ImmunBooster No. 1: Weißer Tee – der Champagner unter den Tees

Ich bin es so satt. Eine Corona-Pressekonferenz jagt die andere. Ängste werden geschürt. Düstere Aussichten verbreitet.
Klar nehme ich Corona sehr ernst.
Klar halte ich mich an die Regeln.
Aber wo bleibt das ‚Licht‘?
Sollten wir uns wirklich so ausgeliefert fühlen? So passiv? So vermeintlich abhängig?

WARUM GIBT ES SEITENS DER BUNDESREGIERUNG NICHT ZWEIMAL PRO WOCHE EINE PK ZUM THEMA:

Was können wir für unser Immunsystem tun, damit Corona es schwerer hat.  … und wir körperlich und psychisch viel besser drauf sind?

Selbstverantwortung ist also jetzt unser Thema.
Ich habe mich auf die Suche begeben und möchte mit Euch teilen, was ich gefunden habe, noch finden werde. Hiermit beginnt meine Serie mit dem Namen ImmunBooster.

Heute geht es um Weißen Tee. Ich persönlich bin weder eingefleischte Tee- noch richtige Kaffeetrinkerin. Kaffee muss in Milch ertränkt werden, um mir zu schmecken und zum Teetrinken habe ich erst vor gut 10 Jahren gefunden. – Zum Kräutertee!
Auf einer Usbekistan-Reise vor rund 20 Jahren hatte ich in Hotels oder unterwegs in einer Art Garküche immer nur die Wahl zwischen Wasser, Grünem Tee oder Pepsi. Pepsi ging garnicht. Wasser kam mir irgendwann aus den Öhrchen und Grünen Tee zu trinken fand ich toll. … Wir, der Grüne Tee und ich,  haben weder auf dieser Reise zusammen gefunden noch in der Zwischenzeit. Grüner Tee ist für mich wie in einen Heuballen beißen.

Und dann bot mir meine liebe Freundin Claudia irgendwann Weißen Tee an. Eine Weihnachtsmischung. Alle Alarmglocken gingen an, meine Grün-Tee-Erlebnisse ploppten hoch, aber ich entschied mich für das Experiment und nahm das Angebot an. Und war überrascht. Dieser Weiße Tee mit den natürlichen Weihnachtsaromen schmeckte guuuuuuut.

Ich habe inzwischen so einiges über Weißen Tee recherchiert und ohne Zweifel kann dieses edle Getränk eine Menge für unsere Gesundheit tun und ist ein Stimmungsaufheller. Wie Yoga auch! 🙂

Weißer Tee gehört zu den edelsten Getränken der Welt. Das liegt daran, wie er gewonnen wird. Die Pflanze, aus der dieses wertvolle Gebräu gewonnen wird, ist die Kamelienpflanze. Das macht den Weißen Tee noch nicht besonders, weil auch der Schwarze und der Grüne Tee diesen Ursprung haben.
Der Weiße Tee wird aus den geschlossenen Knospen der Kamelienpflanze gewonnen. Genau das ist das Besondere. Diese Knospen umgibt ein weißer Flaum und diesem weißen Flaum verdankt der Tee den Namen Weißer Tee.

Es gibt zwei Sorten, Qualitätsstufen Weißen Tee:
1. YIN Zhen – Silbernadeln
Nur die dicken, weißen Knospen finden Verwendung. 30.000 Knospen ergeben 1 Kilogramm Weißen Tee. Die Knospen werden nur an zwei Tagen im März geerntet.
Achtung: TEUER! …..
2. Sorten wie Pai Mu Tan, Shop Mai, White Monkey, Snowbud –  die weiße Pfingstrose
Hier werden neben den Knospen auch zarte, junge Teeblätter genommen.

Auf der Seite www.teekenner.de habe ich gelesen, dass eine geübte Teepflückerin nur 500 gr. Knospen am Tag ernten kann. Und diese 500 gr. frischer Knospen ergeben 100 gr. Tee. Der Arbeitslohn macht den Tee so teuer.

Was hat und kann denn dieses Multitalent nun genau:
o
 Eine der naturbelassensten Tees überhaupt. Heißt: am wenigsten verarbeitet!
o  Enthält dreimal so viele Catechine wie Grüner Tee. Catechine binden freie Radikale. Zellschädigungen wird vorgebeugt.
o  Soll den Blutdruck senken.
o  Soll den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen.
o  Soll Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Durch die im Tee enthaltenen  Flavonol-Glykoside, die das Blut verdünnen.
o  Das Theophyllin im Weißen Tee soll Migräne entgegenwirken.
o  Stoffwechselanregend.
o  Enthält viele Polyphenole, die verhindern können, dass Fett eingelagert wird.
o  Vitamin B1-Bombe -> Stimmungsaufheller.
o  Besitzt viel Fluorid und Kalium.
o  Kann das Krebsrisiko senken.
o  Wirkt entzündungshemmend.
o  Baut Stress ab.
o  Stärkt das Immunsystem.

Ich habe gelesen, dass der Weiße Tee in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zu den ältesten Heilmitteln gehört.

Mythen zufolge soll Weißer Tee das Leben verlängern, uns zu Unsterblichkeit verhelfen … .

Zubereitung:
Weißer Tee verträgt kein kochendes Wasser. Hier macht ein Teethermometer Sinn. 75° bis 80° sind am besten.
Ziehdauer: Zwei bis fünf Minuten.
Teebeutel kann mehrfach aufgegossen werden, ohne bitter zu werden.

Wer unter Osteoporose oder dem PMS-Syndrom leidet oder schwanger ist, sollte den Weißen Tee nochmal tiefer beleuchten.

Ach ja, der Weiße Tee ist der erste und einzige Tee, der mich eine ganze Nacht Schlaf gekostet hat. Gegen Abend noch ganz gemütlich eine große Tasse Weißen Tee genießen … und die Nacht wurde zum Tage. Keine Chance auf Schlaf.
Morgens und mittags YES! Danach nur noch Weißen Tee, wenn ich wach bleiben möchte …

Ihr spürt wahrscheinlich, wie sehr mich dieser Weiße Tee fasziniert. Und ich hoffe, etwas von dieser Faszination schwappt zu Euch rüber.
Lasst uns gemeinsam unser Immunsystem stärken und positiv gestimmt sein.

Happy Gesundheit!
Herzensgrüße
Eure Ute

PS:  Besucht doch einmal Herrn Horst in seinem TeeGschwender-Geschäft gegenüber vom Minto. Ich taste mich gerade über natürlich aromatisierten Weißen Tee an die qualitativ höherwertigen Stufen und Sorten heran. Aktuell mit Weißem Tee mit Holunderblüten. SEHR lecker.