Woher kommen eigentlich die Namen der Yoga-Haltungen?

Habt Ihr Euch auch schon einmal gefragt, woher Namen wie ‚Der Pflug’, (Halsana) ‚Der Adler’ (Garudasana), ‚Der Bogen’ (Dhanurasana)  und viele andere mehr kommen?

Bei vielen Asanas (= Körperhaltungen) ist die Herleitung leicht. Wir haben das Tier vor Augen. Wie seine Haltung ist, wie seine Bewegungen ablaufen, wie sein Charakter, seine Mentalität, sein Gebaren ist.
Wir sehen den Baum. Auch den Baum im Wind. Und wissen, es geht um verwurzelt sein, um Stabilität.

Es gibt aber auch Asanas, die sich nicht so leicht herleiten lassen. Wir bewegen uns dann nicht selten im Bereich der Mythologie oder der Sagen.

Quelle Foto: www.pxhere.com

Neben der äußeren Form, den Bewegungsmustern, kann es zum Beispiel auch um den Lebensraum der Tiere gehen, um die Stärken der Tiere. Um Qualitäten, von denen wir durch die Praxis der Yoga-Haltungen etwas annehmen können. Da fällt mir spontan das Kamel ein. Eine Rückbeuge, ein Perspektivenwechsel. Wir bewegen den Körper in eine Region, in einen Raum (hinter uns), in die, in den, wir nicht blicken können. – Was Yoga-SchülerInnen aus meiner Erfahrung heraus psychisch hemmen kann, die Rückbeuge einzunehmen, was uns aber psychisch auch offener machen kann.
Das Kamel findet sich in äußerst kargen Lebensräumen. Dem Kamel ist es möglich mit ganz wenig (Futter, Wasser) auszukommen. Zu wenig, um gut zu leben, zu viel, um zu sterben. Das Praktizieren der Kamelhaltung läßt uns von diesen tiefgehenden Qualitäten etwas annehmen, übernehmen. – Für unser Leben, in unser Leben.
‚Annehmen können‘ ist ein aktiver Vorgang. Es geht aber auch um ein positives „Abfärben“ auf uns. – Was ein passiver Vorgang ist.

Und hier kommt wieder deutlich in den Fokus, Yoga, das sind nicht die 90 Minuten pro Woche auf der Matte, sondern irgendwann sind es 24 Stunden am Tag. Jeden Tag! Immer und immer wieder erzähle ich im GANDIVA YOGA Einsteiger-Package darüber. Yoga ist eine Lebensphilosophie. Durch das Spüren lernen wir auf der Matte und übernehmen das Erlernte ins Leben, in den Alltag. Wir verändern uns. Unsere Veränderung verändert die Beziehung zu unseren Mitmenschen, unser Einkaufsverhalten, unsere Eßgewohnheiten und vieles andere mehr. Yoga ist Leben. Das ganze Leben ist Yoga.

Die Körperhaltungen haben Sanskrit-Namen. Sanskrit, wie bei uns Latein, eine Sprache, die den Überlieferungen nach direkt von den Göttern zu den Menschen gekommen sein soll. Ob Ihr in Neu Delhi, New York, Berlin oder Recklinghausen zum Yoga geht, wenn Ihr Dhanurasana hört, habt Ihr ein Bild vor Augen, eine Form, die Euer Körper einnehmen soll und ein Gefühl dazu stellt sich ein. Vorausgesetzt, dass Ihr besagtes Asana aus Eurer Yoga-Praxis kennt.
So ist Sanskrit im Yoga-Umfeld zu einer internationalen Sprache geworden. Neu entwickelte Körperhaltungen erkennen wir übrigens an den englischen Namen, wie zum Beispiel Happy Baby Pose.

Wann genau und wie genau die körperlichen Asanas entstanden sind, darüber scheiden sich die Geister. Es gibt zahlreiche Quellen.

Als ich vor rund 20 Jahren mit Yoga angefangen habe, rotierte mein Köpfchen immerzu: Wo kommen die Veränderungen durch Yoga in mir her? Wie wirkt Yoga? Wo kommen die Namen der Asanas her? Was machen Vorbeugen mit mir? Und und und. Eine ältere, erfahrene Teilnehmerin aus meinem damaligen Yoga-Kurs nahm meine Wissbegierigkeit und mein Interesse wahr und empfahl mir ein kleines Büchlein. Mit dem Hinweis, da bekommst Du erste Antworten auf die Grundlagen von Yoga. Ich erinnere mich genau an dieses kleine, dünne Büchlein, könnte aber den Titel oder Autor nicht mehr nennen.
Aber ein Thema aus dem Büchlein vergesse ich nie:  Wie die Asanas zu ihren Namen kamen.
Aus meiner Erinnerung, mit meinen Worten:  Die ersten Yogis lebten sehr zurückgezogen inmitten der Natur. – Im Wald oder in den Bergen, in Höhlen, in der Einsiedlerei. Ihr Leben hatten sie der Meditation geweiht. Unterbrochen wurde die Meditation lediglich durch Essen, Schlaf und andere existenzielle Verrichtungen. Irgendwann stellten sich durch stundenlanges tägliches, regungsloses Sitzen in der meditativen Sitzhaltung körperliche Beschwerden ein. Der Rücken schmerzte – der Körper schrie auf. Der Wille zu meditieren, die Hingabe, zu meditieren, waren enorm groß, aber der Körper spielte einfach nicht mehr mit. Das war die Geburtsstunde der Körperhaltungen (= Asanas). Da die Yogis fernab von Menschen lebten, bot sich ihnen die Natur an, um sich inspirieren zu lassen. Sie beobachteten, studierten die Tiere, die Bäume und leiteten daraus die Yoga-Haltungen ab. Wie bewegt sich die Kobra, wie der Hund, wie die Katze und was macht diese Art der Bewegung mit dem Körper? Und nicht nur mit dem Körper, sondern auch mit dem Geist.

Zu den klassischen Asanas kommen bis heute immer wieder Abwandlungen, neue Körperhaltungen hinzu. Das Repertoire der Übungen ist sehr lebendig, dynamisch, dehnbar. Übungen, die vor 1.000 Jahren noch problemlos für den Menschen ausübbar waren, sind heute, durch unsere Art zu leben, zu arbeiten, nicht mehr problemlos praktizierbar. Da spielt dann zum Beispiel der Nacken nicht mehr mit. Wir sind auf Stühlen sitzend groß geworden und nicht auf dem Boden. Wir schlafen in Betten und nicht mehr auf der Erde. Wir nehmen das Auto und die öffentlichen Verkehrsmittel, statt zu Fuß zu gehen. Die Technik hat vieles verändert. Unser Körper wird ganz anders gefordert. Wir werden viel älter als früher. Wir kämpfen mit Zivilisationskrankheiten, von denen man vor Jahrtausenden, Jahrhunderten und vielleicht auch Jahrzehnten noch nichts wusste.

Bei der geistigen Wirkung von Yoga denke ich immer und immer wieder: Die ist aktueller denn je. Hier scheint es keine Zeit zu geben. Kein alt. –  Kein neu. –  Keine Anpassung.

Bei Yogaworld online habe ich im Zusammenhang mit den Ausführungen von mir über die Namen der Yoga-Haltungen den nachfolgenden Text entdeckt:

„Halasana – der Pflug

Halasana bedeutet „Pflugstellung” und bezieht sich auf den Pflug, der die tote Erde pflügt und damit zu neuem Leben erweckt. Im Pflug liegt der Übende auf dem Boden. Die Beine hat er über den Kopf gehoben. Die Zehen berühren den Boden hinter seinem Kopf. In Halasana werden die Wirbelsäule gestreckt und die inneren Organe sowie die Schilddrüse massiert. Darüber hinaus stimuliert diese Stellung das Kehlkopf-Chakra.

Mythos: Die Geschichte von Haladhara
Krishnas älterer Bruder, Balarama, wurde auch Haladhara genannt, weil er einen Pflug (hala) mit sich trug (dhara). Eines schönen Nachmittags beschloss Haladhara ein Bad im großen Yamunafluss zu nehmen. Angeheitert von seinem liebsten Honigwein, befahl er dem Fluss zu ihm zu kommen. Haladhara war es gewohnt, dass seine Befehle befolgt wurden. Und so war er sehr erstaunt, als der Yamunafluss nicht zu ihm kam. Statt jedoch zum Fluss zu gehen, nahm er seinen Pflug und grub das Flussbett um, bis das Wasser schließlich zu ihm floss.

Lektion: Gemäß der Yogaphilosophie hinterlassen sämtliche Handlungen ihre Spur in unserem Bewusstsein. Dabei können sie entweder Spuren von der Landkarte unseres Bewusstseins löschen oder neue Abdrücke hinterlassen. Ebenso wie Haladhara den Fluss zu sich umlenkte, ist auch der Yogi bemüht, den Geist von negativen Gedanken weg und zu positiven hin zu leiten. Ein Abschnitt im vierten Kapitel der Yoga Sutren spricht von eben jener Art, „den Geist zu pflügen“:

Nimittam aprayojakam prakëtînâm varana-bhedas tu tatah kasetrikavat.
Yoga Sutra IV.3

Im Wesentlichen besagt dieses Sutra, dass wir Hindernisse auf unserem yogischen Lebensweg beseite schaffen sollen, um unseren Geist in die richtige Richtung zu lenken. Ähnlich wie der Bauer der sein Feld pflügt, um es bewässern zu können. In diesem Sinne befreit uns „das Pflügen unseres Geistes“ auf gedanklicher Ebene. In der Pflugstellung haben wir die Möglichkeit, das Feld unseres Geistes mit positiven Gefühlen zu pflügen.“ *

Anmerkung: Sutra heißt übersetzt Leitfaden. Sutras sind zentrale Ursprungstexte im Yoga. Und die Yoga-Sutras wurden von Patanjali verfaßt.

Viele Asanas bergen wunderbare Wirkungen für unseren Körper und unendliche Tiefe für unseren Geist.

Und vielleicht eröffnet Euch dieser Post eine neue Perspektive auf die Asanas, die Ihr praktiziert. Lasst es mich wissen! Ich freue mich auf Eure Gedanken und Erfahrungen.

Happy Yoga-Praxis!

Herzensgrüße.
Eure Ute

*www.yogaworld.de

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 20. Dezember: Die Rauhnächte und das magische Ritual der 13 Wünsche

Die Rauhnächte stehen vor der Tür! Ich würde mich nun wirklich nicht als „abergläubig“ bezeichnen, aber ich merke, dass ich, je näher es auf den Heiligen Abend zugeht,  auf Dinge achte, wie:
– Habe ich noch geliehene Bücher, die zurück müssen?
– Bekommt jemand noch Geld von mir?
– Frisörtermin noch vor den Rauhnächten!
Vor den Rauhnächten: alle Wäsche waschen und wegräumen.
– Sollte ich nicht noch den Keller aufräumen?

Rauhnächte, auch Losnächte (von Los, losen -> vorhersagen) genannt, damit sind die 12 Nächte zwischen dem Heiligen Abend und den Heiligen Drei Königen gemeint. Eine magische Zeit. Eine Zeit, in der die Tore zwischen dem Diesseits und dem Jenseits offen sein sollen. Eine Zeit des Insichgehens, der Vertreibung, der Auflösung, der inneren Reinigung, des Neubeginns und des sich BeSINNens. Eine Zeit, in der wir aufgrund von Zeichen darauf schließen können sollen, wie das Neue Jahr wird. Die Rauhnächte tragen, so sagt man, das ganze folgende Jahr in sich. Jede Nacht steht für einen Monat des Jahres. Die erste Rauhnacht ist die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und steht für den Januar.

In den Rauhnächten kämpft das Chaos mit der Ordnung. Schlechte Energien gegen die guten. Und wenn ich zum Beispiel den Keller nicht noch aufräume, verfangen sich die schlechten Energien in der Unordnung und bleiben das ganze Jahr 2020.

An den 12 Tagen wurde früher nicht gearbeitet, es wurde gefeiert und das Familienleben in den Mittelpunkt gestellt. Wer in dieser Zeit eine Tür knallt(te), muss(te) mit Blitz und Donner rechnen. Wer weisse Wäsche raushängt, den kann der Tod eines Angehörigen treffen (weisse Wäsche -> Leichentuch). Und wer sich die Haare in diesen Tagen schneiden lässt, den werden im neuen Jahr Kopfschmerzen plagen.

Wer diese Rauhnächte mit der entsprechenden inneren Haltung begeht, sich einlässt auf diese Zeit, kann über Träume, Meditationen, Eingebungen, Ideen und Begegnungen Lösungen zu aktuellen Situationen und Herausforderungen erhalten.

Wenn jede Nacht für einen ganzen Monat steht und Träume, Begegnungen, Gedanken (z.B. in der Meditation) so weitreichend sind, dann macht es Sinn, aufzuschreiben, was uns auffällt, was uns beschäftigt. Und am Ende eines jeden Monats – und am Ende des Jahres – lesen wir, was uns in der jeweiligen Nacht umgetrieben hat und können vergleichen mit dem, was dann wirklich in dem Monat passiert ist.

Ganz frisch, Ende November diesen Jahres, ist zu dem Thema Rauhnächte ein inhaltlich und gestalterisch wunderschönes Buch erschienen:

Es ist nicht einfach nur ein Buch, sondern ein WORKBOOK, ein persönlicher Begleiter durch die Rauhnächte. Und dann auch ein Nachschlagewerk für das kommende Jahr!

Noch ist Zeit, dieses Besuch zu besorgen. Frau Degenhardt (Friedrichstraße 14) hilft Euch da sicher gerne schnell und unkompliziert weiter.

Und wer sich nicht in der Tiefe mit den Rauhnächten beschäftigen möchte, der kann ja mit ein paar kleinen Ritualen starten.

Wer gerne meditiert oder jetzt damit beginnen möchte, richtet sich einen Platz im Haus ein und nutzt die Rauhnächte, in denen die Meditation besonders wirkungsvoll sein soll.

Zündet in jeder Rauhnacht für diese jeweilige Nacht eine Kerze oder ein Teelicht an. Lasst die Kerze oder das Teelicht in dieser Nacht (sicher!) ausbrennen.

Ich habe in den letzten Jahren viel über die Rauhnächte gelesen und ein Brauch hat mir besonders gefallen. Man schreibt 13 Wünsche auf 13 gleich aussehende Zettel und verbrennt jede Nacht einen. Damit kümmert sich das Universum um die Erfüllung. Die Erfüllung des 13. Wunsches obliegt dann der eigenen Verantwortung.

Bei der Autorin des vorgenannten Buches trägt dieses Ritual den Namen ‚Das magische Ritual der 13 Wünsche‘. Und bei ihr ist die Vorgehensweise etwas anders, als ich es bisher kannte und praktiziert habe. Also in diesem Jahr nach Annett Hering:

Nehmt 13 leere, gleich große Zettel des gleichen Papiers.
Schreibt auf jeden Zettel einen Wunsch für 2020. Annett Hering gibt noch einen guten Hinweis zur Formulierung der Wünsche. „Schreibt nicht „Ich wünsche mir Gesundheit.“, sonder schreibt „Ich bin gesund“.
Legt alle Zettel zusammengefaltet in eine Dose, in ein Glas, in eine Schatulle.
Zieht jeden Abend, jede Nacht einen Zettel und verbrennt diesen im Freien, in einer feuerfesten Schale, OHNE ihn nochmal gelesen zu haben.
Durch das Verbrennen gebt Ihr diesen Wunsch an eine höhere Instanz ab.
Beobachtet, WIE der Zettel mit dem Wunsch verbrennt. Schnell, langsam, ….. . Welche Gefühle kommen beim Verbrennen in Euch hoch?
Am Ende der Rauhnächte habt Ihr einen Zettel übrig. Den müßt Ihr natürlich nochmal lesen. Die Erfüllung dieses Wunsches liegt ganz in EURER Hand und Verantwortung.

Schön auch noch die Alternative von Annett Hering, die 13 Wünsche auf Lorbeerblätter zu schreiben, diese dann in Papier einzuwickeln, um sie so zu verbrennen. Sie erklärt dazu, „dass Lorbeer eine magische Pflanze ist, mit der man die innersten Kräfte und Rituale unterstützt“.

Ich freue mich in diesem Jahr ganz besonders auf die Rauhnächte. BeSINNliche Tage! – BeSINNliche Vorweihnachtszeit! – BeSINNliche Festtage!
Eure Ute

Buchempfehlung zur Ferienzeit

Geht es Euch auch so? Ihr stellt Gewohnheiten, Verhaltensweisen fest, die Ihr gerne abstellen, ändern möchtet und nach kurzer Zeit seid Ihr wieder in den alten Mustern? Auf der anderen Seite wünscht Ihr Euch mehr Glücksgefühle?! Durch neue Verhaltensweisen! – Sei es täglich zu meditieren, das Intervallfasten in die Essgewohnheiten zu integrieren, morgens vor der Arbeit zu joggen, mit dem Rauchen aufzuhören, oder … oder … oder!

Die alten Muster sind wie geteerte Straßen. Alles, was von Geburt an ein gutes Gefühl in uns ausgelöst hat, sorgte für Pfade „das ist gut für mich“ direkt zu unseren Glückhormonen. Gleiches galt für negative Gefühle. Bereits mit dem 7. Lebensjahr sind die Schaltkreise aufgebaut.

Gute Gefühle haben sich in unserer Kindheit entwickelt, damit wir Dinge tun, die das Überleben sichern.

Wir können jederzeit neue neuronale Pfade anlegen. Diese Pfade sind gegenüber den geteerten Straßen aber nur zarte Fußtritte. Für den Stromfluss im Gehirn ist es immer einfacher, die geteerten Straßen entlang zu rauschen. Für die zarten neuen Wege braucht es mehr Aufwand. Der Weg ist noch holprig. Warum kompliziert, wenn’s auch einfach geht?! Also fallen wir wieder in die alten Muster.

Über den sogenannten Kortex speichern wir unsere Erfahrungen. Er ist quasi das Sammelbecken all unserer Erfahrungen. Ohne jegliche Struktur.
Das limbische System ruft dann zu der jeweiligen Erfahrung das entsprechende Gefühl hervor.

Glückshormone entstehen übrigens schon, bevor sich etwas erfüllt, was unser Leben sichert. Beispiel: Ihr habt richtig Lust auf Eis. Die Glücksgefühle setzen nicht erst ein, wenn Ihr das Eis esst, sondern schon auf dem Weg in die Eisdiele.

Die Autorin, Dr. Loretta Graziano Breuning, verspricht, dass wir innerhalb von 45 Tage neue Angewohnheiten ausbilden können, wenn wir nur jeden Tag das neue Verhalten wiederholen. Ohne auch nur einen Tag Pause zu machen.

In diesem Buch erfahren wir alles über die Botenstoffe, die die Glücksgefühle in uns erzeugen. Wie wirken die Glückshormone Dopamin, Serotonin, Endorphin und Oxitocin? Können wir biochemische Prozesse im Körper aktiv beeinflussen und wenn ja, wie geht das? Wie beeinflussen wir unsere Hormone, um das Gehirn dauerhaft auf Happyness einzustellen?

‚Die Chemie des Glücks‘ ist übrigens auch ein Arbeitsbuch. Pläne für neue Verhaltensweisen werden erarbeitet.

Das Buch ist sehr spannend. Es zeigt ganz klar, wie abhängig wir von der Chemie in unserem Körper sind. Wir können uns noch so viel Neues, noch so viele Veränderungen vornehmen, die Hormone bestimmen, was daraus wird.
Mit viel Disziplin können wir es dann trotzdem schaffen: 45 Tage ….. jeden Tag das gewünschte Verhalten wiederholen …… ohne einen Tag Pause …. und schon haben wir die zarten Pfade in geteerte Autobahnen verwandelt.

Ein tolles Buch. Dickes ‚Daumen hoch‘ von mir!

Herzensgrüße.
Eure Ute

Hormon YOGA -Therapie für die Menopause – welch Segen für uns Frauen!

Mitte Mai 2018. Donnerstagmorgen, 08:15 Uhr. Ich bin seit einer Nacht in Berlin und betrete äußerst gespannt den Seminarraum in einer Tai Chi-Schule in Berlin Kreuzberg. Dinah Rodrigues ist schon da und auch der deutsche Hormon YOGA-Coach Birgit. SEHR herzlich die Begrüßung. Ich bin sehr glücklich, hier sein zu können. Dinah sieht man die 91 Jahre nicht an. Sie würde locker für Anfang 70 durchgehen. Tolle Ausstrahlung – ganz viel Ruhe, gepaart mit vor Lebensfreude funkelnden Augen und Power ohne Ende. 19 Teilnehmerinnen – 11 Nationalitäten. Seminarsprache Englisch.
Wer hier angereist ist, hat bereits den ganzen Januar mit Hormon YOGA-Theorie verbracht und einen aus über 100 Fragen bestehenden schriftlichen Test bestanden. Auch die Übungen sind kein Neuland mehr.

Nach warmen, einleitenden Worten geht es los. Wir werden mit den grundlegenden Techniken im Hormon YOGA en detail vertraut gemacht, sechs Aufwärmübungen, die den Körper auf die tägliche Übungsreihe vorbereiten, folgen. Die tägliche Übungsreihe gliedert sich in 14 Teile. Abschließend praktizieren wir drei Pranayama-Übungen gegen Stress, gefolgt von zehn weiteren Antistress-Übungen. Stress senkt den Hormon-Spiegel. Daher sind die Anti-Stress-Übungen elementar bei durch Hormonschwankungen ausgelösten Symptomen.
Die 13 Übungen gegen Stress werden später zeitlich unabhängig von den Aufwärmübungen und der Übungsreihe praktiziert. Wenn wir unterrichten, suchen unsere Schülerinnen sich ein Pranayama aus sowie eine Antistress-Übung für die Praxis Zuhause. Gelernt und gelehrt werden ALLE.

Die Abfolge und Ausführung der Übungen (Aufwärmübungen + tägliche Übungsreihe) ist genau festgelegt und wird immer und immer wieder in dieser Abfolge praktiziert. Wir brauchen den ganzen ersten Seminartag, um die komplette Übungsreihe inklusive der Antistress-Übungen durchzugehen. Die Übungen sind fordernd, kosten Kraft. Schnelles Tempo. In fast allen Übungen werden drei Dinge parallel praktiziert: ein Asana (Körperhaltung), Bhastrika (aktivierende Atemtechnik) und Energielenkung. Disziplin und absolute Detailgenauigkeit werden gelehrt und in der Umsetzung erwartet. Mit einer gewissen Strenge erwartet, die mich an meine Oma erinnert, die eine sehr toughe Frau war, ein kleiner Feldwebel.

Der nächste Morgen beginnt erneut mit der Praxis der ganzen Serie. Statt des ganzen Tages brauchen wir nur noch knapp 1,5 Stunden für einen Durchgang. Mir ist nach einer Auszeit. Ich höre Dinah jedoch sagen: Once again! Okay, auf ein Neues! Nach zwei Runden sind alle erschöpft. Am dritten Tag wendet sich das Blatt: die Übungsreihe kostet nicht mehr Kraft, sondern spendet Power! Aus der Anstrengung wird purer Spaß. Ich bin hellauf begeistert. Was für ein Geschenk für uns Frauen. Hormon YOGA ist Hilfe zur Selbsthilfe. – Anleitung zu mehr Gesundheit, Vitalität, Lebensfreude, Beweglichkeit, Energie. Hilfe zur Selbsthilfe, möglichst symptomfrei durch die Wechseljahre zu kommen. – Auf natürlichem Wege, ohne Medikamente!

Diese Fortbildung war eindeutig die forderndste, anstrengendste und strengste in meinem bisherigen Leben. Aber auch die Bereicherndste!

Eure Ute

Hormon-YOGA

Mit Hormon-YOGA ausgeglichener und vitaler durch die Wechseljahre!



Was ist Hormon-YOGA?
Hormon-YOGA ist eine natürliche Methode die hormonelle Balance zu erhalten, bzw. wieder herzustellen.
Hormon-YOGA ist ein ganzheitliches System, eine sehr energetische Yogaform, die Elemente aus dem Hatha YOGA und aus dem Kundalini YOGA (nach Swami Sivananda) mit tibetischer Energielenkung verbindet.
Hormon-YOGA beinhaltet sehr dynamische, fordernde Übungen – Asanas (Körperhaltungen), Atemtechniken, Energielenkung – die den körperlichen Hormonspiegel wieder anheben sollen. Hormon-YOGA wird oft nur im Zusammenhang mit den Wechseljahren gesehen, kann jedoch auch sehr hilfreich bei Menstruationsbeschwerden und unerfülltem Kinderwunsch sein.
Hormon-YOGA ist eine natürliche Alternative zu Hormon-Ersatztherapien. Hormon-Ersatztherapien sind immer wieder in der Kritik, Brustkrebs und Thrombosen zu begünstigen.

Die ‚Entwicklerin‘
Dinah Rodrigues, geboren 1927 !!!!!, Psychologin und diplomierte Philosophin aus Sao Paulo, Brasilien, lehrt seit über 40 Jahren YOGA, hat 1992 die hormonelle YOGA-Therapie entwickelt. Parallel zur Entwicklung dieser Therapieform hat sie wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit in Auftrag gegeben.

Dinah Rodrigues reist durch die ganze Welt und bildet YOGA-LehrerInnen in Hormon-YOGA aus. In wenigen Tagen ist es soweit: Dinah ist in Berlin! Sie nimmt 20 – 25 YOGA-LehrerInnen für diese rund einwöchige Fortbildung an. Ich gehöre zu den Glücklichen, die einen Platz bekommen haben.

Das heißt aber leider auch: Von Mittwoch, dem 16. Mai, bis Samstag, den 19. Mai, fallen die Kurse aus! Eine entsprechende Info hat jede GANDIVA YOGA-Yogini und jeder -Yogi per Mail erhalten.

NEU!!!!! +++ Ab Spätsommer Hormon-YOGA-Kurse in der GANDIVA YOGA-Lounge +++ 

Wie wirkt Hormon-YOGA?
Hormon-YOGA reaktiviert und steigert die Hormon-Ausschüttung, verlängert die Fruchtbarkeit und verbessert das Körpergefühl. Die spezielle Übungsreihe wirkt gezielt auf die hormonproduzierenden Drüsen im weiblichen Körper: Schilddrüse, Hypophyse (Hirnanhangdrüse), Eierstöcke. Die Atemtechniken machen die YOGA-Übungen noch dynamischer, massieren die inneren Organe, aktivieren eigene Energien sowie den Stoffwechsel.

Durch die regelmäßig praktizierte hormonelle YOGA-Therapie kann der Hormonspiegel in 4 Monaten um 254 % erhöht werden.*

Hormon-YOGA und Wechseljahresbeschwerden
Begleiterscheinungen der Wechseljahre können sein:

Hitzewallungen
Gelenkbeschwerden
Kopfschmerzen
Haarausfall
Trockene Haut
Innere Unruhe bis depressive Verstimmungen
Gereiztheit
Lustlosigkeit
Schlaflosigkeit
Müdigkeit
u.a.m.

Begleiterscheinungen, wie die vorgenannten, sind auf das Absinken des Hormonspiegels, auf die Hormonschwankungen, zurückzuführen. Die Hormon-YOGA-Übungen können diese Symptome bei regelmäßiger Praxis (!) reduzieren bis auflösen**.

Stress und hormonelle Dysbalancen
Stress wirkt sich negativ auf hormonelle Dysbalancen aus. Entspannungsübungen sind fester Bestandteil der Hormon-YOGA-Behandlung.

Herzensgrüße
Eure Ute

*   siehe Dinah Rodrigues, HORMON-YOGA, Schirner Verlag, Seite 47
**    siehe Dinah Rodrigues, HORMON-YOGA, Schirner Verlag, Seite 33

Klangschalen-Massage – Wirkungsspektrum, Ablauf & Preise!

                                                            

Nada Brahma – die Welt ist Klang

Hier nun die versprochene Fortsetzung! 🙂

Wie wirkt eine Klangschalen-Massage?
Beim Anschlagen der Therapie-Klangschale(n) entstehen Vibrationen. Vibrationen sind Schwingungen, die sich von der Klangschale auf den ganzen Körper übertragen, ausbreiten. Je nach Klangschale (Größe, Gewicht, Form, Metallzusammensetzung, Dicke) ist die Schwingung stärker oder sanfter. Die Schwingungen durchlaufen unseren ganzen Körper oder sprechen ganz gezielt eine Körperregion, ein Körperteil an.
Dadurch, dass wir zu einem so großen Teil aus Wasser bestehen, wird die Flüssigkeit in unserem Körper bis in die kleinste Zelle in Bewegung gebracht. – Die Körperzellen massiert! Muskuläre und seelische Blockaden können sich durch die Klangmassage, aufgrund der Vibrationen, lösen. Der gesunde Mensch erfährt Stärkung, neue Kräfte.

Zentrale Wirkung einer Klangmassage mit Therapie-Klangschalen ist die nachhaltige ENTspannung. Der Herzschlag verlangsamt sich. Die Atmung ebenfalls, der Blutdruck sinkt, die Gefäße weiten sich, Wohlgefühl und Gelassenheit machen sich breit. Wobei ganz klar sein sollte, dass bei Krankheit eine Klangmassage den Arzt- oder Heilpraktikerbesuch nicht ersetzen kann. Eine Behandlung mit Therapie-Klangschalen ist immer unterstützend und begleitend.

Eine Klangschalen-Massage (Basisklang-Massage Tiefenentspannung) hat eine ENTspannende Wirkung. Diese Wellness-Klangmassage kann um Elemente erweitert werden, die gezielt spezielle körperliche Beschwerden angehen. Bitte sprecht mich bei Interesse, Bedarf direkt darauf an!

Bei welchen Beschwerdebildern kann eine Behandlung mit Klangschalen helfen?
Beispielsweise bei:
Stress
Kraftlosigkeit
Kopfschmerzen
Nacken- & Schulterverspannungen
Rückenschmerzen
Bluthochdruck
Unterleibsverkrampfungen
Gelenkbeschwerden
Schlaflosigkeit
Tinnitus

+++   ENTspannendes Klangbad, 30 Minuten, 30 €   +++
+++   Klangschalen-Massage zur TiefenENTspannung, 90 Minuten, 75 €   +++
+++   Auszeit XXL mit YOGA & Klang, „Endlich ich!“, 150 Minuten, 125 €
auf Anfrage  +++

+++   Gelenkbehandlung mit Klangschalen – auf Anfrage   +++
+++   Chakrenharmonisierung durch Klangschalen – auf Anfrage   +++

Wie läuft eine Klangschalen-Massage zur TiefenENTspannung ab?
Eine Basis-Klangmassage dauert rund 90 Minuten und beinhaltet folgende Abschnitte:
1. Vorgespräch
2. Kurze Vorführung der Schalen
3. Klangschalen-Massage – ca. 60 Minuten
    Ihr liegt in eine Decke gehüllt (bekleidet) auf einer bequemen Massageliege.
    Die Schalen werden auf dem Körper stehend angeschlagen.
4. Nachruhen
5. Tee, Wasser
6. Kurzes Nachgespräch

Kosten: 75 €

Wie läuft ein ENTspannendes Klang-Bad ab?
Ein Klang-Bad dauert ca. 30 Minuten und findet wie die ‚Klangschalen-Massage zur TiefenENTspannung‘ ausschließlich in Einzelsitzungen statt.
Beim Klang-Bad liegt Ihr (bekleidet) auf einem Luftbett und die Schalen sind um den Körper herum angeordnet.

Kosten: 30 €

Terminabsprache bitte per eMail.

Bei den nachfolgenden Krankheiten/Beschwerdebildern findet die Klangmassage nur nach Absprache mit einem Arzt oder Psychotherapeuten Anwendung:
– Hypotonie (niedriger Blutdruck)
– Asthma Bronchiale
– Herzrhythmusstörungen
– akute Migräne
– starke Depressionen
– Halluzinationen, Wahn, Psychose
– Epilepsie
– Schwangerschaft vor dem 4. Monat
– Krebserkrankungen
– Tragen eines Herzschrittmachers

Ich freue mich, Euch in die Welt der ENTspannenden Klänge begleiten zu dürfen.

Eure Ute

PS: Ich arbeite ausschließlich mit Therapie-Klangschalen von Peter Hess!

Nada Brahma – die Welt ist Klang! Von Klängen und Klangmassage!

Wenn die Welt Klang ist, wie die Hindus sagen, dann sind auch wir Klang. Klang ist Schwingung.

Der Mensch besteht zu 60 bis 80 % aus Wasser. Kleinkinder sind eher bei über 80% und mit 80 Jahren sind wir eher unter 60%. Zellen schwingen. Durch die Schwingung entsteht Reibung und durch die Reibung Energie. Und diese Energie braucht die Zelle, um die Power für ihre Funktionen zu haben. Wenn wir verspannt, gestresst, traumatisiert, krank sind, haben die Zellen nicht mehr die ihr ureigene, ursprüngliche Schwingung.

Therapie-Klangschalen sind auf die jeweilige Schwingung von Körperregionen abgestimmt. Der Klang der Therapie-Klangschalen zeigt den aus dem Lot geratenen Zellen wieder wie sie den „richtigen Strom“ bekommen. Der Körper wird zur Selbstheilung angeregt.

Schon in den ältesten indischen Schriften, den 5.000 Jahre alten Veden, ist vom Heilen durch Klang zu lesen. Musik und Klang werden in vielen Kulturen eingesetzt, um Körper, Geist & Seele wieder in Einklang zu bringen oder in Einklang zu halten.
Jeder von uns macht positive und traurige Erfahrungen durch Klang. Denkt an Euer Lieblingslied. Oft setzt es ganze Geschichten wieder frei. Es gibt Lieder mit dem Happy-Effekt. Wir hören sie und sind sofort beschwingt und gut drauf. Dann gibt es Lieder, die uns melancholisch werden lassen, die Tränen in die Augen treiben. Es gibt Musik, die uns total entspannt und es gibt Musik in Filmen, die uns Gänsehaut macht, die Spannung aufbaut. Hitchcock war da Meister. Als Kind habe ich oft schon nach dem Vorspann zu einem seiner Krimis den Fernseher wieder ausgeschaltet, weil die Musik mir Angst machte. 🙂

Hier handelt es sich größtenteils um Klang, der uns über die Ohren erreicht. Wie ich im Rahmen meiner Heilpraktikerausbildung lernen dürfte, ist das Ohr das einzige Sinnesorgan, das vor der Geburt schon vollständig ausgeprägt ist. Oberton-Klänge sollen den Geräuschen sehr ähnlich sein, wie sie ein Ungeborenes im Mutterleib wahrnimmt. Und Klangschalen erzeugen Oberton-Klänge.

„Bei einer Klangmassage nehmen wir die Klänge einerseits als akustischen Höreindruck wahr (auditive Wahrnehmung), andererseits stellen die Klangschwingungen der Therapie-Klangschalen einen vibrotaktilen Reiz dar, der über das Fühlen (somatosensorische Wahrnehmung) erfasst wird.“ *

Zentrale Wirkung einer Klangmassage mit Therapie-Klangschalen ist die ENTspannung. Der Herzschlag verlangsamt sich. Die Atmung ebenfalls, der Blutdruck sinkt, die Gefäße weiten sich, Wohlgefühl und Gelassenheit machen sich breit. Muskuläre und seelische Blockaden können sich lösen. Wobei ganz klar sein sollte, dass bei Beschwerden, Krankheit eine Klangmassage keinen Arzt- oder Heilpraktikerbesuch ersetzen kann. Eine Behandlung mit Therapie-Klangschalen ist immer unterstützend und begleitend.

Eine Klangmassage ist ENTspannender als zwei Nächte Schlaf. Jede Nacht schaltet unser Gehirn für 10 Minuten ab. In einer 60 minütigen Klangmassage schaltet unser Gehirn 20 Minuten ab. 

Fortsetzung folgt!
Und ab Mitte Februar könnt Ihr in der GANDIVA YOGA-Lounge in den Genuss einer wohltuenden, tiefenentspannenden Klangmassage kommen!

Eure Ute

* Warum wird die Klangmassage so wohltuend empfunden? Artikel in der Fachzeitschrift
KLANG-MASSAGE-THERAPIE, Organ des Europäischen Fachverband
Klang-Massage-Therapie e.V., Ausgabe 2014, Seite 8 f. 

BeSINNliches zu Silvester & Neujahr

Zum Jahreswechsel und zum Neuen Jahr möchte ich Euch eine Geschichte erzählen, die mich nachhaltig berührt hat und an die ich denken muss, wenn es um einen aufkeimenden Streit, aber auch um Verbundenheit & Liebe geht. Mir hilft diese Geschichte, Verhalten im Streit besser zu verstehen, Streit im Keim wieder zu besänftigen, nach einem Streit wieder auf einen Menschen zuzugehen.

Eines Tages fragte Mahatma Gandhi: „Warum schreien die Menschen so, wenn sie wütend sind?“ – „Sie schreien, weil sie die Ruhe verlieren“, antwortete ein Mann.
„Doch warum schreien sie, wenn die andere Person neben ihnen steht?“,
fragte Gandhi erneut. – „Wir schreien, weil wir wollen, dass die andere Person uns zuhört“, erwiderte ein anderer Mann.
Gandhi fragte weiter: „Ist es dann nicht möglich, mit leiser Stimme zu sprechen?“

Weitere Antworten folgten, doch keine konnte ihn überzeugen.

Nach einem Augenblick des Nachdenkens sagte er: „Wollt Ihr wissen, weshalb man eine andere Person anschreit, wenn man wütend ist? Es ist so, dass sich bei einem Streit die Herzen zweier Menschen weit voneinander entfernen. Um diese Distanz zu überwinden, muss man schreien. Je wütender die Menschen sind, desto lauter müssen sie schreien, um einander zu hören. Darum lasst es nicht zu, dass Eure Herzen sich bei einer Diskussion voneinander entfernen. Sagt keine Worte, die die Herzen auseinander treiben, denn der Tag wird kommen, an dem die Distanz so gross ist, dass es keinen Weg mehr zurück geben wird. Ganz anders ist es zwischen zwei Menschen, die sich lieben. Sie schreien nicht, sie reden sanft miteinander. Denke daran, wie man mit einem Baby spricht oder einem geliebten Tier. Weshalb wohl? Weil ihre Herzen einander sehr nahe sind. Die Distanz zwischen ihnen ist klein. Manchmal sind sich die Herzen so nahe, dass sie nicht einmal sprechen, sondern nur flüstern. Und wenn die Liebe noch stärker ist, braucht es nicht einmal mehr ein Flüstern. Es genügt, sich anzusehen und die Herzen hören einander. Denn wenn zwei Menschen sich lieben, sind sie einander sehr nahe.“

Ich wünsche Euch für 2018 viele Herzen, die Eurem Herzen nahe sind und nahe bleiben. Auch bei Meinungsverschiedenheiten.
Bleibt gesund, neugierig, gelassen und seid möglichst glücklich.
Genießt das Leben!!!

Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 20. Dezember: Die Rauhnächte und das magische Ritual der 13 Wünsche für 2020

Die Rauhnächte stehen vor der Tür! Ich würde mich nun wirklich nicht als „abergläubig“ bezeichnen, aber ich merke, dass ich, je näher es auf den Heiligen Abend zugeht,  auf Dinge achte, wie:
– Habe ich noch geliehene Bücher, die zurück müssen?
– Bekommt jemand noch Geld von mir?
– Frisörtermin noch vor den Rauhnächten!
Vor den Rauhnächten: alle Wäsche waschen und wegräumen.
– Sollte ich nicht noch den Keller aufräumen?

Rauhnächte, auch Losnächte (von Los, losen -> vorhersagen) genannt, damit sind die 12 Nächte zwischen dem Heiligen Abend und den Heiligen Drei Königen gemeint. Eine magische Zeit. Eine Zeit, in der die Tore zwischen dem Diesseits und dem Jenseits offen sein sollen. Eine Zeit des Insichgehens, der Vertreibung, der Auflösung, der inneren Reinigung, des Neubeginns und des sich BeSINNens. Eine Zeit, in der wir aufgrund von Zeichen darauf schließen können sollen, wie das Neue Jahr wird. Die Rauhnächte tragen, so sagt man, das ganze folgende Jahr in sich. Jede Nacht steht für einen Monat des Jahres. Die erste Rauhnacht ist die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und steht für den Januar.

In den Rauhnächten kämpft das Chaos mit der Ordnung. Schlechte Energien gegen die guten. Und wenn ich zum Beispiel den Keller nicht noch aufräume, verfangen sich die schlechten Energien in der Unordnung und bleiben das ganze Jahr 2020.

An den 12 Tagen wurde früher nicht gearbeitet, es wurde gefeiert und das Familienleben in den Mittelpunkt gestellt. Wer in dieser Zeit eine Tür knallt(te), muss(te) mit Blitz und Donner rechnen. Wer weisse Wäsche raushängt, den kann der Tod eines Angehörigen treffen (weisse Wäsche -> Leichentuch). Und wer sich die Haare in diesen Tagen schneiden lässt, den werden im neuen Jahr Kopfschmerzen plagen.

Wer diese Rauhnächte mit der entsprechenden inneren Haltung begeht, sich einlässt auf diese Zeit, kann über Träume, Meditationen, Eingebungen, Ideen und Begegnungen Lösungen zu aktuellen Situationen und Herausforderungen erhalten.

Wenn jede Nacht für einen ganzen Monat steht und Träume, Begegnungen, Gedanken (z.B. in der Meditation) so weitreichend sind, dann macht es Sinn, aufzuschreiben, was uns auffällt, was uns beschäftigt. Und am Ende eines jeden Monats – und am Ende des Jahres – lesen wir, was uns in der jeweiligen Nacht umgetrieben hat und können vergleichen mit dem, was dann wirklich in dem Monat passiert ist.

Ganz frisch, Ende November diesen Jahres, ist zu diesem Thema ein inhaltlich und gestalterisch wunderschönes Buch erschienen:

Es ist nicht einfach nur ein Buch, sondern ein WORKBOOK, ein persönlicher Begleiter durch die Rauhnächte. Und dann auch ein Nachschlagewerk für das kommende Jahr!

Noch ist Zeit, dieses Besuch zu besorgen. Frau Degenhardt (Friedrichstraße 14) hilft Euch da sicher gerne schnell und unkompliziert weiter.

Und wer sich nicht in der Tiefe mit den Rauhnächten beschäftigen möchte, der kann ja mit ein paar kleinen Ritualen starten.

Wer gerne meditiert oder jetzt damit beginnen möchte, richtet sich einen Platz im Haus ein und nutzt die Rauhnächte, in denen die Meditation besonders wirkungsvoll sein soll.

Zündet in jeder Rauhnacht für diese jeweilige Nacht eine Kerze oder ein Teelicht an. Lasst die Kerze oder das Teelicht in dieser Nacht (sicher!) ausbrennen.

Ich habe in den letzten Jahren viel über die Rauhnächte gelesen und ein Brauch hat mir besonders gefallen. Man schreibt 13 Wünsche auf 13 gleich aussehende Zettel und verbrennt jede Nacht einen. Damit kümmert sich das Universum um die Erfüllung. Die Erfüllung des 13. Wunsches obliegt dann der eigenen Verantwortung.

Bei der Autorin des vorgenannten Buches trägt dieses Ritual den Namen ‚Das magische Ritual der 13 Wünsche‘. Und bei ihr ist die Vorgehensweise etwas anders, als ich es bisher kannte und praktiziert habe. Also in diesem Jahr nach Annett Hering:

Nehmt 13 leere, gleich große Zettel des gleichen Papiers.
Schreibt auf jeden Zettel einen Wunsch für 2020. Annett Hering gibt noch einen guten Hinweis zur Formulierung der Wünsche. „Schreibt nicht „Ich wünsche mir Gesundheit.“, sonder schreibt „Ich bin gesund“.
Legt alle Zettel zusammengefaltet in eine Dose, in ein Glas, in eine Schatulle.
Zieht jeden Abend, jede Nacht einen Zettel und verbrennt diesen im Freien, in einer feuerfesten Schale, OHNE ihn nochmal gelesen zu haben.
Durch das Verbrennen gebt Ihr diesen Wunsch an eine höhere Instanz ab.
Beobachtet, WIE der Zettel mit dem Wunsch verbrennt. Schnell, langsam, ….. . Welche Gefühle kommen beim Verbrennen in Euch hoch?
Am Ende der Rauhnächte habt Ihr einen Zettel übrig. Den müßt Ihr natürlich nochmal lesen. Die Erfüllung dieses Wunsches liegt ganz in EURER Hand und Verantwortung.

Schön auch noch die Alternative von Annett Hering, die 13 Wünsche auf Lorbeerblätter zu schreiben, diese dann in Papier einzuwickeln, um sie so zu verbrennen. Sie erklärt dazu, „dass Lorbeer eine magische Pflanze ist, mit der man die innersten Kräfte und Rituale unterstützt“.

Ich freue mich in diesem Jahr ganz besonders auf die Rauhnächte. BeSINNliche Tage! – BeSINNliche Vorweihnachtszeit! – BeSINNliche Festtage!
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 16. Dezember: Reinigungskur für Zuhause

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Ob als Vorbereitung für die essensreichen Festtage, als kleine Fastenkur Après-Feiertage oder als Begleitung für das psychische Runterkommen gegen Ende des Jahres – Entschleunigung & Entschlackung – regelmäßig ein Fastentag ist immer gut!

Wer 15 Tage Zeit und ab 3.500 € aufwärts Budget hat, kann eine s.g. Panchakarma-Kur in Südindien machen.
Ganz kurz gesagt ist eine Panchakarmakur eine ayurvedische Reinigungskur, die 
– Stoffwechselabbauprodukte 
– unverdauliche Nahrungsbestandteile (mala)
– Umweltgifte/Schlackstoffe (ama)
ausleiten soll.

Kerstin Rosenberg, DIE Ayurvedapäpstin, empfiehlt zur Reinigung zu Hause zum Beispiel eine Reissuppe.

Reissuppe
                                              Foto: Ute Schwartz

Dazu 
einen Topf erhitzen
1 Essl. Basmatireis 2 bis 3 Minuten darin trocken anrösten
1/4 Teel. Kreuzkümmel (Cumin) hinzugeben
1 Messerspitze Hing (Asafoetida)      "
1 Messerspitze schwarzen Pfeffer     "
1 Messerspitze Steinsalz                   "
500 ml Wasser                                   "
zum Kochen bringen
zugedeckt 25 Min. sanft köcheln lassen, bis der Reis ganz weich ist.

Exkurs:  Hing (Asafoetida) wird auch Teufelsdreck genannt. Gern als Knoblauch-
              ersatz eingesetzt. Kommt aus der indischen, pakistanischen, afghani-
              schen, iranischen Küche.
              Der Geruch erinnert an Zwiebeln, Lauch, Knoblauch.
              Asafoetida ist seit Jahrhunderten Arzneischatz in Europa, dem Nahen
              Osten, Persien (heute Iran) und Indien. Soll bei Angst- und Nervenstö-
              rungen, wie bei Magen-, Leber- und Gallenleiden helfen.

Die Reisbrühe mit dem gekochten Reis als Suppe trinken

Individuell können weitere Gewürze hinzugegeben werden.

An einem Fasten-/Reinigungstag wird diese Suppe morgens und abends gegessen. Da im Ayurveda Gekochtes nie nochmal aufgewärmt wird, sind die o.a. Zutaten immer nur für 1 Mahlzeit. Heißt, pro Tag zweimal kochen!

Einfach mal ausprobieren und wenn das Süppchen Euch schmeckt, vielleicht nach den Feiertagen mal einbauen.

Herzensgrüße
Eure Ute

PS:  Wer die Suppe nachkochen, aber dafür nicht extra Asafoetida kaufen
        möchte, ich teile gern! 🙂

Quelle Rezept: Kerstin Rosenberg, Ayurveda kompakt, Heilkunst und Rezepte für Körper & Seele

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 14. Dezember: Noch mehr ‚Gemütlichkeit für die Seele‘, noch mehr HYGGE :-)

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Kaum ein Adventstürchen hat für so viel schriftlichen wie mündlichen Austausch gesorgt, wie das Erste.
H Y G G E  war in aller GANDIVA YOGA-Munde. Eine Yoga-Schülerin kommentierte meinen Post mit: 'HYGGE - Ich liebe dieses Wort'.

In einem Gespräch rund um HYGGE erfuhr ich von Bärbel (ganz lieben Dank Bärbel), dass es ein tolles HYGGE-Buch gibt. Ich habe es gleich bestellt, damit ich es zwischen den Jahren in aller Ruhe lesen kann und Ihr vielleicht noch vor dem Fest einen wertvollen Geschenktipp erhaltet. 🙂 Also, das Buch liegt hier in der Lounge zur Ansicht bereit. Zur Info: es kostet 20 €, ist rund 300 Seiten stark und behandelt Themen wie: Licht, Gemeinschaft, Essen & Trinken, Outdoor-Hygge, Hygge im Sommer, u.a.m.. Hier findet Ihr tolle Rezepte, ebenso wie Ergebnisse aus wissenschaftlichen Studien. Das Buch ist mit schönen Fotos und Illustrationen angereichert.

Geschrieben übrigens von dem CEO des Kopenhagener Instituts für Glücksforschung.

Hygge1
                                                Foto: Ute Schwartz

Und dann brachte Christian mich drauf (daaankeeee Christian), dass es auch eine Zeitschrift mit dem Namen hygge geben würde. Auch eine tolle Geschenkidee. Hygge erscheint 6 x jährlich. 

Meine Recherche hat ergeben, dass es das Mini-Abo schon für 10 € gibt. Drei Ausgaben erhalten und zwei Ausgaben bezahlen. 
Das Jahres-Abo kostet 29,80 €.

Ich wünsche Euch ganz viel 'Gemütlichkeit für die Seele'!

Macht's Euch möglichst oft hyggelig.

Herzensgrüße
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 09. Dezember: Mantra-Rezitation & Mantra-Meditation

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Im YOGA-Intensivkurs dienstags abends ist unser Kernthema in diesen Wochen die Mantra-Rezitation. Ein Mantra ist eine Silben-, Wort-, Klangfolge, die vermag, den Geist zu binden, sprich: zur Ruhe zu bringen. 

 Mantras

In einer YOGA-Fachzeitschrift* las ich vor einigen Tagen einen sehr interessanten Artikel über Mantras und Psychotherapie. Der Artikel nimmt den Ist-Zustand vieler Menschen auf: chronischer Stress führt zu körperlichen Symptomen. Herzrasen kann dazu gehören, wie hoher Blutdruck, Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden und nicht zu vergessen: Atembeschwerden. Eine Ärzteodyssee beginnt. Aber es kommt zu keinem Befund. Psychotherapie ist oft die Lösung.

Mantra in Form der Mantra-Meditation ist ein sehr sinnvoller und guter Begleiter bis Verstärker einer Psychotherapie.

Unbewusste Konflikte und traumatische Erlebnisse steuern unser Leben – unser Empfinden, unsere Verhaltensweisen (bis Verhaltensmuster), Reaktionen auf Mitmenschen.
Die Zusammenarbeit mit einem Psychotherapeuten deckt unbewusste Konflikte auf, lässt diese Konflikte erneute durchleben, um diese dann zu bearbeiten. Mantra-Meditation unterstützt den Zugang zum Unbewussten.

Mantra-Rezitation und Mantra-Meditation führen den Praktizierenden in die Ruhe. In dieser Ruhe liegt auch das Loslassen von negativen Gedanken. Seelische Konflikte werden zugänglicher und nach einer Mantra-Praxis können Patienten besser über ihre Probleme sprechen.

"Meditierende leiden zu 87% weniger an psychischen Erkrankungen – Angststörungen, Depressionen – als andere." * 

Unser Gehirn vergisst nichts!
In der Amykdala, Teil des Limbischen Systems, ist alles gespeichert, was in unserem Leben jemals mit Angst zu tun hatte. Angefangen von kindlichen Erfahrungen, dass uns z.B. ein großer knurrender Hund einen riesen Schrecken eingejagt hat und wir aufgrund dieser Erfahrung Jahrzehnte später noch Angst vor großen Hunden haben. Auch die Begleiterscheinungen der Angst – Herzrasen, Schweissausbrüche, Schreien, Weinen, u.a.m. – sind dort gespeichert. – Und immer und immer wieder abrufbar. Ob wir es wollen oder nicht. Durch Gerüche, eine bestimmte Musik, die Art, wie jemand spricht (Tonfall, Lautstärke, ….), Berührungen, Geräusche wieder reproduzierbar.

Unser Gehirn ist genial!
Neuroplastizität ist hier das Zauberwort! Unser Gehirn kann in jedem Alter noch neue Gehirnzellen bilden, Vernetzungen von Gehirnzellen können neu- und umstrukturiert werden.
Dazu Dr. Mohani Heitel (Ärztin für Allgemeinmedizin mit den Schwerpunkten Naturheilverfahren und Psychotherapie):
"Die neuronalen Verknüpfungen sind keine Einbahnstraße, sondern unterliegen Wechselwirkungen. Die positive Wirkung von YOGA auf das Hormon- und Immunsystem ist hier zu nennen. Neben der psychosomatischen Wirkung gibt es also auch eine somatopsychische. Über körperbetonte entspannende Übungen kann auf die Psyche Einfluss genommen werden und auch umgekehrt. Traumatische Erlebnisse und negative Gefühle im emotionalen Gedächtnis können im neuronalen Netz neu verknüpft oder in eine insgesamt positivere Entwicklung integriert werden. Hier kommt die Wirkung heilender Worte, die Mantra-Rezitation zum Tragen. Der gesamte körperlich-seelische Prozess einer Mantra-Wiederholung übt eine nachhaltige Wirkung auf Gehirn und Psyche aus und kann so eine Neuausrichtung der neuronalen Vernetzung krankhafter Erinnerungen und eine Heilung von seelischen Verletzungen bewirken." **

Lust auf ein tieferes Eintauchen in die Mantra-Thematik?
Lust auf Mantra-Rezitation und Mantra-Meditation?
Im März 2018 ist für einen Samstagnachmittag, voraussichtlich am 03. März, ein Mantra-Rezitations- und Meditations-Workshop geplant! Details folgen!

Herzensgrüße
Eure Ute

  *  yoga aktuell, Ausgabe Dezember 2013, Geistige Wachheit durch Meditation, Seiten 64 f. 
**  yoga aktuell, Ausgabe 107, Dezember 2017/Januar 2018, Seiten 76 + 77
     Das oben eingesetzte Foto ist ein Ausschnitt aus diesem Artikel.

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 04. Dezember: YOGA für Faule :-) bei der Thai-Massage

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Nach einer wahrlich negativen Erfahrung in einem Thai-Massage-Studio in Viersen waren Thai-Massage und ich eigentlich zwei Welten. Vor rund zwei Jahren buchte ich in einem auf den ersten Blick sehr edel anmutenden Massage-Studio. Von der Straße aus blickte man durch große bodentiefe Fenster in wunderschöne, authentisch eingerichtete Behandlungskabinen. Voller Erwartungen betrat ich dann zu meinem Termin das Studio … und wurde über eine Treppe in einen kleinen, dunklen Raum geführt. Erste Enttäuschung!
Ich hatte vor meinem Termin recherchiert: in seriösen Massage-Studios zieht man sich für die Thai-Massage nicht (fast) nackt aus. Die ersten Worte, die meine Masseurin mit mir sprach, waren sinngemäß die, dass ich mich ausziehen solle. Enttäuschung 2!
Ehe ich auch nur irgendetwas in Richtung körperlicher Beschwerden sagen konnte, abgesehen davon, dass ich gerne danach gefragt worden wäre, hing die Masseurin auch schon mit vollem Körpereinsatz auf mir und bearbeitete mich mit Ellenbogen, Füßen, Knien und Fäusten. Wenn ich vorher nicht verspannt war, JETZT war ich es. Enttäuschung 3! 
Dass Thai-Massagen kein Spaziergang, sondern sehr kraftvoll sind, wußte ich, aber was ich dann erlebte, waren einfach nur hektische, disharmonische, unkoordinierte Bewegungen, die mir Schmerzen zufügten. Enttäuschung 4!
Und so ging ich gerädert raus, entfernt von "neu geboren". Enttäuschung 5!
Damit war das Thema Thai-Massage für mich durch und ich war überzeugt, dass in den meisten dieser Studios Einstellungsvoraussetzung lediglich die Nationalität war und keinesfalls die fundierte Ausbildung und Berufserfahrung.
Wie sonst wären auch diese Dumpingpreise möglich?!

Im Rahmen meiner Heilpraktikerausbildung kam ich mit einem Studienkollegen ins Gespräch. Wir kamen auf das Thema Massagen, Massage-Studios in Mönchengladbach, Thai-Massage. Und dann stellte sich heraus, dass Stefan und seine Lebensgefährtin Boa ein Thai-Massage-Studio in Mönchengladbach haben. Wir haben dann immer mal wieder über dieses Thema gesprochen, über meine schlechte Erfahrung, meine Vorbehalte, meine Erwartung an Ausbildung, Berufserfahrung und Fortbildung einer Masseurin, an das Ambiente des Studios. Was ich dann immer hörte, deckte sich mit meinen Anforderungen an mich als Yoga-Lehrerin, meinen Anforderungen an das Ambiente, welches ich meinen Yogins und Yogis bieten möchte.
Und langsam wurde ich immer neugieriger. Das Gefühl, hier könntest Du es nochmal probieren, festigte sich.

Wochen und viele Gespräche später hatte ich einen Termin bei Baan Boa Massagen.

Bei der Anfahrt war Parkplatzsuche schonmal kein Thema. Vor dem Studio sind 2 Parkplätze und auf der Straße immer freie Parkbuchten. ENTspanntes Ankommen.
Als ich das kleine feine Studio betrat, empfing mich ein sehr angenehmer, unaufdringlicher Duft von Räucherkegeln. Das Ambiente warm und edel, sehr authentisch, sehr liebevoll und gemütlich eingerichtet. Viel Holz. Auch die Wände holzvertäfelt. Da ich ein paar Minuten zu früh war, gab`s noch einen heißen leckeren Tee. Dann begrüßte mich auch schon Boa Kamrai ganz herzlich. Durch eine Holzschiebetür wurde ich in die Behandlungskabine geleitet. Vom Ambiente her hell und warm zugleich, sehr angenehme Beleuchtung, sehr edel und: hier wartete ein spezielles Massage-Outfit auf mich!

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Schon jetzt lagen zwischen meinen Erfahrungen in Viersen und hier bei Baan Boa Massage Welten. Ein wohliges Fußbad läutete die Behandlung äußerst angenehm ein. Auf einer kuschelig beheizten Massageliege ging`s weiter. Boa Kamrai fragte mich nach Erkrankungen, Beschwerden, evtl. Schmerzen. Und dann wurde jeder Schritt der Massage erklärt. Immer wieder gefragt, ob die Massagegriffe O.K. oder zu fest seien.

Auch bei Baan Boa ist die Thai-Massage kein Streichel'zoo', aber hier fühlt man sich kompetent und professionell aufgehoben, liebevoll und verantwortungsbewusst umsorgt. Nach der Massage noch im Studio unter die Dusche hüpfen, zum Ausklang noch ein Kräutertee, dann zum Ausruhen auf das Sofa nach Hause. Danach stellt sich auch das ersehnte Gefühl ….. 'wie neu geboren' …. ein.

Viele Gespräche, die beschriebene Erfahrung, die vielen Parallelen zwischen Baan Boa Massage und GANDIVA YOGA, zwischen Boa Kamrai und mir, haben dazu geführt, dass wir uns für eine Partnerschaft, eine Kooperation entschieden haben. Aus Überzeugung, nicht einfach nur als Lippenbekenntnis.

Wenn Ihr Interesse an einer Anwendung, Behandlung bei Baan Boa habt, Flyer liegen in der GANDIVA YOGA-Lounge aus. Wenn Ihr Euch etwas Gutes tun und eine Behandlung bei Baan Boa buchen möchtet, sprecht mich an, aufgrund der Kooperation habe ich 5 € – Gutscheine, die Ihr dann vor Ort einlösen könnt.
Und wenn Ihr demnächst mal ein tolles Geschenk sucht, sprecht mich auch an. – Ihr könnt Baan Boa-Gutscheine direkt von mir in der GANDIVA YOGA-Lounge ausstellen lassen. Spezielle Packages wurden extra für Mitglieder von GANDIVA YOGA ermäßigt.

Baan Boa Massage findet Ihr auf der Zeppelinstraße 48 in Mönchengladbach. Wenn Ihr vom Stadtzentrum aus über die Hohenzollernstraße zu real fahrt, an Waldhausen & Bürkel vorbei, dann liegt real rechter Hand. Weiter gerade aus fahren und dann seht Ihr Baan Boa auf der rechten Seite, in einem Eckhaus. 

Und wenn Ihr noch mehr über das Studio Baan Boa Massage erfahren möchtet, schaut hier.

Happy Auszeit – happy Wohlfühlen.
Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 01. Dezember: Was wir von den Dänen lernen können!

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Habt Ihr schonmal von HYGGE gehört? Ich ehrlich gesagt bis vor einigen Wochen noch nicht! Dass die Dänen die glücklichsten Menschen der Welt sind, davon hat man wahrscheinlich doch schonmal gelesen.

Aber was macht denn nun die Dänen so glücklich?

      H  Y  G  G  E !

Und was ist dieses ominöse Hygge?

Hygge steht für eine Lebensphilosophie. – Für Behaglichkeit, Geborgenheit, gemütliche Atmosphäre, Kerzenlicht, Sitzen vor dem Kamin. Hygge bedeutet Langsamkeit, das Einfache schätzen, den Job nicht mit nach Hause tragen. – Viel Zeit mit einem Buch und einer Tasse Tee auf dem Sofa, wie auch oft mit der Familie & Freunden zusammen sein. Gemeinsam essen, stundenlang essen, trinken und reden. Rückzug ins Private. Kaffee & Kuchen. ….

Die Dänen haben es geschafft diese Lebensgefühl auf alles Alltägliche zu übertragen. Den Dänen gelingt es besser als allen anderen Nationen im Moment zu sein. …. und sie erfahren dadurch ganz schön viel Energie, Balance, Ausgeglichenheit.

Ganz schön viele Parallelen zu YOGA: Lebensphilosophie, Entschleunigung, im Moment sein, Energie & Balance, …… .

Wann könnten wir besser mit Hygge anfangen als heute, in dieser Zeit vor Weihnachten also, und weitermachen an den Festtagen, im Neuen Jahr …. immer.

Ach ja, im Sommer steht Hygge übrigens für in der Natur sein, Picknick mit Freunden, Grillen, Open Air-Konzerte, Fahrradtouren mit der Familie. 

Aber jetzt ist erstmal Winter-, Weihnachtszeit. Und in die Weihnachtszeit gehören Weihnachtsplätzchen. Auch da haben die Dänen eine schöne, knusprige Leckerei: BRUNE KAGER, braune Kuchen.

Und die habe ich einfach mal für Euch ausprobiert:

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                                                   Foto: Ute Schwartz

Das Rezept entnehmt Ihr dem 5. Advents'türchen'. 🙂  Vorfreude …………….

Auf eine entschleunigte, behagliche, ruhige Vorweihnachtszeit!
Auf viele gemütliche Momente bei Kerzenschein!
Auf viel Zeit mit der Familie und Freunden.
Auf Auszeiten unter der Wolldecke, mit einer Tasse Tee – und natürlich Brune Kager - auf dem Sofa.

Herzensgrüße.
Eure Ute

Tibetische Mandalas

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                                    Fotos: Ute Schwartz / Tibet Initiative Deutschland e.V. /
                 in der Jugendkirche Mönchengladbach am Adenauerplatz / 20. Oktober 2017

Heute, Freitag, kehrte ich am Vormittag in die Jugendkirche am Adenauerplatz ein. Neugierig geworden aufgrund eines "Kundenstoppers", der besagte, dass im Inneren der Kirche tibetische Mönche ein Mandala "legen". Eine ganz wunderschöne Atmosphäre empfing mich. Drei Mönche, die ein Mandala gestalteten und ein Mönch, der tibetische Handarbeiten verkaufte und Auskunft über das Mandala gab.
Zwischen den Mönchen erblickte ich eine junge Frau, die ich als GANDIVA YOGA-Schülerin erkannte. Jeanette im herzlichen Gespräch mit den Mönchen. Sie erzählte mir, dass sie seit Beginn des Projektes am 12.10. jeden Tag hier zu Besuch und zum Gespräch mit den Mönchen sei. Sie habe gelesen, es werde um Lebensmittelspenden gebeten und habe die Mönche daraufhin gleich zu sich nach Hause eingeladen und bekocht. Was für eine schöne Idee, was für eine herzliche Geste. Während des Essens haben sich die Mönche dann nach einem Schwimmbad erkundigt und so sei sie noch mit ihnen Schwimmen gegangen. Gastfreundschaft pur.

Ich bedaure wirklich sehr, nicht früher auf dieses rituelle Projekt aufmerksam geworden zu sein. Seit 9 Tagen fast jeden Abend schöne Anlässe, sich in der Kirche zu treffen: gemeinsame Meditation, Mantra-Rezitation, Tanz, Obertongesang, ein Vortrag über Buddhismus, ein indisches Konzert – bis hin zu Auflösung des Mandalas am heutigen Nachmittage.

Vor der Yogastunde heute habe ich dieses rituelle Projekt kurz angesprochen. Das Interesse war groß, aber auch an den KursteilnehmerInnen ist das Projekt vorbeigegangen. Ich werde mich nun zeitnah mit der Tibet Initiative Deutschland e.V. in Verbindung setzen und darum bitten, über zukünftige 'Events' im Vorfeld informiert zu werden. Und dann werde ich die Termine an Euch weitergeben.

Was ist ein Mandala?
Ein Mandala repräsentiert das Universum. Ein Mandala ist die Sicht von oben auf einen Palast, umgeben von reinem Land. Der Palast ist Aufenthaltsort verschiedener Buddhas, also immer einem Buddha gewidmet. Und diesem Buddha ist wiederum ein bestimmtes Mantra zugeordnet.

Mandalas werden stunden-, tage-, manchmal wochenlang aus gefärbtem Sand (geriebener Sandstein eingefärbt) gefertigt und dann in einer rituellen Zeremonie wieder zusammengefegt. Diese rituelle Zerstörung symbolisiert die Vergänglichkeit und die Entbindung von der materiellen Welt. Der zusammengefegte Sand wird in einem Gefäß gesammelt und entweder dem Element Wasser oder dem Element Wind übergeben. Und so breitet sich der Segen des jeweiligen Buddhas über die ganze Welt aus.

Das Mandala wird erst wie eine Art Grundriss aufgezeichnet und der puderfeine, gefärbte Sand dann von innen nach außen mittels langer, sandgefüllter Metallröhrchen entlang der vorgezeichneten Linien aufgebracht, in dem die Mönche mit einem zweiten Stab über das Metallröhrchen reiben, das eine geriffelte Oberfläche hat. Durch die Erschütterung "ergießt" sich der Sand höchst kontrolliert. Feinste Striche sind möglich.

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Nach dem Austausch mit einem Mönch welchem Buddha denn nun dieses spezielle Mandala gewidmet sei und wie das dazugehörige Mantra laute, erstand ich einen handgemalten Buddha, den Ihr bald schon im Yoga-Raum vorfinden werdet.

Übrigens 'dient' das Mantra der Meditation über das Mandala. Mandalas sollen die Konzentration fördern, Ruhe schenken, Weisheit offenbaren, Energie spenden und die Kreativität stimulieren. Mandalas führen in die Meditation. Man sagt, Mandalas kommunizieren über Formen und Farben direkt mit dem Unterbewusstsein. Schon das bloße Betrachten eines Mandalas soll von den Ursachen der Hauptleiden im Leben befreien: Gier, Hass, Anhaftung, Verblendung.

Vielleicht treffen wir uns alle zusammen im nächsten Jahr, in welcher Kirche Mönchengladbachs auch immer, zu einer gemeinsamen Meditation, wenn wieder ein so anziehendes Mandala gelegt wird!

Herzensgrüße.
Eure Ute

YOGA-Kaleidoscope am 10. November: TRATAKA mit anschließender Meditation

Herbstzeit, Winterzeit, Weihnachtszeit – Zeit der Kerzen! Kerzen sind es, die diese Jahres- und Festtagszeiten so heimelig und schön machen. In meiner Wohnung brennen jeden Abend zahlreiche Kerzen.

Das bringt mich auf eine zentrale Reinigungsübung im Hatha Yoga: TRATAKA. Diese Reinigungsübung führt zu einer Harmonisierung auf körperlicher und geistiger Ebene.
Im Hatha Yoga, wie auch im Ayurveda, führt eine Unausgewogenheit zwischen den 3 Konstitutionstypen (= Doshas) zu Krankheit. TRATAKA ist ein Weg, die 3 Doshas – kapha (Schleim, Trägheit), pitta (Galle, Hitze, Feuer), vata (Wind) – zu harmonisieren.

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                     Foto: Ute Schwartz     Buddha-Kopf im GANDIVA YOGA-Raum

TRATAKA ist eine Übung, bei der man den Blick auf einen Punkt oder ein Objekt richtet, um die Kraft der Konzentration zu fordern und zu fördern. Die bekannteste Form ist das Starren auf den Docht einer Kerzenflamme.

TRATAKA ist Saskrit und heißt übersetzt starren oder konzentrierter Blick.

TRATAKA sammelt den Geist, macht ruhig, reinigt den Geist, harmonisiert das Nervensystem, fördert die Konzentrationsfähigkeit. Bei Stress kann TRATAKA, vor dem Schlafengehen ausgeführt, zu schnellerem Einschlafen und tieferem Schlaf führen. TRATAKA kann bewirken, dass ungelöste Probleme oder unterdrückte Gedanken an die Oberfläche des Bewußtseins kommen.

TRATAKA ist eine tolle Vorbereitung auf eine Meditation.

TRATAKA sollte das erste Mal im Beisein eines professionell ausgebildeten Yoga-Lehrers praktiziert werden.

Lasst uns gemeinsam TRATAKA praktizieren! - Und an das Erlernen dieser Reinigungstechnik (ca. 30 Minuten) eine gemeinsame Meditation (ca. 30 Minuten) anschließen!

WANN?                     Am 10. November 2017
UHRZEIT?                19:00 Uhr
DAUER?                   ca. 60 Minuten
KOSTEN?                 15 € pro Person

Verbindliche Anmeldungen bitte bis 05. November!
Mindestens 5 TeilnehmerInnen, max. 10 TeilnehmerInnen.

Ich freue mich auf Euch und auf die gemeinsame Meditation.

Sonnige Herbsttage. Herzensgrüße.
Eure Ute

15. Oktober 2017 – GANDIVA YOGA feiert Geburtstag! – 7 Jahre GANDIVA YOGA-Lounge! Mit Verlosung!

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Liebe GANDIVA YOGINIS und YOGIS,
liebe Freunde von GANDIVA YOGA,
liebe Partner von GANDIVA YOGA,

was für ein traumhaft schöner Herbsttag für einen Geburtstag!

Heute vor sieben Jahren nun habe ich die Pforten meiner ersten eigenen Yoga-Lounge geöffnet. Am Adenauerplatz, im Verbund einer Gemeinschaftspraxis. Fünf Jahre unterrichtete ich YOGA in diesen Räumlichkeiten. Eine wunderschöne Zeit, aber auch eine Zeit, in der sich festigte, dass YOGA nach meinem Anspruch noch mehr Ruhe, noch mehr Abwesenheit von Geräuschkulisse braucht.
Und so machte ich mich auf die Suche nach dem perfekten Ort, nach einem Ort zum Abschalten und tiefem Wohlfühlen.
Und dann, am Morgen des Heiligen Abends 2015 fand der YOGA-Unterricht zum ersten Mal in der neuen Oase, dem perfekten Ort, statt.

Fast zwei Jahre sind seitdem vergangen. – Jahre, in denen ich mich richtig angekommen gefühlt habe. – Jahre, in denen langjährige YOGA-Schüler diese räumliche Veränderung sehr gewertschätzt haben. – Und Jahre, in denen neue Mitglieder sich immer wieder von den Räumen, der Atmosphäre, der Ruhe, der guten Energie – und natürlich dem YOGA-Angebot – angezogen fühlen.

Apropos "angezogen fühlen" …… Magnet vom ersten Tage in den neuen Räumen an war meine kleine Entspannungshelferin:

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Erst vor ein paar Tagen erzählte mir eine Yoga-Schülerin, dass ihr Mann immer sagen würde, er wisse garnicht, ob sie lieber zum YOGA gehen würde oder wohl doch eher zu Frl. Arte. 🙂

PüppibeiCatja
PüppiSavasana
SchlussENTspannung mit Frl. Arte.

Ich hatte ehrlich gesagt anfangs leichte Bedenken, meine kleine Entspannungstrainerin mit in den YOGA-Unterricht zu nehmen. Aber letztendlich war es eine Konsequenz aus gemeinsamem Leben & "Arbeiten", aus authentisch sein. Und ich habe mich darauf eingestellt, dass es einigen Menschen nicht ganz so angenehm sein könnte. Um so schöner ist es, dass sich noch nicht einmal eine Handvoll Menschen in den rund 2 Jahren an der Anwesenheit meines griechischen Fellknäuels nicht ganz so erfreut haben. 

Wenn Frl. Arte sich heute einmal für die Ruhe meiner privaten Räume entscheidet, wird sie im Kurs förmlich vermißt. Für mich hat meine Glückskatze mein Leben in der YOGA-Lounge noch runder gemacht. – Und für Viele von Euch YOGA auch!

Von Herzen DANKE sagen möchte ich Euch allen heute für Euer Vertrauen und für Eure Treue!

Wenn ich Euch bei der Yoga-Praxis zuschaue, dann macht das nach wie vor ein SEHR warmes Gefühl in mir. Ihr macht das so super, so konzentriert, so achtsam. Und in vielen vertraulichen Gesprächen zu hören, und in Mails zu lesen, welche Veränderungen Yoga in Euch auslöst, wie Yoga bei so vielen körperlichen Beschwerdebildern hilft und bei psychischen Herausforderungen zum Anker wird, dann ist Yogalehrerin zu sein eine der schönsten Berufungen auf der Welt. Sonst natürlich auch ….

DANKE sagen möchte ich auch heute wieder von Herzen meiner Freundin Betty und meinem Bruder Ralf, wertvolle Begleiter von der ersten Stunde an. Meiner Freundin, die grafisch all meine Ideen auf den Boden der Tatsachen holt und 'druckreif' macht, und meinem Bruder, der all meine sprunghaften Änderungswünsche auf der Website unermüdlich umsetzt und mich berät. Ohne Euch wäre GANDIVA YOGA der 'Farbige' im Tunnel. Danke, danke, danke, danke ……. .

Was ändert sich im neuen GANDIVA YOGA-Lebensjahr?
In diesem Jahr hat sich der YOGA-Intensiv-Kurs dienstagabends vom harten Kern her etwas aufgeweicht. Viele Neue sind hinzugekommen – wie schön! – Und so haben wir das INTENSIV gerne wieder etwas hinten angestellt. Das wird sich nun wieder ändern. Pranayama (Atemtechniken mit Atemanhalten), Mantra-Rezitation und Meditation werden regelmäßig Einzug halten. Und das wird die Fortgeschrittenen wie die Neueren unter Euch ganz sicher gleichermaßen bereichern! Ich freu mich sehr darauf!

Ich werde mich demnächst intensiv mit dem Thema Faszien & YOGA auseinandersetzen und Fortbildungen besuchen. Ich hoffe, Euch dann bald schon spannende Workshops anbieten zu können!

Seit Wochen schon Marzipan und Spekulatius in den Läden. Dann kommt die Adventszeit also mit großen Schritten näher. Ich möchte auch in diesem Jahr zu gegebenem Anlass einen ganz besonders schönen Adventskalender verlosen:

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                                                 Foto: www.aalenaa.de                             

24 Gewürzmischungen warten nur darauf von Euch kreativ "verkocht" zu werden. 
Einfach bei der nächsten YOGA-Praxis Namen auf ein Zettelchen (liegen bereit) schreiben und bis 20. November in die dafür vorgesehene Box werfen. Die Ziehung erfolgt am 22. November im Vormittagskurs! Good Luck! 

Herzensgrüße. Genießt die sonnigen Herbsttage in vollen Zügen. Eure Ute

Erkältungswelle – Zeit für Jala Neti!

Also wenn ich mir seit rund 3 Wochen so die täglichen, erkältungsbedingten Kursabmeldungen anschaue, sind wir schon mittendrin in einer dicken Erkältungswelle.

Um Erkältungen zu vermeiden oder zu mildern, wenn es uns denn schon erwischt hat, möchte ich Euch heute das Nasenkännchen ans Herz legen. Jala Neti heißt die Reinigungsübung und Reinigungstechniken sind eine Säule von YOGA.

Jala für Wasser und Neti für Reinigung der Nase.

Jala Neti und seine Wirkungen auf den Körper:
– vermeidet Erkältungen
– vermeidet Atemwegserkrankungen
– gut bei/gegen Bronchitis

– vermeidet Allergien (Pollen, Hausstaub)
– vermeidet Heuschnupfen
– löst muskuläre Anspannung im Gesicht
– stärkt die Augen
– verbessert den Geruchssinn
– balanciert die Gehirnhälften aus
– gut bei/gegen Asthma
– sehr gut bei/gegen Migräne
  kühlender, beruhigender Einfluss auf das Gehirn
– sehr gut bei/gegen Tinnitus

Jala Neti und seine Wirkungen auf den Geist:
– beruhigt den Geist
– ENTspannt
– Stress und Anspannung werden abgebaut
– Depressionen können gelindert werden
=> macht klar in Kopf und Geist!

Damit wir uns körperlich und seelisch gut fühlen, muss die Atemluft frei durch Nase und Rachen in die Lungen gelangen können. Durch Verengungen (Schleim, Ablagerungen, getrocknetes Sekret) kann es zu chronischem Schnupfen kommen. Staub, Bakterien und Keime werden nicht oder nur unzureichend abtransportiert. Betroffen können dann die Nasennebenhöhlen, die Stirnhöhlen, die Mandeln bis hin zu den Ohren sein. Entzündungen entstehen.

Wie praktiziert man Jala Neti?

Um Jala Neti zu praktizieren benötigt man
– ein Nasenkännchen (aus Plastik, Keramik, Kupfer –> Indien)
– lauwarmes Wasser
– (naturreines) Salz aus der Apotheke, dem Reformhaus oder Drogeriemarkt

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Warum Salz? – Das Salz im Wasser sorgt für den osmotischen Ausgleich zwischen Wasser und den Körperflüssigkeiten.

Ablauf:
– 1/2 l warmes Wasser bereit stellen
– max. 1 Teelöffel Salz hinzu geben und gut verrühren
– Salzwasser in das Neti-Kännchen füllen
– Kopf über ein Waschbecken halten
– Kopf schräg nach vorne und leicht nach unten neigen
  (die richtige Kopfhaltung braucht etwas Experimentierfreudigkeit und Geduld) 
– durch den Mund atmen!
– Tülle des mit Wasser gefüllten Kännchens sanft etwas (!) in das obere 
  Nasenloch führen
– Kännchen heben
– Wasser durch das obere Nasenloch schicken, bis es auf der anderen Seite
  wieder austritt
– wenn die Hälfte des gesamten Wassers durch das obere Nasenloch gelaufen
  ist, durch das obere Nasenloch kräftig ausschnaufen
– Kopf zur anderen Seite neigen und durch das andere Nasenloch praktizieren
– zum Schluß: Nase kräftig putzen
– bei einem Trockenheitsgefühl der Nasenschleimhaut, dieselbe mit Öl
  einreiben

Vorgang dauert ca. 5 Minuten!

Diese Reinigungstechnik kann einmal täglich, zweimal täglich, mehrfach in der Woche oder bei Bedarf ausgeführt werden.

Sollte die Nase unangenehm brennen oder gar schmerzen, wurde mit großer Wahrscheinlichkeit zu viel Salz eingesetzt!

Jala Neti nicht ausführen bei:
– häufigem Nasenbluten
– akuten Ohrentzündungen
– akuter Grippe, wenn die Nase komplett dicht ist
– nach operativen Eingriffen im Nasen-/Rachenraum

Jala Neti wird im Yoga über die Reinigungsfunktion hinaus als Vorbereitung auf Atemtechniken (= Pranayama) und Meditation eingesetzt.

Nasenkännchen gibt`s im Yoga-Bedarf (z.B. bausinger.de, verlag-ganzheitlich-leben.de) oder in der Apotheke. Ich empfehle Keramik.

Happy Reinigung! Happy Durchatmen! Happy Ruhe im Geist! BLEIBT GESUND!

Bei Fragen, Problemen, Erlebnisberichten, Erfolgsmeldungen - schreibt mich einfach an!

Eure Ute

16. September: Erstes GANDIVA YOGA Einsteiger-Package mit lebendiger Theorie & Praxis nach der Sommerpause. Noch Plätze frei!

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                                                       Foto: Ute Schwartz

Liebe GANDIVA YOGA-Mitglieder,

bitte an Freunde, Bekannte, Kollegen, Familie, …. weiterleiten! Herzlichen Dank!:

Madonna praktiziert Yoga, Sting auch. Wolfgang Joop ist mit von der Partie. Und Demi Moore und Daniel Craig und Richard Gere und Barbara Becker. Brooke Shields geht auch auf die Matte. Die Fußballnationalmannschaft hat einen Yoga-Lehrer. Meine Nachbarin auch und sogar mein Chef schwört auf Yoga.  

'Ist YOGA auch etwas für MICH?' – Diese Frage ist in vielen Köpfen.

Dazu kann ich nur sagen: A U S P R O B I E R E N ! Und das ganz in Ruhe, tiefgründig und unter Gleichgesinnten. – Mit dem GANDIVA YOGA-Einsteiger-Package. An ausgewählten Sonntagen des Jahres. Die Yoga-Praxis auf der Matte erleben und auch die Hintergründe, sprich etwas Theorie, die sehr zum Gesamtverständnis beiträgt. Hemmungen, vielleicht nicht beweglich genug zu sein, über Bord werfen! - Denn darauf kommt es im Yoga nun wirklich nicht an!!! LebenspartnerIn, Freunde, Bekannte, …. wen auch immer aktivieren, aber Hauptsache, dabei sein. :-) 

                                          Der nächste Termin:
               16. September, 16:00 Uhr bis ca. 18:30 Uhr

Was erwartet die/den Interessierte(n)? Nach einem ersten zwanglosen Kennenlernen bei Ingwer-Tee starten wir mit einem powerpoint-gestützten Vortrag über Yoga. Was ist Yoga? Was macht Yoga mit mir? – Körperlich und psychisch. Wie wirkt sich Yoga besonders in Stress-Situationen positiv auf Körper & Geist aus? Klar nachvollziehbare, greifbare Ergebnisse aus Studien werden dargelegt. Wie wirken bestimmte Yoga-Haltungen? Wie wichtig sind Atemtechniken generell und besonders bei Stress?
Ziel ist es, schon in dieser ersten Stunde eine Atemtechnik zu erlernen
, eine Schlüsselatemtechnik im Yoga, die auch im Alltag immer wieder eine wertvolle Hilfe bei Druck, Stress, Angst ist.

Das für Viele oft recht nebulöse Bild von und auf Yoga lichtet sich an diesem Tag. Fragen und Austausch sind ausdrücklich erwünscht.

Und auf die Theorie folgt die Praxis: ca. 75 Minuten Hatha-Yoga schnuppern.

Das 2,5-stündige Package kostet 22 €. Und von diesen 22 € gehen 4 € an Back to Life e.V..

Mindestens 6 TeilnehmerInnen, maximal 12 Interessierte finden Platz. Bitte unbedingt vorher schriftlich anmelden!

Wenn Fragen sind, bitte anrufen oder Mail schreiben!

Beste Grüße
Eure Ute

Kinofilm THE END OF MEAT

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                                                  Foto: Ute Schwartz

SAVE THE DATE: Am 14. September kommt eine äußerst spannend klingende Dokumentation in unsere Kinos. 

                         THE END OF MEAT

Filmemacher Marc Pierschel, der sich seit 17 Jahren rein pflanzlich ernährt, zeigt uns eine Zukunft ohne Fleisch auf. – Ohne also weiterhin Tiere auszubeuten, zu quälen oder zu töten. Dazu reiste er zwei Jahre durch 7 Länder und recherchierte. So besuchte er die erste vegetarische Stadt Indiens, drehte auf Lebenshöfen (Höfe für gerettete Nutztiere) und macht uns nun eine mögliche Welt ohne Fleisch auf.

Interessiert? – Dann Kinobesuch einplanen. Ab 14. September ……….. .

Herzensgrüße.
Eure Ute

GANDIVA YOGA Einsteiger-Package am 24. Juni ab 16 Uhr – Noch Plätze frei!

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              "Der Überwinder aller Hindernisse" (GANESHA) im GANDIVA YOGA-Garten

Liebe GANDIVA YOGA-Mitglieder,

bitte an Freunde, Bekannte, Kollegen, Familie, …. weiterleiten! Herzlichen Dank!:

Madonna praktiziert Yoga, Sting auch. Wolfgang Joop ist mit von der Partie. Und Demi Moore und Daniel Craig und Richard Gere und Barbara Becker. Brooke Shields geht auch auf die Matte. Die Fußballnationalmannschaft hat einen Yoga-Lehrer. Meine Nachbarin auch und sogar mein Chef schwört auf Yoga.  

'Ist YOGA auch etwas für MICH?' – Diese Frage ist in vielen Köpfen.

Dazu kann ich nur sagen: A U S P R O B I E R E N ! Und das ganz in Ruhe, tiefgründig und unter Gleichgesinnten. – Mit dem GANDIVA YOGA-Einsteiger-Package. An ausgewählten Sonntagen des Jahres. Die Yoga-Praxis auf der Matte erleben und auch die Hintergründe, sprich etwas Theorie, die sehr zum Gesamtverständnis beiträgt. Hemmungen, vielleicht nicht beweglich genug zu sein, über Bord werfen! - Denn darauf kommt es im Yoga nun wirklich nicht an!!! LebenspartnerIn, Freunde, Bekannte, …. wen auch immer aktivieren, aber Hauptsache, dabei sein. :-) 

                                       Die nächsten Termine:

                     24. Juni, 16:00 Uhr bis ca. 18:30 Uhr
               16. September, 16:00 Uhr bis ca. 18:30 Uhr

Was erwartet die/den Interessierte(n)? Nach einem ersten zwanglosen Kennenlernen bei Ingwer-Tee starten wir mit einem powerpoint-gestützten Vortrag über Yoga. Was ist Yoga? Was macht Yoga mit mir? – Körperlich und psychisch. Wie wirkt sich Yoga besonders in Stress-Situationen positiv auf Körper & Geist aus? Klar nachvollziehbare, greifbare Ergebnisse aus Studien werden dargelegt. Wie wirken bestimmte Yoga-Haltungen? Wie wichtig sind Atemtechniken generell und besonders bei Stress?
Ziel ist es, schon in dieser ersten Stunde eine Atemtechnik zu erlernen
, eine Schlüsselatemtechnik im Yoga, die auch im Alltag immer wieder eine wertvolle Hilfe bei Druck, Stress, Angst ist.

Das für Viele oft recht nebulöse Bild von und auf Yoga lichtet sich an diesem Tag. Fragen und Austausch sind ausdrücklich erwünscht.

Und auf die Theorie folgt die Praxis: ca. 75 Minuten Hatha-Yoga schnuppern.

Das 2,5-stündige Package kostet 22 €. Und von diesen 22 € gehen 4 € an Back to Life e.V..

Mindestens 6 TeilnehmerInnen, maximal 12 Interessierte finden Platz. Bitte unbedingt vorher schriftlich anmelden!

Wenn Fragen sind, bitte anrufen oder Mail schreiben!

Beste Grüße
Eure Ute

10. März: YOGA Nidra, der Schlaf der Yogis / GANDIVA YOGA-Kaleidoscope

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                                                     Foto: fotolia.de

Einfach zu viele Baustellen? Chaos auf allen Ebenen, Schlafmangel, kaum ein klarer Gedanke mehr möglich und das Einzige, wonach Du Dich sehnst, ist RUHE?! Versuchs doch mal mit YOGA Nidra.

Einfach bequem auf die Matte legen, kuschelig zudecken und dann nur noch zuhören. YOGA Nidra ist eine geführte Tiefenentspannung, die aber weit über die normale Entspannung hinaus geht. Während der YOGA Nidra-Praxis wird die Achtsamkeit durch den Körper geführt und ein Zustand zwischen Wachen und Schlafen erzeugt. – Ein s.g. Alpha(Wellen)-Zustand.

Nidra ist Sanskrit und heisst übersetzt  S c h l a f. Dabei geht es nicht um unseren nächtlichen Schlaf, sondern um eine Form des bewussten Schlafens. Es geht um klares Bewusstsein bei psychischem Schlaf.

YOGA Nidra ist eine YOGA-Technik, die
– negativen Stress abbaut
– Nervosität reduziert
– körperliche Verspannungen auflöst
– emotionale Verspannungen auflöst
– Gelassenheit schafft
– die Gedanken zur Ruhe bringt
– das Immunsystem stärkt
– das kreative Potential erhöht
– die Schlafqualität verbessert
– Wohlbefinden schafft
– in einen Zustand der Zufriedenheit führt
– tiefere Bewusstseinsschichten erreicht
– Ängste auflösen kann
– die Selbstwahrnehmung verbessert
– die Konzentrationsfähigkeit steigert
– die Leistungsfähigkeit erhöht.

Wann: 10. März 2017 (Freitag)
Beginn: 18:45 Uhr (Gruppenstunde Yoga geht bis 18:30 Uhr)
Dauer: 60 Minuten
Kosten: 15 € pro Person
Mindestteilnehmerzahl: 5
Maximale Teilnehmerzahl: 12

JETZT anmelden!

Ich freue mich auf die Reise mit Euch ins Land der besonderen Entspannung.
Eure Ute

GANDIVA YOGA-Kaleidoscope – Mantra-/OM-Reziation und -Meditation am 24. Februar

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                                                       Foto: fotolia.de

Ein Mantra bindet und "befreit" den Geist. – Das Gedankenkarussell stoppt. Der Geist wird ruhig und klar. Meditation trainiert den Geist und lässt ihn zu unserem Verbündeten werden. So gehen wir ruhiger, gelassener, zufriedener durch das Leben.

In der Mantra-Meditation unterstützen Mantras die Meditation, machen sie kraftvoller, wirkungsvoller und uns noch ruhiger.

Ein guter Einstieg in die Meditation – das Mantra als Meditationsgegenstand. Eine schöne Praxis für Fortgeschrittene.

Das OM ist der Ursprung aller Mantras und Teil der meisten Mantras.

Dieser Workshop beschäftigt sich in einem kurzen Theorieteil mit den Themen: 
Was ist ein Mantra? – Kultureller und spiritueller Hintergrund.
Erlernen, Rezitation/Tönen eines Mantras.
Das Mantra OM und seine Bedeutung.
Wie setze ich Mantras zur Innenkehr, zur inneren Ruhe, zur Angstbewältigung, zum Stressabbau, im Alltag ein?
Wie wirkt Klang auf den Organismus, die Zellen in unserem Körper?
Mantra in der Yoga-Praxis. – OM-Rezitation & OM-Meditation.

Hinweis:   Dieser Workshop hat mit gut singen können oder
                  schöner Stimme nichts zu tun!

Wer bei GANDIVA YOGA bereits an dem vierstündigen Workshop Mantra-Rezitation teilgenommen hat, erfährt am 24. Februar eine Zusammenfassung der wichtigsten Mantra-Theorie. Der Schwerpunkt liegt am 24. Februar auf der Praxis.

24. Februar 2017 – 18:45 Uhr bis 20:15 Uhr
Mindestteilnehmerzahl: 5
Teilnahmegebühr: 20 € pro Person

Bitte schriftlich anmelden.

Herzliche Grüße.
Eure Ute

WORLD YOGA DAY 2017 – Save the date!

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                                                  Foto: fotolia.de

Liebe Mitglieder und Freunde von GANDIVA YOGA!

In exakt einem Monat ist es wieder soweit:
Am Sonntag, den 26. Februar findet von 11:00 bis 13:00 Uhr wieder die Charity-Aktion WORLD YOGA DAY (WYD) statt. Der 24-Stunden-Yoga-Marathon all over the World. – Auf Spendenbasis!
Yoga-Lehrer weltweit spenden ihre Zeit und die Yoga-Praktizierenden Geld. Jeder €uro zählt!

Dieser Yoga-Marathon durchschreitet nach und nach die Zeitzonen der Kontinente.

Die Spenden gehen in diesem Jahr an den gemeinnützigen Verein SyrienHilfe e.V.. Ärzte, Ingenieure, Archäologen, Lehrer und Künstler haben sich zusammen getan und den Verein SyrienHilfe gegründet, um persönliche und schnelle Hilfe für die Opfer des Syrienkrieges zu gewährleisten. Sei es für Bildung oder die Betreuung von Waisenkindern.

GANDIVA YOGA beteiligt sich offiziell an diesem Yoga-Spenden-Marathon. Welche Yoga-Schulen weltweit teilnehmen, seht Ihr hier.

Bitte merkt Euch den Termin vor! Wer sich bereits jetzt anmelden möchte, kann das gerne tun: ute.schwartz@gandivayoga.de.

Ort: MÖNCHENGLADBACH, GANDIVA YOGA, Regentenstraße 49.

120 Minuten Yoga-Praxis & Meditation von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr.

Maximale Teilnehmerzahl: 14.

Freue mich schon heute auf diesen Event. – Auf Euch! – Auf das Gefühl der Verbundenheit. – Weltweit!

Ich komme 1 Woche vor diesem Event noch einmal mit einer Erinnerung auf Euch zu! 😉

Herzensgrüße
Eure Ute

„Der Beckenboden – Power, Gesundheit und Selbstbewusstsein aus der Körpermitte!“ – Jetzt anmelden!

Hier kommt er, der erste angekündigte Workshop aus dem GANDIVA YOGA-Kaleidoscope:

Der Beckenboden ist ein elementarer Schlüssel zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Die meisten Menschen kommen erst dann in Kontakt mit ihrem Beckenboden, wenn bereits gesundheitliche Beeinträchtigungen vorliegen – von der Blasenschwäche bis zur Inkontinenz.

In diesem vierteiligen Workshop werden die Teilnehmerinnen in der Praxissequenz I erst einmal mit dem unbekannten Wesen Beckenboden vertraut gemacht. Die Entdeckungsreise beschäftigt sich zum Beispiel mit folgenden Fragen: Wie ist der Beckenboden aufgebaut, welchen Sinn hat diese Muskelplatte, wie erspüre ich dieses Körperteil und wie bewege ich den Beckenboden am effektivsten?

Der Beckenboden wird aktiviert, sprich, mit in die Körperspannung der Übungen hinein genommen. Das Prinzip von Zug und Gegenzug entsteht. Und nur durch Zug und Gegenzug entsteht eine perfekte Dehnung. – Und somit auch Raum in den Gelenken. Neue und mehr Nährstoffe füllen diesen Raum. Die Durchblutung wird optimiert.

Beckenbeweglichkeit ist auch eine Voraussetzung für eine gesunde Wirbelsäule. Das Becken führt unsere Bewegungen, ist entscheidend für unsere Haltung. Nicht selten bessern sich Rücken-, Knie- und Hüftprobleme nach dem Beckenbodentraining. Wir stehen anders, wir gehen anders und wir bücken uns gesünder.

Durch Mobilisierung, Kräftigung und Dehnung kann es zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden kommen, bzw. wird bei gesunden Menschen Beschwerden gezielt vorgebeugt.

Die Kurse verstehen sich als Hilfe zur Selbsthilfe. Nach jedem Workshopteil werden Übungen für das tägliche, selbständige Praktizieren zu Hause festgelegt. Kleine, einfache Übungen, die bequem in Alltagstätigkeiten eingebaut werden können. Im dritten und vierten Teil geht es zusätzlich darum, den Beckenboden in bekannte Yoga-Haltungen zu integrieren und somit eine ganz neue Qualität, Stabilität in den Asanas zu erfahren.

Feedback einer Teilnehmerin:

„Liebe Ute,

von Deinem Beckenboden-Workshop hatte ich mir, wie Du weißt, sehr viel versprochen und ich kann nur bestätigen, dass meine Erwartungen noch übertroffen wurden. In kürzester Zeit konnte ich mich wieder (bei der Gartenarbeit) bücken, ohne anschließend tagelang Schmerzen im unteren Rücken zu haben. Auch bei der Kobra habe ich jetzt keine Schmerzen / „Nervenblitze“ mehr in den Beinen usw.

Vielen Dank nochmal und herzliche Grüße

Andrea“   Andrea A. aus Heinsberg

Dieser Kaleidoscope-Spezial-Workshop umfasst 4 Praxissequenzen (können nur zusammen gebucht werden).

Der Workshop ist auf 6 Teilnehmerinnen begrenzt!
Mindestteilnehmerzahl: 5.

1. Teil: Freitag – 17.02. – 19:00 Uhr – 2,5 h – 40 €
2. Teil: Freitag – 24.03. – 19:00 Uhr – 1 h    – 20 €
3. Teil: Freitag – 21.04. – 19:00 Uhr – 1 h    – 20 €
4. Teil: Freitag – 09.06. – 19:00 Uhr – 1,5 h – 30 €

Herzensgrüße.
Eure Ute

NEU!!! GANDIVA YOGA-Kaleidoscope – Themen & Termine 2017

An ausgewählten Freitagabenden, im Anschluss an den 17:00 Uhr-Kurs, findet das GANDIVA YOGA-Kaleidoscope statt. – Raum für Specials. Specials als Einteiler oder Mehrteiler.

Kaleidoscope und Yoga? – Bei einem Kaleidoscope geht es um Schauen, Sehen, Betrachten, Gestalten. Beim Yoga ist das Ziel Beobachter zu werden. Beim Kaleidoscope ändern sich Muster durch Bewegung (Drehen). Durch Yoga ändern sich unsere Bewegungs- und Denkmuster.

Kaleidoscope und Yoga = INNENschau.

Kaleidoscope steht zudem auch für die wechselnden Themen.

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                                                     Foto: fotolia.de

                  Ankündigung Themen & Termine 2017:

17. Februar        19:00 Uhr    2,5 Stunden    Beckenboden Teil I                 40 €
                                                                      Nur für Frauen!

24. Februar        18:45 Uhr    1,5 Stunden    Mantra/OM-Rezitation/           20 €
                                                                      -Meditation

10. März             18:45 Uhr    1 Stunde         YOGA Nidra                           15 €
                                                                      Geführte Tiefenentspannung

24. März             19:00 Uhr    1 Stunde         Beckenboden Teil II               20 €
                                                                       Nur für Frauen!

07. April              19:00 Uhr    1 Stunde         Mit Atem & Klang                   15 €
                                                                       gegen Anspannung & Stress   

21. April              19:00 Uhr    1 Stunde         Beckenboden Teil III              20 €
                                                                       Nur für Frauen!

12. Mai                19:00 Uhr    1,5 Stunden    "Was ich immer schonmal     20 €
                                                                       zum Thema Yoga fragen
                                                                       wollte!"                                   

19. Mai                19:00 Uhr    1 Stunde         Pranayama                            15 €

09. Juni               19:00 Uhr    1,5 Stunden    Beckenboden IV                     30 €
                                                                       Nur für Frauen!

23. Juni               18:45 Uhr    1 Stunde         Kapalabhati-Meditation          15 €

07. Juli                19:00 Uhr    1,5 Stunden    YOGA in den Wechseljahren 20 €

25. August          18:45 Uhr    1 Stunde         Mantra Rezitation                   15 €

08. September    19:00 Uhr    1,5 Stunden    Mit Vorbeugen gegen Stress 20 €

22. September    18:45 Uhr    1 Stunde         YOGA Nidra                           15 €
                                                                       Geführte Tiefenentspannung

06. Oktober         19:00 Uhr    1,5 Stunden    Schultern & Nacken               20 €

20. Oktober         19:00 Uhr    1 Stunde         Meditation                              15 €

10. November     19:00 Uhr    1 Stunde         Trataka                                   15 €
                                                                       Reinigungsübung und
                                                                       Meditation

24. November     19:00 Uhr    1 Stunde         Meditation                              15 €

Mindestteilnehmerzahl: 5

Maximale Teilnehmerzahl:    6  zum Thema Beckenboden
                                            10  bei allen Themen, ausgen. Beckenboden und 
                                                  YOGA Nidra
                                            12  für YOGA Nidra

Zu jedem Kaleidoscope-Special erscheint im Vorfeld (ca. 3 Wochen vorher) noch ein separater Newsletter mit Details.

Ich freue mich auf die gemeinsamen Freitagabende mit Euch. 

Herzensgrüße.
Eure Ute

Ayurvedische Fußmassage-Schalen – Zusätzlicher Termin! ENTspannung pur!

Auf mehrfachen Wunsch biete ich noch einen zusätzlichen Termin an, damit alle Interessierten die Fußmassage-Schalen und die Massagetechnik mittels Ghee (ayurvedischem Butterfett) hautnah kennenlernen können.

„Füße zum Fliegen“ – eine ayurvedische Massagetechnik zugunsten unserer gesamten Körperstatik, unseres Immunsystems und unseres Wohlgefühls.

Lasst Euch ein auf eine kleine Reise in einen anderen Kulturkreis. Ein Verwöhnprogramm für die Füße. Und nicht nur für die Füße!

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                                                Fotos: Ute Schwartz

Am:    Samstag, 21. Januar, 17:00 Uhr – ca. 18:00 Uhr. 

Maximal 12 TeilnehmerInnen.
Anmeldung erforderlich.
Teilnahmegebühr:  8 €, davon 4 € Spende zugunsten von back-to-life.org.

Gerne können auch Externe teilnehmen!

Was kann die Massage der Fußsohlen mittels einer kleinen Schale aus Kupfer und Zinn bewirken?

  • Entspannung von Körper & Geist
  • Stärkung, Flexibilisierung und Harmonisierung der Fußmuskulatur
  • Einen positiven Effekt auf Stauungen in den Blutbahnen
  • Der Kreislauf wird angekurbelt
  • Taubheitsgefühlen in den Füßen wird entgegengewirkt
  • Positive Wirkung auf die Sehkraft
  • Bei sommerlicher Hitze leicht kühlende Wirkung (Pitta ausgleichend)
  • Im Winter gut gegen kalte Füße 🙂
  • Verbesserung der Schlafqualität
  • Entgiftung über die Fußsohlen

Ich freue mich auf ein ENTspanntes und ENTspannendes Beisammensein. Und auf eine gemeinsame schöne Erfahrung aus einem anderen Kulturkreis.

Wenn Ihr die Fußmassage-Schalen käuflich erwerben möchtet, für Euch oder als ausgefallenes Geschenk, könnt Ihr das jederzeit im Shop in der GANDIVA YOGA-Lounge soultime by Ute Schwartz.

Herzliche Grüße.
Eure Ute

Herzenswünsche zum Neuen Jahr – WILLKOMMEN Veränderung!

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                                                    Foto: fotolia.de

Wenn wir mal genau hinsehen, spüren wir Grenzen in uns und um uns herum, die nicht wirklich existieren. Aber wir halten Sie immer und immer wieder ein. Machen uns kleiner, als wir sind. Schränken uns in neuen Erfahrungen ein, trauen uns oft nicht, Dinge zu ändern, komplett andere Richtungen einzuschlagen.

GRENZEN – gesetzt durch Erziehung, Konventionen, Konditionierungen, Erfahrungen, Sanktionen, die wir erwarten, Moral, Erwartungshaltungen unserer Mitmenschen, unser Gewissen, Ängste, Bequemlichkeit, falschen Stolz.

Im Leben aber geht es um Weite, um Veränderung, um Erfahrungen, um Lernen, um den Umgang mit vermeintlichen 'Misserfolgen', den Umgang mit schönen und unschönen Dingen. – Und damit geht es um Wachsen, Ausprobieren! – In gewisser Weise auch SPIELEN.

Und es geht um Freiheit! Es geht um UNS! Um das, was WIR möchten. – Vom Herzen her möchten. Und nicht vom Verstand her. Es geht um Mut, sich auszuprobieren. Mut, vermeintlich Verrücktes zu tun. Dinge anzupacken, von denen wir noch glauben, sie nicht schaffen zu können. Und um die Ehrlichkeit, sich einzugestehen: Es war nur ein Versuch! Und jetzt kehre ich um.

Ich wünsche Euch für 2017:

Herz über Verstand
Zufriedenheit über Geld
Träume leben über Sicherheit (Gibt es Sicherheit?)
Mut über Vernunft
Flexibilität über Hamsterrad
Selbstbestimmt über fremdbestimmt
Freiheit über Sicherheit

'MEIN' Leben leben

'SPIELT'. – LEBT. – Werdet 'weit'. – SEID GLÜCKLICH!

Kommt gut an in diesem Neuen Jahr!
Alles Liebe.
Eure Ute

Zu Rumi:
Viele Menschen halten Rumi für den größten mystischen Poeten aller Zeiten.
Rumi, islamischer Mystiker, Dichter und Philosoph, lebte von 1207 bis 1273.
Er starb in Konya. Ich habe 2004 an seinem Grab in Konya (Anatolien) gestanden. Ein ganz besonderer Ort.

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 24. Dezember: WEIHNACHTSWÜNSCHE

                            Kugel_Lila_24
An alle Leser dieses 24. Adventskalender"türchens",
liebe Freunde von GANDIVA YOGA,

von Herzen          F R O H E

                       Wohlgefühl
                       Entspannung
                        Intuition
                       Humor
                       Nichtstun
                       Achtsamkeit
                       Cosiness
                       Heil-sein
                       Träumen
                       Energie
                       Natur.

Geruhsame, friedvolle, entspannte, lustige, besinnliche, sauerstoffreiche, leckere, kommunikative, winterlich duftende, warm-wohlige Tage wünsche ich Euch.

Eure Ute

PS:  Die GANDIVA YOGA-Lounge ist vom 27. Dezember 2016
        bis einschließlich 07. Januar 2017 in Winterpause.

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                                      Die GANDIVA YOGA-Lounge