Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 23. Dezember: Schutz für die Nasenschleimhaut – Schutz gegen Erkältung!

Ich habe in meinem Blog schon öfter über das Nasenkännchen und seine Wirkungen geschrieben. Nur eine gut funktionierende Nasenschleimhaut ist in der Lage, Erreger abzuwehren. Und nur eine feuchte Nasenschleimhaut kann gut arbeiten. Wer täglich das Nasenkännchen benutzt, hat gute Chancen, Erkältungswellen gesund zu überstehen.

Nun gibt es aber vereinzelt Menschen, die mit dem Nasenkännchen nicht klar kommen. Dabei nimmt die isotonische Salzlösung Wege, die unangenehm sind, zu kurzzeitigem Reizhusten bis Brechreiz führen können.

Bis heute habe ich an dieser Stelle als Alternative zum Nasenkännchen immer ein ayurvedisches Nasen-Öl empfohlen, das Nasa-Öl, um die Nasenschleimhaut feucht zu halten.

In der NATUR & HEILEN* las ich jetzt ganz aktuell einen Artikel über eine ätherische Öl-Mischung, die, täglich in den Eingang der Nasenlöcher eingerieben, verhindert, dass Keime die Barriere überwinden und eine Erkältung auslösen. Dieser Öl-Mix hält die Nasenschleimhaut intakt und so können die Flimmerhärchen eingedrungene Erreger wieder raus befördern.

Solltet auch Ihr zu den Menschen gehören, die Probleme mit dem Nasenkännchen haben oder einfach aus Zeitgründen nicht täglich zum Nasenkännchen greifen können, dann wird Euch das nachfolgende Rezept interessieren:

„CIL-Öl“:
2 Tropfen Cistrosen-Öl
4 Tropfen Öl der Immortelle
6 Tropfen Lavendel-Öl fein
10 ml Mandel-Öl

Das Mandel-Öl ist der Träger. Die anderen 3 Öle werden einfach in das fette Träger-Öl geträufelt. Fertig ist der Schutz“mantel“. Die Abwehrkraft der Nasenschleimhaut wird gestärkt.

Die Mischung wirkt entzündungshemmend und reinigend.

Vor der täglichen Anwendung gut durchschütteln. Und dann zu jeder Anwendung einen Tropfen der Mischung in den Eingang der Nasenlöcher einreiben. Die Öl-Mischung kann bei Bedarf auch mehrmals am Tag benutzt werden.

Bei Stirn- und Nasennebenhöhlen-Beschwerden hat sich dieser Öl-Cocktail wohl auch bewährt. Wenige Tropfen werden auf die Haut um Nase und Stirn einmassiert. Der Körper soll so in der Lage sein, alte Ablagerungen zu lösen und auszuscheiden.

Ich war vor zwei Wochen nochmal bei Spinnrad. Erinnert Ihr Euch an die Sendung ‚Hobbythek‘? Als Kind habe ich keine Sendung verpasst und mir auch immer den ‚Hobbythek‘-Tipp mit allen Rezepten zuschicken lassen. Als die Sendung vom Bildschirm verschwand, waren auch bald die Spinnrad-Läden kaum noch zu finden. In diesen Läden konnte man alle Zutaten kaufen, die man für die ‚Hobbythek‘-Selbermachen-Rezepte benötigte. In Mönchengladbach hat bis heute ein Spinnrad-Geschäft überlebt. Mehrere Umzüge, die Ladenlokale wurden immer kleiner, aber es gibt dieses Geschäft noch. Wenn Ihr die Friedrichstraße durchgeht, liegt das Ladenlokal auf der rechten Seite, bevor Ihr die Straße überquert und auf den BIO-Supermarkt zusteuert.

Egal wo Ihr die Öle kauft, sie müssen hautverträglich sein. Am besten reine, hautverträgliche BIO-Öle. Apotheken können diese Öle auch besorgen.

Ich werde mein Glück nach den Feiertagen bei Spinnrad versuchen! Ich liebe die Nasenkännchen-Anwendung, aber doppelt hält besser!

Kommt gesund durch die Feiertage und den ganzen Winter!

Herzensgrüße.
Eure Ute

* NATUR & HEILEN, Ausgabe Dezember 2018, Seite 36
Diese Öl-Mischung wurde von der Aroma-Therapeutin Susanne Fischer-Rizzi entwickelt.

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 18. Dezember: Rauhnächte

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Mit Rau-/Rauh-/Rauch-/Weih-/Los-Nächten sind die 12 heiligen Nächte vom Abend des 25. Dezembers (0:00 Uhr) bis zum 06. Januar (Dreikönige) gemeint. Diese hochheiligen, spirituellen, feinstofflichen Nächte gehen auf uraltes Brauchtum zurück. In diesen Nächten soll das Band zwischen Diesseits und Jenseits stärker sein, als in jeder anderen Nacht.

Rauh, Rauch kommt von Räuchern, von WeihRAUCH. 

12 Nächte, in denen wir Zeit haben, uns auf das kommende Jahr vorzubereiten.
12 Nächte, in denen wir Zeit haben, das alte Jahr abzuschließen. Dankbar zu sein. Loszulassen.
Zeit der Reinigung, der Besinnung, des Wandels, des Neubeginns!

Der Begriff LOSnacht kommt von Los, losen, also vorhersagen! Träume haben Zukunftsbedeutung. Was Ihr in der jeweiligen Nacht träumt, soll im entsprechenden Monat wahr werden. Was Ihr vor 0:00 Uhr träumt, wird in der ersten Hälfte des jeweiligen Monats wahr, was Ihr nach 0:00 Uhr träumt, geht in der zweiten Hälfte des Monats in der Erfüllung.

In diesen Nächten sollen sich aber auch böse Geister in Unordnung festsetzen. Damit die bösen Geister keinen Schaden anrichten können und vertrieben werden, wurde geräuchert. In den Häusern, Stuben und in den Ställen. In ländlichen Gebieten Bayerns wird heute noch geräuchert und vielerorts hier vereinzelt auch.

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                                                   Foto: fotolia.com
Jeder Tag dieser 12 Nächte steht für einen ganzen Monat des Folgejahres. So wie das Wetter an den 12 Tagen wird, so wird es im entsprechend zugeordneten Monat des (Folge-)Jahrs. Die erste Rauhnacht steht für den Januar – die letzte Rauhnacht für den Dezember.

An diesen 12 Tagen wurde nicht gearbeitet, es wurde gefeiert und das Familienleben in den Mittelpunkt gestellt. Wer in dieser Zeit eine Türe knallt(te), muss(te) mit Blitz und Donner rechnen. Wer weiße Wäsche raushängt, den kann der Tod eines Angehörigen treffen (weiße Wäsche –> Leichentuch). Und wer sich die Haare in diesen Tagen schneiden lässt, den werden im neuen Jahr Kopfschmerzen plagen.

In einem Ayurveda-Portal habe ich neben dem Räuchern einige schöne Rituale für die Rauhnächte gelesen:

Schreibt Dinge, die Euch belasten, auf ein kleines Zettelchen und legt dieses Zettelchen mit auf die Räucherkohle. Das Zettelchen verbrennt, Negatives soll sich in Luft auflösen.

Entzündet in der Silvesternacht ein kleines Feuerchen im Freien, werft reinigende Kräuter und Salze ins Feuer und springt über das Feuer. Dabei Wünsche formulieren.

In der Zeit der Rauhnächte jeden Tag eine Kerze anzünden, damit Licht ins Haus kommt.

Und beim Räuchern ist es wichtig, mit dem Räucherwerk dreimal gegen den Uhrzeigersinn durch jeden Raum zu gehen, um positive Energie zu schaffen.

Genießt diese intensive Zeit!
Wünscht Euch etwas für Euch.
Wünscht Euch etwas für Eure Liebsten.
Und für die Meditierenden unter Euch: diese Nächte eignen sich sehr gut für die Meditation!

Besinnliche Zeit!
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 01. Dezember: Kulinarisches Schätzchen! Und ganz sicher festtagstauglich!

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Vor einigen Monaten war ich samstags mittags im Kontor essen. Ein sehr interessant klingendes Süppchen wurde angeboten. Ich liebe Suppen. Suppen wärmen nicht nur den Bauch, sondern immer auch die Seele.
Ich habe sicher schon einige kreative, tolle Suppen gegessen, aber diese hier war ein Gedicht. Ein Gedicht - was für ein entrücktes Wort für eine Suppe. Aber diese Suppe war einfach ein Gedicht! Ein Gaumenschmaus. Eine kleine Geschmacksexplosion: scharf, sauer, süß, … . Und dann noch aus lauter gesunden Zutaten.

Zuhause gleich Google bemüht und unter Chefkoch.de ein Süppchen mit gleichem Namen gefunden. Am Montag die Zutaten besorgt und nachgekocht. Treffer. Genau so fein und lecker wie die Suppe im Kontor. Inzwischen habe ich die Suppe schon einige Male gekocht, die Zutaten in ihren ursprünglichen Mengen verändert.

Bis Weihnachten habt Ihr noch genügend Zeit für ein Testkochen. Es lohnt sich. – Fest versprochen!!!!!!

Süßkartoffelsuppe mit Kokosmilch und Quinoa-Einlage
                                 4 Portionen (als Hauptgang)

800 ml Gemüsebrühe
200 ml Kokosmilch
ca. 800 gr. Süßkartoffel(n)
100 gr. Quinoa rot
2 Knoblauchzehen
2 frische rote Chilischoten
1 große rote Zwiebel
3 Eßl. Olivenöl
Saft einer Zitrone
1 Teel. Bockshornklee
½ Teel. Korianderpulver
½ Teel. Kreuzkümmel
½ Teel. Kurkuma
Salz, Pfeffer

Süßkartoffel(n) schälen, würfeln. Zwiebeln, Knofi, Chili klein hacken.

Quinoa abspülen, in 500 ml Wasser 12 Minuten garen und dann 10 Minuten ausquellen (vom Herd nehmen) lassen.

Olivenöl in einen Topf geben. Chili, Knofi, Zwiebeln anbraten. Süßkartoffelstücke hinzugeben und leicht mit anbraten. Mit Bockshornklee, Koriander, Kreuzkümmel und Kurkuma würzen.

Mit Gemüsebrühe ablöschen. Köcheln lassen, bis Süßkartoffeln gar sind. Pürieren. Kokosmilch hinzugeben. Nochmal kurz aufkochen lassen. Zitronensaft, Salz und Pfeffern hinzugeben.

Ca. 2,5 Eßl. Quinoa in eine Suppenschale geben und dann mit Suppe auffüllen.

Und dann lasst Euch nur noch den Bauch und die Seele wärmen!

Herzensgrüße.
Eure Ute

HAPPY GARDENER No5 – Löwenzahn, Fluch oder doch Segen?

Als neuer Gardener lese ich natürlich auch immer wieder gerne Artikel rund um`s Gärtnern. Aus reiner Gärtnersicht scheint Löwenzahn ein Fluch zu sein. Ich gerate überwiegend an Beiträge wie man der 'Plage' Herr wird. Da wird empfohlen, Löwenzahn gleich zu köpfen, sobald er eine Blüte bildet, damit sich garnicht erst Samen (= Pusteblumen) ausbilden können.
Die Tipps gehen weiter von 'Gartenboden vollflächig 50 cm tief abtragen', bis hin zu 'Pfahlwurzeln bis zu 1 m-tief ausgraben'. Kraftakte ohne Ende.

Muss ja ganz schön gefährlich sein, so ein LÖWENzahn. …..

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                                              (Foto: Ute Schwartz)

Also ICH freue mich über jede Löwenzahnpflanze, die sich in meinem Garten zeigt, selbst zwischen den Steinplatten auf der Yoga-Terrasse, denn ich ernte und esse die Blätter. Zugegeben, geschmacklich gibt es größere Highlights, aber:

"Löwenzahn galt im Mittelalter als Arkanum, ein Heilkraut, das alle Naturelemente in sich vereint:

Das Feuer in den Blüten und im bitteren Geschmack,
die Luft im hohlen Stengel und in den Samen,
das Wasser im weißen Milchsaft,
die Erde in den Wurzeln.

Dank der Bitterstoffe, Schleimstoffe, Kumarine, dem Inulin und der Karotinoide, die die Pflanze enthält, wirkt sie

-  harn- und gallentreibend
-  verdauungsfördernd
-  lymphentlastend
-  blutreinigend

sowie stoffwechselanregend.

Sie hilft außerdem Umweltgifte auszuschwemmen."

Und dann wird uns noch ein Rezept an die Hand gegeben. Zum Stimmungsaufhellen!

Gebratene Löwenzahnknospen:
Löwenzahnknospen in Öl anbraten und mit Kräutersalz abschmecken. Über den Salat streuen oder als Snack für zwischendurch.

YOGA und Löwenzahn – beides tolle Stimmungsaufheller.

"Helle" Zeiten!

Eure Ute

Quellen: natur & heilen, Ausgabe 4/2015, Seite41

HAPPY GARDENER No2 – Rhabarber-Likör …. leider lecker!

Da Rhabarber nur bis zum 24. Juni geerntet werden soll, schnell noch ein Rezept für ganz köstlichen Rhabarber-Likör. Schmeckt direkt aus dem Kühlschrank am besten. Noch besser nach stundenlanger Gartenarbeit. 🙂

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Ich habe diesen selbst hergestellten Likör geschenkt bekommen. – DANKE liebe Gisela!

Und damit Ihr dieses köstliche Getränk nachmachen könnt, hier der Link.

Und wer wissen möchte, WARUM Rhabarber nur bis 24. Juni geerntet werden soll, findet hier die Antwort(en):

"Eine alte Regel besagt, dass Rhabarber nur bis zum 24. Juni geerntet werden soll. Was sind die Gründe für den Stichtag "Johannis"? Hat diese alte Regel auch heute noch Gültigkeit?

Dies Frage kann im Wesentlichen unter zwei Aspekten betrachtet werden:
Ende Juni beginnt ein zweiter Wachstumsschub beim Rhabarber, der auch als "Johannistrieb" bezeichnet wird. Die Stangen, die in dieser Phase gebildet werden, sollten nicht geerntet werden, damit die Rhabarberpflanze ausreichend Kräfte und Reserven sammeln kann für ihre Ansprüche im Folgejahr. Deshalb gilt unter gärtnerischen Gesichtspunkten ganz klar die Regel: keine Rhabarberernte nach dem 24. Juni!

Aus ernährungsphysiologischer Sicht wird der 24.Juni heute eher moderat gesehen:
Rhabarber zählt zu den oxalsäurereichen Lebensmitteln. Oxalsäure kann mit Kalzium zu Kalziumoxalat reagieren. Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Veranlagung zu Nierensteinen sollten deshalb nur geringe Mengen Rhabarber essen. Oxalsäure kann in hohen Konzentrationen zu Vergiftungen führen. Mit normalen Verzehrsmengen lassen sich diese Konzentrationen jedoch nie erreichen: Die tödliche Dosis wird für den Erwachsenen zwischen 5 und 15 g angenommen. Die Stangen enthalten je nach Sorte, Düngung und Erntezeitpunkt zwischen 60 und 500 mg Oxalsäure je 100 g Frischgewicht. Für den gesunden Erwachsenen ist eine besondere Vorsicht deshalb i.allg. nicht erforderlich, auch nicht bei spätem Erntetermin. Kleinkinder, Schwangere und Stillende sollten oxalsäurereiche Lebensmittel jedoch in geringeren Mengen verzehren.

Der Oxalsäuregehalt im Rhabarber kann einfach verringert werden: 
Rhabarber schälen! Die größten Mengen an Oxalsäure befinden sich in Blättern und Schalen. Die Rhabarberblätter sind wirklich giftig und dürfen nie gegessen werden! 
Rhabarber mit Milch oder Milcherzeugnissen verzehren, z.B. Rhabarberkompott mit Vanilleflammeri oder Vanillesoße! Kalzium aus der Milch bindet Oxalsäure in unlöslichem Kalziumoxalat, das dadurch ausgeschieden wird. Nachteil: dieses Kalzium steht dem Körper nicht mehr zur Verfügung. 
Rhabarber blanchieren und das Wasser weg gießen! Allerdings gehen damit auch Vitamine und Mineralstoffe verloren." *

Gutes Gelingen.
Herzensgrüße. Eure Ute

Quelle: www.ernaehrungsberatung.rip.de