Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 23. Dezember: Palo Santo & Die Rauhnächte

Palo Santo-Holzhalter, handgetöpfert und -bemalt. www.soultime-shop.de

Palo Santo, ein Tropenholz aus Südamerika, ein jahrtausende altes wundervoll süß-harzig duftendes Räucherwerk mit vielfältigen Wirkungen auf Körper & Geist, wird auch jenseits von Südamerika immer mehr zum Trend.
Und so auch bei uns. Und so auch seit einigen Wochen bei mir. Und vielleicht demnächst auch bei Euch!

Wenn Ihr noch ein tolles Geschenk sucht oder Euch die Festtage noch stimmungsvoller machen möchtet, schreibt mich an, ich habe ein sehr schönes Palo Santo-Set im Shop Soultime by GANDIVA YOGA.

Set-Preis: 17,95 €

Was Ihr wissen solltet, bevor Ihr Euer Zuhause mit dem Duft von Palo Santo zu einer Wohlfühl-Oase macht:

Bei Palo Santo handelt es sich um Holz der Bursera graveolens (lat.). In der deutschen Übersetzung Balsambaumgewächse. Im  Spanischen wird dieses Holz Palo Santo genannt.
In der Übersetzung: HEILIGES HOLZ!
Das Gehölz stammt natürlicherweise aus Mexiko und ist auch auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán zu finden, wie auch in Teilen Südamerikas, wie Peru und Venezuela. Seit Jahrtausenden wird Palo Santo dort in rituellen Zeremonien, in Reinigungs- sowie Schutz-Räucherungen verwendet.

Holz und Harz verströmen nach dem Anzünden einen sehr angenehmen, intensiven, holzig-süßen, wärmenden Duft. Und vielleicht könnt Ihr auch noch eine ganz feine Kokosnote rausschnuppern.

Vergleichbar ist Palo Santo mit dem wohlriechenden Sandelholz aus Indien.

In der indianischen und in der schamanischen Räuchertradition gehört Palo Santo zu dem elementar-wichtigsten Räucherwerk.

Wie kann Palo Santo wirken:
– Sehr beruhigend
– Stärkend
– Harmonisierend
– ENTspannend
– Das Wohlgefühl fördernd
– Als Stresslöser
– Negatives Denken soll umgewandelt werden
– Reinigend für die Wohnung, das Haus
– Reinigend auf den Körper
– Die Meditation fördernd, vertiefend
– Negative Geister meiden den wundervollen Duft
– Positive Geister werden von diesem Duft angezogen

Auf der Seite Räucher-Guru las sich auch Folgendes sehr spannend:
‚Das Holz, Rinde, Harz bzw. Öl, welches vom Baum gewonnen wird, erreicht seinen höchsten Duft- und Wirkungsgrad erst, wenn der Baum bereits abgestorben ist und einige Zeit geruht hat. Von der indigenen Bevölkerung wird zudem nur das abgefallene Holz gesammelt, weil der Baum auch als Lebewesen angesehen wird. Ähnlich wie beim Adlerholz, entwickelt das Holz erst beim Absterben seine besonderen Duft-Qualitäten: Wenn die Bäume abgestorben sind, wird das Holz nach einer 2- bis 4-jährigen Ruhezeit aufgesammelt, da es erst jetzt das typisch-intensive Aroma entwickelt hat und einen deutlich höheren Anteil an ätherischen Ölen (das Holz enthält ca. 100 verschiedene ätherische Öle) aufweist als im lebenden Zustand. Ebenfalls wird das Harz erst geerntet, wenn dieses mindestens 4 Jahre alt ist, damit es seinen charakteristischen Duft ausbilden kann.‘

Palo Santo bietet übrigens eine wundervolle Überleitung zu den Rauhnächten, über die ich bereits mehrfach enthusiastisch für Euch geschrieben habe. Hier noch einmal mein Artikel zu diesem Thema aus dem Vorjahr.
Und vielleicht möchtet Ihr Eure Rauhnächte  mit Palo Santo anreichern.

🎄🎄🎄 Wenn Euch noch eine Kleinigkeit für einen lieben Menschen fehlt, Ihr könnt noch bis Heiligabend 14 Uhr Geschenke hier in der GANDIVA YOGA-Lounge abholen, die Ihr über meinen Shop bestellt habt oder gerne auch über mich direkt per WhatsApp oder Mail. 🎄🎄🎄

🎅🏻 Vorweihnachtliche Herzensgrüße. 🎅🏻

Einmal werden wir noch wach, heißa dann ist … Heiligabend!  🎺  🥁  👼🏻

Eure Ute 💜

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 19. Dezember: Gesundheitskissen …

Mein heutiges Thema für Euch hat zu tun mit:
ENTspannung
Besserem Schlaf – Einschlafen und Durchschlafen werden gefördert!
Körperlicher Erholung
Mehr innerer Ruhe
Reduzierung von Stress
Möglicher Linderung von Stress-Kopfschmerzen
Blutdrucksenkung
Verbessertem Wohlbefinden
Tollem harzig-würzigem Duft
Positiver Wirkung gegen Angst, Energielosigkeit, Mutlosigkeit

Hört sich verlockend an, oder?!
Passt gut in diese Zeit, oder?!
Können wir ALLE brauchen, oder?!

Die Lösung: Ein Thema, dem ich bisher aus dem Weg gegangen bin. Ich dachte, es wäre etwas für ältere Menschen, für Kaffeefahrten, …. . Wie dumm von mir. Meine Freundin Claudia schleppt mich auf jedem Markt zu einem ganz bestimmten Stand: Zirbenkissen. Und ich trete immer wieder einen Schritt zurück und höre nur halb hin, wenn Claudia mit den Ausstellern über Zirbenkissen, die Auffrischung von Zirbenkissen und und und fachsimpelt. Beim nächsten Mal werde ich meine Öhrchen weit aufreissen.

JETZT bin auch ich bereit für dieses Thema. Ein interessanter Artikel … ein Angebot über Westwing … und schon habe ich Feuer gefangen.

Was ist das Besondere an so einem Zirbenkissen? Hier der Aufbau:

Quelle Foto: Westwing-Aktion Zirbenkissen, Newsletter vom 16. Dezember 2021
Quelle: Westwing

In der natur & heilen konnte ich lesen, dass die ätherischen Öle der Zirbelkiefer die Herzschläge pro Tag um 3.500 Schläge senken können. So spart unser Organismus eine Stunde Herzleistung pro Tag. Diese Aussage ist durch Studien belegt. Die Späne der Zirbelkiefer sollen sich positiv auf Blutdruck und Schlafqualität auswirken.

Genau das Richtige
für die letzten Tage des Jahres,
für den Jahreswechsel,
für das Zur-Ruhe-Kommen,
für das Abschalten,
für Naturnähe,
….. .

An ein Gespräch meiner Freundin Claudia mit einem Zirbenkissen-Aussteller kann ich mich noch erinnern. Es ging darum, wie man Zirbenkissen erfrischt, reaktiviert. Claudia hatte Zirbenöl-Spray entdeckt und bekam den Geheimtipp, dass man dieses nicht braucht, sogar nicht nutzen soll. Zirbelholz wird durch Luftfeuchtigkeit reaktiviert. Also einfach nachts, bei feuchter Witterung,  rauslegen, ins Freie. Danach gut durchschütteln. Und schon ist es wieder wie neu!

Also mein Zirbenkissen ist schon unterwegs zu mir. Gerade noch rechtzeitig … .
Ich freue mich sehr darauf.

Vielleicht verwöhnt Ihr Euch auch noch mit einem Gesundheitskissen oder habt hiermit noch einen Geschenktipp für einen lieben Menschen bekommen.

🎄Vorweihnachtliche Herzensgrüße. 🎅🏻
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 18. Dezember: Auswege aus dem Vorweihnachts-Stress

Die Menschen sind im Stress, im Vorweihnachts-Stress.
Wie jedes Jahr!
Die Schlangen in den Geschäften – vor dem Eingang (Impfnachweis!) schon und an den Kassen – werden länger. Einkaufen macht definitiv keinen Spaß  mehr.
Noch schlimmer: Druck und Stress führen zu einem oft doch unerfreulichen und unangenehmen Umgang der Menschen untereinander.

Wie schade, in einer eigentlich doch so schönen Zeit wie der Weihnachtszeit.
Und ich bemerke zeitweise auch ein leises Gefühl von Gehetztsein an und in mir. Und das gefällt mir garnicht.

Heute morgen stand ich im Bad vor dem Spiegel und mir kamen die wissenschaftlichen Untersuchungen wieder in den Sinn, in denen Schauspieler sich in tieftraurige und in hocherfreuliche, glücklichmachende Situationen hineinversetzen, hinfühlen. Vorher und nachher wurden die Vitalfunktionen gemessen und eine Blutprobe entnommen. Mit dem Ergebnis, dass schon das ’sich in eine positive Situation hinheinfühlen‘, auch positive Wirkungen auf den Körper, die Vitalfunktionen, die Ausschüttung von Glückshormonen, hat. Das Hineinversetzen in negative Begebenheiten macht sich dann logischerweise auch negativ bemerkbar.

Plötzlich fing ich vor dem Spiegel an zu lachen. Erst zaghaft, eher ein Grinsen, dann laut und ich dachte immer daran, dass schon das Mundwinkelheben durch gespieltes Lachen einen Impuls ans Gehirn schickt: IHR GEHT ES GUT!

Meine Freundin Marion & ich

Und so werde ich mich in der nächsten Zeit durch den Tag lachen. Aktiv und bewusst. Zusätzlich zu ganz viel echtem Lachen natürlich. Und immer wenn die Menschen sich komisch verhalten, immer wenn leichter Druck in mir aufkeimt, immer dann, wenn es mir zu schnelllebig und hektisch wird, werde ich LACHEN. Und vielleicht erinnert Ihr Euch auch noch einmal an meinen Blog-Post und an die Untersuchungen.
Vor gut einem Jahr habe ich Euch folgenden Artikel als Newsletter geschickt: ENTspannung in Corona-Zeiten. Aktueller denn je! Leider.

Auswege aus dem Vorweihnachts-Stress: Eigentlich reicht ein Wort: YOGA. Aber oft nutzen wir gerade in herausfordernden, in stressigen Situationen die ‚Werkzeuge‘ nicht mehr, die uns ganz sicher helfen würden.

Aber LACHEN geht immer und überall. Und so lacht Euch doch mit mir durch die nächsten Tage. So lange, bis wir in die Ruhe, ins Genießen, ins Auftanken, in die Natur, in Wohlgefühl kommen.

HAPPY LACHEN!

🎄 Vorweihnachtliche Herzensgrüße. 🎄
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 1. Dezember: Eine ganz besonders exklusive Verwöhnzeit aus Schokolade

Weihnachten – das Fest der Süßigkeiten! – Das Fest der Schokolade!
Ihr liebt Schokolade? – Auch Trinkschokolade?
Ihr sucht noch ein süßes, ausgefallenes, gesundes Mitbringsel?
Dann habe ich einen ganz exklusiven Tipp!

Gönnt Euch eine besondere Auszeit! – Verschenkt eine besondere Auszeit!
Zelebriert ein Ritual! – Verschenkt ein Ritual!
Gönnt Euch beglückende Trinkmomente! – Verschenkt beglückende Trinkmomente!
Mit feinster, belebender, herzöffnender, super leckerer Trinkschokolade!!!

ICH LIEBE SCHOKOLADE! Aber Trinkschokolade? Ich habe noch keine Leckere gefunden. Immer dieses Übersüße und dann das pulvrige Gefühl im Mund.
Vor einigen Wochen sprach mich eine Yogaschülerin (Danke liebe Patricia) an und fragte mich: Kennst Du ELIMBA? Diese Frage musste ich verneinen. Also habe ich recherchiert und so langsam kam die Erinnerung, dass ich die Gründer sogar vor ziemlich genau einem Jahr in  ‚Die Höhle der Löwen‘ gesehen habe.

ELIMBA hat stattliche Rohkakao-Kugeln im Angebot, die mit erlesenen Gewürzen verfeinert sind. Eingepackt in Pergamin.
100 % BIO-Zutaten. – Vom Rohkakao bis zum letzten Gewürzkorn.
100 % vegan!
Pergamin ist übrigens voll biologisch abbaubar und recycelbar.

Empfohlen wird, diese Köstlichkeit mit pflanzlicher Milch zuzubereiten.

Hinter ELIMBA steht ein Food Start-up aus Köln. Reisen nach Peru und die Teilnahme an Schokoladen-Zeremonien unter Einheimischen führten dazu, dass auf Basis uralter Rezepte der Inkas und Mayas eine neue, verfeinerte Rezeptur für den europäischen Markt entstand.

Schokolade ist in Südamerika übrigens heilig. Sie wirkt belebend und herzöffnend.

Neben den dicken Kakao-Gewürz-Kugeln bietet das Produktsortiment noch ein ‚Topping‘. Hinter ‚Topping‘ verbirgt sich eine Tüte feinster Rohkakao-Raspeln, die wir super beim Backen verwenden oder in einen Shake einrühren können. SEHR lecker auch im Müsli und in den Overnight-Oats. Als Krönung für den Eisbecher auch mega.

Erhältlich sind diese exklusiven Köstlichkeiten in BIO-Läden. Im BIO-Supermarkt hier in Mönchengladbach bin ich leider nicht fündig geworden.
Vielleicht habt Ihr mehr Glück. Oder Ihr bestellt rechtzeitig über den Online-Shop von ELIMBA.

Ich hätte im Vorfeld schwören können, dass Kurkuma-Orange genau MEINS sein würde, aber es ist classic. Probiert aus, welche Sorte Euer Highlight ist. Und wenn eine außergewöhnliche, eine feine Gewürznote Eurer Vorliebe entspricht und wenn Ihr auch nicht auf ‚zu stark gesüßt‘ steht, dann dürfte Euch ELIMBA sehr gut munden. Ich musste feststellen, wie stark unser Gaumen schon auf ‚zu viel Zucker‘ gepolt ist. Ab der zweiten Tasse wußte ich dann aber die ’normale Süße‘ zu schätzen.

Die ganze Wohnung duftet herrlich, wenn Ihr die Schoko-Kugeln zubereitet.
Die Milch wird auf 60° bis 80°erhitzt, den Topf von der Herdplatte nehmen, die Rohkakao-Kugel schwimmen lassen, bis sie sich aufgelöst hat und dann den Milchschäumer schwingen.
LECKER! Ich habe wirklich deutlich diese belebende Wirkung gespürt.

Happy Auszeit!
Happy Ritual!
Beglückende Trinkmomente!
Happy Verschenken!

Vorweihnachtliche Herzensgrüße. 💚 🎄 Und vielleicht stellt Ihr ja dem Weihnachtsmann auch ein Tässchen hin. Zu den leckeren selbstgebackenen Plätzchen. 😉

Eure Ute

PS: Beeindruckt hat mich auch die lange Haltbarkeit der Produkte! April 2023!

Mit ENTspannten Schultern ins Wochenende!

Gesehen bei Fischer’s Lagerhaus in Kaarst

Hallo Ihr Lieben,

im Audiomitschnitt KW 28 2021 ging es schwerpunktmäßig um das Thema Schultern & Nacken. – Von der Ankommensphase, über den Übungsteil, bis hin zur Schlussentspannung.

Schultern & Nacken – Ein Thema, was nahezu alle von uns betrifft. Dementsprechend groß war der Anklang.  👏 🤗

Yoga per Video oder Audiomitschnitt ist nicht jedermanns Sache. Daher kam jetzt schon einige Male die Frage auf, ob ich die Übungen nicht noch einmal wiederholen könne.

Ich möchte Euch heute eine ganz eigene Schultern- & Nacken-Stunde anbieten:

Am 20. August, einem Freitag, von 18:45 Uhr bis 20:00 Uhr. 75 Minuten Verwöhnprogramm für Schultern & Nacken. Beitrag pro Person: 15 €.

Anmeldungen per Mail, SMS oder WhatsApp bitte bis 16. August.

Mindestens 6, maximal 10 Personen können dabei sein.

Jetzt Mattenplatz sichern!

Ich freue mich auf Euch und unser gemeinsames Verwöhnprogramm für Schultern & Nacken.

Herzensgrüße. 💜
Eure Ute

Die 30 Tages-Meditation „Gleichklang“ geht in die Verlängerung – Aus zarten Fußstapfen werden Wege 😃


🙏    „Dein Geist ist Dein Instrument.
Lerne sein Meister zu sein und nicht sein Sklave.“          
Remez Sasson

 

Ich freue mich so SEHR, dass Ihr die allabendliche, gemeinsame Zeit schon so gut in den Alltag, in Euer Leben, integrieren konntet und jetzt bereits spürt, wie wohltuend es ist, wenn die Gedanken aus dem 5. Gang runterkommen.
Toll und spannend die Erfahrungen, die Ihr mit mir teit.

Anlass für mich, unsere Meditations-Challenge auszuweiten, die gemeinsame wertvolle Zeit unter uns, zwischen uns, zu verlängern, zu verdoppeln.
Am 13. Mai sitzen wir zum letzten Mal in unserer 30-tägigen „Gleichklang“-Meditation.

🌸  Und dann hängen wir noch 30 Tage dran.  🌸

Zwischen dem 14. Mai und dem 12. Juni meditieren wir allabendlich weiterhin von 18:30 Uhr bis 19:45 Uhr.
Sollte der Lockdown vorher ein Ende finden, dann verlegen wir unsere
‚Monkey-mind-Zähmzeit‘ auf morgens.

Bis heute habe ich für Euch im Rahmen der „Gleichklang“-Meditation
1 Einführungs-Video Meditation
7 Videos zu Meditations-Gegenständen und -Techniken
Diverse Newsletter
1 Fresh up Motivations-Video
konzipiert, gedreht, geschrieben.
🙏  Am Samstag erscheint übrigens das 2. Fresh up Meditations-Video.

Bis 12. Juni erscheinen weitere Kurzvideos zum Thema Meditation allgemein, auch Newsletter gehen Euch wieder zu und natürlich motiviere ich Euch auch noch weiter mit Fresh up-Videos, auf jeden Fall an dem Thema Meditation dran zu bleiben. Austausch und Fragen weiterhin ausdrücklich erwünscht.

Für Mitglieder ist dieses Package über den Mitgliederbeitrag abgedeckt. Nicht-Mitglieder können das Package für 35 € buchen.

Die oben beschriebenen Gründe, „Gleichklang“ weiterzuführen, sind jedoch nicht die einzigen. Erinnert Ihr Euch an meine Buchempfehlung …..

In diesem Buch geht es auch darum, dass jede(r) von uns Gewohnheiten und Verhaltensweisen zeigt, die wir liebendgerne abstellen würden. Aber schon nach kurzer Zeit finden wir uns in den alten Mustern wieder! …

Die alten Muster sind wie geteerte Straßen. Alles, was von Geburt an ein gutes Gefühl in uns ausgelöst hat, sorgte für Pfade „das ist gut für mich“ direkt zu unseren Glückhormonen. Gleiches galt für negative Gefühle. Bereits mit dem 7. Lebensjahr sind die Schaltkreise aufgebaut.

Wir können jederzeit neue neuronale Pfade anlegen. Diese Pfade sind gegenüber den geteerten Straßen aber nur zarte Fußtritte. Für den Stromfluss im Gehirn ist es immer einfacher, die geteerten Straßen entlang zu rauschen. Für die zarten neuen Wege braucht es mehr Aufwand. Der Weg ist noch holprig.
Warum kompliziert, wenn’s auch einfach geht?!
Also fallen wir wieder in die alten Muster zurück.

Die Autorin von Die Chemie des Glücks, Dr. Loretta Graziano Breuning, verspricht, dass wir innerhalb von 45 Tagen neue Angewohnheiten ausbilden können, wenn wir nur jeden Tag das neue Verhalten wiederholen. Ohne auch nur einen Tag Pause zu machen.

Das Buch zeigt ganz klar, wie abhängig wir von der Chemie in unserem Körper sind. Wir können uns noch so viel Neues, noch so viele Veränderungen vornehmen, die Hormone bestimmen, was daraus wird.
Mit viel Disziplin können wir es dann trotzdem schaffen: 45 Tage … jeden Tag das gewünschte Verhalten wiederholen … ohne einen Tag Pause .

45 Tage ….. 30 Tage „Gleichklang“ enden am 13. Mai um Mitternacht. Wir hängen noch einmal 30 Tage dran. Und ich wünsche uns ALLEN, dass wir nach 60 Tagen allabendlichen Geistzähmens die Meditation wie Zähneputzen in unser Leben integriert haben. Und aus den zarten Fußstapfen ist ein Weg geworden, auf dem Weg zu einer Straße.

🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀 🍀

Was Euch als GANDIVA YOGA-Mitglied ab Mitte Mai zusätzlich noch Neues und Spannendes erwartet, erfahrt Ihr in den nächsten Tagen. Es ist ein Thema, was ich bisher ausschließlich im Einzelunterricht und in Kleinstgruppen unterrichtet habe.  . . . Und wieder gibt es Videos dazu.  . . .

Herzensgrüße.  💜
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA Oster-Vorfreudekalender: Hasenalarm 😃 – Weckt Eure kreative Ader!

       
       
       

Ihr habt sicher schon fleißig verwelkte Blütenstände, Zweige und Äste gesammelt. Heute wird daraus … naaaaaahhh!? …. ein H A S E !

Und wenn Ihr Euch wundert, dass oben in den kleinen Teaser-Fotos noch ein zauberhafter Strickhase auftaucht, auch diesen süßen Schatz könnt Ihr nachmachen. Stricken ist nicht so meins. Das erwähnte ich auch gegenüber Brigitte, einer lieben Yogini von uns, und so bekam ich Hanno geschenkt. 🤗Liebevollst gestrickt von Brigitte. Ich bin ganz verliebt in den kleinen Kerl! Daaaannnkkkkkeeeee liebe Brigitte.

Frl. Arte
ist übrigens auch verliebt:

Jetzt zu Eurer Sammlung Äste & Garten’abfall‘ und dem Natur-Hasen:

Ich habe mit dem Kopf begonnen und dann eine alte Geschenkverpackung aus Pappe zum Hasenkörper umgestaltet. Solltet Ihr keine Augen mit beweglichen Pupillen haben, dann bastelt Euch Augen aus Pappe und Papier.
Mit ein paar großen Augenpaaren mit beweglichen Pupillen könnte ich dienen. Schreibt mich dazu bitte einfach an.

Bei dem Ast mit Astgabel wählte ich bewusst einen ‚Findling‘, der etwas grober daherkommt, asymmetrische Ohrlöffel hat und mit etwas getrocknetem Moos behaftet ist.

Was ziehe ich meiner Häsin an? Ich habe beschlossen, es wird eine SIE und sie soll ein Kleid tragen und etwas flower-power-mäßig erscheinen.
Meine Intuition sagte: Draht. Und in meiner Gartenbox fand ich tatsächlich eine Rolle Draht. Yüüüüppppiiiieeeeee. Dann kann’s losgehen. Das Kleid sollte Rüschen haben. Eine aus verwelkten Blütenständen und eine aus einem Kranz aus Birkenzweigen. Und dann schwebte mir noch ein PEACE-Zeichen als Kette vor.

Gedacht – getan: Erst einmal das Kleid:

Zweimal zwei Drahtringe mit jeweils gleichem Durchmesser. Ich habe eine kleine Wasserflasche (500 ml) und eine große Wasserflasche (1,5 Liter) umwickelt, bis ich stabile Ringe hatte.  Die Ringe habe ich an jeweils zwei Stellen mit Draht verbunden.

Und noch zwei Drahtringe mit einem noch größeren Durchmesser. Alle sechs Ringe verbinden.

Und noch einen Ring aus Birkenzweigen bilden und binden.

Verwelkte Blütenstände, hier die von einer Hortensie, bereitlegen. Das PEACE-Zeichen habe ich mir aus dem Internet geholt und ausgedruckt. Mit Pappe verstärkt und wie eine Kette am Hasenkörper angeklebt.

Der sechste Drahtring trägt die getrockneten Blütenstände. Der Birkenkranz bildet den Saum des Kleides.

Noch eine Blume ins ‚Haar‘:

Ich habe lange überlegt, wie ich meine hübsche Häsin stabilisiere. Durch das Kleid konnte ich sie nicht einfach an die Wand lehnen oder in eine Ecke stellen.
Und dann kam mir ein hohes, massives Glaswindlicht in den Blick. Sand und Steine waren bereits drin. Passt!

Also ich bin hin und weg von meiner Flower-Power-Häsin.
Bin schon SEHR gespannt, was Ihr aus dieser Idee macht. Für das Kleid sind den Materialien (Filz, Moos, Strick, Stoff, Wolle, Watte, Papier, Pappe, Holz, Blüten, Zweige, …) und der Verarbeitung (stricken, häkeln, sticken, kleben, …) keine Grenzen gesetzt. Freue mich auf Fotos!

Inspiration für die Häsin war übrigens dieser Artikel aus der LandLust:

Ausgabe 2/2021

Und jetzt zu Hanno, dem süßesten Strickhasen ever:

Hanno, meine Flower-Power-Häsin und Frl. Arte genießen jetzt schon die vorösterliche Zeit. Ich natürlich auch!

Dann packt jetzt mal die Wollreste und die Stricknadeln aus. Hanno möchte in vielen heimeligen Wohnungen die Menschen und Tiere erfreuen.

Hanno habe ich übrigens auch in der aktuellen LandLust (Ausgabe 2/2021) entdeckt.

Und hier geht’s zur ausführlichen Strickanleitung.

Lasst Eurer Kreativität freien Lauf. Und vergesst bitte nicht, mich über Fotos teilhaben zu lassen.

Herzensgrüße. 💜 Gaaaaannnnnnnnzzzzzzzzz viel Vorfreude auf Ostern! 🥕
Eure Ute  🌷 🌷 🌷

Küsschen! 😻

Der GANDIVA YOGA Oster-Vorfreudekalender – Bald ist es wieder soweit!

       

         

       

Hallo Ihr Lieben,

als konsequente Fortführung der Weihnachtstradition mit Adventskalender habe ich vor drei Jahren den GANDIVA YOGA Oster-Vorfreudekalender für Euch, für UNS aus der Taufe gehoben.

Acht Tage vor Ostersonntag –  jeden Tag eine Idee, wie Ostern noch schöner, noch leckerer, noch heimeliger, noch bunter, noch lustiger werden kann. Auch in diesem Jahr wieder wichtiger denn je, wie ich finde.

Die eine und andere Idee 2021 braucht Vorlauf, weil
etwas gesammelt
etwas gesät
etwas gekauft
etwas vorbereitet
werden möchte.

Es bleibt auch in 2021 bei 8 Oster-Vorfreude-Türchen, ABER diese erscheinen mit entsprechendem Vorlauf und nicht zu festen Terminen, damit Ihr die Zeit habt, zu planen, zu suchen, zu sammeln, vorzubereiten, zu säen, zu kaufen, zu leihen, ….. .

Wer dabei sein möchte, könnte schonmal langsam die Augen offenhalten  😉:

* Wenn Ihr ein Frühstücksei esst, bitte den leeren Ei-Körper nicht wegwerfen, aufbewahren, in warmem Salzwasser säubern und trocknen.

* Beim Spaziergang auf abgefallene, dickere Zweige in allen Größen achten, die eine Astgabel bilden.

* Kleinere Glasflaschen, circa 200 ml Fassungsvermögen, nicht wegwerfen. Ausspülen und gut wegstellen. Genau so mit hübschen Marmeladengläsern verfahren. 10 bis 12 Gläser und Flaschen wären gut.

* Plätzchen-Ausstecher (circa 6 bis 7 cm hoch) mit österlichen Motiven rauskramen oder einkaufen. Real hat da ein gutes Angebot.

* Sollte Euch beim Einkaufen Backdekor aus Zucker – ganz kleine bunte Blumen, Schmetterlinge in die Hände fallen, dann bitte in den Einkaufswagen gleiten lassen.

* Wenn Ihr die Spuren des Winters aus dem Garten verbannt, legt ein paar schön-verwelkte Blütenstände, Birkenzweige, Moos bei Seite.

Ich melde mich! Und ich freue mich schon sehr! Ihr dürft gespannt sein!

Herzensgrüße. Happy OsterVorfreude. Lasst uns diese Zeit gemeinsam besonders schön gestalten.
Eure Ute 🐰 🥕 🥚 🌿

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 24. Dezember: Glück aus „Wir machen das Beste daraus!“ – Frohe Weihnachten 2020

         

         

🎄 In Weihnachtszeiten reis’ ich gern
🎄 und bin dem Kinderjubel fern
🎄 und geh’ in Wald und Schnee allein.
🎄 Und manchmal, doch nicht jedes Jahr,
🎄 trifft meine gute Stunde ein,
🎄 dass ich von allem, was da war,
🎄 auf einen Augenblick gesunde
🎄 und irgendwo im Wald für eine Stunde
🎄 der Kindheit Duft erfühle tief im Sinn
🎄 und wieder Knabe bin…
      Hermann Hesse

Geht Euch das auch so? Ihr lest eine Weisheit, ein Gedicht oder vielleicht auch ein ganzes Buch. Ein paar Jahre später fällt Euch diese Weisheit, dieses Gedicht oder das Buch erneut in die Hände und Ihr vertieft Euch erneut in die Texte. Plötzlich verinnerlicht Ihr ganz neue Aspekte, der Text bekommt eine ganz neue Bedeutung, Ihr könnt Gelesenes mit ganz anderen Erfahrungen und Gefühlen verknüpfen. So wie ich bei Hesse. „…dass ich von allem, was da war, auf einen Augenblick gesunde. …. der Kindheit Duft erfühle … .“ So wie jetzt in Corona-Zeiten!

Ich wünsche mir, dass sich an den Feiertagen bei uns allen so einige Momente des Kindseins einstellen. Nicht grübeln – im Moment sein. Ruhe im Kopf – staunen, tiefe Freude und Genießen. – Kraft in der Natur finden. Aus der Tatsache, dass wir nicht so reisen können, wie viele möchten und der sonst übliche Besuchsmarathon auch stark eingeschränkt ist, wird die Natur Kraft schöpfen. Und wir auch …. :-). Unbeschwertheit!

Seit mir bewusst wurde, dass nicht der Weihnachtsmann die Geschenke bringt und die Engel nicht die Weihnachtsbäckerei für meine Mutter und meine Oma übernahmen, seitdem ist auch der Faktor Stress zu Weihnachten kein Unbekannter mehr. Und der Stress stand und steht meistens mit dem alljährlichen Besuchsmarathon zur Weihnachtszeit in Zusammenhang. Alljährlich immer wieder die vorweihnachtlichen Diskussionen, die man so im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis mitbekommt. ‚Heiligabend müssen wir zu den Schwiegis, am Ersten kommen nachmittags und abends meine Eltern, mittags Brunch mit den Cousinen & Cousins. Am Zweiten zu meiner Schwester und noch weiter zu meiner Nichte. …..‘
Ganz wenig Zeit blieb für die eigene kleine Familie. Für Ruhe, für Gemütlichkeit, für Spaziergänge, für Ausschlafen, für Jahresausklangsstimmung, für herrliches Nichtstun, für bequeme Kleidung, ‚Natur-Face mit Haare-hoch‘, höchstens einen der tollen alten Monumentalschinken im Fernsehen schauen. Das Haus so wunderbar geschmückt und wir waren auf der Bahn und in ‚fremden‘ Wohnungen. DIESES JAHR SIND WIR NICHT MEHR STÄNDIG AUF DER BAHN UND IN ‚FREMDEN‘ WOHNUNGEN! Dieses Jahr sind wir überwiegend zu Hause. Der Kern der Familie feiert. Es ist hoffentlich mehr Ruhe in den Menschen. Mehr Genießen können. Wobei hoffentlich niemand an den Feiertagen alleine ist, einsam ist.

Zu dem Hesse-Gedicht sei noch gesagt: Natürlich gehören Kinder untrennbar zu Weihnachten! – Keine Frage!

Zu schön die Vorstellung, dass die Natur, die schon im Frühjahr sichtbar gesunden konnte, sich nun auch den Winter über erholen kann.

Ich hoffe von Herzen, dass unsere gute Stunde eintrifft und dass wir von allem, was da war, auf einen Augenblick gesunden.

🎄  👼🏻  🎅🏻  V O N 💚  F R O H E   W E I H N A C H T E N ! 🎄  👼🏻  🎅🏻
Und viele Momente Kind sein … .

Weihnachtliche Herzensgrüße. 🎄 All Eure liebevollen Päckchen, Tütchen, Pflänzchen, Karten und Briefe werde ich Heiligabend in Ruhe öffnen. Und darauf freue ich mich schon SEHR.

Eure Ute ⭐️

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 10. Dezember: Glück durch Bewährtes


Diesen beliebten GANDIVA YOGA Online-Adventskalender erstelle ich nun bereits zum siebten Mal für uns. Und das SEHR GERNE, mit viel Liebe & Herz, um uns die Zeit bis Weihnachten zu versüßen, unseren Weg bis zu den Festtagen gelassener erleben zu können, achtsamer zu sein, langsam und immer mehr Weihnachtsstimmung aufzubauen, zu ENTschleunigen.

Und so kamen in den letzten beiden Wochen immer mal wieder Fragen per Mail: „Wie hast Du nochmal den tollen Glühwein gemacht?“, „Kannst Du nicht noch einmal über die Rauhnächte schreiben?“, „Hast Du nicht mal über so super leckere Lebkuchen geschrieben, die ganz schnell zu machen waren?“.

Und so möchte ich Euch heute hinter dem 10. Türchen die 10 Themen noch einmal präsentieren, zu denen das positivste Feedback kam und zu denen jetzt auch immer nochmal Nachfragen kommen.

Heute also 10 Ideen/Tipps/Anregungen/ Rezepte/Weisheiten auf einen Blick:

Highlight 1: Himmlische Gewürzkuchen

Highlight 2: Glühwein ohnen Gleichen und himmlisches Glühwein-Gelee

Highlight 3: Quarkstollen mit Marzipan

Highlight 4: Die Rauhnächte

Highlight 5: Furoshikis – Alternative zum GeschenkPAPIER

Highlight 6: Weihnachten im Glas

Highlight 7: Weisheitsgeschichte „Du trägst sie immer noch!“

Highlight 8: Apfel-Mohn-Kuchen mit Nüssen und ohne Mehl

Highlight 9: Reinigendes Ölziehen

Highlight 10: Kokos-Zimt-Granola

Und wenn Ihr jetzt denkt: ‚Ahhhhh, da war doch vor X Jahren noch so ein Adventstürchen mit ….. .‘, dann schreibt mich bitte an. Ich suche Euch gerne Rezept oder Anleitung zu Eurem Thema raus.

Gaaaannnnzzzzz viel Spaß beim Backen, Kochen, Nachdenken, Geschenke sinnvoll auswählen und sinnvoll verpacken, Basteln und Allem, was Ihr in diesen Tagen mit Freude, innerer Zufriedenheit, verbunden mit Achtsamkeit macht. – Oder auch nicht macht! ….

Herzensgrüße.
Happy Vorfreude!
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 8. Dezember: Glück aus Holz – Das Yoga Balance Game

🎄  Dieser Geschenk-Tipp ist bei GANDIVA YOGA erhältlich!  🎄

Wenn Ihr ein Geschenk für eine Yogini oder einen Yogi sucht, dann liegt Ihr hiermit goldrichtig. Ich beobachte dieses Geschicklichkeitsspiel seit ungefähr einem halbe Jahr im Netz, nur kaufen konnte ich es bis vor ein paar Tagen nicht. Immer der Hinweis ‚leider im Moment nicht erhältlich‘ oder ‚ausverkauft!‘, wenn ich den Artikel in den Warenkorb legen wollte. Ich habe dann mit dem Händler Kontakt aufgenommen und wurde informiert, als ich ENDLICH bestellen konnte. Am Samstag geliefert und ich war hin und weg. Vorfreude soll ja bekanntlich die schönste Freude sein, aber als ich die kleinen Yoga-Holzfigürchen endlich in Händen hielt, war ich schon sehr happy. Total süß gemacht.

Das Spiel steht auf meinem Schreibtisch. Und es funktioniert so: In einem Kartönchen befinden sich 10 kleine Spielkärtchen mit Yoga-Asanas, 10 Spielfiguren sowie eine kleine Yoga-Matte. Jedes Asana-Bausteinchen hat eine Länge von ungefähr 6 cm.

Die Yoga-Matte ‚ausrollen‘ und die erste Karte ziehen. Das passende Asana-Bausteinchen raussuchen und auf der Matte positionieren. Nächste Karte …. nächstes Holzfigürchen und ein weiterer Baustein für das Balance-Kunstwerk. Weiter und weiter, bis Ihr Euer Motiv aufgebaut habt  …. oder das ganze Kunstwerk wieder in sich zusammen fällt. Hier könnt Ihr also auch noch Euren Gelassenheitspegel testen. 🙂 Und dann heisst es: Nicht ärgern – LÄCHELN! Und dann wieder auf ein Neues. Es ergeben sich immer neue Gesamtkunstwerke.

Das macht wirklich Spaß. Besonders während man telefoniert oder nachdenkt oder Abwechselung bei Routinearbeiten, wie zum Beispiel der Buchhaltung, sucht.
Die Kärtchen braucht Ihr natürlich nicht zwingend.
Kreiert intuitiv Euer Yoga-Gesamtkunstwerk.
Entscheidet nach Lust & Laune.
Dieses Spiel ist übrigens auch mit mehreren Personen spielbar.

Also ich bin wirklich, wirklich begeistert. Und daher habe ich auch ein paar Spiele mehr bestellt. Wenn Ihr ein solches Spiel verschenken – oder Euch damit beschenken – möchtet, dann meldet Euch bei mir. Das Spiel kostet 19,95 € und ist ab Ende der Woche hier in der GANDIVA YOGA-Lounge abholbereit.

Winterzeit – Zeit für Spiele! Bleibt in Balance. Und bleibt in diesen Zeiten bitte bei Eurer Yoga-Praxis. Yoga als Anker!

Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 5. Dezember: Glück in uns – der innere Frieden

Bunter Garten

Kennt Ihr das? Ihr lest einen Kalenderspruch, eine Weisheit, ein kurzes Gedicht, ein paar Worte nur und dann geht etwas Großes auf, ein riesen ‚Groschen‘ fällt. Es wird eine Erkenntnis daraus. – Und vielleicht auch ein lebenslanger Begleiter.

In einer für mich nicht ganz so unbeschwerten Lebensphase schickte mir ein Freund per WhatsApp diese Weisheit, diesen Schlüssel:

Was können wir aushalten im Leben?
Was möchten wir aushalten im Leben?
Was ist normal?
Was muten wir uns zu?
Wo ist die Grenze?
Wann ist es einfach genug, genug, genug?
Wann nehmen wir Schaden?

Ich kann mich ärgern, ich kann stundenlange Zwiesprache mit einer Person halten, ich kann Monologe mit mir über eine Situation führen, ich kann mich streiten, ich kann versuchen, auf das Gute, auf die Sonnenseiten einer Person, eines Zustands, einer Situation zu gucken, ich kann mich ungerecht behandelt fühlen, ich kann verdrängen, ich kann mich verbiegen, ich kann mich mit anderen vergleichen (was die aushalten), ich kann vor Wut platzen, ich halte Herzrasen aus, vielleicht auch Kopf- oder Rückenschmerzen, mein Tinnitus (wenn ich denn einen habe) wird lauter, mein Schlaf wird schlechter, aber wann ist es Zeit, die Reißleine zu ziehen?

Ich habe für mich DEN Gradmesser gefunden! In diesen 10 Worten! In diesen 44 Buchstaben!

Jeder Mensch ist anders, der eine sensibler, der andere mutet sich mehr zu, spürt später seine Grenze. Diese 10 Worte berücksichtigen jede Individualität.

Ich kann all das durchmachen, was ich oben beschrieben habe, und dennoch innerlich ruhig, bei mir, stabil sein. Dann stehen vor der Reißleine sicher noch andere Maßnahmen. Aber sobald sich innere Unruhe, ein ’sich-nicht-mehr-Wohlfühlen in der eigenen Haut, eine Verletzung von Respekt, körperliche Symptome, wenn wir in eine besagte Situation kommen, einem besagten Menschen räumlich nah ausgesetzt sind, zeigt/zeigen, DANN IST ES ZEIT! Dann kostet es uns den inneren Frieden und das ist zu teuer erkauft.

Diese Weisheit ist mein Gradmesser. Und ich bin sehr froh darüber, ein so eindeutiges Instrument in mir zu haben.

Der Dezember ist der Monat des ’sich-in-sich-Zurückziehens‘, so wie die Natur es uns vormacht. Zeit zu überdenken, was wir nicht mehr wollen. Zeit zu SPÜREN.

Und vielleicht hilft auch Euch diese Weisheit, dieser Gradmesser. – Wird für Euch – wie für mich – zu einem Lebensbegleiter.

Herzensgrüße. Schützt und hütet Euren inneren Frieden wie einen Schatz.
Kommt in Einklang mit Eurem inneren Frieden durch die Weihnachtszeit.

Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Newsletter: ENTspannung in Corona-Zeiten

Immer mehr Menschen kommen nicht mehr zur Ruhe, fühlen sich ständig gehetzt, unter Druck, gehen vor ‚Herausforderungen‘ immer mehr in die Knie, finden weder Zeit noch Anlass zum Auftanken. Das Gedankenkarussell kennt keine Stopp-Taste mehr. Abends nur noch platt in die Kissen sinken und morgens unerholt wieder aufstehen. Die Techniker-Krankenkasse hat eine Umfrage gemacht und unter den Befragten fühlten sich 25 % gestresst.

Und das war VOR Corona.

Corona bringt für den einen nicht gekannte Sorgen und verstärkt für den anderen bekannte Sorgen. EXISTENZANGST. Der Faktor Ungewissheit tut sein Übriges.
Viele Menschen ENTspannen sehr gut zusammen mit Freunden, beim Sport in der Gruppe, im Kino, beim Essen im Restaurant, auf einem Konzert, bei einem Städtetripp, im Museum. Diese Möglichkeiten des Runterkommens und Auftankens hat Corona erschwert bis unmöglich gemacht.

Stress war evolutionär überlebenswichtig. Stress bereitete den Körper optimal  auf Wegrennen oder Kämpfen vor. Auf Gefahren wie den Tiger oder Nachbarstamm treffen wir heute eher seltener. 🙂 Für uns reicht das Gedankenkarussell und schon geht die Stresskaskade los: Stress -> Adrenalin wird ausgeschüttet -> der Blutdruck steigt -> die Herzfrequenz steigt -> das Blut fließt in die großen Muskeln (Arme und Beine) -> Zucker und Fette gelangen ins Blut -> das Verdauungssystem wird auf Eis gelegt. Ich war beim Lesen eines Artikels in der aktuellen Ausgabe der Psychologie heute* überrascht, dass ein ehemaliger Professor für medizinische Psychologie an der Uni Marburg, Gert Kaluza,  attestiert, dass die Stresskaskade in uns erstmal nicht gesundheitsschädigend ist, sondern sogar motiviert und leistungssteigernd wirkt. Problematisch wird’s dann allerdings, wenn wir keine Ruhephasen mehr haben, nicht mehr auftanken.

Multitasking und ständig aktive Smartphones erschweren die Ruhephasen.

Der britische Arzt, Rangan Chatterjee, nennt das Problem beim Namen: Mikrostressoren. Damit sind die Dinge des Alltags gemeint, die uns immer wieder in Wallung bringen. Der Partner trägt den Müll nicht runter,  die Fenster sind auch wieder dreckig, die Steuererklärung wartet und und und. Mikrostressoren lauern überall, ohne dass uns der Stress richtig bewusst ist. Mikrostressoren haben die Uneigenart, dass sie ein Tun, eine Handlung bedingen. Mit jedem einzelnden Mikrostressor würden wir spielend klarkommen. Aber wenn die Mikrostressoren von allen Seiten reinfliegen, wird’s eng. …. und gesundheitsschädigend. Der positive Effekt kehrt sich bei chronischem Stress um und schwächt uns. Schwächt unser Immunsystem, läßt unser Gedächtnis zum Sieb werden, macht Konzentration oft nahezu unmöglich. Wenn wir dann an Diabetes erkranken, einen Tinnitus bekommen, an Migräne, Magenbeschwerden, Depressionen, Angststörungen oder Rückenschmerzen erkranken, dann sind wir im Dauerstress angekommen.

Wann sollten wir aufhorchen? Wenn uns Aktivitäten, die uns immer Spaß gemacht haben, uns nicht mehr hinter dem Ofen hervor locken. Wenn wir eigentlich ausreichend Schlaf hatten, morgens aber immer noch platt aufwachen.

Welche Strategie hilft gegen Stress?

Tobias Esch, Professor für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung bringt es auf eine einache Formel:

„Nicht in die Zukunft denken. Alles, was mich ins Hier und Jetzt bringt, ist tendenziell stressreduzierend!“ …. „Bereits einige tiefe Atemzüge holen den Körper wieder in die Entspannung zurück.“ Damit ist die Atemmeditation gemeint. Achtsamkeitstraining fördert die Entspannung. Dazu Esch: „Achtsamkeit entsteht, wenn ich sinnlich werde.“ Und damit meint er, Achtsamkeit entsteht, wenn ich kleinste Veränderungen in der Natur sehe, wenn ich Vogelgezwitscher lausche, den Boden unter meinen nackten Füßen spüre, Atembewegung in mir spüre. Bei den Mahlzeiten rät er auf Smartphones zu verzichten, ganz bewusst zu essen, langsam und genussvoll.

Der Artikel endet mit SOS-Übungen gegen Stress:

  1. Sich erden – Stand, Schuhe ausziehen, gut aufrichten, Brustbein heben,
    Schultern sinken lassen und den Kontakt zum Boden spüren.
  2. Progressive Muskelentspannung – „Schultern entspannen“
    Arme angewinkelt vor der Brust halten. Ellenbogen auf Schulterhöhe.
    Augen geschlossen. Fäuste ballen. Arm- und Oberkörpermuskulatur anspannen, weiteratmen und entspannen. Arme hängen lassen. Spüren, wie die Entspannung sich auf den ganzen Oberkörper ausbreitet.
  3. Gegenbewegung
    Macht Stress die Brust enger, in die Brustöffnung gehen.
  4. Bauchatmung
  5. Seilchenspringen
  6. Lachen

Langfristig wird uns geraten, auf einen Wechsel von Anspannung und Entspannung zu achten. Wer den ganzen Tag sitzt, braucht abends zur Erholung die Bewegung. Wessen Job von action geprägt ist, der solle abends die Stille suchen, um zu erholen.

Um sich bewusst zu werden, wie schön der Tag war, sollen wir uns kleine Steinchen oder Münzen in die linke Hosentasche stecken und immer wenn wir einen Glücksmoment verspüren, wandert ein Steinchen oder eine Münze rüber in die rechte Hosentasche. Und abends machen wir ‚Kassensturz‘. Und lassen den Tag dabei nochmal Revue passieren.  Als Alternative dazu wird das Glückstagebuch genannt. Wir schreiben abends auf, was uns an jedem Tag glücklich gemacht hat. Dazu hatte ich Euch im Rahmen des Online-Adventskalenders 2018 bereits einen Post geschrieben.

Was lehrt uns dieser Artikel? Wie wichtig Yoga und Meditation für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind!

Eine schöne Bestätigung. Alles richtig gemacht! Und eine Motivation: Dranbleiben an Yoga und Meditation. Und in Corona-Zeiten noch mehr als sonst.

Herzensgrüße. Und möglichst wenige Mikrostressoren!
Eure Ute

*Psychologie heute, Ausgabe 12/2020, Seiten 16 bis 27

Gähnen generell und warum wir beim Yoga gähnen

Der Yoga-Raum ist gut durchgelüftet, die Luft frisch, von Sauerstoffmangel keine Spur, der Yoga-Unterricht ist ganz und gar nicht langweilig, keine Tageszeit zum Schlafen …. und trotzdem geht das große Gähnen bereits einige Minuten nach Beginn der Yoga-Stunde los.

Dass Gähnen durch Müdigkeit ausgelöst wird, so die allgemeingültige Meinung, ist längst überholt. Viele Menschen gähnen schließlich, wenn sie hochkonzentriert an etwas arbeiten.
Gähnen als Folge von Sauerstoffmangel wurde von der Wissenschaft auch des Platzes verwiesen. Wenn wir gähnen, kommt automatisch mehr Sauerstoff in den Körper, ja, aber Sauerstoffmangel ist nicht der Hauptgrund für’s Gähnen.

Gähnen ist ansteckend, ja, das kennen wir auch alle. Aber eher aus privater Runde am Tisch oder aus dem Büro. Beim Yoga aber ist Jede(r) bei sich. Die Augen sind meist geschlossen. Wie sollte man sich gegenseitig zum Gähnen anstecken?
Die Antwort der Wissenschaft dafür, dass Gähnen ansteckend ist, liegt übrigens in den Spiegelneuronen unseres Gehirns. Diese Nervenzellen sind nicht nur für ansteckendes Gähnen, sondern auch für ansteckendes Lachen oder Weinen verantwortlich. Wir erleben einen Menschen in einer Gefühlslage und die Spiegelneurone erzeugen bei uns ein ähnliches Verhaltensmuster.

Seit einigen Jahren kann man in wissenschaftlichen Abhandlungen über das Gähnen lesen, dass Gähnen das Gehirn kühlt. Forscher konnten messen, dass bei steigender Gehirntemperatur das Gähnen zunimmt. Das entspricht dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Wenn wir unser Gehirn durch Denken in Endlosschleife überhitzen, Denken ist ein Zuviel an Energie, dann gähnen wir.  Gähnen soll also dazu führen, dass wir ‚die Gehirnwindungen kühlen‘, unser Gehirn einen Frischekick bekommt und wir somit wieder leistungsfähiger, aufnahmebereiter, klarer sind. Gähnen ist also im Namen der Wissenschaft ERHOLUNG , Regeneration des Gehirns. Gähnen bringt uns auf ein Hoch unserer Aufmerksamkeit. Gähnen macht uns bereit für Neues.

Gähnen, vom Ablauf der Bewegung des Kiefers her, ENTspannt den Kiefer. Gähnen befeuchtet unsere Augen. Als Nebeneffekt nehmen wir mehr Sauerstoff auf.

Beim Yoga wird durch Asanas und Pranayama der Parasympatikus aktiviert. Der Parasympatikus ist Teil des vegetativen Nervensystems und wird auch oft als Erholungsnerv tituliert. Daher tränen die Augen. Daher atmen wir auch manchmal während der Yoga-Praxis ganz tief und lösend, und befreiend durch. Blockaden lösen sich, Energie wird frei, ein Gefühl von tiefem Wohlsein, Wohlfühlen setzt ein.

Wenn wir von der Wissenschaft etwas weggehen hin zu einer mehr spirituellen Betrachtungsweise, finden sich auch folgende Erklärungen: „Gähnen in der Art ist ein Hinweis auf sogenannte „alte“ Müdigkeit, die uns in der Regel nicht bewusst ist und die auch nichts mit dem momentanen Zustand zu tun haben muss. Der Körper ist ein Speicherchip, der alles Vergangene bewahrt, auch Müdigkeit, die wir nicht zugelassen, die wir übergangen haben. Der Körper hat sie irgendwo gespeichert. Deswegen gibt es auch die Methode der „Entmüdungsmassage der Muskeln“. Die Muskeln haben diese Müdigkeit gespeichert. Oder den Ausdruck „mir sitzt die Müdigkeit in den Knochen“. Das ist tiefsitzende Müdigkeit. Die Knochen „wissen“ es, dass wir unseren Körper nicht berücksichtigt sondern überfordert haben. Sobald wir unseren Körper durch Asanas oder Atemübungen anregen und wecken, erinnert er sich und nimmt sich über ein Gähnen (zum Beispiel) die Energie, die ihm fehlt, die ihm eigentlich zusteht. Dass dabei auch die entsprechenden Muskeln gedehnt werden, hatte ich oben bereits erwähnt. Besonders im Zwerchfell und der gesamten Atemmuskulatur kann viel dieser „alten Müdigkeit“ gespeichert sein, die wir durch ein ausgiebiges Gähnen entlassen können. “ *

Kurz gefaßt:  Je gestresster, konzentrierter und angespannter wir sind, also je mehr wir im Kopf sind, desto mehr gähnen wir.  Das Gähnen sorgt dafür, dass wir schnell wieder frisch und klar im Kopf werden.
Yoga aktiviert den Erholungsnerv (Sympatikus).  Beim Yoga gähnen wir,  wenn wir von ANspannung auf ENTspannung wechseln. Wir bereiten uns zudem auf einen neuen Bewusstseinszustand vor. Wir kommen aus dem Büro oder der Familie zum Yoga, waren sehr konzentriert, vielleicht sogar gestresst, und gähnen nun auf der Matte. Kein anderer Körperimpuls kann so schnell Spannungen abbauen und uns vitalisieren, wie das Gähnen.

HAPPY GÄHNEN! Also das Gähnen bitte nie mehr unterdrücken, sondern herzhaft und genussvoll das Gähnen auskosten. Bringt es uns doch so viel Frische in Geist & Körper.

Frische Herzensgrüße
Eure Ute

* von Bhajan Noam; www.bhajan-noam.de

Was genau ist eigentlich YIN Yoga?

Dem Begriff YIN Yoga seid Ihr bestimmt alle schon einmal begegnet. Bei dem Dschungel an Yoga-Richtungen ist es allerdings auch nicht verwunderlich, dass man nicht alles behält, was man liest oder hört. Dann laßt uns gemeinsam auf diesen spannenden Yoga-Stil schauen.

Quelle: AdobeStock Foto

Der Alltag der meisten Menschen ist YANG, also Stress, Hektik, Druck, Machen, Rotieren, Organisieren, die Fäden ziehen, Schnelligkeit, Bewegung, …. . Kurzum: in Action sein!

YANG steht für:                                                  YIN steht für:
Aktivität, Machen                                              Passivität
viel Bewegung                                                    meditativ, Ruhe
schnell                                                                     langsam
Dynamik, dynamisches Yoga                       statisch, Halten
Leistung                                                                 Sein
Muskelarbeit, Knochen, Gelenke              Sehnen, Bänder
Hitze                                                                         Kühle
Kraft                                                                         Loslassen
das Männliche                                                     das Weibliche
Frühjahr u. Sommer                                          Herbst u. Winter
Feuer                                                                        Wasser
Himmel                                                                   Erde
Sonne                                                                      Mond
hell                                                                            dunkel
Tag                                                                            Nacht
trocken                                                                   nass
u.a.m.                                                                       u.a.m.

YIN und YANG sind entgegengesetzte Kräfte, Polaritäten, bilden aber eine untrennbare Einheit, ein Ganzes. YIN geht nicht ohne YANG und YANG nicht ohne YIN. Wir haben, wir sind, also immer Beides. Beide Anteile in uns sollten im Einklang sein, in Balance, möglichst ausgeglichen. Bei unserer Art zu leben, zu arbeiten ist das schwierig und so ist meistens eine Polarität dominant. YIN Yoga hat den Ausgleich zum Ziel.

YIN Yoga-Haltungen sind von Hatha Yoga-Übungen (= Asanas) abgeleitet und finden im Liegen, Sitzen und im Vierfüßlerstand statt. Alle haben eines gemeinsam: sie werden lange (!) gehalten. Zwischen 2,5 und 5 Minuten, fortgeschritten auch bis zu 10 Minuten. Charakteristisch für YIN Yoga ist demnach ein langes Verweilen in einer Haltung und somit viel Zeit, bei uns anzukommen. Um möglichst lange in einer Haltung bleiben zu können, bedienen wir uns Hilfsmitteln, wie einem Bolster.

Während in meinen 90-minütigen Gruppen-Konzepten 22 bis 27 Haltungen, Übungen vorkommen, nehmen wir beim YIN Yoga in der gleichen Zeit 6 bis 10 Haltungen ein.

YIN Yoga ist ein langsamer, achtsamer, meditativer Yoga-Stil, der unsere Meridiane stimuliert. – Und das Ganze passiv, sehr sanft und dehnend. YIN-Übungen werden OHNE MUSKELKRAFT ausgeführt. Nur so ‚dringen‘ wir auch zu den Gelenken vor.

Was bewirkt YIN Yoga?
Reinigung der Meridiane
Energetisierung des Körpers
Anspannungen, Blockaden lösen – körperlich und geistig
Lebensenergie harmonisieren
alte Denkmuster loslassen
Grenzen spüren
Bedürfnisse wahrnehmen
mehr Beweglichkeit
die innere Mitte finden
Ausgeglichenheit

YIN Yoga-Haltungen haben Einfluss auf tiefere Körperschichten, wie das Bindegewebe, die Faszie.

Der eine oder andere mag jetzt vielleicht denken: SUPER! YIN Yoga klingt nach ‚Ich leg mich bequem hin, gestützt von Kissen, muss absolut nichts tun und mache tolle Erfahrungen.‘. Weit gefehlt! YIN Yoga kann SEHR herausfordernd sein! Und wenn Ihr Euch vorstellt, 5 Minuten in einer Haltung zu verweilen, dann könnt Ihr Euch vielleicht auch ausmalen, was der unruhige Geist uns in dieser Zeit an Geschichten und Emotionen präsentiert. Zeit dazu hat er genügend. Und wir müssen damit klarkommen, was uns aufgetischt wird. Einiges davon hatten wir sicher weggeschlossen geglaubt.

Seit einigen Jahren schon ist der Wunsch in mir, mich näher mit diesem Yoga-Stil zu befassen. Ich habe Hormon Yoga den Vortritt gegeben und dann auch Faszien Yoga vorgezogen.
YIN Yoga – für mich nur bei der deutschen YIN Yoga-Päpstin Stefanie Arend denkbar. Problem: Die Workshops sind schneller ausgebucht als man gucken kann. Durch Corona nun finden die Workshops auch online statt. Und so werde ich am 5. und 6. September insgesamt 25 Stunden in meiner schönen Yoga-Lounge vor dem Laptop auf der Matte sitzen und über Zoom das erste Modul der YIN Yoga-Ausbildung erleben. Ich bin mächtig gespannt und werde berichten.

Yinnige Grüße.
Eure Ute

Savasana, die Schlussentspannung – Wegdösen oder viel mehr?

Besonders an den herrlich sommerlichen Tagen der letzten Wochen wurden immer wieder Stimmen laut: „Ach können wir nicht 90 Minuten einfach nur Savasana machen?“ Und auch „Ich habe noch einen Termin, ich geh dann vor Savasana!“ höre ich nicht selten.

Ich nehme Euch jetzt mit auf die Reise in die Tiefen von Savasana:

Savasana, die Schlussentspannung am Ende der Yoga-Stunde, also die Endposition jeder Yoga-Stunde, klingt erst einmal nach auf dem Rücken liegen und sich nicht mehr bewegen müssen. Und vielleicht sogar in ein kleines Schläfchen abtauchen können, wo der Tag doch so anstrengend war und gleich die Familie wieder wartet  …. .

In Wirklichkeit aber ist Savasana das schwierigste Asana (= Körperhaltung) im Hatha Yoga. – Statt ‚Wegdösen aus der Rückenlage‘ eine tiefe Erfahrung machen. Der Name sagt es schon SavASANA – ASANA für Körperhaltung.

Sava ist Sanskrit und heißt in der Übersetzung Leichnam. Savasana ist die Totenstellung. Will sagen, der Körper ist völlig unbeweglich, die Gedanken sind ruhig. Aber der Geist, der ist ganz wach! Wir sind im Spüren-Modus und das für zwischen 5 und 20 Minuten. Am Anfang von Savasana werden Körper und Geist regelrecht noch einmal gescannt, um letzte Anpsannungen, Blockaden zu spüren und zu lösen.

Kein Verändern der Lage mehr, wenn man sich einmal in Savasana eingerichtet hat und die Yoga-Lehrerin die Achtsamkeit der TeilnehmerInnen nicht mehr durch den Körper führt. Kein Augen öffnen, Augen schließen, kein Augenreiben, kein Muskelpartien ANspannen und ENTspannen mehr, kein  Einschlafen, noch nicht einmal der kleine Finger rührt sich noch ……… . Besonders das Nicht-Einschlafen ist für viele Yoga-Praktizierende die große Herausforderung.

Savasana schaltet alle äußeren Reize aus und öffnet für die inneren Kräfte.
Regungslosigkeit. – Mit dem Ziel, Körper und Geist zu kräftigen und zu erfrischen.

In Savasana geht es darum, den Körper immer mehr loszulassen und ebenso die geistige Bewegung.

Dazu sagt der weltweit bekannte Yoga-Lehrer B.K.S. Iyengar in seinem Buch ‚Licht auf Yoga‘:
„Es ist viel schwieriger, die Gedanken als den Körper ruhig zu halten. Deshalb ist diese dem Anschein nach einfach zu meisternde Haltung eine der schwierigsten.“

Während Savasana verteilt sich die Energie, die wir durch Asanas und Atemtechniken aufgebaut haben, im ganzen Körper.

Savasana ist auch die Auseinandersetzung mit dem Sterben. „Wenn der Körper stirbt, lösen sich die Sinne und subtilen Elemente auf, gefolgt vom Absterben der gewöhnlichen Ebenen unseres Geistes mit all seinen negativen Emotionen wie Hass, Gier und Unwissenheit. Wenn schließlich alles abgefallen ist, was den erleuchteten Geist im Leben verdunkelt hat, bleibt nichts mehr, was unsere wahre Natur noch verdecken könnte. Was dann letztlich offenbar wird, ist der ursprüngliche Grund unserer absoluten Natur – einem reinen und wolkenlosen Himmel vergleichbar.“ 
Aus: Sogyal Rinpoche, „Das Tibetische Buch vom Leben und vom Sterben“

Wirkungen von Savasana:
Entspannung der Muskulatur
Entspannung des Nervensystems
Stresshormone werden abgebaut
Endorphine werden ausgeschüttet
Kann Angstzustände und Schlaflosigkeit mildern
Schafft neue Energie
Selbstheilungsprozesse werden aktiviert
Fördert die Ausgeglichenheit
Hilft den Blutdruck zu senken
Soll Kopfschmerzen lindern

Erst die Schlussentspannung führt zur Ernte der Yoga-Praxis. Wir kommen wirklich runter, lassen optimal los und unsere Akkus werden wieder aufgeladen. Und so stehen wir mit einem wohligen Körpergefühl und einem Energiekick wieder von der Matte auf und gehen regeneriert in Körper & Geist in den Alltag.

Wenn Ihr Probleme im unteren Rücken habt, dann stellt in Savasana, in der Rückenlage, entweder die Füße vor dem Gesäß auf oder legt Euch ein Kissen, einen Stapel aus zwei Kissen, in die Kniekehlen.  Das entlastet den unteren Rücken enorm. Bei Problemen im Nacken braucht der Hinterkopf eine kleine Unterstützung. Aber bitte nur so hoch, dass der Kopf noch in der Verlängerung der Wirbelsäule liegt. Ein Yoga-Sitzkissen ist dazu meistens zu hoch. Dann nehmt eine Decke oder ein gefaltetes Handtuch. Zu schlank zu sein, kann übrigens auch ein Hindernis in Savasana darstellen. Das Steißbein liegt dann unangenehm hart auf und Entspannung wie Spüren fallen schwer. Das Einzige, was man dann oft spürt, ist Schmerz. Hier auch Kissen in die Kniekehle oder Füße aufgestellt.

Wenn Ihr in Savasana geübt seid, dann praktiziert Savasana doch auch einmal nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag oder im Anschluss an die  Jogging-Runde. Macht Savasana so zu einer eigenständigen Yoga-Praxis.

Vielleicht führen diese Ausführungen zu einem ganz neuen Erleben von Savasana und zu der Einstellung, Savasana als krönenden Abschluss einer jeden Yoga-Praxis zu sehen und auch nicht darauf verzichten zu wollen.

Freue mich auf Euer Feedback.

Herzensgrüße
Ute

Der GANDIVA YOGA Oster-Vorfreudekalender: Hefezopf gefüllt mit Marzipan und Nüssen

Es gibt zahllose Hefezopf-Rezepte. Ich habe einige ausprobiert. Aber der Beste ist und bleibt der mit Marzipan und Nüssen Gefüllte. Somit steht dann auch der heimliche Hauptdarsteller des diesjährigen Osterfestes klar wieder fest.  Das Rezept dazu habe ich Euch im Vorjahr bereits präsentiert.

Ich habe gezögert, Euch an dieser Stelle wieder zu motivieren, das Osterfest mit einem Hefekranz zu krönen. Grund war der Mangel an Mehl und Hefe in den Geschäften. Gestern war ich in einigen Läden und stellte fest, dass dieser wochenlange Mangel im Moment keinen Versorgungs-Engpass mehr darstellt.

Dann mal los. Besser selber backen, als sich Ostern auch noch beim Bäcker in die Schlange zu stellen oder Eingefrorenes aufzubacken. Das Ergebnis entschädigt für jede Minute, die Ihr an und mit dem Hefeteig ‚gearbeitet‘ habt. – Und der wunderbare Duft, der das Haus erfüllt ….. .

Seid versichert, dieser Hefezopf schmeckt noch sehr viel besser, als er auf dem Foto schon aussieht.

Die Zutaten:
300 ml Milch
750 g Weizenmehl
220 g  Zucker (BIO-Rohrohrzucker)
1 Würfel Hefe (= 42 g)
150 g Butter
2 Eier Größe M
1/4 Teelöffel Kardamom
1 Prise Salz
200 g gemahlene Haselnusskerne (Ich kaufe immer ganze BIO-Haselnüsse und mahle diese kurz vor der Teigzubereitung. Gemahlene Nüsse enthalten leider immer wieder Schimmel.)
1/4 Tonkabohne (Nur, wenn Ihr die sowieso im Backschrank habt!)
100 g Marzipan-Rohmasse
30 g Semmelbrösel
200 g Schlagsahne (BIO)
1 TL Zimt (Bitte nehmt Ceylon-Zimt in BIO-Qualität.)
2 – 3 EL Puderzucker
Tipp von mir: gehackte Pistazien!

300 ml Milch erwärmen. Mehl mit 120 g Zucker mischen und in der Mitte eine Kuhle entstehen lassen.  Hefe zerbröckeln und in die Kuhle geben. 150 ml der lauwarmen Milch in die Kuhle, über die Hefe, gießen. Etwas Mehl vom Rand über die Kuhle geben. An einem warmen Ort abgedeckt 15 Minuten gehen lassen.

Geschmolzene Butter, 1 Ei, Kardamom, Salz, 130 ml lauwarme Milch hinzugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen. Das Volumen sollte sich verdoppeln!

Haselnüsse anrösten, mit 100 g Zucker (ich habe auf 70 g reduziert) und geriebener Tonkabohne mischen. Marzipanrohmasse, Semmelbrösel, Sahne und Zimt verkneten. Haselnussmischung unterkneten.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 40 x 60 cm ausrollen, mit der Füllung bestreichen und von der langen Seite her aufrollen.

Macht die Mitte der Rolle aus, lasst einen Steeg von ca. 3 cm stehen und schneidet die Rolle vom Steeg aus in beide Richtungen bis zu beiden Enden durch.

Die Stränge einer jeden Seite werden miteinander verzwirbelt.

Auf ein Blech setzen und die Enden miteinander verbinden. Formt einen Kranz.

Kranz abdecken und nochmal 30 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Backofen vorheizen: 180 ° Ober-/Unterhitze.

Tipp: Gehackte Pistazien als Topping.

Ei trennen. Eigelb mit 20 ml Milch verrühren und den Kranz damit bestreichen.

Ab in den Backofen. Für ca. 35 Minuten.

Abkühlen lassen und noch lauwarm, mit Puderzucker bestreut, genießen.

Gutes Gelingen! Und wenn Ihr Fragen habt, immer gerne!

Herzliche Oster-Vorfreudegrüße. Bleibt zu Hause! Gesund & fröhlich!
Eure Ute

PS:  Das Rezept ist übrigens aus dem REWE-Kundenmagazin,
Ausgabe 2/2019, Seiten 38 + 39

Der Oster-Vorfreudekalender: Rüeblichueche …. so sagen die Schweizer!

Vor 17 Jahren habe ich mir ein Backbuch gekauft und dieser Kuchen begleitet mich seitdem jedes Jahr zu Ostern:

Möhrenkuchen  – so nenne ich ihn. Mag lapidar klingen und auch etwas strange ‚Backen mit Möhren? ….‘, aber er ist definitiv immer ein Highlight. Ganz wenig Mehl (nur 50 g), ein hoher Anteil Mandeln und viele Möhren. Und dazu die Marzipanmöhrchen. Einfach nur lecker. Das Ergebnis ist leicht und saftig. Und genau das passt besonders zum diesjährigen Osterfest. Wir bewegen uns zurzeit wahrscheinlich alle etwas weniger als sonst und da kommt so eine leichtere, gesündere Leckerei für die Kaffeetafel doch genau richtig.

Und außerdem: Backen ENTspannt!

Bitte auf die Einkaufsliste setzen:
250 g zarte BIO-Möhren
1 große unbehandelte Zitrone (Schalenabrieb + Saft)
250 g Mandeln, frisch mahlen
50 g Mehl
2 TL Backpulver
6 Eier
120 g Zucker (Hier habe ich schon von 160 g auf 120 g reduziert.)
Etwas Butter und Semmelbrösel für die Form
200 g Puderzucker und  2 – 3 Esslöffel Zitronensaft
200 g Marzipan-Rohmasse
Schokohasen (gibt’s in jedem Supermarkt, sind dann allerdings
einzeln in Folienpapier eingepackt)
evtl. Lebensmittelfarbe (zum Einfärben von Möhrchen und Grün)

BIO-Möhren abschrubben und fein (!) reiben oder von der Küchenmaschine reiben lassen. Mit Zitronenschale und -saft mischen.

Den Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen.

Springform einfetten und dünn mit Semmelbröseln ‚auskleiden‘.

Mandeln mahlen. Mandeln, Mehl und Backpulver mischen. Die Eier trennen. Eiweisse steif schlagen, den Zucker nach und nach reinrieseln lassen. Eigelbe nacheinander darunterziehen. Möhren- und Mehlmischung drauf häufen, mit dem Schneebesen untermischen.

Teig in die Form füllen. 40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!
Kuchen in der Form noch 5 bis 10 Minuten stehenlassen. Danach aus der Form befreien und abkühlen lassen.

Puderzucker mit Zitronensaft verrühren und auf der Oberfläche verstreichen.

Und dann nach Herzenslust dekorieren. – Mit Ostermotivschoki, mit Marzipan, mit was auch immer vielleicht noch in Eurem ‚Süßen Schrank‘ liegt.

Wenn Ihr es noch bunter mögt, könnte das Ergebnis so aussehen:

Bitte plant 1  1/4 Stunden für diesen saftig-lecker-leichten Osterkuchen ein.
Kalorien pro Stück: nur 185!

!   Ein Hinweis noch zu den Hasenbrötchen mit Mango-Ananas-Orangen-Konfitüre: Ich hatte 1.250 g Früchte und Saft und habe trotzdem nur 500 g (anstelle von 625 g) Gelierzucker 2 : 1 reingetan. Hat super funktioniert und schmeckt einfach nicht ganz so süß.

Ich wünsche Euch heute schon eine wunderschöne, bunte Oster-Kaffeetafel. Und vielleicht stellt Ihr Familienangehörigen, Freunden, Nachbarn die nicht bei Euch sein können, ein Stück Möhrenkuchen vor die Haustüre.

Eure Ute

Quelle: Cornelia Schinharl, Basic baking, GU Verlag, 2003, Seite 41

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 11. Dezember: Trataka – Meditations- & Reinigungsübung

Winterzeit, Weihnachtszeit – Zeit der Kerzen! Ist es doch besonders der Kerzenschein, der diese Jahres- und Festtagszeit so heimelig und schön macht.

Das bringt mich einmal mehr auf eine zentrale Reinigungsübung im Hatha Yoga: TRATAKA. Diese Reinigungsübung führt zu einer Harmonisierung auf körperlicher und geistiger Ebene.

TRATAKA ist eine Meditations- & Reinigungsübung, bei der man den Blick auf einen Punkt oder ein Objekt richtet, um die Kraft der Konzentration zu fordern und zu fördern. – Unser Monkey-Mind, wie die Inder den unruhigen Geist nennen, soll  e i n p u n k t i g  werden.

TRATAKA ist Saskrit und heißt übersetzt starren oder konzentrierter Blick. Die bekannteste Form ist das Starren auf den Docht einer Kerzenflamme. Und so auch gestern im Yoga- & Meditationskurs praktiziert. Und gerade weil diese Technik uns so ruhig macht und gerade weil die Feiertage uns oft so stressen, präsentiert das heutige 11. Adventskalendertürchen die Anleitung für TRATAKA!

TRATAKA sammelt den Geist, macht ruhig, reinigt den Geist, harmonisiert das Nervensystem, fördert die Konzentrationsfähigkeit. Bei Stress kann TRATAKA vor dem Schlafengehen ausgeführt zu schnellerem Einschlafen und tieferem Schlaf führen. TRATAKA kann bewirken, dass ungelöste Probleme oder unterdrückte Gedanken an die Oberfläche des Bewußtseins kommen.

TRATAKA ist eine tolle Vorbereitung auf die Meditation. – Trataka kann zur Meditation werden.

Laufen während der Praxis von TRATAKA die Tränen, so haben wir zusätzlich zur Meditationspraxis die Reinigungsübung.

Im Hatha Yoga, wie auch im Ayurveda, führt eine Unausgewogenheit zwischen den drei Konstitutionstypen (= Doshas) zu Krankheit. TRATAKA ist ein Weg, die drei Doshas – kapha (Schleim, Trägheit), pitta (Galle, Hitze, Feuer), vata (Wind) – zu harmonisieren.

Ablauf:
Sucht Euch einen ruhigen Ort.
Am besten ist die Zeit der Dunkelheit.
Entzündet eine Kerze.
Positioniert diese so, dass der Docht ungefähr auf Augenhöhe ist.
Setzt Euch im Abstand zwischen 30 cm und maximal 1 m von der Kerze entfernt hin.
Nehmt Kontakt zum Atem auf. So, wie Ihr es als Vorbereitung auf die Meditation tut.
Öffnet die Augen und starrt in die Flamme. – Genau gesagt auf den glühenden Punkt an der Spitze des Dochtes.
Versucht die Augenlidbewegung so mininmal wie möglich zu halten.
Ziel ist es, dass die Augenlider sich nicht mehr bewegen. Kein Blinzeln.
Starrt zwischen 5 und 10 Minuten auf die Dochtspitze.
Nehmt die Flamme war, ihre Größe, ihre Form, ihre Bewegung, ihre Farbgebung, ihre Wärme.
Schließt die Augen und seht die Flamme innerlich.
Sobald sich die Spiegelung der Flamme auf der Netzhaut verflüchtigt hat, Augen öffnen und wieder in die Flamme starren.
Wiederholt den Vorgang so oft, wie es Euch gut tut.
Beginnen die Augen zu tränen, praktiziert Ihr neben einer Meditationsübung zusätzlich noch eine Reinigungstechnik. Das Tränen der Augen ist ausdrücklich erwünscht.

TRATAKA sollte das erste Mal im Beisein eines professionell ausgebildeten Yoga-Lehrers praktiziert werden.
Mit wiederholter Praxis werdet Ihr immer ruhiger, immer schneller ruhiger, die Augen tränen schneller und intensiver und auch die Augenlidbewegung wird ruhiger. Also fangt am besten in diesen Tagen schon an, damit Ihr die Festtage ganz entspannt (v)erleben könnt.

Vorweihnachtliche Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 10. Dezember: Tibetische Übung gegen schlechte Energien

Das Jahresende naht. Wir nehmen uns Zeit, über das Vergangene nachzudenken und daraus Schlüsse für das kommende Neue zu ziehen. Was wünschen wir uns? Was möchten wir nicht mehr? ….
Wir wollen am liebsten frisch, glücklich, neu und positiv in 2020 gehen.

Ich-Kalender 2019, Vision Creativ-Verlag

Ein guter Zeitpunkt, mit einer Übungsreihe zu beginnen, die aus Tibet überliefert ist und uns von negativen Energien befreien soll. Da tibetische Mönche den Körper als Heimat der Seele verehren, ist eines ihrer großen Bestreben, diesen Körper möglichst lange fit und gesund zu erhalten. Und so haben sich uralte Naturheilverfahren etabliert. Viele dieser Naturheilpraktiken habe ihren Weg von Tibet aus nach Russland gefunden. Dort werden sie bis heute bewahrt. In der November-Ausgabe der NATUR & HEILEN stellt ein russischer Naturheilkundler sieben Verfahren vor, die für ein kraftvolles Leben voller Energie und Ausgeglichenheit sorgen sollen.

Falls Ihr Euch jetzt fragt, welchen negativen Energien denn wohl Mönche ausgesetzt sind, die in der Abgeschiedenheit leben, zählt der vorgenannte Artikel folgende auf: Kommunikation mit Menschen außerhalb des Klosters, Klosterbesucher mit ‚unreinen‘ Energien, Naturkatastrophen (wie Erdbeben), die chinesische Besatzung. Adaptiert auf unser Leben sprechen wir von Stress, Überstunden, Mobbing, Konkurrenzkampf, Doppelbelastung, Neid, Misserfolg, Beleidigungen, Streit, Wut, und vielem anderen mehr.

Einer der sieben Tipps passt für mich besonders gut  in diese Zeit. Und von daher möchte ich Euch diesen heute vorstellen:

Dreiteilige Übung zur Körperreinigung gegen negative Energien
(Finger sind die ganze Zeit ineinander verschränkt):

Teil 1:
Stand.
Füße schulterbreit geöffnet.
Knie leicht gebeugt.
Arme hängen entspannt.
Finger sind  ineinander verschränkt.
Handinnenflächen zeigen nach oben.
10 Sekunden (nach 2 bis 3 Wochen auf 15 Sekunden ausdehnen) lang durch die Nase einatmen und währenddessen die Arme langsam nach oben über den Kopf führen; auf Brusthöhe werden die Handinnenflächen nach außen gedreht.
Am Ende der Ausatmung sind die Arme durchgestreckt und der ganze Körper ist nach oben langgezogen; Halswirbelsäule in die Länge ziehen, bis der Kopf die maximale Höhe erreicht hat. Füße stehen fest am Boden.
„Durch die Streckung von Körper und Hals wird der Energielauf in den Meridianen angeregt, sodass negative Energien den Körper leichter verlassen können.“

Teil 2:
Vorbeuge horizontal nach vorne (rechter Winkel zwischen Ober- und Unterkörper).
Handinnenflächen zeigen immer noch nach außen.
Rücken und Arme maximal nach vorne strecken.
Für 10 Sekunden verweilen.
Langsam über 10 Sekunden durch die Nase ausatmen.

Teil 3:
Der Oberkörper fällt locker nach unten.
Finger sind immer noch ineinander verschränkt und Handinnenflächen zeigen weiterhin nach außen.
Hände berühren den Boden. Handinnenflächen zeigen zum Boden.
Tief durch die Nase einatmen  – schnell und kräftig durch den Mund ausatmen.
Dabei stellt Ihr Euch vor, Ihr reißt Euch ein schmutziges Hemd vom Körper und werft es auf den Boden.
„Danach betet Ihr in Gedanken die Erde an und bittet sie, das imaginäre Hemd anzunehmen und zu verbrennen.“
In der Vorbeuge verweilen.
Weitere 3 bis 5 Atemrunden durch die Nase ein- und ausatmen.
„Lassen Sie dabei die Erde weitere negative Energien aus dem Körper aufnehmen.“

Neu mit Teil 1 beginnen. Am bestens abends praktizieren. 6 – 9 Wiederholungen. Bei Bedarf auch mehr.
Das Gebet an Mutter Erde wird nur am Ende der ersten Runde ausgeführt.
„Danach fühlt man sich ruhiger, ausgeglichener und glücklicher.“ Das Energielevel ist angehoben. Schlechte Energien haben den Körper verlassen.
Nach der letzten Wiederholung bedanken sich die Mönche mental bei Mutter Erde.

Ich wünsche Euch viel Erfolg mit dieser tollen Übung. Möge sie Euch helfen, be-FREI-ter, leichter, kraftvoller ins neue Jahr zu gehen.

Herzensgrüße.
Eure Ute

Quelle: NATUR & HEILEN, Ausgabe 11/2019, Seite 20 ff.

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 6. Dezember: ENTspannung durch Klang verschenken + Klangtag am 21. Dezember

Wenn Euch noch eine SINN-volle Geschenkidee fehlt, dann verschenkt doch mal 90 Minuten ENTspannung durch Klang.

Eine Klangmassage ist ENTspannender als zwei Nächte Schlaf. Jede Nacht schaltet unser Gehirn für 10 Minuten ab. In einer 60-minütigen Klangmassage schaltet unser Gehirn 20 Minuten ab. 

Therapie-Klangschalen sind auf die jeweilige Schwingung von Körperregionen abgestimmt. Der Klang der Therapie-Klangschalen zeigt den aus dem Lot geratenen Zellen wieder wie sie den „richtigen Strom“ bekommen. Der Körper wird zur Selbstheilung angeregt.

Zentrale Wirkung einer Klangmassage mit Therapie-Klangschalen ist die nachhaltige ENTspannung. Der Herzschlag verlangsamt sich. Die Atmung ebenfalls, der Blutdruck sinkt, die Gefäße weiten sich, Wohlgefühl und Gelassenheit machen sich breit. Blockaden können gelöst werden und Energien fließen wieder frei(er).

Auf mehrfachen Wunsch möchte ich Euch vor Weihnachten nochmal einen Klangtag anbieten. Damit Ihr gaaaaannnzzzzz ENTspannt in die Feiertage gehen könnt:

Klangtag bei GANDIVA YOGA am 21. Dezember:

10:30 Uhr bis 12:00 Uhr: Klangschalen-Massage (75 €)

12:15 Uhr bis 13:00 Uhr: Klang-Bad (45 €)

16:30 Uhr bis 18:00 Uhr: Klangschalen-Massage (75 €)

Lust & Zeit? Reservierungen bitte per Mail!

Weihnachtsvorfreude-Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 3. Dezember: Christmas Naked Cake

Wer so gerne Schoki isst, wie ich und auch so gerne backt, wie ich, der freut sich vielleicht auch schon jedes Jahr im November auf die ChocoladenSeiten, das Lindt-Kundenmagazin. Und auch in der diesjährigen Weihnachtsausgabe sprang mich eine Süßigkeit direkt an: die Christmas Naked Cake, nach einem Rezept von Johann Lafer. 

Ich zeige Euch vorab mal wie so eine kleine Torte (Durchmesser 15 cm) aussieht, wenn Herr Lafer diese backt:

Ihr habt’s bestimmt schon erraten: rechts daneben ist meine … Interpretation.

Wenn Ihr nah an das Ergebnis von Herrn Lafer rankommen möchtet, funktioniert dieses Rezept ganz sicher nicht ohne einen hohen Tortenring, in dem die vier runden Biskuitplatten und die Heidelbeer-Brombeer-Buttercrème abwechselnd geschichtet werden. Schichtet Ihr ohne ‚Stütze‘, im Rezept ist keine Rede von einem Tortenring oder anderen Hilfsmitteln, so wie auch von mir versucht, dann wird das Ergebnis sehr … nennen wir es … individuell. Die Fruchtbuttercrème kann noch so fest sein, die Biskuitplatten driften auseinander, sobald der Turm aufgebaut ist.
Geschmacklich aber – so oder so – SEHR FEIN!

Der Kuchen hat also tatsächlich einen Durchmesser von nur 15 cm. Aber durch die Höhe und die gehaltvollen Zutaten können sich sechs bis acht Personen an diesem kleinen Meisterwerk laben. 🙂

Ich habe noch nie eine Buttercrème aus frischen Früchten gemacht und die hier war echt herausragend lecker.

Wer also drei bis vier Stunden Zeit hat und einen tollen Nachtisch oder eine ausgefallene Leckerei für die Weihnachts-Kaffeetafel selber machen möchte, der hat hier eine schöne Herausforderung. Macht wirklich Spaß!!!!!

Die Zutaten:
Für den Biskuit
200 g Mehl
40 g Kakaopulver
1 EL Zimt
2 TL Baking Soda oder Natron *
1 TL Backpulver
2 Eier Größe M
200 g Zucker
150 g zimmerwarme Margarine
Für die Heidelbeer-Brombeer-Crème
150 g Brombeeren
150 g Heidelbeeren
3 – 4 EL Cassislikör
75 g Puderzucker
20 g Vanille-Puddingpulver
175 g weiche Butter
Für den Überzug und die Garnitur
75 ml Sahne
25 g Butter
100 g Lindt Excellence 70 %
50 g Puderzucker
100 g frische Brombeeren und Heidelbeeren
Schokosplitter (selbst gemacht) – dunkle Schokolade

*  Zum Thema Natron möchte ich unbedingt noch anmerken, dass manche Menschen Natron aus Backwaren herausschmecken. In diesen Biskuitteig kommen 2 TL Natron. Das ist viel. Ich bin dem Rezept trotzdem gefolgt, habe dann aber sofort deutlich das Natron rausgeschmeckt. Natron schmeckt salzig und nach Lauge. Ich kann Euch nur ans Herz legen, die 2 TL Natron  durch Backpulver zu ersetzen. So werde ich es Weihnachten auch machen!

– Ofen auf 180° vorheizen
– Mehl mit Kakao, Zimt, Baking Soda oder Natron und Backpulver mischen
– Eier mit Zucker ca. 8 Minuten mit Handrührgerät schaumig schlagen
– erst die Margarine, dann die Mehlmischung abwechselnd mit 200 ml lauwarmem Wasser unterrühren
– Teig auf ein Backblech (30 x 40 cm) mit Backpapier geben
–  1 cm dick verstreichen
– 15 bis 20 Minuten backen
– fertigen Biskuit auskühlen lassen

– Brombeeren und Heidelbeeren mit Puderzucker und Cassislikör in einem Topf ca. 8 Minuten köcheln lassen
– Topf vom Herd nehmen
– Beerenmix pürieren
– Puddingpulver unterrühren
– Topf wieder auf die heiße Platte stellen und so lange rühren, bis die Masse eine puddingartige Konsistenz bekommt
– Crème abkühlen lassen
– Butter ca. 5 Minuten schaumig schlagen
– dann löffelweise unter den Beerenpudding rühren
– aus der erkalteten Biskuitplatte vier Kreise mit je ca. 15 cm Durchmesser ausstechen

– Beerencrème abwechselnd mit den Biskuitscheiben aufeinanderschichten
– für 30 Minuten ab in den Kühlschrank
– für den Überzug Sahne aufkochen, Butter und Puderzucker und Schokolade hinzufügen und darin auflösen
– Schokocrème abkühlen lassen
– dann gleichmäßig über den Kuchen gießen
– mit Beeren und Schokosplittern garnieren
– für die Schokosplitter dunkle Schokolade im Wasserbad schmelzen
– auf Backpapier gießen und dünn verstreichen
– in die Kühlung
– nach ca. 30 Minuten Schokolade von dem Backpapier abziehen und zerbrechen

– kühl stellen!

Und dann nur noch GENIEßEN.

Happy Weihnachtsvorfreude!
Eure Ute

Quelle Rezept: Lindt Kundenmagazin ChocoladenSeiten, Weihnachten 2019, Seite 45

GANDIVA YOGA-Klangtag am Samstag, den 9. November

Als die Medizin sich von der Musik trennte, verlor sie ihre Seele!

Das Thema Entspannung und Gesundheit durch Klang, Schwingung, Vibration nimmt Fahrt auf. Heute erst hatte ich die neue Ausgabe von NATUR & HEILEN in der Post. Eines der Kernthemen im November-Heft: Klangmassage zur Tiefenentspannung und Heilung.

Auszug aus diesem Artikel:
„In alten Kulturen gehörte die Begleitung von Geburt, Hochzeit, Krankheit oder Sterbeprozess mit menschlichen Tönen und Klängen von Instrumenten zur ‚Behandlung‘ der Menschen wie selbstverständlich dazu. So haben die Klänge der Schamanen z. B. immer eine beabsichtigte, ganzheitliche Wirkung auf Emotionen und die Funktionen der Körperorgane.
Bereits vor der Antike wandten schamanistische Heilkundige in ihren Ritualen besondere Klänge zur Genesung Kranker an. In den fernöstlichen Kulturen von Japan, China und Indien setzte man bereits die heute so beliebten Klangschalen ein.

Und wie verhält es sich in unserer wissenschaftsorientierten Medizin?
Nach der Trennung in körperliche und seelische Krankheiten ist die sprechende Medizin die Domäne der Psychotherapie und der Psychiatrie geworden, während in der symptomorientierten und organzentrierten Medizin die ’sprechende Behandlung‘ immer noch die Ausnahme bedeutet. Gefragt sind harte Fakten, die als Therapie-Leitlinien den Ärzten vorgeschrieben werden.
Der Arzt und Psychiater John Diamond sagte einmal:

Als die Medizin sich von der Musik trennte, verlor sie ihre Seele.

Klangtag bei GANDIVA YOGA am 9. November:

11:00 Uhr bis 12:30 Uhr: Klangschalen-Massage (75 €)

13:00 Uhr bis 13:30 Uhr: Klang-Bad (30 €)

16:30 Uhr bis 18:00 Uhr: Klangschalen-Massage (75 €)

18:15 Uhr bis 19:00 Uhr: Klangbad (45 €)

Therapie-Klangschalen sind auf die jeweilige Schwingung von Körperregionen abgestimmt. Der Klang der Therapie-Klangschalen zeigt den aus dem Lot geratenen Zellen wieder wie sie den „richtigen Strom“ bekommen. Der Körper wird zur Selbstheilung angeregt.

Eine Klangmassage ist ENTspannender als zwei Nächte Schlaf. Jede Nacht schaltet unser Gehirn für 10 Minuten ab. In einer 60-minütigen Klangmassage schaltet unser Gehirn 20 Minuten ab. 

Zentrale Wirkung einer Klangmassage mit Therapie-Klangschalen ist die nachhaltige ENTspannung. Der Herzschlag verlangsamt sich. Die Atmung ebenfalls, der Blutdruck sinkt, die Gefäße weiten sich, Wohlgefühl und Gelassenheit machen sich breit. Blockaden können gelöst werden und Energien fließen wieder frei(er).

Lust & Zeit? Reservierungen per Mail!

Ich freue mich darauf, Euch einmal auf ganz andere Art ENTspannen zu dürfen.

Herzensgrüße.
Eure Ute

PS:  Und wer den ganzen Artikel lesen möchte: natur & heilen,
Ausgabe 11/2019, Seiten 38 ff.

Feigen-Tarte mit Mandelcrème

Bei dieser Feigen-Tarte aus Frankreich wird ein knuspriger Mürbeteigboden mit einer Mandelcrème befüllt, mit frischen Feigen besetzt und bekommt nach 2 Backvorgängen noch ein Topping aus warmem Himbeer-Gelee. Das Ergebnis: einfach nur GÖTTLICH! – Ob als Kuchen, zum Dessert oder als Snack zwischendurch. Schlagsahne nicht vergessen!

Backen ist für mich völlige Entspannung. Ich bin dann ganz in der „Handarbeit“, genieße die Farben und Düfte. Backen erdet! Backen ist ‚im Moment sein‘. Ruhe im Kopf. ENTschleunigung pur!

Für diesen süßen Hochgenuss braucht Ihr 2 Stunden Zeit und folgende Zutaten:

20 – 30 kleine reife Feigen (ich habe 11 sehr große, pralle Feigen genommen)

Für den Mürbeteigboden:
200 gr. Mehl
125 gr. Butter
1 Ei
50 gr. gemahlene Mandeln
50 gr. Zucker
1 Eßl. Vanillezucker
1 Prise Salz

Für die Mandelcrème:
200 gr. Crème Fra´ìche
3 Eier
50 gr. gemahlene Mandeln
50 gr. Zucker
1 Eßl. Vanillezucker
1 Eßl. Speisestärke oder Vanillepudding-Pulver
Zesten von 1/2 BIO-Zitrone

Himbeer-Guss:
4 – 5 Eßl. Himbeer-Gelee
Anmerkung: Diese Menge Himbeer-Gelee hat dazu geführt, dass mein Backofen völlig verklebt ist und der Küchenboden ebenfalls. Beim nächsten Mal nehme ich 3 Eßl.!

‚Arbeits’schritte:

Feigen waschen, trocken tupfen, kreuzförmig einschneiden. Ich habe mich für Vierteln entschieden, weil dann die Früchte einfach gleichmäßiger auf dem Boden verteilt sind.

Für den Teig Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz, Mandeln, Ei und die kalte Butter verkneten.
20 – 30 Minuten in Frischhaltefolie eingewickelt im Kühlschrank ruhen lassen.

Crème Fra´ìche mit Zucker, Vanillezucker, den gemahlenen Mandeln, geriebener Zitronenschale und den Eiern gut verquirlen. Mit Vanillepudding-Pulver oder Speisestärke etwas eindicken, bis eine Crème entsteht.

Teig ausrollen, in die Tarte-Fom geben, mit einer Gabel den Teig mehrfach einstechen. Teig mit Backpapier bedecken und zum Blindbacken ca. 500 gr. Hülsenfrüchte einfüllen.
Anmerkung: Da ich keine klassische Tarte-Form besitze, habe ich eine Backform benutzt, in der man die Böden für Obstkuchen backt, die dann später mit Obst belegt werden. Diese Form hat aber leider am Rand eine ca. 2 cm breite Vertiefung. Und in dieser Vertiefung bleibt der Teig später kleben. …. Die rechteckige Tarte-Form steht schon auf der Wunschliste.

Bei 200° Ober- und Unterhitze 10 – 15 Minuten blindbacken. Hülsenfrüchte und Backpapier wieder entfernen. Die Hülsenfrüchte könnt Ihr übrigens mehrmals zum Blindbacken nutzen.

Die Mandelcrème auf den abgekühlten Mürbeteigboden geben, die Feigen vorsichtig in die Crème setzen.

Die Tarte bei 180° 20 Minuten backen.

Himbeer-Gelee erwärmen bis es flüssig ist. Die Feigen und den Mandelguss mit dem Gelee bestreichen.

Die Tarte für 5 – 10 Minuten weiterbacken.

Ergibt 10 Portionen. 326 kcal pro Portion! Ohne Schlagsahne berechnet! ….

HAPPY BACKEN! Gutes Gelingen!

Herzensgrüße.
Eure Ute

Quelle Rezept: www.kochenausliebe.com

Kapalabhati – Energie für den Körper, Power für den Tag & Ruhe für den Geist

In der vergangenen Woche haben wir uns in allen Kursen mit Kapalabhati beschäftigt. Da diese Technik für einige neu war, löse ich hiermit mein Versprechen ein, Euch diese Atemtechnik nochmal im Detail näher zu bringen. So nah, dass Ihr die Technik auch zu Hause problemlos anwenden und ‚trainieren‘ könnt.

Kapalabhati ist eine Reinigungs- und Atemtechnik. Kapala ist der vordere Schädel – bhati heißt Licht, Glanz, leuchten, hell erscheinen lassen.

Kapalabhati verhilft uns zu einem Energiekick und hält gleichzeitig das Gedankenkarussell an.

Quelle Foto: Kurt Fegers

Durch die kräftigen Bewegungen der Bauchdecke wird viel Energie im Körper erzeugt. Energie steigt ihrer Natur nach hoch, in den Kopf, und daher kommt der Name Schädelleuchten. Die Energie kann ein ‚lichtes‘ Gefühl im Kopf erzeugen.

Kapalabhati wird z.B. als eigenständige Yoga-Praxis eingesetzt oder als Vorbereitung für die Meditation (–> Grundstille!).
Liegt ein anstrengender Tag vor Euch, die Power aber fehlt, dann praktiziert morgens Kapalabhati. – Und der Tag kann kommen!
Kommt Ihr abends erschöpft nach Hause und sehnt Euch einfach nur nach Ruhe im ‚Kopfkino‘, dann praktiziert Kapalabhati. – Und der Gedankenstrom wird unterbrochen.

Kapalabhati
–  reinigt die Atemwege (Bronchien, Alveolen, Luftröhre,
Nasendurchgänge,
Nebenhöhlen)

   –> gut bei (Heu-)Schnupfen und chronischen Entzündungen der
        Nebenhöhlen
–  verbessert die Atemfunktion
–  aktiviert den Stoffwechsel
–  belebt Milz, Leber, Bauchspeicheldrüse, Bauchmuskulatur
–  regt die Verdauung an
–  regt die Gehirntätigkeit an/Erfrischung des Geistes
–  regt den Kreislauf an
–  hebt die Stimmung
–  beseitigt geistige und emotionale Spannungen

Was passiert körperlich bei Kapalabhati?
Vermehrtes Abatmen von CO2 führt zu einem zeitversetzten Einatemimpuls.

Wann ist Kaphalabhati kontraindiziert?
–  bei Ohrenleiden (z.B. Ohrensausen)
–  bei Augenleiden (z.B. Netzhautablösung)
–  bei einem Lungenemphysem
–  bei einer labilen Psyche
–  bei Schwindel, Drehschwindel

Die Hatha-Yoga-Pradipika, eine Hatha-Yoga-Schrift, besagt:
„Ein schnelles Prakizieren von Recaka (= Ausatmung) und
Puraka
(= Einatmung), wie Leeren und Füllen des Blasebalgs
eines Schmieds, wird Kapalabhati genannt, bekannt als der
Zerstörer von Krankheiten, die durch zu viel Schleim
entstanden sind.“
(Vers II, 36)

Ausführung:
– meditative Sitzhaltung
– Nasenkännchen (jala neti) oder Nase schnäuzen
– Bauchdecke völlig entspannt halten
– Einatmung (ca. 2/3 des Atemvolumens)
– kraftvolles schnelles Ausatmen (Nase!) bei gleichzeitigem, HORIZONTALEM
Zurückwerfen der Bauchdecke (Richtung Wirbelsäule!)
– der Atem strömt zwischen den Kapalabhati-Stößen passiv, reflexhaft
wieder ein
– eine Runde endet mit einer langen Ausatmung (Nase!)
– Atembetrachtung

– Anfänger:             10, 20, 30, 40 Stöße pro Runde, 3 – 5 Runden
– Fortgeschrittene:  bis 120 Stöße pro Runde, Anzahl Runden
eigenverantwortlich

Hinweise:
– wer sich psychisch nicht stabil fühlt, wer traurig, „schlecht drauf“ ist,
sollte auf jeden Fall eine ausgleichende Atemtechnik wählen

– Oberkörper/Schultern soll(en) nicht hüpfen
– Bauchdecke bei der Ausatmung nicht nach vorne stülpen, werfen
– die Bewegung der Bauchdecke erfolgt horizontal
– wenn der Ton schwächer wird, oder die Bauchdecke sich nicht mehr
rhythmisch bewegen läßt, aufhören oder die Anzahl der ‚Schnauber‘
sowie Anzahl der Zyklen verringern
– sollte Schwindel auftreten, einfach aufhören, Bauchatmen!

Vorbereitende Übungen:
z.B. Bauchatmung und jede Form der Schulterbrücke

Bei Fragen, fragen! Schreibt gerne eine Mail oder ruft mich an. Oder sprecht mich vor oder nach den Yoga-Stunden an.

Herzensgrüße. Eure Ute

Der Oster-Vorfreudekalender – GANDIVA YOGA wünscht FROHE OSTERN!

Geschafft! – Heute kommt der Osterhase!

Ich wünsche Euch einen wunderschönen, sonnigen, bunten, ENTspannten, kommunikativen Tag mit Ausschlafen, ganz viel Natur, Spätstücken, ganz viel Lachen, mit vielen Leckereien. Möge jeder von lieben Menschen umgeben sein. Und möge jeder ein Nest bekommen. Egal wie alt, ich habe noch niemanden erlebt, der sich nicht über ein süßes Nest freut.

Wobei das wahrlich traumhafte Wetter der letzten Tage eigentlich schon Ostergeschenk genug ist! Das erste Sonnenbad im Garten, getoppt von den zarten Düften, die die Bäume und Sträucher freigeben. Wärmende Sonnenstrahlen auf der Haut. Wie haben wir das vermisst!
Terrasse und Garten endlich wieder als Wohnraum erleben dürfen, was für ein Geschenk. Die erste Grill-Session. Bis in die Nacht draußen sitzen, bei einem Glas Wein und umgeben von vielen Teelichtern.
Draußen YOGA praktizieren, mit dem zarten Duft von frischem Gras in der Nase und nah an Mutter Erde. Auch Meditieren in freier Natur ist ein besonderes Erlebnis.

Ich wünsche Euch selbstbestimmte Tage. Tage ohne Termine. – In den Tag leben. Oder bewusst die Zeit mit lieben Menschen teilen.

Genießen! Genießen! Genießen! – Das wünsche ich Euch.

Herzliche Oster-Grüße.
Eure Ute

PS: 1.000-Dank für das tolle Feedback über diesen Oster-Vorfreudekalender. Ich habe Fotos von Hefezöpfen und gefärbten Eiern bekommen, Nachfragen zu den Rezepten, neue Rezepte von Euch an mich, Diskussionen über die Meditation sind entfacht. Wie schön, wie schön!!!!!

Der Oster-Vorfreudekalender – Faszien-YOGA bald auch bei GANDIVA YOGA!

Faszien – seit einigen Jahren in aller Munde. Aber was sind denn jetzt kurz gefasst diese Faszien? Faszien sind ein netzartiges Gewebesystem. Und dieses Gewebesystem umhüllt unsere Organe, Knochen, Sehnen, Bänder, Muskeln, Gefäße, trennt aber auch Muskeln voneinander und füllt Zwischenräume im Körper aus.
Wir sind also voll davon. Faszien geben unserem Körper die Form, stabilisieren uns, versorgen die Zellen mit frischen Nährstoffen, transportieren Verbrauchtes und Schadstoffe ab.

Faszien bestimmen, wie beweglich wir sind. Starre Faszien begrenzen unsere Beweglichkeit und damit die Funktion von Muskeln und Gelenken. Auf Dauer führt das zu Schmerzen.

Das autonome Nervensystem beeinflusst die Faszienspannung. Stress erhöht die Spannung der Faszien. Gespannte Faszien stressen uns, lassen uns nicht zur Ruhe kommen.

Faszien kommunizieren untereinander. Eine beispielsweise verkürzte Faszie in der Wade kann bis in den Kiefer für Probleme, Schmerzen, Unbehagen sorgen.

Faszien können verkleben. Zum Beispiel durch Bewegungsmangel oder durch einen übersäuerten Körper. Jeder von uns hat schon einmal einen Wollpulli oder Wollsocken zu heiss gewaschen. Dann könnt Ihr Euch vorstellen, wie sich verhärtete, verklebte, verfilzte Faszien anfühlen und wie sich dieser Zustand auf körperliche Strukturen auswirkt. Und das nicht nur auf den Körper, sondern auch auf unsere geistige Gelassenheit.

Faszien-YOGA löst kurz gesagt Verspannungen, macht beweglicher, geschmeidiger und gelassener. Und damit gesünder.

NEWS:   +++  Ab Ende 2019 Faszien-YOGA bei GANDIVA YOGA. Ich bin im November zu zwei Fortbildungen bei der Erfinderin des Faszien-YOGA in München. Und danach gibt’s ein Faszien-YOGA-Angebot bei GANDIVA YOGA. Als Kurs, in Form von Personal Training und im Rahmen von Workshops.   +++

Ich freue mich schon heute wahnsinnig auf November und Faszien-YOGA in München. Noch mehr freue ich mich, das Gelernte an Euch weitergeben zu können. Gemeinsam zu noch mehr Beweglichkeit, Gesundheit und Wohlgefühl!

Oster-Vorfreudegrüße.
Eure Ute

Problemzone Schultern & Nacken – Workshop am 6. Juli – JETZT ANMELDEN!

Aufgrund der regen Nachfrage nach einem neuen Workshop-Termin und aufgrund des sehr positiven Feedbacks auf den Workshop vom 30. März habe ich einen neuen, zusätzlichen Termin festgelegt: 6. Juli 2019. Am besten direkt Platz sichern!

Problemzone Nacken & Schultern

Zweidrittel aller Menschen haben im Laufe ihres Lebens Nackenschmerzen. Bei 18 – 40% entwickeln sich daraus chronische Beschwerden.*

Diese Problemregion wird oft isoliert betrachtet und mit Übungen rein für den oberen Rücken, die Schultern und den Nacken behandelt. Das mag kurzfristig helfen. Wir aber streben eine dauerhafte ENTspannung, Harmonisierung, Kräftigung dieser Region – und des ganzes Körpers – an.

Yoga ist eine ganzheitliche Lebensphilosophie. – Betrachtet, vereinigt, harmonisiert Körper, Geist & Seele.

Wenn sich Dysbalancen im Bereich Rücken, Schulter, Nacken zeigen, können alle drei – Körper, Geist & Seele – Auslöser sein.

Und so steuern wir auch ganzheitlich gegen. Ganzheitlich körperlich – von den Füßen, über die ganze Wirbelsäule, bis zu den Augen. Machen uns die Zusammenhänge aller 5 Sinne und der Problemregion klar. Fördern die Balance zwischen AN- und ENTspannung. – Körperlich UND geistig.

Wir alle haben uns Unarten angewöhnt, Bewegungen, Haltungen, die sich negativ auf unsere „Problemzone“ auswirken. Bewusstmachung heißt der erste, wichtige Schritt.

Welche Haltungen, die wir im Yoga praktizieren, sind besonders wirkungsvoll? Wie stelle ich mir MEIN Programm für Zuhause zusammen? Wie wandle ich Yoga-Haltungen ab, damit sie meine ‚Schwachstellen’ nicht noch zusätzlich BElasten? Welche Rolle spielt der Atem?

!  Nächster Workshop-Termin: 6. Juli 2019, 15:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr

Teilnehmerzahl:
Mindestens 6, maximal 12 TeilnehmerInnen.

Dauer:
4 Stunden

Preis:
65 € pro Person.

Dieser Workshop ist eine SINNvolle Geschenkidee.

Bei Fragen nicht zögern, anrufen oder mailen!

Eure
Ute

* Quelle: Institut für Wirbelsäulenforschung (INWIFO) e.V., Bochum

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 21. Dezember: YOGA & Meditation

Praxiseinheit YOGA & Meditation
Noch ein YOGA & Meditations-Kurs ab Februar 2019

Ich werde immer mal wieder gefragt, ob man bei der YOGA-Praxis zu Hause besser zuerst YOGA praktiziert und die Meditation direkt anschließt oder umgekehrt.
Wer YOGA und Meditation als Übungseinheit praktizieren möchte, sollte mit den Asanas (= Körperhaltungen) und/oder Atemtechniken beginnen und wenn eine gewisse Grundstille erreicht ist, die Meditation anschließen.

Besonders wirkungsvoll ist es, erst die Körperhaltungen zu praktizieren, dann zu meditieren und dann wieder Asanas zu machen. Probiert es aus! Spürt, wie dann die Asanas in der letzten Sequenz zur Meditation werden. Spürt eine ganz neue Qualität der Asanas.

Am 11. Dezember habe ich im Rahmen dieses Adventskalenders auch schon über die Meditation geschrieben. Wer sich nochmal über die Kraft der Meditation kundig machen möchte, kann das hier tun. Ich hoffe, viele von Euch  sind noch in den Genuss der arte-Doku gekommen, die leider nur noch bis 18. Dezember in der Mediathek zu sehen war.

Weiter hatte ich Euch hinter diesem 11. Adventstürchen eröffnet, dass es ab Februar dienstags abends um 18 Uhr einen neuen, zusätzlichen Kurs geben wird, der sich gleichberechtigt mit den Schwerpunkten YOGA und Meditation beschäftig. Innerhalb weniger Stunden waren 15 Matten in diesem neuen Kurs belegt. Und es folgten weitere Anfragen.

Und darum wird es ab Februar 2019 nun auch einen späteren Abendkurs zum Thema YOGA & Meditation geben! – Donnerstags!
Der bisherige After Work-Kurs um 18:15 Uhr beginnt ab Februar um 18:00 Uhr. Hier bleibt der Schwerpunkt YOGA (Asanas). Der bisherige YOGA-Kurs um 20 Uhr, beginnt ab Februar bereits um 19:45 Uhr und hat die gleichberechtigten Schwerpunkte YOGA & Meditation.

Wer aktuell im späten Donnerstagskurs (Beginn 20 Uhr)  ist und auch weiterhin lieber 90 Minuten YOGA praktiziert, kann in den Dienstagskurs 19:45 Uhr wechseln.

Das heisst, das Teilnehmer-Karussell dreht sich noch einmal. Wer in den YOGA- & Meditationskurs Donnerstag 19:45 Uhr wechseln möchte, teilt mir das bitte kurz per Mail oder SMS/WhatsApp mit. Und wen es in den späten Dienstagskurs (19:45 Uhr) zieht, auch da benötige ich eine kurze Info.

Ich freue mich schon heute, dieses neue Konzept zusammen mit Euch mit Leben zu füllen.

Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 17. Dezember: Und noch eine Achtsamkeitsübung aus meinem privaten Adventskalender

Am 12. Dezember habe ich Euch Einblick in meinen privaten Adventskalender gegeben. Wer das besagte Adventstürchen verpasst hat, kann  hier nochmal nachlesen.

Heute habe ich einen Zettel mit dem Titel „Übe Dich in achtsamer Selbstliebe“ gezogen. Das klang auf den ersten Blick mal wieder sehr spirituell. Aber manchmal lohnt sich ein zweiter Blick …… .

Mein wunderbarer Achtsamkeit-Adventskalender ist von EmbracingMindfullness.com

Eingangs wird auf dem Adventskalender-Zettelchen darüber berichtet, dass die Vorweihnachtszeit uns doch oft unter einen starken sozialen Druck setzt. Geschenke sind zu besorgen, wir laden ein und werden eingeladen, aus der Familie kommt so manche Pflicht. ….. Die Erwartungen und Bedürfnisse unserer Mitmenschen können so stark werden, dass wir in Stress geraten.

Die Botschaft:  Verliere Dich selbst nicht aus den Augen und siehe Deine positiven Eigenschaften.

Die Aufgabe:  Schreibe am Ende des Tages drei Dinge auf, die Du an dem jeweiligen Tag gut gemacht hast. Hier geht es nicht nur um große Projekte, die wir positiv gemanaged haben. Die kleinen, scheinbar bedeutungslosen sind ebenso wichtig.

Ziel:  Konzentriere Dich auf das Positive und nicht auf das, was „daneben“ gegangen ist. Diese Haltung steigert das Selbstwertgefühl.

Diese Achtsamkeitsübung erinnerte mich an ein Gespräch mit meinem Bruder. Bestimmt schon 20 Jahre her. Er erzählte mir, dass er sich jeden Abend vor dem Einschlafen ins Gedächtnis ruft, was an dem jeweiligen Tag gut gelaufen sei. – Was IHM an diesem Tag gut gelungen sei! Auch die kleinsten, scheinbar unwichtigsten Dinge werden in den Fokus gerückt!

Jetzt muss ich schmunzeln. Mir fällt ein, dass mein Bruder noch ergänzt hatte: „Und wenn Dir an einem Tag wirklich nichts Positives einfällt, dann überleg nochmal. Es kann auch etwas sein wie: Ich habe vom Schreibtisch aus ein zerknüddeltes Blatt Papier beim ersten Versuch in den einige Meter weit entfernten Papierkorb befördert.“

Ich fand dieses Gute-Nacht-Ritual sehr spannend und begann, es täglich im Bett zu zelebrieren.  Und tatsächlich konnte der Tag noch so ‚blöd gelaufen‘ sein, nach meiner Sammlung positiver Dinge des Tages, ging ich (fast) immer mit einem richtig guten Gefühl Schlafen. Und mit der Zeit ist die Grundhaltung wirklich positiver. Das Selbstwertgefühl steigt. Das Selbstvertrauen auch.

Abgerissen ist dieses schöne Ritual vor zwei Jahren. Anlass für mich, ab sofort wieder mit bewusst positiven Erinnerungen an den Tag in den Schlaf zu kommen.

Danke lieber Adventskalender!

Herzensgrüße.
Eure Ute