. Wahrscheinlich lasse ich demnächst die Bleistifte  e i n z e l n   los.

Ich werde 4 Körbe aufstellen:
    Korb 1:   Müll
    Korb 2:   Verschenken
    Korb 3:   Kleidersammlung
    Korb 4:   Trödelladen der Tierhilfe

Mal sehen, was sich da so in einigen Wochen tummelt.

Ich bin immer noch begeistert von meinem Vorhaben, aber ich merke schon bei 2/365, wie schwer es werden wird. Und ich spüre schon die leise Angst, dass ich schon bald auf dem nackten Fußboden sitze und nichts mehr habe. Warum hatte ich die Inspiration mit den 365 Artikel nicht vor 1,5 Jahren, vor meinem damaligen Vorhaben, auszuziehen? Warum, warum? Aber bleiben wir im Hier & Jetzt.

Happy Experience! – Ich komme!                                  (Fortsetzung folgt)

Winter(s)pass

Das GANDIVA YOGA-Winter-Special vom 10. Januar bis 14. Februar 2012  -  Jetzt buchen!

Dieser Goldene Herbst trägt seinen Namen wirklich zu Recht. Nun naht der Winter mit großen Schritten. Mit dem Winteranfang geht es dann wieder viel schneller als wir jedes Jahr denken auf Weihnachten und den Jahreswechsel zu. Die Zeit der Gemütlichkeit, der Ruhe. Oft auch die Zeit, über sich, das Leben, den Job, die Familie, die Ziele, die Wünsche nachzudenken.

Tun Sie etwas für sich, für Körper & Geist. Die Gedanken ruhiger und klarer werden lassen. – Bei sich ankommen. Kraft tanken für das, was kommt. – Mit Hatha-Yoga! Im Wohlfühlambiente einer ganz besonderen Oase mitten im Herzen von Mönchengladbach, direkt am Adenauerplatz.

GANDIVA YOGA bietet Ihnen diesen Ort. – Und ein attraktives Winter-Angebot dazu. Unabhängig von Ihrer Yoga-Erfahrung, eventuellen gesundheitlichen Einschränkungen, Ihrem Alter oder Geschlecht – dieses Winter-Package bietet Raum für Jeden.

   5 Wochen       -         5 x 90 Minuten Yoga & Meditation            €   59,–
   5 Wochen       -       10 x 90 Minuten Yoga & Meditation            €  109,–

Sie möchten erst einmal meine Art zu Unterrichten kennen lernen, also 'schnuppern', und dann in Ruhe entscheiden?
 Kein Problem. – Sie können ab sofort (bis Weihnachten) im Rahmen der laufenden Kurse schnuppern:

Dienstags                     10:00 Uhr bis 11:30 Uhr  
                                   19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Donnerstags                 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr
                                    20:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Samstags                     09:30 Uhr bis 11:00 Uhr

90 Schnupperminuten kosten 10 €! Vorherige Anmeldung erforderlich!

Als Mitglied von GANDIVA YOGA erhalten Sie übrigens Sonderkonditionen! Der 5-er-Block kostet für Mitglieder nur 50 €, bei Buchung des10-er-Blocks kommen 95 € auf Sie zu.

Weitere Details zum GANDIVA YOGA-Winter(s)pass entnehmen Sie bitte der Rubrik Aktuelles auf der www.gandivayoga.de.

Zögern Sie bitte nicht, mich bei Fragen anzuschreiben oder anzurufen. Ich freue mich auf Sie.

Ihre Ute Schwartz  

P.S.: 
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Minimalistisch leben – mit 100 Dingen oder weniger – No. 2

Ich bemühe mich schon seit längerem, bewusster einzukaufen. Einzukaufen in dem Bewusstsein, dass Vieles nur wieder Staub fängt und neben ein bißchen Freude auch eine Menge Arbeit macht.

Vor anderthalb Jahren wollte ich eigentlich umziehen. Das Ausmisten war schon nahezu abgeschlossen, als sich der Eigentümer der Wohnung 20 Stunden vor dem Notartermin entschied, doch nicht zu verkaufen und somit zog ich fremdbestimmt eben nicht um. Ausgemistet waren bereits Dinge, die 18 große Wäschekörbe füllten. Ich versorgte Freunde, den Trödelladen der Tierhilfe, füllte Müllcontainer.

Ich kann nicht sagen, dass ich einen dieser Artikel bis heute vermisst hätte, aber ich kann leider auch nicht sagen, dass ich finde, dass meine Wohnung leichter, durchfluteter, transparenter geworden wäre. Und um auf das CHI zu kommen, das hätte hier in meiner Wohnung noch mehr als genügend Hindernisse. Von "frei fließen" keine Spur.

Wenn ich lese, dass ein Minimalist in Sachen Geschirr mit einem Teller, einem Glas, einem Messer, einem Löffel, einer Gabel auskommt, dann frage ich mich, wie man das mit/bei Besuch macht. Essen da die Menschen  N A C H einander? Gibt`s dann keine Servietten, Eierbecher, kleine Teller, große Teller, Gläser für Wasser, Gläser für Wein, keine Karaffe für Wasser, …….. . Zählt ein Päckchen Servietten als 1 Sache oder 20?
Zählt ein Paar Socken als 1 oder 2?

Wenn Besuch kommt, nacheinander essen, oder den Gast seine Utensilien mitbringen lassen, das wäre etwas, womit ich mich definitiv nicht anfreunden möchte. Für mich ist glasklar: weniger ist mehr. Ich möchte Leichtigkeit fühlen in meiner Wohnung. Transparenz. Freiheit. Ich möchte keine Zeit verlieren, um Dinge zu sortieren, aufzuräumen und abzustauben. Der Schrankinhalt soll überschaubar sein. Und ich möchte mit den Dingen  l e b e n, und sie nicht nur haben und verstauen. Aber ich brauche auch Dinge, die keinen praktischen Zweck erfüllen, sondern einfach nur schön anzuschauen, oder Erinnerungen sind.   (Fortsetzung folgt)