Die Lügen rund um den Bambusbecher to go

Bambusbecher sind die kleinen heimlichen Yoga-Stars. – Immer wieder kommen Yoga-SchülerInnen mit einem Bambusbecher in der Hand in den Unterricht. Vor zwei Jahren habe ich mir auch einen Bambusbecher gekauft. Warum auch immer, steht dieser noch originalverpackt im Geschirrschrank. – Das richtige Bauchgefühl gehabt?
Das schauen wir uns mal genauer an.

Bisher war ich einfach immer ganz begeistert von den wunderschönen Designs und Farben. Praktisch sind diese Behältnisse auch noch. Ich hielt diese auch immer für eine super Alternative zu den Coffee-to-go-Einmalbechern, von denen in Deutschland pro Jahr 2,8 Milliarden im Müll landen. Ebenso war ich der Überzeugung, dass die Becher reine Natur seien und natürlich auch biologisch abbaubar.

BISHER war ich begeistert von diesen Bechern. BISHER. … BIS ich im Fernsehen einem Test dieser Becher beiwohnte. Natürlich vom Sofa aus. Geprüft wurde, ob Schadstoffe aus dem Bechermaterial auf die Getränke übergehen. Und die Ergebnisse waren so schockierend, dass ich mir den ganzen Test von Stiftung Warentest besorgt habe und die wichtigsten Ergebnisse solltet Ihr der Gesundheit zuliebe unbedingt wissen.

Also … Erst einmal haben Bambusbecher ziemlich wenig mit Natur zu tun. Mein erster großer Irrtum zu dem Thema. So bestehen diese  hübschen Becher aus ganz fein zermahlenen Bambusfasern, aber wie bekommt der Becher seine Form? Wie wird aus Pulver ein stabiler Becher? Mit Klebstoff! Und dieser Klebstoff ist Melaminharz (= Formaldehyd + Melamin). Erst einmal nicht schlimm. …. So lange die Temperatur des Bechers oder/und Inhalts unter 70° Celsius bleibt.

Kaffee ist ein Heißgetränk …. Ihr ahnt es schon …. Stiftung Warentest hat dazu einen Versuch gemacht: „Im Labor füllten wir dreiprozentige Essigsäure in die Bambusbecher und hielten die Flüssigkeit zwei Stunden auf 70 Grad Celsius warm. So simulierten wir ein heißes, leicht saures Getränk wie Kaffee. Das machten wir pro Becher sieben Mal. Jeweils nach der dritten und siebten Befüllung bestimmten wir den Gehalt von Formaldehyd und Melamin in der Flüssigkeit. In vier der zwölf Becher fanden wir bereits nach der dritten Befüllung sehr hohe Gehalte von Melamin, in drei weiteren nach der siebten Befüllung. Auch Formaldehyd fanden wir in teils hohen Mengen in der Flüssigkeit. Die Analysen zeigen: Nicht nur zu Beginn der Nutzung gehen Schadstoffe über. Nach der siebten Migrationsprüfung lagen die Werte teilweise sogar noch höher. Die Schadstoffe verflüchtigen sich also nicht. Sie gelangen auch nach längerer Nutzung noch in die Getränke.
Das ist nicht ohne: Melamin steht im Verdacht, Erkrankungen im Blasen- und Nierensystem zu verursachen. Formaldehyd kann Haut, Atemwege oder Augen reizen sowie beim Einatmen Krebs im Nasen- und Rachenraum verursachen.“

Bambusbecher in die Mikrowelle zu stellen, ist übrigens ganz fatal. ….

Generell bemängelt Stiftung Warentest die Kennzeichnung der Becher und Verpackungen in puncto Inhaltsstoffe – so suggerieren einige Hersteller, dass der Becher  ausschließlich aus Bambus bestehen würde – Kompostierbarkeit und Umweltfreundlichkeit.

Viele Hersteller werben damit, dass Bambusbecher biologisch abbaubar seien.  Stiftung Warentest schreibt, dass diese Becher auch nach Jahren nicht verrotten. Selbst industrielle Kompostieranlagen würden das Material nicht zersetzen können. Hier ‚hilft‘ nur VERBRENNEN.

Da ist es auch kein Trost, dass mein Bambusbecher von Chicmic, den ich im Teeladen gegenüber vom Minto gekauft habe, laut Stiftung Warentest am besten abschneidet. „Ohne Auffälligkeiten“, Schadstoffe 2,2 (gut) und Deklaration 3,5 (befriedigend). Aber für Wasser werde ich ihn dann doch mal einsetzen. Denn hübsch ist er ja. …..

Becher von Aldi Nord, Ecocoffee Cup, Grafik Werkstatt, Ikea, La Vida, Rex London, Zupersozial schnitten von den Schadstoffen her mit MANGELHAFT ab.

Die Becher kommen als trendy, hübsch anzusehen, leicht, umweltfreundlich, sogar als Vorteil für die Umwelt, daher. … Und was sind sie wirklich? Ein klares no go für unsere Gesundheit. Ausnahme: Kalte Getränke ohne Säure.

Vielleicht sprecht Ihr im Büro mal mit KollegInnen über diese Testergebnisse! Ich finde, um diese Bambus-Lüge sollte jeder wissen!

Bleibt gesund!
Herzensgrüße.
Eure Ute

Quelle: Stiftung Warentest, Die Bambuslüge, test 8/2019, Seite 48 ff.

Woher kommen eigentlich die Namen der Yoga-Haltungen?

Habt Ihr Euch auch schon einmal gefragt, woher Namen wie ‚Der Pflug’, (Halsana) ‚Der Adler’ (Garudasana), ‚Der Bogen’ (Dhanurasana)  und viele andere mehr kommen?

Bei vielen Asanas (= Körperhaltungen) ist die Herleitung leicht. Wir haben das Tier vor Augen. Wie seine Haltung ist, wie seine Bewegungen ablaufen, wie sein Charakter, seine Mentalität, sein Gebaren ist.
Wir sehen den Baum. Auch den Baum im Wind. Und wissen, es geht um verwurzelt sein, um Stabilität.

Es gibt aber auch Asanas, die sich nicht so leicht herleiten lassen. Wir bewegen uns dann nicht selten im Bereich der Mythologie oder der Sagen.

Quelle Foto: www.pxhere.com

Neben der äußeren Form, den Bewegungsmustern, kann es zum Beispiel auch um den Lebensraum der Tiere gehen, um die Stärken der Tiere. Um Qualitäten, von denen wir durch die Praxis der Yoga-Haltungen etwas annehmen können. Da fällt mir spontan das Kamel ein. Eine Rückbeuge, ein Perspektivenwechsel. Wir bewegen den Körper in eine Region, in einen Raum (hinter uns), in die, in den, wir nicht blicken können. – Was Yoga-SchülerInnen aus meiner Erfahrung heraus psychisch hemmen kann, die Rückbeuge einzunehmen, was uns aber psychisch auch offener machen kann.
Das Kamel findet sich in äußerst kargen Lebensräumen. Dem Kamel ist es möglich mit ganz wenig (Futter, Wasser) auszukommen. Zu wenig, um gut zu leben, zu viel, um zu sterben. Das Praktizieren der Kamelhaltung läßt uns von diesen tiefgehenden Qualitäten etwas annehmen, übernehmen. – Für unser Leben, in unser Leben.
‚Annehmen können‘ ist ein aktiver Vorgang. Es geht aber auch um ein positives „Abfärben“ auf uns. – Was ein passiver Vorgang ist.

Und hier kommt wieder deutlich in den Fokus, Yoga, das sind nicht die 90 Minuten pro Woche auf der Matte, sondern irgendwann sind es 24 Stunden am Tag. Jeden Tag! Immer und immer wieder erzähle ich im GANDIVA YOGA Einsteiger-Package darüber. Yoga ist eine Lebensphilosophie. Durch das Spüren lernen wir auf der Matte und übernehmen das Erlernte ins Leben, in den Alltag. Wir verändern uns. Unsere Veränderung verändert die Beziehung zu unseren Mitmenschen, unser Einkaufsverhalten, unsere Eßgewohnheiten und vieles andere mehr. Yoga ist Leben. Das ganze Leben ist Yoga.

Die Körperhaltungen haben Sanskrit-Namen. Sanskrit, wie bei uns Latein, eine Sprache, die den Überlieferungen nach direkt von den Göttern zu den Menschen gekommen sein soll. Ob Ihr in Neu Delhi, New York, Berlin oder Recklinghausen zum Yoga geht, wenn Ihr Dhanurasana hört, habt Ihr ein Bild vor Augen, eine Form, die Euer Körper einnehmen soll und ein Gefühl dazu stellt sich ein. Vorausgesetzt, dass Ihr besagtes Asana aus Eurer Yoga-Praxis kennt.
So ist Sanskrit im Yoga-Umfeld zu einer internationalen Sprache geworden. Neu entwickelte Körperhaltungen erkennen wir übrigens an den englischen Namen, wie zum Beispiel Happy Baby Pose.

Wann genau und wie genau die körperlichen Asanas entstanden sind, darüber scheiden sich die Geister. Es gibt zahlreiche Quellen.

Als ich vor rund 20 Jahren mit Yoga angefangen habe, rotierte mein Köpfchen immerzu: Wo kommen die Veränderungen durch Yoga in mir her? Wie wirkt Yoga? Wo kommen die Namen der Asanas her? Was machen Vorbeugen mit mir? Und und und. Eine ältere, erfahrene Teilnehmerin aus meinem damaligen Yoga-Kurs nahm meine Wissbegierigkeit und mein Interesse wahr und empfahl mir ein kleines Büchlein. Mit dem Hinweis, da bekommst Du erste Antworten auf die Grundlagen von Yoga. Ich erinnere mich genau an dieses kleine, dünne Büchlein, könnte aber den Titel oder Autor nicht mehr nennen.
Aber ein Thema aus dem Büchlein vergesse ich nie:  Wie die Asanas zu ihren Namen kamen.
Aus meiner Erinnerung, mit meinen Worten:  Die ersten Yogis lebten sehr zurückgezogen inmitten der Natur. – Im Wald oder in den Bergen, in Höhlen, in der Einsiedlerei. Ihr Leben hatten sie der Meditation geweiht. Unterbrochen wurde die Meditation lediglich durch Essen, Schlaf und andere existenzielle Verrichtungen. Irgendwann stellten sich durch stundenlanges tägliches, regungsloses Sitzen in der meditativen Sitzhaltung körperliche Beschwerden ein. Der Rücken schmerzte – der Körper schrie auf. Der Wille zu meditieren, die Hingabe, zu meditieren, waren enorm groß, aber der Körper spielte einfach nicht mehr mit. Das war die Geburtsstunde der Körperhaltungen (= Asanas). Da die Yogis fernab von Menschen lebten, bot sich ihnen die Natur an, um sich inspirieren zu lassen. Sie beobachteten, studierten die Tiere, die Bäume und leiteten daraus die Yoga-Haltungen ab. Wie bewegt sich die Kobra, wie der Hund, wie die Katze und was macht diese Art der Bewegung mit dem Körper? Und nicht nur mit dem Körper, sondern auch mit dem Geist.

Zu den klassischen Asanas kommen bis heute immer wieder Abwandlungen, neue Körperhaltungen hinzu. Das Repertoire der Übungen ist sehr lebendig, dynamisch, dehnbar. Übungen, die vor 1.000 Jahren noch problemlos für den Menschen ausübbar waren, sind heute, durch unsere Art zu leben, zu arbeiten, nicht mehr problemlos praktizierbar. Da spielt dann zum Beispiel der Nacken nicht mehr mit. Wir sind auf Stühlen sitzend groß geworden und nicht auf dem Boden. Wir schlafen in Betten und nicht mehr auf der Erde. Wir nehmen das Auto und die öffentlichen Verkehrsmittel, statt zu Fuß zu gehen. Die Technik hat vieles verändert. Unser Körper wird ganz anders gefordert. Wir werden viel älter als früher. Wir kämpfen mit Zivilisationskrankheiten, von denen man vor Jahrtausenden, Jahrhunderten und vielleicht auch Jahrzehnten noch nichts wusste.

Bei der geistigen Wirkung von Yoga denke ich immer und immer wieder: Die ist aktueller denn je. Hier scheint es keine Zeit zu geben. Kein alt. –  Kein neu. –  Keine Anpassung.

Bei Yogaworld online habe ich im Zusammenhang mit den Ausführungen von mir über die Namen der Yoga-Haltungen den nachfolgenden Text entdeckt:

„Halasana – der Pflug

Halasana bedeutet „Pflugstellung” und bezieht sich auf den Pflug, der die tote Erde pflügt und damit zu neuem Leben erweckt. Im Pflug liegt der Übende auf dem Boden. Die Beine hat er über den Kopf gehoben. Die Zehen berühren den Boden hinter seinem Kopf. In Halasana werden die Wirbelsäule gestreckt und die inneren Organe sowie die Schilddrüse massiert. Darüber hinaus stimuliert diese Stellung das Kehlkopf-Chakra.

Mythos: Die Geschichte von Haladhara
Krishnas älterer Bruder, Balarama, wurde auch Haladhara genannt, weil er einen Pflug (hala) mit sich trug (dhara). Eines schönen Nachmittags beschloss Haladhara ein Bad im großen Yamunafluss zu nehmen. Angeheitert von seinem liebsten Honigwein, befahl er dem Fluss zu ihm zu kommen. Haladhara war es gewohnt, dass seine Befehle befolgt wurden. Und so war er sehr erstaunt, als der Yamunafluss nicht zu ihm kam. Statt jedoch zum Fluss zu gehen, nahm er seinen Pflug und grub das Flussbett um, bis das Wasser schließlich zu ihm floss.

Lektion: Gemäß der Yogaphilosophie hinterlassen sämtliche Handlungen ihre Spur in unserem Bewusstsein. Dabei können sie entweder Spuren von der Landkarte unseres Bewusstseins löschen oder neue Abdrücke hinterlassen. Ebenso wie Haladhara den Fluss zu sich umlenkte, ist auch der Yogi bemüht, den Geist von negativen Gedanken weg und zu positiven hin zu leiten. Ein Abschnitt im vierten Kapitel der Yoga Sutren spricht von eben jener Art, „den Geist zu pflügen“:

Nimittam aprayojakam prakëtînâm varana-bhedas tu tatah kasetrikavat.
Yoga Sutra IV.3

Im Wesentlichen besagt dieses Sutra, dass wir Hindernisse auf unserem yogischen Lebensweg beseite schaffen sollen, um unseren Geist in die richtige Richtung zu lenken. Ähnlich wie der Bauer der sein Feld pflügt, um es bewässern zu können. In diesem Sinne befreit uns „das Pflügen unseres Geistes“ auf gedanklicher Ebene. In der Pflugstellung haben wir die Möglichkeit, das Feld unseres Geistes mit positiven Gefühlen zu pflügen.“ *

Anmerkung: Sutra heißt übersetzt Leitfaden. Sutras sind zentrale Ursprungstexte im Yoga. Und die Yoga-Sutras wurden von Patanjali verfaßt.

Viele Asanas bergen wunderbare Wirkungen für unseren Körper und unendliche Tiefe für unseren Geist.

Und vielleicht eröffnet Euch dieser Post eine neue Perspektive auf die Asanas, die Ihr praktiziert. Lasst es mich wissen! Ich freue mich auf Eure Gedanken und Erfahrungen.

Happy Yoga-Praxis!

Herzensgrüße.
Eure Ute

*www.yogaworld.de

Wie gestaltet sich Yoga in Corona-Zeiten in der GANDIVA YOGA-Lounge?

Liebe Yoga-Interessentin,
lieber Yoga-Interessent,

aufgrund der positiven Mund-zu-Mund-Propaganda meiner Yoga-SchülerInnen und besonders aufgrund des heute erschienenen Artikels in der Rheinischen Post, häufen sich die Anfragen, wie sich Yoga denn hier in der GANDIVA YOGA-Lounge während des Shut-Downs genau gestaltet.

Natürlich musste auch ich am 17. März auf Anordnung der Landesregierung NRW Corona-bedingt die Pforten der GANDIVA YOGA-Lounge erst einmal schließen.

Wie Sie auch im RP-Artikel vom 7. Mai lesen können, dachte ich am 15. März ganz spontan an eine Auszeit! Wie lange hatte ich davon geträumt: einen Monat nur für mich. Der Gedanke dauerte nur Sekunden, dann war mir klar, Ärmel hochkrempeln und jetzt erst recht dafür sorgen, dass die Mitglieder der GANDIVA YOGA-Lounge schnell professionelle Yoga-Anleitungen in Video-Form für Zuhause bekommen. Wann könnte man mehr ENTspannung gebrauchen, als in dieser Krisenzeit?!

Ich lernte innerhalb von einer Woche, das dann allerdings Tag und Nacht, wie man Videos filmt, wie man ausleuchtet, wie das Rohmaterial geschnitten und zu einem ansprechenden Video ‚komponiert‘ wird. Auch das Thema Podcast war ein neues für mich. 1.000 kleine Baustellen, aber ganz viel Spaß am Neuen. Und das gigantische Feedback meiner Mitglieder war jeden Tag wieder Motivation und Ansporn für mich.

Die Mitglieder der GANDIVA YOGA-Lounge erhalten seit Mitte März jede Woche drei Videos:
1 x 60 Minuten Yoga-Haltungen wie aus dem Gruppenunterricht gewöhnt.
1 x 30 Minuten zu einem Special-Thema (zum Beispiel Yoga am Morgen „WAKE UP-YOGA“ oder Yoga zum Runterkommen „SUNDOWNER“ oder Yoga zu einem bestimmten Beschwerdebild, wie Ischias-Schmerzen o.Ä..
1 x 15 Minuten Asana (= Körperhaltung)-Detailarbeit. Hier wird eine Haltung oder eine Atemtechnik in der Tiefe beleuchtet.

Das Sahnehäubchen der Videos: Frl. Arte, meine vierbeinige Yoga-Co-Trainerin, sorgt für Unterhaltung und macht aktiv auf der Matte mit Yoga.

Zu den drei Video gibt es jede Woche eine GANDIVA YOGA insight in Newsletterform per Mail. Hier wird ein Yoga-Thema in den Focus gerückt, Hintergründe werden erklärt.

Alle 2 Wochen steht ein GANDIVA YOGA Podcast zu einem Yoga-Thema zur Verfügung.

Wenn Sie an diesem GANDIVA YOGA Cocooning-Package interessiert sind, schreiben Sie mir bitte eine Mail. Derzeit erhalten die GANDIVA YOGA-Mitglieder dieses Package exklusiv. – Für die Dauer der Schließung.
Werden Sie Mitglied!

Sie können sich gerne für den GANDIVA YOGA-Newsletter anmelden, einfach auf den Buddhakopf oben auf der Startseite klicken, und werden dann automatisch mit den News rund um GANDIVA YOGA versorgt. Aktuell natürlich ganz spannend, wann wir wieder öffnen dürfen, wie es dann mit Workshops weitergeht und und und. Bleiben Sie informiert!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Und wenn Sie jetzt noch rund 8 Minuten Zeit haben, es gibt ein GANDIVA YOGA-Gemeinschafts-Video. Meine Yoga-SchülerInnen, alleine, mit der Familie, mit dem Hund oder der Katze beim Yoga zu Hause. Klicken Sie auf das Foto und Sie gelangen zu YouTube:

Wenn noch Fragen offen sind, rufen Sie mich gerne einfach an (015773863444) oder schreiben Sie mir eine Mail (ute.schwartz@gandivayoga.de).

Herzliche Grüße aus der GANDIVA YOGA-Lounge.
Bleiben Sie gesund!

Ute Schwartz & Frl. Arte (😻)

GANDIVA YOGA insights: Mantra allgemein – das OM im Speziellen

Das Mantra OM – wir alle haben davon gehört, haben es vielleicht auch schon im Gruppenunterricht gemeinsam getönt, wir sind dem Sanskrit-Zeichen auf T-Shirts, Schmuck, Postkarten begegnet, haben es erkannt oder auch nicht, ABER WAS IST DENN JETZT DIESES OM?

Ganz allgemein: Mantren sind Gebetsformeln, Instrumente, Klangfolgen, die machtvoll sind, die das Vermögen haben, den Geist zur Ruhe zu bringen. Mantra setzt sich aus manas und trajate zusammen. Der Geist wird befreit, sprich, kommt zur Ruhe. – Und sollen mit fortgeschrittener Praxis in einen höheren Bewusstseinszustand führen. Hierzu geht Uwe Bräutigam in einem Aufsatz noch tiefer.  Er schreibt, dass mantra auch auf  überwinden zurückgeführt werden kann. Überwunden werden soll der Kreislauf der Wiedergeburten.

Bei der Rezitation eines Mantras kommt es primär auf die saubere richtige Betonung an, auf den Klang, auf die im Körper erzeugten Vibrationen. – Das Verstehen oder die Übersetzung kommt von der Priorität her nach dem Klang.

Ein Mantra kann laut, flüsternd oder im Geiste rezitiert werden. Der Fachbegriff für die Rezitation ist japa.– Die machtvollste Form der Rezitation ist die geistige.

Mit Klang ist nicht der Klang gemeint, der Euch über Eure Ohren erreicht, sondern ein innerer Klang.

Uwe Bräutigam beschreibt in einem Aufsatz über die Macht des Wortes ‚Einführung in die hinduistische Mantra Lehre’, dass sich in jedem Wort, in jedem Mantra, 4 Stufen des Klangs finden:

  1. Der ursprüngliche Klang (para). Urklang, der sich noch nicht ausgedrückt hat.
  2. Der innere Klang (pasyanti).
  3. Der innere Klang, den die Yogis aber im Samadi hören können.
  4. Der grobe Klang, den jeder Hörende über die Ohren aufnimmt.

Im Speziellen schauen wir uns die sogenannten Bija-mantras an. Bija heisst übersetzt Saatkeim . – Gemeint sind einzelne Silben, zu denen auch das OM gehört. Diese kurzen Silben aber stehen für ALLES, für das ganze Universum.
Stellt Euch einen Apfelkern vor. Klein und unscheinbar, selten mitgegessen, also Abfall. Aber dieser kleine Keim trägt das Wissen, das ganze genetische Erbgut eines imposanten, wuchtigen Apfelbaumes in sich.
Genau so ist es mit dem OM. Kurz, aber das komprimierte Wissen des Universums  in sich tragend.

In den Upanishaden ist zu lesen: „AUM steht für die höchste Wirklichkeit“. AUM steht für alles, was  war und was noch kommt.  – Aber auch für das, was jenseits des Vergangenen, Gegenwärtigen und der Zukunft liegt. …
„Das Mantra ist der Bogen, der spirituell Strebende ist der Pfeil und der Herr das Ziel. Spanne jetzt die Bogensehne der Meditation und werde, ins Ziel treffend eins mit ihm.“

Im Sanskrit-Schriftzeichen AUM kann man vier Teile erkennen, die jeweils eine Bedeutung haben, einen Bewusstseinszustand widerspiegeln:

A: Wachheit – Neuanfang, Beginn, Öffnung

U: Traum – auf dem Weg sein, Umbruch, Wandel

M: Tiefschlaf – zur-Ruhe-Kommen, Rückkehr, Ende

Der Punkt: Die unhörbare Dimension von OM (= Turja) – nicht fassbar, nicht zu beschreiben.

OM ist DIE Ursilbe, der Urklang der gesamten Schöpfung, das Absolute, der ursprünglichste und der heiligste Klang, das Ur-Mantra, das Göttliche repräsentierend.

Das OM und die OM-Rezitation nach Dr. Srikrishna:

In diversen Fortbildungen bei Dr. Srikrishna, Arzt und Ausbilder von Yoga-LehrerInnen, gibt es drei Arten, das OM zu rezitieren:

  1. O lang                        M kurz
    Menschen versammeln sich, Gemeinschaft
  2. O  gleich lang wie M
    bei der Rezitation von Mantren, bei denen OM
    am Anfang des Mantras steht
  3. O kurz                        M lang
    Brücke, um nach Innen zu kommen. Tiefe EA und lange AA, ein sehr guter
    Einstieg in Pranayama (Atemtechniken mit Atemanhalten)

Der Klang: sanft – im Fluß – wie Honig fließt – wie eine angeschlagene Glocke – der Klang verschwindet sanft im Nichts.

Die Bauchdecke geht mit der AA nach Innen, das Zwerchfell nach oben (= vollständige AA), dann Bauchdecke entspannen.

Nach längerer Rezitation des OM verzögert sich der Einatemwunsch, der Atem wird sanft und am Ende entsteht eine natürliche Pause. Diese Pause ist nach Dr. Srikrishna das Ziel.

Das OM wird in zahlreichen Quellen als absolute Realität – im Körper zu lokalisieren am Sitz des Dritten Auges – beschrieben. An diesem Punkt zwischen den Augenbrauen vereinigen sich Ida und Pingala, die zweit- und drittwichtigste Energiebahn in unserem Körper, die dann vereinigt zum Scheitelpunkt des Kopfes fließen. Mit dem Ziel der Befreiung.

Von Lama Anagarika Govinda habe ich einmal den Vergleich gelesen, dass das OM wie das Öffnen der Arme sei, um alles zu umarmen, was lebt.

Dr. Tara Michael beschreibt in einem Aufsatz über die ‚Symbole des Yoga’, dass hinter dem die grobstoffliche Welt, dem die feinstoffliche Welt und mit der „kausalen Welt, die die Ursache von allem anderen ist“.

Ich hoffe, ich konnte Euch das OM näher bringen. Und ich hoffe, dass sich dadurch eine Offenheit und Neugierde entwickelt, die uns das OM auch bald schon gemeinsam im Gruppenunterricht rezitieren lässt.

Herzensgrüße.
Eure Ute

GANDIVA YOGA wünscht harmonische und zufriedene Ostertage!

Heute Morgen auf der GANDIVA YOGA-Terrasse ……

Ich wünsche Euch einen wunderschönen sonnigen und guten Tag!

Von Herzen DANKE für Eure lieben Ostergrüße, Osterhasen-Videos, Oster-Briefpost, Fotos, Osterüberraschungen im Briefkasten und vor der Haustüre. Ich habe mich RIESIG gefreut. Und freue mich noch!

Politiker, Virologen, Schauspieler und sonst noch Berufene betonen seit Tagen immer wieder, ‚dieses Osterfest wird ganz anders‘. Und dabei schwingt und klingt etwas Trauriges, Bedrohliches mit. Optimismus ist eigentlich nie dabei.
Es steht außer Frage, dass es die Familie mit Kindern schwer hat, wenn die Kinderbetreuung ausfällt und die Existenz auf der Kippe steht. Es steht außer Frage, dass Singles, die sonst sehr rege und aktiv am Leben teilnehmen, Ruhe, Unsicherheit und Gedankenkarussell zu viel werden können. Es steht außer Frage, dass die Enkel Oma & Opa vermissen und Oma & Opa die Enkel.

Was ich so mitbekomme, waren die Menschen, wart Ihr,  in diesem Jahr so aktiv und kreativ zu Ostern, wie wahrscheinlich noch nie. In den letzten Jahren Ostersamtag noch schnell bei Heinemann reingesprungen und edle Köstlichkeiten für die Familie „eingefangen“. – Dieses Jahr vieles selbst gebacken, Pralinenostereier selbst gemacht. Frisch, köstlich und oft war die ganze Familie an der Herstellung beteiligt. In den letzten Jahren die Deko noch schnell im Fachgeschäft gekauft. In diesem Jahr Vorhandenes improvisiert aufgepeppt und selbst gebastelt. In den letzten Jahren Ostersamstag das Smartphone heißlaufen lassen mit Ostergrüßen. – Das ist in diesem Jahr auch so, aber ich habe wieder etliche Osterkarten per Post bekommen. – Von Euch!
Und das finde ich großartig.

Ich finde, wir können – und sollten – uns heute auch mal gemütlich in die Gartenstühle sinken lassen und stolz auf uns sein, auf die Partnerschaft, auf die Familie. Das war ein ganz schönes Mehr an Tätigkeiten in den letzten Wochen. Aber hier liegt die Betonung auf SCHÖNES. Mich macht Backen, Briefe per Hand schreiben, Improvisieren, kreativ sein und Basteln total zufrieden. Da lege ich abends den Kopf auf das Kopfkissen und gehe mit diesem Gefühl, erfüllt zu sein, schlafen.

Ich wünsche Euch, dass Ihr heute oder morgen mal ein halbes Stündchen nur für Euch in der Sonne sitzt und sich ein Gefühl von tiefer Zufriedenheit breitmacht.
Genießt es!

Ich wünsche Euch von Herzen möglichst gelassene Ostertage!

Und ich wünsche uns, dass wir schon bald wieder zum Yoga hier in der GANDIVA YOGA-Lounge zusammenkommen dürfen. In der Zwischenzeit freue ich mich, dass meine Yoga-Videos Euch so sehr ein Anker sind in diesen Zeiten.

Herzensgrüße. Und viel Freude an der Natur.
Eure Ute & natürlich Frl. Arte

PS:  Der Osterhase hat mir 2 Tage Auszeit ins Nest gelegt. Dienstag geht’s hier weiter und ich melde mich Mittwochabend wieder mit neuen Videos. Und natürlich erst einmal mit dem noch ausstehenden Mudra-Video.

Der GANDIVA YOGA Oster-Vorfreudekalender: Hefezopf gefüllt mit Marzipan und Nüssen

Es gibt zahllose Hefezopf-Rezepte. Ich habe einige ausprobiert. Aber der Beste ist und bleibt der mit Marzipan und Nüssen Gefüllte. Somit steht dann auch der heimliche Hauptdarsteller des diesjährigen Osterfestes klar wieder fest.  Das Rezept dazu habe ich Euch im Vorjahr bereits präsentiert.

Ich habe gezögert, Euch an dieser Stelle wieder zu motivieren, das Osterfest mit einem Hefekranz zu krönen. Grund war der Mangel an Mehl und Hefe in den Geschäften. Gestern war ich in einigen Läden und stellte fest, dass dieser wochenlange Mangel im Moment keinen Versorgungs-Engpass mehr darstellt.

Dann mal los. Besser selber backen, als sich Ostern auch noch beim Bäcker in die Schlange zu stellen oder Eingefrorenes aufzubacken. Das Ergebnis entschädigt für jede Minute, die Ihr an und mit dem Hefeteig ‚gearbeitet‘ habt. – Und der wunderbare Duft, der das Haus erfüllt ….. .

Seid versichert, dieser Hefezopf schmeckt noch sehr viel besser, als er auf dem Foto schon aussieht.

Die Zutaten:
300 ml Milch
750 g Weizenmehl
220 g  Zucker (BIO-Rohrohrzucker)
1 Würfel Hefe (= 42 g)
150 g Butter
2 Eier Größe M
1/4 Teelöffel Kardamom
1 Prise Salz
200 g gemahlene Haselnusskerne (Ich kaufe immer ganze BIO-Haselnüsse und mahle diese kurz vor der Teigzubereitung. Gemahlene Nüsse enthalten leider immer wieder Schimmel.)
1/4 Tonkabohne (Nur, wenn Ihr die sowieso im Backschrank habt!)
100 g Marzipan-Rohmasse
30 g Semmelbrösel
200 g Schlagsahne (BIO)
1 TL Zimt (Bitte nehmt Ceylon-Zimt in BIO-Qualität.)
2 – 3 EL Puderzucker
Tipp von mir: gehackte Pistazien!

300 ml Milch erwärmen. Mehl mit 120 g Zucker mischen und in der Mitte eine Kuhle entstehen lassen.  Hefe zerbröckeln und in die Kuhle geben. 150 ml der lauwarmen Milch in die Kuhle, über die Hefe, gießen. Etwas Mehl vom Rand über die Kuhle geben. An einem warmen Ort abgedeckt 15 Minuten gehen lassen.

Geschmolzene Butter, 1 Ei, Kardamom, Salz, 130 ml lauwarme Milch hinzugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen. Das Volumen sollte sich verdoppeln!

Haselnüsse anrösten, mit 100 g Zucker (ich habe auf 70 g reduziert) und geriebener Tonkabohne mischen. Marzipanrohmasse, Semmelbrösel, Sahne und Zimt verkneten. Haselnussmischung unterkneten.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 40 x 60 cm ausrollen, mit der Füllung bestreichen und von der langen Seite her aufrollen.

Macht die Mitte der Rolle aus, lasst einen Steeg von ca. 3 cm stehen und schneidet die Rolle vom Steeg aus in beide Richtungen bis zu beiden Enden durch.

Die Stränge einer jeden Seite werden miteinander verzwirbelt.

Auf ein Blech setzen und die Enden miteinander verbinden. Formt einen Kranz.

Kranz abdecken und nochmal 30 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Backofen vorheizen: 180 ° Ober-/Unterhitze.

Tipp: Gehackte Pistazien als Topping.

Ei trennen. Eigelb mit 20 ml Milch verrühren und den Kranz damit bestreichen.

Ab in den Backofen. Für ca. 35 Minuten.

Abkühlen lassen und noch lauwarm, mit Puderzucker bestreut, genießen.

Gutes Gelingen! Und wenn Ihr Fragen habt, immer gerne!

Herzliche Oster-Vorfreudegrüße. Bleibt zu Hause! Gesund & fröhlich!
Eure Ute

PS:  Das Rezept ist übrigens aus dem REWE-Kundenmagazin,
Ausgabe 2/2019, Seiten 38 + 39

Der Oster-Vorfreudekalender: Oster-‚Nest‘ selbst gebastelt

In den vergangenen drei Blog-Posts habe ich immer wieder erwähnt, dass sich auch Nachbarn, Freunde, Familienmitglieder, die nicht mit im Haushalt wohnen,  über eine Kostprobe der vorgestellten Leckereien freuen würden. Und ich bin über die Rückläufe begeistert, dass Ihr Gebackenes liebevoll mit dem persönlichen Umfeld teilt. Zu diesen selbst gemachten Leckereien kommt in den nächsten Tagen sicher auch das eine oder andere Nest für gekaufte Süßigkeiten hinzu. Oster-Süßwaren zu kaufen ist grad überhaupt nicht das Problem, aber das Nest zu beschaffen schon eher. Denn Läden, die auf Deko-Artikel spezialisiert sind, scheiden ja nun auch aus. … Und was mancher Discounter mit im Non-Food-Sortiment anbietet, möchte man selten kaufen … .

Bleibt noch zu basteln!

Quelle: Mein schöner Land, Osterausgabe, Heft auf dem Heft, Seite 8

So eine kleine Papiertüte hat bestimmt jeder zu Hause. Von einem Einkauf in der Apotheke, in kleinen Schmuck- oder Mode-Boutiquen oder aber in etwas bunter von Heinemann.

Und dann kann es auch schon losgehen:

  1. Henkel raustrennen und beiseite legen.
  2. Aus den breiten Seitenflächen je einen Halbkreis ausschneiden.
  3. Henkel wieder ankleben.
  4. Ein DIN A4-Blatt auf DIN A5 falten und so einschneiden, dass Schwanzfedern entstehen. An den ‚Po der Tüte‘ kleben (von innen einkleben).
  5. Für Kamm und Schnabel ein Herz aus Pappe ausschneiden. Mittig falten und dann zusätzliche Rundungen für den Kamm hineinschneiden.
  6. Die schmale Kopfseite der Tüte nach außen falten und schräg (für Kamm und Schnabel, also das gefaltete Herz) einschneiden.
  7. Herz durchstecken und festkleben.
  8. Augen aufmalen oder aufkleben.
  9. Mit Stroh befüllen.
  10. Mit Leckereien – selbst gebackenen und gekauften – versehen.

Eine weiße Tüte konnte ich in meinem Fundus nicht entdecken, aber Ostern kann ein Huhn auch mal rot sein. Uni war die Tüte auch nicht. Die Schrift habe ich überklebt. Rote Pappe gab meine Bastelschublade ebenfalls nicht her, aber Ostern ist jede Farbe erlaubt. Je bunter, desto schöner. – Finde ich!

Basteln gehört nicht zu meinen Kernkompetenzen, aber ich zeige Euch das Ergebnis natürlich trotzdem:

Dann schaut mal, was Euer Bastelschrank hergibt. Ein paar Tage Zeit bleibt ja noch. Und das Basteln macht wirklich Spaß.

Happy Basteln.

Herzensgrüße.
Eure Ute

PS:  Wer keine Papiertüte findet, aber gerne basteln möchte, von den roten Tüten mit den weißen Punkten habe ich einen ganzen Stapel. Und den teile ich gerne mit Euch. Die Tüten sind hochkannt. Das gibt schlanke Hühner, die eher etwas aufrecht sitzen. 🙂 Einfach WhatsApp schreiben und ich reiche Euch gerne ein paar Tüten raus.

Der Oster-Vorfreudekalender: Tortina Pasqualina – Ostern auf italienisch

Corona verbindet die Welt wie kaum ein anderes Ereignis in meinem Leben. Italien ist betroffen, wie kaum ein anderes Land. Und so habe ich bewusst ein Rezept gewählt, das bei vielen Italienern Ostern Tradition ist: Blätterteiggebäck mit Spinat und Ei gefüllt, hier in handlicher Törtchenform.  Die Blätterteigtörtchen schmecken heiss und kalt gleichermaßen gut.

Was Ihr braucht:
Eine Muffinform mit 12 Vertiefungen
Wie Ihr auf meinen Fotos seht, könnt Ihr auch einzelne Tartelettesförmchen nehmen. Aber bitte sehr gut einfetten.
300 g frischen Blattspinat
3 Zwiebeln
Olivenöl
Salz
Muskatnuss frisch gemahlen
13 Eier – Größe S (!)
150 g Ricotta
100 g Parmesan
500 g Blätterteig
1 Teelöffel Butter
Pfeffer

Den Spinat putzen und waschen. Die Zwiebeln schälen und fein hacken. In etwas Olivenöl andünsten. Den Spinat und 3 Esslöffel Wasser hinzugeben und den Spinat zusammenfallen lassen. Herausnehmen und ausdrücken. Dann fein hacken.
In einer Schüssel mit zwei Esslöffeln Olivenöl, Salz und Muskat würzen. 1 Ei, den Ricotta und die Hälfte des Parmesans vermengen und zum Spinat geben.

Den Blätterteig ausrollen und 12 Teigkreise (ca. 10 cm Durchmesser) ausstechen. Den restlichen Teig zusammenkneten, ausrollen und 12 kleinere Teigkreise (ca. 8 cm Durchmesser) ausstechen.

Die 12 Mulden der Muffinform mit Backpapier auslegen oder einfetten und je einen großen Teigkreis einlegen und die Ränder hochziehen.

Die Spinatfüllung in die Mulden geben und dann ganz vorsichtig je 1 Ei hineinschlagen.

Mit Pfeffer würzen und mit dem restlichen Parmesan bestreuen. Die überstehenden Teigränder nach innen einschlagen. Die kleineren Teigkreise als Deckel auflegen.

Die Törtchen mit Öl bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 200° Ober- und Unterhitze 17 bis 25 Minuten backen.

Mmmmmmmhhhhhhhhhhmmmmmmm!

Oster-Vorfreude-Herzensgrüße. Macht’s Euch schön und gemütlich zu Hause!
Eure Ute

Quelle: ALDI inspiriert, Ausgabe März/April 2019

Der Oster-Vorfreudekalender: Rüeblichueche …. so sagen die Schweizer!

Vor 17 Jahren habe ich mir ein Backbuch gekauft und dieser Kuchen begleitet mich seitdem jedes Jahr zu Ostern:

Möhrenkuchen  – so nenne ich ihn. Mag lapidar klingen und auch etwas strange ‚Backen mit Möhren? ….‘, aber er ist definitiv immer ein Highlight. Ganz wenig Mehl (nur 50 g), ein hoher Anteil Mandeln und viele Möhren. Und dazu die Marzipanmöhrchen. Einfach nur lecker. Das Ergebnis ist leicht und saftig. Und genau das passt besonders zum diesjährigen Osterfest. Wir bewegen uns zurzeit wahrscheinlich alle etwas weniger als sonst und da kommt so eine leichtere, gesündere Leckerei für die Kaffeetafel doch genau richtig.

Und außerdem: Backen ENTspannt!

Bitte auf die Einkaufsliste setzen:
250 g zarte BIO-Möhren
1 große unbehandelte Zitrone (Schalenabrieb + Saft)
250 g Mandeln, frisch mahlen
50 g Mehl
2 TL Backpulver
6 Eier
120 g Zucker (Hier habe ich schon von 160 g auf 120 g reduziert.)
Etwas Butter und Semmelbrösel für die Form
200 g Puderzucker und  2 – 3 Esslöffel Zitronensaft
200 g Marzipan-Rohmasse
Schokohasen (gibt’s in jedem Supermarkt, sind dann allerdings
einzeln in Folienpapier eingepackt)
evtl. Lebensmittelfarbe (zum Einfärben von Möhrchen und Grün)

BIO-Möhren abschrubben und fein (!) reiben oder von der Küchenmaschine reiben lassen. Mit Zitronenschale und -saft mischen.

Den Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen.

Springform einfetten und dünn mit Semmelbröseln ‚auskleiden‘.

Mandeln mahlen. Mandeln, Mehl und Backpulver mischen. Die Eier trennen. Eiweisse steif schlagen, den Zucker nach und nach reinrieseln lassen. Eigelbe nacheinander darunterziehen. Möhren- und Mehlmischung drauf häufen, mit dem Schneebesen untermischen.

Teig in die Form füllen. 40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!
Kuchen in der Form noch 5 bis 10 Minuten stehenlassen. Danach aus der Form befreien und abkühlen lassen.

Puderzucker mit Zitronensaft verrühren und auf der Oberfläche verstreichen.

Und dann nach Herzenslust dekorieren. – Mit Ostermotivschoki, mit Marzipan, mit was auch immer vielleicht noch in Eurem ‚Süßen Schrank‘ liegt.

Wenn Ihr es noch bunter mögt, könnte das Ergebnis so aussehen:

Bitte plant 1  1/4 Stunden für diesen saftig-lecker-leichten Osterkuchen ein.
Kalorien pro Stück: nur 185!

!   Ein Hinweis noch zu den Hasenbrötchen mit Mango-Ananas-Orangen-Konfitüre: Ich hatte 1.250 g Früchte und Saft und habe trotzdem nur 500 g (anstelle von 625 g) Gelierzucker 2 : 1 reingetan. Hat super funktioniert und schmeckt einfach nicht ganz so süß.

Ich wünsche Euch heute schon eine wunderschöne, bunte Oster-Kaffeetafel. Und vielleicht stellt Ihr Familienangehörigen, Freunden, Nachbarn die nicht bei Euch sein können, ein Stück Möhrenkuchen vor die Haustüre.

Eure Ute

Quelle: Cornelia Schinharl, Basic baking, GU Verlag, 2003, Seite 41

Der Oster-Vorfreudekalender: Himmlische Osterhasenbrötchen mit Mango-Ananas-Orangen-Konfitüre

Geplant hatte ich, den diesjährigen GANDIVA YOGA Oster-Vorfreudekalender am 5. April zu starten und 8 Tage später, am Ostersonntag, zu beenden.
Durch Corona und unser reduziertes Einkaufsverhalten melde ich mich nun mit meinen Tipps für ein schönes Osterfest schon früher. Wenn Euch eine Idee gefällt, bleibt noch genügend Zeit, die Zutaten beim nächsten Einkauf, der zwingend sein muss, einfach mitzubringen. So wird der diesjährige Oster-Vorfreudekalender kein Countdown bis Ostersonntag sein, sondern eine Sammlung von 8 Ideen.

Ich persönlich finde es gerade in diesem Jahr besonders wichtig, dass Ostern lecker, bunt, abwechslungsreich wird und die Vorbereitungen der ganzen Familie Spass und Zeitvertreib bringen. Der beliebte große Oster-Brunch muss ja leider entfallen, aber wer hindert uns daran, einem lieben Nachbarn, einer Freundin, den Eltern, wem auch immer, zwei, drei Brötchenhasen mit einem Schälchen der köstlichen Konfitüre vor die Türe zu stellen?!

Der heutige Sonntag mit den Hasenbrötchen und der Konfitüre hat mir SEHR viel Spaß bereitet. Auch wenn man etwas Phantasie braucht, um in meinen Brötchen die Hasen zu erkennen. Geschmacklich aber TOOOOPPPPPPPPPP!
Meine Küche duftet verführerisch und vielversprechend.

Auf geht’s! – Was Ihr braucht:

Konfitüre:
300 g Mango-Fruchtfleisch (= 1 Mango)
400 g Ananas-Fruchtfleisch (= 1/2 Ananas)
300 g Orangenfilets (= ca. 4 Orangen)
5 Esslöffel frisch gepressten Zitronensaft
500 g Gelierzucker 2 : 1

Vier Gläser (à 375 ml) auskochen. Für die Konfitüre Fruchtfleisch, Orangenfilets und Zitronensaft zum Kochen bringen. Fünf Minuten köcheln lassen. Pürieren, den Gelierzucker hinzugeben und aufkochen. Drei Minuten sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe. Evtl. noch 2 Minuten weiterkochen lassen. Erneute Gelierprobe. Die fertige Konfitüre in die heiß ausgespülten Schraubgläser füllen und verschließen.

Für 12 Hasenbrötchen:
350 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
2 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Salz
40 g Butter
200 g Saure Sahne
1 Ei
4 Esslöffel Milch

Mehl mit Trockenhefe, Zucker und Salz mischen. In eine Schüssel geben.
In einem kleinen Topf die Butter auf kleiner Flamme zerlassen. Die Saure Sahne und das Wasser hinzugeben. Alles lauwarm erhitzen. Die Butter-Saure Sahne-Mischung zum Mehlgemisch geben und einen geschmeidigen Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort (Heizung oder Backofen auf 60° stellen) gehen lassen, bis das Volumen sich verdoppelt hat.

Den Backofen auf 180° vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Teig zu einer Rolle formen. Diese in zwei Hälften schneiden und aus jeder Hälfte 6 Portionen schneiden. Macht 12 Portionen.

Jede Portion zu einem ovalen Laib formen. Mit einer Küchenschere 2 x flach entlang der Kugel die Ohren einschneiden und etwas nach hinten umklappen.
Dieses „etwas nach hinten umklappen“ habe ich nicht ernst genug genommen und Ihr seht ja auf meinen Fotos, was dann passiert …. die Häschen legen die Öhrchen an. …

Die Ohren etwas in die Länge ziehen, da diese beim Backvorgang „einlaufen“.

Hasen weitere 20 Minuten gehen lassen. In dieser Wartezeit das Ei mit den 4 Esslöffeln Milch verquirlen. Hasen mit dem Ei-Milch-Gemisch einstreichen. Mit genügend Abstand auf das Backblech setzen.

Die Hasenherde 18 bis 20 Minuten goldbraun backen.

Die Hasenbrötchen lassen sich super einfrieren!!!!!

HAPPY GENIEßEN! Wenn Ihr Zeit und genügend Mehl habt, dann macht doch schonmal vorab eine Proberunde. SEHR LECKER! Nicht nur zu Ostern.

Herzensgrüße. Bleibt gesund & fröhlich!
Eure Ute

Quelle: EINFACH HAUSGEMACHT, Ausgabe 2/2020, Seite 13

Corona-Virus-Pandemie: Yoga-Kurse ab Dienstag seitens der Landesregierung NRW nicht mehr gestattet

Liebe GANDIVA YOGA-Mitglieder,
liebe Freunde von GANDIVA YOGA,

es betrübt mich sehr, Euch gerade JETZT und in den kommenden Wochen, also in einer Krisenzeit, keinen  physischen Raum, keinen geschützten Raum mehr für ENTspannung, Runterkommen, Wohlgefühl, Miteinander,  Gelassenheit bieten zu können.
Die Landesregierung NRW hat heute in einer Kabinettsitzung beschlossen, dass „ab Dienstag (17. März) der Betrieb von Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt ist. Ebenso ab Dienstag sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet.“.

Ich halte diese Verfügung für überfällig, konsequent und richtig. Das Wohl derjenigen unter Euch, deren Immunsystem oder Alter sie einer Riskogruppe angehörig macht, steht über allem. Gerade in der letzten Woche haben sich einige von Euch für die nächsten Wochen von der Teilnahme an den Yoga-Kursen entschuldigt. Entweder, weil sie zur Risikogruppe zählen oder weil sie sich berufsbedingt selber als Risiko einschätzen und andere nicht gefährden möchten. – Oder aber, weil sie sich einfach im Moment nicht mehr in einer Gruppe von Menschen wohlfühlen, einfach Respekt bis Angst vor diesem Virus haben. Ich habe gestern und heute intensiv darüber nachgedacht, schließen oder nicht. – Mit der klaren Tendenz auf Schließen als Schutz Eurer Gesundheit. Und nun erscheint heute die Pressemitteilung der Landesregierung NRW und damit geht kein Weg mehr an der sofortigen Einstellung der Yoga-Kurse vorbei.

Ein großer Teil von Euch fiebert seit Monaten den Faszien-Yoga-Workshops entgegen. Der erste Workshop sollte kommenden Samstag starten. Ich glaube, ich brauche es nicht extra zu sagen ….. dieser Workshop entfällt.
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!!!

Sobald es mir wieder erlaubt ist, mit Euch gemeinsam – und UNBESCHWERT – Yoga zu praktizieren, melde ich mit von Herzen gerne sofort bei Euch. Und dann gibt es auch einen zeitnahen Nachholtermin für den ausgefallenen Faszien-Yoga-Workshop.

Und damit Ihr Zuhhause weiter Yoga ‚leben‘ könnt, habe ich einige Aktivitäten meinerseits für Euch vorgesehen:

Yoga-Praxis 90 Minuten als Audio-Mitschnitt
Ich habe letzte Woche Donnerstag (12. März) im frühen Kurs die Yoga-Stunde mitgeschnitten (Audio-Datei). Am gleichen Abend haben die Yoga-SchülerInnen, die sich als der Risikogruppe zugehörend bei mir gemeldet haben, diese Aufnahme per WhatsApp übermittelt bekommen.
Bitte meldet Euch bei mir, wenn auch Ihr über diesen Audio-Mitschnitt  zu Hause praktizieren möchtet. Voraussetzung: WhatsApp.

Was ich immer schonmal über Yoga wissen wollte
Stellt mir per Mail die Fragen, die Euch in puncto Yoga immer schon unter den Nägeln brennen. Fragen zu Yoga-Haltungen, zu Yoga bei bestimmten Beschwerdebildern, zur Yoga-Philosophie, zu Meditation, zu Yoga-Stilen, und und und. Ich werde dann die Themen, die für einen größeren Kreis von Euch interessant sind, als Podcast aufbereiten und allen Mitgliedern von GANDIVA YOGA zugängig machen.
Schreibt mir! Lasst uns im Austausch bleiben!

GANDIVA YOGA-Übungs-Videos
Ich arbeite an einer Lösung, Euch online über einen Log-in  zu Übungs-Videos, Erklärungen zu Atemtechniken, Meditationen etc. zu ermöglichen.
So wäre Eure Yoga-Praxis zu Hause gewährleistet. Das ist ein zeitintensives Projekt und ich werde ab sofort mit Hochdruck daran arbeiten.

Passt auf Euch, Eure Lieben, Nachbarn, KollegInnen und alle anderen auf.
Bleibt gesund.
Ich werde alles tun, Euch online mit Yoga zu versorgen.

Herzensgrüße.
Eure Ute

PS: In der Lounge lagern einige rutschfeste Matten und Kissen von Euch. Wenn Ihr Euer Yoga-Equipment lieber zu Hause habt, meldet Euch und wir vereinbaren einen Abholtermin.

 

 

 

Dynamisches Faszien-YOGA – Workshop-Termine 1. Halbjahr

Faszien können verkleben, verkümmern und dabei hauchdünn wie Pergamentpapier werden, vertrocknen, verfilzen, sich verkürzen, brüchig werden, Risse bekommen. Schmerzentstehung und Einschränkungen der Beweglichkeit sind die Folge.

Wie viele Menschen laufen über Jahre mit Rückenschmerzen von Arzt zu Arzt, von Orthopäde zu Orthopäde, …… und irgendwann wird „Ursache unbekannt“ bescheinigt. Robert Schleip, DER Faszien-Papst Deutschlands, sagt dazu, dass nur maximal bei einem Fünftel aller Rückenschmerzen die Bandscheibe die Ursache ist. Die Mehrheit aller Rückenschmerzen ist auf den Auslöser Lendenfaszie zurückzuführen, die verklebt ist.

Faszien-YOGA lehrt uns, mit dem Körper und den Dehnungen zu spielen. Und dabei braucht und bekommt die Faszie weit mehr als das Training mittels einer Faszien-Rolle. Hier wird der Körper zum ‚Werkzeug‘. Wir dehnen den Körper von Kopf bis Fuß, über Gelenke hinweg und halten so die Faszie geschmeidig.

Also ist Faszien-Yoga weit mehr als die Praxis mit der Faszien-Rolle. Deutschland rollt. Aber wie Ihr richtig rollt, wie lange, wann und wann nicht, wie oft pro Woche, schnell oder langsam, all das solltet Ihr wissen, wenn wir der Faszie Gutes tun möchten.

Mein Anspruch ist, dass die TeilnehmerInnen meiner Faszien-Yoga-Workshops so viel über Faszien lernen und verinnerlichen, dass sie zu Hause in der Lage sind, jede bekannte Bewegung, Haltung, Übung spielerisch neu zum dynamischen Faszien-Yoga werden zu lassen.

Termine 1. Halbjahr 2020:

Block  I:  Samstag, 21. März – 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Block II:  Samstag, 04. April – 12:30 Uhr bis 14:30 Uhr
Block I + II, 5 Zeitstunden gesamt, 75 € inklusive Ingwertee, Wasser, Süßem.
Maximal 10 TeilnehmerInnen, mindestens 6.

Block  I: Samstag, 25. April – 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr
Block II: Samstag, 09. Mai   – 12:30 Uhr bis 14:30 Uhr
Block I + II, 5 Zeitstunden gesamt, 75 € inklusive Ingwertee, Wasser, Süßem.
Maximal 10 TeilnehmerInnen, mindestens 6.

Bitte bringt Block und Stift mit. Eine rutschfeste Matte erleichtert das Arbeiten mit der Faszien-Rolle. Faszien-Rollen sind in der GANDIVA YOGA-Lounge vorhanden. Oberteile mit Kapuze erschweren das Faszien-Training mit der Rolle. 🙂

Ich freue mich, Euch die faszinierende Welt der Faszie näher zu bringen. Mit Euch zu erarbeiten, was die Faszie braucht und was sie ‚zermürbt‘.

Eure Ute

Mit Kupfer-Cent-Münzen für eine Welt ohne Kinderlähmung

Vielleicht geht es Euch auch so: In diversen Döschen und Schachteln in der Küche lagert Ihr die 1, 2 und 5 Cent-Stücke aus. Und sammelt und sammelt …. bis die nächste Schachtel fällig ist. Wer hat schon Lust auf ein bleischweres Portemonnaie?
Vor einigen Tagen saß ich bei meiner Ärztin im Wartezimmer und las über das Aktions Bündnis Kupfercent. Mönchengladbacher Schulen sammeln Kupfer-Cents für einen guten Zweck: Eine Welt ohne Kinderlähmung. Rotary International sammelt Geld, um Kinderlähmung auszurotten.

Also habe ich heute morgen meine gesammelten Kupfer-Centstücke in die Arztpraxis gebracht und mir vorgenommen, Euch in diese tolle Aktion einzubeziehen.
Wer nun also auch unter einem bleischweren Portemonnaie ‚leidet‘ oder gar in Gläsern oder Kästchen Kupfer-Coins gesammelt hat, bitte bringt diese mit in den Yoga-Unterricht. Ich habe ein Kästchen aufgestellt. Lasst uns einen Beitrag für eine Welt ohne Kinderlähmung leisten.

Ich werde unsere Kupfer-Cent-Sammlung dann Mitte März bei Frau Dr. Ulrike van Bömmel in der Praxis abgeben.

Die drei Rotary-Clubs in Mönchengladbach verdoppeln die gesammelten Summen bis zu einer Höhe von 1.500 €. Die Endsumme wird dann durch die Bill & Melinda Gates Foundation nochmal um 200 % aufgestockt.

Das Geld wird in Impfstoff umgesetzt.

Happy Hervorkramen ! Ich habe eben noch im Keller in einer Umzugskiste ein Behältnis mit Kupfergeld gefunden. Denkt bitte nach, wo sich noch Kupfer-Münzen versteckt haben könnten! Und dann Cent-Stücke einpacken und zur nächsten Yoga-Stunde mitbringen.

Lieben Dank im voraus!

Herzensgrüße.
Eure Ute

Happy New Year!

Liebe GANDIVA YOGA-Yoginis und -Yogis,
liebe Freunde von GANDIVA YOGA,

nachdem gestern bestimmt bei Euch allen Smartphone und Email-Account heiss gelaufen sind, kommen meine Wünsche bewusst erst heute.
Ich wünsche Euch und Euren Familien von Herzen ein möglichst unbeschwertes, glückliches, gelassenes, gesundes Jahr 2020. Und ich hoffe, Ihr habt alle noch ein paar Tage Ruhe, ehe der Job wieder ruft. Wenn ich eines in den letzten beiden Tagen oft gehört und in Neujahrswünschen gelesen habe, ist es, „Jetzt erstmal wieder Luft holen!“, „Hoffentlich kommen jetzt ein paar ruhige Tage! …. .
Die verlockende Zeit der guten Vorsätze läuft auf Hochtouren. Und vielleicht erinnert Ihr Euch, dass ich im Sommer ein Buch empfohlen hatte: Die Chemie des Glücks. Die Autorin, Dr. Loretta Graziano Breuning, verspricht darin, dass wir innerhalb von 45 Tagen neue Gewohnheiten ausbilden können, wenn wir nur jeden Tag das neue Verhalten wiederholen. Ohne auch nur einen Tag Pause zu machen. 

Und so mache ich es: Einfach Kürzel zu jedem Vorsatz anlegen und jeden Abend im Kalender die Kürzel eintragen, wenn Ihr das Verhalten, die gewünschten Verhaltensweisen, ausgeführt habt. Toi, toi, toi! Und nach 45 Tagen sollten die guten Vorsätze zu neuen Gewohnheiten im positivsten Sinne geworden sein. Ich drücke uns allen die Däumchen.

Zum Nachdenken:
In meinem Bekannten- und Freundeskreis gab es in den letzten Monaten gravierende Einschnitte zum Thema Gesundheit. Von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr, wie es war und wird auch nie wieder so werden. Und irgendwann kam in mir der Gedanke hoch (ich haderte gerade damit, etwas tun zu MÜSSEN), dass ich dankbar sein sollte, Dinge noch tun zu können. Auch wenn es Vorgänge, wie Laub fegen, Müll rausbringen oder die Buchhaltung machen, sind. Es bleiben die gleichen Tätigkeiten, ob ich mir sage, ich MUSS das jetzt tun oder ob ich sage ich DARF oder KANN das noch tun, aber es macht einen riesen Unterschied für meine Stimmung, meine innere Ruhe und meine Energiebilanz. Eben noch total abgenervt, aufgewühlt und dann dankbar, ruhig. Ich würde nicht die Wahrheit sagen, wenn mir diese Abgrenzung immer gelänge, aber immer wenn ich daran denke, schwenke ich von ‚ich muss‘ (oder ‚warum muss ICH immer ….?‘) auf ‚ich darf‘, ‚ich kann noch‘. – Und das ist eine Wohltat. Probiert’s einfach mal aus!
Ich wünsche Euch eine entspannte zweite Tageshälfte und noch drei ruhige Tage, ehe am Montag wieder die Berufung ruft.
Herzliche Neujahrsgrüße. Danke von Herzen für Euer Vertrauen 2019 und ich freue mich sehr auf die Zeit mit Euch in 2020.
Eure Ute

 

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 24. Dezember: Es ist soweit!

Die Blechschmuckdosen gefüllt mit Selbstgebackenem, das Zuhause liebevoll geschmückt, im Kühlschrank warten die Zutaten für das Festtagsessen, die Kinder sind aufgeregt, Gäste werden herzlich erwartet. Vielleicht läuft im Hintergrund schon leise stimmungsvolle Weihnachtsmusik. Es bleibt Zeit, noch bei lieben Menschen auf einen Tee vorbei zu schauen.

Die Gäste kommen und jeder gestaltet mit an dem Heiligen Abend. Kochen ist doch gemeinsam am schönsten. Dabei ein Gläschen Wein genießen. Das gemütliche Beisammensein dauert kurzweilige Stunden. Es wird viel gelacht. Die Geschenke sind nicht wichtig, es ist der Austausch, das sich Sehen, das Zeit füreinander haben, unbeschwert sein, sein zu können, wie man ist.

Und dann kommt die erste Rauhnacht. Die 13 Wunsch-Zettelchen sind geschrieben und in der Nacht zum 1. Weihnachtstag wird der erste Wunschzettel verbrannt. Ich wünsche Euch schon heute, dass sich all Eure 12 Herzenswünsche erfüllen und Ihr es spielend schafft, den 13. Wunsch aus eigener Kraft in die Tat umzusetzen.

Und wenn wir den Kopf spät in der Nacht zufrieden und glücklich auf das Kopfkissen legen, bleibt noch Raum, dankbar zu sein für unser privilegiertes Leben.

All das wünsche ich Euch heute.

Und wenn es anders kommen sollte ……. :

Ich-Kalender 2019, Vision Creativ Verlag

FRÖHLICHE, BUNTE, KOMMUNIKATIVE, GESELLIGE, HUMORVOLLE, LECKERE, UNBESCHWERTE WEIHNACHTEN! Das wünsche ich uns!

Von Herzen frohe Weihnachten!
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 23. Dezember: Engel aus Treibholz

Ihr erinnert Euch an das 4. Advents’türchen‘?! Ich hatte von meiner Idee erzählt, aus Treibholz einen Engel zu basteln.

Und das waren die Zutaten:

Und so ging’s weiter:

Die Styroporkugel Partie für Partie mit Bastelkleber einschmieren und den Wollfaden schneckenförmig legen und in den Kleber drücken.

Der Engel hat eine Korsage als Kleid bekommen.
Fertig!

Die Co-Produktion von Claudia und mir hat auch einen Namen: Kuni Snowflake.

Ich habe in den letzten drei Wochen wunderbar viele Nachrichten von Euch bekommen. Mails und WhatsApps mit Kommentaren und Fotos von Euren Werken. – Was Ihr alles nachgekocht, nachgebacken, ausprobiert, an Geschenktipps umgesetzt habt.  Und nun würde mich natürlich interessieren, ob sich jemand an dem Engel aus Treibholz versucht hat. Schreibt mir!

Kuni Snowflake hängt übrigens in einem der Glasschiebe-Elemente vom Yogaraum in den Garten. Sieht SEHR schön aus.

Der Countdown läuft. Ich wünsche Euch einen möglichst ENTspannten Montag. Und hoffentlich bleibt Raum für Vorfreude, für gemütliche Momente, für Weihnachtsmusik und Plätzchenduft.

Herzliche Weihnachts-Vorfreude-Grüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 22. Dezember: Was hat Frischhaltefolie mit Faszien zu tun?

Stellt Euch vor, Ihr legt 50 Bahnen Cellophan übereinander. Eine recht stabile Angelegenheit. Das Päckchen aus 50 übereinander gelegten Frischhaltefolien zu zerreißen, dürfte ein ziemlicher Kraftakt sein. Und so stark wie diese 50 Blatt Cellophan ist das muskuläre Bindegewebe um Euren unteren Rücken, sprich die Lendenfaszie!!!!!

Und so wird es auch greifbarer, dass unser Spiderman-Anzug aus Faszienbahnen einen Anteil von durchschnittlich 20 Kilogramm an unserem Körpergewicht ausmacht.

Stellt Euch weiter vor, Ihr steht mit gegrätschten Beinen und geht in eine maximale Vorbeuge, lasst den Oberkörper aushängen. Was glaubt Ihr, welche Körperpartie Euch in der Position hält? Die Rückenmuskulatur? Weit gefehlt! Es ist die Lendenfaszie. Forschungen haben gezeigt, dass Schulter- & Nackenbeschwerden sowie Rückenschmerzen oder Sportverletzungen oft nicht in den Muskeln begründet liegen, sondern in den Faszien. Entstanden durch Verfilzungen und Verklebungen der Faszien. Faszien können übrigens auch vertrocknen und aufgrund dessen brüchig werden.
Faszien sind auch für das Zusammenspiel unserer Muskeln verantwortlich. Sie übernehmen die Kraftübertragung von Muskel zu Muskel.  Während die Faszie ein eigenständiges, unabhängiges Organ ist, ist der Muskel von seiner ‚Hülle‘ abhängig.
Werden die Faszien unbeweglicher, sind wir in unserer ganzen Beweglichkeit eingeschränkt. Sind unsere Faszien nicht gesund, stehen wir nicht optimal in der Kraft und sind verletzungsanfälliger.
Ist die Faszie gesund, wird die Muskulatur entlastet.

Wir trainieren in klassischen Yoga-Haltungen auch schon unsere Faszien. Dynamisches Faszien-Yoga ist darauf ausgerichtet, die Faszienbahnen optimal zu stimulieren.  Das heißt, die Euch bekannten Yoga-Übungen werden abgewandelt, in einer spielerischen Form. In bekannten Haltungen werden immer wieder neue Dehnungen gesucht und erzeugt.
Im Yoga dehnen wir bestimmte Muskel-Partien. – Faszien-Yoga dehnt in langen Faszien-Ketten über Gelenke hinweg.

Wir dehnen im Faszien-Yoga spielerisch, wir federn, wir schwingen, wir hüpfen, wir springen, wir setzen die Rolle ein und unterstützen unsere Bewegungen mit Gewichten.

Die Faszien-Rollen sind schon geliefert!

Und so werde ich die kursfreie Zeit und den Januar nutzen, ein Konzept zu erarbeiten, Euch Faszien-Yoga-Übungen näher zu bringen.

Ihr dürft gespannt sein! – Faszinierendes Faszien-Yoga.

Ich wünsche Euch einen ‚heimeligen‘ 4. Advent.

Herzensgrüße.
Eure Ute

 

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 21. Dezember: Himmlische Gewürzkuchen – SUPER lecker und schnell gemacht

Wer es bis heute zeitlich nicht geschafft hat, Weihnachtsplätzchen zu backen, kann das Vorhaben mit diesem wirklich einfachen Rezept noch an diesem Wochenende nachholen. Das Ergebnis jedenfalls ist sensationell lecker. Und wenn Ihr schon gebacken habt und sich nun überraschend Besuch für die Festtage angekündigt hat, habt Ihr hier noch eine tolle Möglichkeit, Eure Bewirtungspalette zu erweitern. Solltet Ihr nach einem Mitbringsel für liebe Freunde suchen, dann habt Ihr hiermit den ultimativen Tipp:

Saftige Gewürzkuchen

250 g  Margarine (ich habe Butter genommen)
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker (ich habe noch 1/2 TL gemahlene Bourbon-Vanille hinzu gegeben)
4 Eier
1 Päckchen Schokoladenpuddingpulver
2 EL Kakao
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen BIO-Lebkuchengewürz (= circa 2 EL)
125 ml Milch
400 g Kuvertüre (wahlweise hell oder dunkel)
Walnuss-Hälften, geschälte Mandeln, ganze Pistazien, was auch immer zum Dekorieren

Alle Zutaten (bis auf die Nüsse, Mandeln, Pistazien)  im Thermomix oder mit dem Rührgerät circa fünf Minuten lang verrühren.

Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 180°C Heissluft 20 Minuten lang backen. Ich habe ein kleineres, tieferes Backblech im Format 30 x 40 cm genommen.

Während der Backzeit, Walnuss-Hälften, Mandeln und Pistazien fettfrei in einer Pfanne anrösten. Einen Hauch von Zucker darüber streuen und somit leicht karamellisieren.

Wenn die ‚Kuchenplatte‘ ausgekühlt ist, in kleine Quadrate (circa 3 x 3 cm) schneiden und mit Kuvertüre bestreichen. Verziert die noch weiche Kuvertüre mit den Walnuss-Hälften, den Mandeln und Pistazien.

Mit circa 1,5 Stunden Zubereitungszeit seid Ihr dabei! Und für dieses himmlische Ergebnis ist das meiner Meinung nach nicht viel. Am aufwändigsten ist übrigens das Verzieren. Und da ist Eurer Kreativität keine Grenze gesetzt.

Grüße aus der Weihnachtsbäckerei.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 20. Dezember: Die Rauhnächte und das magische Ritual der 13 Wünsche

Die Rauhnächte stehen vor der Tür! Ich würde mich nun wirklich nicht als „abergläubig“ bezeichnen, aber ich merke, dass ich, je näher es auf den Heiligen Abend zugeht,  auf Dinge achte, wie:
– Habe ich noch geliehene Bücher, die zurück müssen?
– Bekommt jemand noch Geld von mir?
– Frisörtermin noch vor den Rauhnächten!
Vor den Rauhnächten: alle Wäsche waschen und wegräumen.
– Sollte ich nicht noch den Keller aufräumen?

Rauhnächte, auch Losnächte (von Los, losen -> vorhersagen) genannt, damit sind die 12 Nächte zwischen dem Heiligen Abend und den Heiligen Drei Königen gemeint. Eine magische Zeit. Eine Zeit, in der die Tore zwischen dem Diesseits und dem Jenseits offen sein sollen. Eine Zeit des Insichgehens, der Vertreibung, der Auflösung, der inneren Reinigung, des Neubeginns und des sich BeSINNens. Eine Zeit, in der wir aufgrund von Zeichen darauf schließen können sollen, wie das Neue Jahr wird. Die Rauhnächte tragen, so sagt man, das ganze folgende Jahr in sich. Jede Nacht steht für einen Monat des Jahres. Die erste Rauhnacht ist die Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und steht für den Januar.

In den Rauhnächten kämpft das Chaos mit der Ordnung. Schlechte Energien gegen die guten. Und wenn ich zum Beispiel den Keller nicht noch aufräume, verfangen sich die schlechten Energien in der Unordnung und bleiben das ganze Jahr 2020.

An den 12 Tagen wurde früher nicht gearbeitet, es wurde gefeiert und das Familienleben in den Mittelpunkt gestellt. Wer in dieser Zeit eine Tür knallt(te), muss(te) mit Blitz und Donner rechnen. Wer weisse Wäsche raushängt, den kann der Tod eines Angehörigen treffen (weisse Wäsche -> Leichentuch). Und wer sich die Haare in diesen Tagen schneiden lässt, den werden im neuen Jahr Kopfschmerzen plagen.

Wer diese Rauhnächte mit der entsprechenden inneren Haltung begeht, sich einlässt auf diese Zeit, kann über Träume, Meditationen, Eingebungen, Ideen und Begegnungen Lösungen zu aktuellen Situationen und Herausforderungen erhalten.

Wenn jede Nacht für einen ganzen Monat steht und Träume, Begegnungen, Gedanken (z.B. in der Meditation) so weitreichend sind, dann macht es Sinn, aufzuschreiben, was uns auffällt, was uns beschäftigt. Und am Ende eines jeden Monats – und am Ende des Jahres – lesen wir, was uns in der jeweiligen Nacht umgetrieben hat und können vergleichen mit dem, was dann wirklich in dem Monat passiert ist.

Ganz frisch, Ende November diesen Jahres, ist zu dem Thema Rauhnächte ein inhaltlich und gestalterisch wunderschönes Buch erschienen:

Es ist nicht einfach nur ein Buch, sondern ein WORKBOOK, ein persönlicher Begleiter durch die Rauhnächte. Und dann auch ein Nachschlagewerk für das kommende Jahr!

Noch ist Zeit, dieses Besuch zu besorgen. Frau Degenhardt (Friedrichstraße 14) hilft Euch da sicher gerne schnell und unkompliziert weiter.

Und wer sich nicht in der Tiefe mit den Rauhnächten beschäftigen möchte, der kann ja mit ein paar kleinen Ritualen starten.

Wer gerne meditiert oder jetzt damit beginnen möchte, richtet sich einen Platz im Haus ein und nutzt die Rauhnächte, in denen die Meditation besonders wirkungsvoll sein soll.

Zündet in jeder Rauhnacht für diese jeweilige Nacht eine Kerze oder ein Teelicht an. Lasst die Kerze oder das Teelicht in dieser Nacht (sicher!) ausbrennen.

Ich habe in den letzten Jahren viel über die Rauhnächte gelesen und ein Brauch hat mir besonders gefallen. Man schreibt 13 Wünsche auf 13 gleich aussehende Zettel und verbrennt jede Nacht einen. Damit kümmert sich das Universum um die Erfüllung. Die Erfüllung des 13. Wunsches obliegt dann der eigenen Verantwortung.

Bei der Autorin des vorgenannten Buches trägt dieses Ritual den Namen ‚Das magische Ritual der 13 Wünsche‘. Und bei ihr ist die Vorgehensweise etwas anders, als ich es bisher kannte und praktiziert habe. Also in diesem Jahr nach Annett Hering:

Nehmt 13 leere, gleich große Zettel des gleichen Papiers.
Schreibt auf jeden Zettel einen Wunsch für 2020. Annett Hering gibt noch einen guten Hinweis zur Formulierung der Wünsche. „Schreibt nicht „Ich wünsche mir Gesundheit.“, sonder schreibt „Ich bin gesund“.
Legt alle Zettel zusammengefaltet in eine Dose, in ein Glas, in eine Schatulle.
Zieht jeden Abend, jede Nacht einen Zettel und verbrennt diesen im Freien, in einer feuerfesten Schale, OHNE ihn nochmal gelesen zu haben.
Durch das Verbrennen gebt Ihr diesen Wunsch an eine höhere Instanz ab.
Beobachtet, WIE der Zettel mit dem Wunsch verbrennt. Schnell, langsam, ….. . Welche Gefühle kommen beim Verbrennen in Euch hoch?
Am Ende der Rauhnächte habt Ihr einen Zettel übrig. Den müßt Ihr natürlich nochmal lesen. Die Erfüllung dieses Wunsches liegt ganz in EURER Hand und Verantwortung.

Schön auch noch die Alternative von Annett Hering, die 13 Wünsche auf Lorbeerblätter zu schreiben, diese dann in Papier einzuwickeln, um sie so zu verbrennen. Sie erklärt dazu, „dass Lorbeer eine magische Pflanze ist, mit der man die innersten Kräfte und Rituale unterstützt“.

Ich freue mich in diesem Jahr ganz besonders auf die Rauhnächte. BeSINNliche Tage! – BeSINNliche Vorweihnachtszeit! – BeSINNliche Festtage!
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 19. Dezember: Müde, gestresst, erschöpft, kraftlos, erkältet und mit Schlafdefizit?

Na, wer fühlt sich jetzt zum Jahresende hin angesprochen? Wenn ich so manches Gespräch der letzten Wochen mit Freunden, Bekannten und Yoga-SchülerInnen Revue passieren lasse, dann ruft aus diesem Kreise jetzt mindestens jede(r) Zweite HIER!

Goldene Lösung kann die Goldene Milch sein! Die Goldene Milch verdankt ihren Namen dem Zauber-Gewürz Kurkuma, deutscher Name Gelbwurz, mit dem Wirkstoff Curcumin.  Genauer gesagt durch die sonnengelb-orange Farbe, kräftig und strahlend wie Gold.

Kurkuma und die ihm zugesagten Heilwirkungen entstammen der ayurvedischen Medizin.

Was kann denn nun dieses Kurkuma?

Kurkuma soll
– das Immunsystem stärken
– den Stoffwechsel anregen
– unseren Körper entgiften und somit reinigen
– bei Verdauungsproblemen helfen
– bei Magenproblemen lindernd wirken
– die Cholesterinwerte senken
– Entzündungen hemmen
– bei Müdigkeit, Erschöpfung belebend wirken
– Erkältungsbeschwerden mildern
– die Leberfunktion stärken
– Energie spenden
– gegen Ekzeme helfen
– eine tolle Einschlafhilfe sein
– bei Arthrose und Rheuma helfen
– unterstützend in der Krebstherapie eingesetzt werden
– unsere Zellen schützen, die Zellmembranen stärken
– den Appetit auf Süßes zügeln
– bei Asthma helfen
– das Hautbild verbessern.

Durch die positive Beeinflussung von Verdauung und Stoffwechsel
soll eine angestrebte Gewichtsreduktion unterstützt werden.

Ganz wichtig zu beachten, Pfeffer und Öl erhöhen die Bioverfügbarkeit von Kurkuma.

Es kursieren unzählige Rezepte für Goldene Milch im Netz. Zusätzlich zu Kurkuma und Milch (Kuhmilch, Mandelmilch, Kokosmilch, Hafermilch, …….) kommen Gewürze wie
– Ingwer
– Muskat
– Zimt
– Kreuzkümmel
– Safran
– Kardamom
und andere mehr zum Zuge.

Ein Rezept hat es mir besonders angetan:

Für 15 Portionen Goldene Milch-Paste:
90 g Kurkuma frisch, schälen, fein reiben
60 g Ingwer frisch, schälen, fein reiben
5 Kardamomkaspeln, leicht andrücken
1 Prise Muskat
3 TL Zimt (Ceylon-Zimt)
3/4 TL schwarzer Pfeffer

Alle oben aufgeführten Zutaten mit 250 ml Wasser ganz kurz aufkochen und bei geringer Hitze 25 bis 30 Minuten einreduzieren lassen.
Kardamomkapseln entfernen und den Gewürzbrei zu einer Paste pürieren.

Die Paste ist ca. 5 Tage haltbar. Kann aber auch in Eiswürfelform eingefroren werden.

Für 2 Tassen werden 500 ml Milch im Topf erhitzt und 2 TL Kurkuma-Paste mittels eines Schneebesens eingerührt. Kurz aufkochen und dann 2 – 3 Minuten köcheln lassen. Mit Ahornsirup nach Bedarf süßen.
Heiß servieren und trinken.

Vielleicht ersetzt Ihr die eine oder andere Tasse Kaffee oder Tee mal durch Goldene Milch. Sehr lecker und sehr gesund!

Kommt möglichst frisch, energiegeladen, ausgeschlafen, gesund, fit, gelassen und entspannt durch die Vorweihnachtszeit und die Festtage.

Vorweihnachtliche Grüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 18. Dezember: Glühwein und Himmlisches aus Glühwein

(Vor-)Weihnachtszeit ist Glühweinzeit. Und von daher darf ein Rezept im Rahmen meines Online-Adventskalenders nicht fehlen: Mein Glühwein-Rezept.
Zu oft schon habe ich mich auf Weihnachtsmärkten, in Cafés oder Hotels über die schlechte Qualität von Glühwein geärgert. Glühwein ist für mich eine Geschmacksexplosion aus vielen tollen BIO-Gewürzen, einem guten Rotwein und frisch gepressten Säften.

Mein selbst kreiertes Glühwein-Rezept besteht dann auch aus einer stattlichen Anzahl Zutaten. Jede davon werdet Ihr später herausschmecken.

Also los!
In einen Topf geben:
Saft von 1 BIO-Orange
Saft von 2 Clementinen
Saft von 1 BIO-Limette/-Zitrone
100 ml Rotwein (halbtrocken, trocken)
6 Essl. braunen Rohrzucker

10 Minuten köcheln – NICHT KOCHEN – lassen!

Rest Wein (also 650 ml) hinzu geben + 1 weitere Flasche Rotwein.

In ein bis drei Teebeutel (für losen Tee) geben:
2 Sternanis
4 Kardamomkapseln
6 Nelken
1 Zimtstange
3 Lorbeerblätter
¼ Muskatnuss
1 Vanilleschote (der Länge nach halbiert und eingeritzt)
Zesten der BIO-Orange und -Limette/-Zitrone

Die gefüllten Teebeutel (zugeknotet oder mit Naturkordel zugebunden) in den Rotwein legen.

Alles zusammen erwärmen – NICHT KOCHEN!

Über Nacht ziehen lassen (Teebeutel bleiben drin!). Noch etwas nachzuckern. Und dann mit Freunden dieses Geschmackshighlight genießen.

Und wer’s mag, gibt noch wahlweise Orangenlikör oder Rum hinzu.

Da ich auch in diesem Winter schon einige Male wieder auf mein Glühwein-Gelee angesprochen wurde, hier gerne noch einmal das Rezept. Dieses Gelee ist auch eine himmlische Geschenkidee.

Morgens beim Frühstück schon die schöne, heimelige Seite von Weihnachten riechen und schmecken – mit Glühwein-Gelee.
Aber nicht einfach gekauft oder aus fertigem Glühwein oder mit Glühweingewürz-Teebeutelchen gemacht, nein, komplett selbst gemacht. Aus Rotwein und mit vielen BIO-Gewürzen, -Orangen, -Zitronen.

750 ml trockenen Rotwein
500 gr. Gelierzucker 2:1 (BIO-Gelierzucker z.B. von NATURATA)
2 kleine BIO-Orangen – Saft und Zesten
2 kleine BIO-Zitronen – Saft und Zesten
3 Sternanis
1 Stange Zimt
6 Gewürznelken
4 Kardamomkapseln (leicht angedrückt)
1 Vanille-Schote (halbiert und ausgekratzt)
Gläser

Zubereitung:
Den Rotwein mit den Gewürzen, Zesten, der Vanilleschote (inkl. Mark), dem frisch gepressten Orangen- und Zitronensaft langsam erwärmen.

Hinweis: Ich packe die Gewürze und Zesten immer in Teebeutel (für losen Tee), binde diese/n zu und gebe den/die Teebeutel in die Flüssigkeit!

Kurz vor dem Kochen den Topf vom Herd nehmen und ca. zwei Stunden ziehen lassen. So entfalten die Gewürze ihr ganzes Aroma.

Teebeutel entnehmen. Vanilleschotenhälften entfernen.

Flüssigkeit abmessen. Sollten es keine 750 ml mehr sein, mit Wein auffüllen.

750 ml Glühwein nach Packungsanweisung mit dem Gelierzucker verarbeiten.

Hinweis: Nach 2 – 3 Minuten Kochen (unter ständigem Rühren) soll noch Zitronensaft hinzu gegeben werden und dann kocht der Glühwein nochmal weitere 2 Minuten. Da wir aber schon Zitronensaft unter den Zutaten haben, habe ich den Glühwein mit dem Gelierzucker 4,5 Minuten gekocht. – Ohne zusätzlichen Zitronensaft! – Und fertig!

Gelierprobe auf einer Untertasse.

Gelee in ausgekochte Gläser füllen, zudrehen, und mindestens 10 Minuten auf den Kopf gestellt stehen lassen. Umdrehen, auskühlen lassen. Naschen!

Happy Genießen!
Happy Verschenken!

Weihnachtsvorfreudegrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 17. Dezember: Guter Teebeutel!

Gebrauchte Teebeutel wandern in meinem Haushalt direkt in den Thermokomposter. Auch abgelaufene Tees führe ich dem Kompost zu. Bisher war mein Gefühl, dass die Kräuter sich schon positiv auf den Humus auswirken werden. Und nun lese ich zum wiederholten Male WIE gut Teebeutel für den ganzen Garten sind und WARUM.
Und das möchte ich Euch nicht vorenthalten. Und wer keinen Garten hat, peppt die Erde in Balkonkästen oder Blumenkübeln auf.

Wichtig!  Ehe Ihr die Teebeutel dem Garten übergebt, Metallklammer(n) entfernen!!!!

Teebeutel beschleunigen die Zersetzung der Abfälle

Gebrauchte Teebeutel können aufgrund der Säuren im Tee im Boden oder auch auf dem Kompost den Zersetzungsprozess von biologischem Abfall beschleunigen. Die guten Bakterien werden genährt und die Erde wird vor Pilzbefall geschützt. Damit ist der Kompost im Garten viel schneller einsatzbereit.

Gießwasser anreichern

Einfach Teebeutel über Nacht in die Gießkanne, ins Gießwasser, hängen und schon reichert Ihr das Wasser an.

Wasser speichern

Gebrauchte Teebeutel, die in direkter Nähe zu Pflanzen-Wurzeln in der Erde vergraben werden, sorgen dafür, dass die Pflanzen mehr Wasser aufnehmen können, da der Teebeutel Wasser speichert.

Unkraut

Teebeutel helfen Unkraut loszuwerden. Einfach die gebrauchten Teebeutel in den Boden stecken und das Unkraut hat es deutlich schwerer, sich auszubreiten.

Samen keimen schneller und besser

Samen, die keimen sollen, unterstützt Ihr, indem Ihr gebrauchte Teebeutel mit in die Erde steckt. So sollen die Samen schneller keimen, kräftiger werden und schneller wachsen.

Und wer keine Katzen im Garten mag …. 🙁

Der Geruch von gebrauchten Teebeuteln soll Katzen abschrecken. Einfach etwas Kaffeesatz oder Tee über die Erde verstreuen.

Übrigens freuen sich Regenwürmer besonders über die schmackhaften Teeblätter. Ihr verbessert die Bodenqualität in Euren Garten und entlastet dabei auch noch den Hausmüll.

Happy GRÜN-sein.
Happy Weihnachtsvorfreude.
Eure Ute

PS:  Ergänzend zum 16. Advents’türchen‘ hier noch das Foto von den Mini-Tajines aus Holz (Fischer’s Lagerhaus Kaarst)

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 16. Dezember: Kleine Gewürz-Tajines

Ich freue mich sehr, dass ich einige von Euch mit dem Inhalt des ersten ‚Adventstürchens‘ so angesteckt habe, dass so manches marokkanische Kochgefäß auf dem Weg zu Euch ist. Entweder, weil Ihr damit kochen oder einen lieben Menschen zu Weihnachten damit bedenken möchtet.

Zu der Tajine könnt Ihr natürlich noch entsprechende Kochbücher verschenken oder Gewürz-Mischungen. Bei Letzteren sind drei besonders empfehlenswert:

  • Tajine Marrakesch von Herbaria (BIO-Gewürzmischung)
  • Ras el Hanout
  • Harissa

Auf der Suche nach stilechten kleinen Gefäßen für diese Gewürzmischungen, die auch auf dem Tisch, wenn Gäste da sind, einen schönen Eindruck machen sollten, stieß ich auf diese handgefertigten Mini-Tajines aus Speckstein:

Wenn Ihr nun eine Tajine zum Kochen habt, kaufen oder verschenken möchtet, dann sind diese kleinen Gewürz-Tajines noch ein zusätzliches Highlight.

Gefunden bei: Schöne Beute. Stückpreis 12,50 € zuzüglich Porto.

Vor einigen Tagen war ich bei Fischer’s Lagerhaus in Kaarst und entdeckte dort nahezu ebenso bezaubernde Mini-Gewürz-Tajines aus Wurzelholz. Da ich mein Smartphone nicht dabei hatte, kann ich heute nicht mit einem Foto dienen. Größe wie die Speckstein-Tajines. Stückpreis rund 10 €.

Happy Verschenken! Happy selber darüber freuen!

Weihnachtsvorfreude-Grüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 15. Dezember: Warum wir gähnen

In jedem GANDIVA YOGA Einsteiger-Package stelle ich die Frage, ob die TeilnehmerInnen glauben, dass unser Körper uns signalisiert, wenn wir sauerstoffunterversorgt sind und mal kräftig durchatmen sollten. Dann sind die Lager gespalten. Die eine Hälfte meint JA, die andere NEIN. Und die JA-Gruppe gibt meistens das Gähnen als Signal des Körpers, dass wir JETZT mal tief atmen müssen, an. Bisher war mein Wissensstand dazu, dass es keinen fundierten Beleg dafür gibt, dass Gähnen für Sauerstoffmangel steht. Unser Gehirn ist evolutionär bedingt nur in der Lage, zu viel CO2, also verbrauchten Sauerstoff, im Blut zu messen. Basierend auf Muskelarbeit.  Wie wir heute arbeiten – Kopf statt Muskeln – war evolutionär nie vorgesehen. Hintergrund zu der von mir diskutierten Frage ist die Wichtigkeit erstens vom richtigen Atmen (Belüftung aller Atemräume der Lunge) und zweitens von den Atemtechniken, die Yoga bietet.

Und auch noch am 1. Dezember diskutierten wir im Rahmen des Einsteiger-Packages wieder besagte Frage und genau eine Woche zuvor wurden unter  www.gedankenwelt.de neuste Erkenntnisse zum Gähnen eingestellt. Neurowissenschaftlerin Raquel Marin spricht in diesem Artikel über Bedeutung und Funktion des Gähnens:

  • Wissenschaftler schätzen, dass wir 28 mal am Tag gähnen. Wobei wir mit dem Gähnen bereits ab dem fünften Monat im Mutterleib beginnen.
  • Gähnen ist wichtig für die Gesundheit unseres Gehirns; trägt zu einer ordnungsgemäßen Gehirnentwicklung und -funktion bei.
  • Gähnen = Sauerstoffmangel? Wir atmen ununterbrochen ein und aus. Atmen hat also nichts mit der Sauerstoffversorgung des Gehirns zu tun. Der Sauerstoff, der die Gehirnzellen versorgt, wird über die Blutgefäße transportiert.
  • Gähnen erhöht die Flüssigkeitsmenge im Gehirn. Dadurch sind wir aufmerksamer, konzentrierter.
  • Gähnen kühlt das Gehirn. Durch Gähnen erhöhen wir die Belüftung und somit sinkt die Temperatur im Gehirn.
  • Schlafmangel, Stress und geistige Erschöpfung lassen die Gehirntemperatur ansteigen.

Fazit: Ihr solltet Euch das Gähnen nie verkneifen! Und unhöflich kann Gähnen somit auch nicht sein!

In Bezug auf Atemtechniken – und somit auch auf Yoga – fand ich einen Bericht auf SPIEGEL ONLINE* sehr interessant. In einem Experiment testeten Psychologen an 44 Studenten, ob verschiedene Atemtechniken die ansteckende Wirkung des Gähnens beeinflussen. Die Versuchsteilnehmer atmeten entweder nur durch die Nase oder nur durch den Mund. Eine dritte Gruppe bekam eine Nasenklammer und eine weitere konnte freigewählt atmen. Während des Experimentes wurden den Studenten Videos gezeigt mit Menschen, die lachten, gähnten oder neutral vom Gesichtsausdruck her waren.
Ergebnis: In der Gruppe, die durch die Nase atmete, gähnte niemand im Laufe des Versuchs.  In allen anderen Gruppen gähnte die Hälfte der Teilnehmer.

Fazit: Beim Atmen durch die Nase wird das Blut im Inneren des Organs (also der Nase) abgekühlt und strömt dann durch das Gehirn. – Eine zusätzliche Kühlung durch Gähnen ist nicht notwendig.

Es gab darüber hinaus Experimente mit Kühlpads, die Probanden sich an die Stirn hielten, während sie Videos mit gähnenden Menschen schauten. Keine der Versuchspersonen musste gähnen.

Gähnen scheint nun also eher der Erholung zu dienen. Die erhöhte Sauerstoffzufuhr ist ein positiver Nebeneffekt. Primär geht’s darum, über das Gähnen einen Temperaturaustausch im Gehirn zu steuern. Wird über das Gähnen das Gehirn gekühlt, sind wir wieder „frisch“ im Kopf. Frisch für Neues.

Happy Gähnen!

Eure Ute

* SPIEGEL ONLINE v. 28. Juni 2007, Mund auf, Gähnen kühlt das Gehirn

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 14. Dezember: Mango-Lassi mit Basilikum aus Kokos-Joghurt selbst gemacht

Wer für die Festtage schärfer gewürzte Gerichte plant, der hätte durch einen Lassi den perfekten Ausgleich: Der Fettgehalt des Lassis mildert die Schärfe des Essens.

Was kommt auf die Einkaufsliste?

– 2 sehr reife Mangos
– 250 g Kokos-Joghurt  REZEPT zum Selbermachen hier
– Saft einer halben Zitrone
– 10 bis 15 Basilikumblätter
– 300 ml Kokoswasser
– 1 bis 2 EL Ahornsirup (optional)
– Eiswürfel (darauf verzichte ich)

Nur wenige Schritte bis zum Genuss

– Mangos schälen und in Stücke schneiden
– Alle Zutaten pürieren, bis eine crèmige Masse entsteht

– Und wer’s mag: gekühlt servieren
– GENIESSEN

Lassi ist ein indisches Joghurt-Getränk und gehört in Indien einfach zu jeder Mahlzeit dazu. Zur Erfrischung und als Ausgleich zu den sehr aromatischen und teilweise sehr scharf gewürzten Speisen, wie Currys oder Dals. Natürlich könnt Ihr Lassi auch im BIO-Supermarkt oder beim Discounter kaufen, aber frisch zubereitet ist dieser einfach unschlagbar. Gekauft ist leider auch immer sehr viel Zucker zugesetzt.

Happy Genießen!
Eure Ute

PS: Das Rezept ist aus der Yoga aktuell!

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 13. Dezember: Joghurt aus Kokosmilch selbst gemacht (ohne Joghurt-Maschine)

Ich bin kein Joghurt-Fan. Und das liegt größtenteils daran, dass ich zusätzlich zu meinem täglichen Latte-Macchiato nicht noch mehr Kuhmilch zu mir nehmen möchte. Viele Joghurts haben darüber hinaus noch eine Menge meist undefinierbarer Inhalts- und Zusatzstoffe. Das braucht auch kein Mensch. Soja-Joghurt & Co. sind geschmacklich absolut nicht meins. Also keinen Joghurt mehr. Seit vielen Jahren.
Bis ich jetzt auf die Idee kam, mir einen Mango-Lassi selbst herzustellen und dafür brauchte ich Kokos-Joghurt. Nach meiner vergeblichen Einkaufstour beschloss ich, einfach auch den Kokos-Joghurt selber zu machen.
Je mehr ich über die Zubereitung las, desto faszinierter war ich.  Das Tolle an selbst gemachtem Kokos-Joghurt ist nicht nur, dass dieser sehr fein und lecker schmeckt, sondern dass er genau aus 3 Zutaten besteht:

BIO-Kokosmilch
Agar Agar (pflanzliche Gelatine aus Algen)              und
Joghurt-Starterkulturen

Rewe hat im Eigenmarken-Sortiment eine tolle Kokos-Milch. BIO und mit 88 % Kokos. Und das auch noch zu einem vernünftigen Preis. Inzwischen nehme ich nur noch die.

Was sind die Vorteile von Kokosmilch?

– reich an Vitaminen
– reich an Mineralien
– reich an Nährstoffen
– enthällt viele gesunde Fettsäuren, die der Körper schnell verdaut
– enthält Laurinsäure, über die sich die Darmflora freut
– vegan
– lecker ……….

Und damit nicht noch eine Maschine, nämlich der Joghurt-Bereiter, meine Küchenschränke (über-)füllt, habe ich mir ein Rezept gesucht, welches ohne Joghurt-Maschine auskommt. Und diese Tatsache fand ich fast noch am spannendsten.
Ob DAS wohl wirklich funktionieren konnte?

Was Ihr braucht:

– 1 Liter BIO-Kokosmilch mit hohem Kokosanteil
– Joghurt-Ferment für 1 Liter Milch
– 1 TL Agar Agar
– 4 bis 5 kleine Gläser (alte Marmeladengläser)
– 1 Tee-Thermometer (ohne dieses, keine Chance!)
– 1 großen Topf
– Zewa
– Gummis
– 1 Wolldecke

Die Schritte zum Genuss:

– 200 ml Kokosmilch in einen Topf geben und kurz aufkochen
– 1 TL Agar Agar mit dem Schneebesen einrühren
– 1 bis 2 Minuten sprudelnd kochen lasen
– Die restliche Kokosmilch hinzufügen
– Mit einem Schneebesen glattrühren
– Auf 38° C abkühlen lassen (> 38° sterben die Bakterien)

– Heißes Wasser – 2 cm hoch – in einen großen Kochtopf (mit Deckel) gießen
– Wasser auf 50° C abkühlen lassen
– Sobald die Kokosmilch 38° C erreicht hat, die Joghurt-Kulturen mittels eines Schneebesens in die Masse einrühren
– Masse in die (vorher ausgekochten) Schraubgläser füllen.
– Gläser mit Zewa abdecken (also nicht mit ihren Deckelchen)

– Zewa mittels eines Gummis am Glas befestigen
– Alle so befüllten Gläser in den Topf (mit heißem Wasser) stellen

– Deckel auf den Topf
– Den geschlossenen Topf in eine Decke hüllen, damit das heiße Wasser seine Temperatur möglichst  langsam verliert
– 12 bis 24 Stunden stehen lassen, ohne den Topf zu bewegen
– Gläser herausnehmen, mit den Deckelchen verschließen
– Ab in den Kühlschrank
– Und dann nur noch Genießen.

Und was soll ich sagen  …  ES HAT FUNKTIONIERT! Ich war sooooo gespannt. Es hat ohne Joghurt-Maschine geklappt und war dann auch noch so fein vom Geschmack her. Ich habe übrigens 18 Stunden Geduld gehabt …… .

Die Haltbarkeit ist natürlich ein Thema. Dieser Joghurt hält eine Woche bis 10 Tage. Aber so lecker, wie der ist, ‚überlebt‘ der auch gar nicht länger. Und außerdem folgt morgen das tolle Mango-Lassi-Rezept auf Basis dieses feinen Kokos-Joghurts.

Für die nächste Produktion nehmt Ihr dann einfach vier Esslöffel von dem Kokos-Joghurt ab und bewahrt diesen (Schraubglas, Kühlschrank) als Starter für die Folgeproduktion auf! – Also anstelle des (teuren) Ferments.

Ganz viel Geduld, Spannung und Genießen beim Nachmachen.

Leckere & gesunde Vorweihnachts-Grüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 12. Dezember: Süße Tischdeko für die Festtage

Einige von Euch waren ganz sicher auf dem wunderschönen, stimmungsvollen Weihnachtsmarkt, der immer am Samstag vor dem 1. Advent auf dem Kapuzinerplatz stattfindet. Von der Organisatorin dieses beliebten Weihnachtsmarkt-Events bekam ich die beiden nachfolgend abgebildeten süßen Tischdekos als Mitbringsel zur Yoga-Stunde:

Mein erster Gedanke war:  Wie soll ich DAS denn hinkriegen ….!? Ich sah mich schon etliche verschiedene Keksformen backen, in flüssige Kuvertüre tauchen, mit Kokosraspeln bestreuen und und und. Bei genauerem Hinsehen fiel mir dann Gott sei dank auf, dass alle Einzelteile dieser wunderschönen süßen Miniaturen fertig gekauft waren. Bis auf den Zuckerguss. Puuuhhhhh ……. .

Der Engel besteht aus:
– 1 OREO-Keks mit dunkler Füllung
– Gold- und Silber-Perlen (z.B. Aldi)
– 1 Baiser-Tupfer (z.B. Rewe)
– 1 Raffaello
– 1 halbierten Keks in Herzform (= Flügel)
– Goldglitter-Spray essbar (damit die Flügel besprühen)
– einem Heiligenschein, der aus Kuvertüre auf Backpapier aufgebracht worden zu sein scheint
– Puderzucker
– Zuckerguss

Das Knusperhäuschen wurde aus
– 1 Butterkeks mit Schokoseite
– 2 quadratischen Waffelblättern mit Schokoüberzug
– 1 Dominostein als Zentrum
– Smarties
– 1 Haribo-Konfektstange (Lakritz mit Zuckerüberzug)
– Puderzucker
– Zuckerguss
gebaut.

Für den Zuckerguss (als Kleber und Deko) benötigt Ihr übrigens lediglich Puderzucker und Eiweiß. Auf 250 g Puderzucker kommt 1 Eiweiß. Gut verquirlen.

Also ich bin ganz verzaubert von diesen beiden Kreationen und sehe diese schon auf so manch festlich gedeckter Tafel vor jedem einzelnen Platzteller oder Set stehen. Wobei sich Knusperhäuschen und Engel auch gut als Baumschmuck machen würden. Und wenn Ihr diese Miniaturen als Mitbringsel mit zu Festtagseinladungen nehmt, schießt Ihr sicher den Vogel ab.

Lasst Eure Phantasie spielen. Stellt Euch vor das Süßigkeitenregal im Supermarkt und kreiert Eure eigene Tisch- oder Platz-Deko. Und vielleicht mischt Ihr ja elegant Selbstgebackenes mit gekauften Süßwaren.

Diese kleinen, süßen Objekte zu bauen ist sicher auch ein besonderer Spass für Kinder, Enkelkinder und Patenkinder.

Ganz viel Freude & Spaß beim Süßigkeiten-Shoppen, Backen und Basteln. Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 11. Dezember: Trataka – Meditations- & Reinigungsübung

Winterzeit, Weihnachtszeit – Zeit der Kerzen! Ist es doch besonders der Kerzenschein, der diese Jahres- und Festtagszeit so heimelig und schön macht.

Das bringt mich einmal mehr auf eine zentrale Reinigungsübung im Hatha Yoga: TRATAKA. Diese Reinigungsübung führt zu einer Harmonisierung auf körperlicher und geistiger Ebene.

TRATAKA ist eine Meditations- & Reinigungsübung, bei der man den Blick auf einen Punkt oder ein Objekt richtet, um die Kraft der Konzentration zu fordern und zu fördern. – Unser Monkey-Mind, wie die Inder den unruhigen Geist nennen, soll  e i n p u n k t i g  werden.

TRATAKA ist Saskrit und heißt übersetzt starren oder konzentrierter Blick. Die bekannteste Form ist das Starren auf den Docht einer Kerzenflamme. Und so auch gestern im Yoga- & Meditationskurs praktiziert. Und gerade weil diese Technik uns so ruhig macht und gerade weil die Feiertage uns oft so stressen, präsentiert das heutige 11. Adventskalendertürchen die Anleitung für TRATAKA!

TRATAKA sammelt den Geist, macht ruhig, reinigt den Geist, harmonisiert das Nervensystem, fördert die Konzentrationsfähigkeit. Bei Stress kann TRATAKA vor dem Schlafengehen ausgeführt zu schnellerem Einschlafen und tieferem Schlaf führen. TRATAKA kann bewirken, dass ungelöste Probleme oder unterdrückte Gedanken an die Oberfläche des Bewußtseins kommen.

TRATAKA ist eine tolle Vorbereitung auf die Meditation. – Trataka kann zur Meditation werden.

Laufen während der Praxis von TRATAKA die Tränen, so haben wir zusätzlich zur Meditationspraxis die Reinigungsübung.

Im Hatha Yoga, wie auch im Ayurveda, führt eine Unausgewogenheit zwischen den drei Konstitutionstypen (= Doshas) zu Krankheit. TRATAKA ist ein Weg, die drei Doshas – kapha (Schleim, Trägheit), pitta (Galle, Hitze, Feuer), vata (Wind) – zu harmonisieren.

Ablauf:
Sucht Euch einen ruhigen Ort.
Am besten ist die Zeit der Dunkelheit.
Entzündet eine Kerze.
Positioniert diese so, dass der Docht ungefähr auf Augenhöhe ist.
Setzt Euch im Abstand zwischen 30 cm und maximal 1 m von der Kerze entfernt hin.
Nehmt Kontakt zum Atem auf. So, wie Ihr es als Vorbereitung auf die Meditation tut.
Öffnet die Augen und starrt in die Flamme. – Genau gesagt auf den glühenden Punkt an der Spitze des Dochtes.
Versucht die Augenlidbewegung so mininmal wie möglich zu halten.
Ziel ist es, dass die Augenlider sich nicht mehr bewegen. Kein Blinzeln.
Starrt zwischen 5 und 10 Minuten auf die Dochtspitze.
Nehmt die Flamme war, ihre Größe, ihre Form, ihre Bewegung, ihre Farbgebung, ihre Wärme.
Schließt die Augen und seht die Flamme innerlich.
Sobald sich die Spiegelung der Flamme auf der Netzhaut verflüchtigt hat, Augen öffnen und wieder in die Flamme starren.
Wiederholt den Vorgang so oft, wie es Euch gut tut.
Beginnen die Augen zu tränen, praktiziert Ihr neben einer Meditationsübung zusätzlich noch eine Reinigungstechnik. Das Tränen der Augen ist ausdrücklich erwünscht.

TRATAKA sollte das erste Mal im Beisein eines professionell ausgebildeten Yoga-Lehrers praktiziert werden.
Mit wiederholter Praxis werdet Ihr immer ruhiger, immer schneller ruhiger, die Augen tränen schneller und intensiver und auch die Augenlidbewegung wird ruhiger. Also fangt am besten in diesen Tagen schon an, damit Ihr die Festtage ganz entspannt (v)erleben könnt.

Vorweihnachtliche Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 10. Dezember: Tibetische Übung gegen schlechte Energien

Das Jahresende naht. Wir nehmen uns Zeit, über das Vergangene nachzudenken und daraus Schlüsse für das kommende Neue zu ziehen. Was wünschen wir uns? Was möchten wir nicht mehr? ….
Wir wollen am liebsten frisch, glücklich, neu und positiv in 2020 gehen.

Ich-Kalender 2019, Vision Creativ-Verlag

Ein guter Zeitpunkt, mit einer Übungsreihe zu beginnen, die aus Tibet überliefert ist und uns von negativen Energien befreien soll. Da tibetische Mönche den Körper als Heimat der Seele verehren, ist eines ihrer großen Bestreben, diesen Körper möglichst lange fit und gesund zu erhalten. Und so haben sich uralte Naturheilverfahren etabliert. Viele dieser Naturheilpraktiken habe ihren Weg von Tibet aus nach Russland gefunden. Dort werden sie bis heute bewahrt. In der November-Ausgabe der NATUR & HEILEN stellt ein russischer Naturheilkundler sieben Verfahren vor, die für ein kraftvolles Leben voller Energie und Ausgeglichenheit sorgen sollen.

Falls Ihr Euch jetzt fragt, welchen negativen Energien denn wohl Mönche ausgesetzt sind, die in der Abgeschiedenheit leben, zählt der vorgenannte Artikel folgende auf: Kommunikation mit Menschen außerhalb des Klosters, Klosterbesucher mit ‚unreinen‘ Energien, Naturkatastrophen (wie Erdbeben), die chinesische Besatzung. Adaptiert auf unser Leben sprechen wir von Stress, Überstunden, Mobbing, Konkurrenzkampf, Doppelbelastung, Neid, Misserfolg, Beleidigungen, Streit, Wut, und vielem anderen mehr.

Einer der sieben Tipps passt für mich besonders gut  in diese Zeit. Und von daher möchte ich Euch diesen heute vorstellen:

Dreiteilige Übung zur Körperreinigung gegen negative Energien
(Finger sind die ganze Zeit ineinander verschränkt):

Teil 1:
Stand.
Füße schulterbreit geöffnet.
Knie leicht gebeugt.
Arme hängen entspannt.
Finger sind  ineinander verschränkt.
Handinnenflächen zeigen nach oben.
10 Sekunden (nach 2 bis 3 Wochen auf 15 Sekunden ausdehnen) lang durch die Nase einatmen und währenddessen die Arme langsam nach oben über den Kopf führen; auf Brusthöhe werden die Handinnenflächen nach außen gedreht.
Am Ende der Ausatmung sind die Arme durchgestreckt und der ganze Körper ist nach oben langgezogen; Halswirbelsäule in die Länge ziehen, bis der Kopf die maximale Höhe erreicht hat. Füße stehen fest am Boden.
„Durch die Streckung von Körper und Hals wird der Energielauf in den Meridianen angeregt, sodass negative Energien den Körper leichter verlassen können.“

Teil 2:
Vorbeuge horizontal nach vorne (rechter Winkel zwischen Ober- und Unterkörper).
Handinnenflächen zeigen immer noch nach außen.
Rücken und Arme maximal nach vorne strecken.
Für 10 Sekunden verweilen.
Langsam über 10 Sekunden durch die Nase ausatmen.

Teil 3:
Der Oberkörper fällt locker nach unten.
Finger sind immer noch ineinander verschränkt und Handinnenflächen zeigen weiterhin nach außen.
Hände berühren den Boden. Handinnenflächen zeigen zum Boden.
Tief durch die Nase einatmen  – schnell und kräftig durch den Mund ausatmen.
Dabei stellt Ihr Euch vor, Ihr reißt Euch ein schmutziges Hemd vom Körper und werft es auf den Boden.
„Danach betet Ihr in Gedanken die Erde an und bittet sie, das imaginäre Hemd anzunehmen und zu verbrennen.“
In der Vorbeuge verweilen.
Weitere 3 bis 5 Atemrunden durch die Nase ein- und ausatmen.
„Lassen Sie dabei die Erde weitere negative Energien aus dem Körper aufnehmen.“

Neu mit Teil 1 beginnen. Am bestens abends praktizieren. 6 – 9 Wiederholungen. Bei Bedarf auch mehr.
Das Gebet an Mutter Erde wird nur am Ende der ersten Runde ausgeführt.
„Danach fühlt man sich ruhiger, ausgeglichener und glücklicher.“ Das Energielevel ist angehoben. Schlechte Energien haben den Körper verlassen.
Nach der letzten Wiederholung bedanken sich die Mönche mental bei Mutter Erde.

Ich wünsche Euch viel Erfolg mit dieser tollen Übung. Möge sie Euch helfen, be-FREI-ter, leichter, kraftvoller ins neue Jahr zu gehen.

Herzensgrüße.
Eure Ute

Quelle: NATUR & HEILEN, Ausgabe 11/2019, Seite 20 ff.

Der GANDIVA YOGA- Adventskalender am 9. Dezember: Husarenkrapfen mit weißer Schoko-Ganache

Ich habe Mitte November die Weihnachtsbäckerei aufgenommen, um Euch die besten Rezepte im Rahmen dieses Adventskalenders vorstellen zu können. Die Husarenkrapfen hat meine Freundin Marion letztes Jahr zum Adventskaffee mitgebracht und ich hätte mich in diese Weihnachtsplätzchen reinsetzen können.

Bei dem Rezept handelt es sich um ein Thermomix-Rezept. Ich gebe es auch genau so weiter, da ja doch viele von Euch einen Thermomix haben. Wer keinen Thermomix hat, wie ich, kommt hoffentlich auch klar …. oder tut es mir gleich und quartiert sich bei der besten Freundin (mit Thermomix!) ein.

Für 30 Husarenkrapfen benötigt Ihr:

250 g Mehl
70 g Zucker
10 g Vanillezucker, selbst gemacht
1 Prise Salz
30 g Schokostreusel
2 Eier, getrennt
210 g weiche Butter, in Stücken
100 g gehackte Haselnüsse
200 g weiße Schokolade, in Stücken

Hinweis: Wir haben 200 g gehackte BIO-Haselnüsse genommen. 100 g direkt zum Teig gegeben und 100 g zum Wälzen genommen. Durch mehr Masse dann auch 40 walnussgroße Kugeln formen und die Backzeit um ca. fünf Minuten verlängern!

Und so geht’s:

Backofen auf 180° vorheizen.
Backblech mit Backpapier belegen.

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz, Schokoladenstreusel, 2 Eigelb und 150 g Butter in den Mixtopf geben und 4 Minuten kneten.

Aus dem Teig 30 walnussgroße Kugeln formen und erst im Eiweiß und dann in den gehackten Haselnüssen wälzen. Kugeln auf das vorbereitete Backblech setzen, mit dem Finger eine tiefe Mulde in der Mitte der Krapfen drücken und ca. 18 – 20 Minuten backen. Am Ende dieser Zeit Mixtopf spülen und mit dem Rezept fortfahren.

Die Teiglinge
Fertig gebacken!

Schokolade in den trockenen Mixtopf geben, 5 Sekunden/Stufe 8 zerkleinern und mit dem Spatel nach unten schieben.

60 g Butter hinzu geben. 3 Minuten/45°/Stufe 2 (3 Minuten/50°/Stufe 2) schmelzen, in einen Einmalspritzbeutel umfüllen und bis zur weiteren Verwendung zur Seite stellen. Krapfen 20 Minuten abkühlen lassen, von der Spritzbeutelspitze 5 mm abschneiden…., Mulden mit der weißen Schoko-Ganache füllen und im Kühlschrank vollständig abkühlen lassen. Husarenkrapfen mit weißer Schoko-Ganache sofort servieren oder in einer luftdicht verschließbaren Dose aufbewahren.

In einem zweiten Backvorgang haben wir dann die Husarenkrapfen in gehackten BIO-Mandeln gewälzt. Fast noch leckerer. 

Pro Stück: 160 kcal, Eiweiß 2 g, Kohlenhydrate 14 g, Fett 11 g.

Happy Backen. Happy Verschenken. Happy Genießen.

Vorweihnachtliche süße Grüße.
Eure Ute