😷 Erkältungswelle – JETZT ist Nasenkännchen-Zeit! Alle Infos rund um Jala Neti!

In diesen Wochen fehlt oft die Hälfte meiner Yoga-SchülerInnen. Erkältungszeit! Das lange Tragen der FFP2-Masken fordert seinen Tribut: Unser Immunsystem ist zum Weichei mutiert.

In diesen Zeiten sind Erkältungssymptome besonders blöd. Sofort stellt sich die Frage ‚Corona oder doch nur Erkältungssymptome?‘. Seit Montag kann man dann auch nicht mal so einfach zum Testen gehen. Nun sind für jeden Test 15 € fällig. In dem Fall ‚Erkältung oder Corona?‘ macht man den Test natürlich trotzdem, aber ich finde es schon befremdlich, dass Geimpfte nun doch irgendwie bestraft werden.
Aber das soll jetzt nicht Thema sein!

Wenn ich höre, dass immer mehr Menschen um mich herum erkältet sind, greife ich sofort zum Nasenkännchen. Damit habe ich mir schon so oft helfen und eine Erkältung abwenden können. Ist der Partner erkältet, praktiziere ich Jala Neti, die Nasendusche dreimal täglich. – Morgens nach dem Aufstehen, nachmittags vor den Kursen und nachts vor dem Schlafengehen.

Wenn also Partner, Kinder oder Kollegen erkältet sind, praktiziert doch Jala Neti und Ihr habt die beste Prophylaxe, die es gibt. Und wenn Ihr bereits erste, leichte Symptome verspürt, könnt Ihr durch das Nasenkännchen eine Verschlimmerung abwenden.

Als Mitlglieder von GANDIVA YOGA habt Ihr im Mai 2020 das Video GANDIVA YOGA COCOONING 15 bekommen. In diesem Video zeige ich Euch, wie man das Nasenkännchen richtig benutzt.
Wer im Mai 2020 noch nicht Mitglied bei GANDIVA YOGA war, schreibt mir, teilt mir Eure Google-Mail-Adresse mit und ich lasse Euch den Link zukommen, mit dem Ihr das Video mit der Anleitung anschauen könnt.

Ganz unten in diesem Post erhaltet Ihr aber auch noch einmal eine Beschreibung, wie man mit dem Nasenkännchen richtig umgeht!

Was in der Nase passiert:
Ohne funktionierende Nasenschleimhaut wären wir wahrscheinlich dauerkrank. Unsere Nasenschleimhaut ist ein nicht zu unterschätzender Teil unseres Immunsystems. Eine der drei Gewebeschichten unserer Nasenschleimhaut hat unzählige Flimmerhärchen. Diese sind von Nasensekret umhüllt. Atmen wir Krankheitserreger ein, bleiben diese an dem Nasensekret hängen. Die Flimmerhärchen sind ständig in Bewegung und transportieren so Fremdkörper in Richtung Rachen. Entweder entledigen wir uns dieser durch Husten oder Niesen oder schlucken diese. Beim Schlucken sorgt die Magensäure für das Unschädlichmachen.

Ist unsere Nasenschleimhaut jedoch ausgetrocknet – durch Heizungsluft im Winter zum Beispiel – können sich die Flimmerhärchen nicht mehr bewegen. Sie sitzen fest. Und damit ist der Weg für Krankheitserreger frei. Die Nase ist mit Nebenhöhlen verbunden, auch mit den Ohren. Selbst wenn wir schon Schnupfen haben, können wir durch das Nasenkännchen verhindern, dass wir eine Nebenhöhlenentzündung bekommen oder Ohren-, wie Halsschmerzen.

Das Nasenkännchen macht also prophylaktisch Sinn UND, wenn wir schon erkältet sind.

1. Porzellan oder Plastik?
Ich plädiere immer für ein Porzellankännchen. Das ist einfach hygienischer. Diese Kännchen sind besser zu reinigen.
Salz greift Kunststoff an. Wenn Ihr bei Eurer Plastiknasendusche bleiben möchtet, bitte spätestens alle zwei Jahre erneuern!!!!

2. Welches Salz und warum?
Wichtig ist reines Salz, also ohne Zusätze wie Jod, Fluorid, Trennmittel, Rieselhilfen. Einfaches Küchen-Kochsalz ist nicht rein. Auch Meersalz enthält eine Menge Begleitstoffe sowie einen hohen Jodgehalt. Könnte bei Schilddrüsenerkrankungen problematisch werden.

3. Wieviel Salz?
Optimal ist eine 0,9%-ige (= isotonische) Lösung. Das heisst, auf 500 ml abgekochtes Wasser kommen 4,5 Gramm Salz. Teure Salze wie die von Emser haben keinen Mehrwert! Portionsbeutelchen sind praktisch, klar, aber was für eine Flut an Verpackungsmüll. …..

4. Hilft das Nasenkännchen auch bei Problemen durch Klimaanlagen in Hotels oder im Flieger?
Ja! Klimaanlagen sind wahre Bazillenschleudern. Zudem trocknen sie die Nasenschleimhaut noch zusätzlich aus. Damit sind Krankheitserregern Tür und Tor in und durch unseren Körper geöffnet.

Jala Neti kann noch viel mehr, als ’nur‘ Erkältungsprophylaxe zu sein:

Jala Neti  – Jala für Wasser und Neti für Reinigung der Nase.

Jala Neti  – Wirkungen auf den Körper:
– löst muskuläre Anspannung im Gesicht
– stärkt die Augen
– verbessert den Geruchssinn
– balanciert die Gehirnhälften aus
– gut bei/gegen Asthma
– gut bei/gegen Bronchitis
– sehr gut bei/gegen Migräne
(kühlender, beruhigender Einfluss auf das Gehirn)
– sehr gut bei/gegen Tinnitus
– vermeidet Erkältungen
– vermeidet Atemwegserkrankungen
– vermeidet Allergien (Pollen, Hausstaub)
– vermeidet Heuschnupfen

Jala Neti  – Wirkungen auf den Geist:
– beruhigt den Geist
– ENTspannt
– Stress und Anspannung werden abgebaut
– Depressionen können gelindert werden
=> macht klar in Kopf und Geist!

Damit wir uns körperlich und seelisch gut fühlen, muss die Atemluft frei durch Nase und Rachen in die Lungen gelangen können. Durch Verengungen (Schleim, Ablagerungen, getrocknetes Sekret) kann es zu chronischem Schnupfen kommen. Staub, Bakterien und Keime werden nicht oder nur unzureichend abtransportiert. Betroffen können dann die Nasennebenhöhlen, die Stirnhöhlen, die Mandeln bis hin zu den Ohren sein. Entzündungen entstehen.

Wie praktiziert man Jala Neti?

Um Jala Neti zu praktizieren, benötigt Ihr
– ein Nasenkännchen
– lauwarmes Wasser
– (naturreines) Salz

Ablauf:
– 1/2 Liter warmes Wasser bereitstellen
– max. 1 Teelöffel Salz hinzugeben, gut verrühren
– Salzwasser in das Neti-Kännchen füllen
– Kopf über ein Waschbecken halten
– Kopf schräg nach vorne und leicht nach unten neigen
(die richtige Kopfhaltung braucht Experimentierfreudigkeit)
– durch den Mund atmen! DER MUND IST GEÖFFNET!
– Tülle sanft etwas (!) in das obere Nasenloch führen
– Kännchen heben
– Wasser durch das obere Nasenloch schicken
– bis es auf der anderen Seite wieder austritt
– durch das obere Nasenloch kräftig ausschnaufen
– Kopf zur anderen Seite neigen
– durch das andere Nasenloch praktizieren
– zum Schluss: Nase kräftig putzen
– Trockenheitsgefühl der Nasenschleimhaut? Öl einreiben!

Der Reinigungsvorgang dauert circa fünf Minuten!

Jala Neti – Nicht ausführen bei:
– häufigem Nasenbluten
– akuten Ohrentzündungen
– akuter Grippe, wenn die Nase komplett dicht ist
– nach operativen Eingriffen im Nasen-/Rachenraum

Jala Neti wird im Yoga über die Reinigungsfunktion hinaus als Vorbereitung auf Atemtechniken (= Pranayama) und Meditation eingesetzt.

Ich bin eine überzeugte Nasenkännchennutzerin, wie Ihr merkt! Und das nicht nur in Erkältungswellezeiten. Macht Eure Erfahrungen!

Nun gibt es aber vereinzelt Menschen, die mit dem Nasenkännchen nicht klarkommen. Dabei nimmt die isotonische Salzlösung Wege, die unangenehm sind, zu kurzzeitigem Reizhusten bis Brechreiz führen können.

Bis vor zwei Jahren  habe ich an dieser Stelle als Alternative zum Nasenkännchen immer ein ayurvedisches Nasen-Öl empfohlen, das Nasa-Öl, um die Nasenschleimhaut feucht zu halten.
Bis ich in der NATUR & HEILEN* einen Artikel über eine ätherische Öl-Mischung las, die, täglich in den Eingang der Nasenlöcher eingerieben, verhindert, dass Keime die Barriere überwinden und eine Erkältung auslösen. Dieser Öl-Mix hält die Nasenschleimhaut intakt und so können die Flimmerhärchen eingedrungene Erreger wieder rausbefördern.

Solltet auch Ihr zu den Menschen gehören, die Probleme mit dem Nasenkännchen haben oder einfach aus Zeitgründen nicht täglich zum Nasenkännchen greifen können, dann wird Euch das nachfolgende Rezept interessieren:

„CIL-Öl“:
2 Tropfen Cistrosen-Öl
4 Tropfen Öl der Immortelle
6 Tropfen Lavendel-Öl fein
10 ml Mandel-Öl

Das Mandel-Öl ist der Träger. Die anderen drei Öle werden einfach in das fette Träger-Öl geträufelt. Fertig ist der Schutz“mantel“. Die Abwehrkraft der Nasenschleimhaut wird gestärkt.

Die Mischung wirkt entzündungshemmend und reinigend.

Vor der täglichen Anwendung gut durchschütteln. Und dann zu jeder Anwendung einen Tropfen der Mischung in den Eingang der Nasenlöcher einreiben. Die Öl-Mischung kann bei Bedarf auch mehrmals am Tag benutzt werden.

Bei Stirn- und Nasennebenhöhlen-Beschwerden hat sich dieser Öl-Cocktail wohl auch bewährt. Wenige Tropfen werden auf die Haut um Nase und Stirn einmassiert. Der Körper soll so in die Lage kommen, alte Ablagerungen zu lösen und auszuscheiden.

Egal, wo Ihr die Öle kauft, sie müssen hautverträglich sein. Am besten reine, hautverträgliche BIO-Öle. Apotheken können diese Öle auch besorgen.

Herzensgrüße. 💜 Happy Reinigung! Happy Durchatmen! Happy Gesundheit! Happy Ruhe im Geist!

Eure Ute

* NATUR & HEILEN, Ausgabe Dezember 2018, Seite 36
Diese Öl-Mischung wurde von der Aroma-Therapeutin Susanne Fischer-Rizzi entwickelt.

Dynamisches Faszien-Yoga: Workshop-Termine im Herbst

🌸 Hallo Ihr Lieben!

Vor 16 Monaten hat es nicht sollen sein … Corona … Lockdown … und ich musste die geplanten Faszien-Yoga-Workshops wieder absagen.
Auf ein Neues!
Die Termine stehen! 🍀 🍀 🍀
Und ich freue mich riesig.

Faszien können verkleben, verkümmern und dabei hauchdünn wie Pergamentpapier werden, vertrocknen, verfilzen, sich verkürzen, brüchig werden, Risse bekommen. Schmerzentstehung und Einschränkungen der Beweglichkeit sind die Folge.

Wie viele Menschen laufen über Jahre mit Rückenschmerzen von Arzt zu Arzt, von Orthopäde zu Orthopäde, …… und irgendwann wird „Ursache unbekannt“ bescheinigt. Robert Schleip, DER Faszien-Papst Deutschlands, sagt dazu, dass nur maximal bei einem Fünftel aller Rückenschmerzen die Bandscheibe die Ursache ist. Die Mehrheit aller Rückenschmerzen ist auf den Auslöser Lendenfaszie zurückzuführen, die verklebt ist.

Faszien-Yoga lehrt uns, mit dem Körper und den Dehnungen zu spielen. Und dabei braucht und bekommt die Faszie weit mehr als das Training mittels einer Faszien-Rolle. Hier wird der Körper zum ‚Werkzeug‘. Wir dehnen den Körper von Kopf bis Fuß, über Gelenke hinweg und halten so die Faszie geschmeidig.

Also ist Faszien-Yoga weit mehr als die Praxis mit der Faszien-Rolle. Deutschland rollt. Aber wie Ihr richtig rollt, wie lange, wann und wann nicht, wie oft pro Woche, schnell oder langsam, all das solltet Ihr wissen, wenn wir der Faszie Gutes tun möchten.

Mein Anspruch ist, dass die TeilnehmerInnen meiner Faszien-Yoga-Workshops so viel über Faszien lernen und verinnerlichen, dass sie zu Hause in der Lage sind, jede bekannte Bewegung, Haltung, Übung spielerisch neu zum dynamischen Faszien-Yoga werden zu lassen.

Termine Herbst 2021:

Block  I:  Samstag, 21. August – 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Block II:  Samstag, 4. September – 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Block I + II = 5 Zeitstunden insgesamt –75 €
Maximal 10 TeilnehmerInnen, mindestens 7.
Verbindliche Anmeldung bitte schriftlich bis 9. August 2021.
Platzvergabe nach Buchungseingang!

Block  I: Samstag, 18. September – 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Block II: Samstag, 2. Oktober  – 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Block I + II = 5 Zeitstunden gesamt – 75 €
Maximal 10 TeilnehmerInnen, mindestens 7.
Verbindliche Anmeldung bitte schriftlich bis 6. September 2021.
Wer sich zuerst meldet, ist dabei!

Bitte bringt Block und Stift mit. Eine rutschfeste Matte erleichtert das Praktizieren mit der Faszien-Rolle und ist seit Corona ja auch Voraussetzung für den Yoga-Unterricht. Faszien-Rollen sind in der GANDIVA YOGA-Lounge vorhanden. Oberteile mit Kapuze erschweren das Faszien-Training mit der Rolle. 🙂

Ich freue mich, Euch die faszinierende Welt der Faszie näherbringen zu können, mit Euch zu erarbeiten, was die Faszie braucht und was sie ‚zermürbt‘.

Herzliche Grüße  💜
Eure Ute

ImmunBooster No. 4: Kugeliger Gesundheitsspender – Knollensellerie

Waldorfsalat

Ihr kennt sicher Wolf Dieter Storl, den deutsch-amerikanischen Kulturanthropologen, Ethnobotaniker und Buchautor.
Eine seiner Thesen lautet sinngemäß: Schaue in Deinen Garten oder auf Deinen Balkon und die Kräuter, die sich dort gehäuft selber anbauen, die braucht Dein Körper gerade dringend.

Daran musste ich schmunzelnd denken, als mein Körper mir vor einigen Wochen immer mal wieder signalisierte: Du könntst mal wieder Knollensellerie essen. Dass der 3.000 Jahre alten Heilpflanze vielfältige gesundheitliche Wirkungen nachgesagt werden, wusste ich schon, aber Details …., da musste ich mich noch einmal einlesen.

Als Suppengemüse hochschätzt und Waldorfsalat rangiert in meinen Augen leider inzwischen schon als fast vergessener, aber sehr wohlschmeckender, Klassiker.

Wodurch zeichnet sich die ‚runde Gesunde‘ aus?
Hoher Vitamingehalt (Vitamin C + E, Vitamin B1, B2, B12)
Hoher Mineralstoffgehalt (Kalium, Eisen, Kalzium)
Enthält Carotinoide
Schlankmacher! 100 Gramm haben nur 19 Kalorien!

Quelle: www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/saisonkalender/mai/sellerie

Wie wirkt Knollensellerie?
Antibakteriell
Entwässernd – Das kommt durch den hohen Kaliumgehalt
Überschüssige Magensäure kann neutralisiert werden
Beugt Entzündungen vor
Beruhigt den Magen
Soll hohen Blutdruck senken
Regt die Verdauung an
Soll die Nerven stärken und das Gehirn
Hilft bei Blähungen
Soll sich positiv auf Arthritis, Rheuma, Gicht auswirken
Kann Blutfette und Blutzuckerspiegel harmonisieren
Schützt Körperzellen vor freien Radikalen
Aphrodisierend

Wer sollte auf Knollensellerie besser verzichten?
Menschen mit Nierenerkrankungen
Schwangere
Beifuß- oder Birkenpollen-Allergiker sollen zu 90 % auch allergisch auf Sellerie jeglicher Art sein. (siehe https://www.foodnotify.com/blog/sellerie/)

Sellerie-Fans bevorzugen übrigens eher kleine Sellerieknollen, mit viel Grün, las ich. Das Grün hat auch sehr positive Wirkungen. Also nicht wegwerfen, sondern als Würzmittel einsetzen. Lässt sich auch gut trocknen.
Die kleinen Knollen mit Grün sind übrigens frisch, die großen kommen aus der Lagerung.

Wie wäre es denn mal mit einem fruchtigen, leichten, megaleckeren Waldorfsalat? Ich weiß, ganz schön viel Schnibbelei. Aber es lohnt sich.

Was Ihr für 2 bis 3 Hauptmahlzeiten (also nur noch mit einem Scheibchen Brot dazu) braucht:
1/3 Knollensellerie (große Knolle mit circa 2 kg Gewicht)
1 Dose Mandarinchen (natursüß oder ’nur leicht gesüßt‘)
1 säuerlichen Apfel (Braeburn zum Beispiel)
20 bis 30 BIO-Haselnüsse
3 Esslöffel Joghurt
2 Esslöffel Sahne (flüssig oder geschlagen)
1 Teelöffel Mayo
5 bis 7 Esslöffel Mandarinensaft (Sud aus der Dose)
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Und dann ist Geduld und Feinarbeit gefragt. Die Sellerie erst in ganz feine Scheiben und die dann in feine Stifte schneiden. Ebenso mit dem Apfel verfahren. Die Mandarinchen schneiden. Und die Haselnüsse fein raspeln.

Einige Stunden, am besten über Nacht, ziehen lassen! Das ist bei mir immer die schwierigste Übung. …..

Ich hatte mit meiner Freundin Claudia die Diskussion, warum ich nicht aus Zeitgründen die Küchenmaschine bemühe? Meine Mutter hat Waldorfsalat geliebt und bei uns zu Hause gab es immer diese ganz feinen Sellerie- und Apfel-Stiftchen. Und in der Hinsicht bin ich dann ‚kompromisslos‘. Ich kann mich jetzt nicht mit Sellerie- oder Apfel-Raspeln anfreunden. 🙈 Vielleicht kennt Ihr das von ähnlichen Dingen aus Eurer Kindheit.
Nur bei den Haselnüssen greife ich inzwischen auf meine Küchenmaschine zurück. Man lernt. …

Starke Nerven, ein intaktes Immunsystem und einen Jungbrunnen – Wer von uns möchte DAS – gerade in diesen Zeiten – nicht?

Also ich werde jetzt auch zeitnah mal ein Knollensellerie-Crèmesüppchen ausprobieren.  … und natürlich gerne berichten!

Happy Kochen!
Happy Genießen!
Bleibt gesund!

Herzensgrüße.  💜
Eure Ute

Matthieu Ricard – Vom Molekularbiologen zum buddhistischen Mönch

Screenshot YouTube-Video: Matthieu Ricard, Vom Wissenschaftler zum buddhistischen Mönch | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur | 16. Juli 2015

Im Rahmen der „Gleichklang“-Meditation, im Fresh up-Video Nummer 3, habe ich Euch aus einem Büchlein* vorgelesen, Passagen eines Dialoges zwischen Matthieu Ricard und Wolf Singer. Beide sprechen über die Beziehung zwischen Hirnforschung und Bewusstseinstraining.

Der nun folgende Artikel passt nicht nur zu unserem aktuellen, gemeinsamen Meditations-Projekt „Gleichklang“, sondern auch in die GANDIVA YOGA-Rubrik ImmunBooster. Ihr werdet gleich verstehen, warum.

Ich bin von Matthieu Ricard begeistert und möchte Euch mit dieser Begeisterung anstecken.

Matthieu Ricard, heute 75, hat am Institut Pasteur in Paris Molekularbiologie studiert, entdeckte dann seine Berufung zum Buddhisten und lebt heute in Nepal, nachdem er schon über 45 Jahre verschiedene Klöster im Himalaya sein Zuhause nennen konnte.
Ricard ist Wissenschaftler, Buddhist, Fotograf, Bestseller-Autor und Übersetzer des Dalai Lama.

In dem YouTube-Video, welches ich Euch sehr ans Herz legen möchte, spricht er humorvoll und gut verständlich über
Buddhismus
Meditation
Erleuchtung (Auf die Frage der Interviewerin „Woran erkennt man, dass man erleuchtet ist?“)
Karma
Glück
Achtsamkeit
Den Stellenwert von Tieren in unserer Gesellschaft
Können Tiere erleuchtet werden?
Vegan leben
Klima
und anderes mehr.

Ricard erklärt die Auswirkungen der Meditation auf das Gehirn und hebt hervor, dass sich schon nach 2 Wochen täglicher, 30-minütiger Meditation eine Menge verändert:

Der Mandelkern (Amygdala) wird kleiner.

Volumen und Dichte von Hirnstrukturen verändern sich.
Das Immunsystem wird gestärkt.
Das Sozialverhalten verändert sich positiv.
Entzündungsreaktionen im Körper gehen zurück.

Dadurch, dass Meditation das Immunsystem stärkt, hätte dieser Blog-Post eben auch sehr passend unter der Rubrik ImmunBooster erscheinen können.

In diesem Tweet spricht Ricard von 10 Sekunden Meditation täglich. Und wahrscheinlich werdet auch Ihr Euch fragen, was denn wohl 10 Sekunden Meditation bewirken sollen oder können?
Der Vergleich mit dem Riechen von Parfum ist gelungen und sehr aussagekräftig. Ein Vergleich von einem Freund Ricards, der Meditationslehrer in der Google-Organisation ist. Ricard beschreibt, dass der Duft von Parfum, wenn wir ein Fläschchen für nur 10 Sekunden öffnen, noch minutenlang im Raum schwebt. Und wenn wir mehrfach am Tag für 10 Sekunden das Behältnis öffnen und den Duft sich verströmen lassen, dann ist dieser Duft vielleicht irgendwann ständig im Raum präsent.
Wenn wir uns jeden Tag, zum Beispiel im Büro, 10 Sekunden nehmen und einem Menschen wünschen, dass er kein Leid erleben muss, und das vielleicht jede Stunde 10 Sekunden lang, dann potentiert sich diese Meditation des Mitgefühls wie der Duft des Parfums.

Habe ich Euer Interesse geweckt? Dann geht’s hier lang zum Video.

In diesem Interview erzählt Ricard auch über seinen Vater, einen der einflussreichsten lebenden Philosophen Frankreichs, mit dem er gemeinsam ein Buch geschrieben hat: Der Mönch und der Philosoph – Buddhismus und Abendland.
Das Buch ist von 2003 und 2006 starb sein Vater. Es handelt sich in dem Buch um einen Dialog zwischen Vater und Sohn.
Ich werde dieses Buch als Nächstes lesen, es liegt bereits auf meinem Nachttisch, und natürlich gerne berichten.

Viel Freude beim Anschauen des Videos. Viele Gedankenanstöße. Und noch mehr Motivation, an dem Thema Meditation dran zu bleiben.

Happy Gleichklang.  💫
Herzensgrüße. 💜
Eure Ute

*Hirnforschung und Meditation. Ein Dialog.
Wolf Singer und Matthieu Ricard
edition unseld SV, ISBN 978-3-518-26004-3

Der Beckenboden – Power & Gesundheit aus der Körpermitte

Auf die Meditations-Challenge „Gleichklang“ – und parallel zur Fortsetzung derselben – folgt das zukünftige Hauptthema für Euch als GANDIVA YOGA Mitglieder:

Beckenboden-Training!

Und das für die nächsten 8 Wochen, bis Mitte Juli. Ich gehe davon aus, dass wir uns schon früher hier wieder live zu den Kursen sehen, dann läuft das Thema Beckenboden-Training für Euch quasi im Hintergrund – parallel zu den Live-Kursen im Vordergrund – weiter.

Die Männer sollten jetzt trotzdem, also obwohl einige meinen könnten, Beckenboden-Training wäre reine Frauensache, bitte weiterlesen.
Denn der Beckenboden kann natürlich auch zur Männersache werden!

Besagte Muskelplatte(n) kann elementarer Schlüssel zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden sein. Die meisten Menschen kommen leider erst dann in Kontakt mit ihrem Beckenboden, wenn bereits gesundheitliche Beeinträchtigungen vorliegen.

In den geplanten Videos, die wie gewohnt über YouTube zum Abruf stehen werden, mache ich Euch erst einmal mit dem unbekannten Wesen Beckenboden vertraut. Dazu beginnen wir mit einem Theorieteil. Ich verspreche, diesen in kleinen Häppchen aufzubereiten. 😉 😃

Die Entdeckungsreise beschäftigt sich zum Beispiel mit folgenden Fragen: Wie ist der Beckenboden aufgebaut?
Welchen Sinn hat diese Muskelplatte?
Wie erspüre ich diesen Körperteil?
Und wie bewege ich den Beckenboden am effektivsten?

Beckenbeweglichkeit ist übrigens auch eine Voraussetzung für eine gesunde Wirbelsäule. Das Becken führt unsere Bewegungen und ist entscheidend für unsere Haltung. Nicht selten bessern sich Rücken-, Knie- und Hüftprobleme durch Beckenboden-Training. Wir stehen anders, wir gehen anders.

Durch Mobilisierung, Kräftigung und Dehnung kann es zu einer deutlichen Verbesserung von Beschwerden kommen, bzw. wird bei gesunden Menschen Beschwerden gezielt vorgebeugt.

Es geht um Hilfe zur Selbsthilfe. Um kleine, einfache Übungen, die bequem in unsere täglichen Alltagstätigkeiten eingebaut werden können.
Am Ende des Beckenboden-Trainings geht es zusätzlich darum, den Beckenboden in bekannte Yoga-Haltungen zu integrieren und somit eine ganz neue Qualität, Stabilität in den Asanas (= Körperhaltungen) zu erfahren.

Feedback einer Teilnehmerin:

„Liebe Ute,

von Deinem Beckenboden-Workshop hatte ich mir, wie Du weißt, sehr viel versprochen und ich kann nur bestätigen, dass meine Erwartungen noch übertroffen wurden. In kürzester Zeit konnte ich mich wieder (bei der Gartenarbeit) bücken, ohne anschließend tagelang Schmerzen im unteren Rücken zu haben. Auch bei der Kobra habe ich jetzt keine Schmerzen / „Nervenblitze“ mehr in den Beinen usw.

Vielen Dank nochmal und herzliche Grüße

Andrea A. aus Heinsberg

In kleinen Kursen mit 6 TeilnehmerInnen liegen die Workshop-Kosten zu diesem Thema regulär bei 150 €, im Einzelunterricht bei 280 €.

Für Euch als Mitglieder von GANDIVA YOGA fallen zum monatlichen Beitrag keine weiteren Kosten an. Wer nicht unter diesen Personenkreis fällt, kann dieses Package natürlich auch gerne buchen.
Package-Preis Beckenboden – Inhalte wie oben beschrieben – 120 €. Bitte schriftlich anmelden.

Den ersten Theorieteil als Video erhaltet Ihr am kommenden Wochenende.

Herzensgrüße.  💜
Eure Ute

Warum ist der Buddha blau?

Diesen Wandbehang habe ich aktuell für den Yoga-Raum gekauft. Er kommt aus Tibet und der dargestellte Medizin-Buddha soll unser aller Gesundheit beschützen.

 

Ist Euch bei farbigen Buddha-Darstellungen schon einmal aufgefallen, dass einer in einem tiefen Lapislazuli-Blau erscheint?

Bei dem Buddha mit der blauen Körperfarbe handelt es sich um einen Medizin-Buddha.

‚Seine Farbe ist zugleich das Azurblau des Sommerhimmels und das Lapislazuliblau des Nachthimmels, auf dem goldene Sterne funkeln. …
Von dem Buddha gehen Lichtstrahlen in die ganze Welt aus. Sie tragen aus allen Richtungen heilende Essenzen herbei und sammeln sich wieder in der Bettelschale, wo sie den kostbaren Nektar bereiten. Von dem Herzen des Buddhas wird farbiges Licht mit der Strahlkraft von tausend Sonnen in alle Richtungen ausgesendet. Die Strahlen treffen auf alle Arten von Lebewesen und durchdringen sie. Das Licht zerstreut Krankheiten und Beschwerden jeglicher Art. Es beseitigt die Ursachen des Leidens.‘ *

Wenn der Medizin-Buddha zum Beispiel  aus Stein und unbemalt ist oder aus Bronze, dann können wir uns auf die blaue Einfärbung des Körpers nicht mehr verlassen, um auf einen Medizin-Buddha zu schließen.

Mein Medizin-Buddha aus Ladakh

Zwei Merkmale, die der Medizin-Buddha IMMER aufweist, lassen ihn eindeutig als einen solchen identifizieren:

  1. In der linken Hand hält der Buddha eine Bettelschale mit Heilkräutern, auch Heilungsnektar oder Amrita genannt.
  2. In der rechten Hand hält der Buddha eine Pflanze. Bei manchen Darstellungen scheint es, als ob die Pflanze aus seinem rechten Handgelenk herauswachsen würde.
    Diese Pflanze trägt den Namen Myrobalan. Myrobalan ist eine Himalaya-Baumfrucht, die in zahlreichen tibetischen Heilmitteln enthalten ist.

Heilungsnektar und Heilkräuter stehen für
Langlebigkeit                   und
Gesundheit.

In der tibetischen Medizin sagt man, wenn die drei Körpersäfte gestört sind, kommt es zu Krankheiten und wenn die drei Geistesgifte regieren, ebenso.
Die drei Geistesgifte heißen HASS, GIER und VERBLENDUNG.

Unwissenheit oder Verblendung zum Beispiel zählen in der tibetischen Medizin also zu den Krankheiten.

Die Myrobalan-Pflanze soll die Störungen aller drei Säfte heilen. Einer dieser drei Säfte ist das Blut. Und ob wir vielleicht zu viel Alkohol konsumieren oder oft traurig sind, unser Blut wird dadurch geschwächt. Die anderen Säfte sind Galle und Schleim.

Myrobalan ist ein Oberbegriff für hunderte Arten olivenartiger Steinfrüchte. Drei verschiedene, ausgewählte Früchte bilden, getrocknet und zu gleichen Teilen gemischt, die Basis zahlreicher asiatischer Medizinprodukte. Die Mischung nennt sich Triphala, was ‚drei Früchte‘ oder ‚Dreifrucht‘ bedeutet.  Die Namen der drei Früchte: Amalaki, Bibhitaki und Haritaki.
Wer sich schonmal mit Ayurveda beschäftigt hat, der hat ganz sicher schon einmal von Triphala gehört.

Und wenn Ihr mal schaut, wie viele Früchte der Buddha in der rechten Hand hält, es sind DREI! – DIE DREI!

3 Früchte …
3 Geistesgifte …
3 Körpersäfte …
3 Doshas (Konstitutionstypen) …
Körper, Geist und Seele … 3 …

Im Buddhismus und im Ayurveda kommt die 3 immer wieder vor.

Ein unglücklicher Geist wird in der tibetischen Medizin übrigens immer wieder als größter Auslöser für Krebs genannt.
Sind die Energien im Körper gestört, können wir krank werden. Und wie harmonisieren wir diese Energien? Durch MEDITATION. – Sagen die alten Schriften.

Im September 2006 bin ich zwei Wochen durch Ladakh gereist. Auf den Spuren buddhistischer Klöster. Und ich war zwei Wochen auf der Suche nach einem Medizin-Buddha, als Geschenk für meine sehr schwer erkrankte Mutter.  Das Angebot an Buddhas war wirklich groß, aber auf der ganzen Reise habe ich nur einen einzigen Medizin-Buddha entdeckt … und gekauft!

Es gibt sogar ein spezielles Mantra, mit dem man den heilenden Buddha anrufen kann.

Zur Meditation mit dem Medizin-Buddha als Meditationsgegenstand habe ich hier einen schönen Artikel für Euch.

Wenn Ihr Euch für einen Medizin-Buddha interessiert, im Shop meiner Yoga-Lounge steht eine schöne Auswahl bereit. Schreibt mich bei Interesse bitte einfach an!

Impressionen aus meinem Ladakh-Fotoalbum
(jaaahhhh Papierfotos! :-)):

Gebetsmühlen – oft aus einfachsten Mitteln, wie alten Konservendosen, selbstgemacht

Da ruft das Fernweh!

Bleibt gesund!  🍀
Herzensgrüße.  💜
Eure Ute

*Quelle: www.tibetan-healing.de

ImmunBooster No. 3: Veganes Brot … und so was von LECKER! 😋

                

                

Samstagmorgen – weit vor meiner Aufstehzeit – flog eine WhatsApp in mein Eingangskörbchen. Karina, eine liebe GANDIVA Yogini, avisierte mir einen Gruß aus ihrer Küche. Und dann kam ein Feuerwerk an Grüßen aus ihrer Küche: Möhrengemüse, Möhrensalat, Spargelcrèmesuppe, Schokokuchen, Paprikasoße, 1 Flasche Rotwein UND … das leckerste Brot ever. Mein Wochenende war gerettet und meine Rezeptsammlung garantiert um einige tolle Rezepte reicher. Aber nun zu dem gigantisch-leckeren Brot.

Brot ohne Mehl, ohne Hefe, ohne tierische Produkte und geschmacklich so fein und lecker! Weder ‚dröge‘ noch ‚knätschig‘. Jede Zutat behält ihre Konsistenz und so ist dieses Brot eine Sammlung unterschiedlichster Konsistenzen. Das Rübenkraut verleiht dem Brot eine ganz besondere Note.
Und dabei ist Rübenkraut garnicht meins. Ein Trauma aus der Kindheit. Mitten in Waldniel gab es eine Rübenkrautpresse. Und der ständige Geruch war unterirrdisch. ….

Karina hat mir das Rezept für das leckere Brot verraten.
Was ist also drin?

100 Gramm Haselnüsse oder Walnüsse
120 Gramm Haferflocken
150 Gramm Sonnenblumenkerne
90 Gramm Leinsamen
35 Gramm Chiasamen
20 Gramm gemahlene Flohsamenschalen
1 Teelöffel Salz

400 ml Wasser
3 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Rübenkraut

Was Ihr noch braucht: Eine Kastenform, 25 cm.

Erstmal den BIO-Laden plündern! 🙂

Die trockenen Zutaten kommen alle in eine Schüssel und die flüssigen Zutaten in eine weitere. Den Inhalt beider Schüsseln gut vermengen, verrühren.
Dann wandert das Öl-Sirup-Wassergemisch in die Schüssel mit den trockenen Zutaten und die Hochzeit kann beginnen.  – SEHR gut vermischen!!!

Mindestens 1 Stunde, maximal über Nacht, quellen lassen. Je länger, desto besser verdaulich, sagt man.

Die Backform mit Olivenöl auspinseln!

Den Backofen vorheizen:
Umluft 160°
Ober-/Unterhitze ca. 170°/180° (Nach Gefühl und Ofen)
Gasherd Stufe 2

Backzeit: 25 Minuten (1. Backvorgang).

Das vorgebackene Brot ganz vorsichtig aus der Kastenform lösen und dann noch einmal 30 bis 35 Minuten (2. Backvorgang; ohne Form) weiterbacken.

Beim Genießen immer daran denken: Kauen, kauen, kauen! Aufschnitt ist hier überflüssig. (Pflanzliche) Butter oder etwas Frischkäse, Gurkenscheiben dazu. – Ein Gedicht!

Im Internet findet Ihr ganz ähnliche Rezepte. Unter Namen wie Darmschmeichler, Darmputzer, Life changing Bread, Wunderbrot, Gesundheitswunder, …. .
Ich nenne es in erster Linie: LECKER. Ausgesprochen lecker. Für mich das leckerste Brot ever.
Dass dieses Brot den Darm reinigt und entgiftet, gegen Durchfall und bei Verstopfung helfen kann, darüber müssen wir ja nicht sprechen ….. 😉. Vor einer Wanderung würde ich das Brot vielleicht nicht essen …. .

Danke, liebe Karina, für diese tolle Inspiration! 🌸 Mir hat das Nachbacken viel Freude gemacht. So tolle Zutaten! Der Duft in der Küche war allein schon toll.

Happy Nachbacken! Happy Genießen!
Herzensgrüße aus der Küche.
Bleibt gesund!
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA Oster-Vorfreudekalender: Overnight Oats – Geheimrezept vom Osterhasen 😉

Ich hatte Euch im Februar diesen Jahres bereits über mein neues Lieblings-Frühstück berichtet: Overnight Oats. Wer noch einmal nachlesen möchte, hier geht’s zum Blog-Post.

Der Osterhase hat mir für seine Festtage ein ganz besonderes Overnight Oats-Rezept verraten. Extra für uns von GANDIVA YOGA!

Overnight Oats aus:
BIO-Haselnüssen – 15 Gramm
Haselnussmilch – 100 ml bis 180 ml
Möhren frisch geraspelt 🥕–  circa 50 Gramm, nach Belieben mehr oder weniger
kernigen Vollkorn-Roggenflocken – 50 bis 60 Gramm
dem Saft einer halben Zitrone
Agavendicksaft oder Honig oder Ahornsirup – 1 Teelöffel
BIO-Leinöl – 1 Esslöffel
Kokosraspeln – 1 bis 2 Esslöffel, am besten frisch
Schokohasen nicht vergessen 😊 !
Wer mag, nimmt noch etwas BIO-Ceylon-Zimt.
Ergibt 1 Portion.

Bei den Zutaten stand ich vor der Herausforderung, die Haselnussmilch aufzutun. Ich war in mehreren Reformhäusern, BIO-Läden und bei dm. Eine Verkäuferin meinte nur, dass sich diese Milch nicht gut verkaufen würde, da sie nur ganz wenig Haselnussanteil hätte und eh fast nur aus Wasser bestehen würde.
Da stimmt dann wohl das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht.
Okay, wenn ich diese Milch also so leicht nicht kaufen kann, dann machen wir diese doch einfach selber. So sparen wir ganz nebenbei noch Verpackungsmüll.

Hier kommt das Rezept für die Haselnussmilch, als Essenz aus mehreren Anleitungen, die ich im Netz gelesen habe:

100 Gramm BIO-Haselnüsse
500 ml Einweichwasser
1 Liter Wasser
1 Prise Salz
1 bis 2 Esslöffel Süßungsmittel, wie Ihr es am liebsten mögt: Honig, Agavendicksaft, Ahorn-Sirup, Datteln, …

Die Nüsse in 500 ml Wasser über Nacht einweichen. Am nächsten Tag das Einweichwasser abgießen, die Nüsse in 1 Liter frisches Wasser geben, Süßungsmittel nach Wahl hinzugeben, auch die Prise Salz und dann mit einem Hochleistungsmixer (bei mir hat der Pürierstab wieder beste Dienste getan) zu Milch verarbeiten. Für die Overnight Oats kann der Nuss-Trester ruhig in der Milch verbleiben. Wenn Ihr diese allerdings mal als Kuhmilchersatz im Latte Macchiato trinken möchtet, würde ich die Haselnussmilch abseihen und den Trester für meine Overnight Oats oder das Müsli aufheben.

Haltbarkeit der selbstgemachten Haselnussmilch: gekühlt circa 3 Tage.

Wenn Ihr von der Haselnussmilch begeistert seid und nicht wieder alle zwei bis drei Tage diese Prozedur wiederholen möchtet, dann bereitet die Haselnussmilch doch gleich auf Vorrat zu:

Haselnussmilch einkochen und somit 1 Monat haltbar machen – Anleitung gefunden hier:

Gläser und Deckel im Backofen sterilisieren: 250°C Ober-/Unterhitze, 10 Minuten auf mittlerer Schiene – neue Gläser zuvor heiß auswaschen

Währenddessen Haselnussmilch in einem großen Topf erhitzen und unter Rühren einmal aufkochen.

Die heiße Milch vorsichtig in die Gläser füllen, den Deckel festschrauben und die Gläser auf den Kopf stellen (wie beim Marmelade einkochen). Beim Abkühlen bildet sich ein Vakuum. Die vollständig abgekühlten Gläser oder Flaschen im Kühlschrank aufbewahren.

Weiter geht es mit unserem Oster-Frühstück:
Abends die Vollkorn-Roggenflocken mit der Haselnussmilch und dem natürlichen Süßungsmittel Eurer Wahl ansetzen. Über Nacht luftdicht im Kühlschrank aufbewahren.
Zum Frühstück die geraspelten Haselnüsse und die geraspelten Möhren einrühren. Kokosraspeln und Leinöl nicht vergessen!
Hübsch österlich dekorieren und dann nur noch genießen.

Ostern steht ganz dicht vor der Türe.

Ich hoffe, Euch schmecken diese Oster-Overnight Oats soooooo guuuuut, wie mir. Was ich neben dem Geschmack am besten fand und finde, ist die Konsistenz. Diese Overnight Oats haben weniger eine ‚breiige‘ Konsistenz, als eine knusprige. Hier hat man noch richtig was zu kauen.

Also ich bin begeistert. Und meine Testesser auch!
Bin gespannt, was Ihr sagt.
Herzens-Oster-Vorfreude-Grüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA Oster-Vorfreudekalender: Deko und gesundes Naschwerk aus dem Ei

So einfach, so lecker und so bezaubernd!!!!

Wachstum nach 12 Tagen.

Ihr erinnert Euch?! – Ich hatte angekündigt, dass Ihr bitte die vernaschten weichgekochten Eierschalen’körper‘ nicht wegwerft, sondern aufhebt, in warmem Salzwasser innen säubert, trocknen lasst und auf die Verwendung im Rahmen dieses Osterkalenders wartet.

Heute kommt die Auflösung:

Wachstum nach 8 Tagen.

Gesunde Nascherei aus dem Ei. Ob als Deko während der Osterzeit oder zum Oster-Brunch und gleich Vernaschen. Da freut sich jedes Brot über dieses Topping.

Wenn Ihr die Eierschalen gesäubert habt, legt einfach jeweils einen dicken Wattetupfer oder ein Abschmink-Pad hinein, nass machen und großzügig mit Sprossen- oder Kresse-Samen bestreuen. Nach circa einer Woche erwartet Euch ein Mini-Garten im Ei. Und wer den Wuchs noch etwas langstieliger mag, geduldet sich nochmal weitere vier bis sechs Tage.
Wichtig ist, dass Ihr den Wattetupfer oder das Pad und die Keimlinge täglich mit Wasser aus der Sprühflasche benetzt.
Ich wollte ganz clever sein und den Keimvorgang dadurch beschleunigen, dass ich die Eierschalen samt Wattetupfer und Samen auf die Heizung stellte. 🙈 So schnell konnte ich mit der Sprühflasche garnicht sein, wie das Austrocknen der Watte einsetzte.

Kresse werden viele, viele tolle, der Gesundheit zuträgliche, Eigenschaften zugeschrieben. So soll Kresse den Blutzuckerspiegel senken, vor Diabetes schützen, den Cholesterinspiegel harmonisieren, Energie schenken, beim Abnehmen helfen, Blase & Nieren stärken (verhindert durch die Senföle, dass sich Bakterien in der Blase einnisten können) und und und.
Geht es um Sprossen, gibt es auch hin und wieder kritische Artikel. Auf Sprossen sollte man vorsichtshalber verzichten, wenn man kein intaktes Immunsystem hat.

Sollten die Minigärten im Ei nicht so stehen, wie Ihr sie dekorieren möchtet, weil diese zum Beispiel durch unregelmäßiges Wachstum Schlagseite bekommen haben, setzt die Eier-Gärtchen auf Flaschenschraubdeckel.

Happy Aussäen, Beobachten, Freuen, Dekorieren, Lob bekommen und dann Naschen! Eure Familie wird begeistert sein. Und die Gäste erst.

Happy Oster-Vorfreude!
Eure Ute

ImmunBooster No. 2: Die richtigen Vollkorn-Spaghetti essen …

In der neuen GANDIVA YOGA ImmunBooster-Serie soll es nicht nur darum gehen, WAS GENAU WIR  JETZT tun können, um unser Immunsystem zu stärken, sondern auch darum, wo wir mal genauer hinschauen sollten. – Wo denken wir nicht im Entferntesten an eine Gesundheitsgefährdung, im Gegenteil, wir denken, wir tun uns etwas besonders Gutes, und dabei ist sie längst da, die Gesundheitsgefährdung.

Wer liebt keine Pasta? Rigatoni, Farfalle, Lasagne, Spaghetti, Fusili & Co. –  Wir lieben sie doch alle. Es hat ehrlich gesagt etwas gedauert, bis ich von meinen geliebten Dinkel-Spaghetti auf Vollkorn umgestiegen bin. Der Gesundheit zuliebe mache ich dann doch das eine oder andere Mal kleine Abstriche im Geschmack. Inzwischen esse ich Vollkorn-Spaghetti aus Überzeugung.

Und dass Pasta zu den Corona-Gewinnern zählt, wer von uns hat diese Nachricht in den letzten Monaten nicht schon x-mal gelesen?! Also essen viele Menschen gerne oft Pasta. Und jetzt noch mehr als sonst.

In einer 125-Gramm-Portion Vollkorn-Spaghetti stecken 10 Gramm Ballaststoffe und damit ein Drittel der Menge Ballaststoffe, die die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)  pro Tag empfiehlt.  Dinkel-Vollkorn-Spaghetti kommen laut ÖKO-Test sogar auf rund 14 Gramm Ballaststoffe pro Portion. Vergleichen wir den Mineraliengehalt in Vollkorn-Nudeln mit dem in normalen, ist der Mineraliengehalt in Vollkornnudeln 4mal höher als in den Herkömmlichen. Besonders Zink, Eisen, Magnesium und B-Vitamine sind reichlich enthalten.

Richtig erschrocken war ich dann, als ich von Schimmelpilzgiften und Mineralölbestandteilen in Vollkorn-Spaghetti gelesen habe. Wenn es ganz Dicke kommt, können sich auch noch Insektenspritzgifte in den Vollkorn-Spaghetti  befinden, was laut ÖKO-TEST bei Buitoni Spaghettini Integrale der Fall ist. Da denke ich, ich tue meinem Körper mit diesen Vollkorn-Spaghetti etwas Gutes und dann sowas.

Schimmelpilze produzieren auf dem Feld am Korn Giftstoffe und diese Giftstoffe setzen sich in die Randschichten des Korns, in die Schichten, die bei Weißmehl-Produkten schon nicht mehr Teil des Produktes wären. Jetzt könnte man denken, aaaaccchhhhh, die Giftstoffe werden beim Kochvorgang der Spaghetti schon unschädlich gemacht. Weit gefehlt. Diese Giftstoffe überleben kochendes Wasser.
Schimmelpilzgifte können unsere Blutzellen UND UNSER IMMUNSYSTEM schädigen.

ÖKO-TEST hat im letzten Jahr Vollkorn-Spaghetti getestet. 20 Marken wurden untersucht.

Wenn man mit Spuren von Schimmelpilzgiften leben kann, die laut ÖKO-TEST keinen Mangel darstellen, dann sind die Vollkorn-Spaghetti-Eigenmarken der Discounter Lidl (Combino) und Netto eine gute Wahl. Keine Spuren von Mineralöl. Keine anderen bedenklichen Spuren. Die Vollkorn-Spaghetti der genannten Discounter bekamen die Note SEHR GUT.
Die Edeka Vollkorn-BIO-Spaghetti weisen Spuren von Schimmelpilzgiften und Spuren von Mineralöl auf und haben ebenfalls mit SEHR GUT abgeschnitten.

In puncto Vollkorn-Spaghetti werde ich in Zukunft einen großen Bogen um Dennree, Rapunzel, Aldi Süd, Rewe (Eigenmarke), Alnatura, Naturata, Barilla, Buitoni und 3-Glocken-Vollkorn-Spaghetti von der Firma Newlat machen.

Am sympathischsten ist mir persönlich einer der Testsieger, nämlich die Nudelmacher Dinkel-Vollkorn-Spaghetti von Demeter, produziert von den Spaichinger Nudelmachern. Schimmelpilzgifte und andere bedenkliche Inhaltsstoffe negativ, bei den Mineralölbestandteilen Spuren.
500 Gramm zum Preis von 2,89 €.

Zur Homepage von den Spaichinger Nudelmachern geht es hier. Wenn ich nun aber die Dinkel-Vollkorn-Spaghetti bei den Spaichinger Nudelmachern bestellen möchte, lande ich bei Amazon und das ist ja auch nicht jedermanns Sache. …. Ich werde bei einem meiner nächsten Besuche in einem der BIO-Läden in Mönchengladbach, Rheydt und Viersen mal schauen, ob ich die Demeter Dinkel-Vollkorn-Spaghetti entdecke. Vielleicht schaut Ihr ja mal mit.

Ihr möchtet Euch den kompletten ÖKO-TEST – Ratgeber Kinder und Familie 2020 – gegen eine Gebühr von 2,50 € runterladen? Dann geht es hier lang.
Ihr könnt mir aber auch gerne schreiben und fragen, ob Eure Lieblings-Vollkorn-Spaghetti dabei waren …. .

Happy Gesundheit.
Herzensgrüße.
Eure Ute

ImmunBooster No. 1: Weißer Tee – der Champagner unter den Tees

Ich bin es so satt. Eine Corona-Pressekonferenz jagt die andere. Ängste werden geschürt. Düstere Aussichten verbreitet.
Klar nehme ich Corona sehr ernst.
Klar halte ich mich an die Regeln.
Aber wo bleibt das ‚Licht‘?
Sollten wir uns wirklich so ausgeliefert fühlen? So passiv? So vermeintlich abhängig?

WARUM GIBT ES SEITENS DER BUNDESREGIERUNG NICHT ZWEIMAL PRO WOCHE EINE PK ZUM THEMA:

Was können wir für unser Immunsystem tun, damit Corona es schwerer hat.  … und wir körperlich und psychisch viel besser drauf sind?

Selbstverantwortung ist also jetzt unser Thema.
Ich habe mich auf die Suche begeben und möchte mit Euch teilen, was ich gefunden habe, noch finden werde. Hiermit beginnt meine Serie mit dem Namen ImmunBooster.

Heute geht es um Weißen Tee. Ich persönlich bin weder eingefleischte Tee- noch richtige Kaffeetrinkerin. Kaffee muss in Milch ertränkt werden, um mir zu schmecken und zum Teetrinken habe ich erst vor gut 10 Jahren gefunden. – Zum Kräutertee!
Auf einer Usbekistan-Reise vor rund 20 Jahren hatte ich in Hotels oder unterwegs in einer Art Garküche immer nur die Wahl zwischen Wasser, Grünem Tee oder Pepsi. Pepsi ging garnicht. Wasser kam mir irgendwann aus den Öhrchen und Grünen Tee zu trinken fand ich toll. … Wir, der Grüne Tee und ich,  haben weder auf dieser Reise zusammen gefunden noch in der Zwischenzeit. Grüner Tee ist für mich wie in einen Heuballen beißen.

Und dann bot mir meine liebe Freundin Claudia irgendwann Weißen Tee an. Eine Weihnachtsmischung. Alle Alarmglocken gingen an, meine Grün-Tee-Erlebnisse ploppten hoch, aber ich entschied mich für das Experiment und nahm das Angebot an. Und war überrascht. Dieser Weiße Tee mit den natürlichen Weihnachtsaromen schmeckte guuuuuuut.

Ich habe inzwischen so einiges über Weißen Tee recherchiert und ohne Zweifel kann dieses edle Getränk eine Menge für unsere Gesundheit tun und ist ein Stimmungsaufheller. Wie Yoga auch! 🙂

Weißer Tee gehört zu den edelsten Getränken der Welt. Das liegt daran, wie er gewonnen wird. Die Pflanze, aus der dieses wertvolle Gebräu gewonnen wird, ist die Kamelienpflanze. Das macht den Weißen Tee noch nicht besonders, weil auch der Schwarze und der Grüne Tee diesen Ursprung haben.
Der Weiße Tee wird aus den geschlossenen Knospen der Kamelienpflanze gewonnen. Genau das ist das Besondere. Diese Knospen umgibt ein weißer Flaum und diesem weißen Flaum verdankt der Tee den Namen Weißer Tee.

Es gibt zwei Sorten, Qualitätsstufen Weißen Tee:
1. YIN Zhen – Silbernadeln
Nur die dicken, weißen Knospen finden Verwendung. 30.000 Knospen ergeben 1 Kilogramm Weißen Tee. Die Knospen werden nur an zwei Tagen im März geerntet.
Achtung: TEUER! …..
2. Sorten wie Pai Mu Tan, Shop Mai, White Monkey, Snowbud –  die weiße Pfingstrose
Hier werden neben den Knospen auch zarte, junge Teeblätter genommen.

Auf der Seite www.teekenner.de habe ich gelesen, dass eine geübte Teepflückerin nur 500 gr. Knospen am Tag ernten kann. Und diese 500 gr. frischer Knospen ergeben 100 gr. Tee. Der Arbeitslohn macht den Tee so teuer.

Was hat und kann denn dieses Multitalent nun genau:
o
 Eine der naturbelassensten Tees überhaupt. Heißt: am wenigsten verarbeitet!
o  Enthält dreimal so viele Catechine wie Grüner Tee. Catechine binden freie Radikale. Zellschädigungen wird vorgebeugt.
o  Soll den Blutdruck senken.
o  Soll den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen.
o  Soll Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Durch die im Tee enthaltenen  Flavonol-Glykoside, die das Blut verdünnen.
o  Das Theophyllin im Weißen Tee soll Migräne entgegenwirken.
o  Stoffwechselanregend.
o  Enthält viele Polyphenole, die verhindern können, dass Fett eingelagert wird.
o  Vitamin B1-Bombe -> Stimmungsaufheller.
o  Besitzt viel Fluorid und Kalium.
o  Kann das Krebsrisiko senken.
o  Wirkt entzündungshemmend.
o  Baut Stress ab.
o  Stärkt das Immunsystem.

Ich habe gelesen, dass der Weiße Tee in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zu den ältesten Heilmitteln gehört.

Mythen zufolge soll Weißer Tee das Leben verlängern, uns zu Unsterblichkeit verhelfen … .

Zubereitung:
Weißer Tee verträgt kein kochendes Wasser. Hier macht ein Teethermometer Sinn. 75° bis 80° sind am besten.
Ziehdauer: Zwei bis fünf Minuten.
Teebeutel kann mehrfach aufgegossen werden, ohne bitter zu werden.

Wer unter Osteoporose oder dem PMS-Syndrom leidet oder schwanger ist, sollte den Weißen Tee nochmal tiefer beleuchten.

Ach ja, der Weiße Tee ist der erste und einzige Tee, der mich eine ganze Nacht Schlaf gekostet hat. Gegen Abend noch ganz gemütlich eine große Tasse Weißen Tee genießen … und die Nacht wurde zum Tage. Keine Chance auf Schlaf.
Morgens und mittags YES! Danach nur noch Weißen Tee, wenn ich wach bleiben möchte …

Ihr spürt wahrscheinlich, wie sehr mich dieser Weiße Tee fasziniert. Und ich hoffe, etwas von dieser Faszination schwappt zu Euch rüber.
Lasst uns gemeinsam unser Immunsystem stärken und positiv gestimmt sein.

Happy Gesundheit!
Herzensgrüße
Eure Ute

PS:  Besucht doch einmal Herrn Horst in seinem TeeGschwender-Geschäft gegenüber vom Minto. Ich taste mich gerade über natürlich aromatisierten Weißen Tee an die qualitativ höherwertigen Stufen und Sorten heran. Aktuell mit Weißem Tee mit Holunderblüten. SEHR lecker.

YOGA-Frühstück! – Gute-Laune-Frühstück! 😃

Overnight Oats mit Bananenscheiben, Granatapfelkernen, Ananasstückchen, Kokosnussraspeln, Pistazienkernen, Quinoa gepufft, Paranuss geraspelt, Leinöl

Die meisten von uns müssen jetzt morgens auch selber für das Frühstück sorgen. Wo wir doch vor Corona auf dem Weg zur Arbeit vielleicht noch schnell unseren Lieblingsbäcker beehrt haben oder in der Kantine leckere,  belegte Brötchen oder Baguettes kaufen konnten. Mit Homeoffice fällt es schwer, morgens noch schnell zum Bäcker zu laufen. Der innere Schweinehund … .
Außerdem wird das Angebot des Bäckers um die Ecke auch irgendwann langweilig. Selbst wenn man in Mönchengladbach immer Café Ö ansteuert, irgendwann braucht man einfach Abwechselung oder es ist Montag und Café Ö hat geschlossen.

Und hier kommt eine ganz gesunde, sehr sättigende, einfache, schmackhafte Alternative:

O v e r n i g h t   O a t s .

Ein Grundrezept und 1.000 und 1 Möglichkeit der Abwandlung, der Neukreation.

Ich bin überhaupt kein Freund von Haferflocken. Aber Overnight Oats mit meinem Lieblingsobst, geraspelten Nüssen, vielleicht ein paar Sprossen und noch Kokosflocken als Topping, da nehme ich auch gerne die gequollenen Haferflocken in Kauf. Und inzwischen finde ich die Kompositionen wirklich, wirklich richtig lecker!

Lange Rede, hier kommt mein Grundrezept:

Pro Person:
60 bis 80 gr. Haferflocken
2 bis 3mal so viel Pflanzenmilch (ich nehme Mandelmilch),
also 160 bis 240 ml, je nachdem, wie ‚flüssig‘ Ihr Euer Frühstück mögt.
1 Teelöffel Ahornsirup
1/2 Teelöffel BIO-Ceylon-Zimt (oder vielleicht eher Vanille?)

Wer keine Pflanzenmilch mag, kann natürlich Kuhmilch nehmen. Wer weder das eine noch das andere mag, der kann die Haferflocken auch in Wasser, Kaffee, Tee oder Säften quellen lassen.

Bevor Ihr zu Bett geht, alles in ein Gefäß geben, Zutaten vermengen, Deckel drauf und ab in den Kühlschrank.

Am nächsten Morgen Nüsse, Kerne, Sprossen, Samen, Rosinen, frisches Obst, ‚Dörr-Obst‘, frisch gepresste Säfte, Kürbisgewächse (wie Melonen), einen Espresso, Schokosplitter, Fuchsschwanzgewächse (wie Quinoa oder Amarant), was immer Euch noch einfällt, hinzugeben und fertig ist ein köstliches, ein wirklich gesundes und noch richtig sattmachendes Frühstück. – Und wenn es sein muss, auch ein tolles Frühstück to go! Und falls im Moment Freunde oder Bekannte im Krankenhaus oder krank zu Hause liegen, auch ein super Frühstück to bring 😉!

Anmerkung:  Wer auf seinen morgendlichen Joghurt oder Quark nicht verzichten möchte, rührt diesen entweder am nächsten Morgen zusätzlich noch in das Grundrezept oder gibt die Haferflocken, den Ahornsirup und den Zimt am Abend direkt in den Joghurt oder Quark (statt in die Milch).

Tipp: Ganz zum Schluss noch einen Schuss gutes BIO-Leinöl hinzugeben.

Overnight Oats mit Granatapfelkernen, Melone, zweierlei Sprossen, Himbeeren, Kokosflocken, Leinöl

Das Tolle für Paare oder Familien: Eine(r) sorgt abends für die Basis und morgens ’strickt‘ sich jeder SEIN Frühstück. Einfacher geht’s nicht, keiner meckert und alle sind happy. Und wer doch ‚außer Haus‘ muss, kann sein Frühstück super transportieren. Ob ins Büro oder in die Uni.

Und wer es morgens lieber warm mag, der erhitzt die Oats kurz und packt alles Weitere kalt dazu oder erwärmt auch das Obst mit.

F R Ü H S T Ü C K   O H N E   G R E N Z E N !

Und warum führen Gesundheit und Immunsystem bei Overnight Oats einen Freudentanz auf:
hoher Anteil an Ballaststoffen  -> regt die Verdauung an -> fördert die  Darmgesundheit
– Zimt & Co. -> darmberuhigende Wirkung
– Obst -> bringt die Extraportion Vitamine, Mineralien, Antioxidantien
– Nüsse & Samen –> liefern ungesättigte Fettsäuren
  
– Leinöl -> positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel, Blutdruck und somit Prophylaxe gegen Herz-/Kreislauferkrankungen

Und wer sich jetzt fragt, warum man Haferflocken unbedingt über Nacht quellen lassen sollte, auch ich habe mir diese Frage gestellt, hier die erhellende Antwort:
Haferflocken enthalten Phytin. Das ist eine Säure. Und diese Säure bindet Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Magnesium und Zink. Das heißt, beim Verzehr von trockenen Haferflocken werden diese Mineralstoffe nur noch in einem geringeren Maße in unserem Körper verwertet. Das Einweichen reduziert den Phytin-Gehalt der Haferflocken und damit bekommen wir mehr der ‚guten‘ Stoffe ab. 👍

Probiert’s aus! Ich hätte NIE gedacht, dass mir so eine ‚Haferflocken-Pampe‘ (ja, so habe ich ganz ehrlich darüber gedacht …. 🙈 ) schmeckt. Und jetzt freue ich mich abends schon auf MEINE Overnight Oats. Und die Himbeeren, mit denen mein Garten mich 2020 reich beschenkt hatte, entspringen nun peu à peu dem Gefrierschrank und hüpfen begeistert in mein Overnight Oats. Ihr habt bestimmt auch noch Früchte eingefroren, die jetzt Euer Overnight Oats krönen können.

Leider lecker! – Leider leer! 🙁

Auf einen leckeren Start in den Tag!
Auf die Gesundheit & die gute Laune!
Bleibt gesund!
Und behaltet die Power!

Eure Ute

Ost-West-‚Konflikt‘ 😉 – Warum wir jeden Tag FRISCH kochen sollten

Mit dieser Frage verbunden ist der ‚Rattenschwanz‘, dass warme Gerichte auch nicht mehr aufgewärmt werden sollten. …

In meinem letzten Newsletter habe ich erwähnt, dass Linsensuppe aufgewärmt noch besser schmeckt, als frisch zubereitet. Und, dass dieses Aufwärmen nach ayurvedischen Gesichtspunkten – und auch nach Yoga Ernährungs-Richtlinien – absolut verpönt ist.

WARUM eigentlich?

Hier prallen die Sichtweisen der westlichen Welt und der östlichen Welt aufeinander. Während die westliche Welt im Bezug auf Nahrung (und nicht nur da 😉) nach ‚Fakten! Fakten! Fakten‘ geht, steht bei der östlichen Sichtweise der energetische Aspekt im Fokus. Inhaltsstoffe, Vitamingehalt, Mineralstoffe gegen Energie. Energie = Prana = Lebensenergie. Lebensenergie = Wohlgefühl, Power.

Frisch gekochte Mahlzeiten sind ein sehr wichtiger Energielieferant. – Aufgewärmtes enthält noch ein paar Nährstoffe, aber keine Vitalstoffe, keine Energie mehr, ist quasi tot. Aufwärmen lässt das Gekochte von der Qualität her ins Bodenlose stürzen.

Hier prallt vielleicht aber auch Generationswissen aufeinander. Also ich höre meine Oma noch sagen, dass man Spinat oder auch Pilze nicht aufwärmen darf. Dass sich dann Gifte entwickeln. Als ich selber zu kochen begann, lernte ich, dass gekochte Pilze, die im Kühlschrank aufbewahrt wurden, EINMAL durchaus noch aufgewärmt werden können. Wobei hier die Mikrowelle ausscheidet. Und das soll daran liegen, dass in der Mikrowelle nicht so gleichmäßig hohe Temperaturen gewährleistet sind, wie beim Erwärmen auf dem Herd oder im Ofen.
Spinat soll wohl tatsächlich nicht mehr aufgewärmt werden. Und der Grund dafür liegt in seinem Nitratgehalt begründet, der sich beim Lagern erhöht bis giftig wird. Sellerie und Rote Bete gehören auch zu dieser Gruppe.

Jahrtausende alte Traditionen, Lebensweisen, Lebensphilosophien, Gesundheitssysteme, wie Ayurveda (= die Lehre vom Leben) – und auch Yoga, setzen Ernährung mit Medizin gleich. Aber nur, wenn die Ernährung bestimmten Regeln folgt, die sich auf Anbau, Ernte, Transportweg, Lagerung und Zubereitung beziehen. Und im Ayurveda  besagt eine dieser Regeln, dass Aufgewärmtes zur Belastung für den Körper wird, also zum Gegenteil von dem, wofür Ernährung gedacht ist.  Hier prallen dann schnell die Extreme Medizin und Schadstoffe aufeinander.

Im Ayurveda sagt man, dass Gerichte, die am nächsten Tag erneut erwärmt und gegessen werden, die Trägheit der Nacht (tamas) an das Essen selber und dann zwangsläufig an den Essenden weitergeben. So macht wohl aufgewärmtes Essen deutlich müder als frisch gekochtes.
In einem Ayurveda-Portal las ich einmal, dass man Essenreste besser am nächsten Tag kalt essen sollte. Dazu dann frisch gekochten Reis oder Kartoffeln nehmen. Also warme und kalte Küche in Kombi.

Was im Ayurveda noch verwerflicher ist, als Essen am nächsten Tag im Topf auf dem Herd (oder Feuer) aufzuwärmen, ist, die Mikrowelle für das Aufwärmen zu nutzen.
Ob die Mikrowelle schädlich ist, Speisen in ihrer gesundheitlich positiven Wirkung zerstört, da sind die Lager ja so gespalten, wie nicht selten in der Politik.

In Indien hat man immer schon – und noch heute in ländlichen Regionen –  Essenreste an das Vieh, vornehmlich die Schweine verfüttert. Da haben/hatten die Reste noch einen Sinn und der Mensch war raus aus dem Dilemma, am nächsten Tag Nahrung aufzunehmen, die energetisch tot bis schädlich war.

Was kann ich jetzt als moderner Mensch daraus machen? Wie kann ich nach beiden Sichtweisen leben? Wie kann ich all dieses Wissen in die heutige Zeit setzen? Extreme sind nie gut. Jeden Tag neu kochen, das ist zeitlich nicht immer drin und würde auch bedeuten, dass wir ganz viel übriggebliebenes Essen wegwerfen müssen (es sei denn, Ihr habt ein Hausschwein!). Unser Essen sollte so oft wie möglich aus frisch Gekochtem bestehen.
Und ganz sicher ist das Aufwärmen einer liebevoll und frisch zubereiteten Speise aus viel Gemüse (möglichst regional) und mit tollen Gewürzen besser, als den Pizzaservice zu rufen oder eine amerikanische Fastfood-Kette zu besuchen.

Ein Tipp noch von mir: Kombiniert die kühl gelagerten Essensreste mit vielen frischen, bunten Zutaten. Und dann sind wir wieder bei meinem Essens-Highlight 2020, der Buddha Bowl.
Wer sich zu dem Thema nochmal einlesen möchte, hier mein Blog-Post.

Wenn Corona einen positiven Aspekt hat(te), dann den, dass wieder viel mehr gekocht wird. Zwangsweise, ja, aber für Einige hat sich auch eine neue Leidenschaft entwickelt. Neue Rezepte. Frisch kochen. Regionale Zutaten. Und da viele Menschen corona-bedingt im homeoffice sind, wird oft täglich gekocht.

Lasst uns unser Energielevel pflegen. –  Durch Yoga. – Durch frische Luft. – Durch frisch Gekochtes und am Folgetag durch kreative Resteverwertung unter Energiegesichtspunkten. So kommen wir dann hoffentlich auch besser durch Zeiten, wie diese, die uns immer mehr und mehr Energie rauben. ….

Energiegeladene Herzensgrüße.
Eure Ute

Seelen-Food – Linsensuppe à la GANDIVA YOGA

Ergänzend zu meinem Video GANDIVA YOGA Cocooning Nr. 44, erschienen am Montag, möchte ich Euch noch meinen persönlichen Stimmungsaufheller zum Essen, meinen Seelenwärmer und -tröster für den Winter vorstellen:

Die Würstchen sind vegetarischer Art!!!!

L I N S E N S U P P E ! ! !

Wenn ich mal ‚geknätscht‘ bis traurig bin, wenn etwas nicht so läuft, wie ich möchte, wenn es draußen kalt ist oder in mir: LINSENSUPPE!
Die Zubereitung, die Farben der Zutaten, der Duft in der Wohnung und dann der Genuss!
Wärme für’s Herz, Wärme für das Bäuchlein und bessere Stimmung garantiert!

Ich sag’s gleich vorab: Ich mache meistens die doppelte Menge der unten angegebenen. Es gibt in meinem Freundes- und Bekanntenkreis IMMER Menschen, die sich über eine leckere, frisch gekochte Linsensuppe freuen, die grad Wärme um’s Herz und im Bauch gut brauchen können. Und wenn Euch jetzt gleich liebe Menschen in den Sinn kommen, verdoppelt für die Einkaufsliste einfach die nachfolgenden Mengen. Gerade jetzt, in Corona-Zeiten, eine besonders liebevolle Geste.

Ach, wer jetzt übrigens denkt, bähhh ….. Linsen ….., die liegen immer so bleiern im Magen und sind so schwer verdaulich, die vertrag ich nicht …. bitte, bitte bis ganz unten lesen ….. .

Ich habe mir diverse Rezepte für Linsensuppe angeschaut und dann vor vielen Jahren mein eigenes gestrickt:

500 Gramm Tellerlinsen
1 Stange Suppengrün
4 bis 5 Kartoffeln
3 bis 4 Möhren
1 bis 2 rote Zwiebeln
1/4 Sellerieknolle
4 Lorbeerblätter
1 Esslöffel Thymian getrocknet
2 Esslöffel frischen Thymian
5 bis 7 Esslöffel Essig
Saft einer Zitrone
3 Gemüsebrühe-Würfel
1,5 Esslöffel BIO-Kümmel ganz (mörsern!)
frischen schwarzen Pfeffer
etwas Salz
ein paar Spritzer Maggie
1 Schuss Agavendicksaft (oder 1 Teelöffel Zucker)
3 bis 4 Esslöffel gutes Olivenöl (zum Anbraten des Gemüses)

Das Gemüse so klein schneiden und in die Form bringen, wie Ihr es am liebsten habt.

Zwiebelwürfel in Öl anbraten. Sellerie und Möhren hinzugeben und mitanbraten.

Linsen abbrausen und in reichlich Wasser – mit Gemüsebrühe, dem gemörserten Kümmel und den Lorbeerblättern – 20 Minuten kochen.

Nach 20 Minuten das angebratene Gemüse hinzugeben. Ebenso das Suppengrün und die Kartoffeln.

Weitere 20 Minuten köcheln lassen.

Würzen mit:
Essig
Zitronensaft
Thymian – frisch und getrocknet
Maggie
Agavendicksaft
Peffer & Salz

Thymian

Die Suppe ist vegetarisch. Für die Fleischesser im Haushalt machen sich Mettwürstchen gut und für die Vegetarier gibt’s leckere kleine Bockwürstchen (Mühlenwürstchen) von Rügenwalder.

Auch wenn man ‚eigentlich‘ – und auch bei der Yoga-Ernährung sowie nach ayurvedischen Gesichtspunkten – Essen nie aufwärmen sollte, Linsensuppe schmeckt nun einmal aufgewärmt am besten. Ich würze nur noch etwas nach. Besonders mit frischem Thymian und frisch gepresstem Zitronensaft.

Zum Hintergrund der Säure in der Linsensuppe:

Ich erinnere mich gut, dass meine Mutter Linsensuppe immer mit besagtem Schuss Essig versehen hat. Und lange dachte ich, das habe rein geschmackliche Gründe gehabt. Diese frische Note war ja nun auch wirklich nicht zu verachten. Im Gegenteil: Sie machte eher den Pfiff der Suppe aus, die damit nicht nur frischer schmeckt(e), sondern auch irgendwie leichter.
Wobei ich ja irgendwann dazu übergegangen bin, Essig und frisch gepressten Zitronensaft einzusetzen.

Ergänzend habe ich mal gelesen, dass Hülsenfrüchte sehr viel Eisen enthalten, ja, aber noch wichtiger, dass der Körper dieses Eisen sehr viel besser ‚verwerten‘ kann, wenn es mit Vitamin C zusammen aufgenommen wird.

Warum nehme ich nicht ausschließlich frisch gepressten Zitronensaft, sondern auch noch den Essig dazu? Ganz einfach: Fermentierte Säuren – und dazu gehört Essig – sollen die Verdaulichkeit der Hülsenfrüchte und somit die Bekömmlichkeit verbessern.

Säure peppt den sonst leicht schalen Geschmack von Hülsenfrüchten einfach auf! Ich liebe diese säuerliche Note. Übrigens darf die Säure erst ganz zum Schluss in den Topf. Sonst wird das nichts mit dem Garen. Säure stoppt den Garprozess.

Zum Thema der besseren Verträglichkeit von Hülsenfrüchten sei gesagt, die großzügige Portion Kümmel tut auch noch ihr übriges. Thymian regt die Verdauung zusätzlich an und macht Speisen bekömmlicher.
Hier macht Versuch klug, wenn man Vorbehalte gegen den Verzehr von Hülsenfrüchten hat.

Na dann! Holt Euch eine extra Portion Herzenswärme, Seelenwärme, Wärme im Bauch, Wohlgefühl, Trost, gute Laune, Stimmungsaufhellung.
Teilt und verschenkt dieses Seelenfood verschwenderisch!

Herzensgrüße. GUTEN APPETIT!  🍵
Eure Ute

PS: Zur Linsensuppe passt auch Schwarzer Knoblauch. Ihr erinnert Euch:

Der GANDIVA YOGA-Newsletter: Schwarz oder Weiß?

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 22. Dezember: Glück aus sich heraus – Das eigene Leben leben!

Zum Nachdenken!

Ist Euch das auch schonmal aufgefallen?
Es gibt Menschen, die können sich bereits in recht jungen Jahren von der Familie (Eltern und Geschwistern) abgrenzen und das ist jetzt keinesfalls negativ gemeint, während andere mit jedem Problem in der eigenen Familie verschmelzen, es mittragen, auch Leid mittragen, sich mit jedem Leid verbinden und oft auch mit den eigenen Bedürfnissen zurücktreten.

Mit ‚abgrenzen‘ meine ich, diese Menschen stehen schon jung für ihren Weg ein, verlassen auch oft den Heimatort, die Heimatregion, um ausbildungstechnisch oder beruflich völlig frei zu sein, während die andere Gruppe von Menschen nah beim ‚Nest‘ bleibt und dort nach den besten Möglichkeiten der Ausbildung und beruflichen Orientierung sucht.

Wer sich gut abgrenzen kann, über einen durchaus gesunden Egoismus verfügt, lebt früh schon SEIN Leben. Wer untrennbar mit der Familie, in erster Linie den Eltern, verwoben ist, der lebt SEIN Leben oft erst wirklich
entweder
– nach dem Tod der Eltern
– wenn ein Elternteil dement wird
– oder nie.

Das ist meine Erfahrung. Toll wäre es in meinen Augen, wenn beide Gruppen sich von der jeweils anderen Gruppe eine Scheibe abschneiden würden. …

Vor einigen Wochen las ich folgende Weisheit, die irgendwie zum ersten Teil dieses Adventstürchens passt:

Die Adventszeit ist eine Zeit,
in der man Zeit hat,

darüber nachzudenken,
wofür es sich lohnt,

sich Zeit zu nehmen.
– Gudrun Kropp –

Für das eigene Leben?!
Und das meint ganz sicher nicht, dass man egoistisch, unempathisch und unsozial werden soll. …

Und der Kreis schloss sich für mich, als ich in der aktuellen Ausgabe der NATUR & HEILEN diesen Artikel las:

„Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben.“ halt bei mir seit Tagen nach. Weil ich es unendlich traurig finde, dass das ein Fazit am Lebensende ist. Das Fazit ganz vieler Sterbender.

Ich habe mit einer Freundin über dieses Thema ‚das eigene Leben leben‘ telefoniert und sie fragte mich, „Wie merkt man, ob man sein eigenes Leben lebt?“. Ich würde sagen, dann stellt sich diese Frage erst garnicht. ‚Das eigene Leben leben‘ ist ein grandioses Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit. Nicht immer durchgängig präsent, natürlich nicht, aber es zeigt sich immer wieder deutlich spürbar. Eine Glückswelle ganz tief aus uns heraus.

Und wann könnte man besser über das Leben, in dem man ’steckt‘  nachdenken, als zur Adventszeit, als zum Jahreswechsel?! Und jetzt auch noch zusätzlich in der besonderen Situation, in der die ganze Welt sich befindet.

Wenn Ihr morgen aufwacht und wählen könntet, wie sähe Euer Leben aus?
Ich denke, nichts kann schöner sein, als die Frage mit „Genau so, wie mein Leben jetzt ist!“ zu beantworten. ….

Herzensgrüße. Ich wünsche ALLEN Menschen, dass sie möglichst früh im Laufe Ihres Lebens zu ihrem eigenen Leben finden.

Herzensgrüße
Eure Ute

Quelle Artikel: NATUR & HEILEN, Ausgabe Januar 2021, Seite 66

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 9. Dezember: Glück aus der Knolle – Rote Bete-Tatar mit Meerrettich-Apfel-Crème

Ich liebe Rote Bete in allen Variationen. Ob roh, gekocht, mariniert, im Salat, als Carpaccio, aus dem Ofen – wie auch immer, ich mag alle. Und wenn Euer Geschmackssinn ähnlich tickt, dann habt Ihr mit diesem Adventstürchen vielleicht schon eine tolle Vorspeise für die Weihnachtsfeiertage.

Anmerkungen vorab: Nach meiner Erfahrung  in Mönchengladbach frischen Meerrettich zu bekommen, solltet Ihr diesen als Erstes besorgen. 🙈 Ich war vergeblich im Super-BIO-Markt, auch bei Rewe Fehlanzeige, im Asia-Laden auf der Bismarckstraße ebenso und beim Türken auf der Hindenburgstraße hatte ich dann endlich Glück. Wer die Handelshof-Kundenkarte hat, wird hier immer fündig.

Für Eure Planung: Es stehen vier Stunden Einweich- und Marinierzeit an! Am längsten dauert es, die Rote Bete in kleinste Würfel zu schneiden.
Das Rezept sieht Kürbiskerne als Topping vor. Beim ersten Testlauf sagte mir mein Geschmackssinn, dass Walnüsse gehobelt viel besser passen. Ich nehme nur noch Walnüsse.

Und hier die Zutatenliste:
500 gr. frische Rote Bete-Knollen
40 ml Orangensaft
20 ml frisch gepresster Zitronensaft
30 ml Olivenöl
20 ml Apfelbalsam-Essig (Ich habe Apfel-Orange-Balsam-Essig genommen!)
1 Prise Meersalz

Für die Meerrettich-Crème:
90 gr. Cashew-Kerne (eingeweicht)
40 gr. Sonnenblumenkerne (eingeweicht)
1/2 roter Apfel (fein geschnitten)
1 Knoblauchzehe (gerieben)
20 gr. frischer Meerrettich (geschält)
1 Prise Cayennepfeffer
1/2 Teelöffel Meersalz
30 ml Apfelbalsam-Essig
2 Zweige Thymian

Für das Topping:
1 reife Avocado
1 Esslöffel Kürbiskerne (oder Walnüsse)
Meerrettich (gehobelt)

Sonnenblumenkerne und Cashewkerne in Wasser vier Stunden einweichen.

Die Rote Bete-Knollen schälen und in fünf Millimeter kleine Würfel schneiden. Passt bitte auf Eure Finger auf! 🙂 Mit Orangen- und Zitronensaft, Olivenöl, Essig und Meersalz vermengen und dann vier Stunden lang ziehen lassen. Bitte immer mal wieder umrühren!

Wasser von den Sonnenblumenkernen und Cashewkernen abgießen. Mit Apfel, Knoblauch, Meerrettich, Cayennepfeffer, Salz, Essig und 180 ml Wasser in den Mixer geben. Ich habe einen Pürierstab genommen. Die Zutaten zu einer feinen Crème verarbeiten. Thymianblättchen hacken und unterziehen.

Das Tatar in der Meerrettich-Apfel-Crème ‚baden‘. Avocadofleisch in Scheiben schneiden.

Das Tatar auf Tellern oder in Schüsselchen anrichten. Avocadoscheiben dekorieren und dann nur noch mit gehobeltem Meerrettich bestreuen und Kürbiskerne (oder Walnüsse gehobelt 😁) darüber streuen.

Lecker. Lecker. Lecker!

Und als ich dann noch bei Rewe diese ‚Lama meditiert in der Weihnachtszeit‘-Servietten entdeckt habe, wusste ich, DIE zieren am Heiligen Abend meine Tafel.

Happy Probekochen! Happy Genießen!
Schöne Vorweihnachtstage.

Eure Ute

Quelle Rezept: slowly veggie! Vegetarisch & vegan genießen, Ausgabe 5/2020, Seite 47

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 5. Dezember: Glück in uns – der innere Frieden

Bunter Garten

Kennt Ihr das? Ihr lest einen Kalenderspruch, eine Weisheit, ein kurzes Gedicht, ein paar Worte nur und dann geht etwas Großes auf, ein riesen ‚Groschen‘ fällt. Es wird eine Erkenntnis daraus. – Und vielleicht auch ein lebenslanger Begleiter.

In einer für mich nicht ganz so unbeschwerten Lebensphase schickte mir ein Freund per WhatsApp diese Weisheit, diesen Schlüssel:

Was können wir aushalten im Leben?
Was möchten wir aushalten im Leben?
Was ist normal?
Was muten wir uns zu?
Wo ist die Grenze?
Wann ist es einfach genug, genug, genug?
Wann nehmen wir Schaden?

Ich kann mich ärgern, ich kann stundenlange Zwiesprache mit einer Person halten, ich kann Monologe mit mir über eine Situation führen, ich kann mich streiten, ich kann versuchen, auf das Gute, auf die Sonnenseiten einer Person, eines Zustands, einer Situation zu gucken, ich kann mich ungerecht behandelt fühlen, ich kann verdrängen, ich kann mich verbiegen, ich kann mich mit anderen vergleichen (was die aushalten), ich kann vor Wut platzen, ich halte Herzrasen aus, vielleicht auch Kopf- oder Rückenschmerzen, mein Tinnitus (wenn ich denn einen habe) wird lauter, mein Schlaf wird schlechter, aber wann ist es Zeit, die Reißleine zu ziehen?

Ich habe für mich DEN Gradmesser gefunden! In diesen 10 Worten! In diesen 44 Buchstaben!

Jeder Mensch ist anders, der eine sensibler, der andere mutet sich mehr zu, spürt später seine Grenze. Diese 10 Worte berücksichtigen jede Individualität.

Ich kann all das durchmachen, was ich oben beschrieben habe, und dennoch innerlich ruhig, bei mir, stabil sein. Dann stehen vor der Reißleine sicher noch andere Maßnahmen. Aber sobald sich innere Unruhe, ein ’sich-nicht-mehr-Wohlfühlen in der eigenen Haut, eine Verletzung von Respekt, körperliche Symptome, wenn wir in eine besagte Situation kommen, einem besagten Menschen räumlich nah ausgesetzt sind, zeigt/zeigen, DANN IST ES ZEIT! Dann kostet es uns den inneren Frieden und das ist zu teuer erkauft.

Diese Weisheit ist mein Gradmesser. Und ich bin sehr froh darüber, ein so eindeutiges Instrument in mir zu haben.

Der Dezember ist der Monat des ’sich-in-sich-Zurückziehens‘, so wie die Natur es uns vormacht. Zeit zu überdenken, was wir nicht mehr wollen. Zeit zu SPÜREN.

Und vielleicht hilft auch Euch diese Weisheit, dieser Gradmesser. – Wird für Euch – wie für mich – zu einem Lebensbegleiter.

Herzensgrüße. Schützt und hütet Euren inneren Frieden wie einen Schatz.
Kommt in Einklang mit Eurem inneren Frieden durch die Weihnachtszeit.

Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 3. Dezember: Glück aus dem Kern – Der Granatapfel

Erwähnung findet er bereits in der Bibel, der Granatapfel! Und ich freue mich jedes Jahr ab September über die vielen Granatäpfel im Handel. Sie erinnern mich immer an den Orient und an viele meiner Reisen durch diese Region. Kaufen können wir die Frucht der Götter dann bis in den Januar hinein.
Ich mag den Geschmack der leuchtend roten Kerne, die vor Vitaminen nur so strotzen, SEHR. Aber ich mag es garnicht, dem Granatapfel diese kleinen  Vitaminbomben zu entlocken. Trotz Gummihandschuhen und Video-Anleitung schaffe ich es immer wieder, meine Kleidung mit feinen, roten Saftspitzern zu versehen. Selbst wenn ich mich einen Meter von der Arbeitsplatte wegstelle und nur noch die Hände am Rande der Arbeitsfläche tätig sind, … schaue ich nachher an mir herunter … feine Spritzer … .

Im gestrigen Adventstürchen über die Buddha Bowl habe ich die Granatapfelkerne als Topping erwähnt. Und heute möchte ich diesen Multitalenten ein eigenes Adventstürchen widmen. Damit Ihr Euer  Weihnachtsdessert oder den Salat mit Granatapfelkernen krönt und Eurer Gesundheit durch Granatapfelkerne grundsätzlich etwas Gutes tut.

Schauen wir uns doch erst einmal an, was diese süßen Granatapfelkerne so alles können. Übrigens soll eine Frucht circa 400 Kerne haben. In der Bibel ist sogar von über 600 Stück die Rede.

Fakt ist, dass die rubinroten Kerne voller gesundheitsfördernder  Inhaltsstoffe stecken. Dazu zählen Vitamine C, Vitamin K, Folat, Ballaststoffe, Mineralstoffe, Polyphenole (= Sekundäre Pflanzenstoffe), wie Flavonoide und Tannine. Damit altern wir langsamer, unsere Körperzellen bekommen Schutz und Entzündungen werden gehemmd.
Kalium ist übrigens sehr wichtig für unsere Nerven, Muskeln und einen regelmäßigen Herzschlag.

Granatäpfeln werden mehr Antioxidantien zugesprochen als Rotwein und  Blaubeersaft.

Die leuchtend roten Kerne sollen bei Bluthochdruck (Hypertonie) helfen. EatSmater spricht von Studien, in denen Probanden über 2 Wochen täglich 150 ml Granatapfelsaft getrunken haben und sich die Werte stark verbessert haben.

„Für diesen Zusammenhang machen die Forscher die in dem Saft enthaltenen Polyphenole, auch sekundäre Pflanzenstoffe genannt, verantwortlich. Diese begünstigen die kardiovaskuläre Gesundheit und wirken sich positiv auf den Blutdruck aus.“ *

Granatapfelsaft soll auch helfen, Herzerkrankungen zu verhindern oder zu lindern. Dafür wird die Punicinsäure verantwortlich gemacht. Wer 800 ml Granatapfelsaft am Tag trinkt, und das vier Wochen lang, der beeinflusst die Cholesterinwerte deutlich und verbessert das HDL. Der Volksmund nennt das HDL das gute Cholesterin. Wer viel von diesem HDL hat, kann auch viel übermäßiges Cholesterin abtransportieren und ist damit weniger gefährdet, Herzerkrankungen und Arterioskleorse zu erleiden.
Wie schon gesagt, mag ich den Geschmack von Granatapfelsaft sehr, aber bei 800 ml am Tag ….. und dann noch der ganze Zucker …. .

Granatapfelkerne wirken antientzündlich und antibakteriell.  „So kann der Extrakt die Bakterien Staphylococcus aureus und Staphylococcus epidermidis sowie Lactobacillus acidophilus, Streptococcus mutans und Streptococcus salivarius bekämpfen.“* Auch bei Zahnfleischentzündungen soll der Granatapfel gute Wirkungen zeigen.

Der Saft der Granatapfelkerne soll sich auch positiv auswirken, die Produktion von Prostata-Krebszellen einzudämmen und  zu bekämpfen. „So fanden Wissenschaftler der University of California in Untersuchungen heraus, dass Männer, die täglich eine Menge von 237 ml Granatapfelsaft tranken, ihre Anzahl an prostataspezifischen Antigenen deutlich verringern konnten.“*

Eine mögliche positive Wirkung von Granatapfelsaft wird auch immer wieder bei Themen wie Abnehmen, Wechseljahresbeschwerden und chronischen Darmentzündungen erwähnt.

Ich öffne einen Granatapfel, indem ich diesen erst einmal mit Druck des Handtellers immer wieder über die Arbeitsplatte rolle. Man spürt dann sehr deutlich, wie die Kerne sich aus dem Hautgehäuse lösen. Der ganze Granatapfel wird weicher. Gummihandschuhe anlegen. Dann schneide ich über einem Suppenteller das Krönchen ab. Nicht zu tief abschneiden, sonst läuft sofort der gute Saft. Ich ritze den Granatapfel mit einem scharfen Messer vertikal ein. Sechs bis achtmal. So, wie Ihr eine Orange schält. Dann breche ich den Apfel auf und hole die Kerne, die ich ja vorher durch das Rollen auf der Arbeitsfläche gut gelöst habe, mit den Fingern raus. Die weiße Haut schön aussortieren. Und dann steht dem Genuss schon nichts mehr im Wege.
Aktuell habe ich gelesen, dass man den Granatapfel unter fließend Wasser, über einer Schüssel, aufbrechen soll. Die Kerne fallen in der Schüssel zu Boden und die Hautstückchen setzen sich an der Wasseroberfläche ab.
Ausprobiert! – Und es stimmt!

Wenn Ihr einfach mal zu viele Granatapfelkerne habt, Ihr könnt die kleinen Gesundheitsförderer super einfrieren. Backpapier, eine Lage Granatapfelkerne, Backpapier, wieder eine Lage Granatapfelkerne, und so weiter. Ab in den Froster. Und wenn die Kerne angefroren sind, alle in einen Gefrierbeutel schütten und wieder zurück in den Froster. Sofort in einen Gefrierbeutel gegeben und eingefroren, pappen die Kerne leider zusammen. Das sieht erstens nicht mehr schön aus und zweitens könnt Ihr die Kerne nicht mehr portionsweise entnehmen. AAAHHHHHHAAAAAAA!

Die Frucht der Götter ist in jeder Hinsicht ein Gewinn. Übrigens hält der unversehrte Granatapfel zwei bis vier Wochen im Kühlschrank und wenn Ihr in der Obstabteilung steht, dann wählt nur feste Exemplare. Weiche Stellen deuten auf Fäulnis im Inneren hin.

Kommt gesund, lecker und farbenfroh durch die Weihnachtszeit!

Vorweihnachtliche Grüße.
Eure Ute

* EatSmarter, 7 Gründe warum Granatapfelkerne gesund sind, 3. Juli 2020

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 2. Dezember: Glück aus der Schüssel – Die Buddha Bowl

Heute möchte ich meine kulinarische Offenbarung des Jahres mit Euch teilen: Buddha Bowl-Gerichte. Dieser Trend, der schon vor einigen Jahren, ich glaube, es war 2016,  aus Amerika zu uns herübergeschwappt ist, ist bis zu meinem diesjährigen Geburtstag an mir vorbeigezogen. Gut, ich gebe wenig auf Trends und warte lieber, bis die Zeit für Begegnungen mit Neuem reif ist. Und die Zeit war im September reif, als ich im Purino Schloss Rheydt draußen saß und mich auf der Karte eine Buddha Bowl ‚ansprang‘.

Buddha Bowl Schloss Rheydt

Diese Buddha Bowl war das Leckerste, was ich in den letzten Jahren gegessen habe. Diese Kombi aus Rohem und Gekochtem oder Angebratenem, aus Warmem und Kaltem, aus Knackigem und Weichem. Dazu die Farbpalette und als Krönung das Rote Bete-Erdnussmus-Dressing. Also ich war hin und weg. Am nächsten Tag hing ich Stunden im Netz und beschäftigte mich mit diesem Thema. Sehr spannend.

Was genau ist jetzt eine Buddha Bowl und wo hat sie ihren Ursprung?

Eine Buddha Bowl ist eine meist vegetarische Mahlzeit, die aus vielen kleinen Portionen unterschiedlichster gesunder Lebensmittel besteht. Und der Inhalt dieser Bowl deckt den Tagesbedarf an wichtigsten Nährstoffen. Eine Buddha Bowl, auch Good Life Bowl oder Rainbow Bowl genannt, soll satt und glücklich machen und uns alles geben, was Körper & Geist täglich brauchen.
Und wer jetzt an einen Marketing-Gag denkt, um einen gewöhnlichen ‚Insalata Mista‘ wieder trendiger zu machen, der liegt ganz weit daneben. Die Buddha Bowl hat einen tiefen Sinn. Im Zen Buddhismus trafen und treffen sich von jeher Mönche zum gemeinsamen Mahl, um in vollendeter Achtsamkeit das genussvoll zu verspeisen, was ein Mönch pro Tag braucht, um optimal nährstoffversorgt zu sein. Jeder Mönch hatte und hat dabei drei Schüsseln, Essstäbchen, eine Serviette und ein Tuch. Die größte Schüssel trägt den Namen Buddha Bowl und soll den Kopf und die Lehre, Weisheit Buddhas,  symbolisieren. Das Tuch ist übrigens Verpackung und Transportmittel für das Essgeschirr zugleich.

Es gibt wunderschöne Rezept-Bücher zum Thema Buddha Bowl, fast schon Bildbände. Auch ich habe ein solches Buch geschenkt bekommen und mit viel Vorfreude durchge’arbeitet‘. Diesen Büchern einmal die Basics entlockt habend, sprudeln und regieren dann aber der eigene Geschmack, die Intuition, die Kreativität, die Augen (hier isst das Auge besonders mit), die Jahreszeit, der Inhalt des Kühlschranks und das Angebot des Wochenmarktes.

Und wenn Ihr jetzt so neugierig geworden seid, dass Ihr direkt loslegen möchtet, dann merkt Euch einfach folgende Circa-Richtwerte zu den Inhalten der Bowl:

Den Boden der Bowl füllen Salatblätter circa 15 %
Radicchio, Ruccola, Babyspinat, frische Kräuter, …..

Proteine circa 20 %
z.B. Kichererbsen, Tofu, Eier, Linsen, ….

Komplexe Kohlenhydrate circa 20 %
z.B. Kartoffeln, Süßkartoffeln, Reis, Couscous, Quinoa, Nudeln, …..

Obst/Früchte circa 10 %
Mangos, Trauben, Erdbeeren, …..

Gemüse circa 20 %
Blumenkohl, Möhren, Kohlrabi, Rote Bete, ….

Gesunde Fette circa 10 %
Avocados, gute Öle, Nüsse, Sesam, …

Topping circa 5 %
Sprossen, Feta, Kerne, Kokosflocken, Zitronensaft

Dressing
z.B. aus Tahini oder Mandelmus oder Erdnussmus, Rote Bete,
Knoblauch, Zitronensaft, Soja-Soße, Granatapfelkernen, Blaubeeren, ….

Und jetzt stehen Euch 1000 und 1 Kombination frei!

Das Tolle ist auch, wenn Ihr noch Reis oder Kartoffeln vom Vortrag übrig habt, dann ist der Grundstein für die nächste Buddha Bowl gelegt.  Ihr könnt Reis oder Kartoffeln dann nochmal anbraten und habt somit nicht das Gleiche wie am Vortag. Resteverwertung ist bei Buddha Bowls ausdrücklich erwünscht. Im Sommer wird die Bowl eher aus mediterranen Zutaten bestehen und im Herbst/Winter vielleicht auch mal geschmorte Kürbiswürfel aus dem Ofen beinhalten.

Wenn Ihr doch etwas unsicher seid und lieber konkrete Rezepte haben möchtet, dann habe ich hier eine tolle Website für Euch.

Zum Thema Dressing ist meine Experimentierküche heißgelaufen. Gerne gebe Euch mein Highlight-Sößchen weiter:

Rote Bete-Erdnussmus-Dressing (für 6 Portionen)
7 Esslöffel Erdnussmus (bitte keine Erdnuss-BUTTER) = 250 gr.
200 gr. Rote Bete vorgekocht und vakuumiert, inkl. Saft
4 – 5 Esslöffel BIO-Kokosmilch
3 Knoblauchzehen
Saft 1 Zitrone
1 Esslöffel gutes BIO-Leinöl
1/2 Teelöffel Chilipulver
1 Spritzer Soja-Soße

Alle Zutaten mit einem Pürierstab pürieren. Und schon fertig!

Statt Erdnussmus könnt Ihr dann ein anderes Mal auch Mandelmus nehmen.
Auch SEHR lecker.

Solltet Ihr Euch über die sechs Portionen wundern, ich mache das Dressing immer für drei Tage im voraus. Im Kühlschrank hält es sich circa vier Tage.

Zu den Schalen: Es gibt tolle handgetöpferte und handbemalte Buddha Bowl-Schalen, die dann aber auch zwischen 50 und 80 € kosten. Ich habe erst einmal die Schalen genommen, die mein Geschirrschrank hergegeben hat. …. Und schenke mir die Nachfolgenden zu Weihnachten:

Lange nach gesucht. Wunderschön. Vernünftiger Preis. Lieferzeit allerdings circa 5 Wochen. Bezugsquelle hier. Achtung: Der Preis variiert. Ich habe noch 17,50 € pro Schüssel bezahlt und schaue seit Wochen zu, wie die Schüssel kontinuierlich teurer wird. Vielleicht hofft der Anbieter auf das große Weihnachtsgeschäft.

Ich bin gespannt, ob Euch die Buddha Bowl-Mania auch packt. Übrigens sind die Rezeptbücher und Schüsseln auch ein tolles Weihnachtsgeschenk.

Happy Genießen.

Eure Ute

Das Zwerchfell – Urquell für ein Füllhorn an Beschwerden oder gute Gesundheit

Was wissen wir eigentlich über unser Zwerchfell? Wer sich mit Yoga und im Speziellen mit der Atmung und Atemtechniken beschäftigt, weiß vielleicht noch, dass das Zwerchfell der größte Atemmuskel ist und den Brustraum vom Bauchraum trennt, bildet also den Boden der Brusthöhle und den Deckel der Bauchhöhle. Alles, was an Wissen darüber hinausgeht, liegt oft im Nebel.
Übrigens, wenn wir Schluckauf haben, dann ist auch das schon eine Verkrampfung des Zwerchfells. Auch Seitenstiche zählen zu den Zwerchfellverkrampfungen. Beides normalerweise harmlos und nach kurzer Zeit wieder vorbei.

Quelle Illustration: Leslie Kaminoff ‚Yoga-Anatomie‘, riva Verlag, Seite 18

Mit jedem Atemzug bemühen wir das Zwerchfell. Ohne Zwerchfell keine Atmung. Wenn wir einatmen, kontrahiert sich das Zwerchfell und die Entspannung folgt, wenn wir ausatmen.

Damit wir gesund bleiben, muss unser Zwerchfell einerseits stark sein, andererseits aber auch gut nachgeben können, also eine gewisse Flexibilität haben. Ist die Balance aus diesen Polen nicht mehr gewährleistet, kann es zu

Kopfschmerzen
Nackenverspannungen
Hüftschmerzen
Rückenschmerzen
Brustschmerzen durch blockiere Brustwirbel
Knieschmerzen
Oberbauchschmerzen
Sodbrennen
Stimmbandreizungen
Schmerzen beim Atmen
Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen
Problem beim tiefen Durchatmen
Probleme mit der Verdauung

kommen.

Bei der Physiotherapeutin Helen Schmidt von Yoga-Body, die auch Yoga-Lehrerin ist, las ich auf der Seite:

„Das Zwerchfell bestimmt Deinen Schmerz“.

Was für ein Satz! WOW! Was für ein Schlüssel!

Starten wir mit einem Test, in welchem Zustand DEIN Zwerchfell ist. Im Netz kursieren diverse Tests, im Rahmen von Fortbildungen lernt man diverse Tests, ich habe den nachfolgenden noch im Kopf. Sicher, weil er sich von einer unserer bekannten Yoga-Übungen ableitet, dem Krokodil:

Roll Deine Matte aus. Zieh Dir bequeme Sport- oder Wellnesskleidung an.
Lege Dich in Rückenlage auf Deine Matte.
Arme seitlich ausbreiten auf Schulterhöhe.
Stell die Füße vor dem Gesäß auf. Fußinnenkannten berühren sich.
Ausatmend die Knie geschlossen nach rechts zum Boden sinken lassen.
Einatmend wieder zur Mitte kommen.
Ausatmend fließen die Knie geschlossen nach links.
Einatmend wieder zur Mitte kommen.

Und, wo sind Deine Knie angekommen?

Knie am Boden. Schultern bilden die Basis und behalten den Kontakt zur Matte?
SEHR GUT! Damit sollte Dein Zwerchfell frei arbeiten können.

Knie kommt jeweils fast zum Boden. Wenn die Knie rechts liegen, will die linke Schulter nicht so recht am Boden bleiben. Liegen die Knie links, hat die rechte Schulter Mühe den Kontakt zum Boden zu  halten.
Das könnte ein Hinweis sein, dass Dein Zwerchfell Training braucht.

Deine Knie hängen in der Luft. Für die  gegenläufige Schulter (zum Knie) ist der Kontakt zum Boden unmöglich.
Wahrscheinlich ist Dein Zwerchfell zu wenig flexibel, eher verspannt, zu hart und braucht Training.

Und wenn wir uns jetzt noch einmal anschauen, wo genau sich das Zwerchfell im Körper befindet, wo es an“dockt“ und mit welchen Strukturen es verbunden ist, dann wir uns so einiges klar. Ein Teil der Zwerchfell-Muskelkuppel ist am Brustbein fixiert, ein anderer an den Rippen und ein weiterer an der Lendenwirbelsäule. Damit erschließen sich so manche Beschwerdebilder, Symptome direkt.

Oben auf dem Zwerchfell liegen die Lungenflügel und das Herz und unterhalb des Zwerchfell befinden sich die Bauchorgane. Das Zwerchfell massiert durch die Bewegung bei der Ein- und Ausatmung die Bauchorgane. Organe zu bewegen heißt Organe zu durchbluten. Und Organe zu durchbluten bedeutet Organe immer wieder mit neuen Nährstoffen zu versorgen:

Übrigens kann das Zwerchfell somit sogar die Verdauung beeinflussen.

Und dann gibt es da ja auch noch Organe und Strukturen, die durch die Muskelkuppel (Zwerchfell) laufen. Dazu gehören zum Beispiel Teile des Magens und die Speiseröhre. Mit diesem Wissen erschließen sich wieder weitere Beschwerdebilder. Bei der Speiseröhre so zum Beispiel das Sodbrennen.

Was unser Zwerchfell garnicht mag:
– flaches Atmen
– langes Sitzen – schlimmer noch: zusammengesackt Sitzen
– Stress

„Auf dem Zwerchfell liegen die beiden Lungenflügel und unser Herz auf. Zwerchfell, Lungen und Herz sind miteinander verbunden über Faszien. Mit jeder Atmung werden Lungen und Herz hoch und runter geschoben. Diese Bewegung kommt über das Lungenfell bis nach oben zu den Lungenspitzen. Hier an den Kuppeln der Lungen bestehen Verbindungen über Faszien und Bänder zur Halswirbelsäule. Diese Verbindung ist sehr wichtig und unbedingt bei allen Beschwerden der Halswirbelsäule zu beachten. Mit der Behandlung des Zwerchfells, verbessert sich die Beweglichkeit in der Halswirbelsäule deutlich. “ (Helen Schmidt, Physiotherapeutin und Yoga-Lehrerin, Yoga-Body)

Wie wir unser Zwerchfell happy und uns gesünder machen:
– möglichst oft am Tag bewusst tief ein- und ausatmen
– gleichmäßig atmen, den Atem nicht stocken lassen
– Ausatmung doppelt so lang wie die Einatmung
– gute Aufrichtung ist das A und O
– Schultern nach hinten unten nehmen
– viel Lachen
– Stress abbauen
– Entspannungsübungen, wie Yoga
– Selbstmassage des Zwerchfells

In meiner Zusatzausbildung zum Thema Beckenboden wurde mir die Verbindung zwischen Zwerchfell und Beckenboden klar und auch die Tatsache, dass eine Verspannung im Beckenboden auch das Zwerchfell beeinflusst – und natürlich umgekehrt – und sich nach Beckenbodentraining auch Zwerchfellprobleme lösen können  und umgekehrt. Der Beckenboden ist die Gegenkuppel zum Zwerchfell. Somit beeinflusst die Muskelspannung des Beckenbodens (die Muskelplatte in drei Schichten) auch die Atmung. Der Beckenboden ist über das vordere Längsband der Wirbelsäule und natürlich über das ganze Fasziensystem mit dem Zwerchfell untrennbar verknüpft.

Ich bin gespannt, wie Ihr jetzt mit Eurem Zwerchfell intensiver in Kontakt tretet und welche Erkenntnisse sich offenbaren. Gut zu wissen, dass wir unserem Zwerchfell – und somit unserer Gesundheit – ‚wohltun‘ können. Noch besser zu wissen, wie wir das tun.

Bleibt gesund!
Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Newsletter: Schwarz oder Weiß?

Hallo Ihr Lieben, nein, es geht nicht um Schwarzmalerei oder Schwarzseherei, es geht ganz einfach um Knoblauch, aber um einen ganz besonderen Knoblauch, um schwarzen Knoblauch, also um ein Gesundheitsthema.

Ich stoße in diesem Jahr immer wieder auf das Thema ’schwarzer Knoblauch‘. Zum ersten Mal bin ich auf dieses Thema im Zusammenhang mit dem Fermentieren von Lebensmitteln gestoßen. Fermentieren? Zu Oma’s Zeiten brachte der Garten von Sommer bis Winter eine Menge an Obst und Gemüse, welches haltbar gemacht werden wollte, damit die Großfamilie bis zum nächsten Frühsommer zu Essen hatte. An den guten Gefrierschrank war ja noch nicht zu denken. In einem anderen Zusammenhang habe ich einmal gelesen, dass die Gefrierfächer in Kühlschränken erst in den 1970-er-Jahren in die Haushalte kamen.

Neben dem Haltbarmachen sorgt der Fermentierungsprozess für die Bildung von Aromastoffen, die sich unter Sauerstoff nicht gebildet hätten. Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt steigt an. Lebensmittel zu fermentieren, macht diese also auch noch gesünder. Übrigens gehören zum Beispiel auch Sauerkraut, Kefir, Sojasauce, Alkohol, Kombucha und Käse zu den fermentierten Lebensmittel.

Zurück zum Knoblauch: Schwarzer Knoblauch ist fermentierter weißer Knoblauch. In Asien gehört der schwarze Knoblauch seit ewigen Zeiten zum täglichen Speiseplan. Und langsam kommt dieser Gesundheitsspender jetzt auch bei uns an. Aber wirklich nur langsam …. versucht mal, welchen außerhalb des Worldwidewebs zu kaufen …. .
Vom Geschmack her soll er süß-säuerlich schmecken, ein bisschen nach Lakritz, ein bisschen nach Balsamico, und viele Gerichte geschmacklich deutlich verfeinern. Schwarzer Knoblauch kann roh oder gekocht genossen werden.

Knoblauch gehört zu den Arzneimittelpflanzen. In der NATUR & HEILEN* konnte ich nachlesen, dass Knoblauch „mehr als 2.000 biologisch aktive Substanzen“ hat. Was den weißen Knoblauch besonders ausmacht, ist, wie wir oft bei anderen riechen können :-), der strenge Geruch, ausgelöst durch ganz wert- und wirkungsvolle Schwefelverbindungen. Dieser strenge Geruch verschwindet übrigens beim Fermentieren. Und noch viel mehr passiert: Die gesundheitsfördernde Wirkung des Knoblauchs vervielfacht sich. Wer den weißen Knoblauch vom Magen und Darm her nicht verträgt, vielleicht sogar Sodbrennen davon bekommt, der könnte es mal mit dem schwarzen versuchen. Dieser soll wesentlich verträglicher sein.

Was er noch können soll, der schwarze Knoblauch:
– effektiver Radikalfänger
– stärkt das Immunsystem
– beugt Arteriosklerose vor
– antibakteriell
– antiviral
– wirkt einer Leberverfettung entgegen
– wirkt antiallergisch
– Krebszellenhemmer
– Antithrombosemittel
– Wundheilung wird beschleunigt
– verdauungsfördernd
– soll auch Muskelverspannungen lösen
– hält uns länger jung
– bindet (Schwer-)Metalle (Ausleitung über Stuhl und Urin)
– Regenerationsphasen nach langen Krankheiten beschleunigen
– Entzündungshemmer
– senkt hohe Blutfettwerte
– minimale Erhöhung der Körpertemperatur (-> mehr Kalorien werden verbrannt)
– Fließgeschwindigkeit des Blutes verbessert sich
– Kalkablagerungen in den Herzkranzgefäßen sollen abgebaut werden
– kann vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen
– Blutzuckersenker
– Linderung von Endometriose-Beschwerden

Für wen ist schwarzer Knoblauch keine Option?
– bei Einnahme von Gerinnungshemmern
– Schwangere sollen vorsichtig sein
– bei besonders niedrigem Blutdruck
In diesen Fällen bitte Rücksprache mit dem Arzt halten!!!!!

Ganz wichtig: Der schwarze frische Knoblauch sollte optimalerweise aus biologischem und regionalem Anbau kommen. 90 Tage Fermentierungsprozess wäre super. Das alles macht dann auch den Bezug dieses Gesundheitspaketes schwieriger.
Ich habe jetzt aktuell bei Hello Spain bestellt. Schwarzer Knoblauch Ajo negro BIO la Abuela Carmen 400 gr. 29,90 €.

Wer möchte, kann auch selbst Hand anlegen und weißen Knoblauch fermentieren. Tipps dazu hier. Wenn Ihr einen Gärautomaten oder Reiskocher habt, seid Ihr schon ganz weit vorn.

Der schwarze Knoblauch soll bis zu einem Jahr haltbar sein! Ob dieser eingefroren werden kann, da scheiden sich die Quellen. Die einen schreiben JA, die anderen sagen, da ginge eindeutig Geschmack verloren. Ich denke, auch hier sollte jeder für sich experimentieren. Wenn sich Schimmel zeigt oder Fäulnisgeruch breitmacht, dann ist der Weg in die Tonne nicht mehr weit.

Ich bin sehr gespannt, wie der schwarze Knoblauch schmeckt, wie er mein Kochen bereichert und, ob seine Wirkungen spürbar sind. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten und freue mich auf Feedback, wenn Ihr bereits Erfahrungen mit der schwarzen Gesundheitsbombe gemacht habt.

Bleibt gesund.
Herzensgrüße.
Eure Ute

Quellen:
* NATUR & HEILEN, Ausgabe November 2020, S. 46 ff.
www.schwarzer-knoblauch.org
www.bio-im-garten.de

Was genau ist eigentlich YIN Yoga?

Dem Begriff YIN Yoga seid Ihr bestimmt alle schon einmal begegnet. Bei dem Dschungel an Yoga-Richtungen ist es allerdings auch nicht verwunderlich, dass man nicht alles behält, was man liest oder hört. Dann laßt uns gemeinsam auf diesen spannenden Yoga-Stil schauen.

Quelle: AdobeStock Foto

Der Alltag der meisten Menschen ist YANG, also Stress, Hektik, Druck, Machen, Rotieren, Organisieren, die Fäden ziehen, Schnelligkeit, Bewegung, …. . Kurzum: in Action sein!

YANG steht für:                                                  YIN steht für:
Aktivität, Machen                                              Passivität
viel Bewegung                                                    meditativ, Ruhe
schnell                                                                     langsam
Dynamik, dynamisches Yoga                       statisch, Halten
Leistung                                                                 Sein
Muskelarbeit, Knochen, Gelenke              Sehnen, Bänder
Hitze                                                                         Kühle
Kraft                                                                         Loslassen
das Männliche                                                     das Weibliche
Frühjahr u. Sommer                                          Herbst u. Winter
Feuer                                                                        Wasser
Himmel                                                                   Erde
Sonne                                                                      Mond
hell                                                                            dunkel
Tag                                                                            Nacht
trocken                                                                   nass
u.a.m.                                                                       u.a.m.

YIN und YANG sind entgegengesetzte Kräfte, Polaritäten, bilden aber eine untrennbare Einheit, ein Ganzes. YIN geht nicht ohne YANG und YANG nicht ohne YIN. Wir haben, wir sind, also immer Beides. Beide Anteile in uns sollten im Einklang sein, in Balance, möglichst ausgeglichen. Bei unserer Art zu leben, zu arbeiten ist das schwierig und so ist meistens eine Polarität dominant. YIN Yoga hat den Ausgleich zum Ziel.

YIN Yoga-Haltungen sind von Hatha Yoga-Übungen (= Asanas) abgeleitet und finden im Liegen, Sitzen und im Vierfüßlerstand statt. Alle haben eines gemeinsam: sie werden lange (!) gehalten. Zwischen 2,5 und 5 Minuten, fortgeschritten auch bis zu 10 Minuten. Charakteristisch für YIN Yoga ist demnach ein langes Verweilen in einer Haltung und somit viel Zeit, bei uns anzukommen. Um möglichst lange in einer Haltung bleiben zu können, bedienen wir uns Hilfsmitteln, wie einem Bolster.

Während in meinen 90-minütigen Gruppen-Konzepten 22 bis 27 Haltungen, Übungen vorkommen, nehmen wir beim YIN Yoga in der gleichen Zeit 6 bis 10 Haltungen ein.

YIN Yoga ist ein langsamer, achtsamer, meditativer Yoga-Stil, der unsere Meridiane stimuliert. – Und das Ganze passiv, sehr sanft und dehnend. YIN-Übungen werden OHNE MUSKELKRAFT ausgeführt. Nur so ‚dringen‘ wir auch zu den Gelenken vor.

Was bewirkt YIN Yoga?
Reinigung der Meridiane
Energetisierung des Körpers
Anspannungen, Blockaden lösen – körperlich und geistig
Lebensenergie harmonisieren
alte Denkmuster loslassen
Grenzen spüren
Bedürfnisse wahrnehmen
mehr Beweglichkeit
die innere Mitte finden
Ausgeglichenheit

YIN Yoga-Haltungen haben Einfluss auf tiefere Körperschichten, wie das Bindegewebe, die Faszie.

Der eine oder andere mag jetzt vielleicht denken: SUPER! YIN Yoga klingt nach ‚Ich leg mich bequem hin, gestützt von Kissen, muss absolut nichts tun und mache tolle Erfahrungen.‘. Weit gefehlt! YIN Yoga kann SEHR herausfordernd sein! Und wenn Ihr Euch vorstellt, 5 Minuten in einer Haltung zu verweilen, dann könnt Ihr Euch vielleicht auch ausmalen, was der unruhige Geist uns in dieser Zeit an Geschichten und Emotionen präsentiert. Zeit dazu hat er genügend. Und wir müssen damit klarkommen, was uns aufgetischt wird. Einiges davon hatten wir sicher weggeschlossen geglaubt.

Seit einigen Jahren schon ist der Wunsch in mir, mich näher mit diesem Yoga-Stil zu befassen. Ich habe Hormon Yoga den Vortritt gegeben und dann auch Faszien Yoga vorgezogen.
YIN Yoga – für mich nur bei der deutschen YIN Yoga-Päpstin Stefanie Arend denkbar. Problem: Die Workshops sind schneller ausgebucht als man gucken kann. Durch Corona nun finden die Workshops auch online statt. Und so werde ich am 5. und 6. September insgesamt 25 Stunden in meiner schönen Yoga-Lounge vor dem Laptop auf der Matte sitzen und über Zoom das erste Modul der YIN Yoga-Ausbildung erleben. Ich bin mächtig gespannt und werde berichten.

Yinnige Grüße.
Eure Ute

Yoga & Ernährung: Pflanzenmilch

Geht es Euch auch so, dass Ihr gerne die tierischen Lebensmittel weiter und weiter reduzieren möchtet? Einerseits weil Ihr die Ausbeutung der Tiere nicht mehr ertragen könnt, andererseits, weil immer mehr Stimmen laut werden, was tierische Lebensmittel so mit unserer Gesundheit anstellen können. Ganz weit vorn die Kuhmilch. Kuhmilch hat eigentlich nur einen Zweck: Aus einem kleinen Kälbchen in kurzer Zeit eine gestandene Kuh gedeihen zu lassen. Was also macht die Kuhmilch auf unserem Speiseplan?

Seit vielen Jahren hatte ich immer ein mega schlechtes Gewissen, wenn ich meinen Latte Macchiato mit Kuhmilch zubereitet habe. Meine Experimente mit Soja-Milch & Co. scheiterten kläglich. Geschmacklich hatte das Ganze für mich nichts mehr mit Latte Macchiato und somit Genuss zu tun. Für lange Zeit verzichtete ich daher lieber auf meinen morgendlichen Latte Macchiato.

Und dann kam der Tag, als ich bei meiner lieben Freundin Leni zum Frühstück in ihrem wunderschönen Garten saß und sie mir ‚gestand‘, dass es den Latte Macchiato bei ihr nur noch aus Hafermilch geben würde. Schon bei dem Wort zogen sich meine Geschmacksknospen erschrocken zusammen. Ich wollte nicht unhöflich sein und probierte … und probierte nochmal … und nochmal … und fand meinen Milch-Kaffee interessant bis lecker schmeckend.  Und an diesem Tag traf ich die Entscheidung, meinen Latte Macchiato nur noch mit Hafermilch zuzubereiten.

Leni hatte alles an Hafermilch, was der Handel hergab, getestet und entschieden: OATLY HAFER deluxe. Die gibt’s frisch und mit einer monatelangen Haltbarkeit. Die Frische (auch immer ca. 3 Wochen haltbar) ist besser! Der Liter kostet zwischen 1,99 € und 2,19 €. Im Sortiment zum Beispiel bei Edeka und real.

Neben dem Geschmack war für Leni noch entscheidend, ob man die Milch gut aufschäumen konnte. Und das finde ich auch SEHR wichtig. Das Auge trinkt mit!

Nach zwei, drei Wochen täglicher Hafermilch hatte ich dann ein Problem damit, in Cafés Latte Macchiato aus Kuhmilch zu trinken. Verrückt, oder?

Der erste ProVeg-Report zum Thema Pflanzenmilch ist erschienen und nimmt die Rolle, die Pflanzenmilch für eine gesunde und nachhaltige Ernährung spielen kann, unter die Lupe. Beleuchtet im Hinblick auf die Produzierenden, den Handel und den Endverbraucher.

75 % der erwachsenen Weltbevölkerung sind laktoseintolerant. Pflanzenmilch ist das mit Abstand umsatzstärkste Produkt im gesamten Markt für Alternativprodukte. Dabei spielt aber nicht nur die Laktoseintoleranz eine Rolle, sondern auch das Tierwohl, der Tierschutz. Rein geschmackliche Gründe spielen ebenfalls eine Rolle. Nicht zu vergessen das günstige Nährstoffprofil. Jeder zweite amerikanische und europäische Endverbraucher nutzt Pflanzenmilch allein oder zusätzlich zur Kuhmilch. In den Regionen Asien-Pazifik und Lateinamerika entscheiden sich sogar mehr als zwei Drittel für Pflanzenmilch.

ProVeg: ‚Tierische Milch enthält die als ungünstig geltenden gesättigten Fettsäuren sowie Cholesterin und trans-Fettsäuren und wird mit der Entstehung bestimmter Krebsarten in Verbindung gebracht.

Die Nutztierhaltung ist für rund 16 % aller vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat offiziell erklärt, dass die Nutztierhaltung einen bedeutenden Beitrag zum Klimawandel leistet. Zudem ist auch der Wasserfußabdruck tierischer Lebensmittel generell größer als der Wasserfußabdruck von pflanzlichen Lebensmitteln. Im direkten Vergleich von Kuh- und Pflanzenmilch hat Kuhmilch die größten Umweltauswirkungen in Bezug auf Treibhausgasemissionen sowie Land- und Wassernutzung.‘

Benachteiligung von Pflanzenmilch durch die Gesetzgebung

Obwohl Gesundheits-, Umwelt- und Tierschutzaspekte eindeutig für die Verwendung von Pflanzenmilch sprechen, wird dieser Industriezweig in einigen Ländern politisch benachteiligt. Schon seit Jahrzehnten wird Pflanzenmilch verwendet und im Lauf der Zeit haben sich Begriffe wie „Sojamilch“ in der Alltagssprache etabliert. Dennoch ist es in der Europäischen Union (EU) nicht erlaubt, pflanzliche Milchalternativen mit dem Wort „Milch“zu kennzeichnen. In der EU dürfen sie beispielsweise nur als „Drinks“ bezeichnet werden. In Afrika, Asien, Australien und Amerika gibt es dagegen keine besonderen Vorschriften oder es hat sich als gängige Praxis etabliert, pflanzliche Getränke mit Sojamilch, Mandelmilch, Reismilch und so weiter zu kennzeichnen. Auch die Besteuerung von Pflanzenmilch in der EU ist von Land zu Land unterschiedlich. Während einige Länder bei der Besteuerung nicht zwischen Kuhmilch und Pflanzenmilch unterscheiden, wird Pflanzenmilch in Deutschland beispielsweise mit einer Mehrwertsteuer von 19 % belegt und als sogenanntes Luxusprodukt eingestuft. Auf Kuhmilch hingegen wird ein Mehrwertsteuerzuschlag von nur 7 % erhoben.‘
Was für ein IRR-SINN! …

Solltet Ihr ähnlich mit dem Latte Macchiato aus Kuhmilch hadern wie ich noch vor einigen Monaten, dann probiert doch mal die Hafermilch OATLY deluxe.

Happy Ausprobieren! Happy Tier- und Umweltschutz.

Eure Ute

Quelle: ProVeg-Newsletter vom 9. August 2020

Die Lügen rund um den Bambusbecher to go

Bambusbecher sind die kleinen heimlichen Yoga-Stars. – Immer wieder kommen Yoga-SchülerInnen mit einem Bambusbecher in der Hand in den Unterricht. Vor zwei Jahren habe ich mir auch einen Bambusbecher gekauft. Warum auch immer, steht dieser noch originalverpackt im Geschirrschrank. – Das richtige Bauchgefühl gehabt?
Das schauen wir uns mal genauer an.

Bisher war ich einfach immer ganz begeistert von den wunderschönen Designs und Farben. Praktisch sind diese Behältnisse auch noch. Ich hielt diese auch immer für eine super Alternative zu den Coffee-to-go-Einmalbechern, von denen in Deutschland pro Jahr 2,8 Milliarden im Müll landen. Ebenso war ich der Überzeugung, dass die Becher reine Natur seien und natürlich auch biologisch abbaubar.

BISHER war ich begeistert von diesen Bechern. BISHER. … BIS ich im Fernsehen einem Test dieser Becher beiwohnte. Natürlich vom Sofa aus. Geprüft wurde, ob Schadstoffe aus dem Bechermaterial auf die Getränke übergehen. Und die Ergebnisse waren so schockierend, dass ich mir den ganzen Test von Stiftung Warentest besorgt habe und die wichtigsten Ergebnisse solltet Ihr der Gesundheit zuliebe unbedingt wissen.

Also … Erst einmal haben Bambusbecher ziemlich wenig mit Natur zu tun. Mein erster großer Irrtum zu dem Thema. So bestehen diese  hübschen Becher aus ganz fein zermahlenen Bambusfasern, aber wie bekommt der Becher seine Form? Wie wird aus Pulver ein stabiler Becher? Mit Klebstoff! Und dieser Klebstoff ist Melaminharz (= Formaldehyd + Melamin). Erst einmal nicht schlimm. …. So lange die Temperatur des Bechers oder/und Inhalts unter 70° Celsius bleibt.

Kaffee ist ein Heißgetränk …. Ihr ahnt es schon …. Stiftung Warentest hat dazu einen Versuch gemacht: „Im Labor füllten wir dreiprozentige Essigsäure in die Bambusbecher und hielten die Flüssigkeit zwei Stunden auf 70 Grad Celsius warm. So simulierten wir ein heißes, leicht saures Getränk wie Kaffee. Das machten wir pro Becher sieben Mal. Jeweils nach der dritten und siebten Befüllung bestimmten wir den Gehalt von Formaldehyd und Melamin in der Flüssigkeit. In vier der zwölf Becher fanden wir bereits nach der dritten Befüllung sehr hohe Gehalte von Melamin, in drei weiteren nach der siebten Befüllung. Auch Formaldehyd fanden wir in teils hohen Mengen in der Flüssigkeit. Die Analysen zeigen: Nicht nur zu Beginn der Nutzung gehen Schadstoffe über. Nach der siebten Migrationsprüfung lagen die Werte teilweise sogar noch höher. Die Schadstoffe verflüchtigen sich also nicht. Sie gelangen auch nach längerer Nutzung noch in die Getränke.
Das ist nicht ohne: Melamin steht im Verdacht, Erkrankungen im Blasen- und Nierensystem zu verursachen. Formaldehyd kann Haut, Atemwege oder Augen reizen sowie beim Einatmen Krebs im Nasen- und Rachenraum verursachen.“

Bambusbecher in die Mikrowelle zu stellen, ist übrigens ganz fatal. ….

Generell bemängelt Stiftung Warentest die Kennzeichnung der Becher und Verpackungen in puncto Inhaltsstoffe – so suggerieren einige Hersteller, dass der Becher  ausschließlich aus Bambus bestehen würde – Kompostierbarkeit und Umweltfreundlichkeit.

Viele Hersteller werben damit, dass Bambusbecher biologisch abbaubar seien.  Stiftung Warentest schreibt, dass diese Becher auch nach Jahren nicht verrotten. Selbst industrielle Kompostieranlagen würden das Material nicht zersetzen können. Hier ‚hilft‘ nur VERBRENNEN.

Da ist es auch kein Trost, dass mein Bambusbecher von Chicmic, den ich im Teeladen gegenüber vom Minto gekauft habe, laut Stiftung Warentest am besten abschneidet. „Ohne Auffälligkeiten“, Schadstoffe 2,2 (gut) und Deklaration 3,5 (befriedigend). Aber für Wasser werde ich ihn dann doch mal einsetzen. Denn hübsch ist er ja. …..

Becher von Aldi Nord, Ecocoffee Cup, Grafik Werkstatt, Ikea, La Vida, Rex London, Zupersozial schnitten von den Schadstoffen her mit MANGELHAFT ab.

Die Becher kommen als trendy, hübsch anzusehen, leicht, umweltfreundlich, sogar als Vorteil für die Umwelt, daher. … Und was sind sie wirklich? Ein klares no go für unsere Gesundheit. Ausnahme: Kalte Getränke ohne Säure.

Vielleicht sprecht Ihr im Büro mal mit KollegInnen über diese Testergebnisse! Ich finde, um diese Bambus-Lüge sollte jeder wissen!

Bleibt gesund!
Herzensgrüße.
Eure Ute

Quelle: Stiftung Warentest, Die Bambuslüge, test 8/2019, Seite 48 ff.

Dynamisches Faszien-YOGA – Workshop-Termine 1. Halbjahr

Faszien können verkleben, verkümmern und dabei hauchdünn wie Pergamentpapier werden, vertrocknen, verfilzen, sich verkürzen, brüchig werden, Risse bekommen. Schmerzentstehung und Einschränkungen der Beweglichkeit sind die Folge.

Wie viele Menschen laufen über Jahre mit Rückenschmerzen von Arzt zu Arzt, von Orthopäde zu Orthopäde, …… und irgendwann wird „Ursache unbekannt“ bescheinigt. Robert Schleip, DER Faszien-Papst Deutschlands, sagt dazu, dass nur maximal bei einem Fünftel aller Rückenschmerzen die Bandscheibe die Ursache ist. Die Mehrheit aller Rückenschmerzen ist auf den Auslöser Lendenfaszie zurückzuführen, die verklebt ist.

Faszien-YOGA lehrt uns, mit dem Körper und den Dehnungen zu spielen. Und dabei braucht und bekommt die Faszie weit mehr als das Training mittels einer Faszien-Rolle. Hier wird der Körper zum ‚Werkzeug‘. Wir dehnen den Körper von Kopf bis Fuß, über Gelenke hinweg und halten so die Faszie geschmeidig.

Also ist Faszien-Yoga weit mehr als die Praxis mit der Faszien-Rolle. Deutschland rollt. Aber wie Ihr richtig rollt, wie lange, wann und wann nicht, wie oft pro Woche, schnell oder langsam, all das solltet Ihr wissen, wenn wir der Faszie Gutes tun möchten.

Mein Anspruch ist, dass die TeilnehmerInnen meiner Faszien-Yoga-Workshops so viel über Faszien lernen und verinnerlichen, dass sie zu Hause in der Lage sind, jede bekannte Bewegung, Haltung, Übung spielerisch neu zum dynamischen Faszien-Yoga werden zu lassen.

Termine 1. Halbjahr 2020:

Block  I:  Samstag, 21. März – 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Block II:  Samstag, 04. April – 12:30 Uhr bis 14:30 Uhr
Block I + II, 5 Zeitstunden gesamt, 75 € inklusive Ingwertee, Wasser, Süßem.
Maximal 10 TeilnehmerInnen, mindestens 6.

Block  I: Samstag, 25. April – 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Block II: Samstag, 09. Mai   – 12:30 Uhr bis 14:30 Uhr
Block I + II, 5 Zeitstunden gesamt, 75 € inklusive Ingwertee, Wasser, Süßem.
Maximal 10 TeilnehmerInnen, mindestens 6.

Bitte bringt Block und Stift mit. Eine rutschfeste Matte erleichtert das Arbeiten mit der Faszien-Rolle. Faszien-Rollen sind in der GANDIVA YOGA-Lounge vorhanden. Oberteile mit Kapuze erschweren das Faszien-Training mit der Rolle. 🙂

Ich freue mich, Euch die faszinierende Welt der Faszie näher zu bringen. Mit Euch zu erarbeiten, was die Faszie braucht und was sie ‚zermürbt‘.

Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 22. Dezember: Was hat Frischhaltefolie mit Faszien zu tun?

Stellt Euch vor, Ihr legt 50 Bahnen Cellophan übereinander. Eine recht stabile Angelegenheit. Das Päckchen aus 50 übereinander gelegten Frischhaltefolien zu zerreißen, dürfte ein ziemlicher Kraftakt sein. Und so stark wie diese 50 Blatt Cellophan ist das muskuläre Bindegewebe um Euren unteren Rücken, sprich die Lendenfaszie!!!!!

Und so wird es auch greifbarer, dass unser Spiderman-Anzug aus Faszienbahnen einen Anteil von durchschnittlich 20 Kilogramm an unserem Körpergewicht ausmacht.

Stellt Euch weiter vor, Ihr steht mit gegrätschten Beinen und geht in eine maximale Vorbeuge, lasst den Oberkörper aushängen. Was glaubt Ihr, welche Körperpartie Euch in der Position hält? Die Rückenmuskulatur? Weit gefehlt! Es ist die Lendenfaszie. Forschungen haben gezeigt, dass Schulter- & Nackenbeschwerden sowie Rückenschmerzen oder Sportverletzungen oft nicht in den Muskeln begründet liegen, sondern in den Faszien. Entstanden durch Verfilzungen und Verklebungen der Faszien. Faszien können übrigens auch vertrocknen und aufgrund dessen brüchig werden.
Faszien sind auch für das Zusammenspiel unserer Muskeln verantwortlich. Sie übernehmen die Kraftübertragung von Muskel zu Muskel.  Während die Faszie ein eigenständiges, unabhängiges Organ ist, ist der Muskel von seiner ‚Hülle‘ abhängig.
Werden die Faszien unbeweglicher, sind wir in unserer ganzen Beweglichkeit eingeschränkt. Sind unsere Faszien nicht gesund, stehen wir nicht optimal in der Kraft und sind verletzungsanfälliger.
Ist die Faszie gesund, wird die Muskulatur entlastet.

Wir trainieren in klassischen Yoga-Haltungen auch schon unsere Faszien. Dynamisches Faszien-Yoga ist darauf ausgerichtet, die Faszienbahnen optimal zu stimulieren.  Das heißt, die Euch bekannten Yoga-Übungen werden abgewandelt, in einer spielerischen Form. In bekannten Haltungen werden immer wieder neue Dehnungen gesucht und erzeugt.
Im Yoga dehnen wir bestimmte Muskel-Partien. – Faszien-Yoga dehnt in langen Faszien-Ketten über Gelenke hinweg.

Wir dehnen im Faszien-Yoga spielerisch, wir federn, wir schwingen, wir hüpfen, wir springen, wir setzen die Rolle ein und unterstützen unsere Bewegungen mit Gewichten.

Die Faszien-Rollen sind schon geliefert!

Und so werde ich die kursfreie Zeit und den Januar nutzen, ein Konzept zu erarbeiten, Euch Faszien-Yoga-Übungen näher zu bringen.

Ihr dürft gespannt sein! – Faszinierendes Faszien-Yoga.

Ich wünsche Euch einen ‚heimeligen‘ 4. Advent.

Herzensgrüße.
Eure Ute

 

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 19. Dezember: Müde, gestresst, erschöpft, kraftlos, erkältet und mit Schlafdefizit?

Na, wer fühlt sich jetzt zum Jahresende hin angesprochen? Wenn ich so manches Gespräch der letzten Wochen mit Freunden, Bekannten und Yoga-SchülerInnen Revue passieren lasse, dann ruft aus diesem Kreise jetzt mindestens jede(r) Zweite HIER!

Goldene Lösung kann die Goldene Milch sein! Die Goldene Milch verdankt ihren Namen dem Zauber-Gewürz Kurkuma, deutscher Name Gelbwurz, mit dem Wirkstoff Curcumin.  Genauer gesagt durch die sonnengelb-orange Farbe, kräftig und strahlend wie Gold.

Kurkuma und die ihm zugesagten Heilwirkungen entstammen der ayurvedischen Medizin.

Was kann denn nun dieses Kurkuma?

Kurkuma soll
– das Immunsystem stärken
– den Stoffwechsel anregen
– unseren Körper entgiften und somit reinigen
– bei Verdauungsproblemen helfen
– bei Magenproblemen lindernd wirken
– die Cholesterinwerte senken
– Entzündungen hemmen
– bei Müdigkeit, Erschöpfung belebend wirken
– Erkältungsbeschwerden mildern
– die Leberfunktion stärken
– Energie spenden
– gegen Ekzeme helfen
– eine tolle Einschlafhilfe sein
– bei Arthrose und Rheuma helfen
– unterstützend in der Krebstherapie eingesetzt werden
– unsere Zellen schützen, die Zellmembranen stärken
– den Appetit auf Süßes zügeln
– bei Asthma helfen
– das Hautbild verbessern.

Durch die positive Beeinflussung von Verdauung und Stoffwechsel
soll eine angestrebte Gewichtsreduktion unterstützt werden.

Ganz wichtig zu beachten, Pfeffer und Öl erhöhen die Bioverfügbarkeit von Kurkuma.

Es kursieren unzählige Rezepte für Goldene Milch im Netz. Zusätzlich zu Kurkuma und Milch (Kuhmilch, Mandelmilch, Kokosmilch, Hafermilch, …….) kommen Gewürze wie
– Ingwer
– Muskat
– Zimt
– Kreuzkümmel
– Safran
– Kardamom
und andere mehr zum Zuge.

Ein Rezept hat es mir besonders angetan:

Für 15 Portionen Goldene Milch-Paste:
90 g Kurkuma frisch, schälen, fein reiben
60 g Ingwer frisch, schälen, fein reiben
5 Kardamomkaspeln, leicht andrücken
1 Prise Muskat
3 TL Zimt (Ceylon-Zimt)
3/4 TL schwarzer Pfeffer

Alle oben aufgeführten Zutaten mit 250 ml Wasser ganz kurz aufkochen und bei geringer Hitze 25 bis 30 Minuten einreduzieren lassen.
Kardamomkapseln entfernen und den Gewürzbrei zu einer Paste pürieren.

Die Paste ist ca. 5 Tage haltbar. Kann aber auch in Eiswürfelform eingefroren werden.

Für 2 Tassen werden 500 ml Milch im Topf erhitzt und 2 TL Kurkuma-Paste mittels eines Schneebesens eingerührt. Kurz aufkochen und dann 2 – 3 Minuten köcheln lassen. Mit Ahornsirup nach Bedarf süßen.
Heiß servieren und trinken.

Vielleicht ersetzt Ihr die eine oder andere Tasse Kaffee oder Tee mal durch Goldene Milch. Sehr lecker und sehr gesund!

Kommt möglichst frisch, energiegeladen, ausgeschlafen, gesund, fit, gelassen und entspannt durch die Vorweihnachtszeit und die Festtage.

Vorweihnachtliche Grüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 15. Dezember: Warum wir gähnen

In jedem GANDIVA YOGA Einsteiger-Package stelle ich die Frage, ob die TeilnehmerInnen glauben, dass unser Körper uns signalisiert, wenn wir sauerstoffunterversorgt sind und mal kräftig durchatmen sollten. Dann sind die Lager gespalten. Die eine Hälfte meint JA, die andere NEIN. Und die JA-Gruppe gibt meistens das Gähnen als Signal des Körpers, dass wir JETZT mal tief atmen müssen, an. Bisher war mein Wissensstand dazu, dass es keinen fundierten Beleg dafür gibt, dass Gähnen für Sauerstoffmangel steht. Unser Gehirn ist evolutionär bedingt nur in der Lage, zu viel CO2, also verbrauchten Sauerstoff, im Blut zu messen. Basierend auf Muskelarbeit.  Wie wir heute arbeiten – Kopf statt Muskeln – war evolutionär nie vorgesehen. Hintergrund zu der von mir diskutierten Frage ist die Wichtigkeit erstens vom richtigen Atmen (Belüftung aller Atemräume der Lunge) und zweitens von den Atemtechniken, die Yoga bietet.

Und auch noch am 1. Dezember diskutierten wir im Rahmen des Einsteiger-Packages wieder besagte Frage und genau eine Woche zuvor wurden unter  www.gedankenwelt.de neuste Erkenntnisse zum Gähnen eingestellt. Neurowissenschaftlerin Raquel Marin spricht in diesem Artikel über Bedeutung und Funktion des Gähnens:

  • Wissenschaftler schätzen, dass wir 28 mal am Tag gähnen. Wobei wir mit dem Gähnen bereits ab dem fünften Monat im Mutterleib beginnen.
  • Gähnen ist wichtig für die Gesundheit unseres Gehirns; trägt zu einer ordnungsgemäßen Gehirnentwicklung und -funktion bei.
  • Gähnen = Sauerstoffmangel? Wir atmen ununterbrochen ein und aus. Atmen hat also nichts mit der Sauerstoffversorgung des Gehirns zu tun. Der Sauerstoff, der die Gehirnzellen versorgt, wird über die Blutgefäße transportiert.
  • Gähnen erhöht die Flüssigkeitsmenge im Gehirn. Dadurch sind wir aufmerksamer, konzentrierter.
  • Gähnen kühlt das Gehirn. Durch Gähnen erhöhen wir die Belüftung und somit sinkt die Temperatur im Gehirn.
  • Schlafmangel, Stress und geistige Erschöpfung lassen die Gehirntemperatur ansteigen.

Fazit: Ihr solltet Euch das Gähnen nie verkneifen! Und unhöflich kann Gähnen somit auch nicht sein!

In Bezug auf Atemtechniken – und somit auch auf Yoga – fand ich einen Bericht auf SPIEGEL ONLINE* sehr interessant. In einem Experiment testeten Psychologen an 44 Studenten, ob verschiedene Atemtechniken die ansteckende Wirkung des Gähnens beeinflussen. Die Versuchsteilnehmer atmeten entweder nur durch die Nase oder nur durch den Mund. Eine dritte Gruppe bekam eine Nasenklammer und eine weitere konnte freigewählt atmen. Während des Experimentes wurden den Studenten Videos gezeigt mit Menschen, die lachten, gähnten oder neutral vom Gesichtsausdruck her waren.
Ergebnis: In der Gruppe, die durch die Nase atmete, gähnte niemand im Laufe des Versuchs.  In allen anderen Gruppen gähnte die Hälfte der Teilnehmer.

Fazit: Beim Atmen durch die Nase wird das Blut im Inneren des Organs (also der Nase) abgekühlt und strömt dann durch das Gehirn. – Eine zusätzliche Kühlung durch Gähnen ist nicht notwendig.

Es gab darüber hinaus Experimente mit Kühlpads, die Probanden sich an die Stirn hielten, während sie Videos mit gähnenden Menschen schauten. Keine der Versuchspersonen musste gähnen.

Gähnen scheint nun also eher der Erholung zu dienen. Die erhöhte Sauerstoffzufuhr ist ein positiver Nebeneffekt. Primär geht’s darum, über das Gähnen einen Temperaturaustausch im Gehirn zu steuern. Wird über das Gähnen das Gehirn gekühlt, sind wir wieder „frisch“ im Kopf. Frisch für Neues.

Happy Gähnen!

Eure Ute

* SPIEGEL ONLINE v. 28. Juni 2007, Mund auf, Gähnen kühlt das Gehirn

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 14. Dezember: Mango-Lassi mit Basilikum aus Kokos-Joghurt selbst gemacht

Wer für die Festtage schärfer gewürzte Gerichte plant, der hätte durch einen Lassi den perfekten Ausgleich: Der Fettgehalt des Lassis mildert die Schärfe des Essens.

Was kommt auf die Einkaufsliste?

– 2 sehr reife Mangos
– 250 g Kokos-Joghurt  REZEPT zum Selbermachen hier
– Saft einer halben Zitrone
– 10 bis 15 Basilikumblätter
– 300 ml Kokoswasser
– 1 bis 2 EL Ahornsirup (optional)
– Eiswürfel (darauf verzichte ich)

Nur wenige Schritte bis zum Genuss

– Mangos schälen und in Stücke schneiden
– Alle Zutaten pürieren, bis eine crèmige Masse entsteht

– Und wer’s mag: gekühlt servieren
– GENIESSEN

Lassi ist ein indisches Joghurt-Getränk und gehört in Indien einfach zu jeder Mahlzeit dazu. Zur Erfrischung und als Ausgleich zu den sehr aromatischen und teilweise sehr scharf gewürzten Speisen, wie Currys oder Dals. Natürlich könnt Ihr Lassi auch im BIO-Supermarkt oder beim Discounter kaufen, aber frisch zubereitet ist dieser einfach unschlagbar. Gekauft ist leider auch immer sehr viel Zucker zugesetzt.

Happy Genießen!
Eure Ute

PS: Das Rezept ist aus der Yoga aktuell!

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 13. Dezember: Joghurt aus Kokosmilch selbst gemacht (ohne Joghurt-Maschine)

Ich bin kein Joghurt-Fan. Und das liegt größtenteils daran, dass ich zusätzlich zu meinem täglichen Latte-Macchiato nicht noch mehr Kuhmilch zu mir nehmen möchte. Viele Joghurts haben darüber hinaus noch eine Menge meist undefinierbarer Inhalts- und Zusatzstoffe. Das braucht auch kein Mensch. Soja-Joghurt & Co. sind geschmacklich absolut nicht meins. Also keinen Joghurt mehr. Seit vielen Jahren.
Bis ich jetzt auf die Idee kam, mir einen Mango-Lassi selbst herzustellen und dafür brauchte ich Kokos-Joghurt. Nach meiner vergeblichen Einkaufstour beschloss ich, einfach auch den Kokos-Joghurt selber zu machen.
Je mehr ich über die Zubereitung las, desto faszinierter war ich.  Das Tolle an selbst gemachtem Kokos-Joghurt ist nicht nur, dass dieser sehr fein und lecker schmeckt, sondern dass er genau aus 3 Zutaten besteht:

BIO-Kokosmilch
Agar Agar (pflanzliche Gelatine aus Algen)              und
Joghurt-Starterkulturen

Rewe hat im Eigenmarken-Sortiment eine tolle Kokos-Milch. BIO und mit 88 % Kokos. Und das auch noch zu einem vernünftigen Preis. Inzwischen nehme ich nur noch die.

Was sind die Vorteile von Kokosmilch?

– reich an Vitaminen
– reich an Mineralien
– reich an Nährstoffen
– enthällt viele gesunde Fettsäuren, die der Körper schnell verdaut
– enthält Laurinsäure, über die sich die Darmflora freut
– vegan
– lecker ……….

Und damit nicht noch eine Maschine, nämlich der Joghurt-Bereiter, meine Küchenschränke (über-)füllt, habe ich mir ein Rezept gesucht, welches ohne Joghurt-Maschine auskommt. Und diese Tatsache fand ich fast noch am spannendsten.
Ob DAS wohl wirklich funktionieren konnte?

Was Ihr braucht:

– 1 Liter BIO-Kokosmilch mit hohem Kokosanteil
– Joghurt-Ferment für 1 Liter Milch
– 1 TL Agar Agar
– 4 bis 5 kleine Gläser (alte Marmeladengläser)
– 1 Tee-Thermometer (ohne dieses, keine Chance!)
– 1 großen Topf
– Zewa
– Gummis
– 1 Wolldecke

Die Schritte zum Genuss:

– 200 ml Kokosmilch in einen Topf geben und kurz aufkochen
– 1 TL Agar Agar mit dem Schneebesen einrühren
– 1 bis 2 Minuten sprudelnd kochen lasen
– Die restliche Kokosmilch hinzufügen
– Mit einem Schneebesen glattrühren
– Auf 38° C abkühlen lassen (> 38° sterben die Bakterien)

– Heißes Wasser – 2 cm hoch – in einen großen Kochtopf (mit Deckel) gießen
– Wasser auf 50° C abkühlen lassen
– Sobald die Kokosmilch 38° C erreicht hat, die Joghurt-Kulturen mittels eines Schneebesens in die Masse einrühren
– Masse in die (vorher ausgekochten) Schraubgläser füllen.
– Gläser mit Zewa abdecken (also nicht mit ihren Deckelchen)

– Zewa mittels eines Gummis am Glas befestigen
– Alle so befüllten Gläser in den Topf (mit heißem Wasser) stellen

– Deckel auf den Topf
– Den geschlossenen Topf in eine Decke hüllen, damit das heiße Wasser seine Temperatur möglichst  langsam verliert
– 12 bis 24 Stunden stehen lassen, ohne den Topf zu bewegen
– Gläser herausnehmen, mit den Deckelchen verschließen
– Ab in den Kühlschrank
– Und dann nur noch Genießen.

Und was soll ich sagen  …  ES HAT FUNKTIONIERT! Ich war sooooo gespannt. Es hat ohne Joghurt-Maschine geklappt und war dann auch noch so fein vom Geschmack her. Ich habe übrigens 18 Stunden Geduld gehabt …… .

Die Haltbarkeit ist natürlich ein Thema. Dieser Joghurt hält eine Woche bis 10 Tage. Aber so lecker, wie der ist, ‚überlebt‘ der auch gar nicht länger. Und außerdem folgt morgen das tolle Mango-Lassi-Rezept auf Basis dieses feinen Kokos-Joghurts.

Für die nächste Produktion nehmt Ihr dann einfach vier Esslöffel von dem Kokos-Joghurt ab und bewahrt diesen (Schraubglas, Kühlschrank) als Starter für die Folgeproduktion auf! – Also anstelle des (teuren) Ferments.

Ganz viel Geduld, Spannung und Genießen beim Nachmachen.

Leckere & gesunde Vorweihnachts-Grüße.
Eure Ute