Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 13. Dezember: Glück im Engelskostüm

Als ich diese in mehrerlei Hinsicht süßen Engelchen zum ersten Mal gesehen und das Rezept durchgelesen habe, dachte ich nur: ‚Wie bezaubernd! Als Tischdeko oder zum Kaffee! Aber bestimmt SEHR mächtig!‘ Ich habe es auf einen Versuch ankommen lassen, wie Ihr seht. Und ich darf Euch berichten, dass die Cup-Cakes sehr fluffig geworden sind und die Crème überraschend erfrischend schmeckt. Von ‚mächtig‘ keine Spur.

Und so möchte ich Euch diese kleinen Kunstwerke geschmacklich und für’s Auge ans Herz legen. Zumal das Backen und Verzieren wirklich Spaß macht. Und ENTspannt.

Übrigens sind die Engel gut vorzubereiten. Ihr backt die ‚Körper‘, schneidet die Flügel und dann ab damit in die Blechdose, legt die Köpfe bereit, macht die Crème und füllt diese in eine Spritztülle, ab damit in den Kühlschrank, und sobald der Besuch kommt oder die Familie am Tisch sitzt, geht Ihr ans Feintuning. – Oder lasst finetunen. 🙂

Was Ihr für diese hübschen Köstlichkeiten braucht:

Für den Rührteig:
100 gr. Zartbitterschokolade
150 gr. weiche Margarine oder Butter
130 gr. Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Weihnachtsaroma Ich habe in diversen Geschäften nach Weihnachtsaroma gesucht. Ohne Erfolg. Und so habe ich stattdessen 2 Teelöffel BIO-Lebkuchengewürz genommen.
3 Eier
170 gr. Weizenmehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
4 Esslöffel Milch

Für die Crème:
200 gr. Sahne
1 Esslöffel Zucker Ich habe den Zucker weggelassen!
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Sahnesteif
250 gr. Mascarpone
2 gehäufte Esslöffel Preiselbeerkonfitüre Preiselbeerkonfitüre ist mir nicht geläufig. Ich habe normale Preiselbeeren im Glas genommen.
1 Teelöffel Zitronensaft

Für die Verzierung:
12 Trüffelpralinen Da ich keine weißen Trüffelpralinen gefunden habe, habe ich
auf Raffaelo zurückgegriffen. Was den Engel nochmal ‚leichter‘ macht.
Einige Zuckerperlen

Außerdem:
12 Papierbackförmchen
12-er-Muffin-Backform

Die Papierbackförmchen in die Mulden der Muffin-Backform legen.

Den Ofen auf 180° vorheizen. Umluft 160°.

Schokolade grob zerkleinern und im Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen. Margarine/Butter in einer Schüssel mit dem Mixer geschmeidig rühren.
Die flüssige Schoki, den Zucker, den Vanillezucker nach und nach unter Rühren hinzugeben. Weihnachtsaroma (bei mir das Lebkuchengewürz) unterrühren. Jedes Ei circa 10 Sekunden auf höchster Stufe untermixen. Mehl und Backpulver mischen; abwechselnd mit der Milch unterrühren.

Teig in die Papierförmchen geben.

Auf mittlerer Schiene circa 25 Minuten backen. Stäbchenprobe!

Während die Cup-Cakes im Ofen sind, macht Ihr Euch an die leckere Crème.
Sahne mit Zucker (-> oder weglassen!!!!!), Vanillezucker und dem Sahnesteif steif schlagen. Ich bin kein Freund von Sahnesteif, aber in diesem speziellen Fall macht das Sinn!

Mascarpone mit den Preiselbeeren (vorher mit der Gabel zerdrücken) und dem Zitronensaft verrühren. Die Sahne unterheben. In einen Spritzbeutel füllen. Gut kalt stellen!!!!!!!

Muffins (in den Papierförmchen) aus der Backform nehmen und gut abkühlen lassen.

Von jedem Muffin einen Deckel abschneiden. Halbieren. Das werden die Flügel.

Die Crème auf die Muffins spritzen. Den Kopf auf den Oberkörper aus Crème setzen. Die Frisur spritzen. Die Flügel in die Crème stecken und nach Herzenslust dekorieren.

Mit diesem Küchlein zum Kaffee oder dem Engel als Tischdeko oder zum Dessert werdet Ihr ganz sicher punkten. Und auch hier wieder die Idee, Nachbarn und Freunden auch einen Engel vorbei zu bringen. Darüber freut sich garantiert JEDE und JEDER.

Engel gehören zu Weihnachten wie der Baum!

Und so schon heute mein Wunsch: Süße Weihnachtstage für alle!

Eure Ute

Quelle Rezept: Landbäckerei Edition, Backen im Advent, Nummer 4/2020, Seite 54, Teichmann-Verlag

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 12. Dezember: Glück aus der Mandel – Weihnachtsmarkt für Zuhause

             

             

Ich mag Weihnachten! Ich mag Weihnachtsmärkte. – Besonders die eher Ländlichen! Ich mag Glühwein! – Wenn er denn aus guten Zutaten frisch gemacht ist! Und ich mag gebrannte Mandeln! – All das entfällt in diesem Jahr. Zumindest auf öffentlichem Terrain.

Nicht verzagen! – Holt Euch etwas von dem Weihnachtsmarkt-Feeling nach Hause. Die Feuerstelle ist hoffentlich noch nicht eingemottet. Das Glühwein-Rezept habe ich Euch gestern nochmal verraten. Fehlen die gebrannten Mandeln. Kein Problem. Um gebrannte Mandeln selber zu machen, müsst Ihr wahrscheinlich noch nicht einmal in den Supermarkt. Hauptsache Ihr habt Mandeln im Haus.

Mandeln mit oder ohne Schale? Da fängt es schon an. In den meisten Rezepten sollen bereits gehäutete Mandeln eingesetzt werden oder es gibt in den Rezepten für gebrannte Mandeln erst einmal Tipps, wie man denn Mandeln am besten, schnellsten von der Haut befreit.
Dabei sollen doch die gesündesten Inhaltsstoffe der Mandel direkt unter der Schale liegen. Und doch soll die Haut weg???

Bei EatSmarter! habe ich dann ein Rezept gefunden, wo die Haut dran bleibt! Also: Mandeln sind extrem gesund! Aber machen wir uns nichts vor, die gebrannte Mandel ist eine gesunde Mandel, die in Zuckerwasser gebadet wird. Aber Weihnachten ist nur einmal im Jahr! ….. 🙂

Was Ihr braucht:
200 gr. Mandeln ( BIO, Haut bleibt dran!)
125 gr. Rohrohrzucker
1/2 Teelöffel Zimt (Ceylon bitte und BIO!)
2 Messerspitzen Vanillepulver
(Ich habe natürliches Vanillearoma ‚flüssig‘ genommen.)
80 ml warmes Wasser
1 Prise Salz

Eine tiefe, beschichtete Pfanne, einen Holzlöffel, ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech, zwei Gabeln, Packpapier (für Tütchen).

Im ersten Schritt:
Wasser, Zucker, Zimt, Vanille, Salz in die Pfanne geben und köcheln (mittlere Hitze) lassen, bis sich der Zucker ganz aufgelöst hat. Dann die Mandeln hinzugeben. Aufkochen lassen.

Im zweiten Schritt:
Warten – und ab und zu umrühren – bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Im dritten Schritt:
Die Mandeln kristallisieren, werden weiß. …

Und weißer ….!

Im vierten Schritt:
Temperatur runterdrehen und rühren, bis der Zucker leicht zu schmelzen beginnt. Die Färbung der Madeln soll ins Glänzende umschlagen. Und jetzt ist Geduld gefragt. …. Ganz langsam zeigen sich kleine glänzende Stellen.

Noch glänzender ….. . Umrühren! 🙂

Geschafft!

Im fünften Schritt:
Die Mandeln aus der Pfanne auf das Backblech geben und mittels zweier Gabeln die Mandeln ’separieren‘.

Im letzten Schritt:
Aus Packpapier, bzw. einem Packpapier-ähnlichen Geschenkpapier einen Kreis ausschneiden. Kleine Tütchen – nehmt einen Kuchenteller als Schablone. Große Tüte – nehmt einen Essteller als Vorlage. Den Kreis einmal bis zur Mitte einschneiden und aus dem Kreis das Tütchen formen. Mit einem Weihnachtsaufkleber oder einfach Tesa zukleben und mit der Köstlichkeit befüllen.

Draußen lodert in der Dämmerung schon herrlich die Feuerstelle. Der Glühwein duftet, die ganze Wohnung duftet nach gebrannten Mandeln und dann nichts wie raus. Vielleicht noch eine Decke schnappen und los geht’s mit dem eigenen kleinen Weihnachtsmarkt.

Glühwein und gebrannte Mandeln selbst gemacht, das ist 1.000mal besser als das Angebot auf jedem Weihnachtsmarkt der Welt.

Herzensgrüße.
Eure Ute

PS: In gekauften gebrannten Mandeln werden übrigens immer mal wieder Schadstoffe, wie Gummi arabicum, Schellack und Farbstoffe gefunden ….. .

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 11. Dezember: Glück durch die ‚Verpackung‘ – Das Rentier-Glas mit süßem Inhalt

Jetzt haben wir schon einige schöne, essbare Geschenkideen in die Tat umgesetzt, wie die Zitronentaler mit Mohn und Schneegestöber oder auch die Raw Brownie-Balls, und Ihr habt sicher noch viel mehr nach eigenen Familien-Rezepten ‚produziert‘, aber eine außergewöhnliche, weihnachtliche Verpackung, die Lebensmittel auch noch frisch und knackig hält, die fehlt?! Eine Verpackung, die alleine schon die Augen der/des Beschenkten zum Strahlen bringt und das Herz aufgehen lässt. Vielleicht geht es Euch ja auch so, dass Ihr alle schönen Gläser von Marmeladen, Eingelegtem, Chutneys und anderem mehr einfach nicht entsorgen könnt und im Keller sammelt. Dann schaut doch mal, ob ein paar besonders Schöne darunter sind.

Ach ja, Ihr könnt das Rentier-Glas natürlich auch als Gutschein-Box verschenken. Mit einem Gutschein drin oder gleich einem Geldschein. Hübscher verpackt geht doch wohl kaum!

Dann braucht Ihr jetzt nur noch:
Glas/Gläser
Rote Wolle
1 Gabel
1 Faden
2 Augen (Zuckerguss oder bei Tedi aus Kunststoff) pro Glas
2 Stöckchen/Ästchen aus dem Garten (pro Geschenkverpackung)
vielleicht noch ein schönes Geschenkband
Heißkleberpistole oder Wachsplättchen oder Fixogum

Um einen Bömmel aus Wolle zu machen, hier soll dieser zur Nase werden, kannte ich aus Schulzeiten nur diese Technik: Zwei gleichgroße Kreise aus Pappe ausschneiden. Ein Loch reinschneiden, so dass zwei breitere Ringe übrig bleiben. Die Wolle um die übereinander gelegten Ringe wickeln. Wenn das innere Loch durch die Wolle geschlossen ist, die Wolle am Rand, ringsherum, am Pappenrand entlang, durchschneiden. Eine Schnur zwischen den Pappen festzurren, verknoten und die Pappen aufschneiden und entfernen. Fertig ist der Bömmel.

Jetzt habe ich eine einfachere Möglichkeit entdeckt. Dafür auch die Gabel:

Wie Ihr auf meinem Foto seht, klappt die Gabel-Technik 1 A. Ich würde mir beim nächsten Mal nur etwas dünnere Wolle kaufen. 🙈 Bei roter Wolle zur Weihnachtszeit hatte ich in Mönchengladbach-City nicht mehr die große Auswahl.

Wie Ihr seht, ist mein Rentier-Glas noch leer. Alle Zitronentaler und Raw Brownie-Balls verschenkt, bzw. aufgefuttert. Also, ab in die Küche, neu backen und das Glas füllen.

Viel Freude beim Nachbasteln und noch mehr Freude, wenn Ihr beim Verschenken in leuchtende Augen schaut. Und ich bin sicher, DAS wird passieren.

Happy Vorfreude.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 10. Dezember: Glück durch Bewährtes


Diesen beliebten GANDIVA YOGA Online-Adventskalender erstelle ich nun bereits zum siebten Mal für uns. Und das SEHR GERNE, mit viel Liebe & Herz, um uns die Zeit bis Weihnachten zu versüßen, unseren Weg bis zu den Festtagen gelassener erleben zu können, achtsamer zu sein, langsam und immer mehr Weihnachtsstimmung aufzubauen, zu ENTschleunigen.

Und so kamen in den letzten beiden Wochen immer mal wieder Fragen per Mail: „Wie hast Du nochmal den tollen Glühwein gemacht?“, „Kannst Du nicht noch einmal über die Rauhnächte schreiben?“, „Hast Du nicht mal über so super leckere Lebkuchen geschrieben, die ganz schnell zu machen waren?“.

Und so möchte ich Euch heute hinter dem 10. Türchen die 10 Themen noch einmal präsentieren, zu denen das positivste Feedback kam und zu denen jetzt auch immer nochmal Nachfragen kommen.

Heute also 10 Ideen/Tipps/Anregungen/ Rezepte/Weisheiten auf einen Blick:

Highlight 1: Himmlische Gewürzkuchen

Highlight 2: Glühwein ohnen Gleichen und himmlisches Glühwein-Gelee

Highlight 3: Quarkstollen mit Marzipan

Highlight 4: Die Rauhnächte

Highlight 5: Furoshikis – Alternative zum GeschenkPAPIER

Highlight 6: Weihnachten im Glas

Highlight 7: Weisheitsgeschichte „Du trägst sie immer noch!“

Highlight 8: Apfel-Mohn-Kuchen mit Nüssen und ohne Mehl

Highlight 9: Reinigendes Ölziehen

Highlight 10: Kokos-Zimt-Granola

Und wenn Ihr jetzt denkt: ‚Ahhhhh, da war doch vor X Jahren noch so ein Adventstürchen mit ….. .‘, dann schreibt mich bitte an. Ich suche Euch gerne Rezept oder Anleitung zu Eurem Thema raus.

Gaaaannnnzzzzz viel Spaß beim Backen, Kochen, Nachdenken, Geschenke sinnvoll auswählen und sinnvoll verpacken, Basteln und Allem, was Ihr in diesen Tagen mit Freude, innerer Zufriedenheit, verbunden mit Achtsamkeit macht. – Oder auch nicht macht! ….

Herzensgrüße.
Happy Vorfreude!
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 9. Dezember: Glück aus der Knolle – Rote Bete-Tatar mit Meerrettich-Apfel-Crème

Ich liebe Rote Bete in allen Variationen. Ob roh, gekocht, mariniert, im Salat, als Carpaccio, aus dem Ofen – wie auch immer, ich mag alle. Und wenn Euer Geschmackssinn ähnlich tickt, dann habt Ihr mit diesem Adventstürchen vielleicht schon eine tolle Vorspeise für die Weihnachtsfeiertage.

Anmerkungen vorab: Nach meiner Erfahrung  in Mönchengladbach frischen Meerrettich zu bekommen, solltet Ihr diesen als Erstes besorgen. 🙈 Ich war vergeblich im Super-BIO-Markt, auch bei Rewe Fehlanzeige, im Asia-Laden auf der Bismarckstraße ebenso und beim Türken auf der Hindenburgstraße hatte ich dann endlich Glück. Wer die Handelshof-Kundenkarte hat, wird hier immer fündig.

Für Eure Planung: Es stehen vier Stunden Einweich- und Marinierzeit an! Am längsten dauert es, die Rote Bete in kleinste Würfel zu schneiden.
Das Rezept sieht Kürbiskerne als Topping vor. Beim ersten Testlauf sagte mir mein Geschmackssinn, dass Walnüsse gehobelt viel besser passen. Ich nehme nur noch Walnüsse.

Und hier die Zutatenliste:
500 gr. frische Rote Bete-Knollen
40 ml Orangensaft
20 ml frisch gepresster Zitronensaft
30 ml Olivenöl
20 ml Apfelbalsam-Essig (Ich habe Apfel-Orange-Balsam-Essig genommen!)
1 Prise Meersalz

Für die Meerrettich-Crème:
90 gr. Cashew-Kerne (eingeweicht)
40 gr. Sonnenblumenkerne (eingeweicht)
1/2 roter Apfel (fein geschnitten)
1 Knoblauchzehe (gerieben)
20 gr. frischer Meerrettich (geschält)
1 Prise Cayennepfeffer
1/2 Teelöffel Meersalz
30 ml Apfelbalsam-Essig
2 Zweige Thymian

Für das Topping:
1 reife Avocado
1 Esslöffel Kürbiskerne (oder Walnüsse)
Meerrettich (gehobelt)

Sonnenblumenkerne und Cashewkerne in Wasser vier Stunden einweichen.

Die Rote Bete-Knollen schälen und in fünf Millimeter kleine Würfel schneiden. Passt bitte auf Eure Finger auf! 🙂 Mit Orangen- und Zitronensaft, Olivenöl, Essig und Meersalz vermengen und dann vier Stunden lang ziehen lassen. Bitte immer mal wieder umrühren!

Wasser von den Sonnenblumenkernen und Cashewkernen abgießen. Mit Apfel, Knoblauch, Meerrettich, Cayennepfeffer, Salz, Essig und 180 ml Wasser in den Mixer geben. Ich habe einen Pürierstab genommen. Die Zutaten zu einer feinen Crème verarbeiten. Thymianblättchen hacken und unterziehen.

Das Tatar in der Meerrettich-Apfel-Crème ‚baden‘. Avocadofleisch in Scheiben schneiden.

Das Tatar auf Tellern oder in Schüsselchen anrichten. Avocadoscheiben dekorieren und dann nur noch mit gehobeltem Meerrettich bestreuen und Kürbiskerne (oder Walnüsse gehobelt 😁) darüber streuen.

Lecker. Lecker. Lecker!

Und als ich dann noch bei Rewe diese ‚Lama meditiert in der Weihnachtszeit‘-Servietten entdeckt habe, wusste ich, DIE zieren am Heiligen Abend meine Tafel.

Happy Probekochen! Happy Genießen!
Schöne Vorweihnachtstage.

Eure Ute

Quelle Rezept: slowly veggie! Vegetarisch & vegan genießen, Ausgabe 5/2020, Seite 47

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 8. Dezember: Glück aus Holz – Das Yoga Balance Game

🎄  Dieser Geschenk-Tipp ist bei GANDIVA YOGA erhältlich!  🎄

Wenn Ihr ein Geschenk für eine Yogini oder einen Yogi sucht, dann liegt Ihr hiermit goldrichtig. Ich beobachte dieses Geschicklichkeitsspiel seit ungefähr einem halbe Jahr im Netz, nur kaufen konnte ich es bis vor ein paar Tagen nicht. Immer der Hinweis ‚leider im Moment nicht erhältlich‘ oder ‚ausverkauft!‘, wenn ich den Artikel in den Warenkorb legen wollte. Ich habe dann mit dem Händler Kontakt aufgenommen und wurde informiert, als ich ENDLICH bestellen konnte. Am Samstag geliefert und ich war hin und weg. Vorfreude soll ja bekanntlich die schönste Freude sein, aber als ich die kleinen Yoga-Holzfigürchen endlich in Händen hielt, war ich schon sehr happy. Total süß gemacht.

Das Spiel steht auf meinem Schreibtisch. Und es funktioniert so: In einem Kartönchen befinden sich 10 kleine Spielkärtchen mit Yoga-Asanas, 10 Spielfiguren sowie eine kleine Yoga-Matte. Jedes Asana-Bausteinchen hat eine Länge von ungefähr 6 cm.

Die Yoga-Matte ‚ausrollen‘ und die erste Karte ziehen. Das passende Asana-Bausteinchen raussuchen und auf der Matte positionieren. Nächste Karte …. nächstes Holzfigürchen und ein weiterer Baustein für das Balance-Kunstwerk. Weiter und weiter, bis Ihr Euer Motiv aufgebaut habt  …. oder das ganze Kunstwerk wieder in sich zusammen fällt. Hier könnt Ihr also auch noch Euren Gelassenheitspegel testen. 🙂 Und dann heisst es: Nicht ärgern – LÄCHELN! Und dann wieder auf ein Neues. Es ergeben sich immer neue Gesamtkunstwerke.

Das macht wirklich Spaß. Besonders während man telefoniert oder nachdenkt oder Abwechselung bei Routinearbeiten, wie zum Beispiel der Buchhaltung, sucht.
Die Kärtchen braucht Ihr natürlich nicht zwingend.
Kreiert intuitiv Euer Yoga-Gesamtkunstwerk.
Entscheidet nach Lust & Laune.
Dieses Spiel ist übrigens auch mit mehreren Personen spielbar.

Also ich bin wirklich, wirklich begeistert. Und daher habe ich auch ein paar Spiele mehr bestellt. Wenn Ihr ein solches Spiel verschenken – oder Euch damit beschenken – möchtet, dann meldet Euch bei mir. Das Spiel kostet 19,95 € und ist ab Ende der Woche hier in der GANDIVA YOGA-Lounge abholbereit.

Winterzeit – Zeit für Spiele! Bleibt in Balance. Und bleibt in diesen Zeiten bitte bei Eurer Yoga-Praxis. Yoga als Anker!

Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 7. Dezember: Glück aus der Kugel – Raw Brownie Balls

Ihr möchtet es an den Feiertagen in puncto Süßigkeiten auch mal etwas gesünder angehen lassen? Besuch sagt sich kurzfristig an oder Ihr seid eingeladen und ein kleines Mitbringsel wäre noch schön? Ihr habt den lieben Plan, Nachbarn einen Weihnachtsgruß an der Türe anzureichen oder, wie der Weihnachtsmann es machen würde, vor die Türe zu legen?  Ihr braucht ab und zu zwischendurch einfach mal einen süßen Energiekick? –  Dann folgt jetzt eine Idee, die zu all den vorgenannten Anlässen super passt: RAW BROWNIE BALLS.

Ich bin kein wirklicher Fan von Datteln. ‚Am Stück‘ schonmal garnicht, verarbeitet in Plätzchen oder zu Brotaufstrichen geht. In diesen Schoko-Nuss-Kokos-Kugeln aber ist selbst die Dattel im wahrsten Sinne des Wortes zum Anbeißen.

Ein Hinweis vorab für die Planung: Diese unwiderstehlichen Kugeln halten sich im Kühlschrank circa zwei Wochen. Für die Zubereitung dieser Leckerei bitte eine gute Stunde einplanen, wovon die Raw-Balls eine halbe Stunde ohne Euch klarkommen. 🙂

Wer Datteln mag, hat wahrscheinlich sowieso schon alle Zutaten im Haus:

75 gr. Haselnusskerne
75 gr. Walnusskerne
50 gr. Kokosraspeln
250 gr. Datteln – Ich habe entsteinte Datteln gekauft und daher nur
200 gr. genommen.
40 gr. BIO-Kakaopulver, plus etwas Kakaopulver zum Wälzen
50 ml Kokosöl
1 Prise Salz

Wer auf seinem Kokosöl-Glas nur eine Gramm-Angabe findet und sich fragt, wie man jetzt aus Gramm die benötigten Milliliter errechnet, ich stand natürlich auch vor dieser Herausforderung, dem sei gesagt: 100 ml Kokosöl entsprechen 92 Gramm Kokosöl. Also brauchen wir exakt 46 gr. Kokosöl.

Datteln entsteinen (ich kaufe immer die ohne Steine). Haselnüsse, Walnüsse und Kokosraspeln in den Mixer geben. Mahlen, bis die Nüsse ganz fein sind. Achtung, nicht zu lange mixen, dann wird’s Mus.

Datteln zusammen mit Kakaopulver, Kokosöl und Salz zur Nussmischung geben und weitermixen. Wenn sich eine zusammenhängende Masse bildet, ist der „Teig“ fertig. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für circa 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Pralienengroße Portionen abteilen und zwischen den Händen zu Bällchen formen, rollen. Dann noch in Kakao-Pulver ‚baden‘.
Im Kühlschrank lagern und kurz vor dem Verzehr – oder Verschenken – nochmal in das Kakao-Bad geben.

Je nachdem, wie groß oder klein Ihr Eure Kugeln formt, ergibt die Zutatenmenge zwischen 45 und 60 Energiebällchen.

Ich bin sicher, Freunde und Nachbarn werden begeistert sein. Und Ihr natürlich auch.
Wer gerne lange Wanderungen unternimmt, hat mit diesen Raw-Balls auch einen zuverlässigen Begleiter, wenn sich der kleine Hunger einstellt.

Übrigens schmecken die Energiekugeln leicht gekühlt am besten! – Mir zumindest!

Happy Naschen! Happy Verschenken.

Wunderschöne Vorweihnachtstage.

Eure Ute

Quelle Rezept: Lust auf Genuss – 101 Geschenkideen aus der Küche –
Ausgabe 12/2020, Seite 87

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 6. Dezember: Glück in Form einer Katze – Maneki Neko, die japanische Winkekatze

Corona macht diesen Geschenktipp noch sehr viel symbolträchtiger und wertvoller als je zuvor. Wer kann jetzt nicht mehr Glück, mehr Kunden, mehr Umsatz brauchen? 

Man könnte glauben, diese Katzen wären einfach nur lustige Dekoartikel, einfach nur schön, zum Hinstellen. Und die Farbe wählt man, wie’s am besten zur Einrichtung passt. Oder vielleicht doch nach der Lieblingsfarbe?! Oder für’s Bad einfach in Weiß, weil es um Reinheit geht.
Weit gefehlt ….

Diese Katze ist mit zahlreichen Symbolen verwoben. Die Winkekatze – oder Maneki Neko – zählt zu den wichtigsten Glücksbringern der japanischen Kultur. Kaum ein Restaurant oder Geschäft ohne Winkekatze. Sie ist in nahezu allen Lebensbereichen zu finden, in der Hoffnung, dass sie Kunden und Besucher hereinwinkt und für Geldsegen sorgt. Die Betonung liegt auf hereinwinken. Viele Menschen glauben, die Katze winke hinterher, zum Abschied. Nein, es ist ein WILLKOMMEN.

Und wenn Ihr Winkekatzen mal genau anschaut, dann werdet Ihr feststellen, es gibt welche, die mit dem linken Arm winken, andere winken mit dem rechten und ganz selten erfolgt das Winken mit beiden Armen. In Japan sind die Katzen, die mit beiden Pfoten winken wohl verpöhnt, wie ich las. Mit beiden Vorderbeinchen zu winken ist wohl zu übertrieben, finden die Japaner. Aus  anderen Quellen entnahm ich, dass die Katzen, die mit beiden Vorderpfoten winken, etwas ganz Besonders sind, eine besondere Schutzgeste zeigen.

Winken mit der linken Pfote steht für das Hereinwinken von Kunden, Gästen, Besuchern. Die sitzende Glückskatze steht in Eingangsbereichen von Geschäften, der Gastronomie, in Ladenlokalen aller Art. Winkt Maneki Neko mit dem rechten Arm, so wird sie als Glücksbringer unter Freunden verschenkt. Wieder ein Symbol.

Ein handbemaltes Exemplar aus Japan.

Die winkende Bewegung soll übrigens von dem Putzen des Gesichtes echter Katzen abgeleitet worden sein. Könnte hinkommen!:

Und jetzt kommen wir zu den Farben der käuflich zu erwerbenden Winkekatzen …. und damit wieder zu einer Symbolik:

Gold – sorgt für Wohlstand und Reichtum
Urteilsvermögen und Gerechtigkeit
Silber – erfüllt Wünsche des Besitzers, steht für Mystik,
Hypnose und Inspiration
Rot – stärkt die Liebe
Rosa – Liebe, Beziehung und Romantik
Schwarz – Gesundheit, hält Böses fern
Orange – Leidenschaft und Energie
Weiß – Reinheit, Unschuld, alles Positive,
Frieden und Reflektion
Violett – steigert die Kreativität,
Entspannung und Selbstvertrauen
Grün – Erfolg

Kaliko Katze oder auch Mike-Neko genannt, ist die Ursprünglichste von allen, eine dreifarbige Katze (Japanese Bobtail), weiß in der Grundfarbe mit Rot-Braun und Schwarz. Diese Ur-Winkekatze ist selten. Wenn Ihr sie findet, dann meist als Handarbeit aus Japan.  Die Mike-Neko bringt am meisten Glück.

🙂

Um die Winkekatze ranken sich zahlreiche Legenden. Die Nachfolgende zählt zu den bekanntesten … und einige andere waren mir für die Weihnachtszeit zu blutrünstig oder zu traurig:  So soll der Gotokuji-Tempel der Ursprungsort der Maneki Neko sein. Ein armer Priester lebte hier zusammen mit seiner Katze. Eines Tages saß die Katze am Eingang des Tempels und putzte sich. Da kam der Herrscher von Hikone auf Reisen an genau diesem Tempel vorbei. Der Himmel öffnete sich und ein Regenschauer, begleitet von Donner, Blitz und Sturm, fiel förmlich zu Boden. Die Katze winkte den Herrscher wild heran, so zumindest deutete der Adelige das Sich-Putzen und er folgte ihr in den Tempel. Genau in diesem Moment schlug ein Blitz exakt in die Stelle ein, an der der Herrscher zuvor stand. Vor lauter Dankbarkeit, dass die japanische Winkekatze ihm das Leben gerettet hatte, überschüttete der Herrscher den Priester und den Tempel mit Geschenken und Geld. Als die kleine Lebensretterin eines Tages starb, wurde eigens für sie ein Schrein auf dem Tempelgelände errichtet und die Maneki Neko, die japanische Winkekatze, unser heutiger Glücksbringer, war geboren.

Und wenn Ihr mal nach Tokio kommt, in den Westen Tokios, dort gibt es in Setagaya besagten Gotokuji-Tempel, der für einen Nebenschrein mit unendlich vielen japanischen Winkekatzen berühmt ist. Die weiße Katze wird dort als Gott namens Shobyo Kannon verehrt. Besucher des Tempels stellten und stellen von jeher Katzenfiguren als Dank für ihre durch den Katzengott erfüllten Bitten im Maneki Neko-Tempel auf.

Und wer jetzt den Wunsch verspürt, eine Glückskatze zu verschenken oder sich selbst damit eine Freude zu machen, folgende Winkekatzen-Artikel gibt es in der GANDIVA YOGA-Lounge:


 

Ich füge Euch das Shopping-Angebot bei GANDIVA YOGA nochmal bei.
Wer auch ganz kurzfristig noch ein Geschenk sucht, meldet Euch gerne.

Habt einen schönen Nikolaustag! 🎅🏻

Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 5. Dezember: Glück in uns – der innere Frieden

Bunter Garten

Kennt Ihr das? Ihr lest einen Kalenderspruch, eine Weisheit, ein kurzes Gedicht, ein paar Worte nur und dann geht etwas Großes auf, ein riesen ‚Groschen‘ fällt. Es wird eine Erkenntnis daraus. – Und vielleicht auch ein lebenslanger Begleiter.

In einer für mich nicht ganz so unbeschwerten Lebensphase schickte mir ein Freund per WhatsApp diese Weisheit, diesen Schlüssel:

Was können wir aushalten im Leben?
Was möchten wir aushalten im Leben?
Was ist normal?
Was muten wir uns zu?
Wo ist die Grenze?
Wann ist es einfach genug, genug, genug?
Wann nehmen wir Schaden?

Ich kann mich ärgern, ich kann stundenlange Zwiesprache mit einer Person halten, ich kann Monologe mit mir über eine Situation führen, ich kann mich streiten, ich kann versuchen, auf das Gute, auf die Sonnenseiten einer Person, eines Zustands, einer Situation zu gucken, ich kann mich ungerecht behandelt fühlen, ich kann verdrängen, ich kann mich verbiegen, ich kann mich mit anderen vergleichen (was die aushalten), ich kann vor Wut platzen, ich halte Herzrasen aus, vielleicht auch Kopf- oder Rückenschmerzen, mein Tinnitus (wenn ich denn einen habe) wird lauter, mein Schlaf wird schlechter, aber wann ist es Zeit, die Reißleine zu ziehen?

Ich habe für mich DEN Gradmesser gefunden! In diesen 10 Worten! In diesen 44 Buchstaben!

Jeder Mensch ist anders, der eine sensibler, der andere mutet sich mehr zu, spürt später seine Grenze. Diese 10 Worte berücksichtigen jede Individualität.

Ich kann all das durchmachen, was ich oben beschrieben habe, und dennoch innerlich ruhig, bei mir, stabil sein. Dann stehen vor der Reißleine sicher noch andere Maßnahmen. Aber sobald sich innere Unruhe, ein ’sich-nicht-mehr-Wohlfühlen in der eigenen Haut, eine Verletzung von Respekt, körperliche Symptome, wenn wir in eine besagte Situation kommen, einem besagten Menschen räumlich nah ausgesetzt sind, zeigt/zeigen, DANN IST ES ZEIT! Dann kostet es uns den inneren Frieden und das ist zu teuer erkauft.

Diese Weisheit ist mein Gradmesser. Und ich bin sehr froh darüber, ein so eindeutiges Instrument in mir zu haben.

Der Dezember ist der Monat des ’sich-in-sich-Zurückziehens‘, so wie die Natur es uns vormacht. Zeit zu überdenken, was wir nicht mehr wollen. Zeit zu SPÜREN.

Und vielleicht hilft auch Euch diese Weisheit, dieser Gradmesser. – Wird für Euch – wie für mich – zu einem Lebensbegleiter.

Herzensgrüße. Schützt und hütet Euren inneren Frieden wie einen Schatz.
Kommt in Einklang mit Eurem inneren Frieden durch die Weihnachtszeit.

Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 4. Dezember: Glück vom Blech – Zitronenplätzchen mit Mohn und Schneegestöber

Ich hoffe, Ihr erkennt das Schneegestöber. 🙂

Ich liebe Süßigkeiten, aber Plätzchen gehören eher selten dazu. Die Ausnahme ist Weihnachten. Ich liebe Backen, denn Backen ist für mich wie Meditation.

Wahrlich märchenhaft schmecken diese Zitronenplätzchen mit Mohn. Meiner Freundin Claudia habe ich noch am Abend der ersten Produktion in meiner Weihnachts-Test-Bäckerei per WhatsApp mitgeteilt „Heinemann kann dichtmachen!“.

Diese Zitronentaler zerbröseln auf der Zunge und der Teig löst sich förmlich auf. Das Zitronenaroma kommt sehr gut durch und die Mohnsamen geben dem ganzen noch eine besondere Note. ICH BIN ABSOLUT BEGEISTERT und möchte diese Begeisterung mit Euch teilen. Ich kann jetzt nicht für alle backen, aber das Rezept und meine Erfahrungen gebe ich gerne weiter.

Nehmt Euch drei Stunden Zeit. Davon nimmt der Mürbeteig aber alleine zwei Stunden ein kühlendes Bad im Kühlschrank.

Was Ihr für die Zitronenplätzchen mit Mohn braucht:
170 gr. weiche Butter
200 gr. Puderzucker
2 Esslöffel Mohnkörner, ganze Samen
1 Messerspitze Zitronensäure (Pulver) – gibt’s bei EDEKA
1 Esslöffel Zitronensaft
abgeriebene Schale 1 BIO-Zitrone
250 gr. Mehl
2 Esslöffel Speisestärke
1 Prise Salz

Die weiche Butter mit 50 gr. Puderzucker und 1 Esslöffel Mohn schaumig schlagen.

Das Zitronensäurepulver in dem Zitronensaft auflösen.

Dieses Gemisch zusammen mit dem Zitronenabrieb unter die Buttermischung rühren.

Mehl, Speisestärke und Salz hinzugeben.

Zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln.

Und dann geht’s für zwei Stunden ab in den Kühlschrank.

Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze (oder Umluft 160°) vorheizen.

Wenn der Teig aus dem Kühlschrank kommt, ist er knallhart. Ich habe mich zuerst gefragt, wie ich denn wohl aus dieser festen Kugel eine lange Rolle von 4 cm Durchmesser formen soll. Aber die harte Teigkugel gibt unter den warmen Händen schnell nach und lässt sich formen.

4 cm Durchmesser

Die Teigrolle mit einem scharfen Messer in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Wenn Ihr Euch an die 4 cm Durchmesser und den 1 cm Dicke haltet, dann ergibt die Teigmenge 34 Taler.

Die Taler auf ein Blech mit Backpapier legen.

Circa 14 Minuten backen. Ich habe nach 14 Minuten ein Plätzchen rausgeholt und fand es noch sehr „ungar“. Ich habe den Talern dann noch drei zusätzliche  Minuten in der Hitze gegönnt.  Auf jeden Fall sollen die Zitronenplätzchen hell bleiben. Die Festigkeit der Plätzchen stellt sich erst mit dem Abkühlen ein.

Plätzchen abkühlen lassen und dann in einer Puderzucker-Mohn-Mischung (150 gr. Puderzucker + 1 Esslöffel Mohn) wälzen.

Luftdicht verschließen.

Haltbarkeit: 2 Wochen. Wobei ich nicht glaube, dass die Zitronen-Mohn-Taler in irgend einem Haushalt so lange ‚überleben‘.

Diese Plätzchen sind eine super Geschenkidee. Und beschenkt Euch reichlich selber!

Happy Nachbacken, Genießen und Verschenken!

Vorweihnachtliche Grüße.
Eure Ute

Quelle: Lust auf Genuss, Ausgabe 12/2020, Seite 86

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 3. Dezember: Glück aus dem Kern – Der Granatapfel

Erwähnung findet er bereits in der Bibel, der Granatapfel! Und ich freue mich jedes Jahr ab September über die vielen Granatäpfel im Handel. Sie erinnern mich immer an den Orient und an viele meiner Reisen durch diese Region. Kaufen können wir die Frucht der Götter dann bis in den Januar hinein.
Ich mag den Geschmack der leuchtend roten Kerne, die vor Vitaminen nur so strotzen, SEHR. Aber ich mag es garnicht, dem Granatapfel diese kleinen  Vitaminbomben zu entlocken. Trotz Gummihandschuhen und Video-Anleitung schaffe ich es immer wieder, meine Kleidung mit feinen, roten Saftspitzern zu versehen. Selbst wenn ich mich einen Meter von der Arbeitsplatte wegstelle und nur noch die Hände am Rande der Arbeitsfläche tätig sind, … schaue ich nachher an mir herunter … feine Spritzer … .

Im gestrigen Adventstürchen über die Buddha Bowl habe ich die Granatapfelkerne als Topping erwähnt. Und heute möchte ich diesen Multitalenten ein eigenes Adventstürchen widmen. Damit Ihr Euer  Weihnachtsdessert oder den Salat mit Granatapfelkernen krönt und Eurer Gesundheit durch Granatapfelkerne grundsätzlich etwas Gutes tut.

Schauen wir uns doch erst einmal an, was diese süßen Granatapfelkerne so alles können. Übrigens soll eine Frucht circa 400 Kerne haben. In der Bibel ist sogar von über 600 Stück die Rede.

Fakt ist, dass die rubinroten Kerne voller gesundheitsfördernder  Inhaltsstoffe stecken. Dazu zählen Vitamine C, Vitamin K, Folat, Ballaststoffe, Mineralstoffe, Polyphenole (= Sekundäre Pflanzenstoffe), wie Flavonoide und Tannine. Damit altern wir langsamer, unsere Körperzellen bekommen Schutz und Entzündungen werden gehemmd.
Kalium ist übrigens sehr wichtig für unsere Nerven, Muskeln und einen regelmäßigen Herzschlag.

Granatäpfeln werden mehr Antioxidantien zugesprochen als Rotwein und  Blaubeersaft.

Die leuchtend roten Kerne sollen bei Bluthochdruck (Hypertonie) helfen. EatSmater spricht von Studien, in denen Probanden über 2 Wochen täglich 150 ml Granatapfelsaft getrunken haben und sich die Werte stark verbessert haben.

„Für diesen Zusammenhang machen die Forscher die in dem Saft enthaltenen Polyphenole, auch sekundäre Pflanzenstoffe genannt, verantwortlich. Diese begünstigen die kardiovaskuläre Gesundheit und wirken sich positiv auf den Blutdruck aus.“ *

Granatapfelsaft soll auch helfen, Herzerkrankungen zu verhindern oder zu lindern. Dafür wird die Punicinsäure verantwortlich gemacht. Wer 800 ml Granatapfelsaft am Tag trinkt, und das vier Wochen lang, der beeinflusst die Cholesterinwerte deutlich und verbessert das HDL. Der Volksmund nennt das HDL das gute Cholesterin. Wer viel von diesem HDL hat, kann auch viel übermäßiges Cholesterin abtransportieren und ist damit weniger gefährdet, Herzerkrankungen und Arterioskleorse zu erleiden.
Wie schon gesagt, mag ich den Geschmack von Granatapfelsaft sehr, aber bei 800 ml am Tag ….. und dann noch der ganze Zucker …. .

Granatapfelkerne wirken antientzündlich und antibakteriell.  „So kann der Extrakt die Bakterien Staphylococcus aureus und Staphylococcus epidermidis sowie Lactobacillus acidophilus, Streptococcus mutans und Streptococcus salivarius bekämpfen.“* Auch bei Zahnfleischentzündungen soll der Granatapfel gute Wirkungen zeigen.

Der Saft der Granatapfelkerne soll sich auch positiv auswirken, die Produktion von Prostata-Krebszellen einzudämmen und  zu bekämpfen. „So fanden Wissenschaftler der University of California in Untersuchungen heraus, dass Männer, die täglich eine Menge von 237 ml Granatapfelsaft tranken, ihre Anzahl an prostataspezifischen Antigenen deutlich verringern konnten.“*

Eine mögliche positive Wirkung von Granatapfelsaft wird auch immer wieder bei Themen wie Abnehmen, Wechseljahresbeschwerden und chronischen Darmentzündungen erwähnt.

Ich öffne einen Granatapfel, indem ich diesen erst einmal mit Druck des Handtellers immer wieder über die Arbeitsplatte rolle. Man spürt dann sehr deutlich, wie die Kerne sich aus dem Hautgehäuse lösen. Der ganze Granatapfel wird weicher. Gummihandschuhe anlegen. Dann schneide ich über einem Suppenteller das Krönchen ab. Nicht zu tief abschneiden, sonst läuft sofort der gute Saft. Ich ritze den Granatapfel mit einem scharfen Messer vertikal ein. Sechs bis achtmal. So, wie Ihr eine Orange schält. Dann breche ich den Apfel auf und hole die Kerne, die ich ja vorher durch das Rollen auf der Arbeitsfläche gut gelöst habe, mit den Fingern raus. Die weiße Haut schön aussortieren. Und dann steht dem Genuss schon nichts mehr im Wege.
Aktuell habe ich gelesen, dass man den Granatapfel unter fließend Wasser, über einer Schüssel, aufbrechen soll. Die Kerne fallen in der Schüssel zu Boden und die Hautstückchen setzen sich an der Wasseroberfläche ab.
Ausprobiert! – Und es stimmt!

Wenn Ihr einfach mal zu viele Granatapfelkerne habt, Ihr könnt die kleinen Gesundheitsförderer super einfrieren. Backpapier, eine Lage Granatapfelkerne, Backpapier, wieder eine Lage Granatapfelkerne, und so weiter. Ab in den Froster. Und wenn die Kerne angefroren sind, alle in einen Gefrierbeutel schütten und wieder zurück in den Froster. Sofort in einen Gefrierbeutel gegeben und eingefroren, pappen die Kerne leider zusammen. Das sieht erstens nicht mehr schön aus und zweitens könnt Ihr die Kerne nicht mehr portionsweise entnehmen. AAAHHHHHHAAAAAAA!

Die Frucht der Götter ist in jeder Hinsicht ein Gewinn. Übrigens hält der unversehrte Granatapfel zwei bis vier Wochen im Kühlschrank und wenn Ihr in der Obstabteilung steht, dann wählt nur feste Exemplare. Weiche Stellen deuten auf Fäulnis im Inneren hin.

Kommt gesund, lecker und farbenfroh durch die Weihnachtszeit!

Vorweihnachtliche Grüße.
Eure Ute

* EatSmarter, 7 Gründe warum Granatapfelkerne gesund sind, 3. Juli 2020

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 2. Dezember: Glück aus der Schüssel – Die Buddha Bowl

Heute möchte ich meine kulinarische Offenbarung des Jahres mit Euch teilen: Buddha Bowl-Gerichte. Dieser Trend, der schon vor einigen Jahren, ich glaube, es war 2016,  aus Amerika zu uns herübergeschwappt ist, ist bis zu meinem diesjährigen Geburtstag an mir vorbeigezogen. Gut, ich gebe wenig auf Trends und warte lieber, bis die Zeit für Begegnungen mit Neuem reif ist. Und die Zeit war im September reif, als ich im Purino Schloss Rheydt draußen saß und mich auf der Karte eine Buddha Bowl ‚ansprang‘.

Buddha Bowl Schloss Rheydt

Diese Buddha Bowl war das Leckerste, was ich in den letzten Jahren gegessen habe. Diese Kombi aus Rohem und Gekochtem oder Angebratenem, aus Warmem und Kaltem, aus Knackigem und Weichem. Dazu die Farbpalette und als Krönung das Rote Bete-Erdnussmus-Dressing. Also ich war hin und weg. Am nächsten Tag hing ich Stunden im Netz und beschäftigte mich mit diesem Thema. Sehr spannend.

Was genau ist jetzt eine Buddha Bowl und wo hat sie ihren Ursprung?

Eine Buddha Bowl ist eine meist vegetarische Mahlzeit, die aus vielen kleinen Portionen unterschiedlichster gesunder Lebensmittel besteht. Und der Inhalt dieser Bowl deckt den Tagesbedarf an wichtigsten Nährstoffen. Eine Buddha Bowl, auch Good Life Bowl oder Rainbow Bowl genannt, soll satt und glücklich machen und uns alles geben, was Körper & Geist täglich brauchen.
Und wer jetzt an einen Marketing-Gag denkt, um einen gewöhnlichen ‚Insalata Mista‘ wieder trendiger zu machen, der liegt ganz weit daneben. Die Buddha Bowl hat einen tiefen Sinn. Im Zen Buddhismus trafen und treffen sich von jeher Mönche zum gemeinsamen Mahl, um in vollendeter Achtsamkeit das genussvoll zu verspeisen, was ein Mönch pro Tag braucht, um optimal nährstoffversorgt zu sein. Jeder Mönch hatte und hat dabei drei Schüsseln, Essstäbchen, eine Serviette und ein Tuch. Die größte Schüssel trägt den Namen Buddha Bowl und soll den Kopf und die Lehre, Weisheit Buddhas,  symbolisieren. Das Tuch ist übrigens Verpackung und Transportmittel für das Essgeschirr zugleich.

Es gibt wunderschöne Rezept-Bücher zum Thema Buddha Bowl, fast schon Bildbände. Auch ich habe ein solches Buch geschenkt bekommen und mit viel Vorfreude durchge’arbeitet‘. Diesen Büchern einmal die Basics entlockt habend, sprudeln und regieren dann aber der eigene Geschmack, die Intuition, die Kreativität, die Augen (hier isst das Auge besonders mit), die Jahreszeit, der Inhalt des Kühlschranks und das Angebot des Wochenmarktes.

Und wenn Ihr jetzt so neugierig geworden seid, dass Ihr direkt loslegen möchtet, dann merkt Euch einfach folgende Circa-Richtwerte zu den Inhalten der Bowl:

Den Boden der Bowl füllen Salatblätter circa 15 %
Radicchio, Ruccola, Babyspinat, frische Kräuter, …..

Proteine circa 20 %
z.B. Kichererbsen, Tofu, Eier, Linsen, ….

Komplexe Kohlenhydrate circa 20 %
z.B. Kartoffeln, Süßkartoffeln, Reis, Couscous, Quinoa, Nudeln, …..

Obst/Früchte circa 10 %
Mangos, Trauben, Erdbeeren, …..

Gemüse circa 20 %
Blumenkohl, Möhren, Kohlrabi, Rote Bete, ….

Gesunde Fette circa 10 %
Avocados, gute Öle, Nüsse, Sesam, …

Topping circa 5 %
Sprossen, Feta, Kerne, Kokosflocken, Zitronensaft

Dressing
z.B. aus Tahini oder Mandelmus oder Erdnussmus, Rote Bete,
Knoblauch, Zitronensaft, Soja-Soße, Granatapfelkernen, Blaubeeren, ….

Und jetzt stehen Euch 1000 und 1 Kombination frei!

Das Tolle ist auch, wenn Ihr noch Reis oder Kartoffeln vom Vortrag übrig habt, dann ist der Grundstein für die nächste Buddha Bowl gelegt.  Ihr könnt Reis oder Kartoffeln dann nochmal anbraten und habt somit nicht das Gleiche wie am Vortag. Resteverwertung ist bei Buddha Bowls ausdrücklich erwünscht. Im Sommer wird die Bowl eher aus mediterranen Zutaten bestehen und im Herbst/Winter vielleicht auch mal geschmorte Kürbiswürfel aus dem Ofen beinhalten.

Wenn Ihr doch etwas unsicher seid und lieber konkrete Rezepte haben möchtet, dann habe ich hier eine tolle Website für Euch.

Zum Thema Dressing ist meine Experimentierküche heißgelaufen. Gerne gebe Euch mein Highlight-Sößchen weiter:

Rote Bete-Erdnussmus-Dressing (für 6 Portionen)
7 Esslöffel Erdnussmus (bitte keine Erdnuss-BUTTER) = 250 gr.
200 gr. Rote Bete vorgekocht und vakuumiert, inkl. Saft
4 – 5 Esslöffel BIO-Kokosmilch
3 Knoblauchzehen
Saft 1 Zitrone
1 Esslöffel gutes BIO-Leinöl
1/2 Teelöffel Chilipulver
1 Spritzer Soja-Soße

Alle Zutaten mit einem Pürierstab pürieren. Und schon fertig!

Statt Erdnussmus könnt Ihr dann ein anderes Mal auch Mandelmus nehmen.
Auch SEHR lecker.

Solltet Ihr Euch über die sechs Portionen wundern, ich mache das Dressing immer für drei Tage im voraus. Im Kühlschrank hält es sich circa vier Tage.

Zu den Schalen: Es gibt tolle handgetöpferte und handbemalte Buddha Bowl-Schalen, die dann aber auch zwischen 50 und 80 € kosten. Ich habe erst einmal die Schalen genommen, die mein Geschirrschrank hergegeben hat. …. Und schenke mir die Nachfolgenden zu Weihnachten:

Lange nach gesucht. Wunderschön. Vernünftiger Preis. Lieferzeit allerdings circa 5 Wochen. Bezugsquelle hier. Achtung: Der Preis variiert. Ich habe noch 17,50 € pro Schüssel bezahlt und schaue seit Wochen zu, wie die Schüssel kontinuierlich teurer wird. Vielleicht hofft der Anbieter auf das große Weihnachtsgeschäft.

Ich bin gespannt, ob Euch die Buddha Bowl-Mania auch packt. Übrigens sind die Rezeptbücher und Schüsseln auch ein tolles Weihnachtsgeschenk.

Happy Genießen.

Eure Ute

Der GANDIVA YOGA Online-Weihnachtsmarkt hat seine Pforten geöffnet

   
   
   

Liebe Mitglieder und Freunde von GANDIVA YOGA,
wer mich kennt, weiss, dass YOGA und Katzen zwei meiner wichtigsten Lebensinhalte sind.
Nachdem sich Frl. Arte während des ersten Lockdowns, im Rahmen meiner Yoga-Vidos, zum wahren Yoga-Talent gemausert (schönes Wortspiel 😆) hat, entstand die Idee einer Serie „Frl. Arte macht Yoga“.

Eine professionelle Kinderbuch-Illustratorin hat Screenshots aus den Yoga-Videos mit Frl. Arte und mir in einer Aquarelltechnik gemalt.

Neben schönen, zugekauften Artikeln für Katzen-Fans plante ich so auch eigene Lieblingsartikel. Heute möchte ich Euch meine Ideen für kleine Aufmerksamkeiten in der Nikolaus- und Weihnachtszeit ans Herz legen. Vielleicht gehört auch Ihr zu den Katzen-Fans oder möchtet einen Katzen- und/oder Yoga-Fan beschenken.

Stöbern! Per Mail oder WhatsApp bestellen! Und hier in der GANDIVA YOGA-Lounge abholen!

Viel Spaß! 🎄 🎄 🎄 Und eine wunderschöne Vorweihnachtszeit!
Eure Ute  &  Frl. Arte

PS:  Gerne könnt Ihr diesen Newsletter auch an Freunde, Kollegen, Nachbarn und die Familie weiterleiten!

🎄  🎅🏻 🎄 🎅🏻  🎄  🎅🏻  🎄  🎅🏻  🎄  🎅🏻 🎄  🎅🏻  🎄  🎅🏻  🎄  🎅🏻  🎄  🎅🏻  🎄  🎅🏻  🎄

🎄 Der YOGA-Kalender 2021
Größe: ca. H 17 x B 12,5 x T 2 cm
344 Seiten, 4-farbig

Kalender-Inhalt
Schulferien D/A

Monatsübersicht für Geburtstage & Termine
Kalender-Einteilung
Pro Wochentag eine eigenen Seite

Samstag & Sonntag teilen sich eine Seite
Jede Seite ist liniert mit viel Platz für Notizen und Termine
Kalender-Ausführung:
Hardcover gebunden, Buchblock mit Fadenheftung
Papierqualität: 70g/qm, cremefarben
344 linierte Seiten, 4-farbig; 2 Lesebändchen

Preis:  15,99 Euro

Auch das Ganesha-Notizbuch ist für 15,99 € zu erstehen!


🎄 Wunderschöne Wunschfähnchen aus handgeschöpftem Papier (Nepal)
Herzenswünsche kann man kaum schöner kommunizieren und transportieren. Für Freunde oder Familienmitglieder, die weiter weg wohnen oder als liebevolle Beigabe zu einem Geschenk.

5 Wunschfähnchen am Band
1 Umschlag (für den Postversand)
1 Blatt handgeschöpftes, feines Papier für eine persönliche Nachricht

Zu den Herzens-Themen:
Liebe
Glück
Freundschaft
Kraft
Mitgefühl
Mut
Frieden
Zusammen
Weisheit
Lebensreise

Preis: 5,50 €

 

🎄 Die Donkey Designer-Winkekatzen aus Hamburg
In Lila, Hellgrau, Orange und ab Mitte Dezember auch in Schwarz erhältlich.

Maße: ca. B 11 x T 9 x H 16 cm
Gewicht: ca. 100 g
Material: Kunststoff
Batterien: 2 x 1,5 V Mignon AA Batterien (nicht inklusive)

Preis: 19,95 €

 

🎄 Die Donkey Winkekatze ‚Egypt Glossy Black‘ ist eine Sonderedition.
Ägyptische Katzengöttinnen in exklusiver Verpackung. Die Lucky Cat im glossy Black ist eine sanfte Katzenmutter, die für Fruchtbarkeit sorgt. Sie winkt nicht nur Glück herein, sondern hält auch die Umgebung rein und sauber. Sie schützt vor negativen Einflüssen.

Circa H 15 x 10,5 cm groß, Kunststoff. Ohne Batterie.
Preis: 24,95 €

🎄 Die Donkey Winkekatze Solar in Weiß
Weiß steht für Frieden und Reflektion. Let the sunshine in.
Kommen dank Solarantrieb ohne Batterie aus. Macht sich gut im Bad, auf der Fensterbank, auf dem Armaturenbrett im Auto,  am Küchenfenster.  Katze in die Sonne stellen und schon kann’s losgehen.

Circa 7 x 10,5 cm groß, Kunststoff. Solar.
Preis: 14,95 €

 


🎄 Donkey Bambus-Teller „Lucky Cat“ – Als Essteller für zum Beispiel Sushi oder als Sammelstelle für Schlüssel und Kleinkram.

Höhe: 1,6 cm
Länge: 22 cm Breite: 19 cm
Preis: 19,95 €

 

🎄 Donkey Schlüsselanhänger – Hab den Glücksbringer immer bei Dir!
Aus Messing; im hochwertigen Geschenkkarton

In den Farben: Purple (wie auf dem Foto), Pink, Schwarz, Grau

Preis: 19,95 €

 

🎄 Schmoozie – Displayreiniger
Lustige kleine Plüsch-Katze mit Mikrofaser-Unterseite. Eignet sich perfekt zum Reinigen von Oberflächen wie Bildschirmen oder Displays. Dabei liegen die weichen Kugel-Katzen kuschelig in der Hand. Macht sich gut auf jedem Schreibtisch. Süße Deko mit Funktion! Sorgt für richtig gute Laune bei Erwachsenen und Kindern!

7 cm Durchmesser
Preis: 7,95 €

 

🎄 Schlauchschal / Multifunktionstuch „Frl. Arte macht Yoga“
Schützt vor Sonne, vor Kälte, bändigt Haare, kann als Mund-/Nasenschutz dienen – ein Multitalent eben!

Das Trägerelement des Schlauchschals, die Pappe, ist gleichzeitig eine Grußkarte. Hier könnt Ihr den Anlass für das Geschenk, Euren Namen und den der/des Beschenkten handschriftlich eintragen.

Größe Schlauchschal: 25 x 50 cm
Bei 40° waschbar, atmungsaktiv, schnell trocknend

Preis: 13,50 €

 

🎄 T-Shirts aus BIO-Baumwolle  „Frl. Arte macht Yoga“
Für die Herstellung wurde 100 % gekämmte, ringgesponnene Bio-Baumwolle verwendet. Es wurde besonders nachhaltig produziert. In der gesamten Lieferkette wurden faire Löhne gezahlt. Es handelt sich um ein Singlejersey-Textil mit einer Grammatur von 150 g/qm.

Hochwertig 9-farbig im Siebdruck bedruckt!

Weitere Details:
1×1 Rippstrick am Ausschnitt

Abgesetztes Nackenband
Schlauchware
Schmale Doppelabsteppung an Ärmelenden und unterem Saum

Größen: S, M, L, XL
Preis: 35 €

 

🎄 Original Ministempel aus der Design-Manufaktur Berlin
+ Mini-Stempelkissen
Erinnert Ihr Euch an die kleinen Holzspielpüppchen aus den früheren Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spielen? – Genauso sind die kleinen Stempelchen.

4 Motive zur Auswahl: YIN & YANG, Katzenpfötchen, Peace-Zeichen,
sitzende Katze
Preis pro Stempel: 2,– €

Mini-Stempelkissen
in den Farben: Silber, Gold, Dunkelgrün, Rosa-Rot, Lila
Preis pro Mini-Stempelkissen: 2,– €.

 

🎄 Original Chilino-Bag ‚Katze‘
Umweltfreundliche Mehrwegtasche mit hoher Tragkraft und viel Platz für tolle Einkäufe. Das Etui zum Verstauen der Tasche ist fest mit der Tasche verbunden, sogar Teil des Ganzen. – Verlieren unmöglich! 🙂

Breite Komforthenkel
Polyester, wasserfest und waschbar

Motiv in Grautönen
Größe: 47 cm x 41 cm
Preis: 8,50 €

 

+  +  +  +   +  🎄 🎄 🎄  Noch unterwegs:


🎄 Keilrahmenbilder verschiedene Motive  „Frl. Arte macht Yoga“

Größe: 20 x 30 cm, 20 x 20 cm

Preise:
20 x 20 cm: 13,50 €
20 x 30 cm: 17,50 €

 



🎄  Huggable Lucky Cat – Körnerkissen Winkekatze
Diese bezaubernde Huggable-Winkekatze wärmt Körper & Seele. Bei Erwachsenen und Kindern. Besonders  in der kalten Jahreszeit. Einfach kurz in die Mikrowelle legen und dann …. turbokuscheln!
Mit Getreide gefüllt. Dieses Wärmkissen verströmt dazu noch einen beruhigenden Lavendelduft. Hilft beim Einschlafen!

Größe: 21 x 25 x 3 cm
Preis: 23,50 €

Auch in Klein als Taschenwärmer für 10,95 €:

Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer!

   

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 1. Dezember: Glück im grünen Kleid

Meine erste Pilea peperomioides bekam ich im November als Gastgeschenk zu einem Spätstück überreicht. Und ich war auf der Stelle schockverliebt in den schon beachtlichen Ableger.

Ich hatte diese Pflanze vorher noch nie gesehen. Zumindest nicht bewusst. Weder in einem Blumengeschäft noch in einer Gärtnerei, noch bei Freunden. Pilea ist eine eher schlichte Schönheit, aber ergreifend und bestechend. Dazu noch schnell wachsend, einfach zu pflegen und ganz easy zu vermehren.
Inzwischen habe ich gelesen, dass die Pilea ein Instagram- und Pinterest-Star ist und unter Interieur-Fans der totale Hype sein soll. Da ich mich auf diesen Portalen höchst selten bewege, bzw. kein ausgesprochener Interieur-Fan bin, war ich dann wohl auf diese ‚zufällige‘ Begegnung angewiesen.

Die Übersetzung von Pilea peperomioides: Chinesischer Glückstaler.
Klingt herrlich, oder?! Den Namen hat sie ihren runden, flachen Blättern zu verdanken. Die bizzare Pflanze ist auch noch als Ufopflanze, Bauchnabel-Pflanze und Chinesischer Geld- oder Glücksbaum, aber auch als Freundschafts-Pflanze bekannt. Südostasien ist ihre Heimat. Ganz spontan hat sie mich an einen Zirkuskünstler erinnert, der Teller auf dünnen Stäben balanciert.

In den 70-ern soll die Pilea allseits bekannt und weit verbreitet gewesen sein, quasi in jedem Haushalt. Heute ist sie eine kleine Rarität. Nur wenige Fachhändler führen die Pilea im Sortiment. Wenn Ihr keinen entsprechenden Fachhändler in Eurer Stadt findet, dann könnt Ihr natürlich abwarten, bis eine Besitzerin dieser Pflanze ihr Glück mit Euch teilt  . . .  oder online bestellen. Wenn Ihr zum Beispiel in Düsseldorf arbeitet, bin ich sicher, dass ein gutes Blumengeschäft Euch auch gerne eine Pilea beschafft.

Ich finde diese grüne Schönheit als Geschenk zum Jahresende oder Jahresanfang besonders perfekt. Wenn man Stecklinge einer eigenen Mutterpflanze verschenkt, ist das wie Glück vermehren und verschenken. Eine tolle Geste. Aber auch zur Geburt eines Kindes, zur Hochzeit, zu Jahrestagen, am Krankenbett oder ‚einfach‘ unter Freundinnen/Freunden ganz sicher ein Herzenswärmer.

Was Pilea besonders mag:
+  einen hellen Standort
+  West- oder Ostseiten-Fenster
+  wenig Wasser
+  im Sommer zieht sie gerne nach draußen
+  lockere, durchlässige Blumenerde (Drainage, Substrat, Erde)
+  von April bis September freut sie sich über etwas Dünger
+  Luftfeuchtigkeit
+  regelmäßiges Drehen des Topfes für gleichmäßiges Wachstum
+  im Winter etwas kühlere Temperaturen
+  Umtopfen im Frühjahr oder wenn es im Topf zu eng wird
+  Im Sommer um die 20° –  im Winter um die 15°

Was Pilea garnicht mag:
+  Gießwasser auf den Blättern (sie rächt sich mit Flecken)
+  zu viel Gießen
+  direktes Sonnenlicht
+  Durchzug
+  Temperaturen < 10° (da möchte sie wieder ins Haus)

Was ich noch toll finde:  Wer Haustiere hat, fragt sich bei jeder Pflanze, was passiert, wenn Katze oder Hund mal an dem Pflänzchen knabbern. Die Pilea wird immer wieder als  UNGIFTIG ausgewiesen.

Die Chinesische Glückstaler-Pflanze kann auch Blüten bilden. Voraussetzung ist, dass die Pflanze im Winter kühl steht. Die Blüten sollen aber eher unscheinbar sein.

Und wenn Ihr dann Euer Glück teilen und vermehren möchtet, dann entdeckt Ihr wahrscheinlich zwei Arten Ableger im Topf. Die einen direkt von der Mutterpflanze ausgehend und Ableger, die sich etwas entfernt von der Mutter durch die Erde gekämpft haben. Die mit der Mutterpflanze verbundenen Ableger einfach abschneiden und einpflanzen. Die etwas abseits von der Mutter durchgekommenen Ableger ausbuddeln. – Großzügig bitte! – Circa 3 cm um den Ableger herum. Und dann auch einfach in gute Blumenerde geben.

Ich hoffe, ich konnte Euch für die Pilea begeistern. Für Euer eigenes Fensterbrett oder als tolles, symbolträchtiges Geschenk.

Viel Freude mit dem Glück im grünen Kleid.

Vorweihnachtliche Grüße.  ❄️
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Newsletter: ENTspannung in Corona-Zeiten

Immer mehr Menschen kommen nicht mehr zur Ruhe, fühlen sich ständig gehetzt, unter Druck, gehen vor ‚Herausforderungen‘ immer mehr in die Knie, finden weder Zeit noch Anlass zum Auftanken. Das Gedankenkarussell kennt keine Stopp-Taste mehr. Abends nur noch platt in die Kissen sinken und morgens unerholt wieder aufstehen. Die Techniker-Krankenkasse hat eine Umfrage gemacht und unter den Befragten fühlten sich 25 % gestresst.

Und das war VOR Corona.

Corona bringt für den einen nicht gekannte Sorgen und verstärkt für den anderen bekannte Sorgen. EXISTENZANGST. Der Faktor Ungewissheit tut sein Übriges.
Viele Menschen ENTspannen sehr gut zusammen mit Freunden, beim Sport in der Gruppe, im Kino, beim Essen im Restaurant, auf einem Konzert, bei einem Städtetripp, im Museum. Diese Möglichkeiten des Runterkommens und Auftankens hat Corona erschwert bis unmöglich gemacht.

Stress war evolutionär überlebenswichtig. Stress bereitete den Körper optimal  auf Wegrennen oder Kämpfen vor. Auf Gefahren wie den Tiger oder Nachbarstamm treffen wir heute eher seltener. 🙂 Für uns reicht das Gedankenkarussell und schon geht die Stresskaskade los: Stress -> Adrenalin wird ausgeschüttet -> der Blutdruck steigt -> die Herzfrequenz steigt -> das Blut fließt in die großen Muskeln (Arme und Beine) -> Zucker und Fette gelangen ins Blut -> das Verdauungssystem wird auf Eis gelegt. Ich war beim Lesen eines Artikels in der aktuellen Ausgabe der Psychologie heute* überrascht, dass ein ehemaliger Professor für medizinische Psychologie an der Uni Marburg, Gert Kaluza,  attestiert, dass die Stresskaskade in uns erstmal nicht gesundheitsschädigend ist, sondern sogar motiviert und leistungssteigernd wirkt. Problematisch wird’s dann allerdings, wenn wir keine Ruhephasen mehr haben, nicht mehr auftanken.

Multitasking und ständig aktive Smartphones erschweren die Ruhephasen.

Der britische Arzt, Rangan Chatterjee, nennt das Problem beim Namen: Mikrostressoren. Damit sind die Dinge des Alltags gemeint, die uns immer wieder in Wallung bringen. Der Partner trägt den Müll nicht runter,  die Fenster sind auch wieder dreckig, die Steuererklärung wartet und und und. Mikrostressoren lauern überall, ohne dass uns der Stress richtig bewusst ist. Mikrostressoren haben die Uneigenart, dass sie ein Tun, eine Handlung bedingen. Mit jedem einzelnden Mikrostressor würden wir spielend klarkommen. Aber wenn die Mikrostressoren von allen Seiten reinfliegen, wird’s eng. …. und gesundheitsschädigend. Der positive Effekt kehrt sich bei chronischem Stress um und schwächt uns. Schwächt unser Immunsystem, läßt unser Gedächtnis zum Sieb werden, macht Konzentration oft nahezu unmöglich. Wenn wir dann an Diabetes erkranken, einen Tinnitus bekommen, an Migräne, Magenbeschwerden, Depressionen, Angststörungen oder Rückenschmerzen erkranken, dann sind wir im Dauerstress angekommen.

Wann sollten wir aufhorchen? Wenn uns Aktivitäten, die uns immer Spaß gemacht haben, uns nicht mehr hinter dem Ofen hervor locken. Wenn wir eigentlich ausreichend Schlaf hatten, morgens aber immer noch platt aufwachen.

Welche Strategie hilft gegen Stress?

Tobias Esch, Professor für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung bringt es auf eine einache Formel:

„Nicht in die Zukunft denken. Alles, was mich ins Hier und Jetzt bringt, ist tendenziell stressreduzierend!“ …. „Bereits einige tiefe Atemzüge holen den Körper wieder in die Entspannung zurück.“ Damit ist die Atemmeditation gemeint. Achtsamkeitstraining fördert die Entspannung. Dazu Esch: „Achtsamkeit entsteht, wenn ich sinnlich werde.“ Und damit meint er, Achtsamkeit entsteht, wenn ich kleinste Veränderungen in der Natur sehe, wenn ich Vogelgezwitscher lausche, den Boden unter meinen nackten Füßen spüre, Atembewegung in mir spüre. Bei den Mahlzeiten rät er auf Smartphones zu verzichten, ganz bewusst zu essen, langsam und genussvoll.

Der Artikel endet mit SOS-Übungen gegen Stress:

  1. Sich erden – Stand, Schuhe ausziehen, gut aufrichten, Brustbein heben,
    Schultern sinken lassen und den Kontakt zum Boden spüren.
  2. Progressive Muskelentspannung – „Schultern entspannen“
    Arme angewinkelt vor der Brust halten. Ellenbogen auf Schulterhöhe.
    Augen geschlossen. Fäuste ballen. Arm- und Oberkörpermuskulatur anspannen, weiteratmen und entspannen. Arme hängen lassen. Spüren, wie die Entspannung sich auf den ganzen Oberkörper ausbreitet.
  3. Gegenbewegung
    Macht Stress die Brust enger, in die Brustöffnung gehen.
  4. Bauchatmung
  5. Seilchenspringen
  6. Lachen

Langfristig wird uns geraten, auf einen Wechsel von Anspannung und Entspannung zu achten. Wer den ganzen Tag sitzt, braucht abends zur Erholung die Bewegung. Wessen Job von action geprägt ist, der solle abends die Stille suchen, um zu erholen.

Um sich bewusst zu werden, wie schön der Tag war, sollen wir uns kleine Steinchen oder Münzen in die linke Hosentasche stecken und immer wenn wir einen Glücksmoment verspüren, wandert ein Steinchen oder eine Münze rüber in die rechte Hosentasche. Und abends machen wir ‚Kassensturz‘. Und lassen den Tag dabei nochmal Revue passieren.  Als Alternative dazu wird das Glückstagebuch genannt. Wir schreiben abends auf, was uns an jedem Tag glücklich gemacht hat. Dazu hatte ich Euch im Rahmen des Online-Adventskalenders 2018 bereits einen Post geschrieben.

Was lehrt uns dieser Artikel? Wie wichtig Yoga und Meditation für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind!

Eine schöne Bestätigung. Alles richtig gemacht! Und eine Motivation: Dranbleiben an Yoga und Meditation. Und in Corona-Zeiten noch mehr als sonst.

Herzensgrüße. Und möglichst wenige Mikrostressoren!
Eure Ute

*Psychologie heute, Ausgabe 12/2020, Seiten 16 bis 27

Für Paare und Menschen mit Hund – Ihr habt noch keinen Adventskalender? Oder sucht noch ein ausgefallenes Geschenk?

Am Montag erreichte mich der Newsletter zur Zeitschrift Psychologie heute. Normalerweise ignoriere ich Anzeigen in Newslettern dieser Art. Aber an dieser Anzeige zu einem Angebot für einen Paar-Adventskalender, unter dem Titel: Euer Adventskalender für Liebe und Klima – 24 Glücksmomente für einen zweisamen Advent, bin ich hängengeblieben.

Wer möchte das nicht? Zeit für die Liebe und Gutes für das Klima? Zeit verschenken!

24 Paarzeit-Karten, die Ideen bringen, auf Entdeckungsreisen entführen und Erinnerungen wieder lebendig werden lassen. Zusammen lachen, genießen, sich überraschen.

Wer möchte das nicht?

Montagabend bestellt und gestern (Mittwoch) schon geliefert:

Sehr hochwertig und schön gestaltet. Ich bin schonmal begeistert. Dieser Adventskalender ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design 2021 nominiert.

Der Preis: 24 €. Die Lieferzeit: sehr schnell. Zwei Tage. Wie ich von einer Freundin hörte, ist diese Quality-Time bereits nach einem Tag schon eingetroffen.

Euer Adventskalender für das Klima??? Für jeden verkauften Paar-Kalender wird ein Baum gepfanzt. 2019 waren das 63.789 Bäume. Gepflanzt durch Plant-for-the-Planet.

Kommen wir zu den Hundefreunden:

Hier geht’s zum Hunde-Adventskalender!

Vielleicht ist ja auch eine schöne Idee für Euch dabei?

Herzensgrüße.
Eure Ute

Das Zwerchfell – Urquell für ein Füllhorn an Beschwerden oder gute Gesundheit

Was wissen wir eigentlich über unser Zwerchfell? Wer sich mit Yoga und im Speziellen mit der Atmung und Atemtechniken beschäftigt, weiß vielleicht noch, dass das Zwerchfell der größte Atemmuskel ist und den Brustraum vom Bauchraum trennt, bildet also den Boden der Brusthöhle und den Deckel der Bauchhöhle. Alles, was an Wissen darüber hinausgeht, liegt oft im Nebel.
Übrigens, wenn wir Schluckauf haben, dann ist auch das schon eine Verkrampfung des Zwerchfells. Auch Seitenstiche zählen zu den Zwerchfellverkrampfungen. Beides normalerweise harmlos und nach kurzer Zeit wieder vorbei.

Quelle Illustration: Leslie Kaminoff ‚Yoga-Anatomie‘, riva Verlag, Seite 18

Mit jedem Atemzug bemühen wir das Zwerchfell. Ohne Zwerchfell keine Atmung. Wenn wir einatmen, kontrahiert sich das Zwerchfell und die Entspannung folgt, wenn wir ausatmen.

Damit wir gesund bleiben, muss unser Zwerchfell einerseits stark sein, andererseits aber auch gut nachgeben können, also eine gewisse Flexibilität haben. Ist die Balance aus diesen Polen nicht mehr gewährleistet, kann es zu

Kopfschmerzen
Nackenverspannungen
Hüftschmerzen
Rückenschmerzen
Brustschmerzen durch blockiere Brustwirbel
Knieschmerzen
Oberbauchschmerzen
Sodbrennen
Stimmbandreizungen
Schmerzen beim Atmen
Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen
Problem beim tiefen Durchatmen
Probleme mit der Verdauung

kommen.

Bei der Physiotherapeutin Helen Schmidt von Yoga-Body, die auch Yoga-Lehrerin ist, las ich auf der Seite:

„Das Zwerchfell bestimmt Deinen Schmerz“.

Was für ein Satz! WOW! Was für ein Schlüssel!

Starten wir mit einem Test, in welchem Zustand DEIN Zwerchfell ist. Im Netz kursieren diverse Tests, im Rahmen von Fortbildungen lernt man diverse Tests, ich habe den nachfolgenden noch im Kopf. Sicher, weil er sich von einer unserer bekannten Yoga-Übungen ableitet, dem Krokodil:

Roll Deine Matte aus. Zieh Dir bequeme Sport- oder Wellnesskleidung an.
Lege Dich in Rückenlage auf Deine Matte.
Arme seitlich ausbreiten auf Schulterhöhe.
Stell die Füße vor dem Gesäß auf. Fußinnenkannten berühren sich.
Ausatmend die Knie geschlossen nach rechts zum Boden sinken lassen.
Einatmend wieder zur Mitte kommen.
Ausatmend fließen die Knie geschlossen nach links.
Einatmend wieder zur Mitte kommen.

Und, wo sind Deine Knie angekommen?

Knie am Boden. Schultern bilden die Basis und behalten den Kontakt zur Matte?
SEHR GUT! Damit sollte Dein Zwerchfell frei arbeiten können.

Knie kommt jeweils fast zum Boden. Wenn die Knie rechts liegen, will die linke Schulter nicht so recht am Boden bleiben. Liegen die Knie links, hat die rechte Schulter Mühe den Kontakt zum Boden zu  halten.
Das könnte ein Hinweis sein, dass Dein Zwerchfell Training braucht.

Deine Knie hängen in der Luft. Für die  gegenläufige Schulter (zum Knie) ist der Kontakt zum Boden unmöglich.
Wahrscheinlich ist Dein Zwerchfell zu wenig flexibel, eher verspannt, zu hart und braucht Training.

Und wenn wir uns jetzt noch einmal anschauen, wo genau sich das Zwerchfell im Körper befindet, wo es an“dockt“ und mit welchen Strukturen es verbunden ist, dann wir uns so einiges klar. Ein Teil der Zwerchfell-Muskelkuppel ist am Brustbein fixiert, ein anderer an den Rippen und ein weiterer an der Lendenwirbelsäule. Damit erschließen sich so manche Beschwerdebilder, Symptome direkt.

Oben auf dem Zwerchfell liegen die Lungenflügel und das Herz und unterhalb des Zwerchfell befinden sich die Bauchorgane. Das Zwerchfell massiert durch die Bewegung bei der Ein- und Ausatmung die Bauchorgane. Organe zu bewegen heißt Organe zu durchbluten. Und Organe zu durchbluten bedeutet Organe immer wieder mit neuen Nährstoffen zu versorgen:

Übrigens kann das Zwerchfell somit sogar die Verdauung beeinflussen.

Und dann gibt es da ja auch noch Organe und Strukturen, die durch die Muskelkuppel (Zwerchfell) laufen. Dazu gehören zum Beispiel Teile des Magens und die Speiseröhre. Mit diesem Wissen erschließen sich wieder weitere Beschwerdebilder. Bei der Speiseröhre so zum Beispiel das Sodbrennen.

Was unser Zwerchfell garnicht mag:
– flaches Atmen
– langes Sitzen – schlimmer noch: zusammengesackt Sitzen
– Stress

„Auf dem Zwerchfell liegen die beiden Lungenflügel und unser Herz auf. Zwerchfell, Lungen und Herz sind miteinander verbunden über Faszien. Mit jeder Atmung werden Lungen und Herz hoch und runter geschoben. Diese Bewegung kommt über das Lungenfell bis nach oben zu den Lungenspitzen. Hier an den Kuppeln der Lungen bestehen Verbindungen über Faszien und Bänder zur Halswirbelsäule. Diese Verbindung ist sehr wichtig und unbedingt bei allen Beschwerden der Halswirbelsäule zu beachten. Mit der Behandlung des Zwerchfells, verbessert sich die Beweglichkeit in der Halswirbelsäule deutlich. “ (Helen Schmidt, Physiotherapeutin und Yoga-Lehrerin, Yoga-Body)

Wie wir unser Zwerchfell happy und uns gesünder machen:
– möglichst oft am Tag bewusst tief ein- und ausatmen
– gleichmäßig atmen, den Atem nicht stocken lassen
– Ausatmung doppelt so lang wie die Einatmung
– gute Aufrichtung ist das A und O
– Schultern nach hinten unten nehmen
– viel Lachen
– Stress abbauen
– Entspannungsübungen, wie Yoga
– Selbstmassage des Zwerchfells

In meiner Zusatzausbildung zum Thema Beckenboden wurde mir die Verbindung zwischen Zwerchfell und Beckenboden klar und auch die Tatsache, dass eine Verspannung im Beckenboden auch das Zwerchfell beeinflusst – und natürlich umgekehrt – und sich nach Beckenbodentraining auch Zwerchfellprobleme lösen können  und umgekehrt. Der Beckenboden ist die Gegenkuppel zum Zwerchfell. Somit beeinflusst die Muskelspannung des Beckenbodens (die Muskelplatte in drei Schichten) auch die Atmung. Der Beckenboden ist über das vordere Längsband der Wirbelsäule und natürlich über das ganze Fasziensystem mit dem Zwerchfell untrennbar verknüpft.

Ich bin gespannt, wie Ihr jetzt mit Eurem Zwerchfell intensiver in Kontakt tretet und welche Erkenntnisse sich offenbaren. Gut zu wissen, dass wir unserem Zwerchfell – und somit unserer Gesundheit – ‚wohltun‘ können. Noch besser zu wissen, wie wir das tun.

Bleibt gesund!
Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Newsletter: Schwarz oder Weiß?

Hallo Ihr Lieben, nein, es geht nicht um Schwarzmalerei oder Schwarzseherei, es geht ganz einfach um Knoblauch, aber um einen ganz besonderen Knoblauch, um schwarzen Knoblauch, also um ein Gesundheitsthema.

Ich stoße in diesem Jahr immer wieder auf das Thema ’schwarzer Knoblauch‘. Zum ersten Mal bin ich auf dieses Thema im Zusammenhang mit dem Fermentieren von Lebensmitteln gestoßen. Fermentieren? Zu Oma’s Zeiten brachte der Garten von Sommer bis Winter eine Menge an Obst und Gemüse, welches haltbar gemacht werden wollte, damit die Großfamilie bis zum nächsten Frühsommer zu Essen hatte. An den guten Gefrierschrank war ja noch nicht zu denken. In einem anderen Zusammenhang habe ich einmal gelesen, dass die Gefrierfächer in Kühlschränken erst in den 1970-er-Jahren in die Haushalte kamen.

Neben dem Haltbarmachen sorgt der Fermentierungsprozess für die Bildung von Aromastoffen, die sich unter Sauerstoff nicht gebildet hätten. Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt steigt an. Lebensmittel zu fermentieren, macht diese also auch noch gesünder. Übrigens gehören zum Beispiel auch Sauerkraut, Kefir, Sojasauce, Alkohol, Kombucha und Käse zu den fermentierten Lebensmittel.

Zurück zum Knoblauch: Schwarzer Knoblauch ist fermentierter weißer Knoblauch. In Asien gehört der schwarze Knoblauch seit ewigen Zeiten zum täglichen Speiseplan. Und langsam kommt dieser Gesundheitsspender jetzt auch bei uns an. Aber wirklich nur langsam …. versucht mal, welchen außerhalb des Worldwidewebs zu kaufen …. .
Vom Geschmack her soll er süß-säuerlich schmecken, ein bisschen nach Lakritz, ein bisschen nach Balsamico, und viele Gerichte geschmacklich deutlich verfeinern. Schwarzer Knoblauch kann roh oder gekocht genossen werden.

Knoblauch gehört zu den Arzneimittelpflanzen. In der NATUR & HEILEN* konnte ich nachlesen, dass Knoblauch „mehr als 2.000 biologisch aktive Substanzen“ hat. Was den weißen Knoblauch besonders ausmacht, ist, wie wir oft bei anderen riechen können :-), der strenge Geruch, ausgelöst durch ganz wert- und wirkungsvolle Schwefelverbindungen. Dieser strenge Geruch verschwindet übrigens beim Fermentieren. Und noch viel mehr passiert: Die gesundheitsfördernde Wirkung des Knoblauchs vervielfacht sich. Wer den weißen Knoblauch vom Magen und Darm her nicht verträgt, vielleicht sogar Sodbrennen davon bekommt, der könnte es mal mit dem schwarzen versuchen. Dieser soll wesentlich verträglicher sein.

Was er noch können soll, der schwarze Knoblauch:
– effektiver Radikalfänger
– stärkt das Immunsystem
– beugt Arteriosklerose vor
– antibakteriell
– antiviral
– wirkt einer Leberverfettung entgegen
– wirkt antiallergisch
– Krebszellenhemmer
– Antithrombosemittel
– Wundheilung wird beschleunigt
– verdauungsfördernd
– soll auch Muskelverspannungen lösen
– hält uns länger jung
– bindet (Schwer-)Metalle (Ausleitung über Stuhl und Urin)
– Regenerationsphasen nach langen Krankheiten beschleunigen
– Entzündungshemmer
– senkt hohe Blutfettwerte
– minimale Erhöhung der Körpertemperatur (-> mehr Kalorien werden verbrannt)
– Fließgeschwindigkeit des Blutes verbessert sich
– Kalkablagerungen in den Herzkranzgefäßen sollen abgebaut werden
– kann vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen
– Blutzuckersenker
– Linderung von Endometriose-Beschwerden

Für wen ist schwarzer Knoblauch keine Option?
– bei Einnahme von Gerinnungshemmern
– Schwangere sollen vorsichtig sein
– bei besonders niedrigem Blutdruck
In diesen Fällen bitte Rücksprache mit dem Arzt halten!!!!!

Ganz wichtig: Der schwarze frische Knoblauch sollte optimalerweise aus biologischem und regionalem Anbau kommen. 90 Tage Fermentierungsprozess wäre super. Das alles macht dann auch den Bezug dieses Gesundheitspaketes schwieriger.
Ich habe jetzt aktuell bei Hello Spain bestellt. Schwarzer Knoblauch Ajo negro BIO la Abuela Carmen 400 gr. 29,90 €.

Wer möchte, kann auch selbst Hand anlegen und weißen Knoblauch fermentieren. Tipps dazu hier. Wenn Ihr einen Gärautomaten oder Reiskocher habt, seid Ihr schon ganz weit vorn.

Der schwarze Knoblauch soll bis zu einem Jahr haltbar sein! Ob dieser eingefroren werden kann, da scheiden sich die Quellen. Die einen schreiben JA, die anderen sagen, da ginge eindeutig Geschmack verloren. Ich denke, auch hier sollte jeder für sich experimentieren. Wenn sich Schimmel zeigt oder Fäulnisgeruch breitmacht, dann ist der Weg in die Tonne nicht mehr weit.

Ich bin sehr gespannt, wie der schwarze Knoblauch schmeckt, wie er mein Kochen bereichert und, ob seine Wirkungen spürbar sind. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten und freue mich auf Feedback, wenn Ihr bereits Erfahrungen mit der schwarzen Gesundheitsbombe gemacht habt.

Bleibt gesund.
Herzensgrüße.
Eure Ute

Quellen:
* NATUR & HEILEN, Ausgabe November 2020, S. 46 ff.
www.schwarzer-knoblauch.org
www.bio-im-garten.de

Asana-Detailarbeit: Natarajasana, der Tänzer

Quelle Foto: Leslie Kaminoff, ‚Yoga Anatomie‘, Seite 62

Bei Natarajasana handelt es sich um eine anspruchsvolle Standhaltung, die gleichzeitig auch Gleichgewichtshaltung auf einem Bein ist und dazu noch eine Rückbeuge beinhaltet. Dieses Asana entstammt den 108 Tanzhaltungen des Gottes Shiva. Bestimmt hat jede(r) von Euch schon einmal die Statue aus Messing oder Bronze gesehen, in der eine Gottheit auf einem Bein in einem Feuerring tanzt. DAS ist Shiva. Nataraja ist ein Name von Shiva. Tänzer auf Sanskrit ist Nata. Raja heisst übersetzt König. Shiva ist somit auch der Gott des Tanzes. Der Tänzer ist eine Erscheinungsform des Gottes Shiva.

Wenn Ihr diese anmutige Haltung einmal für Euch entdeckt habt, dann werdet Ihr Euch im tanzenden Shiva sehr kraftvoll und stabil fühlen. Und wenn Ihr den Tänzer bis heute noch nicht für Euch entdeckt habt, dann motiviert Euch vielleicht mein Text.

Im Hinduismus ist Shiva Teil der göttlichen Trinität (= Dreiheit), die er mit Brahma, dem Schöpfergott, und Vishnu bildet. Als Schöpfergott steht Brahma für das Entstehen, Vishnu steht für das Bestehen und Shiva für das Vergehen. Oft wird Shiva auch als Gott der Zerstörung dargestellt.

Zehn gute Gründe, diese Haltung in die eigene Yoga-Praxis zu integrieren:

Natarajasana –
trainiert den Gleichgewichtssinn
bringt mehr Gleichgewicht in unser Leben
aktiviert, regt den Kreislauf an
macht stabil – körperlich und geistig
kräftigt die Fußgelenke
dehnt den Bauch
dehnt, öffnet die Leisten
dehnt die Vorderseiten der Oberschenkel
öffnet den Brustraum und somit den Herzraum
macht uns klarer und zielsicherer.

Bin ich unruhig, zerstreut, gefangen in Gedanken und unkonzentriert, dann funktionieren Gleichgewichtshaltungen schlecht bis garnicht. Muskelkraft alleine lässt mich nicht auf einem Bein stehen.
Wir lernen von Gleichgewichtshaltungen klar und wachsam im Außen zu sein und trotdem in uns zu ruhen.  
Im Yoga sagt man Gleichgewichtshaltungen nach, dass sie uns gegen die Stürme des Lebens wappnen. Wenn wir stabil in einer Gleichgewichtshaltung stehen können, dann stehen wir auch stabiler, fester, sicherer im Leben.
Das heißt aber auch, wenn wir eine instabile Lebensphase haben, können wir uns über die Praxis von Gleichgewichtshaltungen wieder stabilisieren. Das macht doch Mut, oder???!!!

Was mir immer mal wieder auffällt ist, dass versucht wird, die Rückbeuge im Tänzer aus der Lendenwirbelsäule heraus entstehen zu lassen. Eine Rückbeuge kommt aus der Brustwirbelsäule. Das grade Becken ist eine Voraussetzung.  Schambein in Richtung Bauchnabel ziehen. Und schön das Brustbein heben!

Auch spüre ich oft eine Art Scheu, das angewinkelte Bein nach hinten oben zu öffnen. Der Mensch sieht es als große Herausforderung, sich in eine Richtung zu bewegen, in die er nicht schauen kann. Nach vorne zu schauen und einen Teil des Körpers nach hinten zu öffnen, hat für manchen Menschen etwas von Ungewissheit.
Hier ein kleiner Tipp, wie Ihr das Gefühl von Öffnung des angewinkelten Beines einmal spüren könnt und immer noch die Kontrolle habt:
Ihr legt einen Gurt, einen Gürtel, ein Kofferband, was auch immer, um einen Fuß, den Rest des Gurtes über die andere Schulter legen und dann mit einer oder beiden Händen den Gurt hochziehen. Somit bewegt sich das angewinkelte Bein höher und öffnet sich. Und wenn Ihr dieses Gefühl einmal verinnerlicht habt, lasst Ihr die ‚Krücke‘ wieder fallen. Und hoffentlich fällt dann auch das Gefühl, sich in eine Art Ungewissheit zu bewegen.

Schwächen im Gleichgewicht sind übrigens kein Grund, diese Haltung nicht zu praktizieren. Es wäre schade, auf all die tollen Wirkungen zu verzichten, nur weil der Gleichgewichtssinn ’schwächelt‘. Dann ist die Nähe zu einer Wand, oder Arbeitsplatte, oder zu einem Vorsprung angesagt. Stellt Euch sicher, lehnt Euch erstmal mit der Hüfte des Standbeines an, wenn Ihr ‚kibbelt‘.

Eingangs habe ich geschrieben, dass es sich bei dem Tänzer um eine anspruchsvolle, also komplexe Haltung, handelt. Gleichsgewichtshaltungen brauchen ein gutes Körpergefühl und eine gute innere Haltung. Im Yoga ist immer alles mit einer inneren Haltung, mit einer Art Hingabe, verbunden. Ist es das nicht, ist es Gymnastik.

Stufen, in die Haltung zu kommen:
Praktiziere erst einmal einige vorbereitende Übungen, in denen Du die Wirbelsäule flexibilisierst, die Schultern dehnst, die Leisten öffnest, die Oberschenkel dehnst. Auch eine einfache Gleichgewichtshaltung vorab hilft, diese komplexe Gleichgewichtshaltung besser, sicherer, länger zu halten.

Stand, Füße sind fußbreit geöffnet
Schicke eine verlängerte Ausatmung in die Fußsohlen
Verlagere das Gewicht auf den linken Fuß
Rechte Hand greift den rechten Fuß
Zieh die Ferse ans Gesäß
Kniehaltung ist geschlossen, Knie sind in einer Linie
Rolle den linken Zeigefinger gegen die Daumenwurzel ein
Führe den linken Arm über Deine Körperachse in die Senkrechte
Führe den Arm weiter nach hinten
Entspanne die Schulter nach hinten unten
Schiebe die rechte Ferse immer weiter vom Gesäß weg
Öffne das angwinkelte Bein nach hinten und nach oben
Die Rückbeuge, in der Du bist, ist aus der Brustwirbelsäule entstanden!

Den Oberkörper möglichst wenig nach vorne beugen!

Bleibe nur so lange in dieser Haltung, wie Du diese auch wieder langsam, in kleinen Schritten, auflösen kannst.

Lass die andere Seite folgen.

Ausgleich nicht vergessen! – Zum Beispiel die Vorbeuge aus dem Stand + Hund.

Ganz wichtig im Yoga und besonders in komplexen Haltungen, wie dem Tänzer:
Sei ehrlich mit Dir!
Spüre Deine Grenzen!
Respektiere Deine Grenzen!
Geh nicht so weit in die Haltung, bis es schmerzt.
Und denke nicht, dass der Kursnachbar Dir zuschaut und Du von daher über Deinen Grenzen gehen musst.

Ich wünsche Euch ganz viel Freude mit dieser tollen Haltung.

Herzensgrüße.
Eure Ute

Gähnen generell und warum wir beim Yoga gähnen

Der Yoga-Raum ist gut durchgelüftet, die Luft frisch, von Sauerstoffmangel keine Spur, der Yoga-Unterricht ist ganz und gar nicht langweilig, keine Tageszeit zum Schlafen …. und trotzdem geht das große Gähnen bereits einige Minuten nach Beginn der Yoga-Stunde los.

Dass Gähnen durch Müdigkeit ausgelöst wird, so die allgemeingültige Meinung, ist längst überholt. Viele Menschen gähnen schließlich, wenn sie hochkonzentriert an etwas arbeiten.
Gähnen als Folge von Sauerstoffmangel wurde von der Wissenschaft auch des Platzes verwiesen. Wenn wir gähnen, kommt automatisch mehr Sauerstoff in den Körper, ja, aber Sauerstoffmangel ist nicht der Hauptgrund für’s Gähnen.

Gähnen ist ansteckend, ja, das kennen wir auch alle. Aber eher aus privater Runde am Tisch oder aus dem Büro. Beim Yoga aber ist Jede(r) bei sich. Die Augen sind meist geschlossen. Wie sollte man sich gegenseitig zum Gähnen anstecken?
Die Antwort der Wissenschaft dafür, dass Gähnen ansteckend ist, liegt übrigens in den Spiegelneuronen unseres Gehirns. Diese Nervenzellen sind nicht nur für ansteckendes Gähnen, sondern auch für ansteckendes Lachen oder Weinen verantwortlich. Wir erleben einen Menschen in einer Gefühlslage und die Spiegelneurone erzeugen bei uns ein ähnliches Verhaltensmuster.

Seit einigen Jahren kann man in wissenschaftlichen Abhandlungen über das Gähnen lesen, dass Gähnen das Gehirn kühlt. Forscher konnten messen, dass bei steigender Gehirntemperatur das Gähnen zunimmt. Das entspricht dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Wenn wir unser Gehirn durch Denken in Endlosschleife überhitzen, Denken ist ein Zuviel an Energie, dann gähnen wir.  Gähnen soll also dazu führen, dass wir ‚die Gehirnwindungen kühlen‘, unser Gehirn einen Frischekick bekommt und wir somit wieder leistungsfähiger, aufnahmebereiter, klarer sind. Gähnen ist also im Namen der Wissenschaft ERHOLUNG , Regeneration des Gehirns. Gähnen bringt uns auf ein Hoch unserer Aufmerksamkeit. Gähnen macht uns bereit für Neues.

Gähnen, vom Ablauf der Bewegung des Kiefers her, ENTspannt den Kiefer. Gähnen befeuchtet unsere Augen. Als Nebeneffekt nehmen wir mehr Sauerstoff auf.

Beim Yoga wird durch Asanas und Pranayama der Parasympatikus aktiviert. Der Parasympatikus ist Teil des vegetativen Nervensystems und wird auch oft als Erholungsnerv tituliert. Daher tränen die Augen. Daher atmen wir auch manchmal während der Yoga-Praxis ganz tief und lösend, und befreiend durch. Blockaden lösen sich, Energie wird frei, ein Gefühl von tiefem Wohlsein, Wohlfühlen setzt ein.

Wenn wir von der Wissenschaft etwas weggehen hin zu einer mehr spirituellen Betrachtungsweise, finden sich auch folgende Erklärungen: „Gähnen in der Art ist ein Hinweis auf sogenannte „alte“ Müdigkeit, die uns in der Regel nicht bewusst ist und die auch nichts mit dem momentanen Zustand zu tun haben muss. Der Körper ist ein Speicherchip, der alles Vergangene bewahrt, auch Müdigkeit, die wir nicht zugelassen, die wir übergangen haben. Der Körper hat sie irgendwo gespeichert. Deswegen gibt es auch die Methode der „Entmüdungsmassage der Muskeln“. Die Muskeln haben diese Müdigkeit gespeichert. Oder den Ausdruck „mir sitzt die Müdigkeit in den Knochen“. Das ist tiefsitzende Müdigkeit. Die Knochen „wissen“ es, dass wir unseren Körper nicht berücksichtigt sondern überfordert haben. Sobald wir unseren Körper durch Asanas oder Atemübungen anregen und wecken, erinnert er sich und nimmt sich über ein Gähnen (zum Beispiel) die Energie, die ihm fehlt, die ihm eigentlich zusteht. Dass dabei auch die entsprechenden Muskeln gedehnt werden, hatte ich oben bereits erwähnt. Besonders im Zwerchfell und der gesamten Atemmuskulatur kann viel dieser „alten Müdigkeit“ gespeichert sein, die wir durch ein ausgiebiges Gähnen entlassen können. “ *

Kurz gefaßt:  Je gestresster, konzentrierter und angespannter wir sind, also je mehr wir im Kopf sind, desto mehr gähnen wir.  Das Gähnen sorgt dafür, dass wir schnell wieder frisch und klar im Kopf werden.
Yoga aktiviert den Erholungsnerv (Parasympatikus).  Beim Yoga gähnen wir,  wenn wir von ANspannung auf ENTspannung wechseln. Wir bereiten uns zudem auf einen neuen Bewusstseinszustand vor. Wir kommen aus dem Büro oder der Familie zum Yoga, waren sehr konzentriert, vielleicht sogar gestresst, und gähnen nun auf der Matte. Kein anderer Körperimpuls kann so schnell Spannungen abbauen und uns vitalisieren, wie das Gähnen.

HAPPY GÄHNEN! Also das Gähnen bitte nie mehr unterdrücken, sondern herzhaft und genussvoll das Gähnen auskosten. Bringt es uns doch so viel Frische in Geist & Körper.

Frische Herzensgrüße
Eure Ute

* von Bhajan Noam; www.bhajan-noam.de

Was genau ist eigentlich YIN Yoga?

Dem Begriff YIN Yoga seid Ihr bestimmt alle schon einmal begegnet. Bei dem Dschungel an Yoga-Richtungen ist es allerdings auch nicht verwunderlich, dass man nicht alles behält, was man liest oder hört. Dann laßt uns gemeinsam auf diesen spannenden Yoga-Stil schauen.

Quelle: AdobeStock Foto

Der Alltag der meisten Menschen ist YANG, also Stress, Hektik, Druck, Machen, Rotieren, Organisieren, die Fäden ziehen, Schnelligkeit, Bewegung, …. . Kurzum: in Action sein!

YANG steht für:                                                  YIN steht für:
Aktivität, Machen                                              Passivität
viel Bewegung                                                    meditativ, Ruhe
schnell                                                                     langsam
Dynamik, dynamisches Yoga                       statisch, Halten
Leistung                                                                 Sein
Muskelarbeit, Knochen, Gelenke              Sehnen, Bänder
Hitze                                                                         Kühle
Kraft                                                                         Loslassen
das Männliche                                                     das Weibliche
Frühjahr u. Sommer                                          Herbst u. Winter
Feuer                                                                        Wasser
Himmel                                                                   Erde
Sonne                                                                      Mond
hell                                                                            dunkel
Tag                                                                            Nacht
trocken                                                                   nass
u.a.m.                                                                       u.a.m.

YIN und YANG sind entgegengesetzte Kräfte, Polaritäten, bilden aber eine untrennbare Einheit, ein Ganzes. YIN geht nicht ohne YANG und YANG nicht ohne YIN. Wir haben, wir sind, also immer Beides. Beide Anteile in uns sollten im Einklang sein, in Balance, möglichst ausgeglichen. Bei unserer Art zu leben, zu arbeiten ist das schwierig und so ist meistens eine Polarität dominant. YIN Yoga hat den Ausgleich zum Ziel.

YIN Yoga-Haltungen sind von Hatha Yoga-Übungen (= Asanas) abgeleitet und finden im Liegen, Sitzen und im Vierfüßlerstand statt. Alle haben eines gemeinsam: sie werden lange (!) gehalten. Zwischen 2,5 und 5 Minuten, fortgeschritten auch bis zu 10 Minuten. Charakteristisch für YIN Yoga ist demnach ein langes Verweilen in einer Haltung und somit viel Zeit, bei uns anzukommen. Um möglichst lange in einer Haltung bleiben zu können, bedienen wir uns Hilfsmitteln, wie einem Bolster.

Während in meinen 90-minütigen Gruppen-Konzepten 22 bis 27 Haltungen, Übungen vorkommen, nehmen wir beim YIN Yoga in der gleichen Zeit 6 bis 10 Haltungen ein.

YIN Yoga ist ein langsamer, achtsamer, meditativer Yoga-Stil, der unsere Meridiane stimuliert. – Und das Ganze passiv, sehr sanft und dehnend. YIN-Übungen werden OHNE MUSKELKRAFT ausgeführt. Nur so ‚dringen‘ wir auch zu den Gelenken vor.

Was bewirkt YIN Yoga?
Reinigung der Meridiane
Energetisierung des Körpers
Anspannungen, Blockaden lösen – körperlich und geistig
Lebensenergie harmonisieren
alte Denkmuster loslassen
Grenzen spüren
Bedürfnisse wahrnehmen
mehr Beweglichkeit
die innere Mitte finden
Ausgeglichenheit

YIN Yoga-Haltungen haben Einfluss auf tiefere Körperschichten, wie das Bindegewebe, die Faszie.

Der eine oder andere mag jetzt vielleicht denken: SUPER! YIN Yoga klingt nach ‚Ich leg mich bequem hin, gestützt von Kissen, muss absolut nichts tun und mache tolle Erfahrungen.‘. Weit gefehlt! YIN Yoga kann SEHR herausfordernd sein! Und wenn Ihr Euch vorstellt, 5 Minuten in einer Haltung zu verweilen, dann könnt Ihr Euch vielleicht auch ausmalen, was der unruhige Geist uns in dieser Zeit an Geschichten und Emotionen präsentiert. Zeit dazu hat er genügend. Und wir müssen damit klarkommen, was uns aufgetischt wird. Einiges davon hatten wir sicher weggeschlossen geglaubt.

Seit einigen Jahren schon ist der Wunsch in mir, mich näher mit diesem Yoga-Stil zu befassen. Ich habe Hormon Yoga den Vortritt gegeben und dann auch Faszien Yoga vorgezogen.
YIN Yoga – für mich nur bei der deutschen YIN Yoga-Päpstin Stefanie Arend denkbar. Problem: Die Workshops sind schneller ausgebucht als man gucken kann. Durch Corona nun finden die Workshops auch online statt. Und so werde ich am 5. und 6. September insgesamt 25 Stunden in meiner schönen Yoga-Lounge vor dem Laptop auf der Matte sitzen und über Zoom das erste Modul der YIN Yoga-Ausbildung erleben. Ich bin mächtig gespannt und werde berichten.

Yinnige Grüße.
Eure Ute

Yoga & Ernährung: Pflanzenmilch

Geht es Euch auch so, dass Ihr gerne die tierischen Lebensmittel weiter und weiter reduzieren möchtet? Einerseits weil Ihr die Ausbeutung der Tiere nicht mehr ertragen könnt, andererseits, weil immer mehr Stimmen laut werden, was tierische Lebensmittel so mit unserer Gesundheit anstellen können. Ganz weit vorn die Kuhmilch. Kuhmilch hat eigentlich nur einen Zweck: Aus einem kleinen Kälbchen in kurzer Zeit eine gestandene Kuh gedeihen zu lassen. Was also macht die Kuhmilch auf unserem Speiseplan?

Seit vielen Jahren hatte ich immer ein mega schlechtes Gewissen, wenn ich meinen Latte Macchiato mit Kuhmilch zubereitet habe. Meine Experimente mit Soja-Milch & Co. scheiterten kläglich. Geschmacklich hatte das Ganze für mich nichts mehr mit Latte Macchiato und somit Genuss zu tun. Für lange Zeit verzichtete ich daher lieber auf meinen morgendlichen Latte Macchiato.

Und dann kam der Tag, als ich bei meiner lieben Freundin Leni zum Frühstück in ihrem wunderschönen Garten saß und sie mir ‚gestand‘, dass es den Latte Macchiato bei ihr nur noch aus Hafermilch geben würde. Schon bei dem Wort zogen sich meine Geschmacksknospen erschrocken zusammen. Ich wollte nicht unhöflich sein und probierte … und probierte nochmal … und nochmal … und fand meinen Milch-Kaffee interessant bis lecker schmeckend.  Und an diesem Tag traf ich die Entscheidung, meinen Latte Macchiato nur noch mit Hafermilch zuzubereiten.

Leni hatte alles an Hafermilch, was der Handel hergab, getestet und entschieden: OATLY HAFER deluxe. Die gibt’s frisch und mit einer monatelangen Haltbarkeit. Die Frische (auch immer ca. 3 Wochen haltbar) ist besser! Der Liter kostet zwischen 1,99 € und 2,19 €. Im Sortiment zum Beispiel bei Edeka und real.

Neben dem Geschmack war für Leni noch entscheidend, ob man die Milch gut aufschäumen konnte. Und das finde ich auch SEHR wichtig. Das Auge trinkt mit!

Nach zwei, drei Wochen täglicher Hafermilch hatte ich dann ein Problem damit, in Cafés Latte Macchiato aus Kuhmilch zu trinken. Verrückt, oder?

Der erste ProVeg-Report zum Thema Pflanzenmilch ist erschienen und nimmt die Rolle, die Pflanzenmilch für eine gesunde und nachhaltige Ernährung spielen kann, unter die Lupe. Beleuchtet im Hinblick auf die Produzierenden, den Handel und den Endverbraucher.

75 % der erwachsenen Weltbevölkerung sind laktoseintolerant. Pflanzenmilch ist das mit Abstand umsatzstärkste Produkt im gesamten Markt für Alternativprodukte. Dabei spielt aber nicht nur die Laktoseintoleranz eine Rolle, sondern auch das Tierwohl, der Tierschutz. Rein geschmackliche Gründe spielen ebenfalls eine Rolle. Nicht zu vergessen das günstige Nährstoffprofil. Jeder zweite amerikanische und europäische Endverbraucher nutzt Pflanzenmilch allein oder zusätzlich zur Kuhmilch. In den Regionen Asien-Pazifik und Lateinamerika entscheiden sich sogar mehr als zwei Drittel für Pflanzenmilch.

ProVeg: ‚Tierische Milch enthält die als ungünstig geltenden gesättigten Fettsäuren sowie Cholesterin und trans-Fettsäuren und wird mit der Entstehung bestimmter Krebsarten in Verbindung gebracht.

Die Nutztierhaltung ist für rund 16 % aller vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat offiziell erklärt, dass die Nutztierhaltung einen bedeutenden Beitrag zum Klimawandel leistet. Zudem ist auch der Wasserfußabdruck tierischer Lebensmittel generell größer als der Wasserfußabdruck von pflanzlichen Lebensmitteln. Im direkten Vergleich von Kuh- und Pflanzenmilch hat Kuhmilch die größten Umweltauswirkungen in Bezug auf Treibhausgasemissionen sowie Land- und Wassernutzung.‘

Benachteiligung von Pflanzenmilch durch die Gesetzgebung

Obwohl Gesundheits-, Umwelt- und Tierschutzaspekte eindeutig für die Verwendung von Pflanzenmilch sprechen, wird dieser Industriezweig in einigen Ländern politisch benachteiligt. Schon seit Jahrzehnten wird Pflanzenmilch verwendet und im Lauf der Zeit haben sich Begriffe wie „Sojamilch“ in der Alltagssprache etabliert. Dennoch ist es in der Europäischen Union (EU) nicht erlaubt, pflanzliche Milchalternativen mit dem Wort „Milch“zu kennzeichnen. In der EU dürfen sie beispielsweise nur als „Drinks“ bezeichnet werden. In Afrika, Asien, Australien und Amerika gibt es dagegen keine besonderen Vorschriften oder es hat sich als gängige Praxis etabliert, pflanzliche Getränke mit Sojamilch, Mandelmilch, Reismilch und so weiter zu kennzeichnen. Auch die Besteuerung von Pflanzenmilch in der EU ist von Land zu Land unterschiedlich. Während einige Länder bei der Besteuerung nicht zwischen Kuhmilch und Pflanzenmilch unterscheiden, wird Pflanzenmilch in Deutschland beispielsweise mit einer Mehrwertsteuer von 19 % belegt und als sogenanntes Luxusprodukt eingestuft. Auf Kuhmilch hingegen wird ein Mehrwertsteuerzuschlag von nur 7 % erhoben.‘
Was für ein IRR-SINN! …

Solltet Ihr ähnlich mit dem Latte Macchiato aus Kuhmilch hadern wie ich noch vor einigen Monaten, dann probiert doch mal die Hafermilch OATLY deluxe.

Happy Ausprobieren! Happy Tier- und Umweltschutz.

Eure Ute

Quelle: ProVeg-Newsletter vom 9. August 2020

Savasana, die Schlussentspannung – Wegdösen oder viel mehr?

Besonders an den herrlich sommerlichen Tagen der letzten Wochen wurden immer wieder Stimmen laut: „Ach können wir nicht 90 Minuten einfach nur Savasana machen?“ Und auch „Ich habe noch einen Termin, ich geh dann vor Savasana!“ höre ich nicht selten.

Ich nehme Euch jetzt mit auf die Reise in die Tiefen von Savasana:

Savasana, die Schlussentspannung am Ende der Yoga-Stunde, also die Endposition jeder Yoga-Stunde, klingt erst einmal nach auf dem Rücken liegen und sich nicht mehr bewegen müssen. Und vielleicht sogar in ein kleines Schläfchen abtauchen können, wo der Tag doch so anstrengend war und gleich die Familie wieder wartet  …. .

In Wirklichkeit aber ist Savasana das schwierigste Asana (= Körperhaltung) im Hatha Yoga. – Statt ‚Wegdösen aus der Rückenlage‘ eine tiefe Erfahrung machen. Der Name sagt es schon SavASANA – ASANA für Körperhaltung.

Sava ist Sanskrit und heißt in der Übersetzung Leichnam. Savasana ist die Totenstellung. Will sagen, der Körper ist völlig unbeweglich, die Gedanken sind ruhig. Aber der Geist, der ist ganz wach! Wir sind im Spüren-Modus und das für zwischen 5 und 20 Minuten. Am Anfang von Savasana werden Körper und Geist regelrecht noch einmal gescannt, um letzte Anpsannungen, Blockaden zu spüren und zu lösen.

Kein Verändern der Lage mehr, wenn man sich einmal in Savasana eingerichtet hat und die Yoga-Lehrerin die Achtsamkeit der TeilnehmerInnen nicht mehr durch den Körper führt. Kein Augen öffnen, Augen schließen, kein Augenreiben, kein Muskelpartien ANspannen und ENTspannen mehr, kein  Einschlafen, noch nicht einmal der kleine Finger rührt sich noch ……… . Besonders das Nicht-Einschlafen ist für viele Yoga-Praktizierende die große Herausforderung.

Savasana schaltet alle äußeren Reize aus und öffnet für die inneren Kräfte.
Regungslosigkeit. – Mit dem Ziel, Körper und Geist zu kräftigen und zu erfrischen.

In Savasana geht es darum, den Körper immer mehr loszulassen und ebenso die geistige Bewegung.

Dazu sagt der weltweit bekannte Yoga-Lehrer B.K.S. Iyengar in seinem Buch ‚Licht auf Yoga‘:
„Es ist viel schwieriger, die Gedanken als den Körper ruhig zu halten. Deshalb ist diese dem Anschein nach einfach zu meisternde Haltung eine der schwierigsten.“

Während Savasana verteilt sich die Energie, die wir durch Asanas und Atemtechniken aufgebaut haben, im ganzen Körper.

Savasana ist auch die Auseinandersetzung mit dem Sterben. „Wenn der Körper stirbt, lösen sich die Sinne und subtilen Elemente auf, gefolgt vom Absterben der gewöhnlichen Ebenen unseres Geistes mit all seinen negativen Emotionen wie Hass, Gier und Unwissenheit. Wenn schließlich alles abgefallen ist, was den erleuchteten Geist im Leben verdunkelt hat, bleibt nichts mehr, was unsere wahre Natur noch verdecken könnte. Was dann letztlich offenbar wird, ist der ursprüngliche Grund unserer absoluten Natur – einem reinen und wolkenlosen Himmel vergleichbar.“ 
Aus: Sogyal Rinpoche, „Das Tibetische Buch vom Leben und vom Sterben“

Wirkungen von Savasana:
Entspannung der Muskulatur
Entspannung des Nervensystems
Stresshormone werden abgebaut
Endorphine werden ausgeschüttet
Kann Angstzustände und Schlaflosigkeit mildern
Schafft neue Energie
Selbstheilungsprozesse werden aktiviert
Fördert die Ausgeglichenheit
Hilft den Blutdruck zu senken
Soll Kopfschmerzen lindern

Erst die Schlussentspannung führt zur Ernte der Yoga-Praxis. Wir kommen wirklich runter, lassen optimal los und unsere Akkus werden wieder aufgeladen. Und so stehen wir mit einem wohligen Körpergefühl und einem Energiekick wieder von der Matte auf und gehen regeneriert in Körper & Geist in den Alltag.

Wenn Ihr Probleme im unteren Rücken habt, dann stellt in Savasana, in der Rückenlage, entweder die Füße vor dem Gesäß auf oder legt Euch ein Kissen, einen Stapel aus zwei Kissen, in die Kniekehlen.  Das entlastet den unteren Rücken enorm. Bei Problemen im Nacken braucht der Hinterkopf eine kleine Unterstützung. Aber bitte nur so hoch, dass der Kopf noch in der Verlängerung der Wirbelsäule liegt. Ein Yoga-Sitzkissen ist dazu meistens zu hoch. Dann nehmt eine Decke oder ein gefaltetes Handtuch. Zu schlank zu sein, kann übrigens auch ein Hindernis in Savasana darstellen. Das Steißbein liegt dann unangenehm hart auf und Entspannung wie Spüren fallen schwer. Das Einzige, was man dann oft spürt, ist Schmerz. Hier auch Kissen in die Kniekehle oder Füße aufgestellt.

Wenn Ihr in Savasana geübt seid, dann praktiziert Savasana doch auch einmal nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag oder im Anschluss an die  Jogging-Runde. Macht Savasana so zu einer eigenständigen Yoga-Praxis.

Vielleicht führen diese Ausführungen zu einem ganz neuen Erleben von Savasana und zu der Einstellung, Savasana als krönenden Abschluss einer jeden Yoga-Praxis zu sehen und auch nicht darauf verzichten zu wollen.

Freue mich auf Euer Feedback.

Herzensgrüße
Ute

Die Lügen rund um den Bambusbecher to go

Bambusbecher sind die kleinen heimlichen Yoga-Stars. – Immer wieder kommen Yoga-SchülerInnen mit einem Bambusbecher in der Hand in den Unterricht. Vor zwei Jahren habe ich mir auch einen Bambusbecher gekauft. Warum auch immer, steht dieser noch originalverpackt im Geschirrschrank. – Das richtige Bauchgefühl gehabt?
Das schauen wir uns mal genauer an.

Bisher war ich einfach immer ganz begeistert von den wunderschönen Designs und Farben. Praktisch sind diese Behältnisse auch noch. Ich hielt diese auch immer für eine super Alternative zu den Coffee-to-go-Einmalbechern, von denen in Deutschland pro Jahr 2,8 Milliarden im Müll landen. Ebenso war ich der Überzeugung, dass die Becher reine Natur seien und natürlich auch biologisch abbaubar.

BISHER war ich begeistert von diesen Bechern. BISHER. … BIS ich im Fernsehen einem Test dieser Becher beiwohnte. Natürlich vom Sofa aus. Geprüft wurde, ob Schadstoffe aus dem Bechermaterial auf die Getränke übergehen. Und die Ergebnisse waren so schockierend, dass ich mir den ganzen Test von Stiftung Warentest besorgt habe und die wichtigsten Ergebnisse solltet Ihr der Gesundheit zuliebe unbedingt wissen.

Also … Erst einmal haben Bambusbecher ziemlich wenig mit Natur zu tun. Mein erster großer Irrtum zu dem Thema. So bestehen diese  hübschen Becher aus ganz fein zermahlenen Bambusfasern, aber wie bekommt der Becher seine Form? Wie wird aus Pulver ein stabiler Becher? Mit Klebstoff! Und dieser Klebstoff ist Melaminharz (= Formaldehyd + Melamin). Erst einmal nicht schlimm. …. So lange die Temperatur des Bechers oder/und Inhalts unter 70° Celsius bleibt.

Kaffee ist ein Heißgetränk …. Ihr ahnt es schon …. Stiftung Warentest hat dazu einen Versuch gemacht: „Im Labor füllten wir dreiprozentige Essigsäure in die Bambusbecher und hielten die Flüssigkeit zwei Stunden auf 70 Grad Celsius warm. So simulierten wir ein heißes, leicht saures Getränk wie Kaffee. Das machten wir pro Becher sieben Mal. Jeweils nach der dritten und siebten Befüllung bestimmten wir den Gehalt von Formaldehyd und Melamin in der Flüssigkeit. In vier der zwölf Becher fanden wir bereits nach der dritten Befüllung sehr hohe Gehalte von Melamin, in drei weiteren nach der siebten Befüllung. Auch Formaldehyd fanden wir in teils hohen Mengen in der Flüssigkeit. Die Analysen zeigen: Nicht nur zu Beginn der Nutzung gehen Schadstoffe über. Nach der siebten Migrationsprüfung lagen die Werte teilweise sogar noch höher. Die Schadstoffe verflüchtigen sich also nicht. Sie gelangen auch nach längerer Nutzung noch in die Getränke.
Das ist nicht ohne: Melamin steht im Verdacht, Erkrankungen im Blasen- und Nierensystem zu verursachen. Formaldehyd kann Haut, Atemwege oder Augen reizen sowie beim Einatmen Krebs im Nasen- und Rachenraum verursachen.“

Bambusbecher in die Mikrowelle zu stellen, ist übrigens ganz fatal. ….

Generell bemängelt Stiftung Warentest die Kennzeichnung der Becher und Verpackungen in puncto Inhaltsstoffe – so suggerieren einige Hersteller, dass der Becher  ausschließlich aus Bambus bestehen würde – Kompostierbarkeit und Umweltfreundlichkeit.

Viele Hersteller werben damit, dass Bambusbecher biologisch abbaubar seien.  Stiftung Warentest schreibt, dass diese Becher auch nach Jahren nicht verrotten. Selbst industrielle Kompostieranlagen würden das Material nicht zersetzen können. Hier ‚hilft‘ nur VERBRENNEN.

Da ist es auch kein Trost, dass mein Bambusbecher von Chicmic, den ich im Teeladen gegenüber vom Minto gekauft habe, laut Stiftung Warentest am besten abschneidet. „Ohne Auffälligkeiten“, Schadstoffe 2,2 (gut) und Deklaration 3,5 (befriedigend). Aber für Wasser werde ich ihn dann doch mal einsetzen. Denn hübsch ist er ja. …..

Becher von Aldi Nord, Ecocoffee Cup, Grafik Werkstatt, Ikea, La Vida, Rex London, Zupersozial schnitten von den Schadstoffen her mit MANGELHAFT ab.

Die Becher kommen als trendy, hübsch anzusehen, leicht, umweltfreundlich, sogar als Vorteil für die Umwelt, daher. … Und was sind sie wirklich? Ein klares no go für unsere Gesundheit. Ausnahme: Kalte Getränke ohne Säure.

Vielleicht sprecht Ihr im Büro mal mit KollegInnen über diese Testergebnisse! Ich finde, um diese Bambus-Lüge sollte jeder wissen!

Bleibt gesund!
Herzensgrüße.
Eure Ute

Quelle: Stiftung Warentest, Die Bambuslüge, test 8/2019, Seite 48 ff.

Woher kommen eigentlich die Namen der Yoga-Haltungen?

Habt Ihr Euch auch schon einmal gefragt, woher Namen wie ‚Der Pflug’, (Halsana) ‚Der Adler’ (Garudasana), ‚Der Bogen’ (Dhanurasana)  und viele andere mehr kommen?

Bei vielen Asanas (= Körperhaltungen) ist die Herleitung leicht. Wir haben das Tier vor Augen. Wie seine Haltung ist, wie seine Bewegungen ablaufen, wie sein Charakter, seine Mentalität, sein Gebaren ist.
Wir sehen den Baum. Auch den Baum im Wind. Und wissen, es geht um verwurzelt sein, um Stabilität.

Es gibt aber auch Asanas, die sich nicht so leicht herleiten lassen. Wir bewegen uns dann nicht selten im Bereich der Mythologie oder der Sagen.

Quelle Foto: www.pxhere.com

Neben der äußeren Form, den Bewegungsmustern, kann es zum Beispiel auch um den Lebensraum der Tiere gehen, um die Stärken der Tiere. Um Qualitäten, von denen wir durch die Praxis der Yoga-Haltungen etwas annehmen können. Da fällt mir spontan das Kamel ein. Eine Rückbeuge, ein Perspektivenwechsel. Wir bewegen den Körper in eine Region, in einen Raum (hinter uns), in die, in den, wir nicht blicken können. – Was Yoga-SchülerInnen aus meiner Erfahrung heraus psychisch hemmen kann, die Rückbeuge einzunehmen, was uns aber psychisch auch offener machen kann.
Das Kamel findet sich in äußerst kargen Lebensräumen. Dem Kamel ist es möglich mit ganz wenig (Futter, Wasser) auszukommen. Zu wenig, um gut zu leben, zu viel, um zu sterben. Das Praktizieren der Kamelhaltung läßt uns von diesen tiefgehenden Qualitäten etwas annehmen, übernehmen. – Für unser Leben, in unser Leben.
‚Annehmen können‘ ist ein aktiver Vorgang. Es geht aber auch um ein positives „Abfärben“ auf uns. – Was ein passiver Vorgang ist.

Und hier kommt wieder deutlich in den Fokus, Yoga, das sind nicht die 90 Minuten pro Woche auf der Matte, sondern irgendwann sind es 24 Stunden am Tag. Jeden Tag! Immer und immer wieder erzähle ich im GANDIVA YOGA Einsteiger-Package darüber. Yoga ist eine Lebensphilosophie. Durch das Spüren lernen wir auf der Matte und übernehmen das Erlernte ins Leben, in den Alltag. Wir verändern uns. Unsere Veränderung verändert die Beziehung zu unseren Mitmenschen, unser Einkaufsverhalten, unsere Eßgewohnheiten und vieles andere mehr. Yoga ist Leben. Das ganze Leben ist Yoga.

Die Körperhaltungen haben Sanskrit-Namen. Sanskrit, wie bei uns Latein, eine Sprache, die den Überlieferungen nach direkt von den Göttern zu den Menschen gekommen sein soll. Ob Ihr in Neu Delhi, New York, Berlin oder Recklinghausen zum Yoga geht, wenn Ihr Dhanurasana hört, habt Ihr ein Bild vor Augen, eine Form, die Euer Körper einnehmen soll und ein Gefühl dazu stellt sich ein. Vorausgesetzt, dass Ihr besagtes Asana aus Eurer Yoga-Praxis kennt.
So ist Sanskrit im Yoga-Umfeld zu einer internationalen Sprache geworden. Neu entwickelte Körperhaltungen erkennen wir übrigens an den englischen Namen, wie zum Beispiel Happy Baby Pose.

Wann genau und wie genau die körperlichen Asanas entstanden sind, darüber scheiden sich die Geister. Es gibt zahlreiche Quellen.

Als ich vor rund 20 Jahren mit Yoga angefangen habe, rotierte mein Köpfchen immerzu: Wo kommen die Veränderungen durch Yoga in mir her? Wie wirkt Yoga? Wo kommen die Namen der Asanas her? Was machen Vorbeugen mit mir? Und und und. Eine ältere, erfahrene Teilnehmerin aus meinem damaligen Yoga-Kurs nahm meine Wissbegierigkeit und mein Interesse wahr und empfahl mir ein kleines Büchlein. Mit dem Hinweis, da bekommst Du erste Antworten auf die Grundlagen von Yoga. Ich erinnere mich genau an dieses kleine, dünne Büchlein, könnte aber den Titel oder Autor nicht mehr nennen.
Aber ein Thema aus dem Büchlein vergesse ich nie:  Wie die Asanas zu ihren Namen kamen.
Aus meiner Erinnerung, mit meinen Worten:  Die ersten Yogis lebten sehr zurückgezogen inmitten der Natur. – Im Wald oder in den Bergen, in Höhlen, in der Einsiedlerei. Ihr Leben hatten sie der Meditation geweiht. Unterbrochen wurde die Meditation lediglich durch Essen, Schlaf und andere existenzielle Verrichtungen. Irgendwann stellten sich durch stundenlanges tägliches, regungsloses Sitzen in der meditativen Sitzhaltung körperliche Beschwerden ein. Der Rücken schmerzte – der Körper schrie auf. Der Wille zu meditieren, die Hingabe, zu meditieren, waren enorm groß, aber der Körper spielte einfach nicht mehr mit. Das war die Geburtsstunde der Körperhaltungen (= Asanas). Da die Yogis fernab von Menschen lebten, bot sich ihnen die Natur an, um sich inspirieren zu lassen. Sie beobachteten, studierten die Tiere, die Bäume und leiteten daraus die Yoga-Haltungen ab. Wie bewegt sich die Kobra, wie der Hund, wie die Katze und was macht diese Art der Bewegung mit dem Körper? Und nicht nur mit dem Körper, sondern auch mit dem Geist.

Zu den klassischen Asanas kommen bis heute immer wieder Abwandlungen, neue Körperhaltungen hinzu. Das Repertoire der Übungen ist sehr lebendig, dynamisch, dehnbar. Übungen, die vor 1.000 Jahren noch problemlos für den Menschen ausübbar waren, sind heute, durch unsere Art zu leben, zu arbeiten, nicht mehr problemlos praktizierbar. Da spielt dann zum Beispiel der Nacken nicht mehr mit. Wir sind auf Stühlen sitzend groß geworden und nicht auf dem Boden. Wir schlafen in Betten und nicht mehr auf der Erde. Wir nehmen das Auto und die öffentlichen Verkehrsmittel, statt zu Fuß zu gehen. Die Technik hat vieles verändert. Unser Körper wird ganz anders gefordert. Wir werden viel älter als früher. Wir kämpfen mit Zivilisationskrankheiten, von denen man vor Jahrtausenden, Jahrhunderten und vielleicht auch Jahrzehnten noch nichts wusste.

Bei der geistigen Wirkung von Yoga denke ich immer und immer wieder: Die ist aktueller denn je. Hier scheint es keine Zeit zu geben. Kein alt. –  Kein neu. –  Keine Anpassung.

Bei Yogaworld online habe ich im Zusammenhang mit den Ausführungen von mir über die Namen der Yoga-Haltungen den nachfolgenden Text entdeckt:

„Halasana – der Pflug

Halasana bedeutet „Pflugstellung” und bezieht sich auf den Pflug, der die tote Erde pflügt und damit zu neuem Leben erweckt. Im Pflug liegt der Übende auf dem Boden. Die Beine hat er über den Kopf gehoben. Die Zehen berühren den Boden hinter seinem Kopf. In Halasana werden die Wirbelsäule gestreckt und die inneren Organe sowie die Schilddrüse massiert. Darüber hinaus stimuliert diese Stellung das Kehlkopf-Chakra.

Mythos: Die Geschichte von Haladhara
Krishnas älterer Bruder, Balarama, wurde auch Haladhara genannt, weil er einen Pflug (hala) mit sich trug (dhara). Eines schönen Nachmittags beschloss Haladhara ein Bad im großen Yamunafluss zu nehmen. Angeheitert von seinem liebsten Honigwein, befahl er dem Fluss zu ihm zu kommen. Haladhara war es gewohnt, dass seine Befehle befolgt wurden. Und so war er sehr erstaunt, als der Yamunafluss nicht zu ihm kam. Statt jedoch zum Fluss zu gehen, nahm er seinen Pflug und grub das Flussbett um, bis das Wasser schließlich zu ihm floss.

Lektion: Gemäß der Yogaphilosophie hinterlassen sämtliche Handlungen ihre Spur in unserem Bewusstsein. Dabei können sie entweder Spuren von der Landkarte unseres Bewusstseins löschen oder neue Abdrücke hinterlassen. Ebenso wie Haladhara den Fluss zu sich umlenkte, ist auch der Yogi bemüht, den Geist von negativen Gedanken weg und zu positiven hin zu leiten. Ein Abschnitt im vierten Kapitel der Yoga Sutren spricht von eben jener Art, „den Geist zu pflügen“:

Nimittam aprayojakam prakëtînâm varana-bhedas tu tatah kasetrikavat.
Yoga Sutra IV.3

Im Wesentlichen besagt dieses Sutra, dass wir Hindernisse auf unserem yogischen Lebensweg beseite schaffen sollen, um unseren Geist in die richtige Richtung zu lenken. Ähnlich wie der Bauer der sein Feld pflügt, um es bewässern zu können. In diesem Sinne befreit uns „das Pflügen unseres Geistes“ auf gedanklicher Ebene. In der Pflugstellung haben wir die Möglichkeit, das Feld unseres Geistes mit positiven Gefühlen zu pflügen.“ *

Anmerkung: Sutra heißt übersetzt Leitfaden. Sutras sind zentrale Ursprungstexte im Yoga. Und die Yoga-Sutras wurden von Patanjali verfaßt.

Viele Asanas bergen wunderbare Wirkungen für unseren Körper und unendliche Tiefe für unseren Geist.

Und vielleicht eröffnet Euch dieser Post eine neue Perspektive auf die Asanas, die Ihr praktiziert. Lasst es mich wissen! Ich freue mich auf Eure Gedanken und Erfahrungen.

Happy Yoga-Praxis!

Herzensgrüße.
Eure Ute

*www.yogaworld.de

Wie gestaltet sich Yoga in Corona-Zeiten in der GANDIVA YOGA-Lounge?

Liebe Yoga-Interessentin,
lieber Yoga-Interessent,

aufgrund der positiven Mund-zu-Mund-Propaganda meiner Yoga-SchülerInnen und besonders aufgrund des heute erschienenen Artikels in der Rheinischen Post, häufen sich die Anfragen, wie sich Yoga denn hier in der GANDIVA YOGA-Lounge während des Shut-Downs genau gestaltet.

Natürlich musste auch ich am 17. März auf Anordnung der Landesregierung NRW Corona-bedingt die Pforten der GANDIVA YOGA-Lounge erst einmal schließen.

Wie Sie auch im RP-Artikel vom 7. Mai lesen können, dachte ich am 15. März ganz spontan an eine Auszeit! Wie lange hatte ich davon geträumt: einen Monat nur für mich. Der Gedanke dauerte nur Sekunden, dann war mir klar, Ärmel hochkrempeln und jetzt erst recht dafür sorgen, dass die Mitglieder der GANDIVA YOGA-Lounge schnell professionelle Yoga-Anleitungen in Video-Form für Zuhause bekommen. Wann könnte man mehr ENTspannung gebrauchen, als in dieser Krisenzeit?!

Ich lernte innerhalb von einer Woche, das dann allerdings Tag und Nacht, wie man Videos filmt, wie man ausleuchtet, wie das Rohmaterial geschnitten und zu einem ansprechenden Video ‚komponiert‘ wird. Auch das Thema Podcast war ein neues für mich. 1.000 kleine Baustellen, aber ganz viel Spaß am Neuen. Und das gigantische Feedback meiner Mitglieder war jeden Tag wieder Motivation und Ansporn für mich.

Die Mitglieder der GANDIVA YOGA-Lounge erhalten seit Mitte März jede Woche drei Videos:
1 x 60 Minuten Yoga-Haltungen wie aus dem Gruppenunterricht gewöhnt.
1 x 30 Minuten zu einem Special-Thema (zum Beispiel Yoga am Morgen „WAKE UP-YOGA“ oder Yoga zum Runterkommen „SUNDOWNER“ oder Yoga zu einem bestimmten Beschwerdebild, wie Ischias-Schmerzen o.Ä..
1 x 15 Minuten Asana (= Körperhaltung)-Detailarbeit. Hier wird eine Haltung oder eine Atemtechnik in der Tiefe beleuchtet.

Das Sahnehäubchen der Videos: Frl. Arte, meine vierbeinige Yoga-Co-Trainerin, sorgt für Unterhaltung und macht aktiv auf der Matte mit Yoga.

Zu den drei Video gibt es jede Woche eine GANDIVA YOGA insight in Newsletterform per Mail. Hier wird ein Yoga-Thema in den Focus gerückt, Hintergründe werden erklärt.

Alle 2 Wochen steht ein GANDIVA YOGA Podcast zu einem Yoga-Thema zur Verfügung.

Wenn Sie an diesem GANDIVA YOGA Cocooning-Package interessiert sind, schreiben Sie mir bitte eine Mail. Derzeit erhalten die GANDIVA YOGA-Mitglieder dieses Package exklusiv. – Für die Dauer der Schließung.
Werden Sie Mitglied!

Sie können sich gerne für den GANDIVA YOGA-Newsletter anmelden, einfach auf den Buddhakopf oben auf der Startseite klicken, und werden dann automatisch mit den News rund um GANDIVA YOGA versorgt. Aktuell natürlich ganz spannend, wann wir wieder öffnen dürfen, wie es dann mit Workshops weitergeht und und und. Bleiben Sie informiert!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Und wenn Sie jetzt noch rund 8 Minuten Zeit haben, es gibt ein GANDIVA YOGA-Gemeinschafts-Video. Meine Yoga-SchülerInnen, alleine, mit der Familie, mit dem Hund oder der Katze beim Yoga zu Hause. Klicken Sie auf das Foto und Sie gelangen zu YouTube:

Wenn noch Fragen offen sind, rufen Sie mich gerne einfach an (015773863444) oder schreiben Sie mir eine Mail (ute.schwartz@gandivayoga.de).

Herzliche Grüße aus der GANDIVA YOGA-Lounge.
Bleiben Sie gesund!

Ute Schwartz & Frl. Arte (😻)

GANDIVA YOGA insights: Mantra allgemein – das OM im Speziellen

Das Mantra OM – wir alle haben davon gehört, haben es vielleicht auch schon im Gruppenunterricht gemeinsam getönt, wir sind dem Sanskrit-Zeichen auf T-Shirts, Schmuck, Postkarten begegnet, haben es erkannt oder auch nicht, ABER WAS IST DENN JETZT DIESES OM?

Ganz allgemein: Mantren sind Gebetsformeln, Instrumente, Klangfolgen, die machtvoll sind, die das Vermögen haben, den Geist zur Ruhe zu bringen. Mantra setzt sich aus manas und trajate zusammen. Der Geist wird befreit, sprich, kommt zur Ruhe. – Und sollen mit fortgeschrittener Praxis in einen höheren Bewusstseinszustand führen. Hierzu geht Uwe Bräutigam in einem Aufsatz noch tiefer.  Er schreibt, dass mantra auch auf  überwinden zurückgeführt werden kann. Überwunden werden soll der Kreislauf der Wiedergeburten.

Bei der Rezitation eines Mantras kommt es primär auf die saubere richtige Betonung an, auf den Klang, auf die im Körper erzeugten Vibrationen. – Das Verstehen oder die Übersetzung kommt von der Priorität her nach dem Klang.

Ein Mantra kann laut, flüsternd oder im Geiste rezitiert werden. Der Fachbegriff für die Rezitation ist japa.– Die machtvollste Form der Rezitation ist die geistige.

Mit Klang ist nicht der Klang gemeint, der Euch über Eure Ohren erreicht, sondern ein innerer Klang.

Uwe Bräutigam beschreibt in einem Aufsatz über die Macht des Wortes ‚Einführung in die hinduistische Mantra Lehre’, dass sich in jedem Wort, in jedem Mantra, 4 Stufen des Klangs finden:

  1. Der ursprüngliche Klang (para). Urklang, der sich noch nicht ausgedrückt hat.
  2. Der innere Klang (pasyanti).
  3. Der innere Klang, den die Yogis aber im Samadi hören können.
  4. Der grobe Klang, den jeder Hörende über die Ohren aufnimmt.

Im Speziellen schauen wir uns die sogenannten Bija-mantras an. Bija heisst übersetzt Saatkeim . – Gemeint sind einzelne Silben, zu denen auch das OM gehört. Diese kurzen Silben aber stehen für ALLES, für das ganze Universum.
Stellt Euch einen Apfelkern vor. Klein und unscheinbar, selten mitgegessen, also Abfall. Aber dieser kleine Keim trägt das Wissen, das ganze genetische Erbgut eines imposanten, wuchtigen Apfelbaumes in sich.
Genau so ist es mit dem OM. Kurz, aber das komprimierte Wissen des Universums  in sich tragend.

In den Upanishaden ist zu lesen: „AUM steht für die höchste Wirklichkeit“. AUM steht für alles, was  war und was noch kommt.  – Aber auch für das, was jenseits des Vergangenen, Gegenwärtigen und der Zukunft liegt. …
„Das Mantra ist der Bogen, der spirituell Strebende ist der Pfeil und der Herr das Ziel. Spanne jetzt die Bogensehne der Meditation und werde, ins Ziel treffend eins mit ihm.“

Im Sanskrit-Schriftzeichen AUM kann man vier Teile erkennen, die jeweils eine Bedeutung haben, einen Bewusstseinszustand widerspiegeln:

A: Wachheit – Neuanfang, Beginn, Öffnung

U: Traum – auf dem Weg sein, Umbruch, Wandel

M: Tiefschlaf – zur-Ruhe-Kommen, Rückkehr, Ende

Der Punkt: Die unhörbare Dimension von OM (= Turja) – nicht fassbar, nicht zu beschreiben.

OM ist DIE Ursilbe, der Urklang der gesamten Schöpfung, das Absolute, der ursprünglichste und der heiligste Klang, das Ur-Mantra, das Göttliche repräsentierend.

Das OM und die OM-Rezitation nach Dr. Srikrishna:

In diversen Fortbildungen bei Dr. Srikrishna, Arzt und Ausbilder von Yoga-LehrerInnen, gibt es drei Arten, das OM zu rezitieren:

  1. O lang                        M kurz
    Menschen versammeln sich, Gemeinschaft
  2. O  gleich lang wie M
    bei der Rezitation von Mantren, bei denen OM
    am Anfang des Mantras steht
  3. O kurz                        M lang
    Brücke, um nach Innen zu kommen. Tiefe EA und lange AA, ein sehr guter
    Einstieg in Pranayama (Atemtechniken mit Atemanhalten)

Der Klang: sanft – im Fluß – wie Honig fließt – wie eine angeschlagene Glocke – der Klang verschwindet sanft im Nichts.

Die Bauchdecke geht mit der AA nach Innen, das Zwerchfell nach oben (= vollständige AA), dann Bauchdecke entspannen.

Nach längerer Rezitation des OM verzögert sich der Einatemwunsch, der Atem wird sanft und am Ende entsteht eine natürliche Pause. Diese Pause ist nach Dr. Srikrishna das Ziel.

Das OM wird in zahlreichen Quellen als absolute Realität – im Körper zu lokalisieren am Sitz des Dritten Auges – beschrieben. An diesem Punkt zwischen den Augenbrauen vereinigen sich Ida und Pingala, die zweit- und drittwichtigste Energiebahn in unserem Körper, die dann vereinigt zum Scheitelpunkt des Kopfes fließen. Mit dem Ziel der Befreiung.

Von Lama Anagarika Govinda habe ich einmal den Vergleich gelesen, dass das OM wie das Öffnen der Arme sei, um alles zu umarmen, was lebt.

Dr. Tara Michael beschreibt in einem Aufsatz über die ‚Symbole des Yoga’, dass hinter dem die grobstoffliche Welt, dem die feinstoffliche Welt und mit der „kausalen Welt, die die Ursache von allem anderen ist“.

Ich hoffe, ich konnte Euch das OM näher bringen. Und ich hoffe, dass sich dadurch eine Offenheit und Neugierde entwickelt, die uns das OM auch bald schon gemeinsam im Gruppenunterricht rezitieren lässt.

Herzensgrüße.
Eure Ute

GANDIVA YOGA wünscht harmonische und zufriedene Ostertage!

Heute Morgen auf der GANDIVA YOGA-Terrasse ……

Ich wünsche Euch einen wunderschönen sonnigen und guten Tag!

Von Herzen DANKE für Eure lieben Ostergrüße, Osterhasen-Videos, Oster-Briefpost, Fotos, Osterüberraschungen im Briefkasten und vor der Haustüre. Ich habe mich RIESIG gefreut. Und freue mich noch!

Politiker, Virologen, Schauspieler und sonst noch Berufene betonen seit Tagen immer wieder, ‚dieses Osterfest wird ganz anders‘. Und dabei schwingt und klingt etwas Trauriges, Bedrohliches mit. Optimismus ist eigentlich nie dabei.
Es steht außer Frage, dass es die Familie mit Kindern schwer hat, wenn die Kinderbetreuung ausfällt und die Existenz auf der Kippe steht. Es steht außer Frage, dass Singles, die sonst sehr rege und aktiv am Leben teilnehmen, Ruhe, Unsicherheit und Gedankenkarussell zu viel werden können. Es steht außer Frage, dass die Enkel Oma & Opa vermissen und Oma & Opa die Enkel.

Was ich so mitbekomme, waren die Menschen, wart Ihr,  in diesem Jahr so aktiv und kreativ zu Ostern, wie wahrscheinlich noch nie. In den letzten Jahren Ostersamtag noch schnell bei Heinemann reingesprungen und edle Köstlichkeiten für die Familie „eingefangen“. – Dieses Jahr vieles selbst gebacken, Pralinenostereier selbst gemacht. Frisch, köstlich und oft war die ganze Familie an der Herstellung beteiligt. In den letzten Jahren die Deko noch schnell im Fachgeschäft gekauft. In diesem Jahr Vorhandenes improvisiert aufgepeppt und selbst gebastelt. In den letzten Jahren Ostersamstag das Smartphone heißlaufen lassen mit Ostergrüßen. – Das ist in diesem Jahr auch so, aber ich habe wieder etliche Osterkarten per Post bekommen. – Von Euch!
Und das finde ich großartig.

Ich finde, wir können – und sollten – uns heute auch mal gemütlich in die Gartenstühle sinken lassen und stolz auf uns sein, auf die Partnerschaft, auf die Familie. Das war ein ganz schönes Mehr an Tätigkeiten in den letzten Wochen. Aber hier liegt die Betonung auf SCHÖNES. Mich macht Backen, Briefe per Hand schreiben, Improvisieren, kreativ sein und Basteln total zufrieden. Da lege ich abends den Kopf auf das Kopfkissen und gehe mit diesem Gefühl, erfüllt zu sein, schlafen.

Ich wünsche Euch, dass Ihr heute oder morgen mal ein halbes Stündchen nur für Euch in der Sonne sitzt und sich ein Gefühl von tiefer Zufriedenheit breitmacht.
Genießt es!

Ich wünsche Euch von Herzen möglichst gelassene Ostertage!

Und ich wünsche uns, dass wir schon bald wieder zum Yoga hier in der GANDIVA YOGA-Lounge zusammenkommen dürfen. In der Zwischenzeit freue ich mich, dass meine Yoga-Videos Euch so sehr ein Anker sind in diesen Zeiten.

Herzensgrüße. Und viel Freude an der Natur.
Eure Ute & natürlich Frl. Arte

PS:  Der Osterhase hat mir 2 Tage Auszeit ins Nest gelegt. Dienstag geht’s hier weiter und ich melde mich Mittwochabend wieder mit neuen Videos. Und natürlich erst einmal mit dem noch ausstehenden Mudra-Video.

Der GANDIVA YOGA Oster-Vorfreudekalender: Hefezopf gefüllt mit Marzipan und Nüssen

Es gibt zahllose Hefezopf-Rezepte. Ich habe einige ausprobiert. Aber der Beste ist und bleibt der mit Marzipan und Nüssen Gefüllte. Somit steht dann auch der heimliche Hauptdarsteller des diesjährigen Osterfestes klar wieder fest.  Das Rezept dazu habe ich Euch im Vorjahr bereits präsentiert.

Ich habe gezögert, Euch an dieser Stelle wieder zu motivieren, das Osterfest mit einem Hefekranz zu krönen. Grund war der Mangel an Mehl und Hefe in den Geschäften. Gestern war ich in einigen Läden und stellte fest, dass dieser wochenlange Mangel im Moment keinen Versorgungs-Engpass mehr darstellt.

Dann mal los. Besser selber backen, als sich Ostern auch noch beim Bäcker in die Schlange zu stellen oder Eingefrorenes aufzubacken. Das Ergebnis entschädigt für jede Minute, die Ihr an und mit dem Hefeteig ‚gearbeitet‘ habt. – Und der wunderbare Duft, der das Haus erfüllt ….. .

Seid versichert, dieser Hefezopf schmeckt noch sehr viel besser, als er auf dem Foto schon aussieht.

Die Zutaten:
300 ml Milch
750 g Weizenmehl
220 g  Zucker (BIO-Rohrohrzucker)
1 Würfel Hefe (= 42 g)
150 g Butter
2 Eier Größe M
1/4 Teelöffel Kardamom
1 Prise Salz
200 g gemahlene Haselnusskerne (Ich kaufe immer ganze BIO-Haselnüsse und mahle diese kurz vor der Teigzubereitung. Gemahlene Nüsse enthalten leider immer wieder Schimmel.)
1/4 Tonkabohne (Nur, wenn Ihr die sowieso im Backschrank habt!)
100 g Marzipan-Rohmasse
30 g Semmelbrösel
200 g Schlagsahne (BIO)
1 TL Zimt (Bitte nehmt Ceylon-Zimt in BIO-Qualität.)
2 – 3 EL Puderzucker
Tipp von mir: gehackte Pistazien!

300 ml Milch erwärmen. Mehl mit 120 g Zucker mischen und in der Mitte eine Kuhle entstehen lassen.  Hefe zerbröckeln und in die Kuhle geben. 150 ml der lauwarmen Milch in die Kuhle, über die Hefe, gießen. Etwas Mehl vom Rand über die Kuhle geben. An einem warmen Ort abgedeckt 15 Minuten gehen lassen.

Geschmolzene Butter, 1 Ei, Kardamom, Salz, 130 ml lauwarme Milch hinzugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen. Das Volumen sollte sich verdoppeln!

Haselnüsse anrösten, mit 100 g Zucker (ich habe auf 70 g reduziert) und geriebener Tonkabohne mischen. Marzipanrohmasse, Semmelbrösel, Sahne und Zimt verkneten. Haselnussmischung unterkneten.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 40 x 60 cm ausrollen, mit der Füllung bestreichen und von der langen Seite her aufrollen.

Macht die Mitte der Rolle aus, lasst einen Steeg von ca. 3 cm stehen und schneidet die Rolle vom Steeg aus in beide Richtungen bis zu beiden Enden durch.

Die Stränge einer jeden Seite werden miteinander verzwirbelt.

Auf ein Blech setzen und die Enden miteinander verbinden. Formt einen Kranz.

Kranz abdecken und nochmal 30 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Backofen vorheizen: 180 ° Ober-/Unterhitze.

Tipp: Gehackte Pistazien als Topping.

Ei trennen. Eigelb mit 20 ml Milch verrühren und den Kranz damit bestreichen.

Ab in den Backofen. Für ca. 35 Minuten.

Abkühlen lassen und noch lauwarm, mit Puderzucker bestreut, genießen.

Gutes Gelingen! Und wenn Ihr Fragen habt, immer gerne!

Herzliche Oster-Vorfreudegrüße. Bleibt zu Hause! Gesund & fröhlich!
Eure Ute

PS:  Das Rezept ist übrigens aus dem REWE-Kundenmagazin,
Ausgabe 2/2019, Seiten 38 + 39

Der Oster-Vorfreudekalender: Oster-‚Nest‘ selbst gebastelt

In den vergangenen drei Blog-Posts habe ich immer wieder erwähnt, dass sich auch Nachbarn, Freunde, Familienmitglieder, die nicht mit im Haushalt wohnen,  über eine Kostprobe der vorgestellten Leckereien freuen würden. Und ich bin über die Rückläufe begeistert, dass Ihr Gebackenes liebevoll mit dem persönlichen Umfeld teilt. Zu diesen selbst gemachten Leckereien kommt in den nächsten Tagen sicher auch das eine oder andere Nest für gekaufte Süßigkeiten hinzu. Oster-Süßwaren zu kaufen ist grad überhaupt nicht das Problem, aber das Nest zu beschaffen schon eher. Denn Läden, die auf Deko-Artikel spezialisiert sind, scheiden ja nun auch aus. … Und was mancher Discounter mit im Non-Food-Sortiment anbietet, möchte man selten kaufen … .

Bleibt noch zu basteln!

Quelle: Mein schöner Land, Osterausgabe, Heft auf dem Heft, Seite 8

So eine kleine Papiertüte hat bestimmt jeder zu Hause. Von einem Einkauf in der Apotheke, in kleinen Schmuck- oder Mode-Boutiquen oder aber in etwas bunter von Heinemann.

Und dann kann es auch schon losgehen:

  1. Henkel raustrennen und beiseite legen.
  2. Aus den breiten Seitenflächen je einen Halbkreis ausschneiden.
  3. Henkel wieder ankleben.
  4. Ein DIN A4-Blatt auf DIN A5 falten und so einschneiden, dass Schwanzfedern entstehen. An den ‚Po der Tüte‘ kleben (von innen einkleben).
  5. Für Kamm und Schnabel ein Herz aus Pappe ausschneiden. Mittig falten und dann zusätzliche Rundungen für den Kamm hineinschneiden.
  6. Die schmale Kopfseite der Tüte nach außen falten und schräg (für Kamm und Schnabel, also das gefaltete Herz) einschneiden.
  7. Herz durchstecken und festkleben.
  8. Augen aufmalen oder aufkleben.
  9. Mit Stroh befüllen.
  10. Mit Leckereien – selbst gebackenen und gekauften – versehen.

Eine weiße Tüte konnte ich in meinem Fundus nicht entdecken, aber Ostern kann ein Huhn auch mal rot sein. Uni war die Tüte auch nicht. Die Schrift habe ich überklebt. Rote Pappe gab meine Bastelschublade ebenfalls nicht her, aber Ostern ist jede Farbe erlaubt. Je bunter, desto schöner. – Finde ich!

Basteln gehört nicht zu meinen Kernkompetenzen, aber ich zeige Euch das Ergebnis natürlich trotzdem:

Dann schaut mal, was Euer Bastelschrank hergibt. Ein paar Tage Zeit bleibt ja noch. Und das Basteln macht wirklich Spaß.

Happy Basteln.

Herzensgrüße.
Eure Ute

PS:  Wer keine Papiertüte findet, aber gerne basteln möchte, von den roten Tüten mit den weißen Punkten habe ich einen ganzen Stapel. Und den teile ich gerne mit Euch. Die Tüten sind hochkannt. Das gibt schlanke Hühner, die eher etwas aufrecht sitzen. 🙂 Einfach WhatsApp schreiben und ich reiche Euch gerne ein paar Tüten raus.