Hormon YOGA -Therapie für die Menopause – welch Segen für uns Frauen!

Mitte Mai 2018. Donnerstagmorgen, 08:15 Uhr. Ich bin seit einer Nacht in Berlin und betrete äußerst gespannt den Seminarraum in einer Tai Chi-Schule in Berlin Kreuzberg. Dinah Rodrigues ist schon da und auch der deutsche Hormon YOGA-Coach Birgit. SEHR herzlich die Begrüßung. Ich bin sehr glücklich, hier sein zu können. Dinah sieht man die 91 Jahre nicht an. Sie würde locker für Anfang 70 durchgehen. Tolle Ausstrahlung – ganz viel Ruhe, gepaart mit vor Lebensfreude funkelnden Augen und Power ohne Ende. 19 Teilnehmerinnen – 11 Nationalitäten. Seminarsprache Englisch.
Wer hier angereist ist, hat bereits den ganzen Januar mit Hormon YOGA-Theorie verbracht und einen aus über 100 Fragen bestehenden schriftlichen Test bestanden. Auch die Übungen sind kein Neuland mehr.

Nach warmen, einleitenden Worten geht es los. Wir werden mit den grundlegenden Techniken im Hormon YOGA en detail vertraut gemacht, sechs Aufwärmübungen, die den Körper auf die tägliche Übungsreihe vorbereiten, folgen. Die tägliche Übungsreihe gliedert sich in 14 Teile. Abschließend praktizieren wir drei Pranayama-Übungen gegen Stress, gefolgt von zehn weiteren Antistress-Übungen. Stress senkt den Hormon-Spiegel. Daher sind die Anti-Stress-Übungen elementar bei durch Hormonschwankungen ausgelösten Symptomen.
Die 13 Übungen gegen Stress werden später zeitlich unabhängig von den Aufwärmübungen und der Übungsreihe praktiziert. Wenn wir unterrichten, suchen unsere Schülerinnen sich ein Pranayama aus sowie eine Antistress-Übung für die Praxis Zuhause. Gelernt und gelehrt werden ALLE.

Die Abfolge und Ausführung der Übungen (Aufwärmübungen + tägliche Übungsreihe) ist genau festgelegt und wird immer und immer wieder in dieser Abfolge praktiziert. Wir brauchen den ganzen ersten Seminartag, um die komplette Übungsreihe inklusive der Antistress-Übungen durchzugehen. Die Übungen sind fordernd, kosten Kraft. Schnelles Tempo. In fast allen Übungen werden drei Dinge parallel praktiziert: ein Asana (Körperhaltung), Bhastrika (aktivierende Atemtechnik) und Energielenkung. Disziplin und absolute Detailgenauigkeit werden gelehrt und in der Umsetzung erwartet. Mit einer gewissen Strenge erwartet, die mich an meine Oma erinnert, die eine sehr toughe Frau war, ein kleiner Feldwebel.

Der nächste Morgen beginnt erneut mit der Praxis der ganzen Serie. Statt des ganzen Tages brauchen wir nur noch knapp 1,5 Stunden für einen Durchgang. Mir ist nach einer Auszeit. Ich höre Dinah jedoch sagen: Once again! Okay, auf ein Neues! Nach zwei Runden sind alle erschöpft. Am dritten Tag wendet sich das Blatt: die Übungsreihe kostet nicht mehr Kraft, sondern spendet Power! Aus der Anstrengung wird purer Spaß. Ich bin hellauf begeistert. Was für ein Geschenk für uns Frauen. Hormon YOGA ist Hilfe zur Selbsthilfe. – Anleitung zu mehr Gesundheit, Vitalität, Lebensfreude, Beweglichkeit, Energie. Hilfe zur Selbsthilfe, möglichst symptomfrei durch die Wechseljahre zu kommen. – Auf natürlichem Wege, ohne Medikamente!

YOGA keine Voraussetzung

Jedes Alter! Ab 35 Prophylaxe

Workshop: zu jedem Termin mehr neue Übungen, aber immer Wiederholung der bereits gelernten Ü.

3 – 4mal in der Woche

Diese Fortbildung war eindeutig die forderndste, anstrengendste und strengste in meinem bisherigen Leben. Aber auch die Bereicherndste!

 

 

Hormon-YOGA

Mit Hormon-YOGA ausgeglichener und vitaler durch die Wechseljahre!



Was ist Hormon-YOGA?
Hormon-YOGA ist eine natürliche Methode die hormonelle Balance zu erhalten, bzw. wieder herzustellen.
Hormon-YOGA ist ein ganzheitliches System, eine sehr energetische Yogaform, die Elemente aus dem Hatha YOGA und aus dem Kundalini YOGA (nach Swami Sivananda) mit tibetischer Energielenkung verbindet.
Hormon-YOGA beinhaltet sehr dynamische, fordernde Übungen – Asanas (Körperhaltungen), Atemtechniken, Energielenkung – die den körperlichen Hormonspiegel wieder anheben sollen. Hormon-YOGA wird oft nur im Zusammenhang mit den Wechseljahren gesehen, kann jedoch auch sehr hilfreich bei Menstruationsbeschwerden und unerfülltem Kinderwunsch sein.
Hormon-YOGA ist eine natürliche Alternative zu Hormon-Ersatztherapien. Hormon-Ersatztherapien sind immer wieder in der Kritik, Brustkrebs und Thrombosen zu begünstigen.

Die ‚Entwicklerin‘
Dinah Rodrigues, geboren 1927 !!!!!, Psychologin und diplomierte Philosophin aus Sao Paulo, Brasilien, lehrt seit über 40 Jahren YOGA, hat 1992 die hormonelle YOGA-Therapie entwickelt. Parallel zur Entwicklung dieser Therapieform hat sie wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit in Auftrag gegeben.

Dinah Rodrigues reist durch die ganze Welt und bildet YOGA-LehrerInnen in Hormon-YOGA aus. In wenigen Tagen ist es soweit: Dinah ist in Berlin! Sie nimmt 20 – 25 YOGA-LehrerInnen für diese rund einwöchige Fortbildung an. Ich gehöre zu den Glücklichen, die einen Platz bekommen haben.

Das heißt aber leider auch: Von Mittwoch, dem 16. Mai, bis Samstag, den 19. Mai, fallen die Kurse aus! Eine entsprechende Info hat jede GANDIVA YOGA-Yogini und jeder -Yogi per Mail erhalten.

NEU!!!!! +++ Ab Spätsommer Hormon-YOGA-Kurse in der GANDIVA YOGA-Lounge +++ 

Wie wirkt Hormon-YOGA?
Hormon-YOGA reaktiviert und steigert die Hormon-Ausschüttung, verlängert die Fruchtbarkeit und verbessert das Körpergefühl. Die spezielle Übungsreihe wirkt gezielt auf die hormonproduzierenden Drüsen im weiblichen Körper: Schilddrüse, Hypophyse (Hirnanhangdrüse), Eierstöcke. Die Atemtechniken machen die YOGA-Übungen noch dynamischer, massieren die inneren Organe, aktivieren eigene Energien sowie den Stoffwechsel.

Durch die regelmäßig praktizierte hormonelle YOGA-Therapie kann der Hormonspiegel in 4 Monaten um 254 % erhöht werden.*

Hormon-YOGA und Wechseljahresbeschwerden
Begleiterscheinungen der Wechseljahre können sein:

Hitzewallungen
Gelenkbeschwerden
Kopfschmerzen
Haarausfall
Trockene Haut
Innere Unruhe bis depressive Verstimmungen
Gereiztheit
Lustlosigkeit
Schlaflosigkeit
Müdigkeit
u.a.m.

Begleiterscheinungen, wie die vorgenannten, sind auf das Absinken des Hormonspiegels, auf die Hormonschwankungen, zurückzuführen. Die Hormon-YOGA-Übungen können diese Symptome bei regelmäßiger Praxis (!) reduzieren bis auflösen**.

Stress und hormonelle Dysbalancen
Stress wirkt sich negativ auf hormonelle Dysbalancen aus. Entspannungsübungen sind fester Bestandteil der Hormon-YOGA-Behandlung.

Herzensgrüße
Eure Ute

*   siehe Dinah Rodrigues, HORMON-YOGA, Schirner Verlag, Seite 47
**    siehe Dinah Rodrigues, HORMON-YOGA, Schirner Verlag, Seite 33

YOGA-Kaleidoscope am 06. Oktober: Schultern & Nacken

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                      Foto: Ute Schwartz – Fischer`s Lagerhaus, Postkartenständer

Wenn sich Dysbalancen im Bereich oberer Rücken, Schultern und Nacken zeigen, können Körper und Psyche Auslöser sein. Im Rahmen der YOGA-Kaleidoscope-Praxis werden wir diese Problemregion von den Füßen bis zu den Augen in Form von Übungen behandeln. – Die Balance zwischen AN- und ENTspannung fördern.
Bekannte Haltungen sind ebenso Teil der 90 Minuten wie neue Übungen. Eine Meditation schließt und rundet die YOGA-Praxis an diesem Abend ab.

Wann?
Freitag, 06. Oktober 2017 – 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Kosten?
20 € pro Person

Bitte meldet Euch bis spätestens 01. Oktober 2017 per Mail an! Maximal 12 TeilnehmerInnen möglich! Externe TeilnehmerInnen sind natürlich auch sehr herzlich willkommen.

Solltet Ihr bereits in der Vergangenheit an dem GANDIVA YOGA-Workshop Problemzone Schultern & Nacken teilgenommen haben, freut Euch auf die Wiederholung ausgewählter Übungen. 

Ich jedenfalls freue mich schon heute auf die YOGA-Praxis mit Euch.

Herzensgrüße.
Eure Ute

Wie finde ich die richtige YOGA-Hose?

Auch immer wieder Gesprächsthema in der GANDIVA YOGA-Lounge: Was macht eine gute YOGA-Hose aus? Was muss man anlegen? Worauf ist zu achten? Machen Billighosen Sinn?
Gerne gebe ich Euch dazu meine Erfahrungen und Tipps weiter.

Ich denke, jeder hat schonmal bei Tchibo oder Aldi zugegriffen. Zu verlockend die kleinen Preise. Ich habe vor gefühlten 15 Jahren auch mal bei einer Tchibo-YOGA-Aktion zugegriffen. Die Ernüchterung kam schnell. Nach dem ersten Waschen war die Hose unfreiwillig zur 3/4-Hose mutiert und nach drei Wäschen hingen alle Nähte total schief und lösten sich langsam auf. Und so wird die günstige Hose vorübergehend zur Schlafanzughose, um dann doch schnell in der Tonne zu landen. 

Worauf kommt es beim Kauf an?:

1. Funktionalität
    Hier empfehlen sich eng anliegende Hosen wie auch die Weiten mit Steg
    unterm Fuß oder Bündchen bis zu den Zehen. Manche mögen es eng, andere
    eben weit. Bewegungsfreiheit ist das Zauberwort. Und bis zu den Ober-
    schenkeln hochrutschen sollte die Hose auch nicht, wenn Ihr zum Beispiel
    Ardha Halasana praktiziert. Bei weiten Hosen, die keine Fixierung durch Steg,  
    Bund an den Knöcheln oder Stulpen bis zu den Zehen haben, ist aber genau
    das leider der Fall. Da ist man mehr mit Zurechtzuppeln beschäftigt, als sich
    auf das Asana zu konzentrieren.
    Je weniger Nähte eine Hose hat, desto angenehmer am Körper. Und je
    weniger Nähte, desto teurer. Da also gute, angenehm zu tragende Hosen aus
    Naturmaterialien ihren Preis haben, ist auch der Nebeneffekt schön, die Hose
    im Sommer
 im Straßenverkehr tragen zu können und damit gut auszusehen.

2. Material
    Von der Materialzusammensetzung gibt es nichts, was es nicht gibt. Gerade
    in Zusammenhang mit dem Thema YOGA setze ich auf BIO-Baumwolle. …
    Und inzwischen gibt es hier sogar noch ausgefallenere Materialen. So habe ich
    mir vor einigen Monaten eine YOGA-Hose aus Buchenholzfasern gekauft. In
    Österreich aus Buchenholz gewonnen und zu Naturfasern verarbeitet. Und
    das Ganze CO2-neutral! Ein superweiches Material mit seidiger Oberfläche.
    Das Material ist so leicht, dass man die Hose kaum am Körper spürt. Also
    auch für die "Hitzigen" unter uns eine Idee (–> "PADMINI"). – Wer leicht friert,
    geht lieber auf BIO-Baumwolle in einer dickeren Qualität (–> "SOHANG").

3. Produktionsstandort
    Hier achte ich darauf, dass die Hosen in Europa produziert wurden. Das  gibt
    mir persönlich ein besseres Gefühl als Made in China oder …..India. YOGA
    und Kinderarbeit vertragen sich auch nicht.

4. Aussehen
    Das ist so individuell, da braucht Ihr meine Tipps nicht! 🙂

Wenn man sich also nun für eine gute Funktionalität UND ein BIO-/Natur-Material UND ein europäisches Erzeugnis, UND noch gutes Aussehen entscheidet, ist man bei 80 € bis 90 € für eine Hose. Aber Weihnachten ist ja schon in Sicht! 🙂

Hosen, mit denen ich seit Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht habe und noch mache:

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 "PADMINI" aus Buchenfasern, in drei Farben                                              89,– €
 
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"SOHANG" von Breath of Fire (CH), BIO-Baumwolle
mit integriertem Rock und eingearbeiteten Stulpen
in vielen Farben                                                                                              86,– €

Wenn Ihr aktuell eine Yoga-Hose sucht, sprecht mich ruhig an. Im Soultime-Shop in der GANDIVA YOGA-Lounge sind einige Yoga-Hosen vorrätig.

Herzensgrüße.
Eure Ute

Quelle Fotos: www.aalenaa.de

„Der Beckenboden – Power, Gesundheit und Selbstbewusstsein aus der Körpermitte!“ – Jetzt anmelden!

Hier kommt er, der erste angekündigte Workshop aus dem GANDIVA YOGA-Kaleidoscope:

Der Beckenboden ist ein elementarer Schlüssel zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Die meisten Menschen kommen erst dann in Kontakt mit ihrem Beckenboden, wenn bereits gesundheitliche Beeinträchtigungen vorliegen – von der Blasenschwäche bis zur Inkontinenz.

In diesem vierteiligen Workshop werden die Teilnehmerinnen in der Praxissequenz I erst einmal mit dem unbekannten Wesen Beckenboden vertraut gemacht. Die Entdeckungsreise beschäftigt sich zum Beispiel mit folgenden Fragen: Wie ist der Beckenboden aufgebaut, welchen Sinn hat diese Muskelplatte, wie erspüre ich dieses Körperteil und wie bewege ich den Beckenboden am effektivsten?

Der Beckenboden wird aktiviert, sprich, mit in die Körperspannung der Übungen hinein genommen. Das Prinzip von Zug und Gegenzug entsteht. Und nur durch Zug und Gegenzug entsteht eine perfekte Dehnung. – Und somit auch Raum in den Gelenken. Neue und mehr Nährstoffe füllen diesen Raum. Die Durchblutung wird optimiert.

Beckenbeweglichkeit ist auch eine Voraussetzung für eine gesunde Wirbelsäule. Das Becken führt unsere Bewegungen, ist entscheidend für unsere Haltung. Nicht selten bessern sich Rücken-, Knie- und Hüftprobleme nach dem Beckenbodentraining. Wir stehen anders, wir gehen anders und wir bücken uns gesünder.

Durch Mobilisierung, Kräftigung und Dehnung kann es zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden kommen, bzw. wird bei gesunden Menschen Beschwerden gezielt vorgebeugt.

Die Kurse verstehen sich als Hilfe zur Selbsthilfe. Nach jedem Workshopteil werden Übungen für das tägliche, selbständige Praktizieren zu Hause festgelegt. Kleine, einfache Übungen, die bequem in Alltagstätigkeiten eingebaut werden können. Im dritten und vierten Teil geht es zusätzlich darum, den Beckenboden in bekannte Yoga-Haltungen zu integrieren und somit eine ganz neue Qualität, Stabilität in den Asanas zu erfahren.

Feedback einer Teilnehmerin:

„Liebe Ute,

von Deinem Beckenboden-Workshop hatte ich mir, wie Du weißt, sehr viel versprochen und ich kann nur bestätigen, dass meine Erwartungen noch übertroffen wurden. In kürzester Zeit konnte ich mich wieder (bei der Gartenarbeit) bücken, ohne anschließend tagelang Schmerzen im unteren Rücken zu haben. Auch bei der Kobra habe ich jetzt keine Schmerzen / „Nervenblitze“ mehr in den Beinen usw.

Vielen Dank nochmal und herzliche Grüße

Andrea“   Andrea A. aus Heinsberg

Dieser Kaleidoscope-Spezial-Workshop umfasst 4 Praxissequenzen (können nur zusammen gebucht werden).

Der Workshop ist auf 6 Teilnehmerinnen begrenzt!
Mindestteilnehmerzahl: 5.

1. Teil: Freitag – 17.02. – 19:00 Uhr – 2,5 h – 40 €
2. Teil: Freitag – 24.03. – 19:00 Uhr – 1 h    – 20 €
3. Teil: Freitag – 21.04. – 19:00 Uhr – 1 h    – 20 €
4. Teil: Freitag – 09.06. – 19:00 Uhr – 1,5 h – 30 €

Herzensgrüße.
Eure Ute

NEU!!! GANDIVA YOGA-Kaleidoscope – Themen & Termine 2017

An ausgewählten Freitagabenden, im Anschluss an den 17:00 Uhr-Kurs, findet das GANDIVA YOGA-Kaleidoscope statt. – Raum für Specials. Specials als Einteiler oder Mehrteiler.

Kaleidoscope und Yoga? – Bei einem Kaleidoscope geht es um Schauen, Sehen, Betrachten, Gestalten. Beim Yoga ist das Ziel Beobachter zu werden. Beim Kaleidoscope ändern sich Muster durch Bewegung (Drehen). Durch Yoga ändern sich unsere Bewegungs- und Denkmuster.

Kaleidoscope und Yoga = INNENschau.

Kaleidoscope steht zudem auch für die wechselnden Themen.

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                                                     Foto: fotolia.de

                  Ankündigung Themen & Termine 2017:

17. Februar        19:00 Uhr    2,5 Stunden    Beckenboden Teil I                 40 €
                                                                      Nur für Frauen!

24. Februar        18:45 Uhr    1,5 Stunden    Mantra/OM-Rezitation/           20 €
                                                                      -Meditation

10. März             18:45 Uhr    1 Stunde         YOGA Nidra                           15 €
                                                                      Geführte Tiefenentspannung

24. März             19:00 Uhr    1 Stunde         Beckenboden Teil II               20 €
                                                                       Nur für Frauen!

07. April              19:00 Uhr    1 Stunde         Mit Atem & Klang                   15 €
                                                                       gegen Anspannung & Stress   

21. April              19:00 Uhr    1 Stunde         Beckenboden Teil III              20 €
                                                                       Nur für Frauen!

12. Mai                19:00 Uhr    1,5 Stunden    "Was ich immer schonmal     20 €
                                                                       zum Thema Yoga fragen
                                                                       wollte!"                                   

19. Mai                19:00 Uhr    1 Stunde         Pranayama                            15 €

09. Juni               19:00 Uhr    1,5 Stunden    Beckenboden IV                     30 €
                                                                       Nur für Frauen!

23. Juni               18:45 Uhr    1 Stunde         Kapalabhati-Meditation          15 €

07. Juli                19:00 Uhr    1,5 Stunden    YOGA in den Wechseljahren 20 €

25. August          18:45 Uhr    1 Stunde         Mantra Rezitation                   15 €

08. September    19:00 Uhr    1,5 Stunden    Mit Vorbeugen gegen Stress 20 €

22. September    18:45 Uhr    1 Stunde         YOGA Nidra                           15 €
                                                                       Geführte Tiefenentspannung

06. Oktober         19:00 Uhr    1,5 Stunden    Schultern & Nacken               20 €

20. Oktober         19:00 Uhr    1 Stunde         Meditation                              15 €

10. November     19:00 Uhr    1 Stunde         Trataka                                   15 €
                                                                       Reinigungsübung und
                                                                       Meditation

24. November     19:00 Uhr    1 Stunde         Meditation                              15 €

Mindestteilnehmerzahl: 5

Maximale Teilnehmerzahl:    6  zum Thema Beckenboden
                                            10  bei allen Themen, ausgen. Beckenboden und 
                                                  YOGA Nidra
                                            12  für YOGA Nidra

Zu jedem Kaleidoscope-Special erscheint im Vorfeld (ca. 3 Wochen vorher) noch ein separater Newsletter mit Details.

Ich freue mich auf die gemeinsamen Freitagabende mit Euch. 

Herzensgrüße.
Eure Ute

Der GANDIVA YOGA-Adventskalender am 22. Dezember: Der Atem ist ….

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… die Intelligenz des Körpers!

YOGA bedeutet Grenzen zu spüren und vor allem: zu respektieren. Also meistens konträr zu unserem Verhalten im Arbeitsalltag und auch oft in der Familie. Da YOGA aber irgendwann 24 Stunden am Tag ausmacht, YOGA = Lebensphilosophie, nehmen wir die Erkenntnis, Grenzen während der YOGA-Praxis einzuhalten, früher oder später mit in den Alltag.

Eine hör- und deutlich spürbare Grenze zeigt uns im YOGA der Atem. Immer wenn der Atem nicht mehr lang, gleichmäßig, fein und leise fließt, haben wir eine Grenze erreicht, oft schon überschritten. Dann heißt es, eine Haltung achtsam aufzulösen. Nicht auf die Anleitung des YOGA-Lehrers zu warten, sondern für sich zu sorgen, die Grenze zu spüren, zu respektieren und einzuhalten.

Wenn ich Asanas (Körperhaltungen) länger halten lasse, oder die Anzahl der Zwischenatmungen in Haltungen erhöhe, höre ich erschwerte, schnellere, laute Atemzüge. Ganz selten aber nur sehe ich dann als Konsequenz, dass ein Asana frühzeitig aufgelöst wird. Der Atem wird schlichtweg ignoriert.

Gruppenzwang? – DAS wäre dann KEIN YOGA!

Liebe YOGA-Praktizierende, bitte, bitte erkennt den Atem als Intelligenz Eures Körpers an. Sobald der Atem aus dem Rhythmus kommt, die Haltung verlassen.

YOGA ist ein Erfahrungsweg!
YOGA ist Achtsamkeit!  - Spürt, was ich meine.

Sorgt für Euch.
Im YOGA und im Alltag!

Vorweihnachtliche Grüße.
Eure Ute

Simhasana – der Löwe

Morgens noch dunkel, abends nach der Arbeit schon dunkel. 
Trist, grau, nass, kalt – ungemütlich. 
Die Erkältungswelle ist in vollem Gange.
Die Verspannungen im Kiefer-, Schulter- & Nackenbereich nehmen zu. Die Computerarbeit ist die gleiche, aber der Ausgleich wird oft weniger. Das nass-kalte Wetter lockt nicht mehr so zu langen Spaziergängen, Fahrradtouren oder Jogging.
Vielen Menschen schlägt das Wetter zudem noch auf`s Gemüt.
Und die Geschäfte erhöhen derzeit wöchentlich den Druck auf uns ….. WEIHNACHTEN NAHT!
Wir sind genervt!
Nicht selten stauen sich langsam die Aggressionen …..
Der Schädel brummt.

Dann integriert den Löwen in Eure Yoga-Praxis! – Einfach mal ausprobieren!

-  Macht den Kopf frei!
-  Soll emotionale Spannungen beseitigen
-  Beugt Erkältungen vor (Der Rachenraum wird aktiviert, 
   durchblutet und dadurch weniger anfällig für Infektionen gemacht.)
-  Die Gesichts- und besonders Kiefermuskulatur wird stimuliert.
-  Das Zwerchfell erfährt eine Kräftigung. Ebenso der Kehlkopf
   – und damit die Stimme.
-  Angestaute Energie wird raus "gebrüllt".
-  Befreit!

In der Gruppe ist die Praxis dieses Asanas immer wieder mit sicht- und hörbaren Hemmschwellen verbunden. Dann einfach in den eigenen vier Wänden ausprobieren. Wenn keiner zusieht und keiner hinhört.

Und so wird praktiziert:
Fersensitz, Zehen berühren sich
Knie öffnen
Der Oberkörper ist leicht (!) nach vorne gelehnt
Hände liegen auf den Oberschenkeln – Finger sind gespreizt
Handinnenflächen zeigen nach unten
Arme strecken – Das Körpergewicht ruht auf den Armen
Kopf ganz leicht in den Nacken legen
Augen schließen
Wem es die innere Unruhe nicht erlaubt, die Augen zu schließen, der praktiziert mit geöffneten Augen und richtet den Blick zur Decke.
Der Mund ist geschlossen
Verbinde Dich mit dem Atem
Atme mehrfach tief und bewusst ein und aus
Dann atme tief ein
Ausatmend den Kopf etwas nach vorne neigen
Mund und Augen so weit wie möglich aufreißen
Und dann die Zunge  w e i t  rausstrecken
Und gleichzeitig die Finger abheben und noch mehr spreizen
(wie die Krallen eines Löwen)
Und gleichzeitig "brüllen", sprich so laut Ihr könnt ausatmen!
Das Geräusch kommt aus dem Kehlkopfbereich!
Laut hörbar ausatmen!
Die Wirbelsäule bleibt gestreckt
Einatmend die Zunge wieder reinnehmen
Mund sanft schließen
Augen entspannen
Hände, Finger entspannen
Aufrichten
Nachspüren.
Wiederholen

Ich wünsche Euch eine lebendige, ENTspannte Zeit. Wetter hin oder her!
Herzensgrüße
Eure Ute

Ein sehr wichtiges Grundprinzip von Asanas: „Abhyasa und vairagya“

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Immer wieder fällt mir auf, wie sehr Yoga-SchülerInnen sich in den Haltungen anstrengen. Noch weiter kommen wollen. Höher. Die Muskeln zittern schon wie Espenlaub. Selbst die Kiefermuskulatur springt an. Nur nicht nachgeben. Es muss doch noch weiter gehen. ………. DAS IST NICHT YOGA!

Ein Grundprinzip im Yoga – nach Patanjali – ist: Abhyasa und vairagya!

Abhyasa:
=  die konkrete Anstrengung
=  ANspannung
=  sich bemühen
=  Übung des Yoga
=  Wiederholungen
=  aktiv sein/werden

Vairagya:
=  Die Loslösung von jeder Anstrengung und jedem Bemühen!
=  ENTspannung
=  passiv sein/werden
=  fließen
=  Hingabe
=> Das Loslassen vom Tun

O.K., wir brauchen also die Anstrengung, Kraft, das Bemühen, das aktiv sein …….., aber erst durch vairagya, dem Loslassen vom Tun, wird es Yoga.

Erst im harmonischen und ausgeglichenen Zusammenspiel von abhyasa und vairagya entsteht die Erfahrung der Kraft der Leichtigkeit!

Vielleicht brauchen Yoga-Räume ein Schild:
"Machen, Ehrgeiz, Wettbewerb, Wollen, höher, schneller, weiter  -
WIR MÜSSEN DRAUSSEN BLEIBEN!" 🙂

Sich in den Yoga-Haltungen 'tragen lassen' – das ist die Zauberformel!

Yoga ist ein Erfahrungsweg. Macht mit diesem Wissen ganz neue Erfahrungen ……. .

Herzensgrüße.
Eure Ute

Ardha Halasana – der halbe Pflug

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Einige Yogahaltungen sehen sehr einfach, fast anspruchslos aus. 'Das ist YOGA!?' denken dann sicher Einige.- Fast schon enttäuscht. Wie viel schöner sind da die Haltungen, bei denen bewegliche Menschen sich auf Zeitschriften-Covern fast schon zirkusreif verbiegen.

Aber genau diese einfach anmutenden Haltungen haben oft das meiste Potential. Lebenslanges Potential. Potential für mehr Loslassen. Potential für eine verlängerte, feinere Ausatmung. Potential für das zur Ruhekommen des Geistes. Potential für eine gute Balance zwischen ANspannung und ENTspannung.

Oft werden diese Haltungen mit Gymnastik verwechselt. Sprich, sie werden mechanisch ausgeführt. Und das sieht bei Ardha Halasana dann so aus, dass ein gestrecktes Bein mehrfach gehoben und gesenkt wird und jeweils kurz vor dem Boden beginnt eine neue Runde: Das Bein wird erneut gestreckt gehoben, ohne, dass die Ferse den Boden auch nur berührt hat. - Und ohne, dass die Muskulatur ENTspannt wurde.

Das ist nicht Yoga!

Yoga ist Achtsamkeitsschulung. Wir bewegen uns im Atemrhythmus. – Also so schnell oder langsam wie wir von der Länge her ein- und ausatmen können. Wir lösen eine "Runde" sauber auf, ENTspannen die Muskulatur und beginnen bei dynamischen Übungen erst dann mit der Wiederholung. 
Muskeln müssen durchblutet, sprich ernährt werden, um Kräftigung zu erfahren. Ein angespannter Muskel wird aber nicht durchblutet. Erst das Loslassen lässt das Blut wieder frei fließen.

FAZIT:  Bei Ardha Halasana sollte das gestreckte Bein – Ferse bleibt nach
             vorne geschoben – einmal wieder am Boden ankommen, um dann
             bewusst ENTspannen zu können! Dann erst beginnt die Wieder-
             holung!

Was ist noch wichtig bei Ardha Halasana?
– Die Beinrückseite des am Boden ausgestreckt liegenden Beines
  bleibt möglichst bodennah (Kniekehle nah am Boden).
– Wenn das gehobene, gestreckte Bein sinkt, sinken auch die Schultern.

TIPP 1:
Ist das Gedankenkarussell besonders aktiv, bleiben die Augen geöffnet und die Augen folgen der Bewegung des Beines. -> lässt schneller zur Ruhe kommen!

TIPP 2:
Bei besonders starken Muskelverkürzungen der Beinrückseiten: den Fuß des normalerweise am Boden ausgestreckt liegenden Beines aufstellen. – Als vorübergehende Lösung. Sprich, als Krücke. Und Krücken sind dazu da, sie irgendwann wieder über Bord zu werfen. 🙂

TIPP 3:
Schwangeren ist TIPP 2 ab ungefähr der 20. SSW angeraten.

Happy Ardha Halasana!

Herzensgrüße
Eure Ute