Der GANDIVA YOGA Oster-Vorfreudekalender: Hefezopf gefüllt mit Marzipan und Nüssen

Es gibt zahllose Hefezopf-Rezepte. Ich habe einige ausprobiert. Aber der Beste ist und bleibt der mit Marzipan und Nüssen Gefüllte. Somit steht dann auch der heimliche Hauptdarsteller des diesjährigen Osterfestes klar wieder fest.  Das Rezept dazu habe ich Euch im Vorjahr bereits präsentiert.

Ich habe gezögert, Euch an dieser Stelle wieder zu motivieren, das Osterfest mit einem Hefekranz zu krönen. Grund war der Mangel an Mehl und Hefe in den Geschäften. Gestern war ich in einigen Läden und stellte fest, dass dieser wochenlange Mangel im Moment keinen Versorgungs-Engpass mehr darstellt.

Dann mal los. Besser selber backen, als sich Ostern auch noch beim Bäcker in die Schlange zu stellen oder Eingefrorenes aufzubacken. Das Ergebnis entschädigt für jede Minute, die Ihr an und mit dem Hefeteig ‚gearbeitet‘ habt. – Und der wunderbare Duft, der das Haus erfüllt ….. .

Seid versichert, dieser Hefezopf schmeckt noch sehr viel besser, als er auf dem Foto schon aussieht.

Die Zutaten:
300 ml Milch
750 g Weizenmehl
220 g  Zucker (BIO-Rohrohrzucker)
1 Würfel Hefe (= 42 g)
150 g Butter
2 Eier Größe M
1/4 Teelöffel Kardamom
1 Prise Salz
200 g gemahlene Haselnusskerne (Ich kaufe immer ganze BIO-Haselnüsse und mahle diese kurz vor der Teigzubereitung. Gemahlene Nüsse enthalten leider immer wieder Schimmel.)
1/4 Tonkabohne (Nur, wenn Ihr die sowieso im Backschrank habt!)
100 g Marzipan-Rohmasse
30 g Semmelbrösel
200 g Schlagsahne (BIO)
1 TL Zimt (Bitte nehmt Ceylon-Zimt in BIO-Qualität.)
2 – 3 EL Puderzucker
Tipp von mir: gehackte Pistazien!

300 ml Milch erwärmen. Mehl mit 120 g Zucker mischen und in der Mitte eine Kuhle entstehen lassen.  Hefe zerbröckeln und in die Kuhle geben. 150 ml der lauwarmen Milch in die Kuhle, über die Hefe, gießen. Etwas Mehl vom Rand über die Kuhle geben. An einem warmen Ort abgedeckt 15 Minuten gehen lassen.

Geschmolzene Butter, 1 Ei, Kardamom, Salz, 130 ml lauwarme Milch hinzugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen. Das Volumen sollte sich verdoppeln!

Haselnüsse anrösten, mit 100 g Zucker (ich habe auf 70 g reduziert) und geriebener Tonkabohne mischen. Marzipanrohmasse, Semmelbrösel, Sahne und Zimt verkneten. Haselnussmischung unterkneten.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 40 x 60 cm ausrollen, mit der Füllung bestreichen und von der langen Seite her aufrollen.

Macht die Mitte der Rolle aus, lasst einen Steeg von ca. 3 cm stehen und schneidet die Rolle vom Steeg aus in beide Richtungen bis zu beiden Enden durch.

Die Stränge einer jeden Seite werden miteinander verzwirbelt.

Auf ein Blech setzen und die Enden miteinander verbinden. Formt einen Kranz.

Kranz abdecken und nochmal 30 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Backofen vorheizen: 180 ° Ober-/Unterhitze.

Tipp: Gehackte Pistazien als Topping.

Ei trennen. Eigelb mit 20 ml Milch verrühren und den Kranz damit bestreichen.

Ab in den Backofen. Für ca. 35 Minuten.

Abkühlen lassen und noch lauwarm, mit Puderzucker bestreut, genießen.

Gutes Gelingen! Und wenn Ihr Fragen habt, immer gerne!

Herzliche Oster-Vorfreudegrüße. Bleibt zu Hause! Gesund & fröhlich!
Eure Ute

PS:  Das Rezept ist übrigens aus dem REWE-Kundenmagazin,
Ausgabe 2/2019, Seiten 38 + 39

Der Oster-Vorfreudekalender: Oster-‚Nest‘ selbst gebastelt

In den vergangenen drei Blog-Posts habe ich immer wieder erwähnt, dass sich auch Nachbarn, Freunde, Familienmitglieder, die nicht mit im Haushalt wohnen,  über eine Kostprobe der vorgestellten Leckereien freuen würden. Und ich bin über die Rückläufe begeistert, dass Ihr Gebackenes liebevoll mit dem persönlichen Umfeld teilt. Zu diesen selbst gemachten Leckereien kommt in den nächsten Tagen sicher auch das eine oder andere Nest für gekaufte Süßigkeiten hinzu. Oster-Süßwaren zu kaufen ist grad überhaupt nicht das Problem, aber das Nest zu beschaffen schon eher. Denn Läden, die auf Deko-Artikel spezialisiert sind, scheiden ja nun auch aus. … Und was mancher Discounter mit im Non-Food-Sortiment anbietet, möchte man selten kaufen … .

Bleibt noch zu basteln!

Quelle: Mein schöner Land, Osterausgabe, Heft auf dem Heft, Seite 8

So eine kleine Papiertüte hat bestimmt jeder zu Hause. Von einem Einkauf in der Apotheke, in kleinen Schmuck- oder Mode-Boutiquen oder aber in etwas bunter von Heinemann.

Und dann kann es auch schon losgehen:

  1. Henkel raustrennen und beiseite legen.
  2. Aus den breiten Seitenflächen je einen Halbkreis ausschneiden.
  3. Henkel wieder ankleben.
  4. Ein DIN A4-Blatt auf DIN A5 falten und so einschneiden, dass Schwanzfedern entstehen. An den ‚Po der Tüte‘ kleben (von innen einkleben).
  5. Für Kamm und Schnabel ein Herz aus Pappe ausschneiden. Mittig falten und dann zusätzliche Rundungen für den Kamm hineinschneiden.
  6. Die schmale Kopfseite der Tüte nach außen falten und schräg (für Kamm und Schnabel, also das gefaltete Herz) einschneiden.
  7. Herz durchstecken und festkleben.
  8. Augen aufmalen oder aufkleben.
  9. Mit Stroh befüllen.
  10. Mit Leckereien – selbst gebackenen und gekauften – versehen.

Eine weiße Tüte konnte ich in meinem Fundus nicht entdecken, aber Ostern kann ein Huhn auch mal rot sein. Uni war die Tüte auch nicht. Die Schrift habe ich überklebt. Rote Pappe gab meine Bastelschublade ebenfalls nicht her, aber Ostern ist jede Farbe erlaubt. Je bunter, desto schöner. – Finde ich!

Basteln gehört nicht zu meinen Kernkompetenzen, aber ich zeige Euch das Ergebnis natürlich trotzdem:

Dann schaut mal, was Euer Bastelschrank hergibt. Ein paar Tage Zeit bleibt ja noch. Und das Basteln macht wirklich Spaß.

Happy Basteln.

Herzensgrüße.
Eure Ute

PS:  Wer keine Papiertüte findet, aber gerne basteln möchte, von den roten Tüten mit den weißen Punkten habe ich einen ganzen Stapel. Und den teile ich gerne mit Euch. Die Tüten sind hochkannt. Das gibt schlanke Hühner, die eher etwas aufrecht sitzen. 🙂 Einfach WhatsApp schreiben und ich reiche Euch gerne ein paar Tüten raus.

Der Oster-Vorfreudekalender: Himmlische Osterhasenbrötchen mit Mango-Ananas-Orangen-Konfitüre

Geplant hatte ich, den diesjährigen GANDIVA YOGA Oster-Vorfreudekalender am 5. April zu starten und 8 Tage später, am Ostersonntag, zu beenden.
Durch Corona und unser reduziertes Einkaufsverhalten melde ich mich nun mit meinen Tipps für ein schönes Osterfest schon früher. Wenn Euch eine Idee gefällt, bleibt noch genügend Zeit, die Zutaten beim nächsten Einkauf, der zwingend sein muss, einfach mitzubringen. So wird der diesjährige Oster-Vorfreudekalender kein Countdown bis Ostersonntag sein, sondern eine Sammlung von 8 Ideen.

Ich persönlich finde es gerade in diesem Jahr besonders wichtig, dass Ostern lecker, bunt, abwechslungsreich wird und die Vorbereitungen der ganzen Familie Spass und Zeitvertreib bringen. Der beliebte große Oster-Brunch muss ja leider entfallen, aber wer hindert uns daran, einem lieben Nachbarn, einer Freundin, den Eltern, wem auch immer, zwei, drei Brötchenhasen mit einem Schälchen der köstlichen Konfitüre vor die Türe zu stellen?!

Der heutige Sonntag mit den Hasenbrötchen und der Konfitüre hat mir SEHR viel Spaß bereitet. Auch wenn man etwas Phantasie braucht, um in meinen Brötchen die Hasen zu erkennen. Geschmacklich aber TOOOOPPPPPPPPPP!
Meine Küche duftet verführerisch und vielversprechend.

Auf geht’s! – Was Ihr braucht:

Konfitüre:
300 g Mango-Fruchtfleisch (= 1 Mango)
400 g Ananas-Fruchtfleisch (= 1/2 Ananas)
300 g Orangenfilets (= ca. 4 Orangen)
5 Esslöffel frisch gepressten Zitronensaft
500 g Gelierzucker 2 : 1

Vier Gläser (à 375 ml) auskochen. Für die Konfitüre Fruchtfleisch, Orangenfilets und Zitronensaft zum Kochen bringen. Fünf Minuten köcheln lassen. Pürieren, den Gelierzucker hinzugeben und aufkochen. Drei Minuten sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe. Evtl. noch 2 Minuten weiterkochen lassen. Erneute Gelierprobe. Die fertige Konfitüre in die heiß ausgespülten Schraubgläser füllen und verschließen.

Für 12 Hasenbrötchen:
350 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
2 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Salz
40 g Butter
200 g Saure Sahne
1 Ei
4 Esslöffel Milch

Mehl mit Trockenhefe, Zucker und Salz mischen. In eine Schüssel geben.
In einem kleinen Topf die Butter auf kleiner Flamme zerlassen. Die Saure Sahne und das Wasser hinzugeben. Alles lauwarm erhitzen. Die Butter-Saure Sahne-Mischung zum Mehlgemisch geben und einen geschmeidigen Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort (Heizung oder Backofen auf 60° stellen) gehen lassen, bis das Volumen sich verdoppelt hat.

Den Backofen auf 180° vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Teig zu einer Rolle formen. Diese in zwei Hälften schneiden und aus jeder Hälfte 6 Portionen schneiden. Macht 12 Portionen.

Jede Portion zu einem ovalen Laib formen. Mit einer Küchenschere 2 x flach entlang der Kugel die Ohren einschneiden und etwas nach hinten umklappen.
Dieses „etwas nach hinten umklappen“ habe ich nicht ernst genug genommen und Ihr seht ja auf meinen Fotos, was dann passiert …. die Häschen legen die Öhrchen an. …

Die Ohren etwas in die Länge ziehen, da diese beim Backvorgang „einlaufen“.

Hasen weitere 20 Minuten gehen lassen. In dieser Wartezeit das Ei mit den 4 Esslöffeln Milch verquirlen. Hasen mit dem Ei-Milch-Gemisch einstreichen. Mit genügend Abstand auf das Backblech setzen.

Die Hasenherde 18 bis 20 Minuten goldbraun backen.

Die Hasenbrötchen lassen sich super einfrieren!!!!!

HAPPY GENIEßEN! Wenn Ihr Zeit und genügend Mehl habt, dann macht doch schonmal vorab eine Proberunde. SEHR LECKER! Nicht nur zu Ostern.

Herzensgrüße. Bleibt gesund & fröhlich!
Eure Ute

Quelle: EINFACH HAUSGEMACHT, Ausgabe 2/2020, Seite 13

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 23. Dezember: Engel aus Treibholz

Ihr erinnert Euch an das 4. Advents’türchen‘?! Ich hatte von meiner Idee erzählt, aus Treibholz einen Engel zu basteln.

Und das waren die Zutaten:

Und so ging’s weiter:

Die Styroporkugel Partie für Partie mit Bastelkleber einschmieren und den Wollfaden schneckenförmig legen und in den Kleber drücken.

Der Engel hat eine Korsage als Kleid bekommen.
Fertig!

Die Co-Produktion von Claudia und mir hat auch einen Namen: Kuni Snowflake.

Ich habe in den letzten drei Wochen wunderbar viele Nachrichten von Euch bekommen. Mails und WhatsApps mit Kommentaren und Fotos von Euren Werken. – Was Ihr alles nachgekocht, nachgebacken, ausprobiert, an Geschenktipps umgesetzt habt.  Und nun würde mich natürlich interessieren, ob sich jemand an dem Engel aus Treibholz versucht hat. Schreibt mir!

Kuni Snowflake hängt übrigens in einem der Glasschiebe-Elemente vom Yogaraum in den Garten. Sieht SEHR schön aus.

Der Countdown läuft. Ich wünsche Euch einen möglichst ENTspannten Montag. Und hoffentlich bleibt Raum für Vorfreude, für gemütliche Momente, für Weihnachtsmusik und Plätzchenduft.

Herzliche Weihnachts-Vorfreude-Grüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 21. Dezember: Himmlische Gewürzkuchen – SUPER lecker und schnell gemacht

Wer es bis heute zeitlich nicht geschafft hat, Weihnachtsplätzchen zu backen, kann das Vorhaben mit diesem wirklich einfachen Rezept noch an diesem Wochenende nachholen. Das Ergebnis jedenfalls ist sensationell lecker. Und wenn Ihr schon gebacken habt und sich nun überraschend Besuch für die Festtage angekündigt hat, habt Ihr hier noch eine tolle Möglichkeit, Eure Bewirtungspalette zu erweitern. Solltet Ihr nach einem Mitbringsel für liebe Freunde suchen, dann habt Ihr hiermit den ultimativen Tipp:

Saftige Gewürzkuchen

250 g  Margarine (ich habe Butter genommen)
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker (ich habe noch 1/2 TL gemahlene Bourbon-Vanille hinzu gegeben)
4 Eier
1 Päckchen Schokoladenpuddingpulver
2 EL Kakao
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen BIO-Lebkuchengewürz (= circa 2 EL)
125 ml Milch
400 g Kuvertüre (wahlweise hell oder dunkel)
Walnuss-Hälften, geschälte Mandeln, ganze Pistazien, was auch immer zum Dekorieren

Alle Zutaten (bis auf die Nüsse, Mandeln, Pistazien)  im Thermomix oder mit dem Rührgerät circa fünf Minuten lang verrühren.

Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 180°C Heissluft 20 Minuten lang backen. Ich habe ein kleineres, tieferes Backblech im Format 30 x 40 cm genommen.

Während der Backzeit, Walnuss-Hälften, Mandeln und Pistazien fettfrei in einer Pfanne anrösten. Einen Hauch von Zucker darüber streuen und somit leicht karamellisieren.

Wenn die ‚Kuchenplatte‘ ausgekühlt ist, in kleine Quadrate (circa 3 x 3 cm) schneiden und mit Kuvertüre bestreichen. Verziert die noch weiche Kuvertüre mit den Walnuss-Hälften, den Mandeln und Pistazien.

Mit circa 1,5 Stunden Zubereitungszeit seid Ihr dabei! Und für dieses himmlische Ergebnis ist das meiner Meinung nach nicht viel. Am aufwändigsten ist übrigens das Verzieren. Und da ist Eurer Kreativität keine Grenze gesetzt.

Grüße aus der Weihnachtsbäckerei.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 18. Dezember: Glühwein und Himmlisches aus Glühwein

(Vor-)Weihnachtszeit ist Glühweinzeit. Und von daher darf ein Rezept im Rahmen meines Online-Adventskalenders nicht fehlen: Mein Glühwein-Rezept.
Zu oft schon habe ich mich auf Weihnachtsmärkten, in Cafés oder Hotels über die schlechte Qualität von Glühwein geärgert. Glühwein ist für mich eine Geschmacksexplosion aus vielen tollen BIO-Gewürzen, einem guten Rotwein und frisch gepressten Säften.

Mein selbst kreiertes Glühwein-Rezept besteht dann auch aus einer stattlichen Anzahl Zutaten. Jede davon werdet Ihr später herausschmecken.

Also los!
In einen Topf geben:
Saft von 1 BIO-Orange
Saft von 2 Clementinen
Saft von 1 BIO-Limette/-Zitrone
100 ml Rotwein (halbtrocken, trocken)
6 Essl. braunen Rohrzucker

10 Minuten köcheln – NICHT KOCHEN – lassen!

Rest Wein (also 650 ml) hinzu geben + 1 weitere Flasche Rotwein.

In ein bis drei Teebeutel (für losen Tee) geben:
2 Sternanis
4 Kardamomkapseln
6 Nelken
1 Zimtstange
3 Lorbeerblätter
¼ Muskatnuss
1 Vanilleschote (der Länge nach halbiert und eingeritzt)
Zesten der BIO-Orange und -Limette/-Zitrone

Die gefüllten Teebeutel (zugeknotet oder mit Naturkordel zugebunden) in den Rotwein legen.

Alles zusammen erwärmen – NICHT KOCHEN!

Über Nacht ziehen lassen (Teebeutel bleiben drin!). Noch etwas nachzuckern. Und dann mit Freunden dieses Geschmackshighlight genießen.

Und wer’s mag, gibt noch wahlweise Orangenlikör oder Rum hinzu.

Da ich auch in diesem Winter schon einige Male wieder auf mein Glühwein-Gelee angesprochen wurde, hier gerne noch einmal das Rezept. Dieses Gelee ist auch eine himmlische Geschenkidee.

Morgens beim Frühstück schon die schöne, heimelige Seite von Weihnachten riechen und schmecken – mit Glühwein-Gelee.
Aber nicht einfach gekauft oder aus fertigem Glühwein oder mit Glühweingewürz-Teebeutelchen gemacht, nein, komplett selbst gemacht. Aus Rotwein und mit vielen BIO-Gewürzen, -Orangen, -Zitronen.

750 ml trockenen Rotwein
500 gr. Gelierzucker 2:1 (BIO-Gelierzucker z.B. von NATURATA)
2 kleine BIO-Orangen – Saft und Zesten
2 kleine BIO-Zitronen – Saft und Zesten
3 Sternanis
1 Stange Zimt
6 Gewürznelken
4 Kardamomkapseln (leicht angedrückt)
1 Vanille-Schote (halbiert und ausgekratzt)
Gläser

Zubereitung:
Den Rotwein mit den Gewürzen, Zesten, der Vanilleschote (inkl. Mark), dem frisch gepressten Orangen- und Zitronensaft langsam erwärmen.

Hinweis: Ich packe die Gewürze und Zesten immer in Teebeutel (für losen Tee), binde diese/n zu und gebe den/die Teebeutel in die Flüssigkeit!

Kurz vor dem Kochen den Topf vom Herd nehmen und ca. zwei Stunden ziehen lassen. So entfalten die Gewürze ihr ganzes Aroma.

Teebeutel entnehmen. Vanilleschotenhälften entfernen.

Flüssigkeit abmessen. Sollten es keine 750 ml mehr sein, mit Wein auffüllen.

750 ml Glühwein nach Packungsanweisung mit dem Gelierzucker verarbeiten.

Hinweis: Nach 2 – 3 Minuten Kochen (unter ständigem Rühren) soll noch Zitronensaft hinzu gegeben werden und dann kocht der Glühwein nochmal weitere 2 Minuten. Da wir aber schon Zitronensaft unter den Zutaten haben, habe ich den Glühwein mit dem Gelierzucker 4,5 Minuten gekocht. – Ohne zusätzlichen Zitronensaft! – Und fertig!

Gelierprobe auf einer Untertasse.

Gelee in ausgekochte Gläser füllen, zudrehen, und mindestens 10 Minuten auf den Kopf gestellt stehen lassen. Umdrehen, auskühlen lassen. Naschen!

Happy Genießen!
Happy Verschenken!

Weihnachtsvorfreudegrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 16. Dezember: Kleine Gewürz-Tajines

Ich freue mich sehr, dass ich einige von Euch mit dem Inhalt des ersten ‚Adventstürchens‘ so angesteckt habe, dass so manches marokkanische Kochgefäß auf dem Weg zu Euch ist. Entweder, weil Ihr damit kochen oder einen lieben Menschen zu Weihnachten damit bedenken möchtet.

Zu der Tajine könnt Ihr natürlich noch entsprechende Kochbücher verschenken oder Gewürz-Mischungen. Bei Letzteren sind drei besonders empfehlenswert:

  • Tajine Marrakesch von Herbaria (BIO-Gewürzmischung)
  • Ras el Hanout
  • Harissa

Auf der Suche nach stilechten kleinen Gefäßen für diese Gewürzmischungen, die auch auf dem Tisch, wenn Gäste da sind, einen schönen Eindruck machen sollten, stieß ich auf diese handgefertigten Mini-Tajines aus Speckstein:

Wenn Ihr nun eine Tajine zum Kochen habt, kaufen oder verschenken möchtet, dann sind diese kleinen Gewürz-Tajines noch ein zusätzliches Highlight.

Gefunden bei: Schöne Beute. Stückpreis 12,50 € zuzüglich Porto.

Vor einigen Tagen war ich bei Fischer’s Lagerhaus in Kaarst und entdeckte dort nahezu ebenso bezaubernde Mini-Gewürz-Tajines aus Wurzelholz. Da ich mein Smartphone nicht dabei hatte, kann ich heute nicht mit einem Foto dienen. Größe wie die Speckstein-Tajines. Stückpreis rund 10 €.

Happy Verschenken! Happy selber darüber freuen!

Weihnachtsvorfreude-Grüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 12. Dezember: Süße Tischdeko für die Festtage

Einige von Euch waren ganz sicher auf dem wunderschönen, stimmungsvollen Weihnachtsmarkt, der immer am Samstag vor dem 1. Advent auf dem Kapuzinerplatz stattfindet. Von der Organisatorin dieses beliebten Weihnachtsmarkt-Events bekam ich die beiden nachfolgend abgebildeten süßen Tischdekos als Mitbringsel zur Yoga-Stunde:

Mein erster Gedanke war:  Wie soll ich DAS denn hinkriegen ….!? Ich sah mich schon etliche verschiedene Keksformen backen, in flüssige Kuvertüre tauchen, mit Kokosraspeln bestreuen und und und. Bei genauerem Hinsehen fiel mir dann Gott sei dank auf, dass alle Einzelteile dieser wunderschönen süßen Miniaturen fertig gekauft waren. Bis auf den Zuckerguss. Puuuhhhhh ……. .

Der Engel besteht aus:
– 1 OREO-Keks mit dunkler Füllung
– Gold- und Silber-Perlen (z.B. Aldi)
– 1 Baiser-Tupfer (z.B. Rewe)
– 1 Raffaello
– 1 halbierten Keks in Herzform (= Flügel)
– Goldglitter-Spray essbar (damit die Flügel besprühen)
– einem Heiligenschein, der aus Kuvertüre auf Backpapier aufgebracht worden zu sein scheint
– Puderzucker
– Zuckerguss

Das Knusperhäuschen wurde aus
– 1 Butterkeks mit Schokoseite
– 2 quadratischen Waffelblättern mit Schokoüberzug
– 1 Dominostein als Zentrum
– Smarties
– 1 Haribo-Konfektstange (Lakritz mit Zuckerüberzug)
– Puderzucker
– Zuckerguss
gebaut.

Für den Zuckerguss (als Kleber und Deko) benötigt Ihr übrigens lediglich Puderzucker und Eiweiß. Auf 250 g Puderzucker kommt 1 Eiweiß. Gut verquirlen.

Also ich bin ganz verzaubert von diesen beiden Kreationen und sehe diese schon auf so manch festlich gedeckter Tafel vor jedem einzelnen Platzteller oder Set stehen. Wobei sich Knusperhäuschen und Engel auch gut als Baumschmuck machen würden. Und wenn Ihr diese Miniaturen als Mitbringsel mit zu Festtagseinladungen nehmt, schießt Ihr sicher den Vogel ab.

Lasst Eure Phantasie spielen. Stellt Euch vor das Süßigkeitenregal im Supermarkt und kreiert Eure eigene Tisch- oder Platz-Deko. Und vielleicht mischt Ihr ja elegant Selbstgebackenes mit gekauften Süßwaren.

Diese kleinen, süßen Objekte zu bauen ist sicher auch ein besonderer Spass für Kinder, Enkelkinder und Patenkinder.

Ganz viel Freude & Spaß beim Süßigkeiten-Shoppen, Backen und Basteln. Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA- Adventskalender am 9. Dezember: Husarenkrapfen mit weißer Schoko-Ganache

Ich habe Mitte November die Weihnachtsbäckerei aufgenommen, um Euch die besten Rezepte im Rahmen dieses Adventskalenders vorstellen zu können. Die Husarenkrapfen hat meine Freundin Marion letztes Jahr zum Adventskaffee mitgebracht und ich hätte mich in diese Weihnachtsplätzchen reinsetzen können.

Bei dem Rezept handelt es sich um ein Thermomix-Rezept. Ich gebe es auch genau so weiter, da ja doch viele von Euch einen Thermomix haben. Wer keinen Thermomix hat, wie ich, kommt hoffentlich auch klar …. oder tut es mir gleich und quartiert sich bei der besten Freundin (mit Thermomix!) ein.

Für 30 Husarenkrapfen benötigt Ihr:

250 g Mehl
70 g Zucker
10 g Vanillezucker, selbst gemacht
1 Prise Salz
30 g Schokostreusel
2 Eier, getrennt
210 g weiche Butter, in Stücken
100 g gehackte Haselnüsse
200 g weiße Schokolade, in Stücken

Hinweis: Wir haben 200 g gehackte BIO-Haselnüsse genommen. 100 g direkt zum Teig gegeben und 100 g zum Wälzen genommen. Durch mehr Masse dann auch 40 walnussgroße Kugeln formen und die Backzeit um ca. fünf Minuten verlängern!

Und so geht’s:

Backofen auf 180° vorheizen.
Backblech mit Backpapier belegen.

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz, Schokoladenstreusel, 2 Eigelb und 150 g Butter in den Mixtopf geben und 4 Minuten kneten.

Aus dem Teig 30 walnussgroße Kugeln formen und erst im Eiweiß und dann in den gehackten Haselnüssen wälzen. Kugeln auf das vorbereitete Backblech setzen, mit dem Finger eine tiefe Mulde in der Mitte der Krapfen drücken und ca. 18 – 20 Minuten backen. Am Ende dieser Zeit Mixtopf spülen und mit dem Rezept fortfahren.

Die Teiglinge
Fertig gebacken!

Schokolade in den trockenen Mixtopf geben, 5 Sekunden/Stufe 8 zerkleinern und mit dem Spatel nach unten schieben.

60 g Butter hinzu geben. 3 Minuten/45°/Stufe 2 (3 Minuten/50°/Stufe 2) schmelzen, in einen Einmalspritzbeutel umfüllen und bis zur weiteren Verwendung zur Seite stellen. Krapfen 20 Minuten abkühlen lassen, von der Spritzbeutelspitze 5 mm abschneiden…., Mulden mit der weißen Schoko-Ganache füllen und im Kühlschrank vollständig abkühlen lassen. Husarenkrapfen mit weißer Schoko-Ganache sofort servieren oder in einer luftdicht verschließbaren Dose aufbewahren.

In einem zweiten Backvorgang haben wir dann die Husarenkrapfen in gehackten BIO-Mandeln gewälzt. Fast noch leckerer. 

Pro Stück: 160 kcal, Eiweiß 2 g, Kohlenhydrate 14 g, Fett 11 g.

Happy Backen. Happy Verschenken. Happy Genießen.

Vorweihnachtliche süße Grüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 7. Dezember: Wann habt Ihr EUCH das letzte Mal beschenkt?

Als ich im November bei meiner Freundin Claudia in der Küche stand, fiel mir ein Kalender auf und ich las die Weisheit, die er preisgab, während ich auf das Fertigbacken unserer Frühstücks-Brötchen wartete:

Ich verweilte vor dieser Weisheit. – Was Claudia nicht verborgen blieb. Und so bekam ich vor einigen Tagen ein Geschenk:

Ich habe mich wahnsinnig gefreut.

Vergesst nicht, Euch auch mal eine Freude zu machen! Und diese Freude begleitet Euch das ganze Jahr!

Happy Vorfreude!
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 6. Dezember: ENTspannung durch Klang verschenken + Klangtag am 21. Dezember

Wenn Euch noch eine SINN-volle Geschenkidee fehlt, dann verschenkt doch mal 90 Minuten ENTspannung durch Klang.

Eine Klangmassage ist ENTspannender als zwei Nächte Schlaf. Jede Nacht schaltet unser Gehirn für 10 Minuten ab. In einer 60-minütigen Klangmassage schaltet unser Gehirn 20 Minuten ab. 

Therapie-Klangschalen sind auf die jeweilige Schwingung von Körperregionen abgestimmt. Der Klang der Therapie-Klangschalen zeigt den aus dem Lot geratenen Zellen wieder wie sie den „richtigen Strom“ bekommen. Der Körper wird zur Selbstheilung angeregt.

Zentrale Wirkung einer Klangmassage mit Therapie-Klangschalen ist die nachhaltige ENTspannung. Der Herzschlag verlangsamt sich. Die Atmung ebenfalls, der Blutdruck sinkt, die Gefäße weiten sich, Wohlgefühl und Gelassenheit machen sich breit. Blockaden können gelöst werden und Energien fließen wieder frei(er).

Auf mehrfachen Wunsch möchte ich Euch vor Weihnachten nochmal einen Klangtag anbieten. Damit Ihr gaaaaannnzzzzz ENTspannt in die Feiertage gehen könnt:

Klangtag bei GANDIVA YOGA am 21. Dezember:

10:30 Uhr bis 12:00 Uhr: Klangschalen-Massage (75 €)

12:15 Uhr bis 13:00 Uhr: Klang-Bad (45 €)

16:30 Uhr bis 18:00 Uhr: Klangschalen-Massage (75 €)

Lust & Zeit? Reservierungen bitte per Mail!

Weihnachtsvorfreude-Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 4. Dezember: Weihnachtsengel aus Treibholz selber machen

Geht es Euch auch so? Manchmal kauft Ihr Sachen, für die Ihr im Moment keine wirkliche Verwendung habt, aber der Gedanke ist: Die Idee dazu kommt! Ganz bestimmt! Irgendwann …..
Und so war ich vor einigen Monaten auf dem Herbst-Markt Schloß Dyck und besuchte einen Stand mit Buddhas, Ganeshas & Co. aus Bali. Neben dem weißen Zelt mit dem eigentlichen Verkaufsangebot stand eine Kiste mit Treibholz, Schwemmholz aus Indonesien. Und warum auch immer habe ich drei Stücke ausgewählt und gekauft.

Auf der Suche nach schönen Weihnachtsengeln – oder auch Schutzengeln als Geschenk für Weihnachten – offenbart Pinterest eine Menge an Ideen und Inspirationen. Und jetzt kommen meine Treibholzstücke aus Indonesien ins Spiel.  Zumindest ein Teil davon eignet sich als Engelskörper.  Ein Anderes würde sich gut als Kleid (Korsage) machen.

Für den Kopf (Kugel aus Styropor) suchte ich Tedi auf und dicken Golddraht für den Heiligenschein fand ich im Bastelladen (idee. Creativmarkt) im Minto.

Engelsflügel mußten doch irgendwo in meiner Weihnachtsdeko-Kiste sein. Wobei die langen Zimtstangen, die ich mal vor Jahren für ein Weihnachtsgesteck gekauft hatte, auch gute Flügel abgeben könnten.

Jetzt sollte ich nur noch meine handwerklich sehr begabte Freundin Claudia ins Boot ziehen. Der Engel brauchte eine Art Stütze/Ständer. Und die einzelnen Teile müssen ja auch irgendwie fest miteinander verbunden werden ….. .

Mit der Styroporkugel als Kopf bin ich noch nicht so happy. Holz wäre mir lieber. Wenn ich keine Holzkugel finde, werde ich die Styroporkugel mit ganz dicker naturfarbener Wolle umwickeln.

Eine lange Kette für meinen Engel schwebt mir auch noch vor.

Mit einem Verkäufer aus dem Bastelladen im Minto kam ich zum Thema Engelsflügel ins Gespräch. Es gibt nur ca. 10 cm Hohe, was viel zu mini ist. Er hatte noch die Idee, die Umrisse der Flügel aus dickem Draht zu formen und dann Seidenpapier oder Transparentpapier in die entstandenen Flügelrahmen zu kleben. Auch nicht schlecht. Schauen wir mal …. .

Wenn Euch die Idee „Engel aus Treibholz“ gefällt, dann geht doch auch Ihr auf die Suche ….. . Im Haus, im Garten, in den Dekokisten, in Bastelläden, …. .

Und in einem späteren ‚Adventstürchen‘ seht Ihr dann, was aus meinen „Zutaten“ geworden ist.

Happy Basteln.
Happy Weihnachtsvorfreude.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 2. Dezember: Geschenktipp – Alltagsgegenstände mal anders

Wie Ihr vielleicht noch wisst, war ich in den ersten Novembertagen in München bei der Faszien-Yoga-Ausbildung. Und während ich so mit dem Koffer von der S-Bahn-Station zum Hotel gehe, bleibt mein Blick an einem Schaufenster, und dort besonders an einem Regenschirm, hängen:

Der Samstagabend brachte mir dann die Chance, wieder zu besagtem Geschäft mit dem Namen Pylones zu laufen. Pylones war mir vorher kein Begriff. Jetzt weiß ich, dass es sich um ein französisches Unternehmen mit 110 Geschäften weltweit handelt und in 2020 wird 35-Jähriges gefeiert. Pylones kreiert und produziert Alltagsgegenstände einmal anders: Bunter, schriller, kreativer, witziger, künstlerischer, ausgefallener – einfach schöner.

Und so wanderte nicht nur der Schirm in meinen Einkaufskorb, sondern auch ein Topfuntersetzer für Katzenfans wie mich:

Übrigens gibt es Pylones auch in Düsseldorf. Wenn Ihr noch auf der Suche nach witzigen Geschenken seid, dann schaut doch auch mal bei Pylones.

Weihnachts-Vorfreude-Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 1. Dezember: Die Tajine – Geschenktipp für Weihnachten

Mit einer Anschaffung aus diesem Jahr hatte und habe ich ganz besonders viel Spaß: der Tajine. Und diese Tajine möchte ich Euch als Idee für ein ausgefallenes Weihnachtsgeschenk, aber auch als Möglichkeit des einmal ganz anderen Weihnachtsessens ans Herz legen. Und ich darf Euch verraten, bei mir gibt es am Heiligen Abend Köstlichkeiten aus der Tajine. Inklusive Nachtisch.
Auf das Thema Tajine aufmerksam gemacht hat mich übrigens eine Yoga-Schülerin. Gaaannnzzz lieben Dank nochmal, liebe Bettina.

Wer sich jetzt fragt, was denn wohl eine Tajine sei, dem sei gesagt: Eine Tajine ist ein rundes, traditionelles Kochgefäß mit spitzem Deckel aus der arabischen Kochkultur. Ursprünglich aus Lehm gebrannt, aber auch wunderschön bunt glasiert oder heute auch in Gusseisen oder aus Edelstahl erhältlich.
Genauer gesagt ist es ein Schmorgefäß, vergleichbar mit unserem Römertopf.

Ich habe mir eine Tajine aus gebranntem Lehm gekauft, weil ich es möglichst ursprünglich und authentisch mag. Und der Lehm gibt dem Essen tatsächlich noch eine besondere Note. Natürlich gefielen mir die wunderschön glasierten Keramik-Tajines viel besser, aber ich habe bei meiner Recherche im Vorfeld des Kaufs immer wieder gelesen, dass die Glasuren bleihaltig, sprich giftig seien und dieses Gift an das Essen abgegeben wird. Und damit siegten Tradition & Schlichtheit über die Schönheit. Ich habe mich auch bewusst für ein günstiges Modell entschieden. Für ein Modell, wie es auch in den arabischen, genauer gesagt in den nordafrikanischen Familien täglich zum Einsatz kommt. Hier liegen wir je nach Größe bei 20 € bis 55 €. Wer es lieber etwas luxuriöser mag, greift zu Tajines der Firma Emile Henry (ab 80 €).

In einer Tajine werden Fisch oder Fleisch, Beilage (Couscous, Kartoffeln, ….) und Gemüse gleichzeitig gegart. Oft mit einer herrlich gewürzten Joghurtsoße, die die vorgenannten Zutaten verbindet. Alles gart im eigenen Saft, was zu würzigen, wohlschmeckenden, orientalischen, gesunden Gerichten führt. Gesund, weil schonend gegart wird. Und das bedeutet, dass Nährstoffe und Aromen vollständig erhalten werden. Das Essen schmeckt einfach frischer und intensiver. Wobei man in der arabischen Küche natürlich auch mit vielen tollen, intensiven Gewürzen kocht, wie Kreuzkümmel, Koriander, Zimt, Ingwer, Nelken, Anis, Kurkuma, und anderen mehr.

Foto: www.chefkoch.de
Foto: www.chefkoch.de

Zutaten mit einer längeren Garzeit werden in die Mitte des Kochgefäßes gelegt und die Zutaten, die eine kürzere Garzeit haben, kommen an den Rand.

Bei den meisten Gerichten werden im Unterteil der Tajine gehackte Zwiebeln und Gemüse angebraten. Dabei steht dieses Unterteil auf der Herdplatte und der eigentliche Garprozess findet dann in der geschlossenen Tajine im Backofen statt.

Damit die Tajine für all ihre Aufgaben gefeit ist, wird diese vor dem ersten Gebrauch über Nacht gewässert. Sie liegt in einem Wasserbad und es entstehen Geräusche als ob die Küche voller Grillen wäre. Dann muss die Tajine erst einmal durchtrocknen. Das kann 36 Stunden dauern. Es folgt die „Ganzkörpersalbung“ mit Olivenöl. Und danach habt Ihr eine Beziehung zu Eurer Tajine. – Versprochen!

Eine Anmerkung noch zur Größe.  Es gibt Tajines mit einem Durchmesser von
26 cm für 2 – 3 Personen
30 cm für 3 – 4 Personen
34 cm für 4 – 5 Personen
36 cm für 5 – 6 Personen
43 cm für 5 – 8 Personen.
Ich habe eine Tajine für 3 – 4 Personen gekauft und diese reicht gerade  mal für zwei Personen. Maximal für drei, aber keinesfalls für vier. Meine nächste Tajine wird 36 cm Durchmesser haben. Zumal ich auch die Beilagen gerne direkt mit in der Tajine mache.  Ausgerichtet sind die Größen aber darauf, dass die Beilagen, oft ist es ja auch ’nur‘ Fladenbrot, separat bereitet werden.

Ach ja, in Nordafrika steht die Tajine während des Garvorgangs auf einem Holzkohlefeuer. Es gibt sehr schöne „Vorrichtungen“, so genannte Stövchen,  zu kaufen, die einem Grill ähneln, und dann ist die Tajine auch im Sommer draußen einsetzbar. Meine nächste Anschaffung. 🙂 Und vielleicht hat der Weihnachtsmann so ein Stövchen im Gepäck.

marrakechaccessoires.de

Viel Spaß beim Verschenken und/oder Genießen im Kreise der Familie und Freunden.

Herzensgrüße.
Eure Ute

GANDIVA YOGA-Klangtag am Samstag, den 9. November

Als die Medizin sich von der Musik trennte, verlor sie ihre Seele!

Das Thema Entspannung und Gesundheit durch Klang, Schwingung, Vibration nimmt Fahrt auf. Heute erst hatte ich die neue Ausgabe von NATUR & HEILEN in der Post. Eines der Kernthemen im November-Heft: Klangmassage zur Tiefenentspannung und Heilung.

Auszug aus diesem Artikel:
„In alten Kulturen gehörte die Begleitung von Geburt, Hochzeit, Krankheit oder Sterbeprozess mit menschlichen Tönen und Klängen von Instrumenten zur ‚Behandlung‘ der Menschen wie selbstverständlich dazu. So haben die Klänge der Schamanen z. B. immer eine beabsichtigte, ganzheitliche Wirkung auf Emotionen und die Funktionen der Körperorgane.
Bereits vor der Antike wandten schamanistische Heilkundige in ihren Ritualen besondere Klänge zur Genesung Kranker an. In den fernöstlichen Kulturen von Japan, China und Indien setzte man bereits die heute so beliebten Klangschalen ein.

Und wie verhält es sich in unserer wissenschaftsorientierten Medizin?
Nach der Trennung in körperliche und seelische Krankheiten ist die sprechende Medizin die Domäne der Psychotherapie und der Psychiatrie geworden, während in der symptomorientierten und organzentrierten Medizin die ’sprechende Behandlung‘ immer noch die Ausnahme bedeutet. Gefragt sind harte Fakten, die als Therapie-Leitlinien den Ärzten vorgeschrieben werden.
Der Arzt und Psychiater John Diamond sagte einmal:

Als die Medizin sich von der Musik trennte, verlor sie ihre Seele.

Klangtag bei GANDIVA YOGA am 9. November:

11:00 Uhr bis 12:30 Uhr: Klangschalen-Massage (75 €)

13:00 Uhr bis 13:30 Uhr: Klang-Bad (30 €)

16:30 Uhr bis 18:00 Uhr: Klangschalen-Massage (75 €)

18:15 Uhr bis 19:00 Uhr: Klangbad (45 €)

Therapie-Klangschalen sind auf die jeweilige Schwingung von Körperregionen abgestimmt. Der Klang der Therapie-Klangschalen zeigt den aus dem Lot geratenen Zellen wieder wie sie den „richtigen Strom“ bekommen. Der Körper wird zur Selbstheilung angeregt.

Eine Klangmassage ist ENTspannender als zwei Nächte Schlaf. Jede Nacht schaltet unser Gehirn für 10 Minuten ab. In einer 60-minütigen Klangmassage schaltet unser Gehirn 20 Minuten ab. 

Zentrale Wirkung einer Klangmassage mit Therapie-Klangschalen ist die nachhaltige ENTspannung. Der Herzschlag verlangsamt sich. Die Atmung ebenfalls, der Blutdruck sinkt, die Gefäße weiten sich, Wohlgefühl und Gelassenheit machen sich breit. Blockaden können gelöst werden und Energien fließen wieder frei(er).

Lust & Zeit? Reservierungen per Mail!

Ich freue mich darauf, Euch einmal auf ganz andere Art ENTspannen zu dürfen.

Herzensgrüße.
Eure Ute

PS:  Und wer den ganzen Artikel lesen möchte: natur & heilen,
Ausgabe 11/2019, Seiten 38 ff.

Feigen-Essig selber machen!

Im Winter kaufe ich mir oft Feigen-Essig, um meinem Salat eine sommerliche Note zu verleihen. Als ich vor einigen Tagen vor einem Korb mit rund 30 dicken Feigen stand, den ich geschenkt bekommen hatte, fiel mir der Feigen-Essig ein. Warum jetzt nicht mal selber machen? Nach einiger Recherche sprang mich ein Rezept aus dem Internet besonders an:

Sizilianischer Feigen-Essig mit Honig

Dieser Feigen-Essig geht laut Autorin Tarassaco in Richtung einer ‚Crema di Balsamico‘, ist aber nicht so dickflüssig.

Die Zutaten:
700 ml guter Rotwein-Essig
4 – 6 reife Feigen
1 Eßl. Fenchelsamen
1 Eßl. Honig

Ich habe gleich die doppelte Menge an Zutaten genommen, um auch die „Feigen-Spender“ mit dem hoffentlich sensationellen Ergebnis bedenken zu können.

Zusätzlich zu den oben aufgeführten Zutaten braucht Ihr ein großes Glas (minimum 2 Liter Fassungsvermögen) mit Schraubdeckel. Vor dem Befüllen gut auskochen.

Feigen mit kochendem Wasser übergießen, abtrocknen, vierteln. Die geviertelten Feigen mit dem Rotwein-Essig und den Fenchelsamen in das große Glas geben, Schraubdeckel drauf und ab an einen sonnigen Platz. Dort soll das Glas mindestens eine Woche stehen.

Und jetzt heißt’s Abwarten.

Nach gut einer Woche dann den Glasinhalt durch die Flotte Lotte ‚jagen‘ (oder durch ein Haarsieb passieren). Danach ganz kurz aufkochen. Maximal 30 Sekunden.  Wenn sich Schaum bildet, abschöpfen! Mit Honig abschmecken und dann in kleine Karaffen oder Flaschen abfüllen. Bitte auch diese Gefäße vorher auskochen.

Und dann GENIEßEN!!!! Und, verschenken! 🙂

Und morgen gibt’s ein weiteres, tolles Rezept mit Feigen. Dieses Mal wird es süß!

Herzensgrüße.
Eure Ute

PS:  Ich habe den Feigen-Essig vor 4 Tagen angesetzt und kann Euch daher auch erst in einigen Tagen sagen, wie er schmeckt.

Quelle Rezept: chefkoch.de, Forum, Sizilianischer Feigen-Essig, Autorin: Tarassaco

Superfood Feige

Ich kann mich noch ganz genau erinnern, wie es war, als ich meine erste frische Feige gegessen habe. Das war 1998 in Syrien auf einem Markt. Der Studienreiseleiter kaufte frische Feigen und jeder aus der Gruppe konnte kosten. Seit diesem Tag gehören frische Feigen zu den leckersten Früchten, die es für mich gibt.

Im Internet existieren Quellen, wonach die Feige die älteste Frucht der Welt ist. Woher sonst sollte Adam wohl das Feigenblatt gehabt haben?!  In anderen Artikeln wird der Apfel als älteste Frucht der Welt genannt und in wieder anderen ist es der Granatapfel.

In diesem Gartenjahr stöhnen die Einen über eine viel zu reiche Feigenernte, andere, wie ich, haben nur wenige Exemplare im Garten. Viel zu wenige. Ich hatte in diesem Jahr gerade mal drei. Zum Glück wurde und werde ich reich von den Gärtnerinnen und Gärtnern in meinem Freundeskreis bedacht, die zurzeit nicht wissen, wohin mit diesen köstlichen Nährstoffbomben.

Auf Focus-online fand ich einen Artikel, der die frische Feige gebührend bewertet:

– Feigen haben kaum mehr Kalorien als Äpfel.
–  Feigen enthalten wenig Säure.
– Feigen wirken aufgrund der vielen Ballaststoffe positiv auf die Verdauung.
– Feigen enthalten Vitamin A für Augen, Haut und Schleimhäute.
– Feigen liefern Vitamin-B-Verbindungen. Sehr gut für einen ausgewogenen
Stoffwechsel und sehr positiv für unser Nervensystem.
– Feigen fördern über ihren hohen Kalium- und Magnesiumgehalt unsere
Herzgesundheit.
– Feigen enthalten Phosphor. Und der stärkt Knochen und Zähne. Unser
Körper braucht Phosphor darüber hinaus auch noch, um die Zellwände
aufzubauen.
– Feigen unterstützen unseren Körper mit Eisen. Wichtig für den
Sauerstofftransport und die Zellatmung.
– Feigen bringen uns Energie und schützen vor Müdigkeit. Verantwortlich
hierfür die in Feigen enthaltenen Aminosäuren in Kombi mit den B-Vitaminen.

Und wenn Ihr zu den Glücklichen gehört, deren Feigenbäume dieses Jahr mehr tragen als eine Familie essen kann, dann erwartet Euch morgen ein schönes Rezept mit Feigen!
Und wenn Ihr zu denjenigen gehört, die eine magere Feigenausbeute haben oder erst gar keinen Garten, frische Feigen kaufen geht auch.

Genussvolle Grüße.
Eure Ute

Quelle:  Focus online, www.praxistipps.focus.de, Artikel vom 27.09.2018 von Jonas Brandstetter

Buchempfehlung zur Ferienzeit

Geht es Euch auch so? Ihr stellt Gewohnheiten, Verhaltensweisen fest, die Ihr gerne abstellen, ändern möchtet und nach kurzer Zeit seid Ihr wieder in den alten Mustern? Auf der anderen Seite wünscht Ihr Euch mehr Glücksgefühle?! Durch neue Verhaltensweisen! – Sei es täglich zu meditieren, das Intervallfasten in die Essgewohnheiten zu integrieren, morgens vor der Arbeit zu joggen, mit dem Rauchen aufzuhören, oder … oder … oder!

Die alten Muster sind wie geteerte Straßen. Alles, was von Geburt an ein gutes Gefühl in uns ausgelöst hat, sorgte für Pfade „das ist gut für mich“ direkt zu unseren Glückhormonen. Gleiches galt für negative Gefühle. Bereits mit dem 7. Lebensjahr sind die Schaltkreise aufgebaut.

Gute Gefühle haben sich in unserer Kindheit entwickelt, damit wir Dinge tun, die das Überleben sichern.

Wir können jederzeit neue neuronale Pfade anlegen. Diese Pfade sind gegenüber den geteerten Straßen aber nur zarte Fußtritte. Für den Stromfluss im Gehirn ist es immer einfacher, die geteerten Straßen entlang zu rauschen. Für die zarten neuen Wege braucht es mehr Aufwand. Der Weg ist noch holprig. Warum kompliziert, wenn’s auch einfach geht?! Also fallen wir wieder in die alten Muster.

Über den sogenannten Kortex speichern wir unsere Erfahrungen. Er ist quasi das Sammelbecken all unserer Erfahrungen. Ohne jegliche Struktur.
Das limbische System ruft dann zu der jeweiligen Erfahrung das entsprechende Gefühl hervor.

Glückshormone entstehen übrigens schon, bevor sich etwas erfüllt, was unser Leben sichert. Beispiel: Ihr habt richtig Lust auf Eis. Die Glücksgefühle setzen nicht erst ein, wenn Ihr das Eis esst, sondern schon auf dem Weg in die Eisdiele.

Die Autorin, Dr. Loretta Graziano Breuning, verspricht, dass wir innerhalb von 45 Tage neue Angewohnheiten ausbilden können, wenn wir nur jeden Tag das neue Verhalten wiederholen. Ohne auch nur einen Tag Pause zu machen.

In diesem Buch erfahren wir alles über die Botenstoffe, die die Glücksgefühle in uns erzeugen. Wie wirken die Glückshormone Dopamin, Serotonin, Endorphin und Oxitocin? Können wir biochemische Prozesse im Körper aktiv beeinflussen und wenn ja, wie geht das? Wie beeinflussen wir unsere Hormone, um das Gehirn dauerhaft auf Happyness einzustellen?

‚Die Chemie des Glücks‘ ist übrigens auch ein Arbeitsbuch. Pläne für neue Verhaltensweisen werden erarbeitet.

Das Buch ist sehr spannend. Es zeigt ganz klar, wie abhängig wir von der Chemie in unserem Körper sind. Wir können uns noch so viel Neues, noch so viele Veränderungen vornehmen, die Hormone bestimmen, was daraus wird.
Mit viel Disziplin können wir es dann trotzdem schaffen: 45 Tage ….. jeden Tag das gewünschte Verhalten wiederholen …… ohne einen Tag Pause …. und schon haben wir die zarten Pfade in geteerte Autobahnen verwandelt.

Ein tolles Buch. Dickes ‚Daumen hoch‘ von mir!

Herzensgrüße.
Eure Ute

Gute Aussichten für die Problemzone Schultern & Nacken und happy Füße noch kurz vor den Sommerferien

Ihr ahnt es sicher schon, die Rede ist von den kommenden Workshops.

Im Juli finden zwei Workshops statt:

06. Juli – ‚Problemzone Schultern & Nacken‘
15:00 Uhr bis 19:00 Uhr

13. Juli – ‚Happy Füße‘ – 14 Uhr bis 18:00 Uhr

Problemzone Schultern & Nacken

Quelle: Fischer’s Lagerhaus Kaarst

Aufgrund des ausgesprochen positiven Feedbacks auf den Workshop vom Frühjahr habe ich einen neuen, zusätzlichen Termin kurz vor Beginn der Sommerferien eingeschoben.

Die Problemregion Schultern & Nacken wird oft isoliert betrachtet und mit Übungen rein für den oberen Rücken, die Schultern und den Nacken behandelt. Das mag kurzfristig helfen. Wir aber streben eine dauerhafte ENTspannung, Harmonisierung, Kräftigung dieser Region – und des ganzes Körpers – an.

Und so steuern wir auch ganzheitlich gegen. Ganzheitlich körperlich – von den Füßen, über die ganze Wirbelsäule, bis zu den Augen. Machen uns die Zusammenhänge aller 5 Sinne und der Problemregion klar. Fördern die Balance zwischen AN- und ENTspannung. – Körperlich UND geistig.

Welche Haltungen, die wir im Yoga praktizieren, sind besonders wirkungsvoll? Wie stelle ich mir MEIN Programm für Zuhause zusammen?

Teilnehmerzahl:
Mindestens 6, maximal 12 TeilnehmerInnen.

Dauer:
4 Stunden

Preis:
65 € pro Person.

Happy Füße

Bei vielen Menschen sind die Füße absolute Stiefkinder. Massagen, Fußbäder und Übungen zur Erhaltung der Fußgewölbe – und somit der Fußgesundheit – meist Fehlanzeige.

Dabei sind unsere Füße DAS Fundament unseres Bewegungsapparates. Wie stabil wir stehen, hat Auswirkungen auf den ganzen Körper, auf alle Gelenke. Wenn die Muskulatur verkümmert, Knochen sich verschieben, dann geht Stabilität, Flexibilität, Kraft und Belastbarkeit für den ganzen Körper verloren. Mögliche Folgen: Kopfschmerzen und Migräne, verspannte Nacken- und Schultermuskulatur, Knie-, Hüft- und Rückenschmerzen, die leider oft in Arthrose und später in Arthritis münden.

Zeit, JETZT etwas für unsere Füße zu tun!

Inhalte dieses 4-stündigen Workshops:

Praxis:
–   Mobilisierungs- und Massage-Techniken für unsere Füße
–   Massage mit der ayurvedischen Kaash-Fußmassageschale

Theorie:
–   Wie gehen wir richtig? Wie stehen wir richtig?
–   Welche Fehlstellungen der Füße gibt es
–   Wie, wodurch entstehen diese Fehlstellungen?
–   Wie können wir vorbeugen?
–   Was tun, wenn bereits eine Fehlstellung vorliegt?
–   Barfußgehen
–   Tipps für den Alltag

Die Kaash-Fußmassageschale: 
Den Namen hat die Kaash-Schale von dem Metallgemisch, aus dem sie hauptsächlich besteht: Kupfer und Zinn. Kupfer sagt man eine Linderung bei schweren Beinen nach, eine harmonisierende Wirkung auf den Wärmehaushalt des Körpers und einen positiven Einfluss auf das Immunsystem.

Was kann die Massage der Fußsohlen mittels einer Kaash-Schale bewirken?

  • Entspannung von Körper & Geist
  • Stärkung, Flexibilisierung und Harmonisierung der Fußmuskulatur
  • Einen positiven Effekt auf Stauungen in den Blutbahnen
  • Der Kreislauf wird angekurbelt
  • Taubheitsgefühlen in den Füßen wird entgegengewirkt
  • Positive Wirkung auf die Sehkraft
  • Bei sommerlicher Hitze leicht kühlende Wirkung (Pitta ausgleichend)
  • Im Winter gut gegen kalte Füße
  • Verbesserung der Schlafqualität

Dauer:
ca. 4 Stunden

Teilnehmerzahl:
Mindestens 6, maximal 12 TeilnehmerInnen.

Preis:
60 € pro Person.

Bitte für den ‚Happy Füße‘-Workshop mitbringen: Gästehandtuch, Handtuch, 1 Seidenstrumpf, dicke Baumwollsocken, Block & Stift.

Bitte meldet Euch für die Teilnahme an den Workshops bis spätestens 30. Juni an!

Ich freue mich auf Euch!

Herzensgrüße.
Eure Ute

Der Oster-Vorfreudekalender – Eier ganz natürlich färben … oder völlig crazy ….!

Inzwischen kenne ich kaum noch jemanden, der keine BIO-Eier von freilaufenden Hühnern kauft. Paradox wäre es dann, diese Eier mit herkömmlichen, chemischen Eierfarben zu färben. Wer die teueren BIO-Naturfarben nicht kaufen möchte, kann einfach mal den Kühlschrank, das Teeregal, die Kaffee-Dose, die Gewürzauswahl und weitere Orte der Nahrungsaufbewahrung inspizieren.

Was geht?
Zwiebelschalen (nur die äußeren, getrockneten Schalen)
Rote Bete-Saft
Kurkuma-Gewürz
Kümmelsamen
Spinat
Tees aller Art (bei Teebeuteln mind. 4 Beutel auf 1/2 Liter Wasser)
Löslicher Kaffee
Rotkohl
Konzentrierte Fruchtsäfte
und vieles andere mehr.

Wenn Ihr Blätter oder Schalen nehmt, diese erst ca. 20 Minuten in Wasser aufkochen und die Eier anschließend in dem Sud färben oder gleich darin hartkochen und damit gleichzeitig färben. Die hartgekochten Eier dann noch so lange in dem Sud liegen lassen, bis die Eier die gewünschte Farbintensität haben. Das können schonmal Stunden sein.

Nehmt Ihr Säfte, wie Rote Bete-Saft, dann einfach die Eier in diesen Säften hartkochen.

TIPPS rund um’s Färben:

Weiße Eier machen sich grundsätzlich besser beim Färben. ….

Der rote Stempel soll weg!
Funktioniert ganz einfach. Nehmt ein Läppchen und Essig und reibt so lange über den Stempel, bis er verschwindet.

Damit die Eier die Farbe optimal annehmen, diese erst einmal in Essigwasser baden. Das rauht die Schale auf.

Die Eier nicht anpiecksen. Dann läuft Farbe rein. Das ist zwar bei Naturfarben nicht weiter schlimm, macht das Ei aber auch nicht schöner!

Das Finish der gefärbten Eier besteht aus Olivenöl oder Butter. Etwas davon in die Hand geben und die Eier damit einreiben. Glänzt toll!

Veredeln:
Eine tolle Möglichkeit, die Eier nicht nur einfarbig ohne Muster zu haben, besteht darin, die Eier vor dem Färben mit einem Dekor oder mit Schrift aus Butter zu versehen. Dann kann man natürlich nur noch in kaltem Sud färben. …. Klar, oder?! Die butterbedeckten Stellen bleiben weiss.

Edel finde ich auch die Variante, ungiftige Blätter aus dem Garten zu nehmen, auf das Ei zu legen, ein Stück Seidenstrumpf (max 20 den) fixierend darüber zu legen, das Strumpfteil zu verknoten und ab ins Färbebad zu geben.

Die Blättchen sind aus dem Garten: Himbeerstrauch, Erdbeerpflanzen, Farn. 

Nach 12-minütigem Kochvorgang  und 5-stündigem „Nachbaden“ zeigt sich dieses Ergebnis. Etwas intensiver dunkelrot hätte ich mir die Färbung schon vorgestellt. Und an den Stellen, wo der Seidenstrupmpf zusammengezogen und -gebunden wurde, bleiben helle Stellen. Vorn topp, Umdrehen? –  Besser nicht! 🙂

Und jetzt wird’s crazy:

Könnt Ihr Euch vorstellen, dass man Eier mittels Seidenkrawatten färben kann? Ich war völlig fasziniert von dem Video auf YouTube. Bei mir war dann eher das Problem an eine Seidenkrawatte zu kommen. Vater und Opa scheiden aus. Also ging ich in den Hephata-Shop in der Albertusstraße. – Und hatte Glück. Für 2 € hielt ich das ‚Färbemittel‘ in der Hand.

Krawatte auftrennen, Innenleben rausnehmen, bis nur noch der Seidenstoff bleibt. Eine Krawatte reicht für das Färben von drei Eiern.

Rohe Eier mit dem Seidenstoff umhüllen und mit einem Gummi verschließen.
Dabei die Stoffseite, die Ihr vom Muster her schöner findet, direkt im Kontakt zum Ei einpacken.

Die bereits verhüllten Eier zusätzlich noch in Baumwollstoff eindrehen und zubinden. Die Eier in einen Topf geben, kaltes Wasser eingießen, bis die Eier gut bedeckt sind, 2 EL Weisswein-Essig hinzufügen und 20 Minuten kochen lassen. Abschrecken und nachschauen. Jedes Ei eine Überraschung.

Und so sah meine Überraschung aus:

Das ausführliche YouTube-Video findet Ihr hier.

Wer sich jetzt fragt, wie gesund wohl die Farben sind, mit denen Seidenkrawatten eingefärbt werden, ich habe keine Ahnung. Da die Eier nicht angepieckst werden, kann auch keine Farbe eindringen.

Ich wünsche Euch ein kreatives Händchen. Habt Spaß. Also ich hatte Spaß!

Herzliche Oster-Vorfreudegrüße.
Eure Ute

Der Oster-Vorfreudekalender – Süße Verführung: Baiser-Hasen mit Rhabarberfüllung!

Rhabarber-Ragout auf Baiserhasen mit Mascarpone – also wem bei diesen Worten nicht das Wasser im Munde zusammen läuft, …… . An das Wort Kalorien sollte man dabei allerdings nicht denken, dann schmeckt diese zuckersüße Köstlichkeit nicht mehr. Aber es ist ja nur einmal Ostern im Jahr.

In der Frühlingsausgabe der Zeitschrift EINFACH HAUSGEMACHT fand ich die Idee für meinen heutigen Post. Ich liebe so kreative, ausgefallene Köstlichkeiten.

EINFACH HAUSGEMACHT, Ausgabe 2, Frühling 2019, Seiten 20 + 21

Gesehen – getan! Ich arbeite noch an der besseren Erkennbarkeit der Hasen. Bei mir sind’s noch eher Außerirdische:

Geschmacklich aber toll!

Was Ihr braucht:

Baiserhasen:
65 gr. Zucker
1 TL Speisestärke
2 Eiweiss
1 Prise Salz
1 Spritzer Zitronensaft

Rhabarber-Ragout:
300 gr. Rhabarber
1/2 Vanilleschote
30 gr. Zucker
2 TL Speisestärke
2 EL Holunder- oder Johannisbeersaft
Ich habe 2 EL einer dunklen Beerenmarmelade genommen.

Eierlikör-Mascarpone:
150 gr. Mascarpone
75 ml Eierlikör (ich habe Vanille-Vla genommen)

Außerdem:
2 EL gehackte Pistazien

Für die Hasen den Backofen auf 80 Grad Umluft vorheizen. Zucker mit Speisestärke mischen. Eiweiß mit Salz und Zitronensaft steif schlagen. Zucker-Stärke-Mischung langsam einrieseln lassen und weiterschlagen. Baisermasse in Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und ein 3 cm hohes Oval für den 10 cm x 4 cm Körper aufspritzen. Hasenfüße und Ohren ergänzen.
Im vorgeheizten Backofen 4 Stunden trocknen lassen. Zwischendurch immer mal wieder die Backofentüre kurz öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Nach den 4 Stunden die Hasen im halb geöffneten Backofen abkühlen lassen.

Für das Rhabarber-Ragout Rhabarber waschen, Enden abschneiden, äußere Fäden abziehen. Stangen längs halbieren und schräg in Stücke schneiden.
Rhabarber mit Zucker und Vanillemark in einem Topf verrühren und 15 Minuten Saft ziehen lassen. Anschließend aufkochen.
Inzwischen die Speisestärke mit dem Holundersaft und 1 EL Wasser anrühren.
Rhabarber auf kleiner Flamme ca. 5 Minuten köcheln lassen. Mit der angerührten Stärke binden, umfüllen und abkühlen lassen.

Für die Crème Mascarpone mit dem Eierlikör (oder Vanille-Vla) glatt rühren und kalt stellen.

Baiserhasen auf Teller legen, kurz vor dem Servieren Mascarponecrème in die Mitte füllen, Rhabarber-Ragout „drapieren“. Mit gehackten Pistazien bestreuen.

Hasen und Füllung kann man sehr gut am Vortag vorbereiten. Hasen aber bitte in einer Dose verwahren. Die ziehen sonst zu schnell Feuchtigkeit und sind dann matschig.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Backen & Köcheln. Und noch mehr Spaß beim Genießen.

Herzliche Oster-Vorfreudegrüße.
Eure Ute

Der Oster-Vorfreudekalender – Gefüllter Hefezopf. Einfach himmlisch!

Warum gibt es eigentlich keinen Osterkalender, analog zum Adventskalender?

Aufgrund der Begeisterung über die täglichen „Türchen“ des GANDIVA YOGA-Adventskalenders führe ich ab heute einen Oster-Vorfreudekalender ein. An sieben aufeinanderfolgenden Tagen erhaltet Ihr jeden Morgen einen Post zu den Themen YOGA, Meditation, Gesundheit, Genießen und Nachhaltigkeit.

Wir beginnen mit dem Genießen: Gefüllter Hefezopf.
Hefezopf – für mich der heimliche Hauptdarsteller des Osterfestes. Ich habe ein toll klingendes Rezept für Euch ausprobiert. Und ehe ich mit den Zutaten und den einzelnen, bebilderten Schritten beginne, hier das Ergebnis:

Und ich darf Euch versichern, der Hefezopf schmeckt noch viel besser, als er aussieht.

Die Zutaten:
300 ml Milch
750 gr. Weizemehl
220 gr.  Zucker (BIO-Rohrohrzucker)
1 Würfel Hefe (= 42 gr.)
150 gr. Butter
2 Eier Größe M
1/4 Teelöffel Kardamom
1 Prise Salz
200 gr. gemahlene Haselnusskerne (Ich kaufe immer ganze BIO-Haselnüsse und mahle diese kurz vor der Teigzubereitung. Gemahlene Nüsse enthalten leider immer wieder Schimmel.)
1/4 Tonkabohne *
100 gr. Marzipanrohmasse
30 gr. Semmelbrösel
200 gr. Schlagsahne (BIO)
1 TL Zimt (Bitte nehmt Ceylon-Zimt in BIO-Qualität)
2 – 3 EL Puderzucker
Tipp von mir: gehackte Pistazien!

300 ml Milch erwärmen. Mehl mit 120 gr. Zucker mischen und in der Mitte eine Kuhle entstehen lassen.  Hefe zerbröckeln und in die Kuhle geben. 150 ml der lauwarmen Milch in die Kuhle, über die Hefe, gießen. Etwas Mehl vom Rand über die Kuhle geben. An einem warmen Ort abgedeckt 15 Minuten gehen lassen.

Geschmolzene Butter, 1 Ei, Kardamom, Salz, 130 ml lauwarme Milch hinzugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen. Das Volumen sollte sich verdoppeln!

Haselnüsse anrösten, mit 100 gr. Zucker (ich habe auf 70 gr. reduziert) und geriebener Tonkabohne mischen. Marzipanrohmasse, Semmelbrösel, Sahne und Zimt verkneten. Haselnussmischung unterkneten.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 40 x 60 cm ausrollen, mit der Füllung bestreichen und von der langen Seite her aufrollen.

Macht die Mitte der Rolle aus, lasst einen Steeg von ca. 3 cm stehen und schneidet die Rolle vom Steeg aus in beide Richtungen bis zu beiden Enden durch.

Die Stränge einer jeden Seite werden miteinander verzwirbelt.

Auf ein Blech setzen und die Enden miteinander verbinden. Formt einen Kranz.

Kranz abdecken und nochmal 30 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Backofen vorheizen: 180 ° Ober-/Unterhitze.

Tipp: Gehackte Pistazien als Topping.

Ei trennen. Eigelb mit 20 ml Milch verrühren und den Kranz damit bestreichen.

Ab in den Backofen. Für ca. 35 Minuten.

Fertig! Und die ganze Wohnung duftet unwiderstehlich!

Abkühlen lassen und noch lauwarm, mit Puderzucker bestreut, genießen.

Kleiner Wehrmutstropfen: Bis der Kranz aus dem Ofen kommt, vergehen rund 3,5 Stunden. Zeit, die sich aber absolut lohnt.

Gutes Gelingen! Und wenn Ihr Fragen habt, immer gerne!

Herzliche Oster-Vorfreudegrüße.
Eure Ute

PS:  Das Rezept ist übrigens aus dem aktuellen REWE-Kundenmagazin,
Ausgabe 2/2019, Seiten 38 + 39

* Ich hatte einige Probleme, Tonkabohnen zu besorgen. In einem Bio-Laden hieß es, dass die Ernte so schlecht gewesen sei, dass Tonkabohnen derzeit nicht zu bekommen seien.
In einem anderen Bio-Laden bekam ich ein Gläschen gemahlene Tonkabohnen nur, weil eine Kundin dieses bestellt und nicht abgeholt hatte. Ich kann nicht wirklich beurteilen, ob man Tonkabohne tatsächlich rausschmeckt.

Problemzone Schultern & Nacken – Workshop am 6. Juli – JETZT ANMELDEN!

Aufgrund der regen Nachfrage nach einem neuen Workshop-Termin und aufgrund des sehr positiven Feedbacks auf den Workshop vom 30. März habe ich einen neuen, zusätzlichen Termin festgelegt: 6. Juli 2019. Am besten direkt Platz sichern!

Problemzone Nacken & Schultern

Zweidrittel aller Menschen haben im Laufe ihres Lebens Nackenschmerzen. Bei 18 – 40% entwickeln sich daraus chronische Beschwerden.*

Diese Problemregion wird oft isoliert betrachtet und mit Übungen rein für den oberen Rücken, die Schultern und den Nacken behandelt. Das mag kurzfristig helfen. Wir aber streben eine dauerhafte ENTspannung, Harmonisierung, Kräftigung dieser Region – und des ganzes Körpers – an.

Yoga ist eine ganzheitliche Lebensphilosophie. – Betrachtet, vereinigt, harmonisiert Körper, Geist & Seele.

Wenn sich Dysbalancen im Bereich Rücken, Schulter, Nacken zeigen, können alle drei – Körper, Geist & Seele – Auslöser sein.

Und so steuern wir auch ganzheitlich gegen. Ganzheitlich körperlich – von den Füßen, über die ganze Wirbelsäule, bis zu den Augen. Machen uns die Zusammenhänge aller 5 Sinne und der Problemregion klar. Fördern die Balance zwischen AN- und ENTspannung. – Körperlich UND geistig.

Wir alle haben uns Unarten angewöhnt, Bewegungen, Haltungen, die sich negativ auf unsere „Problemzone“ auswirken. Bewusstmachung heißt der erste, wichtige Schritt.

Welche Haltungen, die wir im Yoga praktizieren, sind besonders wirkungsvoll? Wie stelle ich mir MEIN Programm für Zuhause zusammen? Wie wandle ich Yoga-Haltungen ab, damit sie meine ‚Schwachstellen’ nicht noch zusätzlich BElasten? Welche Rolle spielt der Atem?

!  Nächster Workshop-Termin: 6. Juli 2019, 15:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr

Teilnehmerzahl:
Mindestens 6, maximal 12 TeilnehmerInnen.

Dauer:
4 Stunden

Preis:
65 € pro Person.

Dieser Workshop ist eine SINNvolle Geschenkidee.

Bei Fragen nicht zögern, anrufen oder mailen!

Eure
Ute

* Quelle: Institut für Wirbelsäulenforschung (INWIFO) e.V., Bochum

Problemzone Schultern & Nacken – Hilfe zur Selbsthilfe – Workshop im März – TERMINÄNDERUNG!

Die InteressentInnen, die am 23. März aus Termingründen leider nicht buchen konnten, können sich freuen: Der Workshop verschiebt sich um exakt eine Woche auf den 30. März. Also auch ein Samstag, Uhrzeiten bleiben.

Eine Frage, die häufiger aufkam war die, ob YOGA Voraussetzung für diesen Workshop ist. Antwort: NEIN! Ihr könnt also auch Freunde, Kollegen, Bekannte, Partner mitbringen, die keine YOGA-Erfahrung haben!

JETZT NOCH EINEN PLATZ SICHERN!

Wenn sich Dysbalancen im Bereich Rücken, Schultern, Nacken zeigen, können alle drei – Körper, Geist & Seele – Auslöser sein.

Und so steuern wir auch ganzheitlich gegen. Ganzheitlich körperlich – von den Füßen, über die ganze Wirbelsäule, bis zu den Augen. Machen uns die Zusammenhänge aller 5 Sinne und der Problemregion klar. Fördern die Balance zwischen AN- und ENTspannung. – Körperlich UND geistig.

Suchen wir Hilfe beim Orthopäden oder Physiotherapeuten bekommen wir oft Übungen an die Hand, die sich ausschließlich auf unsere Problemzone beziehen. Nach meiner langjährigen Erfahrung bringt nur der ganzheitliche Ansatz Erfolg!

Welche Haltungen, die wir im YOGA praktizieren, sind besonders wirkungsvoll? Wie stelle ich mir MEIN Programm für Zuhause zusammen? Wie wandle ich YOGA-Haltungen ab, damit diese meine ‚Schwachstellen’ nicht noch zusätzlich BElasten? Welche Rolle spielt der Atem? Welche ganz neuen Übungen – auf die Problemregion zugeschnitten – sind sinnvoll für mein Übungsprogramm für Zuhause?

Wann:   30. März 2019 (Samstag), 15:00 bis ca. 18:15 Uhr
Theorie, Praxis & geführte Abschlussmeditation

Teilnehmerzahl:   mindestens 6 Personen – max. 12 Personen
Workshop-Gebühr:   50 € pro Person
Bitte mitbringen:   bequeme Sportkleidung, Socken, Auflage für die
Schurwollmatten (dünne Decke oder Badelaken),
Block & Stift für persönliche Aufzeichnungen.

Bitte kurz schriftlich per Mail anmelden! Ich freu mich auf Euch!
Anmeldefrist: 26. März.

Herzensgrüße. Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender ‚Zugabe‘: Glückskekse backen

Die Wohnung duftet immer noch herrlich. Premiere: Ich habe gerade Glückskekse gebacken. Vielleicht möchtet Ihr Euren Silvester-Mitfeierern noch eine Botschaft für 2019 zukommen lassen. Die Form könnte kaum schöner sein: Glückskekse selbst gemacht.

Was Ihr für 24 Glückskekse braucht, habt Ihr sicher im Haus:

24 Zettelchen – 1 cm x 6 cm – mit Euren Botschaften schreiben.
Backpapier (8 Blatt)
1 Gefäß mit dem Durchmesser 8 cm
100 gr. Puderzucker
2 Esslöffel Milch
2 Eiweiss
70 gr. Mehl
2 Messerspitzen Salz, am besten Rauchsalz
Ich habe noch einige Tropfen Vanillearomaöl hinzu gegeben.

Rauchsalz ist die Empfehlung von Eni van de Meiklökjes. Und genau von dieser Eni ist auch das Rezept! Rauchsalz soll den Glückskeksen eine ganz besondere Note verleihen. Ich konnte in der Stadt leider kein Rauchsalz auftreiben. Lecker sind die Glückskekse aber auch mit normalem Salz.

Eiweiss steif schlagen. Die anderen Zutaten hinzugeben und zu einem flüssigen Teig verquirlen. 10 Minuten quellen lassen.

Ofen vorheizen: Ober-/Unterhitze 200°.

Auf jedes Blatt Backpapier 3 Kreise im Durchmesser von 8 cm einzeichnen.
Blatt umdrehen und auf ein Backblech legen.
Bitte zeichnet auch wirklich nur 3 Kreise ein. Der Teig wird so schnell cross. Da ist es schon eine Herausforderung, 3 runde Teigplättchen in die Form von Glückskeksen zu verwandeln.

Für jeden Kreis 1 Teelöffel Teig nehmen und innerhalb des eingezeichneten Kreises verteilen. Mein Tipp: 1,5 Teelöffel Teig.

Blech in den Ofen schieben. 4 bis 5 Minuten backen. Ich würde immer mal ein Auge riskieren, sobald der Teig 3 Minuten im Ofen ist. Zeigen die Teigkreise einen braunen Rand, Blech sofort rausnehmen.

Und dann müsst Ihr schnell sein. Teiglinge mit einem dünnen Messer vom Backpapier trennen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, das Backpapier direkt vom Backblech auf die Arbeitsplatte zu ziehen und dann die Teiglinge mittels eines Messers vom Backpapier zu trennen. Ich würde nicht die Finger nehmen, um an die runden Teigplättchen zu kommen, die ganze Angelegenheit ist sehr heiss.

Rundes Teigplättchen einmal falten, die Ränder zudrücken und den Halbkreis auf den Rand eines feuerfesten Gefässes setzen.

Wenn alle Glückkekse auf dem Rand des feuerfesten Gefässes aufgereiht sind, kommt das komplette Arrangement nochmal für ca. 3 Minuten in den Ofen und die Kekse werden fertig gebacken. Danach abkühlen lassen.

Und natürlich probieren. Beim Chinesen finde ich immer, dass die Glückskekse nach Pappe schmecken. Die Selbstgemachten  schmecken sehr viel besser.

Happy Vorbereitungen auf den Jahreswechsel.

Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 18. Dezember: Tolles Geschenk und dann auch noch für den guten Zweck!

Ihr sucht noch eine kleine oder größere Kleinigkeit für Weihnachten oder zum Jahreswechsel?

Ich habe im letzten Jahr zum Geburtstag eine Solarlaterne im Einmachglas geschenkt bekommen. Zuerst konnte ich garnichts damit anfangen und das Geschenk wanderte in den Keller. Im Frühjahr diesen Jahres fiel es mir in die Hände und ich beschäftigte mich erstmals richtig damit. Und war begeistert.

Ein bißchen Deko in die Glaslaterne und schon hatte ich einen tollen Begleiter durch das Jahr.

Bei diesem Sonnenglas Classic handelt es sich um ein Fair Trade-Projekt aus Südafrika. – Entwickelt als Lichtquelle für Menschen in Gebieten ohne Strom.

Bis heute konnten so in Johannesburg 65 Vollzeitstellen geschaffen werden.

Das Kultprodukt aus Südafrika hat inzwischen auch den Weg bis zu uns geschafft.

Was macht das Glas so besonders?
Hochwertige Handarbeit
Spart Energie
Schont die Umwelt
2 Jahre Garantie
Nachhaltig, ökologisch
Neues „Infit“ nach Lust & Laune, nach Jahreszeiten, ….

Mich hat das Glas von Frühjahr bis Herbst jeden Abend auf der Terrasse begleitet. War „Star“ beim Grillen. Und treuer Begleiter beim nächtlichen Schneckeneinsammeln im Garten. 🙂 Und auch jetzt im Winter, wenn ich morgens meinen Milchkaffee dick eingepackt draußen auf der Terrasse genieße – oder auch mal einen Glühwein 🙂 – dann steht das Glas draußen und wartet auf seinen Einsatz.
Das Licht ist nicht etwa eine „Funzel“, nein, es ist eine wirklich gute Lichtquelle.

Mir macht das Glas viel Freude und ich kann kaum erwarten, ab Frühjahr wieder viel Zeit auf der Terrasse zu verbringen und immer eine schöne Lichtquelle zu haben. Tagsüber lädt die Solarlampe auf und abends strahlt die Glaslaterne. Für’s Aufladen reicht auch winterliches Tageslicht. Meine Glaslaterne ist in den letzten 9 Monaten nicht einmal „ausgefallen“.

Hier zu bestellen. Preis: 29,90 € zuzüglich Versand.
Achtung: es gibt inzwischen einige Plagiate. ……

Zur Weihnachtszeit läßt sich das Glas natürlich ganz zauberhaft schmücken.
Auch zum Jahreswechsel fällt Euch für das Innenleben sicher so Einiges ein.

Die Glaslaterne macht sich übrigens auch drinnen super.

Strahlende Grüße!
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 16. Dezember: Glühwein ohne Gleichen & himmlisches Glühwein-Gelee

Freut Ihr Euch auch jeden Winter wieder darauf, dass es bei strahlend blauem Himmel knacke kalt wird und Ihr draußen mit Freunden einen herrlich leckeren Glühwein trinken könnt? Und dann wird es kalt. – Der Himmel ist vielleicht auch strahlend blau. – Es gibt Glühwein. – Aber der schmeckt mäßig bis grauselig.

Björn Freitag, der bekannte Fernsehkoch, hat vor einigen Tagen im Fernsehen über seine Erfahrungen mit Glühwein auf Weihnachtsmärkten berichtet. Seine Erfahrungen deckten sich ganz mit meinen. Er meinte abschließend, es sei doch soooooooooo einfach, einen leckeren Glühwein selber zu machen. Er würde nur drei Basics dazu brauchen:

1. einen leckeren Rotwein
2. frisch gepressten Orangensaft
3. Sternanis

Mein selbst kreiertes Glühwein-Rezept hat neben den vorgenannten Zutaten noch eine Menge mehr ‚Inhalte‘. Und all diese Zutaten werdet Ihr später herausschmecken:

Also los!
In einen Topf geben:
Saft von 1 BIO-Orange
Saft von 2 Clementinen
Saft von 1 BIO-Limette/-Zitrone
100 ml Rotwein (halbtrocken, trocken)
6 Essl. braunen Rohrzucker

10 Minuten köcheln – NICHT KOCHEN – lassen!

Rest Wein (also 650 ml) hinzu geben + 1 weitere Flasche Rotwein.

In ein bis drei Teebeutel (für losen Tee) geben:
2 Sternanis
4 Kardamomkapseln
6 Nelken
1 Zimtstange
3 Lorbeerblätter
¼ Muskatnuss
1 Vanilleschote (der Länge nach halbiert und eingeritzt)
Zesten der BIO-Orange und -Limette/-Zitrone

Die gefüllten Teebeutel (zugeknotet oder mit Naturkordel zugebunden) in den Rotwein legen.

Alles zusammen erwärmen – NICHT KOCHEN!

Über Nacht ziehen lassen (Teebeutel bleiben drin!). Noch etwas nachzuckern. Und dann mit Freunden dieses Geschmackshighlight genießen.

Und wer’s mag, gibt noch wahlweise Orangenlikör oder Rum hinzu.

Da ich auch in diesem Winter schon einige Male wieder auf mein Glühwein-Gelee angesprochen wurde, hier gerne noch einmal das Rezept. Dieses Gelee ist auch eine himmlische Geschenkidee.

Morgens beim Frühstück schon die schöne, heimelige Seite von Weihnachten riechen und schmecken – mit Glühwein-Gelee.
Aber nicht einfach gekauft oder aus fertigem Glühwein oder mit Glühweingewürz-Teebeutelchen gemacht, nein, komplett selbst gemacht. Aus Rotwein und mit vielen BIO-Gewürzen, -Orangen, -Zitronen.

Was Ihr braucht:

750 ml trockenen Rotwein
500 gr. Gelierzucker 2:1 (BIO-Gelierzucker von NATURATA)
2 kleine BIO-Orangen – Saft und Zesten
2 kleine BIO-Zitronen – Saft und Zesten
3 Sternanis
1 Stange Zimt
6 Gewürznelken
4 Kardamomkapseln (leicht angedrückt)
1 Vanille-Schote (halbiert und ausgekratzt)
Gläser

Zubereitung:
Den Rotwein mit den Gewürzen, Zesten, der Vanilleschote (inkl. Mark), dem frisch gepressten Orangen- und Zitronensaft langsam erwärmen.

Hinweis: Ich packe die Gewürze und Zesten immer in Teebeutel (für losen Tee), binde diese/n zu und gebe den/die Teebeutel in die Flüssigkeit!

Kurz vor dem Kochen den Topf vom Herd nehmen und ca. zwei Stunden ziehen lassen. So entfalten die Gewürze ihr ganzes Aroma.

Teebeutel entnehmen. Vanilleschotenhälften entfernen.

Flüssigkeit abmessen. Sollten es keine 750 ml mehr sein, mit Wein auffüllen.

750 ml Glühwein nach Packungsanweisung mit dem Gelierzucker verarbeiten. Ich verwende BIO-Gelierzucker. Im Internet war dazu immer wieder zu lesen, dass Glühwein aufgrund des Alkoholgehaltes schwer und oft unzureichend im Endergebnis geliert. Mit dem BIO-Gelierzucker hat das super geklappt. Perfektes Ergebnis! Kann ich nur empfehlen!

Hinweis: Nach 2 – 3 Minuten Kochen (unter ständigem Rühren) soll noch Zitronensaft hinzu gegeben werden und dann kocht der Glühwein nochmal weitere 2 Minuten. Da wir aber schon Zitronensaft unter den Zutaten haben, habe ich den Glühwein mit dem Gelierzucker 4,5 Minuten gekocht. – Ohne zusätzlichen Zitronensaft! – Und fertig!

Gelierprobe auf einer Untertasse.

Gelee in ausgekochte Gläser füllen, zudrehen, und mindestens 10 Minuten auf den Kopf gestellt stehen lassen. Umdrehen, auskühlen lassen. Naschen!

Happy Nachkochen!
Happy Genießen!
Happy Verschenken!

Herzensgrüße. Habt einen wunderschönen 3. Advent!!!!!!
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 15. Dezember: Furoshikis – es muss nicht immer GeschenkPAPIER sein!

Ich glaube, kaum jemand von uns wundert sich nicht über den Berg Geschenkpapier zu Weihnachten, wenn die Bescherung vorüber ist. Die Blaue Tonne quillt ab 27. Dezember über.

Muss es denn immer eine Verpackung aus Papier sein?

Wie ich in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift NATUR & HEILEN* lesen konnte, lösen die Japaner das Einpacken von Geschenken anders. – Schöner und nachhaltiger. In Japan werden Geschenke in sogenannte Furoshikis gehüllt. Eine uralte Tradition. Rund 1.000 Jahre alt. Ursprünglich verstauten Badegäste in Badehäusern ihre Kleidung in Furoshikis. Später wurden Waren darin eingepackt und transportiert.

Quelle Foto: www.japanwelt.de/dekorieren/furoshiki/furoshiki-botan-to-kiku-98-x-98-cm.html

Schaut mal.  Hier könnt Ihr die quadratischen Geschenktücher kaufen.

Für diese Geschenktücher aus Stoff gibt es sogar spezielle Wickeltechniken. Auch die Knoten werden zur Kunst. Wie man den Basisknoten macht, habe ich  hier gefunden.

Wir geben gerade zu Weihnachten, aber auch für Geburtstage und Hochzeiten viel Geld für Geschenke aus. Da darf es dann vielleicht auch mal etwas mehr Geld für’s außergewöhnlich & edel Verpacken sein.

In Japan ist das Umweltministerium heute sehr bemüht, den Japanern diese uralte Tradition wieder nahe zu bringen. Die ‚Plastik-Zeit‘ hatte die Zeit der Furoshikis abgelöst. Back to the Roots!
So fand ich auf der Seite des japanischen Umweltministeriums folgende Anleitung:

Government of Japan, Ministry of the Environment, www.env.go.jp

Wer Nähen kann, ist natürlich absolut im Vorteil. Ausrangierte Decken, Bezüge, Tücher nehmen und daraus ein Geschenktuch oder einen Geschenkbeutel nähen. Oder Ihr kauft leichte Stoffe aus Naturfaser. Ähnlich dem Modell eines Wäschebeutels sind die Geschenkbeutel schnell fertig.

Wer Sticken kann, bestickt die Stoffe noch mit einer persönlichen Botschaft, dem Namen der/des Beschenkten oder einer Weisheit. Oder Ihr lasst die Nähmaschine sticken.

Ich finde diese Furoshikis toll. Dafür findet sich nach dem begeisterten Auspacken des Geschenkes ganz sicher vielfältige Verwendung. Als Tischläufer oder Set. Oder Ihr knotet aus dem Tuch eine Tasche. Ihr könnt diese edle Verpackung natürlich auch für das nächste Geschenk, was Ihr macht, verwenden. So wird’s eine ‚Wanderverpackung‘. Vielleicht kommt das Furoshiki irgendwann auch wieder bei Euch an. ….

Ein Geschenk in einen Furoshiki gehüllt bleibt ganz sicher doppelt in Erinnerung.

Herzensgrüße.
Eure Ute

*  NATUR & HEILEN, Ausgabe 12/2018, Seite 52

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 14. Dezember: YOGA-Backförmchen


Vor einigen Wochen bekam ich per WhatsApp Plätzchenrezepte für ganz außergewöhnliche Motive. Und dann brachte mir Marion zum Dienstagskurs das passende Geschenk zu den Rezepten mit:

Bezugsquelle: www.tortissimo.de

Klar sind die klassischen Ausstecher und Motiv-Stempel aus der Weihnachtsbäckerei nicht wegzudenken, aber im letzten Jahr habe ich zusätzlich noch Plätzchen in Buddha-Form gebacken und fand das eine sehr schöne Abwechslung.

Zugegeben, die Buddha-Form ist durch den Eischnee nicht mehr so wirklich gut zu erkennen …. 🙂
Foto und Backfee: Marion Hoster; Plätzchen bevor Glitzerstaub und farbiger Puderzucker aufgetragen wurde

Vielleicht möchtet Ihr auch etwas Abwechslung beim Plätzchenbacken oder Ihr habt Freunde, die Yoga und/oder Meditation praktizieren und sich über dieses kleine, ausgefallene Geschenk sicher sehr freuen: die selbst gebackenen Plätzchen und/oder die Ausstecher & Prägestempel.

Quelle dieser Idee: die Zeitschrift happinez.

Ausgabe 8/2018, Seiten 72 ff.
Foto: happinez, Ausgabe 8/2018, Seite 73; Stempelkekse mit Glitzerstaub und farbigem Puderzucker

Die Stempelkekse haben laut happinez folgendes Grundrezept:
250 gr. Butter
100 gr. Zucker
2 Eier
Mark einer Vanilleschote
400 gr. Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
Salz
30 gr. Kakao
etwas Mehl
essbarer Glitzerstaub (gold)
Puderzucker (farbig)

Butter, Zucker, Eier und Vanillemark vermischen. Mehl, Backpulver und 1 Prise Salz darüber streuen und zu einem Teig kneten. Teig teilen. Kakao unter einen Teil kneten. Zwei Teigkugeln formen, in Folie wickeln und im Kühlschrank 1 Std. ruhen lassen. Ofen auf 180° vorheizen. Teig mithilfe von etwas Mehl 1/2 cm dick ausrollen. Stempel zuerst in Mehl, dann fest in den Teig drücken. Form ausschneiden oder ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 12 – 15 Minuten backen. Abkühlen lassen. Mit Glitzerstaub oder farbigem Puderzucker bestäuben.

Noch ist Zeit genug, die Ausstecher/Stempel zu bestellen und natürlich den farbigen Puderzucker. Diesen habe ich bisher nur im Internet gefunden.

Happy Backen.
Happy Verzieren.
Happy Freude bereiten.

Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 13. Dezember: Woher der Christstollen seine Form hat! Rezept inklusive!

Backen ist ENTspannung. Zumindest für mich! 🙂

Stollen war bis vor einigen Tagen überhaupt nicht mein Fall. Oft zu ‚dröge‘. Und wenn ich auf Orangeat und Zitronat beiße, kriege ich sowieso die Krise. Also ließ ich den Stollen lieber ausfallen.

Doch dann fiel mir eher zufällig ein Rezept in die Hände, was mich sehr ansprach. Ein paar Tage später erfuhr ich dann noch im Fernsehen über die Symbolik der Christstollenform.

Wißt Ihr, warum der Christstollen diese typische Form hat und warum er dick mit Puderzucker überzogen ist?
Der Christstollen symbolisiert den Körper des Jesuskindes. – Und die dicke Puderzuckerschicht die Windel. – In anderen Quellen das Tuch, in welches der Säugling eingewickelt war.

Jetzt war der Christstollen dann doch interessant genug für mich, von mir gebacken zu werden. Premiere!
Noch eine kleine Abwandlung des Rezeptes Quarkstollen mit Marzipan und los ging’s.

Vorab das Ergebnis:

Die Zutaten:
(In Orange geschrieben, wenn ich etwas abgewandelt habe)

Backpapier
275 gr. Rosinen 200 gr.
75 ml Rum
200 gr. Marzipan-Rohmasse
50 gr. Butter
100 gr. Orangeat kein Orangeat
100 gr. Zitronat kein Zitronat
375 gr. Weizenmehl
1 Päckchen Backpulver
100 gr. Zucker Rohrohrzucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
1 Prise Salz
1 Messerspitze gemahlene Gewürznelken
1 Messerspitze gemahlener Kardamom
1 Messerspitze gemahlener Ingwer
1 Messerspitze gemahlene Muskatnuss
1 Messerspitze gemahlener Zimt
anstelle der v.g. 5 Gewürze: 2 Teelöffel BIO-Stollengewürz
und 1/2 Teelöffel gemahlener BIO-Ceylon-Zimt

1 Päckchen geriebene Orangenschale 15 gr.
2 Eier
100 gr. weiche Butter
250 gr. Speisequark
100 gr. gemahlene Mandeln 50 gr.
100 gr. Butter
50 gr. Zucker Rohrohrzucker
25 gr. Puderzucker
30 gr. Pistazien gehackt
100 gr. Mandelstifte

Rosinen mit Rum bedecken und mindestens über Nacht ziehen lassen.

Orangeat und Zitronat fein hacken. In meiner Version fällt der v.g Arbeitsschritt aus, da ich auf Zitronat und Orangeat verzichtet habe. Backblech mit dreifach gelegtem Backpapier belegen. Backofen vorheizen.
Ober-/Unterhitze: 250 Grad C
Heißluft: etwa 230 Grad C
Achtung: Die Backtemperatur wird reduziert, sobald der Stollen in den Ofen kommt. Das habe ich beim ersten Versuch übersehen und der Stollen hatte an der Unterseite eine pechschwarze, 5 mm dicke verbrannte Schicht ……. . Geschmacklich trotzdem top!

Marzipan mit Butter verkneten (mit den Händen) und in 3 gleich große Portionen teilen. Jede Portion wird in eine ca. 35 cm lange Rolle geformt.

Mehl mit Backpulver vermischen. Übrige Zutaten, bis auf Mandeln, Zitronat, Orangeat und Rumrosinen, hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) zu einem Teig verarbeiten. Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit gemahlenen Mandeln, Zitronat, Orangeat und Rumrosinen verkneten. Bei meiner Version OHNE Zitronat und Orangeat. 

Mandelstifte und Pistazien in einer Pfanne (ohne Fett) anrösten und karamellisieren (also mit Zucker bestreuen). Ebenfalls in den Teig einarbeiten.

In drei gleich große Portionen teilen. Aus jeder Portion eine ca. 35 cm lange Rolle formen.

Die Teigrollen der Länge nach flach drücken. Jeweils einen Marzipanstrang drauflegen, den Teig überschlagen und andrücken. Zwei gefüllte Teigrollen dicht nebeneinander legen und die dritte mittig draufsetzen. Den Stollen in den Ofen geben.

!!! Backtemperatur reduzieren:
Ober-/Unterhitze: etwa 180 Grad C
Heißluft: etwa 160 Grad C
Einschub Mitte
Backzeit: etwa 65 Minuten

Butter in einem Topf zerlassen und den Stollen sofort nach dem Backen bestreichen und dann mit Zucker bestreuen.
Den Stollen erkalten lassen und dann mit Puderzucker bestreuen.

Ergibt ca. 30 Scheiben.
Gut verpackt hält der Stollen 2 Wochen.

Ich habe in meinem Leben noch nicht einen so leckeren Stollen probiert, geschweige dann gegessen. Ein echtes Geschmackserlebnis. Weihnachten pur. Und eine mega tolle Geschenkidee!
Diesen Quarkstollen zu backen macht echt Spaß.
Probiert’s aus.

Happy Backen!
Happy Naschen!
Happy Verschenken!

Eure Ute