Die 30 Tages-GANDIVA YOGA Meditation „Gleichklang“

+ + +  Auch für Externe buchbar!  + + +   Bitte auch an Freundinnen, Freunde, Bekannte, Kolleginnen, Kollegen, Nachbarinnen, Nachbarn weiterleiten!  + + +  🎁  Eine schöne Geschenk-Idee  🎁  + + +

Hallo Ihr Lieben,

mir hat die gemeinsame Meditation am Ostermontagabend sehr gut getan. Auch die fröhlichen, kurzen Kommentare per SMS vorher „Ich bin dabei!“, „Bis gleich!“, „Ich freue mich!“ und nachher „Ach, wie schön das war“! haben mich erfreut.
Besonders das Feedback im Anschluss an die Meditation hat mir so gut getan! WARUM? Weil ich seit Ostern an einem Konzept – und natürlich auch der Umsetzung – ‚arbeite‘, wie wir über einen längeren Zeitraum gemeinsam meditieren können.
Wie die unter Euch wieder einen Einstieg in die regelmäßige Meditation finden, die zurzeit einfach „raus“ sind.
Wie auch die in die ‚Geistesschulung‘ eintauchen können, die bisher immer bei dem Thema Meditation abgewunken haben.
Wie wir gemeinsam praktizieren können, ohne räumlich zusammen zu sein.
Wie wir gemeinsam für mehr Stabilität und Lebensqualität jedes Einzelnen sorgen können.

Meditation ist die Königsdisziplin des Yoga-Weges!

Meditation ist der Schlüssel zu mehr Resilienz!

In instabilen Zeiten ist es ganz menschlich, dass der eine Teil der Praktizierenden noch mehr als sonst praktiziert und der andere die ‚Tools‘ fallen lässt, die sonst so gut helfen. Ich kann mich lebhaft an Lebensphasen erinneren, in denen ich verstärkt praktiziert habe und an Lebensphasen, in denen mir eine regelmäßige Praxis so sehr geholfen hätte, ich aber einfach „die Kurve nicht gekriegt habe“, den Anschluss einfach nicht mehr gefunden habe. Je länger ich wartete, desto größer wurde die Lücke in meiner Praxis.
Das ist menschlich und da ist der Yoga-Lehrer auch nur Mensch!

Lasst uns gemeinsam praktizieren!
Lasst uns Nähe erzeugen und spüren!
Lasst uns in all dem Chaos da draußen gleichklingen!
Lasst uns nutzen, was wir gelernt und verinnerlicht haben, was sich bewährt hat und was uns hilft!
Lasst uns offen sein, wenn wir noch keine Berührung mit Meditation hatten.
Lasst uns untereinander miteinander verbinden!

Was ich besonders in den letzten drei Wochen aus Euren Mails – und auch aus dem ‚Sich-Zurückziehen‘ auffange, ist, dass die innere Stabilität zeitweise schwindet, dass die Hoffnung schwindet und auch die Perspektive. Auch die gute Stimmung, das Wohlgefühl, weicht immer öfter. Da sitzen wir in einem Boot.

Das Konzept der 30-tägigen-Meditation „Gleichklang“ steht:
Einführung I: Per YouTube-Video am Sonntag, den 11. April.
Einführung II/’Fresh-up‘-Video: nach circa 15 Tagen.
Start: Mittwoch, 14. April, 18:30 Uhr bis 19:00 Uhr.
Ab Mittwoch sitzen wir an 10 Abenden immer ab 18:30 Uhr für jeweils 30 Minuten zusammen – klar, jeder für sich zu Hause und doch im Geiste zusammen – und meditieren. Ab 24. April immer ab 18:30 Uhr für jeweils 45 Minuten.
Wir wechseln alle drei bis vierTage den Meditationsgegenstand (Mantra, Atem, Klang, …), beziehungsweise die Technik innerhalb eines Meditationsgegenstandes.
Zu jedem neuen Meditationsgegenstand oder einer Technik innerhalb des Meditationsgegenstandes kommt von mir rechtzeitig ein neues, kleines Einführungsvideo. Mit dem Ziel, dass Yoga-SchülerInnen, die noch nicht so lange bei GANDIVA YOGA sind, eine ausführliche Einführung in eine Atemtechnik oder ein Mantra bekommen und die, die schon länger dabei sind, eine Auffrischung.
Austausch ausdrücklich erwünscht unter gleichklang@gandivayoga.de. Während der Meditationspraxis können die verrücktesten Dinge geschehen. Alles, was Euch auffällt und wobei Ihr das Bedürfnis habt, diese Erfahrung mit mir zu teilen und eine Erklärung dafür zu bekommen, schreibt mir!!!!!
Letzte „Gleichklang“-Meditation: 13. Mai.
Sollte die GANDIVA YOGA-Lounge zum Beispiel ab 2. Mai wieder öffnen dürfen, wechseln wir von allabendlicher Meditation auf den frühen Morgen.

Wer abends um 18:30 Uhr mal nicht dabei sein kann, holt für sich zu einer Uhrzeit, die an diesem Abend passt, nach!

Das 30 Tage-GANDIVA YOGA Meditations-Package „Gleichklang“ beinhaltet:

1 Einführungs-Video von mir zum Thema Meditation (hochgeladen auf YouTube bis 11. April).

1 ‚Fresh-up‘-Video in der Mitte unserer gemeinsamen Zeit.

Inhalte beider Videos:
Was ist Meditation? Was verändert Meditation? Wie wirkt Meditation?

30 Abende à 30 bzw. 45 Minuten

8 – 10 Videos zu einzelnen, wechselnden Meditationsgegenständen (Atem, Mantra, Klang, ….) oder Wechsel innerhalb der Technik (zum Beispiel Atemtechnik) des Meditationsgegenstandes (zum Beispiel Atem).
Dieses Projekt lebt. Euer Feedback beeinflusst den Verlauf.

Jede Woche 1 Newsletter zum Thema Meditation.

Begleitende Mails zum Beispiel zum Meditationsgegenstand Mantra.

Austausch/Coaching/Begleitung 7 Tage pro Woche per Mail gerne möglich.

Kosten: Für Mitglieder von GANDIVA YOGA über den Mitgliedsbeitrag abgedeckt. Für Zehnerkarten-Inhaber über 1 Zehnerkarten-Abschnitt pro Woche.

 !!!   Für EXTERNE – jederzeit herzlich willkommen: 70 €.
Voraussetzung: eine Mail-Adresse als Authorisierung bei YouTube. !!!

Zurzeit stehen 50 Cocooning-Yoga-Videos auf YouTube und 19 Audio-Mitschnitte aus Gruppenstunden. Wer von Euch dem 30-Tages-Meditations-Package nicht folgen möchte, der hat jederzeit die Möglichkeit, ganz flexibel aus der GANDIVA YOGA-Video-Bibliothek auf YouTube zu wählen. Voraussetzung hierfür ist die aktive Mitgliedschaft!

Ich freue mich SEHR auf Euch und unseren Ring of Meditation!

Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 20. Dezember: Die Rauhnächte und das magische Ritual der 13 Wünsche

Die Rauhnächte stehen vor der Tür! Ich würde mich nun wirklich nicht als „abergläubig“ bezeichnen, aber ich merke, dass ich, je näher es auf den Heiligen Abend zugeht,  auf Dinge achte, wie:
– Habe ich noch geliehene Bücher, die zurück müssen?
– Bekommt jemand noch Geld von mir?
– Frisörtermin noch vor den Rauhnächten!
Vor den Rauhnächten: alle Wäsche waschen und wegräumen.
– Sollte ich nicht noch den Keller aufräumen?

Rauhnächte, auch Losnächte (von Los, losen -> vorhersagen) genannt, damit sind die 12 Nächte zwischen dem Heiligen Abend und den Heiligen Drei Königen gemeint. Eine magische Zeit. Eine Zeit, in der die Tore zwischen dem Diesseits und dem Jenseits offen sein sollen. Eine Zeit des Insichgehens, der Vertreibung, der Auflösung, der inneren Reinigung, des Neubeginns und des sich BeSINNens. Eine Zeit, in der wir aufgrund von Zeichen darauf schließen können sollen, wie das Neue Jahr wird. Die Rauhnächte tragen, so sagt man, das ganze folgende Jahr in sich. Jede Nacht steht für einen Monat des Jahres. Die erste Rauhnacht ist die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und steht für den Januar.

In den Rauhnächten kämpft das Chaos mit der Ordnung. Schlechte Energien gegen die guten. Und wenn ich zum Beispiel den Keller nicht noch aufräume, verfangen sich die schlechten Energien in der Unordnung und bleiben das ganze Jahr 2020.

An den 12 Tagen wurde früher nicht gearbeitet, es wurde gefeiert und das Familienleben in den Mittelpunkt gestellt. Wer in dieser Zeit eine Tür knallt(te), muss(te) mit Blitz und Donner rechnen. Wer weisse Wäsche raushängt, den kann der Tod eines Angehörigen treffen (weisse Wäsche -> Leichentuch). Und wer sich die Haare in diesen Tagen schneiden lässt, den werden im neuen Jahr Kopfschmerzen plagen.

Wer diese Rauhnächte mit der entsprechenden inneren Haltung begeht, sich einlässt auf diese Zeit, kann über Träume, Meditationen, Eingebungen, Ideen und Begegnungen Lösungen zu aktuellen Situationen und Herausforderungen erhalten.

Wenn jede Nacht für einen ganzen Monat steht und Träume, Begegnungen, Gedanken (z.B. in der Meditation) so weitreichend sind, dann macht es Sinn, aufzuschreiben, was uns auffällt, was uns beschäftigt. Und am Ende eines jeden Monats – und am Ende des Jahres – lesen wir, was uns in der jeweiligen Nacht umgetrieben hat und können vergleichen mit dem, was dann wirklich in dem Monat passiert ist.

Ganz frisch, Ende November diesen Jahres, ist zu dem Thema Rauhnächte ein inhaltlich und gestalterisch wunderschönes Buch erschienen:

Es ist nicht einfach nur ein Buch, sondern ein WORKBOOK, ein persönlicher Begleiter durch die Rauhnächte. Und dann auch ein Nachschlagewerk für das kommende Jahr!

Noch ist Zeit, dieses Besuch zu besorgen. Frau Degenhardt (Friedrichstraße 14) hilft Euch da sicher gerne schnell und unkompliziert weiter.

Und wer sich nicht in der Tiefe mit den Rauhnächten beschäftigen möchte, der kann ja mit ein paar kleinen Ritualen starten.

Wer gerne meditiert oder jetzt damit beginnen möchte, richtet sich einen Platz im Haus ein und nutzt die Rauhnächte, in denen die Meditation besonders wirkungsvoll sein soll.

Zündet in jeder Rauhnacht für diese jeweilige Nacht eine Kerze oder ein Teelicht an. Lasst die Kerze oder das Teelicht in dieser Nacht (sicher!) ausbrennen.

Ich habe in den letzten Jahren viel über die Rauhnächte gelesen und ein Brauch hat mir besonders gefallen. Man schreibt 13 Wünsche auf 13 gleich aussehende Zettel und verbrennt jede Nacht einen. Damit kümmert sich das Universum um die Erfüllung. Die Erfüllung des 13. Wunsches obliegt dann der eigenen Verantwortung.

Bei der Autorin des vorgenannten Buches trägt dieses Ritual den Namen ‚Das magische Ritual der 13 Wünsche‘. Und bei ihr ist die Vorgehensweise etwas anders, als ich es bisher kannte und praktiziert habe. Also in diesem Jahr nach Annett Hering:

Nehmt 13 leere, gleich große Zettel des gleichen Papiers.
Schreibt auf jeden Zettel einen Wunsch für 2020. Annett Hering gibt noch einen guten Hinweis zur Formulierung der Wünsche. „Schreibt nicht „Ich wünsche mir Gesundheit.“, sonder schreibt „Ich bin gesund“.
Legt alle Zettel zusammengefaltet in eine Dose, in ein Glas, in eine Schatulle.
Zieht jeden Abend, jede Nacht einen Zettel und verbrennt diesen im Freien, in einer feuerfesten Schale, OHNE ihn nochmal gelesen zu haben.
Durch das Verbrennen gebt Ihr diesen Wunsch an eine höhere Instanz ab.
Beobachtet, WIE der Zettel mit dem Wunsch verbrennt. Schnell, langsam, ….. . Welche Gefühle kommen beim Verbrennen in Euch hoch?
Am Ende der Rauhnächte habt Ihr einen Zettel übrig. Den müßt Ihr natürlich nochmal lesen. Die Erfüllung dieses Wunsches liegt ganz in EURER Hand und Verantwortung.

Schön auch noch die Alternative von Annett Hering, die 13 Wünsche auf Lorbeerblätter zu schreiben, diese dann in Papier einzuwickeln, um sie so zu verbrennen. Sie erklärt dazu, „dass Lorbeer eine magische Pflanze ist, mit der man die innersten Kräfte und Rituale unterstützt“.

Ich freue mich in diesem Jahr ganz besonders auf die Rauhnächte. BeSINNliche Tage! – BeSINNliche Vorweihnachtszeit! – BeSINNliche Festtage!
Eure Ute

Der Oster-Vorfreudekalender – Meditation

Seit Februar laufen die beiden YOGA- & Meditationskurse und erfreuen sich großer Beliebtheit. Ich wurde mehrfach von TeilnehmerInnen aus anderen, reinen YOGA-Kursen angesprochen, ob sie nicht auf anderem Wege an der Hinführung zur Meditation teilhaben könnten. Dann wäre der Einstieg in die Meditation zu Hause leichter.
Das Interesse ist da und das ist toll. Und so komme ich gerne dem Bedürfnis nach, die Kernaussagen aus den speziellen YOGA- & Meditationskursen der letzten Monate im Rahmen dieses Blogs zu veröffentlichen.

Heute geht es um die Konzentration!

Quelle: fotolia.de

Nachgewiesenermaßen können sich Menschen schlechter konzentrieren als Goldfische!

Wer hört das schon gerne?

In 2018 verlor der Mensch nach acht Sekunden seine Konzentrationsfähigkeit. Im Jahr 2000 waren es noch 12 Sekunden. Was die Konzentrationsfähigkeit angeht, sind wir also auf dem absteigenden Ast.
Der Goldfisch hält die Konzentration übrigens neun Sekunden. …

Diese Studienergebnisse habe ich dem nachfolgenden Buch entnommen:

Erling Kagge, STILLE, Seite 45. Dieses Foto ist Anfang des Jahres in einem wunderschönen Café auf Sylt entstanden, wo ich das Buch gelesen habe.

Fazit: Mit jeder Sekunde, die vergeht, wird es für uns Menschen schwieriger, die Konzentration zu halten, konzentriert zu bleiben.

Meditation braucht Konzentration. Wir gehen aus der Konzentration über in die Meditation. Meditation schult, stärkt, verbessert die Konzentration. Meditation ist in gewisser Weise Konzentration.

Was genau ist eigentlich Konzentration? Konzentration ist ein Prozess. Wenn wir uns konzentrieren, richten wir die Aufmerksamkeit auf einen Bereich, auf einen Punkt und dort verweilt die Aufmerksamkeit. Wir nehmen nur noch diesen Bereich, diesen Punkt wahr. Diesen Bereich oder Punkt nennen wir Meditationsobjekt.

Meditationsobjekte können beispielsweise sein:
der Atem
der Körper
die Bewegung der Bauchdecke
überhaupt Atembewegung im Körper
Gefühle
eine Kerzenflamme (Trataka)
ein Mantra
das Foto eines wichtigen Lehrers
liebende Güte
und viele andere mehr.

Wie YOGA, so ist auch die Meditation ein Erfahrungsweg. Über das Ausprobieren verschiedener Meditationsobjekte findet man das Eine. – Bleibt auch lange bei diesem Einen. – Bis die fortgeschrittene Meditationspraxis den Blick auf den Meditationsgegenstand verändert.  … Meditation ist ein Erfahrungsweg.

Herzliche Oster-Vorfreudegrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 11. Dezember: Ab Februar neuer Kurs mit Schwerpunkt Yoga UND Meditation

Liebe Yoginis & Yogis,

das Thema Meditation nimmt in der Forschung, in den Medien und in der Praxis erfreulicherweise einen immer größeren Stellenwert ein.

Am 13. Oktober diesen Jahres lief auf arte eine grandiose Doku über die Wirkung der Meditation.

Die heilsame Kraft der Meditation (51 Minuten)
Diese Doku könnt Ihr noch bis 18. Dezember in der arte-Mediathek anschauen.  SEHR LOHNENSWERT!!!!!!!!

Der Beitrag beschäftigt sich mit dem positiven Einfluss der Meditation auf unser Gehirn. Forscher berichten über die Wirksamkeit der Meditation bei (chronischen) Schmerzen, Angstzuständen und Depressionen. Zu Meditieren führt dazu, dass wir unsere Gefühle besser steuern, ausbalancieren können. Und dadurch belasten Stresshormone unser Immunsystem nicht mehr so stark.

Fazit der Studien:
Meditation ist in der Lage
– entzündliche Erkrankungen
– die Abwehrkräfte
– die Zellalterung
POSITIV zu beeinflussen!

Im Intensivkurs dienstags abends praktizieren wir immer am ersten Dienstag eines Monats in der ersten Hälfte der YOGA-Stunde YOGA und dann in gleicher Länge Meditation. Das kommt so gut an, dass immer mehr Meditation gewünscht wird. Und auf diese schöne Entwicklung möchte ich gerne reagieren.

Ab Februar biete ich dienstags abends zwei Kurse an:

NEU!  18:00 Uhr    YOGA & Meditation/Intensivkurs
19:45 Uhr                  After Work-Yoga

Der YOGA- & Meditations-Kurs hat in jeder Stunde zwei gleichberechtigte Schwerpunkte: YOGA und Meditation. Wir sprechen über die Meditation, über die verschiedenen Techniken und sitzen dann gemeinsam ca. 30 Minuten in der Meditation.

Sollte Euch der Kurs um 19:45 Uhr mehr behagen als Eure derzeitige Kurszeit, dann schreibt mir bitte eine SMS oder Mail. Ich werde die Plätze nach Eingang der Mitteilung vergeben.

Bitte meldet Euch auch, wenn Euch das Konzept YOGA und Meditation gefällt und Ihr in diesen Kurs (ab 18:00 Uhr) wechseln möchtet. Auch hier entscheidet der Eingang der Mitteilung über die Mattenvergabe.

Eine geruhsame Vorweihnachtszeit wünscht Euch
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 20. Dezember: Die Rauhnächte und das magische Ritual der 13 Wünsche für 2020

Die Rauhnächte stehen vor der Tür! Ich würde mich nun wirklich nicht als „abergläubig“ bezeichnen, aber ich merke, dass ich, je näher es auf den Heiligen Abend zugeht,  auf Dinge achte, wie:
– Habe ich noch geliehene Bücher, die zurück müssen?
– Bekommt jemand noch Geld von mir?
– Frisörtermin noch vor den Rauhnächten!
Vor den Rauhnächten: alle Wäsche waschen und wegräumen.
– Sollte ich nicht noch den Keller aufräumen?

Rauhnächte, auch Losnächte (von Los, losen -> vorhersagen) genannt, damit sind die 12 Nächte zwischen dem Heiligen Abend und den Heiligen Drei Königen gemeint. Eine magische Zeit. Eine Zeit, in der die Tore zwischen dem Diesseits und dem Jenseits offen sein sollen. Eine Zeit des Insichgehens, der Vertreibung, der Auflösung, der inneren Reinigung, des Neubeginns und des sich BeSINNens. Eine Zeit, in der wir aufgrund von Zeichen darauf schließen können sollen, wie das Neue Jahr wird. Die Rauhnächte tragen, so sagt man, das ganze folgende Jahr in sich. Jede Nacht steht für einen Monat des Jahres. Die erste Rauhnacht ist die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und steht für den Januar.

In den Rauhnächten kämpft das Chaos mit der Ordnung. Schlechte Energien gegen die guten. Und wenn ich zum Beispiel den Keller nicht noch aufräume, verfangen sich die schlechten Energien in der Unordnung und bleiben das ganze Jahr 2020.

An den 12 Tagen wurde früher nicht gearbeitet, es wurde gefeiert und das Familienleben in den Mittelpunkt gestellt. Wer in dieser Zeit eine Tür knallt(te), muss(te) mit Blitz und Donner rechnen. Wer weisse Wäsche raushängt, den kann der Tod eines Angehörigen treffen (weisse Wäsche -> Leichentuch). Und wer sich die Haare in diesen Tagen schneiden lässt, den werden im neuen Jahr Kopfschmerzen plagen.

Wer diese Rauhnächte mit der entsprechenden inneren Haltung begeht, sich einlässt auf diese Zeit, kann über Träume, Meditationen, Eingebungen, Ideen und Begegnungen Lösungen zu aktuellen Situationen und Herausforderungen erhalten.

Wenn jede Nacht für einen ganzen Monat steht und Träume, Begegnungen, Gedanken (z.B. in der Meditation) so weitreichend sind, dann macht es Sinn, aufzuschreiben, was uns auffällt, was uns beschäftigt. Und am Ende eines jeden Monats – und am Ende des Jahres – lesen wir, was uns in der jeweiligen Nacht umgetrieben hat und können vergleichen mit dem, was dann wirklich in dem Monat passiert ist.

Ganz frisch, Ende November diesen Jahres, ist zu diesem Thema ein inhaltlich und gestalterisch wunderschönes Buch erschienen:

Es ist nicht einfach nur ein Buch, sondern ein WORKBOOK, ein persönlicher Begleiter durch die Rauhnächte. Und dann auch ein Nachschlagewerk für das kommende Jahr!

Noch ist Zeit, dieses Besuch zu besorgen. Frau Degenhardt (Friedrichstraße 14) hilft Euch da sicher gerne schnell und unkompliziert weiter.

Und wer sich nicht in der Tiefe mit den Rauhnächten beschäftigen möchte, der kann ja mit ein paar kleinen Ritualen starten.

Wer gerne meditiert oder jetzt damit beginnen möchte, richtet sich einen Platz im Haus ein und nutzt die Rauhnächte, in denen die Meditation besonders wirkungsvoll sein soll.

Zündet in jeder Rauhnacht für diese jeweilige Nacht eine Kerze oder ein Teelicht an. Lasst die Kerze oder das Teelicht in dieser Nacht (sicher!) ausbrennen.

Ich habe in den letzten Jahren viel über die Rauhnächte gelesen und ein Brauch hat mir besonders gefallen. Man schreibt 13 Wünsche auf 13 gleich aussehende Zettel und verbrennt jede Nacht einen. Damit kümmert sich das Universum um die Erfüllung. Die Erfüllung des 13. Wunsches obliegt dann der eigenen Verantwortung.

Bei der Autorin des vorgenannten Buches trägt dieses Ritual den Namen ‚Das magische Ritual der 13 Wünsche‘. Und bei ihr ist die Vorgehensweise etwas anders, als ich es bisher kannte und praktiziert habe. Also in diesem Jahr nach Annett Hering:

Nehmt 13 leere, gleich große Zettel des gleichen Papiers.
Schreibt auf jeden Zettel einen Wunsch für 2020. Annett Hering gibt noch einen guten Hinweis zur Formulierung der Wünsche. „Schreibt nicht „Ich wünsche mir Gesundheit.“, sonder schreibt „Ich bin gesund“.
Legt alle Zettel zusammengefaltet in eine Dose, in ein Glas, in eine Schatulle.
Zieht jeden Abend, jede Nacht einen Zettel und verbrennt diesen im Freien, in einer feuerfesten Schale, OHNE ihn nochmal gelesen zu haben.
Durch das Verbrennen gebt Ihr diesen Wunsch an eine höhere Instanz ab.
Beobachtet, WIE der Zettel mit dem Wunsch verbrennt. Schnell, langsam, ….. . Welche Gefühle kommen beim Verbrennen in Euch hoch?
Am Ende der Rauhnächte habt Ihr einen Zettel übrig. Den müßt Ihr natürlich nochmal lesen. Die Erfüllung dieses Wunsches liegt ganz in EURER Hand und Verantwortung.

Schön auch noch die Alternative von Annett Hering, die 13 Wünsche auf Lorbeerblätter zu schreiben, diese dann in Papier einzuwickeln, um sie so zu verbrennen. Sie erklärt dazu, „dass Lorbeer eine magische Pflanze ist, mit der man die innersten Kräfte und Rituale unterstützt“.

Ich freue mich in diesem Jahr ganz besonders auf die Rauhnächte. BeSINNliche Tage! – BeSINNliche Vorweihnachtszeit! – BeSINNliche Festtage!
Eure Ute