HAPPY GARDENER No9 – Wie Ärgern zum Erfolg führt! :-)


Endlich ist es wieder soweit: wir können uns nach Herzenslust im Garten austoben. Die letzten Zeichen des  Winters vertreiben, die ersten Schmetterlinge und Hummeln begrüßen, mit den Händen in der Erde wühlen, Farbe in den Garten bringen und im Haus die ersten Gemüsepflanzen ziehen. Und so habe auch ich die Fensterbänke voll mit Eierkartons, aus denen hoffentlich bald kräftige Tomatenpflanzen erwachsen.

Immer auf der Suche nach Tipps, wie die Tomaten noch besser, kräftiger, gesünder wachsen, stieß ich auf einen interessanten Artikel *.

Hier beschreibt Jürgen Rösemeier-Buhmann wie man durch das Ärgern von Tomatenpflänzchen das optimale Wachstum fördert:

„Den Trick habe ich von einem englischen Gärtner, zunächst sehr skeptisch, habe ich ihn probiert. Und er funktionierte: Die Tomatenpflanzen sollte man zwei, drei Mal am Tag „ärgern“. Ja richtig. Man sollte sie einfach mehrmals mit dem Zeigefinger leicht schütteln, dann wachsen sie besser. Sie werden kräftiger und größer. Was ich mir nicht erklären konnte, aber auch sonst nirgends las, hat mir ein Agraringenieur erklärt. Durch die Bewegung – geht auch wunderbar mit dem Ventilator – entstehen Mikrorisse in den Zellwänden der Triebe, die die Pflanze mit Lignin auffüllt. Lignin sorgt beispielsweise bei Bäumen für die Verholzung der Zellen, somit letztlich für Stabilität zuständig. Und eben das machen auch Tomaten. Sie schütten den magischen Stoff aus und werden so stabil und kräftig.  ….. Das Ärgern funktioniert auch bei allen anderen selbstgezogenen Pflanzen (ich mache es auch an Paprika, Chili, Auberginen) und wird das mit dem Ventilator gemacht, dann diesen einfach für ein paar Minuten mit gebührendem Abstand auf die Pflanzen richten.“

Und so warte ich nun jeden Morgen darauf, dass meine Tomatenpflänzchen groß genug sind, um von mir mehrmals täglich liebevoll „geärgert“ zu werden.

Probiert’s aus. Und berichtet, ob es klappt. Ich freue mich auf Euer Feedback.

HAPPY GARDENING!

Eure Ute

* www.muhvie.de:
„Tomaten aus Samen selber ziehen: Einfache Anleitung für unverfälschten Genuss“

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 03. Dezember: Bitte auch an unsere Vögel denken!

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Seit rund 2 Monaten schon wieder in den Regalen: das Vogelfutter. Eigentlich gedacht für den harten Winter, in dem die Vögel nicht mehr genügend Futter finden. Ich lese jedoch immer öfter von Ornithologen, die empfehlen, die Vögel schon ab September zu füttern, damit diese sich frühzeitig ein kleines Pölsterchen für einen eventuell hart werdenden Winter anlegen können. Es werden zudem aber auch immer mehr Stimmen laut, die besagen, dass die Vögel das ganze Jahr über gefüttert werden sollten. Besonders die Vögel in den Städten.

Wie Ihr`s macht, ist natürlich Eure Entscheidung. Vogelfutter kaufen kann jeder, heute ist Selbermachen das Thema. Und dazu habe ich eine schöne Idee gefunden:

Vogelfutter

                Quelle: Aldi-Kundenmagazin ALDI inspiriert, Ausgabe 09/10 2017, Seite 39

Einfach einen Apfel halbieren
mit einer Plätzchenform aus jeder Apfelhälfte ein Motiv ausstechen
Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Nüsse, Beeren, …. in die Hohlräume geben
mit Kokosfett bestreichen
Schraube in den Apfel drehen
Schnur daran befestigen
und in einen Baum hängen!

Und wer von Euch Kinder hat, hat somit schon eine schöne, sinnvolle Beschäftigung für schlechtes Wetter. 🙂

Ich werd`s auf jeden Fall ausprobieren!

Herzensgrüße.
Eure Ute

HAPPY GARDENER No7 – Tomatenüberschuss im Garten?

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                                                    Foto: Ute Schwartz

Der GANDIVA YOGA-Garten beherbergt zahlreiche Tomatenpflanzen, die Ihr immer wieder vom Yoga-Unterricht aus beobachten könnt. In den letzten Tagen wurde ich öfter gefragt, was man denn mit einem 'Zuviel an Tomaten' machen könne.
Wir haben alle lange und geduldig auf reife Tomaten gewartet und jetzt hat der eine oder andere zu viele davon. 🙂

Eine Idee: Tomatenkonfitüre! Schmeckt gut zu kräftigem, dunklem Brot und zu Käse oder Fleisch. Oder als Dip.

Man nehme:
4 Einmachgläser à ca. 250 ml (ich nehme immer lieber 6 kleinere)
1 kg Tomaten                              -  halbieren bis würfeln
1 Zwiebel                                    -  abziehen, fein hacken
1 Knoblauchzehe                        -  abziehen, fein hacken
1 Chilischote                               -  in feine Ringe schneiden
500gr. Gelierzucker 2:1
50 ml Weißwein
1 Eßl. weißen Balsamicoessig
1 Zweig Rosmarin

Macht:

Tomatenmarmlade
                                                Foto: Ute Schwartz

Alle oben genannten Zutaten in einem großen Topf aufkochen. Ca. 10 Minuten köcheln lassen bis die Tomaten langsam zerfallen. Zum Schluss den Rosmarinzweig entfernen und die Konfitüre abfüllen. Gläser auf den Kopf gestellt auskühlen lassen.

Ich verwende folgende BIO-Gelierzucker 2:1:

Gelierzucker
                                                Foto: Ute Schwartz

Alle Drei gleich super. Keine Probleme mit dem Gelieren. Der Gelierzucker von dm ist am günstigsten!

Gutes Gelingen!

HAPPY Kochgrüße. Eure Ute

Quelle Rezept: slowly veggie / Sommerküche 2017 / Seite 86

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 12. Dezember: Buchtipp für Naturfreunde

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Bestseller und sicher auch FESTseller: Das geheime Leben der Bäume von Peter Wohlleben.

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Ein interessanter Mann dieser Peter Wohlleben. Förster, der die klassische Forstwirtschaft als Ausbeutung der Wälder tituliert, heute in einer kleinen Eifelgemeinde ohne Chemie, ohne Kahlschlag, urwaldähnliche Laubwälder hegt und Pferde anstelle von Holzerntemaschinen einsetzt.

Bäume bekommen menschenähnliche Züge, Baumgruppen werden mit Nachbarn, Partnern, Eltern & Kindern, Freunden, Feinden, Geschäftspartnern verglichen. Wurzelspitzen werden gehirnähnlichen Strukturen gleichgesetzt. Statt eines world-wide-webs sind Wälder von einem wood-wide-web durchzogen. Signale, Nachrichten laufen durch dieses Netz. Gefahren werden gemeldet, Insekten eingeladen oder abgewehrt. So können Akazien innerhalb von Minuten Giftstoffe in die Blätter schicken, um Fressfeinde zu vertreiben.
Bäume kommunizieren geruchlich, in dem sie Insekten tatsächlich über Aromen, die sie versprühen, einladen oder auch Artgenossen in der Umgebung signalisieren, dass Fressfeinde nahen, optisch und elektrisch. Bäume gleichen in Baumgruppen Stärken und Schwächen untereinander aus.

Im Wald herrschen rege Geschäftsbeziehungen. ICH, Pilz, filtere das Grundwasser, damit DU, Baum, keine Schwermetalle aufnimmst. Und DU, Baum, bezahlst mich (Pilz) mit Zucker. Um nur ein Beispiel zu nennen.

Alles in allem ein faszinierendes Buch! Was mir besonders gefällt, ist die Kombination aus wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen von Peter Wohlleben.
An der einen oder anderen Stelle muss man allerdings die Ausführungen des Autors für sich relativieren. Verlieben Bäume sich? ……… . Man 'muss' natürlich nichts relativieren. Entscheidet selbst. Und Naturfreunde in Eurem Umfeld freuen sich sicher über diesen Bestseller.

Eines ist sicher, wenn man nach der Lektüre dieses Buches durch den Park, durch den Garten, durch eine Allee geht, Bäume erscheinen in einem ganz anderen Licht. ……

Vorweihnachtliche Grüße.
Eure Ute

HAPPY GARDENER No6 – Was ich nicht auf dem Teller haben will, ……

…. soll auch nicht auf meine Beete.

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                        HÖRZU Ausgabe 26/2016 …., Ausschnitt aus dem Titelmotiv

Wenn ich für jeden Ratschlag "Jetzt musst Du aber auch Hornspäne ins Hochbeet, an Deine Tomaten, …. geben!" 5 € bekommen hätte, …… .

H O R N S P Ä N E  …… . – Manchmal benutzt man Worte, ohne zu wissen, was dahinter steckt. Klar dachte auch ich an Hornspäne als es um Dünger für meinen neuen Garten ging. Schließlich bin ich mit dem Wort aufgewachsen. Nahezu jeder, der einen Garten hat, setzt Hornspäne ein. Wenn man dann aber mal das Gehirn zu diesem Wort einschaltet, dann könnte einem schlecht werden. Hornspäne sind zerkleinerte Hörner und Hufe von Rindern. Von getöteten Rindern. Schlachtabfall! Und noch nicht einmal regional, sondern meist aus Argentinien, da unsere Rinder keine Hörner mehr haben. So las ich jedenfalls.

Auf fast allen Düngern liest man 'NPK – organischer Dünger'. Das klingt doch gut. Wenn dann auch noch BIO drauf steht, was kann dann daran falsch sein? Hinter NPK stehen aber nunmal meistens tierische Bestandteile. Schlachtabfälle. Schlachtabfälle wie: Blut, Knochen(-mehl), Sehnen, Federn, Hörner, Hufe, …… .

Ich weiss nicht, wie es Euch geht, ICH möchte diese Schlachtabfälle nicht auf meinen Beeten haben. So würde dann Tierleid über meine Tomaten auf meinen Teller kommen. NEIN DANKE!

Es gibt inzwischen vegane und vegetarische Gemüsedünger aus der Zuckerrübenverarbeitung. Neudorff hat veganen Tomatendünger im Sortiment und vegetarischen Gemüsedünger.

Am besten bestellt Ihr über`s Internet. Ich habe in den Gartenabteilungen der gängigen Baumärkte und in Gärtnereien versucht, die v.g. Flüssigdünger von Neudorff zu bekommen. Ein abenteuerliches Unterfangen. In einer Gärtnerei (ich bin dafür bis nach Waldniel gefahren) habe ich all meine Sprüchlein aufgesagt, was ich aus welchen Gründen konkret suche und was ich aus welchen Gründen auf keinen Fall möchte. Und die Antwort war: Nehmen Sie doch Hornspäne. ……..

In diesem Zusammenhang möchte ich Euch folgendes Buch ans Herz legen:

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              Peaceful gardening von Susanne Heine. Biovegan gärtnern – Das Praxisbuch.
                                    blv Verlag, ISBN 978-3-8354-1345-0, 14,99 €

Ihr könnt das Buch gerne in der GANDIVA YOGA-Lounge einsehen, ehe Ihr es bestellt. Übrigens auch eine schöne Geschenk-Idee.

Ich wünsche Euch tolle, gesunde, kräftige Blumen und Nutzpflanzen, die ohne das Leid der Tiere gross werden.

Grüne Grüße. Ute

HAPPY GARDENER No5 – Löwenzahn, Fluch oder doch Segen?

Als neuer Gardener lese ich natürlich auch immer wieder gerne Artikel rund um`s Gärtnern. Aus reiner Gärtnersicht scheint Löwenzahn ein Fluch zu sein. Ich gerate überwiegend an Beiträge wie man der 'Plage' Herr wird. Da wird empfohlen, Löwenzahn gleich zu köpfen, sobald er eine Blüte bildet, damit sich garnicht erst Samen (= Pusteblumen) ausbilden können.
Die Tipps gehen weiter von 'Gartenboden vollflächig 50 cm tief abtragen', bis hin zu 'Pfahlwurzeln bis zu 1 m-tief ausgraben'. Kraftakte ohne Ende.

Muss ja ganz schön gefährlich sein, so ein LÖWENzahn. …..

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                                              (Foto: Ute Schwartz)

Also ICH freue mich über jede Löwenzahnpflanze, die sich in meinem Garten zeigt, selbst zwischen den Steinplatten auf der Yoga-Terrasse, denn ich ernte und esse die Blätter. Zugegeben, geschmacklich gibt es größere Highlights, aber:

"Löwenzahn galt im Mittelalter als Arkanum, ein Heilkraut, das alle Naturelemente in sich vereint:

Das Feuer in den Blüten und im bitteren Geschmack,
die Luft im hohlen Stengel und in den Samen,
das Wasser im weißen Milchsaft,
die Erde in den Wurzeln.

Dank der Bitterstoffe, Schleimstoffe, Kumarine, dem Inulin und der Karotinoide, die die Pflanze enthält, wirkt sie

-  harn- und gallentreibend
-  verdauungsfördernd
-  lymphentlastend
-  blutreinigend

sowie stoffwechselanregend.

Sie hilft außerdem Umweltgifte auszuschwemmen."

Und dann wird uns noch ein Rezept an die Hand gegeben. Zum Stimmungsaufhellen!

Gebratene Löwenzahnknospen:
Löwenzahnknospen in Öl anbraten und mit Kräutersalz abschmecken. Über den Salat streuen oder als Snack für zwischendurch.

YOGA und Löwenzahn – beides tolle Stimmungsaufheller.

"Helle" Zeiten!

Eure Ute

Quellen: natur & heilen, Ausgabe 4/2015, Seite41

HAPPY GARDENER No4 – Und es gibt doch ein humanes Schneckenabwehrmittel

Habe mich sehr über das Feedback zu meinem Beitrag über die nützlichen Schnecken, sprich die Tigerschnecken, gefreut. – Und gewundert, dass den wenigsten eingefleischten Gärtnern bisher untergekommen ist, dass es auch "gute" Schnecken gibt. Aber wahrscheinlich liest man eher über Rosen als über Schnecken.
Hauptsache, ein paar mehr Tigerschnecken bleiben am Leben und walten ihrer gartenpolizeilichen Aufgaben.

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                                                  Fotos: Ute Schwartz

Bleibt die Spanische Wegschnecke, die in diesem Jahr in Massen auftritt und alles kahl frisst. Eine Biologin aus Kiel, Nadine Sydow, hat sich mit dieser Problematik auseinandergesetzt. Biologische Haftung und Antihaftung ist ihr Spezialgebiet. Na, das passt doch. Dachte sie sich auch und legte los. Ziel war es, eine "mordfreie Schneckenabwehr" zu entwickeln.

Die Lösung nach rund 400 Versuchen: Schnexagon! - Ganz frisch am Markt. – Ein Schutzzaun, den man wie Farbe (farblose Tinktur) 10 cm hoch aufstreicht und den die Schnecken nicht mehr überwinden können. Sie können ihr Körpergewicht auf dem Schnexagon-Anstrich nicht mehr halten. Die Haftkraft des Schneckensekrets ist außer Kraft. Und dieser Schutz hält wohl eine Saison, wie ich im Internet bei einem Anbieter lesen konnte.

Das Geheimnis: "Wasseranziehung und -Abstoßung so dosiert, dass die Netto-Klebekraft der Schnecke stets geringer ist als ihr Körpergewicht".

Schnexagon ist vegan!!! Unbedenklich für ALLE Lebewesen.

Wird sicher eine Herausforderung, einen ganzen Garten mit Schnexagon abzusichern, aber Hochbeete und Kübel sind leicht zu sichern. Beete müssten mit Latten eingefasst und diese Latten mit Schnexagon eingepinselt werden.

Bleiben die Schnecken und Tausende von Eiern, die schon im Garten, in der Erde sind. Jede Schnecke legt bis zu 400 Eier. Teilweise zweimal jährlich. Und wer denkt, dass sich das Thema ja dann durch den Frost löst, hat sich geschnitten. Schneckeneier trotzen dem härtesten Winter!
Aber irgendwann, wenn man konsequent absammelt, wird`s schneckenfrei. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und die eine oder andere Tigerschnecke tut ja auch noch Ihres dazu.

Im Moment tummeln sich in meinem Hochbeet nur noch die Minis. So 1,3 bis 3 cm lang. Erde austauschen ist da sicher auch noch ein gutes Mittel.

Erst einmal besorge ich Schnexagon. 375ml kosten rund 20 €. Im Internet problemlos erhältlich.

Und DANKE an Regina, die über Schnexagon auf ntv gehört und mir diese Info weitergeben hat. Ich habe ein Interview mit Nadine Sydow hier gefunden. 

Grüne Grüße.
Eure Ute

HAPPY GARDENER No3 – Es gibt durchaus NÜTZLICHE Schnecken! Bitte unbedingt schützen!!!

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                                                                Die Tigerschnecke 

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   Schleimproduktion super sichtbar          "Serviettenring" :-)    Gut sieht man hier das Atemloch
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                   Die Tigerschnecke ist doppelt so lang, wie auf den ersten Blick sichtbar ……
                                              Fotos: Ute Schwartz

Jeder Gärtner ist der König in seinem Garten-Königreich.
Und so werde ich wahrscheinlich kaum einen Gartenbesitzer vom Morcheln aufgefundener Schnecken abhalten! Aber vielleicht schaffe ich, dass Unterschiede gemacht werden. – Unterschiede zwischen vermeintlichen Schädlingen (Schnecken) und nützlichen Arten (Schnegel, Egelschnecken). Wobei die Tigerschnecke auch Tigerschnegel genannt wird und eine Egelschnecke ist.

Ich versuche es:

Nach der seit Wochen andauernden regelrechten Invasion der Spanischen Wegschnecke habe ich vor ein paar Tagen noch geunkt: "Wenn ich hier im GANDIVA-Garten Tigerschnecken finde, die ja locker 20 cm werden sollen, dann zieh ich aus!". Heute habe ich aus der hintersten Ecke des Gartens – feucht, schattig, Unterholz - zwei richtig große Terrakottatöpfe befreit. Wurzeln hatten sich schon von unten daran festgemacht. Ich brauchte aber nun einmal ein größeres Zuhause für zwei meiner Tomatenpflanzen. Als ich die ineinander gestapelten Töpfe endlich wieder getrennt hatte, entdeckte ich in jedem Topf eine fette Tigerschnecke. … Ich bin da nicht sehr zimperlich. Aber jetzt musste ich erstmal schlucken. Die Schnecken haben im Ruhezustand das "Format" einer ausgewachsenen, richtig fetten Maus. – Sind einfach nur aschgrau. – Sehen schon halb verwest aus. Fangen sie jedoch zu kriechen an, ziehen sie sich ganz lang und werden sehr schlank. Erst dann zeigt sich auch ihre faszinierende Zeichnung. Die Zeichnung, der sie ihren Namen verdanken.
Meine beiden Exemplare waren/sind ca. 17 cm lang.

Ich hoffe inständig, die beigefügten Fotos verdeutlichen, wie durchaus ansehnlich, faszinierend, grazil diese Tiere sind. Keineswegs zum Durchschneiden oder zum Abfüllen mit Bier, noch um sie mit Salz zu bestreuen und damit QUALVOLL zu töten oder gar mit kochend heißem Wasser zu überbrühen.

Inzwischen habe ich mich ausgiebig schlau gemacht, dass Tigerschnecken absolut schützenswert sind. – Und jeder Gärtner sich happy schätzen kann, diese 'Schönheiten auf den zweiten Blick' im Garten zu haben!

MEHR NOCH: TIGERSCHNECKEN SIND SEHR NÜTZLICHE TIERE! Sie fressen die Eier der schädlichen Nacktschnecken und greifen Letztere sogar an, töten sie auch. Ansonsten fressen Tigerschnecken abgestorbene Pflanzenteile, Pilze, Algen, Flechten, Aas. – Keine lebenden Pflanzen.

Tigerschnecken finden sich oft in direkter Nähe zu Komposthaufen, wie auch bei mir. Sie suchen kellerähnliche, feuchte, dunkle Zustände. Da waren sie bei mir in den beiden ineinander gestellten großen Terrakottatöpfen sehr gut aufgehoben. Und diese Töpfe standen bestimmt bereits Jahre an dieser Stelle, neben dem Gartenhäuschen, unter einem Baum, ganz im Schatten, feuchter Boden.
Und da sind sie auch jetzt wieder. Ich hoffe, das gestrige Fotoshooting bei Sonnenschein, das Füttern mit Erdbeerstrunk und Salat, das Bestaunen von allen Seiten, hat ihnen nicht geschadet.
Bloss nicht ausziehen! 🙂

Einfach zu merken: DIE SCHWARZEN UND DIE GEFLECKTEN SIND DIE NÜTZLICHEN!

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                                                 In voller Pracht! Tigerschnecke 17 cm

Bitte schaut hin, ehe ihr Schnecken ins Jenseits befördert. DANKE.

"Tiger feeling"-Grüße aus der grünen Oase. Eure Ute

PS: Die Tigerschnecke war übrigens Weichtier 2005!

HAPPY GARDENER No2 – Rhabarber-Likör …. leider lecker!

Da Rhabarber nur bis zum 24. Juni geerntet werden soll, schnell noch ein Rezept für ganz köstlichen Rhabarber-Likör. Schmeckt direkt aus dem Kühlschrank am besten. Noch besser nach stundenlanger Gartenarbeit. 🙂

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Ich habe diesen selbst hergestellten Likör geschenkt bekommen. – DANKE liebe Gisela!

Und damit Ihr dieses köstliche Getränk nachmachen könnt, hier der Link.

Und wer wissen möchte, WARUM Rhabarber nur bis 24. Juni geerntet werden soll, findet hier die Antwort(en):

"Eine alte Regel besagt, dass Rhabarber nur bis zum 24. Juni geerntet werden soll. Was sind die Gründe für den Stichtag "Johannis"? Hat diese alte Regel auch heute noch Gültigkeit?

Dies Frage kann im Wesentlichen unter zwei Aspekten betrachtet werden:
Ende Juni beginnt ein zweiter Wachstumsschub beim Rhabarber, der auch als "Johannistrieb" bezeichnet wird. Die Stangen, die in dieser Phase gebildet werden, sollten nicht geerntet werden, damit die Rhabarberpflanze ausreichend Kräfte und Reserven sammeln kann für ihre Ansprüche im Folgejahr. Deshalb gilt unter gärtnerischen Gesichtspunkten ganz klar die Regel: keine Rhabarberernte nach dem 24. Juni!

Aus ernährungsphysiologischer Sicht wird der 24.Juni heute eher moderat gesehen:
Rhabarber zählt zu den oxalsäurereichen Lebensmitteln. Oxalsäure kann mit Kalzium zu Kalziumoxalat reagieren. Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Veranlagung zu Nierensteinen sollten deshalb nur geringe Mengen Rhabarber essen. Oxalsäure kann in hohen Konzentrationen zu Vergiftungen führen. Mit normalen Verzehrsmengen lassen sich diese Konzentrationen jedoch nie erreichen: Die tödliche Dosis wird für den Erwachsenen zwischen 5 und 15 g angenommen. Die Stangen enthalten je nach Sorte, Düngung und Erntezeitpunkt zwischen 60 und 500 mg Oxalsäure je 100 g Frischgewicht. Für den gesunden Erwachsenen ist eine besondere Vorsicht deshalb i.allg. nicht erforderlich, auch nicht bei spätem Erntetermin. Kleinkinder, Schwangere und Stillende sollten oxalsäurereiche Lebensmittel jedoch in geringeren Mengen verzehren.

Der Oxalsäuregehalt im Rhabarber kann einfach verringert werden: 
Rhabarber schälen! Die größten Mengen an Oxalsäure befinden sich in Blättern und Schalen. Die Rhabarberblätter sind wirklich giftig und dürfen nie gegessen werden! 
Rhabarber mit Milch oder Milcherzeugnissen verzehren, z.B. Rhabarberkompott mit Vanilleflammeri oder Vanillesoße! Kalzium aus der Milch bindet Oxalsäure in unlöslichem Kalziumoxalat, das dadurch ausgeschieden wird. Nachteil: dieses Kalzium steht dem Körper nicht mehr zur Verfügung. 
Rhabarber blanchieren und das Wasser weg gießen! Allerdings gehen damit auch Vitamine und Mineralstoffe verloren." *

Gutes Gelingen.
Herzensgrüße. Eure Ute

Quelle: www.ernaehrungsberatung.rip.de

Wie Yoga-Techniken bei Allergien durch Pollenflug helfen können – 1. Teil

Reinigungstechniken sind eine Säule von Yoga.
Jala Neti
heißt die Reinigungsübung, die ich Euch heute ans Herz legen möchte. - Jala für Wasser und Neti für Reinigung der Nase.

Jala Neti und seine Wirkungen auf den Körper:
– vermeidet Allergien (Pollen, Hausstaub)
– vermeidet Heuschnupfen
– löst muskuläre Anspannung im Gesicht
– stärkt die Augen
– verbessert den Geruchssinn
– balanciert die Gehirnhälften aus
– gut bei/gegen Asthma
– gut bei/gegen Bronchitis
– sehr gut bei/gegen Migräne
  kühlender, beruhigender Einfluss auf das Gehirn
– sehr gut bei/gegen Tinnitus
– vermeidet Erkältungen
– vermeidet Atemwegserkrankungen

Jala Neti und seine Wirkungen auf den Geist:
– beruhigt den Geist
– ENTspannt
– Stress und Anspannung werden abgebaut
– Depressionen können gelindert werden
=> macht klar in Kopf und Geist!

Damit wir uns körperlich und seelisch gut fühlen, muss die Atemluft frei durch Nase und Rachen in die Lungen gelangen können. Durch Verengungen (Schleim, Ablagerungen, getrocknetes Sekret) kann es zu chronischem Schnupfen kommen. Staub, Bakterien und Keime werden nicht oder nur unzureichend abtransportiert. Betroffen können dann die Nasennebenhöhlen, die Stirnhöhlen, die Mandeln bis hin zu den Ohren sein. Entzündungen entstehen.

Wie praktiziert man Jala Neti?

Um Jala Neti zu praktizieren benötigt man
– ein Nasenkännchen (aus Plastik, Keramik, Kupfer –> Indien)
– lauwarmes Wasser
– (naturreines) Salz aus der Apotheke, dem Reformhaus oder Drogeriemarkt

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Warum Salz? – Das Salz im Wasser sorgt für den osmotischen Ausgleich zwischen Wasser und den Körperflüssigkeiten.

Ablauf:
– 1/2 l warmes Wasser bereit stellen
– max. 1 Teelöffel Salz hinzu geben und gut verrühren
– Salzwasser in das Neti-Kännchen füllen
– Kopf über ein Waschbecken halten
– Kopf schräg nach vorne und leicht nach unten neigen
  (die richtige Kopfhaltung braucht etwas Experimentierfreudigkeit und Geduld) 
– durch den Mund atmen!
– Tülle des mit Wasser gefüllten Kännchens sanft etwas (!) in das obere 
  Nasenloch führen
– Kännchen heben
– Wasser durch das obere Nasenloch schicken, bis es auf der anderen Seite
  wieder austritt
– wenn die Hälfte des gesamten Wassers durch das obere Nasenloch gelaufen
  ist, durch das obere Nasenloch kräftig ausschnaufen
– Kopf zur anderen Seite neigen und durch das andere Nasenloch praktizieren
– zum Schluß: Nase kräftig putzen
– bei einem Trockenheitsgefühl der Nasenschleimhaut, dieselbe mit Öl
  einreiben

Vorgang dauert ca. 5 Minuten!

Diese Reinigungstechnik kann einmal täglich, zweimal täglich, mehrfach in der Woche oder bei Bedarf ausgeführt werden.

Sollte die Nase unangenehm brennen oder gar schmerzen, wurde mit großer Wahrscheinlichkeit zu viel Salz eingesetzt!

Jala Neti nicht ausführen bei:
– häufigem Nasenbluten
– akuten Ohrentzündungen
– akuter Grippe, wenn die Nase komplett dicht ist
– nach operativen Eingriffen im Nasen-/Rachenraum

Jala Neti wird im Yoga über die Reinigungsfunktion hinaus als Vorbereitung auf Atemtechniken (= Pranayama) und Meditation eingesetzt.

Nasenkännchen gibt`s im Yoga-Bedarf (z.B. bausinger.de, verlag-ganzheitlich-leben.de) oder in der Apotheke. Ich empfehle Keramik.

Happy Reinigung! Happy Durchatmen! Happy Ruhe im Geist!

Bei Fragen, Problemen, Erlebnisberichten, Erfolgsmeldungen - schreibt mich einfach an!

Eure Ute

PS: Teil 2 – Kapalabhati – folgt morgen!

Quelle: natur & heilen, Ausgabe März 2014, Seite 38 ff.
            Swami Satyananda Saraswati "Asana Pranayama Mudra Bandha"  Bihar School of Yoga
            2007, Seite 477 ff.

HAPPY GARDENER No1 – Vom Hochbeet zum Hochbuffet

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                                           Aus dem GANDIVA YOGA-Hochbuffet

Im Moment ist nach dem Regen vor dem Regen. Während ich hier sitze und schreibe, schaue ich in den GANDIVA YOGA-Garten und die Sonne scheint … und gleichzeitig regnet es senkrecht runter. …. Es ist Samstagnachmittag.

Heute morgen wurde ich im Garten folgendermaßen begrüßt:

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An Tipps, was ich gegen diese süßen, kleinen Plagegeister tun soll, mangelt es nicht:
– Salz drauf streuen
– eine Schale mit Bier rausstellen
– in der Mitte durchschneiden
– in den Mixer tun und dann wieder zurück ins Beet kippen
– Schneckenkorn
– Thymian in die Beete pflanzen
– Kaffeesatz um die Pflanzen streuen

Ich habe mich sogar mit "Rent a duck!" beschäftigt. Aber hier schlagen Tierschützer Alarm. Die armen Enten werden selten so gehalten, dass es artgerecht wäre und der Garten ist nach dem 4-wöchigen Einsatz der Enten oft verwüsteter als es die Schnecken je geschafft hätten.

Also ICH kann keine Schnecken töten und auch keine Auftragskiller engagieren.

Getrockneten Kaffeesatz habe ich gestreut ohne Ende. Das hat auch sehr gut geholfen, solange es trocken war. Über das Pulver gehen die Schnecken nicht, weil sie trockenen Untergrund hassen. Und den Geruch mögen sie ebenso wenig. Aber dann begann die große Regenzeit …. und hält an. Das AUS für meine natürliche Schneckenabwehr.

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                                          Aus dem GANDIVA YOGA-Hochbuffet

In einem Chat habe ich von einer steierischen Bäuerin gelesen, die gesagt haben soll: Ich pflanze 1/3 für die Schnecken, 1/3 für andere Tiere und 1/3 für mich.
Wenn ich mir mein Hochbeet so anschaue, dann scheinen die Schnecken diese Lösung nicht zu respektieren. 🙂

Und so starte ich jeden Morgen die Kollekte:

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Eine Hand voll Schnecken kommt immer zusammen. Ab ins 'Schneckenhotel'. Kost (Salatblätter, Erdbeeren, Kohlrabi, Schnittlauch) & Logis (ein Stück Baumrinde in einem Plastikbehältnis mit Lüftung) inklusive und nach einer Woche geht`s ab an einen Ort, an dem es weit und breit keine Nutzpflanzen oder Gärten gibt.

FAZIT:
Schnecken töten geht für mich garnicht.
An der 1/3-Regel arbeiten wir noch ….. .
Kaffeesatz bei trockenem Wetter hilft!
Einsammelhilfe: große Rindenstücke oder Bretter in den Garten und ins Hochbeet legen. Da sitzen die Süßen dann morgens dicht aneinander gekuschelt drunter und lassen sich leicht ins Schneckenhotel befördern.

Ach ja, schaut Euch doch mal die so verhassten Tiere aus der Nähe an. Auf die Hand setzen und beobachten. Die Schleimspur ist gewöhnungsbedürftig, aber sonst: Das sind echt faszinierende Tiere! Und danach geht Töten dreimal nicht mehr. 🙂

Wie so oft im Leben scheint hier TEILEN die Devise zu sein. Und übrigens HUMOR. Auch wenn es um so manches Blümchen echt schade ist.

Happy Gardening. Grüne Grüße. Eure Ute

PS:  Wer den ultimativen, NATÜRLICHEN Tipp gegen Schnecken hat, …. 
        BITTE MELDEN!

HAPPY GARDENER

Ein Garten, überhaupt die Natur, führt uns in einem Jahr unser ganzes Leben im Zeitraffer vor Augen. Die Entwicklung eines jeden Lebewesens. Werden und Vergehen. Unsere 'Jahreszeiten'.
Ein Garten kann zur wunderbaren Meditation werden. Das Arbeiten mit den Händen, nackte Füße, der Geruch von frisch gemähtem Gras, …. . All das erdet. – Und hält das Gedankenkarussell an. Ein Garten lässt uns tiefer in den Kreislauf der Natur eintauchen. – In unsere Natur. Motiviert uns, mehr mit der Natur zu leben, noch respektvoller mit ihr umzugehen und möglichst viel wieder in den Kreislauf zurückzuführen. Von naturbelassenen (sprich ungekochten), pflanzlichen BIO-Abfällen aus dem Haushalt, über den Rasenschnitt bis hin zum Laub im Herbst. Ein Garten lehrt uns, ganz im Moment zu sein.
Und die Farbe GRÜN gilt als wahrer Stimmungsaufheller.
Was für Parallelen zum Yoga!

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                                         aus dem GANDIVA YOGA-Garten
Die GANDIVA YOGA-Lounge hat seit ziemlich exakt einem halben Jahr auch einen Garten. Ein Garten ist ein zusätzlicher (Wohn-)Raum. Und aus diesem Raum gibt es Spannendes zu berichten. Von der Natur und dem Zusammenleben mit der Natur. Tipps, Erkenntnisse, schöne Impressionen, leise Verzweiflung über Schnecken im Hochbeet, Eierschalen, die gemahlen werden und Kartoffeln, die in Eimern wachsen. …..

Lasst Euch überraschen.

Grüne Grüße. Ute

Hanfsamen – Vom Vogelfutter zur Wunderwaffe für mehr Gesundheit. No3

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Jetzt wissen wir also, was diese Hanfsamen so alles können – unsere Gesundheit schützen, Krankheiten lindern, Genesung fördern.
Superfood, Helden der Gesundheit, Kraftpakete, Wunderwaffe, Nährstoff-Power-Pakete, …. Superlative ohne Ende!
Und das Sahnehäubchen: auch noch SEHR lecker. Wir haben gestern hier in der GANDIVA YOGA-Lounge eine kleine Verkostung gemacht und jeder war angetan von dem feinen, nussigen Geschmack. – Ob Samen oder Öl.

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Kaufen wir besser die ungeschälten, die geschälten oder die gekeimten Hanfsamen?
Was kosten Hanfsamen?
Zu welchen Gerichten passt welcher 'Verarbeitungszustand'?
Worauf ist beim Kauf zu achten?

Kleingedrucktes wird hier, wie so oft, SEHR groß geschrieben. So habe ich zum Beispiel bei einem Anbieter, den ich – dachte ich – sorgsam ausgewählt hatte, zu den geschälten Hanfsamen auch gleich noch eben (schnell …. ) Hanföl mitbestellt. Die Lieferung hatte gleich 3 Lerneffekte:
1. Das Hanföl war nicht kaltgepresst.
2. Die geschälten Hanfsamen waren in 150 gr. Dosen ….
    leider mit Aluminium-Deckel unter dem Kunststoffdeckel.
    Dazu werde ich den Anbieter (hanf&natur) noch um eine Stellungnahme
    bitten.
3. Die geschälten Hanfsamen können lt. Website des Anbieters aus Europa 
    kommen, …. aber auch aus China. …..

Gekeimte Hanfsamen
Preis: 200 gr. rund 10 €
Passen zu/in:
– Müsli
– Shakes/Smoothies
– Süßspeisen/Dessert
– Joghurt
Geschmack:
intensiver nussig – im Vergleich zu den geschälten Hanfsamen
Tagesdosis: 2 – 3 Eßlöfel
Bitte drauf achten:

– kontrollierter biologischer Anbau
– Rohkostqualität
– Herkunft Deutschland, Österreich, …… Europa. Wenn es geht, CHINA
  meiden!
Tipp:
– selber keimen! Hierzu folgt eine separate Info!

Was Hanfsamen gekeimt auszeichnet, kann man sehr gut in der Mai-Ausgabe des Reformhauskuriers in der Rubrik "Helden der Gesundheit" lesen:
"Keimlinge müssen alles in sich tragen, was sie zum Wachsen brauchen. …. Die Nährstoffe, Proteine, Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren, die sie zum Gedeihen benötigen, bilden sich beim Keimen durch den Kontakt des Samens mit Feuchtigkeit, Wärme und Sauerstoff. Sie können sich explosionsartig innerhalb weniger Stunden vervielfachen.
Das Plus der gekeimtem Samen und Körner: Das Keimverfahren wird zu dem Zeitpunkt abgebrochen, an dem die höchste Nährstoff-Werte erreicht sind. Gekeimte Samen sind deshalb wahre Nährstoff-Power-Pakete."

Und als Tipp "Gut zu wissen" gibt der Reformhauskurier:
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Geschälte Hanfsamen
Preis: 200 gr. 5,– bis 6,– €
Passen zu/in/als:
– Salat
– Obstsalat
– Topping für Suppen
– Saucen
– Pesto
– Paniermehlersatz
  (1/3 des Paniermehls durch Hanfsamen ersetzen)
– Müsli
– Gebäck/Brot
– Dips
– Shakes/Smoothies
aber auch zu/in:
– Süßspeisen/Dessert
– Joghurt
Und schmecken auch einfach so direkt vom Löffel in den Mund …. 🙂
Geschmack:
nussig
Tagesdosis: 2 – 3 Eßlöfel
Bitte drauf achten:

– kontrollierter biologischer Anbau
– Rohkostqualität
– Herkunft Deutschland, Österreich, …… Europa. Wenn es geht, CHINA
  meiden!

Ungeschälte Hanfsamen
Preis: 200 gr. ca. 3,50 €
Passen zu(m):
– Salat
– Müsli
Oder einfach als Knabberspaß.
Tipp:
Geröstet (ohne Fett) kommt der nussige Geschmack noch stärker raus!

Wobei mir der Spaß am Knabbern echt schnell vergangen ist. Ich hatte mir 2 Eßl. über eine große Schüssel gemischten Salat gestreut, und das Kauen nahm kein Ende. …..

Die nervigen Schalen haben aber ihr Gutes: Die Ballaststoffe in den Schalen binden freie Gallensäure im Darm und helfen diese auszuscheiden. Dadurch wird der Cholesterinspiegel gesenkt. Die Bitterstoffe in den Schalen regen die Leberaktivität an.*
Sprich, die Verdauung wird beschleunigt, der Darm gereinigt. Wer also Verdauungsprobleme hat, findet in den ungeschälten Hanfsamen wertvolle Helferlein. …..

Testkäufe laufen noch. – Rezepte in der Probierküche. – Weitere Recherche im Internet und in Printmedien.
Will sagen: Weitere Beiträge zum Thema Hanfsamen folgen!

Bleibt gesund!
Herzensgrüße

Eure Ute

* Quelle: www.eatmovefeel.de

Hanfsamen – Vom Vogelfutter zur Wunderwaffe für mehr Gesundheit. No1

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Hanfsamen – ganz / geschält / gekeimt / als Öl / Cräcker      Foto: Ute Schwartz

Ich habe mich in den letzten Wochen sehr intensiv mit dem Thema Hanfsamen und die Zuträglichkeit für unsere Gesundheit beschäftigt. Gerne lasse ich Euch an meinen Rechercheergebnissen, Bezugsquellen, Selbstversuchen, Rezepten, u.v.a.m. teilhaben. Und so erwarten Euch in den nächsten Wochen und vielleicht auch Monaten weitere Posts zum Thema Hanfsamen.

Die Samen der Hanfpflanze gehören neudeutsch zu den Superfoods. Die Medien sind voll davon. An dem Tag, an dem ich die ersten Hanfsamen gekauft habe, das war Ende April, erschien die Mai-Ausgabe von natur & heilen, natürlich mit einem Bericht über Hanfsamen und als ich aus dem Reformhaus zurück kam, las ich im Reformhauskurier (Ausgabe Mai) schon den nächsten Artikel über Hanfsamen.

Zurück zu den Superfoods: Es geht auf den Punkt gebracht um jahrtausendealte Lebensmittel, die immer schon vollwertig waren und die Gesundheit erhalten, oder die Krankheit besser zu verkraften, halfen, deren Nutzen jetzt einfach nur wieder ausgegraben wurde und unter dem Modewort Superfoods zusammen gefasst wie etwas ganz Modernes, Neues anmuten. 
Chia-Samen gehören zu den Superfoods, wie auch z.B. Goji-Beeren und die Acai-Beere. Während die Chia-Samen, die Goji-Beeren, die Acai-Beere, Ouinoa und andere aus fernen Ländern zu uns kommen, ist der Hanfsamen eine heimische Pflanze. Besser für die Öko-Bilanz und besser für uns, da ohne Schadstoffbelastung.

Bisher war immer nur fetter Kaltwasserfisch als Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren-Lieferant bekannt. Genauer gesagt Mikroalgen, die dann als Futter der Kaltwasserfische über dieselben in unseren Körper gelangen. Hanfsamen toppen diese Lieferanten!

Was kann Hanfsamen? Wie wirkt Hanfsamen? – Dazu Donnerstag mehr! 🙂

Bleibt gesund!
Herzensgrüße
Eure Ute

Earth Hour 2016 – LICHT AUS am 19. März um 20:30 Uhr / Einladung zur Meditation

Am 19. März um 20:30 Uhr für 60 Minuten das Licht ausschalten und damit ein Zeichen setzen. - Ein globales Zeichen, dass wir unseren Planeten schützen müssen. Zum 10. Mal findet sie statt, die Earth Hour. Begonnen hat alles in Sydney und ist dann zu einem weltweiten Ereignis geworden.

Zahllose Sehenswürdigkeiten und Gebäude auf der ganzen Welt hüllen sich am 19. März für 60 Minuten in Dunkelheit.

Wer mehr über die Earth Hour wissen möchte, findet hier weitere Infos.

Wie Ihr diese Stunde am besten ausfüllt? Also ich werde in diesen 60 Minuten auf meiner Matte sitzen. Wer Lust hat, kann sich gerne dieser Meditationszeit anschließen. Wir werden über kapalabhati in die Meditation gehen.

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                      Miteinander – in der Stille – bei Kerzenschein.

Wer dabei sein möchte, ist einfach Samstag um kurz vor halb 9 (kurz vor 20:30 Uhr) da.

Herzensgrüße.
Eure Ute

PS: Die Teilnahme ist kostenlos.

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 1. Dezember: Adventsmarkt in und um Schloss Dyck

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Am Samstag hat er seine Pforten wieder geöffnet – der Adventsmarkt in und um Schloss Dyck. Von Sonne und blauem Himmel am Sonntag leider keine Spur. Dafür Sturmwarnung. Aber auch mit Schirm war es ein lohnenswerter Tag. Denn auch Regen hat klare Vorteile: weniger Menschen, gute Sicht auf die Produkte, Zeit zum Gucken und Auswählen, längere Gespräche mit den Ausstellern, keine Schlangen vor meinem Lieblings-Flammlachs-Stand, Platz im Schloss-Café.
Schöne Produkte, Waffelduft, Glühwein und Weihnachtsmusik kennen kein Wetter!

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Kreative hochwertige Accessoires für Drinnen & Draußen.

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Witzige Ideen für Nikolaus und Weihnachten.

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Leckeres für die Stärkung zwischendurch.

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Schöne Ideen für das Frühjahr. Gartenzeit! www.jamuno.de

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Und zum Abschluss …..

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… darf der Glühwein nicht fehlen! LECKER!

Infos zu Öffnungszeiten und Anfahrt unter:

http://www.stiftung-schloss-dyck.de/de/veranstaltungen/maerkte/1041/schlossweihnacht.html.

Leise, sanft, unaufdringlich werden die Besucher in eine erste zarte Weihnachtsstimmung gebracht. – Über dezente Musik, Farben, Düfte und natürlich die Kaufangebote.
Übrigens findet auch ein Krippenspiel mit lebendigen "Figuren" statt.
Von 10:00 bis 20:00 Uhr könnt Ihr das Areal rund um und in Schloss Dyck auch noch an den kommenden drei Wochenenden erkunden.
3 Stunden sollte man für einen Besuch minimum einplanen. Ich war trotz Regen 3 Stunden dort.

Ab 15:00 Uhr wird man bei schönem Wetter allerdings schon mehr geschoben ……. .
Eintritt: 12 € (die sich auf jeden Fall lohnen!).
Wer bis 11 Uhr am Schloss ist, bekommt auch bei schönem Wetter noch ganz easy einen Parkplatz. Es besteht aber auch die Möglichkeit, bis zum Bahnhof Büttgen mit dem Auto zu fahren und dann den Shuttle-Bus (im Eintrittspreis inkludiert!) zu nehmen. Fährt nur sonntags. Immer halbstündlich.

Gegen 14:30 Uhr fingen die ersten Aussteller an, ihre Zelte sturmsicher zu machen. Manche bauten ganz ab. Schade, schade!
Also, egal, wie das Wetter an den nächsten 3 Adventswochenenden sein wird, macht Euch selbst ein Bild. Laßt Euch einstimmen auf Weihnachten, genießt das Draußensein und sicher findet sich auch noch das eine oder andere Geschenk.
Ich auf jeden Fall werde am letzten Adventswochenende noch einmal fahren! ….. 🙂

Herzensgrüße
Eure Ute

Barfussgehen – ähnlich kommunikativ wie mit dem Hund zu gehen

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                                                         (Foto: Ute Schwartz)

Menschen, die einen Hund haben, sagt man nach, dass sie auf ihren Spaziergängen oft mit anderen Hundehaltern ins Gespräch kommen.

Wenn ich auf einem meiner täglichen Spaziergänge einmal "verloren" gehen sollte, dann wird sich nahezu jeder Mensch, dem ich begegnet bin, an mich erinnern. …..

Warum?

Weil ich bei entsprechenden Temperaturen im Grünen barfuss gehe.- Meine Schuhe an den zusammen geknoteten Schnürsenkeln in der Hand halte. Jeder schaut – viele sprechen mich an.

Ich komme mit sehr interessanten Menschen ins Gespräch. Wirklich ins Gespräch. So sprach mich vor einigen Tagen ein Mann an, der mit seiner Frau spazieren ging: "Haben Sie auch Geld gespart?". Ich konnte mit der Frage nichts anfangen. Und so erzählte der Herr mir, dass er aus Sibirien sei. Dort habe er als Lehrer gearbeitet. Und jeden Morgen hätte er als Erstes die Kinder ihre Schuhe ausziehen und an einem Zaun aufreihen lassen und sei mit ihnen barfuss in den Wald gegangen. Wie viel Spaß das allen gemacht hätte. Und so würde er hier in Deutschland auch gerne barfuss gehen. Und immer wenn er darauf angesprochen würde, wäre seine Antwort: "Ich wollte sparen und habe mir zu kleine Schuhe gekauft. Und nun muss ich sie immer in Händen halten."
Wir kamen vom Barfussgehen über Sibirien, über Wolgadeutsche, über Hitler auf Obama und Merkel und landeten schließlich bei Homosexualität und Ausländerfeindlichkeit. Und wenn seine Frau ihn nicht irgendwann gebremst hätte, würden wir wahrscheinlich noch heute dort stehen und reden.

Einige hundert Meter weiter sammelte ein Mann Löwenzahn. Wahrscheinlich für seine Kaninchen. Er rief mir fröhlich zu "SIE machen das richtig!". Und ich rief zurück: "Sie können doch auch jederzeit ohne Schuhe durch die Natur gehen!". Er würde das auch machen, kam zur Antwort. Und dann rief er noch "Aber gleich zu Hause Füße gut waschen!" Stutzte und sagte: "Na ja, Sie sind ja kein Kind mehr. …. "

Kinder, die barfuss gehen, würden wohl weit weniger Aufmerksamkeit erregen. Aber ich als Erwachsene.

Sich mal wieder als Kind fühlen, unbeschwert, frei - noch eine positive Wirkung vom Barfussgehen!

Als ich über den wunderschönen Friedhof in Viersen meinen Rückweg angetreten hatte, überlegte ich kurz, ob es nicht respektlos sei, ohne Schuhe über einen Friedhof zu laufen. Aber dann musste ich lächeln. Denn schließlich war ich in guter Gesellschaft. Hier hat keiner Schuhe ….. .

Oft kommt in Gesprächen als Argument contra Barfussgehen: Zeckenbissgefahr! Da ich mich im Rahmen meines HAPPY FÜßE-Workshops intensiv mit dem Barfussgehen auseinander gesetzt habe, weiß ich, dass Zecken in Kniehöhe lauern und nicht am Boden.

Die Verletzungsgefahr ist auch oft Diskussionspunkt. "Sie sind aber mutig!" … Da frage ich mich, wo ist der evolutionäre Unterschied zwischen Händen und Füßen? Es gibt KEINEN! Das sehen wir besonders bei Menschen ohne Arme, die ihre Füße zu ihren Händen machen. Geht alles!
Und, wie oft verletzen wir uns im Haushalt, bei der Arbeit, an Händen und Fingern? Da reicht ein Blatt Papier, um sich übel zu schneiden.

Also, das Killerargument in Sachen Barfussgehen ist noch nicht gefunden!

Eingeschränkt gut ist Barfussgehen für Diabetiker. Mangelndes Schmerzempfinden kann Barfussgehen für Diabetiker mit fortgeschrittener Erkrankung zur Verletzungsfalle werden lassen.

HAPPY FÜßE!

Herzensgrüße. Eure Ute

PS:    Der nächste HAPPY FÜßE-Workshop findet am 
       14. Oktober statt! Und dort lernt Ihr auch, wie
       man RICHTIG barfuss geht. 😉

„Gartenlust“ im Schloss Dyck – Am Wochenende schon etwas vor?

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Heute begann sie wieder – die Ausstellung Gartenlust im und um das Schloss Dyck. Eine ganz besonders schöne Form der Entspannung. Abtauchen in eine bunte Welt von Farben, Formen, Materialien, Gerüchen, Genüssen, Musik, Natur, Kreativität, Schmecken, Probieren, Erleben.

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Auch wenn dieses Bett ausdrücklich nicht zum Reinlegen gedacht ist, wartet Schloss Dyck mit zahlreichen Ruhezonen auf. Drinnen, draußen, im Schatten, in der Sonne, nahe dem Trubel, entfernt vom Trubel. Für jeden ist ein Plätzchen dabei.

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Nach guten 4 Stunden hat man einen guten Überblick über das Angebot …..

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… und kann sich in aller Ruhe dem leiblichen Wohl widmen. Flammkuchen in vielen kreativen Variationen. – Einfach nur lecker!

Gartenlust läuft noch bis einschließlich Sonntag (07. Juni 2015).

Eintritt: 12 €. Und die lohnen sich!

Ein Tag, der sich wie Urlaub anfühlt. Ein Tag des Abtauchens, des Entspannens, des ganz bewussten Erlebens.

Und wenn man nach rund 6 Stunden das Areal ganz gemächlich wieder verlässt, ist ganz deutlich zu spüren, wie sehr man im Moment war. Das Gedankenkarussell hatte Pause. Einfach nur ER-Lebens-wert !

Tipp: Die Gartenausstellung öffnet um 10:00 Uhr. Ich war um 10:40 Uhr dort und der Parkplatz platzte schon aus allen Nähten. Der frühe Vogel fängt den Wurm …….. :-).

Und noch ein Tipp: Sonnencrème nicht vergessen ….. .

Happy Abtauchen und mit allen Sinnen genießen.

Eure Ute

Frühjahrszeit ENTGIFTUNGSzeit

Im letzten Winter brachte mich meine TCM-Therapeutin und Heilpraktikerin Brigitte aus Erkelenz mehr zufällig auf den Löwenzahn. Sie erwähnte seine hervorragende Wirkung bei Leberleiden aller Art.

In diesen Tagen kommt keiner am Löwenzahn vorbei. Bei jedem Spaziergang leuchten die knallgelben Köpfe aus den Wiesen hervor. Für mich DER Impuls, mich jetzt mal näher mit diesem Kraut zu beschäftigen.

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                                                 (Foto: Ute Schwartz)

Das Zentrum der Gesundheit (www.zentrum-der-gesundheit.de) spricht vom Löwenzahn als Vital- und Mineralstoffwunder:

       40 x so viel Vitamin A        
         9 x so viel Vitamin C        
         4 x so viel Vitamin E        
         8 x so viel Calcium          
         4 x so viel Magnesium     
         3 x so viel Eisen               
         2 x so viel Proteinmenge  wie Kopfsalat.

Schön der Vergleich, dass sich die Zähigkeit, die Unempfindlichkeit, die Hartnäckigkeit, die Kraft der Pflanze auf den Anwender überträgt. Wächst sie doch aus der kleinsten Ritze, die der Asphalt läßt und trotzt größter Hitze.

Löwenzahl kann Linderung, Heilung leisten bei:
-  Diabetes
-  Gallenleiden
-  Harnwegsinfektionen
-  Hautleiden
-  Krampfadern
-  Kreislaufproblemen
-  Lebererkrankungen
-  Nierensteinen
-  Rheuma
-  Verdauungsproblemen
-  Wassereinlagerungen (entwässert!)
-  Wunden, die nicht heilen
   u.v.a.m.

Ich habe sogar Artikel gefunden, die sich mit Löwenzahntherapien bei Krebs beschäftigen.

Mal nimmt man die Wurzel, mal den Saft des Stengels, mal die Blätter und mal wird die ganze Pflanze püriert eingesetzt. Hier ist zu beachten, wann man welchen Teil der Pflanze sammelt und wie man die geernteten Teile schonend verarbeitet und zubereitet.

Mehr Infos, viele Rezepte und wertvolle Tipps zu diesem Allround-Stärkungsmittel findet Ihr zum Beispiel auf:

www.zentrum-der-gesundheit.de
www.kraeuterweisheiten.de
www.fruehjahrskuren.de
www.kraeuter-verzeichnis.de

Meine täglichen Spaziergänge sind in diesen Tagen begleitet vom Ernten einiger frischer, junger Löwenzahnblätter, die ich noch an Ort und Stelle esse. An den bitteren Geschmack gewöhnt man sich mit der Zeit.
Würde man die Blättchen waschen, würde etwas von dem bitteren Geschmack vergehen, aber natürlich sind es genau diese Bitterstoffe, die die Heilwirkung haben.

Bitte erntet NICHT
– am Feldesrand (Gifte, die die Bauern sprühen!)
– auf Friedhöfen
– direkt am Straßenrand
– auf Hundewiesen.

Gute Gesundheit. Happy Entgiften.

Herzliche Frühjahrsgrüße.

Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 23. Dezember: Spazierengehen bringt mehr als Fitnesstraining!

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Dieser Artikel hat mich sehr gefreut. Ich bin kein Freund von schnellen, sich immer und immer wiederholenden, intensiven Bewegungen, wie Joggen, Tennis spielen, etc.. Und das macht schon auch ab und zu ein schlechtes Gewissen. Ich gehe zwar sehr viel und regelmäßig spazieren, aber ich denke doch immer wieder, ich müßte mehr für meinen Körper tun. Fordernder sporten. ….

"Ein entspannter vierstündiger Spaziergang durch den Wald ist besser für die Gesundheit als eine Stunde intensives Fitnesstraining. Das haben niederländische Forscher in einer Studie herausgefunden. Der Kalorienverbrauch sei gleich, nur die ausdauernde, gleichmäßige Aktivität beeinflusse wichtige Blutwerte deutlich stärker und das ohne merkliche Anstrengung. Auch wenn der Energieverbrauch vergleichbar ist, verbessert allerdings das intensive Training die Cholesterin- und Lipidwerte geringfügig. Bei längerer Bewegung zeigt sich dagegen eine deutliche Verbesserung dieser Werte. Zudem verbessern sich die Insulinwerte signifikant durch das Laufen über eine längere Zeit. Für die Forscher ist das Resultat eindeutig: Lange, wenig intensive Bewegung ist gesundheitsfördernder als kurze Phasen intensiver Aktivität."

Weihnachtszeit – freie Zeit – Zeit für lange Spaziergänge!

Happy sanftes Bewegen in der frischen Natur.

Eure Ute

Quelle: NATUR & HEILEN, Ausgabe 1/2015 Seite 53 

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 14. Dezember: Rau(h)nächte & Räuchern

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Mit Rau-/Rauh-/Rauch-Nächten sind die 12 heiligen Nächte vom Abend des 25. Dezembers bis zum 06. Januar gemeint. Diese hochheiligen, spirituellen, feinstofflichen Nächte gehen auf uraltes Brauchtum zurück. In diesen Nächten soll das Tor zwischen Diesseits und Jenseits offen stehen. In diesen Nächten setzen sich Böse Geister in der Unordnung fest. Damit die Bösen Geister keinen Schaden anrichten können und vertrieben werden, wurde geräuchert. In den Häusern, Stuben und in den Ställen. In ländlichen Gebieten Bayerns wird heute noch geräuchert und vielerorts hier vereinzelt auch. Auch ich räuchere. Besonders in der Silvesternacht. Die Wohnung wird von schlechten Energien befreit und es wird Platz für Neues, Gutes geschaffen. Ich liebe den Duft von Weihrauch (speziell Rosenweihrauch) und Salbei.

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Jeder Tag dieser 12 Nächte steht für einen ganzen Monat des Folgejahres. So wie das Wetter an den 12 Tagen wird, so wird es das ganze neue Jahr sein.

An diesen 12 Tagen wurde nicht gearbeitet, es wurde gefeiert und das Familienleben in den Mittelpunkt gestellt. Wer in dieser Zeit eine Türe knallt(te), muss(te) mit Blitz und Donner rechnen. Wer weiße Wäsche raushängt, den kann der Tod eines Angehörigen treffen (weiße Wäsche –> Leichentuch). Und wer sich die Haare in diesen Tagen schneiden läßt, den werden im neuen Jahr Kopfschmerzen plagen.

Vom 05. auf den 06. Januar gab es tosende Maskenumzüge, Felder wurden mit Weihwasser besprüht und seit dem Mittelalter heißt die Antwort des Christentums auf die Rauhnächte Sternsinger.

Räuchern befreit! Auch nach unangenehmen Gesprächen oder Streit. Mein Räucherwerk bestelle ich bei Pranahaus.

Was Ihr braucht?
Ein Gefäß aus Ton/Keramik/Stein,
(Vogel-)Sand,
Räucherkohle (spezielle Kohletabletten in einer Rolle)
Kräuter/Kräuterbündel, Harze.

Ihr braucht weder speziellen Räuchersand noch eine Kupferzange, um das Räucherwerk auf der glimmenden Kohle zu verteilen, noch braucht Ihr ein teures Räucherstövchen. Ich habe mein großes, hohes Glaswindlicht umfunktioniert. Dickere Steine auf den Boden gelegt und dann einen Ton-Blumentopf-Untersetzer mit Sand befüllt drauf gestellt. Funktioniert super und ist zudem noch sehr sicher!

Sand in das Gefäß füllen, ein Stück Räucherkohle auf den Sand legen und anzünden. Die Räucherkohle muss komplett durchgeglüht sein, ehe das Räucherwerk aufgelegt wird.
Und dann geht Ihr durch Euer Haus, Eure Wohnung und laßt sich den Duft, Rauch in alle Ecken verströmen. Danach kurz lüften, damit die negativen Energien raus können. Räuchergefäß dann in die Wohnung stellen und warten, bis alles verglüht und abgekühlt ist. Riecht toll. TagelangI

Übrigens: Weihrauch war früher in Krankenzimmern DAS Desinfektionsmittel. Diese Info für die ganz Bodenständigen unter uns. Damit auch Ihr räuchert. ….

In arabischen Ländern wird jeden Tag geräuchert, teilweise mehrfach am Tag. Man stellt sich mit Kleidung über das Räuchergefäß und läßt den Rauch bewußt in die Kleidung ziehen. …. lüftet den Rock. Dann reibt man sich die Haut mit dem Rauch ab. Wenn ich während meines 1. Berufslebens Stress mit meinem Chef hatte, dann habe ich mich abends aus-/abgeräuchert. Und das befreit wirklich. Macht auch den Kopf frei.

Einfach mal ausprobieren.

Liebe Grüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 10. Dezember: Der Hauptdarsteller ….

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…. ist zweifelsohne der Baum!

Zum Fest schmücken in Deutschland rund 29.000.000 Bäume die "Stuben".
10% davon werden importiert. – Aus Dänemark, Ungarn, Österreich, Polen, Tschechien.
15% der in Deutschland gehandelten Weihnachtsbäume sind aus Waldbetrieben, sprich aus dem Wald und aus Sondernutzungsflächen. Das heißt, noch nicht einmal diese 15% entsprechen unserer romantischen Vorstellung vom Lebensraum eines Weihnachtsbaumes. …

Die meisten Tannen kommen aus Plantagen und haben oft intensive Giftduschen hinter sich, ehe wir sie durch Lametta und Kugeln "adeln". Der Anbau von Christbäumen auf Plantagen verursacht eine massive Belastung von Böden, Grund- und Oberflächengewässern.

Anders bei Bäumen aus ökologischen Kulturen. Synthetische Dünger und Pestizide sind hier verboten. Die Erzeuger sind mit Bioland-, Naturland-, Demeter- oder FSC-Siegel ausgezeichnet. 

Unter www.robinwood.de kann man diese Erzeuger einsehen. Ich habe mal für Euch geschaut, wie es in unserer Region mit Christbäumen aus ökologischem Anbau aussieht:

1. Mönchengladbach
    Reiner L. Brungs, In der Venner Str., 382 – Verkauf seit 05. Dezember
2. Kaarst
    Bioland Lammertzhof, 41564 Kaarst – Verkauf seit 06. Dezember
    Montag bis Freitag 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr, Samstag 7:00 Uhr bis 14:00 Uhr
3. Düsseldorf
    In der Collenbachstrasse 10, 40476 Düsseldorf – Verkauf ab 13. Dezember
    10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Vielleicht kennt Ihr ja darüber hinaus noch örtliche Forstbetriebe. Hier gibt`s Bäume zum Fest, die zum Beispiel beim Durchforsten anfallen.

Ich wünsche Euch ein glückliches Händchen beim Casting Eures Hauptdarstellers.

Eure Ute

Quelle: www.robinwood.de
            Schrot & Korn, Ausgabe Dezember 2014, Seite 7 (liegt in BIO-Märkten aus)

Kastanien & Co. – Achtsamkeitsschulung und …. Z e h e n training

Die Fülle an Blüten und Früchten aus Frühjahr und Sommer geht weiter. Jetzt sind es Nüsse und Kerne, die seit einigen Wochen in Scharen auf den Boden fallen.

Habt Ihr Euch schon einmal eine Kastanie ganz genau angeschaut? Ungefähr jede 3. trägt ein wunderschönes Herz. In den letzten Wochen habe ich oft gehört "Ich habe zu Hause schön mit Kastanien dekoriert!".
Und wenn ich dann nach dem Herz auf den Kastanien frage, erscheint ein Fragezeichen auf den Gesichtern.

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Ich sammle Nüsse und Kerne nicht, um zu dekorieren, ich sammle, weil ich meinem WG-Partner Fräulein Arte ein Stück Natur mit nach Hause nehmen möchte. Und, somit noch ein interessantes, natürliches Spielzeug biete.

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Oft sind die 'Behausungen' der Nüsse und Kerne noch schöner als die 'Früchte'. Bei den Bucheckern zum Beispiel. Und auch das Zuhause von Haselnüssen ist ein Meisterwerk.

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Und so werden auch die Nüsse und Kerne zur Achtsamkeitsschulung. Yoga ist Achtsamkeitsschulung!

Und wenn man dann, wie ich, in der Wohnung einiges an Kastanien, Eicheln und Haselnüssen auf dem Boden verteilt hat, kann man auch noch bequem die Zehen wieder zu Greiforgangen trainieren. Durch unsere Art uns fort zu bewegen – und durch unser Schuhwerk – stellen die Zehen ihre ursprüngliche Funktion immer mehr ein. Der Vorfuß wird nicht mehr in dem Maße beansprucht, trainiert. Und so haben es dann auch die Fußgewölbe immer schwerer, 'in Form' zu bleiben. Und wenn die Füße, die Basis der gesamten Körperstatik, nicht mehr richtig arbeiten, dann kommt es zu Problemen in den Knien, im Rücken, bis in den Kiefer.
Wenn ich durch die Wohnung gehe, und an Eicheln vorbei komme, greife ich danach. Einmal mit den Zehen des rechten Fußes und dann mit den Zehen des linken Fußes. Eicheln eignen sich am besten.

Wenn Ihr mehr über Füße und Fußtraining wissen möchtet:

Workshop "Happy Füße" am 14. Janaur 2015 – 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr
und alternativ am                          15. März 2015    - 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Teilnahmegebühr: 25 €

Inhalte:
– Mobilisierungs-/Massage-Techniken
– Aufgaben der Füße
– Fehlstellungen der Füße
– Wie entstehen diese?
– Wie können wir vorbeugen?
– Was tun, wenn schon Fehlstellungen vorliegen?
– Tipps für den Alltag

Und nach dem Workshop wird dann so mancher Spaziergang zur Geh-Meditation. …. Und vielleicht ist im Yoga auch plötzlich das Halten von Gleichgewichtsübungen einfacher …. .

Ein ganz wunderschönes Weihnachtsgeschenk übrigens …… . Und Yoga-Erfahrung ist hier keine Voraussetzung!

Also: auf in die Natur. Die Achtsamkeit schulen und die Zehen trainieren!

Herbstliche Grüße
Eure Ute

Begeisterung als Schlüssel für ein erfülltes, zufriedenes Leben

Gestern erschien die neue Natur & Heilen. Auf den ersten Seiten stieß ich auf einen sehr schönen Text, den ich gerne mit Euch teilen möchte:

                                      Begeisterung

                      Ohne Begeisterung wird das Leben
               zu einer trockenen und freudlosen Erfahrung.
        Sich für eine kurze Zeit für etwas begeistern kann jeder.
                         Aber Begeisterung unentwegt
                  durch unser Leben fließen zu lassen,
                              ist eine große Kunst.
           Das Geheimnis ist jedoch erstaunlich einfach:
                Lebe eine Haltung der Wertschätzung!
           Schätze die besonderen Qualitäten von jedem,
                        schätze das Wunder der Natur
                  und danke dem Kreislauf des Lebens
                         und allen, die dazu beitragen.
                         Begeisterung ist ansteckend,
            insbesondere wenn sie auf der Wertschätzung
                       und Liebe für das Leben beruht.
                                          Dadi Janki

Yoga ist Achtsamkeitsschulung! Und wenn wir achtsam durch`s Leben gehen - wach, offen, neugierig, mit innerlicher Ruhe – dann gibt`s jeden Tag unzählige Anlässe für Begeisterung:

– Einen Text zu lesen, der mich berührt.
– Morgens das selbst gemachte Holunderblütengelee auf`s
  Brötchen zu streichen und durch den Duft viele tolle Momente
  eines wunderschönen Frühlings zu sehen, riechen, spüren.
– Sich mit alten Menschen zu unterhalten, die vor Optimismus
  nur so strotzen.
– Staunend wie ein Kind die Augen nicht vom Himmel lösen
  könnend. Der Grund: ein Regenbogen.

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                             (letzte Woche in Viersen: ein doppelter Regenbogen)

– In eine frische Feige beißen.
– Das satte Grün nach einem starken Regen.
– Sonnenstrahlen auf der Haut.
– Der Geruch der Natur nach einem Regenschauer.
– Die Fülle der Natur.
– Bei jedem Spaziergang Vitamine ernten. Brombeeren – vom
  Strauch in den Mund.
– Ein Gespräch mit einem Freund, der von seinen Plänen erzählt.
– Eine aufgehende Blüte im Garten.
– Ein gutes Buch.
– Eine tolle Dokumentation im Fernsehn.
– Rosenduft.
– Eine gelungene Marketingaktion für die Yoga-Schule.
– Eine besonders schöne Yoga-Stunde.
– Eine neue Qualität des Atems erfahren.
  u.v.a.m..

Durch Yoga wächst die Naturverbundenheit.

Durch Yoga wächst die Dankbarkeit für das Leben.

Yoga ist  B E W U S S T – S E I N .

Die Momente der Begeisterung werden mehr und länger. Und dann ist da diese wohltuende Ruhe und Zufriedenheit.

Pflegt das Pflänzchen mit Namen  B e g e i s t e r u n g !

Herzensgrüße. Eure Ute

Kirschkernkissen selbst gemacht

Gestern landete ich im Fernsehn bei einem Interview mit Hannes Jaenicke. Er sprach über Nachhaltigkeit und berichtete, dass er Möbel und Kleidung ausschließlich gebraucht kaufen würde. Während ich ihm zuhörte, aß ich Kirschen.

Am Nachmittag noch hatte ich mit einer Yoga-Schülerin, einer rund 80-jährigen, faszinierenden Dame, über Kirschkernkissen gesprochen. Sie brachte eines mit zum Unterricht und mir entwich die Frage, ob sie denn die dazu gehörigen Kirschen selber gegessen hätte. …. Sie berichtete, dass Kirschkernkissen ihre ständigen Begleiter seien. Dass sie sich bei vielen Zipperlein mit diesen Kirschkernkissen wunderbar helfen könne. Diese seien quasi Teil der Hausapotheke. Neben der wärmespeichernden und wieder -abgebenden Funktion der Kerne lobte sie noch die zusätzlich massierende Wirkung, wenn man sich auf das Kissen legt. Zum Beispiel bei Schmerzen im unteren Rücken oder im Nacken.

Und so schloss sich am Abend der Kreis aus Kirschkernen und Nachhaltigkeit. Ich wollte mein eigenes Kissen herstellen. Die Kirschen selber essen, die Steine bearbeiten und das Kissen nähen. Wobei Letzteres bei mir wohl die größte Herausforderung wird.

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                                        Fotonachweis: cosemix.de
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                                     Fotonachweis: hipundtrendy.de

Hoffentlich gibt es diesen Sommer noch lang genug Kirschen, damit ich genügend Steine sammeln kann.

Was ich noch über Kirschkerne und Kirschkernkissen recherchiert habe:
-  Kirschkernkissen wurden schon im Mittelalter als Hausmittel eingesetzt.
   Der Kirschkern an sich ist der Gesundheit nicht förderlich. Das wird er erst,
   wenn wir die Kirschkerne erhitzen und die Wärme gegen Schmerzen,
   Verspannungen einsetzen.
-  In diversen Foren sprachen sich viele Menschen im Vergleich
   Kirschkernkissen ./. Wärmflasche für das Kirschkernkissen aus.
   Gründe waren Sicherheit (kein Verbrühen und Verbrennen möglich), 
   langanhaltende Wärmespeicherung und der massierende Effekt).
-  Kirschkernkissen wirken schmerzlindernd und krampflösend.
-  Sehr gut auch bei kalten Füßen, bei Rheuma, bei Hexenschuss.

Wie man die Kirschkerne bearbeitet, behandelt, vorbereitet:
-  Erst einmal jede Kirsche einzeln  g e n i e ß e n .  😉
-  Kerne in Essig einlegen, damit sich das Fruckfleisch ablöst/auflöst
-  Kerne in Wasser aufkochen, bis auch der letzte Rest Fruchtfleisch sich vom
   Kern getrennt hat. Reste von Fruchtfleisch führen zu Schimmelbildung!!!
-  Backofen auf 50° (Umluft) vorheizen
-  Kerne auf einem Backblech verteilen und im Ofen trocknen.
–  Schöne Alternative: einfach in der Sonne trocknen.

Wie man Kirschkernkissen erwärmt: (Alle Angaben ohne Gewähr)
-  Im Backofen bei 100° ca. 10 Minuten erwärmen.
   Kissen vorher gut und fest in Alufolie einwickeln!!!!!
-  In der Mikrowelle in 30-Sekunden-Schritten erwärmen und immer
   wieder überprüfen, ob die richtige Temperatur erreicht ist.
Im Internet wird darüber geschrieben, dass Kirschkernkissen auch überhitzt
werden und somit Brandflecken entwickeln können.

Man kann Kirschkernkissen auch zur Kühlung einsetzen:
-  Gut in einer Tüte verpackt 30 Min. in die Gefriertruhe legen.

Sonstige Tipps:
-  Bevor Ihr das frisch befüllte Kissen zunäht, noch einige Zweige
   Lavendel (getrocknet) rein legen.
-  Gegen Nackenschmerzen eine längliche Form wählen oder gleich
   einen Halbmond.

Zum Thema Nachhaltigkeit gehört dann auch noch, im Haushalt einen schönen
Stoff zu finden. Nix Shopping! 😉

Viel Spaß beim Kirschenessen und bei der Herstellung des Kissens.
Gute Gesundheit!!!

Ute 

Der letzte Schnee – der Frühling steht schon in den Startlöchern

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                                         (13. März 2013, mein Balkon)

      Es ist sehr wichtig, dass wir lernen, gut zu uns zu sein
                          und uns selbst zu respektieren.
         Es ist aus einem ganz bestimmten Grunde wichtig:
            Wenn wir in unser Herz blicken und entdecken,
                      was dort verwirrt und was klar ist,
                           was bitter ist und was süß,
                   dann finden wir nicht nur uns selbst.
                        Wir begegnen dem Universum.
                                           Pema Chödrön

                   
Genießt die Überbleibsel der weißen Pracht, die erwachende Natur, die ersten warmen Sonnenstrahlen.

Herzliche Grüße
Eure Ute

Ingwer – Wurzel mit großer Heilwirkung

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Wer zum Yoga in die GANDIVA YOGA-Lounge kommt, wird immer herzlich mit einer Tasse frisch gekochtem Ingwer-Wasser begrüßt. Jetzt im Winter höre ich dann immer öfter: "Wenn Du wüßtest, wie ich mich den ganzen Tag schon auf den wärmenden Ingwer-Tee gefreut habe."

In der ayurvedischen Gesundheitslehre nimmt Ingwer einen sehr großen Stellenwert ein. In der indischen Küche wird die Wurzel täglich vielfältig zur Prophylaxe eingesetzt.

Die Wunder-Wurzel kann also weit mehr, als den Körper wärmen. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift NATUR & HEILEN werden die Wirkungen noch einmal auf den Punkt gebracht:

– antibakteriell                  - blutdrucksenkend                 - antirheumatisch
– harntreibend                  - phytohormonal
– schleimlösend               – antiviral                                 - entzündungshemmend
– krampflösend                – regenerierend                       - tumorhemmend
– regt die Ausleitung von Giftstoffen und Abfallstoffen an
– hemmt das Wachstum von Pilzen im Darm
– Entgiftung der Nieren
– Herzmuskelstimulation (das Herz schlägt kräftiger und wird entlastet,
  Blutgefäße weiten sich)
– blutverdünnend –> senkt Trombosebildung
– kann einen ernährungsbedingten zu hohen Cholesterinspiegel senken
– Schutzfunktion auf die Zellen (Zellentartung)
– hautverjüngend

Beschwerdebilder, bei denen Ingwer nachweislich helfen soll: 

– Husten                                – akute Durchfallerkrankungen                        
– Erbrechen                           - Verdauungsstörungen
– Fieber                                 - geschwächtes Immunsystem
– Blähungen                          - grippale Infekte
– Reise-/See-Krankheit         - hoher Cholesterinspiegel
– Rheuma                             - Arthritis 

Wer sollte keinen Ingwer zu sich nehmen, bzw. vorsichtig mit dem Verzehr sein?:

– Schwangere                    – Kinder unter 6 Jahren          - stillende Mütter
– Gallensteinkranke           - Menschen, die Medikamente zur Blutverdünnung 
                                            einnehmen
– Bluthochdruckpatienten sollten bei regelmäßigem Verzehr Rücksprache mit
  dem Arzt halten

Und wer sich nun noch fragt, was der Name Ingwer uns sagen soll: Ingwer ist Sanskrit und bedeutet geweihförmig. Sprich, nimmt die Form der Wurzel auf.

Gute Gesundheit wünscht Euch
Ute

Quelle: NATUR & HEILEN, Februar-Ausgabe 2013, Seiten 46 – 51

Chili – kleine Schote – große Heilwirkung

9.000 Jahre schon wird Chili nachweislich verzehrt und genutzt. Das belegen Ausgrabungen in Mexiko. Chili gehört somit zu den ältesten Gewürzen der Menschheit. Für Inkas, Azteken und Mayas war Chili Nahrungsmittel, Gewürz und Medizin. Sie setzten Chili bei Husten, Halsentzündungen und Asthma ein.

Chili – mit lateinischem Namen: CAPSICUM – ist in Südamerika beheimatet und wird dort seit Jahrtausenden von den Indios als Heilpflanze verabreicht.

Chili ist reich an Vitamin A, B und C, Kalium und Kalzium.

Bei Chili denkt wahrscheinlich jeder an scharf, heiß und hat Befürchtungen, dass seine Magenschleimhaut gereizt werden könnte. Fakt ist, dass Verätzungen der Magenschleimhaut, die durch Aspirin verursacht werden, durch Chili wesentliche Linderung erfahren können.

Was ist denn jetzt so besonders an dieser Schote? Sie fördert die Durchblutung und kann somit folgenden Krankheitsbildern entgegen wirken, bzw. Linderung verschaffen:

Migräne
Herzschwäche
Gefäßverstopfung
Herzinfarkt
Gehirnschlag
Thrombose
Darmträgheit
Krämpfe
Blähungen
Magengeschwüre
Schmerzen bei Rheuma
Schmerzen bei Arthrose
Gelenksteife
Demenz
Alzheimer
akute Zahnschmerzen
Chronische Müdigkeit
Schuppenflechte
verminderte Sehkraft + Nachtblindheit

Chili weitet die Gefäße und wärmt den Körper. Die Speichelbildung, die Magensekretion, der Gallenfluss und die Kalorienverbrennung werden angeregt.

Und weil Chili innerlich desinfiziert, ist er auch ein gern gesehener Reisebegleiter für Regionen mit Wasserreinheitsproblemen. …

Chili gibt`s auch in Gelatinekapselform. In der Fachzeitschrift yoga aktuell ist eine Bezugsquelle angegeben.

Die Natur heilt. Auf eine gute Gesundheit!

Eure
Ute

Quelle: yoga aktuell, August/September 2009, Seiten 93 – 96

Lesenswert: Wer nichts hat, kann alles geben

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Karl Rabeder, der Autor des Buches, ist den meisten von uns auf den zweiten Blick sehr wohl aus den Medien bekannt. "Verkaufte" er doch im Herbst 2010 seine Villa über Lose und ging damit – mal bewundert, mal als vermeintlich rechtbrechend verschrien - durch die Presse. Der Erlös ging übrigens, wie nahezu sein ganzes Vermögen, an die von ihm ins Leben gerufene Entwicklungshilfe-Organisation MyMicroCredit. Heute lebt Rabeder in den Tiroler Bergern, in einer 19 m2-Hütte, mit/von 1.000 € im Monat. Glücklicher als je zuvor!

Schon zu Beginn seines Buches bringt er ein Bild, ein Symbol für die westliche Welt, was tief im Leser verankert bleibt. Zumindest ist es ganz tief in mir verankert geblieben.
Er vergleicht die Gesellschaft mit einer Schafherde, die Menschen also mit Schafen, die Machtpositionen, die oberste Führungsriege (im Job, im Verein, in der Familie, ….)  mit Schäfern, die Befehlsausführenden (mittleres Management, wenn man so will …) als die Hütehunde. Und die Herde bewegt sich in diesem Spiel nicht ihrer Natur entsprechend, sondern nach den Vorgaben der obersten Führungsriege. Nach Rabeder sollte es Ziel sein, ein Adler zu werden, der außerhalb der Reichweite derer fliegt, die so gerne die Regeln bestimmen würden.

Zweidrittel des Buches widmet der Autor seinem Leben, seiner Kindheit, dem Aufwachsen, der Familie, den familiären Strukturen, den Prägungen, die er dadurch erhalten hat, seiner steilen Karriere. Der Cut in seinem Leben, das neue Leben, die neue Lebensphilosophie kommt in den letzten 30 Seiten des Buches zum Höhepunkt. Wie gerne hätte ich darüber noch 100 Seiten mehr gelesen. ….

Rabeder zitiert Perikles: Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit. Das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut. Die meisten Schafe einer Herde halten sich für glücklich. Und Mut haben nach Rabeder eher die Menschen, die die Sicherheit in ihrem Leben so hoch bewerten, dass sie lieber unglücklich leben. – Für die vermeintliche Sicherheit. Lieber schön in der Sicherheit der Herde bleiben, anstatt das Glück und die Freiheit zu wählen. Und hier geht es ausdrücklich nicht unbedingt nur um radikale Lebensveränderungen; der Autor motiviert zu kleinsten Schritten in die richtige Richtung. – In Richtung Freiheit, Selbstbestimmung und Glück.

Der Autor stellt uns eine spannende Aufgabe. – Die Aufgabe, aufzuschreiben, was unsere Werte sind, was uns im Leben wichtig ist, Spaß macht. Diese Punkte sollen in eine Reihenfolge nach Wichtigkeit gebracht werden. So kommt bestimmt auch die Arbeit, der Job als Wert vor, aber wahrscheinlich nicht direkt unter den ersten Punkten. Auf der anderen Seite rät Rabeder uns, schriftlich zu fixieren, wie ein ganz normaler Arbeitstag abläuft. Beim Lesen fiel mir dazu spontan ein, wie wichtig mir heute mein morgentliches Frühstückritual ist: ein Latte Macchiato mit warmer, aufgeschäumter Milch, eine gute Scheibe Brot aus dem Reformhaus, meine beiden Katzen auf dem Schoß und den Beinen und ein halbes Stündchen Ruhe für uns. Dann erst kann der Tag gebührend starten. Als ich noch nahezu 7 Tage, 24 Stunden gearbeitet habe, bin ich ohne Frühstück aus dem Haus, ab zum Bäcker, und dann Frühstücken auf der Autobahn. …. Dieses Beispiel soll verdeutlichen, wie weit die wichtigsten Werte und die Praxis oft auseinander klaffen.

Auf die Frage nach dem Sinn seines Lebens antwortete Karl Rabeder übrigens:  S  E  I  N ! Hier schließt sich für mich auch wieder schön der Kreis zum Yoga.

Auch wenn ich mich teilweise regelrecht durch die Kindheit und die Familiengeschichte des Autors kämpfen mußte, so hat dieses Buch so wertvolle Gedankenanstöße, dass sich das Lesen auf jeden Fall lohnt. Kurzweilig geschrieben, viele Stellen mit sehr viel Tiefgang.

Herzlichst. Eure Ute Schwartz 

Die Farbe GRÜN und unsere Psyche

Vielleicht kennt Ihr das ja auch: Wenn ich mal unruhig bin, die Gedanken kreisen, oder ich mich körperlich unwohl fühle, zieht es mich intuitiv raus in die Natur. Frische Luft, Bewegung und Natur. Aber was ist das Geheimnis, dass ich nach diesen Spaziergängen immer viel ruhiger und klarer bin, mich deutlich wohler, kraftvoller, positiver gestimmt fühle? Die Antwort scheint ganz einfach: die Farbe GRÜN!

Vor einigen Tagen hörte ich im Autoradio einen Psychologen über die Farbe GRÜN referieren. Er riet den Zuhörern bei Nervosität, Streß und Unwohlsein einen langen Spaziergang zu machen. – Jedoch fern ab von grauem Beton und Schaufenstern. 'Raus in die Natur' war seine Devise. Begründung: die Farbe GRÜN. Grün wirkt entspannend und beruhigend auf unsere Psyche. Leider habe ich nur noch Bruchstücke dieses interessanten Beitrages hören können. Was mich veranlaßt hat, über den Zusammenhang Psyche und Grün zu recherchieren, nachzulesen, nachzudenken.

Wofür steht sie denn nun eigentlich, die Farbe GRÜN? – Grün wirkt entspannend, herzstärkend, erholend, erneuernd, fördert den Kontakt zu uns selber und zu anderen, steht für den Frühling, die Jugend, das Leben, die Gesundheit. Grün beruhigt die Nerven. Grün forciert die Erholung von Körper & Geist. Grün sorgt für Harmonie, seelische Ausgewogenheit, Wohlbefinden, Ruhe und Regeneration. – Für Lebenskraft, Vitalität, Balance.

In manchen Regionen unserer Erde, bei den Wüstenvölkern, steht Grün für Paradies, Wohlstand, Überfluss.

Was heißt das für unseren Alltag? – Wer viel am PC sitzt oder viel liest, sollte sich zum Ausgleich, zur Regeneration der Farbe Grün aussetzen. Am besten mitten in der Natur. Hier haben die Augen die Chance, sich zu erholen.
Grün soll auch bei Trauer, Wut und Stimmungsschwankungen das Seine tun: uns beruhigen, ausgleichen, uns besser, stabiler fühlen lassen, und, uns Sicherheit geben.

Farbempfinden ist eine Art Urprägung. Die ersten Farbpsychologen sollen übrigens die Priester gewesen sein, die Farbe bewußt zu Kommunikationszwecken einsetzten. Gefolgt von den Königshäusern, die die Farbe Rot prägten.

Der Herbst naht. Und dann wird das für uns so wichtige Grün immer mehr Gelbtönen und schließlich einer Palette von Braunabstufungen weichen. Und dann? Müssen wir dann die Wände im Haus grün streichen? Die Wirkung der Farbe GRÜN geht natürlich auch in den Ernährungssektor. Wenn wir nervös, gestreßt sind, dann sollten wir farbenfroher essen. G r ü n e s  Gemüse, Salat, Äpfel, …

Auch in der Chakrenlehre findet sich die Farbe GRÜN. – Hier steht sie für das Herzchakra! Und hier schließt sich wieder der Kreis zum Yoga. 'Yoga ist Leben. Das ganze Leben ist Yoga.' – Hat schon Aurobindo gesagt.

Viele grüne Auszeiten zum Krafttanken
wünscht Euch

Ute Schwartz